#8826

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 11:52
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3931
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3929
Da ist im Vatikan nicht alles gut gelaufen.



Eine seh wohlwollende Betrachtungsweise.:)
Ich bin eben ein sehr wohlwollender Mensch. :-)


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#8827

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 14:18
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe, um Folgendes nicht als "Protestantenbashing" zu verstehen:

Ich halte die ev. Kirche nicht für ein Beispiel, dem die katholische folgen sollte. Denn der Auftrag lautet ja nicht "mitten im Leben" (war das nicht ein CDU-Wahlspruch?) zu stehen, sondern "nicht von der Welt" zu sein: "Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (zitiert aus der Lutherbibel; sorry nahal :-))

Für mich sind diese "Volkskirchen" viel zu sehr von der Welt, die ev. noch mehr als die katholische. Ich gebe diesen Strukturen mit ihrem Funktionärschristentum auch keine Zukunft. (Hier teile ich die Meinung Benedikts.)

Die Kirche müsste scandalon, Stolperstein, sein. Das bedeutet nicht Vatikanbankaffären, Kindesmissbrauch, das beschämende und unchristliche Verhalten in zwei Kölner Krankenhäusern und auch nicht die bei einigen "Rechtskatholiken" übliche Bespitzelung und Denuntiation. Wohl aber, um ein Beispiel zu bringen, dass in caritativen Einrichtungen andere Regeln als die ökonomischer Effizienz herrschen. Christliche Einrichtungen mit wohlfeilen Namen wie Caritas (erbarmende Liebe) oder Diakonie (Dienst am Nächsten), die nach Pflegeminuten kalkulieren, braucht kein Mensch. So etwas sollte man privaten Trägern überlassen. Eine Kirchenmitgliedschaft, die Vergünstigungen gewährt (z. B. Kindergartenplätze nur für Mitglieder), ist eine Absurdität; eine Kirche ist etwas anderes als ein religiöser ADAC. Auch die Übernahme von Regeln der PR sollte behutsam erfolgen: Man kann einiges verbessern, aber die Regeln sind andere. Während in der PR der Grundsatz herrscht: Tu Gutes und rede darüber (oder besser noch lass andere darüber reden), gilt für die Kirche die Weisung: Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.



zuletzt bearbeitet 24.02.2013 14:21 | nach oben springen

#8828

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 16:31
von Leto_II. | 27.861 Beiträge

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3933
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe, um Folgendes nicht als "Protestantenbashing" zu verstehen:

Ich halte die ev. Kirche nicht für ein Beispiel, dem die katholische folgen sollte. Denn der Auftrag lautet ja nicht "mitten im Leben" (war das nicht ein CDU-Wahlspruch?) zu stehen, sondern "nicht von der Welt" zu sein: "Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (zitiert aus der Lutherbibel; sorry nahal :-))

Für mich sind diese "Volkskirchen" viel zu sehr von der Welt, die ev. noch mehr als die katholische. Ich gebe diesen Strukturen mit ihrem Funktionärschristentum auch keine Zukunft. (Hier teile ich die Meinung Benedikts.)

Die Kirche müsste scandalon, Stolperstein, sein. Das bedeutet nicht Vatikanbankaffären, Kindesmissbrauch, das beschämende und unchristliche Verhalten in zwei Kölner Krankenhäusern und auch nicht die bei einigen "Rechtskatholiken" übliche Bespitzelung und Denuntiation. Wohl aber, um ein Beispiel zu bringen, dass in caritativen Einrichtungen andere Regeln als die ökonomischer Effizienz herrschen. Christliche Einrichtungen mit wohlfeilen Namen wie Caritas (erbarmende Liebe) oder Diakonie (Dienst am Nächsten), die nach Pflegeminuten kalkulieren, braucht kein Mensch. So etwas sollte man privaten Trägern überlassen. Eine Kirchenmitgliedschaft, die Vergünstigungen gewährt (z. B. Kindergartenplätze nur für Mitglieder), ist eine Absurdität; eine Kirche ist etwas anderes als ein religiöser ADAC. Auch die Übernahme von Regeln der PR sollte behutsam erfolgen: Man kann einiges verbessern, aber die Regeln sind andere. Während in der PR der Grundsatz herrscht: Tu Gutes und rede darüber (oder besser noch lass andere darüber reden), gilt für die Kirche die Weisung: Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.



Im NT steht vieles, auch das Bischof ein Mann mitten aus dem Leben sein soll, eben nicht aus einer Parallelgesellschaft. Das Pristertum hat das pervertiert. Die Gemeinde ist Kirche, nicht der Klerus, nicht der Papst. So gesehen ist Willie in einer Kirche und Du noch weniger als ich. Der kirchliche Oberbau sollte eher Debatierclub sein, keine Hierarchie.



zuletzt bearbeitet 24.02.2013 16:46 | nach oben springen

#8829

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 16:49
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #3933
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe...

Also mir ist genau das Gegenteil klar geworden. Mal wieder.
Dieses Posting -und auch das davor- zeigt es genauso, wie viele andere Postings auch davor. Wir haben diese Diskussion ja schon des oefteren gehabt. Und sie verlaeuft stets gleich: Du antwortetst mit Aussage- und Wortverdrehungen, Ablenkungen -dabei kannst du es besser und weisst es auch selbst besser-, dann kommt Veraergerung und schliesslich fuehrt das dann zu Unsachlichkeiten mit Abbruch der Diskussion. Und nach zwei Tagen entschuldigen wir uns gegenseitig -vielleicht- wegen manchem das man schrieb, aber nicht wirklich so meinte.

