#4676

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 13:57
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte

Ihr seichtes Geplänkel lasse ich mal weg.

Zitat von: RagnarLodbrok Sehen Sie, ich nicht. Mit meiner Wertevorstellung muss ich eine Ermordung nicht heftig kritisieren, solange in dieser Frage ein breiter Konsens besteht. Erst wenn, wie es im Fall Israel Gang und gebe ist, Ermordungen gewünscht und gutgeheißen und schöngeredet werden.
Als wenn nicht genau dies auch im Falle von Lena und der Unterdrückung der Opposition im Iran unternommen wurde. Haben sie schon vergessen wie intensiv von den Apologeten der IRI alles bestritten wurde und behauptet wurde, dass sei ein gestelltes Video und alles eine Manipulation? Genau wie in Libyen und jetzt in Syrien. Sehr dünn, Herr Lodbrok, sehr, sehr dünn.

Zitat von: RagnarLodbrok
Einseitigkeit ist zur Stabilisierung dann wichtig wenn ein fatales Ungleichgewicht besteht.
Was für ein Ungleichgewicht? Das Antisemitismus nicht verwendet werden darf?


Zitat von: RagnarLodbrok Wie soll ich sehen, dass ich nichts sehe?
Öffnen sie ihren Geist.


Zitat von: RagnarLodbrok Aber wir können gern über Wahrnehmungen diskutieren. Mich würde dabei besonders interessieren welche Möglichkeiten der Wahrnehmung Ihnen abgesehen von Ihren Sinnen und Ihrem Verstand zur Verfügung stehen.
Auch gerne über "wollen und können".
Wie kommen sie darauf, dass mir mehr zu Gebote stünde? Wie sie sich hier selbst darstellen, darauf kann ich mich berufen: Pöbelnd, aggressiv, beleidigend, politisch extrem, inhaltliche Argumente ausblendend. Klingt nicht wie jemand der differenziert wahrnimmt. Vielleicht können sie es, aber sie wollen nicht? Einerlei, für ihre Außendarstellung sind sie selbst verantwortlich.


Zitat von: RagnarLodbrok Tja so ist es mit den Wahrnehmungen. Welcher Ihrer Wahrnehmungen verdanken Sie es, mein Milieu zu kennen?
Der Wahrnehmung ihrer ständigen Beleidigungen und Unterstellungen. Oder wollen sie das auch noch abstreiten? Sie scheinen ein recht aggressiver und unausgeglichener Mensch zu sein. Zusammen mit ihrer radikalen Rhetorik ergibt das ein typische Profil eines politischen Extremisten.


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#4677

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:04
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: FrieFie
07.04.2012 13:56 #113296


Wenn sogar Sie auf die Idee kommen, dass ein Angriff auf den Iran Israels politisches oder sogar faktisches Ende bedeuten könnte, was glauben Sie denn, welche Szenarien sich die israelische Armee ausdenken kann? Wie scharf kann Israel auf einen Angriff sein?


Bingo

Israels politisches bzw. faktisches Ende kommt früher oder später sowieso, falls es nicht in die Grenzen von 1967 zurückkehrt und Frieden mit den Nachbarn sucht.

Was Israel aber nicht zugestanden werden darf ist, vorher durch eine irrationale-religiös-zionistische motivierte Erst-Angriffsentscheidung den Westen in einen 3. Weltkrieg zu ziehen.

WT
Dagegen ist Widerstand angesagt. Und Grass hat das nicht mal als Widerstand sondern als Warnung und Mahnung formuliert!

old-c.

Ach was, er dreht einen völlig unrealistischen Katastrophenporno mit höchst unappetitlichen Konnotationen und wundert sich, dass seine politische Obszönität auf Ablehnung stößt.

WT

Sie haben es sich nicht gemerkt, Sie sollten sachlich (am Gedicht,Zitat und Ihre Meinung dazu) diskutieren und nicht den Jaucheküblern blind nachsprechen, bzw. völlig Unsubstantiiertes ablassen!



zuletzt bearbeitet 07.04.2012 14:06 | nach oben springen

#4678

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:07
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: FrieFie
07.04.2012 13:46 #113292

Grass ist meines Wissens kein mainstream-Journalist und kein Forums-Surfer.
Grass wollte gegen den mainstream und ein dort verortetes Tabu anschreiben.
Grass ist ein Schriftsteller, der den ganzen Tag sich mit Worten und deren Bedeutung befasst.
Er hatte genug Platz und Zeit, um "konventionell" hinzuschreiben.


Warum sollte Grass "konventionell" dahin schreiben. Mit konventionellen Waffen in der Weltgeschichte herumshiessen machen die Israelis doch seit Jahrzehnten und es stört niemanden.

Der Erstschlag aber, der hat nun plötzlich die Desinteressierten aufgeweckt, dabei ist er nichtmals gelogen.
Israel verfügt über dieses Potential das gesamte iranische Volk auszulöschen. Dazu kommt, dass die Herrschaften Kriegstreiber in der Vergangenheit sich mehrere Male des Recht eines Erstschlages - wenn sie dann verlieren würde3n - zugestanden haben.

Grass hat nicht gesagt, Israel wird dieses tun, sondern er redet von "sich das Recht herausnehmen es tun zu können".
Genau das muss nun endgültig unterbunden werden.
Israel besitzt dieses Recht nicht!



zuletzt bearbeitet 07.04.2012 14:08 | nach oben springen

#4679

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:08
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: FrieFie
07.04.2012 13:57 #113297


Die mainstream-Presse hat auch "9/11-Verschwörungstheorie" eindeutig definiert.