Was sichtbar wird ist, dass du ueber dein Kirche und besonders den Papst eben nicht sachlich und objektiv diskutieren kannst -wohl weil du emotional und glaubensmaessig zu stark involviert und festgelegt bist um, eine wirklich kritische Betrachtung, besonders durch andere, zuzulassen. Was ich ja durchaus verstehe. Nur sollten wir uns da dann Nichts vormachen und dies dann auch hier gemeinsam so zur Kenntnis nehmen und das diskutieren darueber lassen.

Heute weiss ich zuverlaessig, eine Diskussion ueber dieses Thema erfordert eine Haerte gegen sich selbst, ueber die nicht jeder verfuegt und es erfordert eine Freiheit des Denkens, die nicht jeder wagt. Ich habe solche Diskussionen mein Leben lang gefuehrt und konnte lange Zeit nie verstehen, dass andere Menschen dies eben nicht so ohne weiteres koennen. Selbst wenn sie es mit grosser Intensitaet vielleicht wollen und versuchen. Was nicht da ist, kann nicht.

Genau die Diskussion hat mir in Deutsch sogar mal eine vier eingebracht. :-)
Und das bei meinem Lieblingslehrer. Die menschliche Enttaeuschung stach fuer viele Jahre.
Bis mir als Erwachsenen schliesslich aufging, dass der gute Mann garnicht anders konnte. Ihm fehlte diesbezueglich die mentale Unabhaengigkeit und die Haerte gegen sein eigenes Glaubensbild, das er pflegte.
Und das bei einem so hervorragenden Deutsch- und Geschichtslehrer. Dem bei weitem besten, den ich je hatte. Der mir sogar viel von genau der Unabhaengigkeit des Denkens beigebracht hat. Nur eben in anderen Bereichen. Als es zaehlte, konnte er es bei sich selber nicht.

Und selbiges sehe ich auch hier. Ergo sollten wir es lassen.Meine Empfehlung.



zuletzt bearbeitet 24.02.2013 17:09 | nach oben springen

#8830

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 16:55
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #3935
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3933
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe...

Also mir ist genau das Gegenteil klar geworden. Mal wieder.
Dieses Posting -und auch das davor- zeigt es genauso, wie viele andere Postings auch davor. Wir haben diese Diskussion ja schon des oefteren gehabt. Und sie verlaeuft stets gleich: Du antwortetst mit Aussage- und Wortverdrehungen, Ablenkungen -dabei kannst du es besser und weisst es auch selbst besser-, dann kommt Veraergerung und schliesslich fuehrt das dann zu Unsachlichkeiten mit Abbruch der Diskussion. Und nach zwei Tagen entschuldigen wir uns gegenseitig -vielleicht- wegen manchem das man schrieb, aber nicht wirklich so meinte.

Was sichtbar wird ist, dass du ueber dein Kirche und besonders den Papst eben nicht sachlich und objektiv diskutieren kannst -wohl weil du emotional und glaubensmaessig zu stark involviert und festgelegt bist um, eine wirklich kritische Betrachtung, besonders durch andere, zuzulassen. Was ich ja durchaus verstehe. Nur sollten wir uns da dann Nichts vormachen und dies dann auch hier gemeinsam so zur Kenntnis nehmen und das diskutieren darueber lassen.

Heute weiss ich zuverlaessig, eine Diskussion ueber dieses Thema erfordert eine Haerte gegen sich selbst, ueber die nicht jeder verfuegt und es erfordert eine Freiheit des Denkens, die nicht jeder wagt. Ich habe solche Diskussionen mein Leben lang gefuehrt und konnte lange Zeit nie verstehen, dass andere diese Menschen dies eben nicht so ohne weiteres koennen. Selbst wenn sie es mit grosser Intensitaet vielleicht wollen und versuchen. Was nicht da ist, kann nicht.

Genau die Diskussion hat mir in Deutsch sogar mal eine vier eingebracht. :-)
Und das bei meinem Lieblingslehrer. Die menschliche Enttaeuschung stach fuer viele Jahre.
Bis mir als Erwachsenen schliesslich aufging, dass der gute Mann garnicht anders konnte. Ihm fehlte diesbezueglich die mentale Unabhaengigkeit und die Haerte gegen sein eigenes Glaubensbild, das er pflegte.
Und das bei einem so hervorragenden Deutsch- und Geschichtslehrer. Der bei weitem beste, den ich je hatte. Der mir sogar viel von der Unabhaengigkeit des Denkens beigebracht hat. Nur eben in anderen Bereichen. Als es zaehlte, konnte er es bei sich selber nicht.

Und selbiges sehe ich auch hier. Ergo sollten wir es lassen.Meine Empfehlung.

Ich bin nicht verärgert, höchstens enttäuscht, wenn du meinst, ich käme mit Ablenkungen und Verdrehungen. Ich bin auch nicht zu involviert, um einer rationalen Betrachtung aus dem Weg zu gehen. Nur: Wenn ich rationale Einwände gegen meine Positionen lese, werde ich sie prüfen. Ganz ohne Verärgerung oder Wut. Wenn ich hingegen lese, ich würde ablenken und Wörter verdrehen, dann kann ich das nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen.


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#8831

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 17:00
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3934
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3933
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe, um Folgendes nicht als "Protestantenbashing" zu verstehen:

Ich halte die ev. Kirche nicht für ein Beispiel, dem die katholische folgen sollte. Denn der Auftrag lautet ja nicht "mitten im Leben" (war das nicht ein CDU-Wahlspruch?) zu stehen, sondern "nicht von der Welt" zu sein: "Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (zitiert aus der Lutherbibel; sorry nahal :-))

Für mich sind diese "Volkskirchen" viel zu sehr von der Welt, die ev. noch mehr als die katholische. Ich gebe diesen Strukturen mit ihrem Funktionärschristentum auch keine Zukunft. (Hier teile ich die Meinung Benedikts.)

Die Kirche müsste scandalon, Stolperstein, sein. Das bedeutet nicht Vatikanbankaffären, Kindesmissbrauch, das beschämende und unchristliche Verhalten in zwei Kölner Krankenhäusern und auch nicht die bei einigen "Rechtskatholiken" übliche Bespitzelung und Denuntiation. Wohl aber, um ein Beispiel zu bringen, dass in caritativen Einrichtungen andere Regeln als die ökonomischer Effizienz herrschen. Christliche Einrichtungen mit wohlfeilen Namen wie Caritas (erbarmende Liebe) oder Diakonie (Dienst am Nächsten), die nach Pflegeminuten kalkulieren, braucht kein Mensch. So etwas sollte man privaten Trägern überlassen. Eine Kirchenmitgliedschaft, die Vergünstigungen gewährt (z. B. Kindergartenplätze nur für Mitglieder), ist eine Absurdität; eine Kirche ist etwas anderes als ein religiöser ADAC. Auch die Übernahme von Regeln der PR sollte behutsam erfolgen: Man kann einiges verbessern, aber die Regeln sind andere. Während in der PR der Grundsatz herrscht: Tu Gutes und rede darüber (oder besser noch lass andere darüber reden), gilt für die Kirche die Weisung: Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.



Im NT steht vieles, auch das Bischof ein Mann mitten aus dem Leben sein soll, eben nicht aus einer Parallelgesellschaft. Das Pristertum hat das pervertiert. Die Gemeinde ist Kirche, nicht der Klerus, nicht der Papst. So gesehen ist Willie in einer Kirche und Du noch weniger als ich. Der kirchliche Oberbau sollte eher Debatierclub sein, keine Hierarchie.
Was waren Jesus und seine Jünger denn anderes als eine "Parallelgesellschaft"? (Nimm's mir nicht übel, Leto, aber dieses Parallelgesellschaftsgequatsche hat mir noch nie gefallen, auch nicht beim Islam.) Ein episkopos (Aufseher) sollte das Leben kennen; das kann man als verheirateter oder zolibatär lebender Mann gleichermaßen.


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#8832

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 17:19
von Leto_II. | 27.861 Beiträge

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3937
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3934
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3933
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe, um Folgendes nicht als "Protestantenbashing" zu verstehen:

Ich halte die ev. Kirche nicht für ein Beispiel, dem die katholische folgen sollte. Denn der Auftrag lautet ja nicht "mitten im Leben" (war das nicht ein CDU-Wahlspruch?) zu stehen, sondern "nicht von der Welt" zu sein: "Wäret ihr von der Welt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich habe euch von der Welt erwählt, darum haßt euch die Welt." (zitiert aus der Lutherbibel; sorry nahal :-))

Für mich sind diese "Volkskirchen" viel zu sehr von der Welt, die ev. noch mehr als die katholische. Ich gebe diesen Strukturen mit ihrem Funktionärschristentum auch keine Zukunft. (Hier teile ich die Meinung Benedikts.)

Die Kirche müsste scandalon, Stolperstein, sein. Das bedeutet nicht Vatikanbankaffären, Kindesmissbrauch, das beschämende und unchristliche Verhalten in zwei Kölner Krankenhäusern und auch nicht die bei einigen "Rechtskatholiken" übliche Bespitzelung und Denuntiation. Wohl aber, um ein Beispiel zu bringen, dass in caritativen Einrichtungen andere Regeln als die ökonomischer Effizienz herrschen. Christliche Einrichtungen mit wohlfeilen Namen wie Caritas (erbarmende Liebe) oder Diakonie (Dienst am Nächsten), die nach Pflegeminuten kalkulieren, braucht kein Mensch. So etwas sollte man privaten Trägern überlassen. Eine Kirchenmitgliedschaft, die Vergünstigungen gewährt (z. B. Kindergartenplätze nur für Mitglieder), ist eine Absurdität; eine Kirche ist etwas anderes als ein religiöser ADAC. Auch die Übernahme von Regeln der PR sollte behutsam erfolgen: Man kann einiges verbessern, aber die Regeln sind andere. Während in der PR der Grundsatz herrscht: Tu Gutes und rede darüber (oder besser noch lass andere darüber reden), gilt für die Kirche die Weisung: Wenn du Almosen gibst, soll deine linke Hand nicht wissen, was deine rechte tut.



Im NT steht vieles, auch das Bischof ein Mann mitten aus dem Leben sein soll, eben nicht aus einer Parallelgesellschaft. Das Pristertum hat das pervertiert. Die Gemeinde ist Kirche, nicht der Klerus, nicht der Papst. So gesehen ist Willie in einer Kirche und Du noch weniger als ich. Der kirchliche Oberbau sollte eher Debatierclub sein, keine Hierarchie.
Was waren Jesus und seine Jünger denn anderes als eine "Parallelgesellschaft"? (Nimm's mir nicht übel, Leto, aber dieses Parallelgesellschaftsgequatsche hat mir noch nie gefallen, auch nicht beim Islam.) Ein episkopos (Aufseher) sollte das Leben kennen; das kann man als verheirateter oder zolibatär lebender Mann gleichermaßen.


Die Kirchenstruktur umschiffst Du elegant. Dir scheint die katholische Hierarchie sehr selbstverständlich zu sein.