Falscher Vergleich. VT ist eindeutig definiert. Auch die offizielle Bush/Cheney Version
ist per Definition eine VT.


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#4680

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:10
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat
Der Wahrnehmung ihrer ständigen Beleidigungen und Unterstellungen. Oder wollen sie das auch noch abstreiten? Sie scheinen ein recht aggressiver und unausgeglichener Mensch zu sein. Zusammen mit ihrer radikalen Rhetorik ergibt das ein typische Profil eines politischen Extremisten.




Erst eine neue Nachtschwester nun ein neuer Bockstette.


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#4681

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:12
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte


Zitat von: Lea S.
07.04.2012 14:07 #113300



Grass hat nicht gesagt, Israel wird dieses tun, sondern er redet von "sich das Recht herausnehmen es tun zu können".
Genau das muss nun endgültig unterbunden werden.
Israel besitzt dieses Recht nicht!

Vollkommen richtig.
Dieses "behauptete Recht auf den Erstschlag" ob nun konventionell oder atomar auch in der

sog.Bush-Wolfowitz Doktrin http://de.wikipedia.org/wiki/Bush-Doktrin

zu finden ist eine latente Gefahr für den Weltfrieden.

Potentielle Kriegsverbrecher sind j e n e welches solch ein Recht geschaffen haben und vertreten!


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#4682

RE: Meine Terroristen : Deine Terroristen

in Politik 07.04.2012 14:15
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Lea S.
07.04.2012 13:40 #113290
Na ja jeder so wie er kann. Der eine erhält seine Waffen aus USA der andere aus Iran. Der eine unterstützt Hisbollah der andere bildet iranische Terroristen aus.

Zitat
Members of the Iranian opposition group Mujahideen-e-Khalq received training in the U.S. and Israeli funding for their operations against the Iranian regime, a New Yorker report claims. http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...idents-1.423072



Nun wird es aber an der Zeit, dass der Iran nachzieht und endlich einen Computervirus in die israelischen Atomanlagen einschleust.

Zitat
Sources quoted in the article said the MEK operatives were taught how to intercept telephone conversations and text messages inside Iran, which were then translated and shared with American intelligence officials.

Das sind ja ganz, ganz böse Methoden, die die USA da trainieren.


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#4683

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:16
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Lea S.
07.04.2012 14:10 #113302

Zitat
Der Wahrnehmung ihrer ständigen Beleidigungen und Unterstellungen. Oder wollen sie das auch noch abstreiten? Sie scheinen ein recht aggressiver und unausgeglichener Mensch zu sein. Zusammen mit ihrer radikalen Rhetorik ergibt das ein typische Profil eines politischen Extremisten.




Erst eine neue Nachtschwester nun ein neuer Bockstette.

Dann sie sie wohl der weibliche Bockstette?


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#4684

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:17
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: old-chatterhand
07.04.2012 14:16 #113305
Dann sie sie wohl der weibliche Bockstette?

Igittigittigitt


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#4685

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:17
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte


Zitat von: old-chatterhand
07.04.2012 12:45 #113269

Der Wahrnehmung ihrer ständigen Beleidigungen und Unterstellungen. Oder wollen sie das auch noch abstreiten? Sie scheinen ein recht aggressiver und unausgeglichener Mensch zu sein. Zusammen mit ihrer radikalen Rhetorik ergibt das ein typische Profil eines politischen Extremisten.



Ich denke nicht, das ich ausser nahal gegenüber beleidigend bin. Dafür habe ich Gründe.
Der Rest schuldet Ihrer Wahrnehmung. Für mich und meine Wahrnehmung belanglos.


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#4686

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:36
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: werner thurner
07.04.2012 13:45 #113291

Zitat


Ihre Behauptung einer friedlichen Außenpolitik des Mullahdiktatur ist lächerlich und ungebildet. Btw, der Hauptlieferant für Saddam waren die UdSSR und danach Frankreich und nicht der m/i-Komplex der USA.


WT

Auch hier irren Sie.
Meine Aussage war, dass Iran im Gegensatz zu USrael (seit mindestens 1967) die letzten 150 Jahre seine Nachbarn nicht angegriffen hat, nicht mit Krieg überzogen hat, bzw. tausende von Kilometern Angriffskriege gestartet hat.
Und das können Sie nicht widerlegen.

Aber sicher: der Krieg der Hisbollah gegen Israel 2006 zum Beispiel. Iran steht mit eigenen Einheiten im Libanon, dass nenne ich bewaffnete Intervention in einem Bürgerkrieg (Als die H. aufgebaut wurde). Für die zahllosen unkriegerischen Einmischungen in die Nachbarländer siehe hier:

Zitat

Während des achtjährigen irakisch-iranischen Krieges (1980-88) nutzte die iranische Regierung den Terrorismus als Mittel der Destabilisierung in Ländern wie Kuwait, Saudi-Arabien oder Jordanien, die sich im Krieg auf die Seite Iraks stellten, um sie von der Unterstützung Iraks abzubringen.

Seit ihrer Gründung hat die Islamische Republik Iran eine dichte Infrastruktur für den Export der islamischen Revolution und des Terrors aufgebaut. Kein Mittel scheint den Machthabern in Teheran zu brutal oder ein zu großes Opfer, um ihre Vision eines Gottesstaates in der ganzen Welt, insbesondere aber im Nahen Osten, zu realisieren. Terroristische und subversive Aktivitäten gewannen für die IRI mit der Zeit den Stellenwert einer dauerhaften Strategie in ihrer Politik gegen andere Regierungen. Die von Teheran gelenkten Terroristen haben dabei in den letzten zwanzig Jahren immer wieder Zivilisten, Vertreter anderer Regierungen, iranische Dissidenten im In- und Ausland sowie wirtschaftliche und militärische Ziele in Nachbarstaaten angegriffen.

Zu diesem Zweck sind im ganzen Land mehrere Trainingslager (u. a. in Wakilabad, unweit der Stadt Mashhad, 1.000 Kilometer östlich von Teheran, das Lager von Manzarieh im Norden Teherans und das Lager von Salehabad bei der Heiligen Stadt Qom) errichtet worden, in denen "Soldaten des Heiligen Krieges" ausgebildet werden. In diesen Trainingslagern lernen die "Gotteskrieger" neben dem Schießen und dem Umgang mit Waffen und Munition auch verschiedene Techniken von Flugzeugentführung und Selbstmordoperationen und werden im Umgang mit Sprengstoffen unterwiesen. Ein wichtiger Bestandteil dieser Ausbildung besteht in der ideologischen Schulung der "Gotteskrieger".

Doch nicht nur im Iran selbst werden Terroristen von Experten der IRI ausgebildet. Auch im Libanon, im Sudan und in Syrien unterhält die IRI Trainingslager und pflegt gute Kontakte zu Terrororganisationen, die im Auftrag Teherans einen Stellvertreterkrieg gegen die "Gottlosen" führen bzw. den Friedensprozeß im Nahen Osten im Sinne der politischen und religiösen Führung Teherans zu verhindern versuchen.

Während Terroranschläge gegen iranische Dissidenten im Ausland vorwiegend von der Teheraner Regierung nahestehenden Personen iranischer Herkunft (z. B. von Angehörigen des Informationsministeriums und der Sepah-e Pasdaran) ausgeführt werden, bedient sich die iranische Führung bei Terroraktionen in Nachbarländern und in Ländern des Nahen Ostens schiitischer Fanatiker aus anderen Ländern, die speziell zu diesem Zweck von iranischen Experten ausgebildert werden.

Die Regierung in Teheran zieht unzufriedene und sozial entwurzelte Schiiten aus den Nachbarstaaten an, bildet sie im Iran, im Libanon und/oder Sudan für terroristische Operationen aus und schickt sie dann in ihre Heimatländer zurück.

Zudem unterstützt die iranische Regierung fundamentalistische Gruppen und Organisationen im Nahen und Mittleren Osten, insbesondere solche, die den Friedensprozeß im Nahen Osten strikt ablehnen bzw. einen Gottesstaat nach dem Vorbild der IRI in ihrem Land errichten wollen, etwa in Algerien oder Marokko.

Bemerkenswert an der Haltung der IRI zum Terrorismus ist die Tatsache, daß die Führung in Teheran keinerlei Anstalten macht, ihre Beteiligung an terroristischen Aktivitäten bzw. ihre Sympathie für Terroristen aus anderen Ländern zu verbergen.

Als am 6. Oktober 1981 der ägyptische Präsident Sadat den Schüssen eines moslemischen Fanatikers zum Opfer fiel, machte die gesamte iranische Führung keinen Hehl aus ihrer Freude: der Täter wurde von Khomeini zum Helden ernannt, eine der größten Straßen Teherans wurde nach ihm benannt und die Regierung gab eine Sonderbriefmarke zu seinen Ehren heraus.

Am 10. November 1995 beschloß eine Mehrheit der deutschen Bundestagsabgeordneten, die dem damaligen iranischen Außenminister Ali Akbar Velayati übermittelte Einladung zur Teilnahme an einer Islam-Konferenz in Bonn zurückzuziehen. Grund für die Ausladung waren Äußerungen des damals amtierenden Staatspräsidenten Hashemi Rafsandjani anläßlich des Terroranschlags auf den israelischen Ministerpräsidenten Yitzak Rabin. Rafsandjani hatte die Ermordung Rabins als "Strafe Gottes" bejubelt und somit dem Terrorismus und den Gegnern des Friedensprozesses im Nahen Osten seine Unterstützung zugesprochen.

Unmittelbar nach der Machtübernahme im Februar 1979 hatte Khomeini die wahabitischen Herrscher in Saudi-Arabien zu Ungläubigen und zur Besatzungsmacht von Mekka, der heiligsten Stätte der Moslems, erklärt. Er forderte alle Moslems Saudi-Arabiens, insbesondere aber die in Saudi-Arabien unterprivilegierten Schiiten auf, ihre Heiligen Stätten von den Ungläubigen zu befreien. Am 20. November 1979, während des islamischen Pilgermonats wurde die Ka'aba von Mekka, das größte Heiligtum aller Moslems, von bewaffneten islamischen Fundamentalisten besetzt und für befreit erklärt. Mehr als 250 Menschen (Pilger, Soldaten und Fundamentalisten) wurden bei den gewaltsamen Auseinandersetzungen getötet und mehr als 500 verletzt. In Teheran wurde die blutige Besetzung der Ka'aba als Aufstand der Entrechteten gegen die Ungläubigen gefeiert.