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#8833

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 17:24
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #3936
Zitat von Willie im Beitrag #3935
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3933
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3924
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3923

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3920
Das haben wir gegendlich im NO auch, Anerkennung auf Gegenseitigkeit.
Hmm, ich glaube, dieser Vergleich geht an Krücken... Es geht nicht um Anerkennung, sondern um Einheit. "Ut omnes unum sint", wie es im NT heißt.



Aus katholischer Sicht mag das so sein, eine Axt im Walde ist nichts dagegen. Wenn Du das NT bemühst, von der Struktur ist die ev. Kirche da näher dran, als die RKK, die Geistlichkeit steht, wie gefordert,mitten im Leben, nicht daneben. Da ist dann die RKK ganz schell keine Kirche mehr.
So jetzt ins Inhaltliche: Ich glaube, es ist klar geworden, dass ich meiner eigenen Kirche kritisch "genug" gegenüberstehe...

Also mir ist genau das Gegenteil klar geworden. Mal wieder.
Dieses Posting -und auch das davor- zeigt es genauso, wie viele andere Postings auch davor. Wir haben diese Diskussion ja schon des oefteren gehabt. Und sie verlaeuft stets gleich: Du antwortetst mit Aussage- und Wortverdrehungen, Ablenkungen -dabei kannst du es besser und weisst es auch selbst besser-, dann kommt Veraergerung und schliesslich fuehrt das dann zu Unsachlichkeiten mit Abbruch der Diskussion. Und nach zwei Tagen entschuldigen wir uns gegenseitig -vielleicht- wegen manchem das man schrieb, aber nicht wirklich so meinte.

Was sichtbar wird ist, dass du ueber dein Kirche und besonders den Papst eben nicht sachlich und objektiv diskutieren kannst -wohl weil du emotional und glaubensmaessig zu stark involviert und festgelegt bist um, eine wirklich kritische Betrachtung, besonders durch andere, zuzulassen. Was ich ja durchaus verstehe. Nur sollten wir uns da dann Nichts vormachen und dies dann auch hier gemeinsam so zur Kenntnis nehmen und das diskutieren darueber lassen.

Heute weiss ich zuverlaessig, eine Diskussion ueber dieses Thema erfordert eine Haerte gegen sich selbst, ueber die nicht jeder verfuegt und es erfordert eine Freiheit des Denkens, die nicht jeder wagt. Ich habe solche Diskussionen mein Leben lang gefuehrt und konnte lange Zeit nie verstehen, dass andere diese Menschen dies eben nicht so ohne weiteres koennen. Selbst wenn sie es mit grosser Intensitaet vielleicht wollen und versuchen. Was nicht da ist, kann nicht.

Genau die Diskussion hat mir in Deutsch sogar mal eine vier eingebracht. :-)
Und das bei meinem Lieblingslehrer. Die menschliche Enttaeuschung stach fuer viele Jahre.
Bis mir als Erwachsenen schliesslich aufging, dass der gute Mann garnicht anders konnte. Ihm fehlte diesbezueglich die mentale Unabhaengigkeit und die Haerte gegen sein eigenes Glaubensbild, das er pflegte.
Und das bei einem so hervorragenden Deutsch- und Geschichtslehrer. Der bei weitem beste, den ich je hatte. Der mir sogar viel von der Unabhaengigkeit des Denkens beigebracht hat. Nur eben in anderen Bereichen. Als es zaehlte, konnte er es bei sich selber nicht.

Und selbiges sehe ich auch hier. Ergo sollten wir es lassen.Meine Empfehlung.

Ich bin nicht verärgert, höchstens enttäuscht, wenn du meinst, ich käme mit Ablenkungen und Verdrehungen.

Nun, es sind deine Postings und deine Ausfuehrungen. Lies' sie nochmal langsam und sorgfaeltig, ich bin fast sicher du erkennst sie auch.
Oder soll ich dir sie etwa aufzeigen?


Zitat von Maga-neu im Beitrag #3936

Ich bin auch nicht zu involviert, um einer rationalen Betrachtung aus dem Weg zu gehen.

Das kannst du behaupten solange und so oft du willst, davon aendert sich nicht was ist. Und deine Postings widerlegen dich auch da.

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3936

Nur: Wenn ich rationale Einwände gegen meine Positionen lese, werde ich sie prüfen. Ganz ohne Verärgerung oder Wut.

Auch das kannst du behaupten so lange und so oft du willst. Sich gegen die eigenen Emotionen durchzusetzen, verlangt aber mehr als das. Sehr viel mehr. Alle behaupten es, sehr viele wollen es, den Allerwenigsten gelingt es. Dieses Forum ist voll davon.

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3936

Wenn ich hingegen lese, ich würde ablenken und Wörter verdrehen, dann kann ich das nur achselzuckend zur Kenntnis nehmen.


Nein, nicht nur. Du koenntest auch versuchen herauszufinden, wo dies der Fall ist.
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen. Achselzuckend ueber meine eigenen Aussagen hinweggehen wuerde ich wohl nicht. Dafuer sehe ich mich zuviel in der Verantwortung dessen, was ich schreibe. Mir selbst zuliebe.



zuletzt bearbeitet 24.02.2013 17:24 | nach oben springen

#8834

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 18:11
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #3939
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen.
Gut, dann schreib es mir. Ich bin zwei Tage beruflich unterwegs und werde deine Postings nach meiner Rückkehr "sine ira et studio" prüfen.