Wenige Wochen später weitete die iranische Regierung ihre Propaganda-Kampagne in Saudi-Arabien aus, indem sie einen Radiosender errichtete, der regelmäßig im Namen der Islamischen Revolution Predigten und Botschaften an die Adresse der Fundamentalisten in Saudi-Arabien sendete. Im selben Jahr schickte die iranische Führung tausende fanatischer Iraner auf die arabische Halbinsel, um dort die Heilige Pilgerfahrt in eine politische Demonstration zu verwandeln. Unter dem Motto "Zurückweisung der Ungläubigen" demonstrierten die "Soldaten der Islamischen Revolution" in Mekka und forderten den Sturz des saudischen Königshauses. Auch diese Demonstration fand ein blutiges Ende. Seitdem versucht die iranische Führung jedes Jahr, die Heilige Pilgerfahrt zu politischen Zwecken auszunutzen und die politische Lage auf der arabischen Halbinsel zu destabilisieren.

Obwohl die saudische Regierung allen Organisationen und Personen, die den Islam zur Rechtfertigung terroristischer Aktivitäten mißbrauchen, den Kampf angesagt hat, gehen die militanten fundamentalistischen Aktivitäten bis heute weiter. Im Juli 1996 wurden bei einem Bombenanschlag auf den amerikanischen Militärstützpunkt im saudi-arabischen Dahran mehrere Menschen getötet und mehr als 300 verletzt. Sowohl die amerikanische als auch die israelische Regierung beschuldigen die iranische Führung, hinter diesem Anschlag zu stehen.

Aber nicht nur in Saudi-Arabien sorgt die IRI für Unruhe. Anfang der achtziger Jahre rief die Regierung der Ayatollahs eine Gruppe mit dem Namen "Volksfront für die Befreiung der Golfstaaten" ins Leben, deren Mitglieder in den Anrainerstaaten Sabotage-Zellen aufbauten und unter den einheimischen schiitischen Minderheiten Hetzparolen im Sinne der Führung Teherans verbreiteten.

Im Dezember 1981 wurden Pläne für einen Staatsstreich im Emirat Bahrain entdeckt. Die Verschwörung sei von Iran geplant worden, erklärte der saudi-arabische Innenminister - eine Behauptung, die auch von amerikanischen und israelischen Geheimdiensten bestätigt wurde.

Das iranische Außenministerium bestreitet zwar kategorisch jede Einmischung in innere Angelegenheiten von Nachbarstaaten. Einflußreiche religiöse und politische Persönlichkeiten im Iran fordern jedoch nach wie vor die "Unterdrückten und Entrechteten" in den Golfstaaten dazu auf, ihre "dekadenten" Herrscher zu beseitigen. Zudem werden in den Nachbarländern Irans ständig Umsturz- und Pläne für Terroranschläge aufgedeckt, bei denen die iranische Regierung eine Rolle spielt.

Anfang 1996 hat die türkische Presse über die Aufdeckung terroristischer Aktivitäten der IRI in der Türkei berichtet. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Personen verhaftet, denen vorgeworfen wird, im Auftrag der IRI terroristische Operationen ausgeführt, bzw. islamische Extremisten unterstützt zu haben. Vier iranische Diplomaten wurden daraufhin aus der Türkei ausgewiesen.

Am 3. Juni 1996 wurde in Bahrain erneut ein Plan aufgedeckt, nach dem das Herrscherhaus des Emirats gestürzt werden sollte. Der Informationsminister des Emirats beschuldigte die Regierung in Teheran, die Verschwörung unterstützt und den Ausbruch einer bewaffneten Revolution in Bahrain angestrebt zu haben. In diesem Zusammenhang wurden mehrere schiitische Extremisten, die enge Kontakte zu Iran unterhielten, verhaftet. 15 von ihnen wurden am 26. März 1997 vom Staatsgerichtshof für Staatssicherheit zu Freiheitsstrafen zwischen 5 und 15 Jahren verurteilt. Sie wurden für schuldig befunden, im Juni 1996 mit iranischer Hilfe einen Umsturzversuch unternommen zu haben. Nach Überzeugung der Richter hatten die beiden Hauptangeklagten - zwei in der iranischen Stadt Qom ausgebildete schiitische Geistliche - den militärischen Arm der Hizbollah in Bahrain gegründet und Kontakte zu fremden Mächten unterhalten.

Fast alle terroristischen Aktionen und Umsturzversuche der letzten zwei Jahrzehnte in den Golfstaaten wurden von hochmotivierten, radikal-schiitischen Personen und Organisationen durchgeführt, die im Iran ausgebildet bzw. vom Iran gesteuert wurden. Zu diesen Organisationen zählen u. a. die "Oberste Vereinigung für die Islamische Revolution im Irak" (Irak), die "Organisation für die Islamische Revolution auf der Arabischen Halbinsel" (Saudi-Arabien), die "Islamische Front für die Befreiung Bahrains" (Bahrain) und die "Islamische Da'wa-Partei" (Bahrain, Kuwait, Libanon und Ägypten), deren Führer enge Kontakte zu iranischen Regierungsstellen unterhalten oder im iranischen "Exil" leben.

Noch gravierender als die subversive Einmischung Irans in den Golfstaaten ist seine aktive Unterstützung von schiitischen Gruppen im Libanon und im gesamten Nahen Osten. 1980 gründete der damalige Botschafter der IRI in Syrien und spätere Innenminister Ali Akbar Mohtaschami die extremistische Schiitenorganisation "Hizbollah" im Libanon und seit Anfang der 80er Jahre unterstützt die iranische Regierung alle extremistischen und terroristischen Organisationen und Gruppen im Libanon und in Palästina, die die Vernichtung des Staates Israel auf ihre Fahnen geschrieben haben.

Die meisten der zahlreichen Terroranschläge, Flugzeugentführungen, Geiselnahmen, Selbstmordanschläge und ähnliche terroristische Aktionen der 80er Jahre in Israel und Libanon gehen auf das Konto schiitisch-extremistischer Organisationen bzw. Kommandos, die direkt oder indirekt von der IRI ins Leben gerufen oder unterstützt wurden.