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#8835

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 18:13
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3938
Die Kirchenstruktur umschiffst Du elegant. Dir scheint die katholische Hierarchie sehr selbstverständlich zu sein.
Ja, was nicht bedeutet, dass ich eine stärkere Partizipation der Laien ablehne. Vom Klerikalismus halte ich auch nicht viel; er ist für mich eine Abweichung von der jesuanischen Kirche. Eine "Demokratie" wird die Kirche trotzdem nicht werden, und soll die Kirche auch nicht werden.


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#8836

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 18:33
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #3940
Zitat von Willie im Beitrag #3939
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen.
... und werde deine Postings nach meiner Rückkehr "sine ira et studio" prüfen.


Die Phrase klingt ganz so, wie ich sie von der RKK Hierarchie nicht anders erwarten wuerde.:-)

PS.: Es ist aber nur eine Phrase, eine Behauptung. Was wirklich daraus wird, zeigt sich erst danach. Und da warte ich dann lieber erst einmal ab.
Ich hab eim Moment noch anderes zu tun -muss einen neuen Wasserhanhn im Bad installieren- komme aber bestimmt spaeter darauf zurueck und stelle es dann ein.


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#8837

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 19:24
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #3942
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3940
Zitat von Willie im Beitrag #3939
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen.
... und werde deine Postings nach meiner Rückkehr "sine ira et studio" prüfen.


Die Phrase klingt ganz so, wie ich sie von der RKK Hierarchie nicht anders erwarten wuerde.:-)

PS.: Es ist aber nur eine Phrase, eine Behauptung. Was wirklich daraus wird, zeigt sich erst danach. Und da warte ich dann lieber erst einmal ab.
Ich hab eim Moment noch anderes zu tun -muss einen neuen Wasserhanhn im Bad installieren- komme aber bestimmt spaeter darauf zurueck und stelle es dann ein.


Ist eigentlich von Tacitus und nicht von der "RKK-Hierarchie". ;-)

Aber ich halte mein Versprechen.


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#8838

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 24.02.2013 23:39
von Willie (gelöscht)
avatar

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3943
Zitat von Willie im Beitrag #3942
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3940
Zitat von Willie im Beitrag #3939
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen.
... und werde deine Postings nach meiner Rückkehr "sine ira et studio" prüfen.


Die Phrase klingt ganz so, wie ich sie von der RKK Hierarchie nicht anders erwarten wuerde.:-)

PS.: Es ist aber nur eine Phrase, eine Behauptung. Was wirklich daraus wird, zeigt sich erst danach. Und da warte ich dann lieber erst einmal ab.
Ich hab eim Moment noch anderes zu tun -muss einen neuen Wasserhanhn im Bad installieren- komme aber bestimmt spaeter darauf zurueck und stelle es dann ein.


Ist eigentlich von Tacitus und nicht von der "RKK-Hierarchie". ;-)

Aber ich halte mein Versprechen.

Ich schrieb davon "wie es klingt" -nicht von wem es sei.
Und ja, auch die RKK Hierarchie kann Anleihen bei Tacitus nehmen, wenn der Text passt, in dem was sie schriftlich von sich geben wollen.



zuletzt bearbeitet 24.02.2013 23:39 | nach oben springen

#8839

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 25.02.2013 09:37
von Leto_II. | 27.861 Beiträge

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3941
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3938
Die Kirchenstruktur umschiffst Du elegant. Dir scheint die katholische Hierarchie sehr selbstverständlich zu sein.
Ja, was nicht bedeutet, dass ich eine stärkere Partizipation der Laien ablehne. Vom Klerikalismus halte ich auch nicht viel; er ist für mich eine Abweichung von der jesuanischen Kirche. Eine "Demokratie" wird die Kirche trotzdem nicht werden, und soll die Kirche auch nicht werden.



Es kann einen "paritätisch besetzten Aufsichtsrat" geben, die ev. Kirche in etwa ist so organisiert. Die freien Gemeinden sind da noch weiter und die Gemeinde ist Kirche, nicht der Überbau. Die Briefe im NT gingen wohin? Richtig, an freie Gemeinden.


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#8840

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 25.02.2013 09:44
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3945
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3941
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3938
Die Kirchenstruktur umschiffst Du elegant. Dir scheint die katholische Hierarchie sehr selbstverständlich zu sein.
Ja, was nicht bedeutet, dass ich eine stärkere Partizipation der Laien ablehne. Vom Klerikalismus halte ich auch nicht viel; er ist für mich eine Abweichung von der jesuanischen Kirche. Eine "Demokratie" wird die Kirche trotzdem nicht werden, und soll die Kirche auch nicht werden.



Es kann einen "paritätisch besetzten Aufsichtsrat" geben, die ev. Kirche in etwa ist so organisiert. Die freien Gemeinden sind da noch weiter und die Gemeinde ist Kirche, nicht der Überbau. Die Briefe im NT gingen wohin? Richtig, an freie Gemeinden.
Auch in der katholischen Kirche sind die Ortskirchen - das sind die Diözesen - vollumfänglich Kirche.


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#8841

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 25.02.2013 09:46
von Maga-neu | 35.222 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #3944
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3943
Zitat von Willie im Beitrag #3942
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3940
Zitat von Willie im Beitrag #3939
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen.
... und werde deine Postings nach meiner Rückkehr "sine ira et studio" prüfen.


Die Phrase klingt ganz so, wie ich sie von der RKK Hierarchie nicht anders erwarten wuerde.:-)

PS.: Es ist aber nur eine Phrase, eine Behauptung. Was wirklich daraus wird, zeigt sich erst danach. Und da warte ich dann lieber erst einmal ab.
Ich hab eim Moment noch anderes zu tun -muss einen neuen Wasserhanhn im Bad installieren- komme aber bestimmt spaeter darauf zurueck und stelle es dann ein.