Auch die PLO genoß bis Ende der 80er Jahre das Vertrauen sowie politische und materielle Unterstützung der iranischen Regierung. Obwohl sich Jassir Arafat im irakisch-iranischen Krieg eindeutig auf die Seite des Irak gestellt hatte, wurde er wiederholt von offiziellen Stellen der Teheraner Regierung empfangen. Als jedoch nach 1991 bekannt wurde, daß sich Arafat mit israelischen Vertretern getroffen hatte, um den Friedensprozeß im Nahen Osten in Gang zu setzen, wurde er selbst und die PLO über Nacht zum erklärten Feind der iranischen Regierung, die die Autonomievereinbarungen von Gaza und Jericho "als Handlungen, die sich gegen Moslems richten", vehement ablehnen. Unmittelbar nach der Bekanntgabe des Treffens von Israelis und Palästinensern lud daraufhin die iranische Regierung alle Gruppen und Organisationen, die die Autonomievereinbarungen und den Frieden im Nahen Osten ablehnen, zu einer Konferenz ein.

Seit dem Bestehen der Autonomieregierung von Gaza und Jericho läßt die iranische Regierung kein Mittel aus, um diese zu schwächen und die Friedensbemühungen zum Scheitern zu bringen. Dabei bedient sich die IRI der extremistischen palästinensischen Organisation "Hamas".

An Beweisen für die Zusammenarbeit zwischen Iran und Hamas fehlt es nicht - weder die IRI noch Hamas leugnen die engen Verbindungen. Auch die Tatsache, daß die iranische Regierung die Aktivitäten von Hamas politisch und materiell unterstützt, wurde schon mehrmals von höchsten iranischen Regierungsstellen bestätigt. Teheran bezeichnet Hamas offiziell als einzigen legitimen Vertreter des palästinensischen Volkes im Kampf gegen Israel.

1995 drohte der damalige Innenminister der IRI, "Arafat und seine Clique sind die nächsten auf der Liste derer, die bestraft werden." Der Generalsekretär der Iran nahestehenden Organisation "Islamischer Heiliger Krieg" drohte im August 1993, die Nahost-Friedensgespräche zu sabotieren und israelische Ziele anzugreifen. Er gab zu, daß seine Organisation weiterhin große Mengen an Waffen und Geld aus dem Iran erhalte. Die Verbindungen seiner Organisation zur IRI, die er als "geistige Führerin" seiner Organisation bezeichnete, laufen sowohl auf direktem Weg als auch über die Hizbollah, die ihre Basis im Libanon hat und über eine Spezialabteilung des iranischen Geheimdienstministeriums (bekannt als Department 15) direkten Kontakt zu Iran hält.

http://www.proasyl.de/lit/iran/iran5.htm


Wenn das keine Angriffe auf Nachbarstaaten sind, was dann?


Zitat von: werner thurner
07.04.2012 13:45 #113291

Btw. es waren die USA (schauen Sie mal in den sog. Riegle report, Bericht!) welche während des 1.Golfkrieges 1980-1988 den Irak und damit (höchstoffiziell, mit Ausfuhrgenehmigung!) S.Hussein mit Atom know how, mit B-Waffen (z.B. Anthrax und mit C-Waffen (Giftgas) versorgt hat.
Mag sein, die Masse der Verluste wurden aber durch konventionelle Waffen verursacht, sowie die Taktik der Iraner mit großen Truppenzahlen, dem sog. Menschenmaterial, die irakischen Linien überrennen zu wollen. Und durch die Fortsetzung des Krieges durch Khomeini um des Endsieges willen, obwohl Irak schon längst friedensbereit war und nur durch externe Hilfe nicht zusammengebrochen ist. Das haben weder die Golfstaaten, noch Ägypten, das mehrere Divisionen eigener Truppen an die Front schickte, noch die Supermächte zugelassen. Erst als Khomeini viel zu spät erkannte, dass sein Hass sich nicht in einen Triumph umsetzen liess, war der Weg für eine erfolgreiche Vermittlung frei.


Zitat von: werner thurner
07.04.2012 13:45 #113291

Das haben weder die UDSSR noch Frankreich getan, die lieferten nur Konventionelles. Die Fa.Kolbe z.B. hatte keine Ausfuhrgenehmigung von der Bundesregierung, die US Regierung aber lieferte offiziell Atomknow how, B-und C-Waffen und sammelte das ganze dann während des Embargos nach dem 2.Golfkrieg von 1991-2003 (welches 600 000 irakischen Kindern das Leben kostete!) wieder ein. So lief das!
Nein, die US Regierung hat nichts eingesammelt. Die Irakis selber haben ihre Vorräte vernichtet.


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#4687

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 14:53
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok
07.04.2012 14:17 #113307


Ich denke nicht, das ich ausser nahal gegenüber beleidigend bin. Dafür habe ich Gründe.
Der Rest schuldet Ihrer Wahrnehmung. Für mich und meine Wahrnehmung belanglos.
Aha:

- Auch ein bezahlter Schreiber?
- Sie haben etwas gemein mit denen die Sie ankeifen.

Das schon auf den ersten Post von mir, ohne vorausgehende Attacken auf den Mann. Mehr brauche ich nicht dazu zu sagen, der Rest ist Eskalation. Wenn man dann noch ihre Beiträge zu anderen Usern liest, wie nahal, dann ist klar: sie sind kein Mann der feinen Unterschiede, sie vergiften mit ihrem Auftreten die Atmosphäre in diesem Forum maßgeblich. Vielleicht denken sie mal über ihre Außenwirkung nach, wenn sie einen Moment Ruhe in ihrem geistigen Schützengraben namens Kopf haben.

So viel als ersten Eindruck von einem Außenstehenden. Danke für ihre Aufmerksamkeit, ich habe jetzt zu tun.


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#4688

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 16:51
von werner thurner | 3.915 Beiträge | 3915 Punkte

Old-c.

Aber sicher: der Krieg der Hisbollah gegen Israel 2006 zum Beispiel. Iran steht mit eigenen Einheiten im Libanon, dass nenne ich bewaffnete Intervention in einem Bürgerkrieg (Als die H. aufgebaut wurde).

WT
Sagen Sie mal ticken Sie noch richtig? Es ging um die Frage ob Iran die letzten 150 Jahre seine Nachbarn mit Krieg überzogen hat, wie dies USrael ständig tut und androht!
Das war glasklar nicht der Fall.

Nun lügen Sie weiter und weisen auf den erneuten Angriffskrieg und Besetzung Israels 2006 im Libanon hin.

http://de.wikipedia.org/wiki/Libanonkrieg_2006

"Mit der sogenannten Operation Just Reward („Gerechter Lohn“) begann Israel am 12. Juli eine großangelegte Offensive gegen die vom Libanon aus operierende Hisbollah. Laut einem Bericht von CNN drohte Dan Chalutz, Generalstabschef der israelischen Streitkräfte, durch die Zerstörung der Infrastruktur „die Uhr in Libanon um 20 Jahre zurückzudrehen“,[36][37] falls die entführten Soldaten nicht freigelassen würden."

Die "Enführung" der beiden israelischen Soldaten (bis heute ist unklar ob auf israelischen oder Libanon Territorium) als Anlass für eine derartige Offensive zu nehmen ist völlig überzogen.

Und was Sie da als iranische Einheiten im Libanon bezeichnen, "Hisbolla" ist auch gelogen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Hisbollah
"Die Hisbollah (arabisch ‏‮حزب الله‬‎ Hizbollah, DMG Ḥizbu 'llāh ‚Partei Gottes‘, oft auch Hizbullah, Hizb-Allah oder Hezbollah geschrieben) ist eine dem Islamismus zugeordnete libanesische Organisation."

Sie haben also verdammt schlechte Argumente. Wenn ich richtig informiert bin (nach Ihren "dossiers"in SPON) stehen Sie einem Berliner "think tank" der von der Merkel Regierung bezahlt wird, nahe. Wenn die immer so schlampig arbeiten, wie Sie argumentieren, dann Gute Nacht.

WT

Btw. es waren die USA (schauen Sie mal in den sog. Riegle report, Bericht!) welche während des 1.Golfkrieges 1980-1988 den Irak und damit (höchstoffiziell, mit Ausfuhrgenehmigung!) S.Hussein mit Atom know how, mit B-Waffen (z.B. Anthrax und mit C-Waffen (Giftgas) versorgt hat.

Old -c.

Mag sein, die Masse der Verluste wurden aber durch konventionelle Waffen verursacht, sowie die Taktik der Iraner mit großen Truppenzahlen, dem sog. Menschenmaterial, die irakischen Linien überrennen zu wollen.
WT

Na Sie sind vielleicht ein Kasper.

Blubbern mag sein, (ich schrieb Riegle report, der enthält "Sprengstoff")
Werfen dem Iran vor, dass er sich gegen den irakischen Angriffskrieg wehrte. Geht es noch?


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#4689

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 17:02
von Nante | 8.026 Beiträge | 13054 Punkte

@old-shatterhand: Begrüßung erstmal. Das war ja ein Einstieg von Null auf Hundert.

Ich habe einige Ihrer Beiträge seit kurzem auf spon gelesen. Da könnte sich eine interessante Diskussion draus entwickeln. Ich möchte bloß mal abwarten, bis sich der emotionale Pulverdampf etwas verzogen hat.


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#4690

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 17:44
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

"Ich würde den pauschalen Begriff 'Israel' vermeiden und deutlicher machen, dass es mir in erster Linie um die derzeitige Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu geht", sagte Grass."

"Dennoch sei er enttäuscht darüber, dass "der kränkende und pauschale Vorwurf des Antisemitismus" gegen ihn erhoben worden sei."

Also, er würde einen "pauschalen Begriff" vermeiden, er sei aber enttäuscht, dass dadurch einen "pauschalen Vorwurf gegen ihn erhoben wurde"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/nach-d...srael-1.1327719

Der Mann ist senil oder/und ein Lügner.



zuletzt bearbeitet 07.04.2012 17:44 | nach oben springen

#4691

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 17:55
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: nahal
07.04.2012 17:44 #113350
"Ich würde den pauschalen Begriff 'Israel' vermeiden und deutlicher machen, dass es mir in erster Linie um die derzeitige Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu geht", sagte Grass."

"Dennoch sei er enttäuscht darüber, dass "der kränkende und pauschale Vorwurf des Antisemitismus" gegen ihn erhoben worden sei."

Also, er würde einen "pauschalen Begriff" vermeiden, er sei aber enttäuscht, dass dadurch einen "pauschalen Vorwurf gegen ihn erhoben wurde"

http://www.sueddeutsche.de/kultur/nach-d...srael-1.1327719

Der Mann ist senil oder/und ein Lügner.

Ich sehe in den 2 Sätzen keinen Widerspruch .