Ist eigentlich von Tacitus und nicht von der "RKK-Hierarchie". ;-)

Aber ich halte mein Versprechen.

Ich schrieb davon "wie es klingt" -nicht von wem es sei.
Und ja, auch die RKK Hierarchie kann Anleihen bei Tacitus nehmen, wenn der Text passt, in dem was sie schriftlich von sich geben wollen.


Pace e bene, figliuolo carissimo, e io t'impartisco la mia benedizione.

So, das klingt nach (italienischer) "RKK-Hierarchie". Wenn's dir aber besser gefällt, schreibe ich, dass ich nach meiner Rückkehr nicht sauer sein werde über die Fehler, die du mir vorhältst. :-)


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#8842

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 25.02.2013 11:08
von Leto_II. | 27.861 Beiträge

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3946
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3945
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3941
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3938
Die Kirchenstruktur umschiffst Du elegant. Dir scheint die katholische Hierarchie sehr selbstverständlich zu sein.
Ja, was nicht bedeutet, dass ich eine stärkere Partizipation der Laien ablehne. Vom Klerikalismus halte ich auch nicht viel; er ist für mich eine Abweichung von der jesuanischen Kirche. Eine "Demokratie" wird die Kirche trotzdem nicht werden, und soll die Kirche auch nicht werden.



Es kann einen "paritätisch besetzten Aufsichtsrat" geben, die ev. Kirche in etwa ist so organisiert. Die freien Gemeinden sind da noch weiter und die Gemeinde ist Kirche, nicht der Überbau. Die Briefe im NT gingen wohin? Richtig, an freie Gemeinden.
Auch in der katholischen Kirche sind die Ortskirchen - das sind die Diözesen - vollumfänglich Kirche.



Nur eben deutlich weiter vom NT weg, als die angeblichen Nichtkirchen. Beachte bitte, das diese unsägliche Diskussion von "Deinem" Laden ausgeht, von niemandem sonst.


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#8843

RKK

in Forum Interna 25.02.2013 13:00
von Gelöschtes Mitglied
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Ratzinger macht Schule....
Schon treten die ersten Kardinäle ebenfalls zurück - wenn auch aus weitaus weniger honorigen Gründen:
http://www.spiegel.de/panorama/kardinal-...k-a-885393.html



zuletzt bearbeitet 25.02.2013 13:01 | nach oben springen

#8844

RE: Sturm der Entrüstung?

in Forum Interna 25.02.2013 13:07
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #3901
Zitat von Swann im Beitrag #3872

Die aus Ghana und Nigeria verschweigen Sie?
Zitat Welt:

"Wenn ich zum Papst gewählt werden würde, käme das sicher mit einer Menge (persönlicher) Veränderungen einher", sagte er in der vergangenen Woche. Es gelte, einen eigenen Stil der Amtsführung zu finden. "Man darf nicht versuchen, in die Fußstapfen von jemand anderem zu treten, sondern man muss seine eigenen hinterlassen." Turkson stammt aus Wassaw Nsuta im Westen Ghanas und wäre der erste dunkelhäutige Papst. Seine Bereitschaft, das Amt eines Tages zu übernehmen, hat der 64-Jährige schon vor vier Jahren während einer Pressekonferenz signalisiert. Jeder Priester müsse dazu bereit sein und werde durch die Tätigkeit als Bischof und Kardinal entsprechend vorbereitet: "Das ist alles Teil des Pakets." Wenn Gott wünsche, einen schwarzen Mann als Papst zu sehen, fügte er hinzu, "dann gebührt Gott Dank." Mit Kofi Annan habe es schließlich bereits einen dunkelhäutigen Generalsekretär der Vereinten Nationen gegeben, die USA hätten mit Barack Obama einen schwarzen Präsidenten."

Hmm, ich glaube nicht, dass die Kardinäle solche offenherzigen Bekundigungen schätzen. Normalerweise gehört es dazu, selbst wenn man nach dem Amt giert, die mangelnde eigene Eignung - non sum dignus - zu betonen. Und eine Bereitschaft, notfalls Papst zu werden, ist auch nicht "Teil des Pakets", denn formal gesehen kann jeder männliche, ledige, erwachsene Katholik zum Papst gewählt werden.



Wollen Sie die Eignung zum Papst jetzt wirklich an diplomatischen Spitzfindigkeiten festmachen?
Ich bin ja durchaus für gepflegte Umgangsformen wie Sie wissen, aber in der Krise, in der sich der Vatikan befindet, sollte man es doch lieber nicht auf die Spitze treiben...



zuletzt bearbeitet 25.02.2013 13:10 | nach oben springen

#8845

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 25.02.2013 15:38
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #3947
Zitat von Willie im Beitrag #3944
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3943
Zitat von Willie im Beitrag #3942
Zitat von Maga-neu im Beitrag #3940
Zitat von Willie im Beitrag #3939
Wenn ich es waere und trotz allem suchen nichts finden wuerde, dann wuerde ich denjenigen fragen, der dies behauptet, es mir aufzuzeigen.
... und werde deine Postings nach meiner Rückkehr "sine ira et studio" prüfen.


Die Phrase klingt ganz so, wie ich sie von der RKK Hierarchie nicht anders erwarten wuerde.:-)

PS.: Es ist aber nur eine Phrase, eine Behauptung. Was wirklich daraus wird, zeigt sich erst danach. Und da warte ich dann lieber erst einmal ab.
Ich hab eim Moment noch anderes zu tun -muss einen neuen Wasserhanhn im Bad installieren- komme aber bestimmt spaeter darauf zurueck und stelle es dann ein.


Ist eigentlich von Tacitus und nicht von der "RKK-Hierarchie". ;-)

Aber ich halte mein Versprechen.

Ich schrieb davon "wie es klingt" -nicht von wem es sei.
Und ja, auch die RKK Hierarchie kann Anleihen bei Tacitus nehmen, wenn der Text passt, in dem was sie schriftlich von sich geben wollen.


Pace e bene, figliuolo carissimo, e io t'impartisco la mia benedizione.

So, das klingt nach (italienischer) "RKK-Hierarchie".

Du meintest sicherlich dies:
"Pace e bene, figliolo carissimo, e io ti impartisco la mia benedizione."
So korrigiert es jedenfalls mein Ubersetzungsprogramm. Was aber natuerlich kein echter Italiener ist.:-)

Und nein, das klingt nicht nach RKK Hierarchie, sondern nach der Bibel und christlichem Brauch. Sogar protestantischem.
Wenn bei den Protestanten auch der Gebrauch des Begriffes "Sohn" nur gegenueber dem wirklichen Sohn gebraucht wird, waehrend die RKK durch den inflationaeren -genaugenommen der Biblischen Aussage in Matthaeus 23,9 zuwiderlaufenden- Gebrauch des Begriffes "Vater", dann zwangslaeufig auch den Begriff Sohn inflationaer und unangemessen verwendet.
Der Vater Begriffsmissbrauch ist aber nicht repraesentativ fuer RKK Hierarchie, sondern Teil der katholische Lehre, wie sie von jedem Priester gegenueber Laien geaeussert wird.


Nein, RKK Hierarchie praesentiert sich heute so:

Kardinal Keith O'Brien: Tiefer Sturz vor dem Konklave
"....als ihm O'Brien nach dem Nachtgebet Avancen machte. Ähnlich soll es einem anderen Geistlichen nach einem Trinkgelage in der Residenz des Erzbischofs...

...Der junge Seminarist wurde später zum Priester geweiht, legte sein Amt aber nieder, als O'Brien Erzbischof wurde. "Ich wusste, dass er dann immer Macht über mich haben würde. (…) Ich bin gegangen, um meine Integrität zu wahren", wird er zitiert....

...dass mit dem Ruhestand des Erzbischofs auch die innerkirchlichen Nachforschungen zum Erliegen kommen...."
http://www.spiegel.de/panorama/gesellsch...n-a-885301.html

Zitat von Maga-neu im Beitrag #3947

Wenn's dir aber besser gefällt, schreibe ich, dass ich nach meiner Rückkehr nicht sauer sein werde über die Fehler, die du mir vorhältst. :-)

Nicht nur schriebst du das bereits, es geht auch nicht darum "was mir gefaellt", sondern um das, "was ist". Alle Behauptungen aendern nichts an dem, was ist. Insofern ist sind Beteuerungen irrelevant. Deine Emotionen sind alleine deine -nicht meine.
Und Emotionen kuemmern sich nicht, um das was man will. Es geht darum, ob man mit Willen und Denken die Emotionen in den Griff bekommen und bezaehmen kann oder nicht. Es ist der Verstand, der sich kuemmert und argumentiert. Und es ist der Wille, der zwingt.



zuletzt bearbeitet 25.02.2013 15:41 | nach oben springen

#8846

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 25.02.2013 18:26
von Willie (gelöscht)
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Zu deinen Ablenkungen und Verdrehungen:
Das Posting #3928 zeigt es anschaulich. Nochmal eine kurzer Zusammenfassung, beginnend mit Verdrehungen:


Willie: Naemlich was von einer Ausschliesslichkeitsgeltung der RKK -wenn auch nicht in genau denselben Worten. Ich kann es aber raussuchen.
Maga: So hat er das nicht formuliert.
Willie: Darauf wies ich bereits hin.
Maga: Du beziehst dich vermutlich auf das Dokument DOMINUS IESUS der Glaubenskongregation, der er damals noch als Präfekt vorstand. Dort steht nichts von einer Ausschließlichkeitsgeltung der "RKK", sondern davon,dass...
Man kann über das diplomatische Geschick beim Verwenden solcher Formulierungen streiten, aber im Dialog sollte man nicht aus falsch verstandenem Harmoniebedürfnis Uneinigkeit in zentralen Fragen einfach hinwegwischen.
Willie: Du solltest vor allen Dingen nicht ueber die Kernaussage, die protestantischen Kirche betreffend, hinwegwischen. Und dem Umstand, dass der Ratzinger sehr wohl auch als Papst den Text ausdruecklich gutgeheissen hat.
Das uebersehen zu wollen waere unredlich. Und was da ausgesagt wird, ist etwas ganz anderes, als etwas, das einem Mangel diplomatischen Geschicks zuschreibbar waere, wie du es hier wegzuerklaeren versuchst.