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#4692

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 17:59
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte


Zitat von: guylux
07.04.2012 17:55 #113357

Ich sehe in den 2 Sätzen keinen Widerspruch .


Wer pauschalisiert, sollte sich nicht wundern, wenn andere das auch tun.
Er sollte sich nicht beklagen, sondern soll versuchen, dass klarzustellen.

Grass kann das nicht, weil, wenn das stimmte, was er heute in der Süddeutschen schrieb, sein ganzes "Poem" für den Mülleimer wäre.

Er versucht sich herauszureden, er meinte nur die jetztige, Netanjahu-Regierung.
Aber das von ihm erfundene "Recht auf den Erstschlag.......", ist, in dieser von ihm verhunzte Form, erklärte Politik ALLER israelischen Regierungen seit Rabin, 1994.

Sehen Sie den Widerspruch?


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#4693

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 18:12
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal
07.04.2012 17:59 #113362


Wer pauschalisiert, sollte sich nicht wundern, wenn andere das auch tun.
Er sollte sich nicht beklagen, sondern soll versuchen, dass klarzustellen.

Grass kann das nicht, weil, wenn das stimmte, was er heute in der Süddeutschen schrieb, sein ganzes "Poem" für den Mülleimer wäre.

Er versucht sich herauszureden, er meinte nur die jetztige, Netanjahu-Regierung.
Aber das von ihm erfundene "Recht auf den Erstschlag.......", ist, in dieser von ihm verhunzte Form, erklärte Politik ALLER israelischen Regierungen seit Rabin, 1994.

Sehen Sie den Widerspruch?


Dei Drohung des Erstschlages mag von 1994 stammen , richtig akut ist sie seit die Regierung Netanyahu am Ruder ist . Deshalb sehe Ich keinen Widerspruch , sondern eine berechtigte Kritik an einer Politik welche einen Angriffs -Krieg quasi als Notwehr entschuldigt . Angesichts der Drohungen Israels gegenüber dem Iran , hätte der genauso das Recht zum Erstschlag und auch das würde Ich verurteilen .


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#4694

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 18:14
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: nahal
07.04.2012 17:59 #113362

...Aber das von ihm erfundene "Recht auf den Erstschlag.......", ist, in dieser von ihm verhunzte Form, erklärte Politik ALLER israelischen Regierungen seit Rabin, 1994.
...

Also liegt er richtig. Auch die illegalen Siedlungen wurden von ALLEN Regierungen vorangetrieben.


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#4695

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 18:43
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge | 1975 Punkte


Zitat von: nahal
07.04.2012 17:59 #113362
Wer pauschalisiert, sollte sich nicht wundern, wenn andere das auch tun.

Entweder ist Grass altersbedingt schon so senil, dass er nicht bedacht haben konnte, was nun auf ihn zukommt, oder aber er ist noch im vollen Besitz seiner Geisteskräfte, dann werden manche es schwer haben, sich mit ihm zu messen. Letztlich wird er aber auf der Strecke bleiben, derweil die gesamte Mainstream-Medien-Landschaft sich political correct gegen ihn verschworen hat.

Zitat von: nahal
Er sollte sich nicht beklagen, sondern soll versuchen, dass klarzustellen.

Da gibt es doch gar nichts mehr klarzustellen. Was gesagt werden musste, hat er in aller Klarheit vorgetragen. Er wäre gut beraten, wenn er sich nun endgültig in seinen wohlverdienten Ruhestand zurückzieht und die Sache auf sich beruhen ließe. Mögen die anderen sich darüber streiten.

Zitat von: nahal
Grass kann das nicht, weil, wenn das stimmte, was er heute in der Süddeutschen schrieb, sein ganzes "Poem" für den Mülleimer wäre.

Aber er dürfte nicht Grass sein, wenn er schweigen sollte. Das hat er nie in seinem langen Leben getan. Und das wird er auch jetzt nicht zu seinem eigenen Schaden tun.

Zitat von: nahal
Er versucht sich herauszureden, er meinte nur die jetztige, Netanjahu-Regierung.

So geht es Hölzchen auf Stöckchen weiter. Alle die sich daran beteiligen bleiben in Deckung. Nur er steht aufrecht und wird mit Worten gesteinigt.

Die Mainstream-Medien, welche kaum noch wissen, was investigative Recherche ist, beginnen sich nun in Sachen Grass-Biografie zu berauschen, sie zu entblättern und sich solange an der Eiche abzuarbeiten, bis sie gefallen ist.

Zitat von: nahal
Aber das von ihm erfundene "Recht auf den Erstschlag.......", ist, in dieser von ihm verhunzte Form, erklärte Politik ALLER israelischen Regierungen seit Rabin, 1994.

Das ist erst der Anfang. Man kann gespannt darauf sein, wie die Polemik weiter geht.

Zitat von: nahal
Sehen Sie den Widerspruch?

Der Widersprüche werden noch viele hervorgebracht und die Antworten darauf gleichzeitig mitgeliefert.

Nachdem sich nun auch noch Reich Ranicki eingeschaltet hat, wird die Sache erst richtig spannend:
Grass stelle "die Welt auf den Kopf", sagte er: "Der Iran will Israel auslöschen, das kündigt der Präsident immer wieder an, und Günter Grass dichtet das Gegenteil."

Nun das ist doch schon für den Anfang ein trefflicher Schlag mit der Keule.


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#4696

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 19:00
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte


Zitat von: guylux
07.04.2012 18:12 #113369


Dei Drohung des Erstschlages mag von 1994 stammen , richtig akut ist sie seit die Regierung Netanyahu am Ruder ist .


Wie so oft, täuschen Sie sich.

" Friday, Nov. 8, 2002
Israeli Prime Minister Ariel Sharon says the U.S. war on terror shouldn't end with Iraq.

.......
In an exclusive interview with the New York Post, Sharon said that as soon as Iraq is dealt with, he "will push for Iran to be at the top of the 'to do' list."



"June 9th 2008

Israeli Transportation Minister Shaul Mofaz, a recent defense minister, caused an international uproar with still unfolding consequences by announcing in no uncertain terms this week that Israel will in fact attack Iran.


“If Iran continues with its program for developing nuclear weapons, we will attack it. The sanctions are ineffective," Mofaz told Israel’s mass-circulation newspaper Yedioth Ahronoth. He added, "Attacking Iran, in order to stop its nuclear plans, will be unavoidable.” Mofaz also said Iranian President Mahmoud Ahmadinejad "will disappear before Israel does," referring to Ahmadinejad’s regular comments calling for the destruction of the State of Israel.

The explicit warning came on the heels of Prime Minister Ehud Olmert's loud proclamation in Washington at the annual policy conference of the American-Israel Public Affairs Committee that "Israel will not tolerate the possibility of a nuclear Iran, and neither should any other country in the free world." Olmert also warned, “"The Iranian threat must be stopped by all possible means...."


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#4697

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 19:48
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Es geht immer noch besser:

"Grass Hetzgedicht entstand nicht im luftleeren Raum. Dieselben Journalisten, die sich - zu recht - von ihm distanzieren, prägten das Debattenklima, in dem er meinte, solchen Stuss absondern zu dürfen. Pardon: Müssen. Mehr im Video aus Tel Aviv bei der Welt."
http://harnasch.tumblr.com/post/20646100...inte-der-guenni

Da hat man wenigstens gleich alle als Antisemiten im Sack. Unglaublich, was sich da so alles in der Gesellschaft tummelt.


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#4698

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 20:14
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: werner thurner
07.04.2012 16:51 #113333

- Sagen Sie mal ticken Sie noch richtig?
- Wenn ich richtig informiert bin (nach Ihren "dossiers"in SPON) stehen Sie einem Berliner "think tank" der von der Merkel Regierung bezahlt wird, nahe.
- Na Sie sind vielleicht ein Kasper.
- Blubbern mag sein,
- Geht es noch?

Ich bin es nicht gewohnt auf diesem Niveau zu diskutieren. Suchen sie sich jemand anderen für ihr hormonelles Ungleichgewicht.

Ihre Argumente sind geprägt von Ideologie, Ignoranz und Nicht-Wissen. Und ihr Wörterbuchwissen können sie für sich behalten.


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#4699

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 20:17
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Nante
07.04.2012 17:02 #113339
@old-shatterhand: Begrüßung erstmal. Das war ja ein Einstieg von Null auf Hundert.

Ich habe einige Ihrer Beiträge seit kurzem auf spon gelesen. Da könnte sich eine interessante Diskussion draus entwickeln. Ich möchte bloß mal abwarten, bis sich der emotionale Pulverdampf etwas verzogen hat.
Gerne.


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#4700

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 07.04.2012 21:08
von kein Name angegeben • ( Gast )
avatar

[Eingabe Username]old-chatterhand[zusatz]
07.04.2012 14:53 #113310
[/zusatz][Username Eingabe][Eingabe Text]Aha:

- Auch ein bezahlter Schreiber?
- Sie haben etwas gemein mit denen die Sie ankeifen.

Das schon auf den ersten Post von mir, ohne vorausgehende Attacken auf den Mann. Mehr brauche ich nicht dazu zu sagen, der Rest ist Eskalation. Wenn man dann noch ihre Beiträge zu anderen Usern liest, wie nahal, dann ist klar: sie sind kein Mann der feinen Unterschiede, sie vergiften mit ihrem Auftreten die Atmosphäre in diesem Forum maßgeblich. Vielleicht denken sie mal über ihre Außenwirkung nach, wenn sie einen Moment Ruhe in ihrem geistigen Schützengraben namens Kopf haben.

So viel als ersten Eindruck von einem Außenstehenden. Danke für ihre Aufmerksamkeit, ich habe jetzt zu tun.

[Text Eingabe][Ende Zitat]
Das erste war eine Frage.
Eine wie ich meine gerechtfertigte aufgrund des von Ihnen vorgebrachten Totschlagsargument " Die Anderen haben aber auch....". Dieses Argument ist ein von den Profischreibern eingesetztes gängiges Mittel. Wohlgemerkt eine Frage, nicht mehr.

"Keifen" war Ihre bisherigen 25 Beiträge hier bezogen.
Soll ich mir die Mühe machen, alle Beleidigungen und ankeifungen Ihrer paar Beiträge zusammen zu zitieren?
Was Ihr Eindruck angeht, haben Sie entweder sehr viele alte Beiträge gelesen, oder aber Sie sind ein Altbekannter. Ich habe nämlich 3 Monate gar nichts geschrieben, damit dürfte sich Ihre Kritik lediglich auf meine Beiträge an nahal beziehen.
Und wie ich schon erwähnte, habe ich meine Gründe und mehr Achtung vor einem Haufen Hundescheisse als vor diesem Unmensch.
Ansonsten bin ich denke ich recht umgänglich und habe in 3 Jahren vermutlich weniger Foristen beleidigt als sie es in 3 Monaten tun werden, sollten Sie in diesem Tempo weitermachen.





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