Willie zitiert den katholischen Text:
1."...Weil diese Gemeinschaften nach katholischer Lehre die apostolische Sukzession im Weihesakrament nicht besitzen und ihnen deshalb ein wesentliches konstitutives Element des Kircheseins fehlt.
....können nach katholischer Lehre nicht „Kirchen“ im eigentlichen Sinn genannt werden."
2. "...Christus hat eine einzige Kirche „hier auf Erden... verfasst“ und sie als „sichtbare Versammlung und geistliche Gemeinschaft“5 gestiftet, ...Diese ist die einzige Kirche Christi, die wir im Glaubensbekenntnis als die eine, heilige, katholische und apostolische bekennen..."
Willie: Ich weiss genau was der Begriff "einzige" repraesentiert. Naemlich "Ausschliesslichkeit". Wo eine Ausschliesslichkeit nicht gemeint ist, kann es auch kein "einzig" geben. Logik.
...dass Ekumene eine Illusion und die RKK Position, wie geaeussert, eben alles andere als eine Frage des diplomatischen Geschickes ist. Es ist eine Disqualifizierung und Zurueckweisung.

Darauf dann Maga in #3928:
"Das hat mit unredlich nichts zu tun. Man hätte schreiben können, dass es unterschiedliche Auffassungen von Kirchesein gibt - und damit hätte man dasselbe gesagt, nur eben diplomatischer."

Und damit schreibst du klar Falsches Maga. "Unterschiedliche Auffassungen von Kirche sein" beinhaltet nicht die Aussage der konkreten Disqualifizierung anderer als Kirche -von der es nach katholischer Auffassung nur eine gibt -die katholische naemlich. Und wie vorstehend im zitierten Text ausgefuehrt wird. Um das klarstellen zu wollen, musste dies genauso geschrieben werden.
"Einzige" repraesentiert "Ausschliesslichkeit".
"Unterschiedliche Auffassungen" bezieht sich nur auf Auffassungen -und sieht diese als gleichwertig und nicht disqualifzierend.
Der katholische Text aber disqualifiziert. Mit voller Absicht. Er muss es -wegen des RKK Selbstverstaendnisses. Genau deswegen wurde es auch so geschrieben.
Es da bei einer verschwommenen Formulierung wie "unterschiedliche Auffassungen von Kirche" zu belassen waere eindeutige Unredlichkeit -genaugenommen eine Verlogenheit gewesen. Immerhin hat man sich das nicht auch noch geleistet.

Dann kommen wir zur Ablenkung -genaugenommen zur Verdrehung und Ablenkung- im nachsten Absatz des Postings#3928:

Willie zitiert: "...nach dem Kirchen der Reformation keine "Kirchen im eigentlichen Sinn" seien. Wolfgang Huber, der oberste Protestant in Deutschland, findet das Papier "anstößig". ..."
Darauf Maga: Ich habe bereits geschrieben, dass die Anerkennung des Papstprimats offensichtlich keine Notwendigkeit für Kirchesein begründet - nach Auffassung des Dokuments. Was als "anstößig" empfunden wird, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Manche finden es vielleicht anstößig, wenn Frau Kässmann in einer katholischen Kirche auf einem Katholikentag für Geburtenkontrolle wirbt. Das ist ein gezielter Tritt vor's Schienbein.

Die zitierte Anstoessigkeit bezieht sich nicht auf eine Anerkennung des Papstprimats. Es geht um ganz anderes -klar lesbar oben. Ich habe es extra nochmal hervorgehoben. Du leistest dir eine ablenkende Verdrehung.
Und es gibt eben diesbezueglich keine unterschiedlichen Auffassungen darueber
"Was als "anstößig" empfunden wird" -wie du im vorstehenden anfuehrst und glauben machen willst. Das ist eine weitere ablenkende Verdrehung.

Diese Verdrehungen hast du dir erfunden um von der Anstoessigkeit der Disqualifizierung protestantischer Kirchen abzulenken und damit dann auf eine deiner Anstoessigkeitsempfindungen hinzuweisen. Die aber mit vorstehendem nicht das Geringste zu tun hat - sondern mit der Frau Kaesmann und was die mal irgendwo -ueber ganz anderes- gesagt hat. Ein altbekannter rhetorischer Aequivalenztrick und genauso unredlich.
Es geht hier naemlich nicht um ein aufzaehlen, was einjeder an fuer manche so anstoessig Empfundenen weiss, sondern es geht eindeutig und ausschliesslich um eine konkrete Aussage der katholischen Kirche und dieses Papstes ueber die protestantischen Kirchen in deren Stellung als Kirche. Es geht um nichts anderes,

Wenn du dich gerne mal ueber die Kaessmann auslassen willst und ueber die Geburtenkontrolle -die Position der RKK und dem tatsaechlichen Verhalten von ueber 90% katholischer Frauen, dann koennen wir das gerne auch tun, aber zu der angsprochenen Thematik ist es nur ein Ablenkung. Du magst dich gerne solcher Tricks bedienen, aber ich muss darauf nicht hereinfallen und diese auch nicht mitmachen.
Ich habe das Gefuehl, hoffe aber dennoch dass es nicht wahr ist, dass du dir dieser Verrenkungen selbst sehr wohl bewusst bist, dich aber insgeheim doch darauf verlaesst, dass ich mir nicht die Muehe mache, es hier aufzuzeigen.

Wie gesagt, ich glaube nicht dass du ueber dieses Thema sachlich diskutieren kannst und solange wir das nicht koennen, brauchen wir auch nicht ueber Kaessman und Geburtenkontrolle und katholische Auffassungen dazu zu diskutieren.



zuletzt bearbeitet 25.02.2013 18:51 | nach oben springen

#8847

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 26.02.2013 09:49
von Leto_II. | 27.861 Beiträge

Zitat von Swann im Beitrag #3847
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3845
Zitat von Swann im Beitrag #3844
Nachdem das Bundesverfassungsgericht jetzt also das Recht aufs Kind auch für gleichgeschlechtliche Paare sichergestellt hat,


Genau das hast das BVerfG eben (noch) nicht getan, es hat Kinderrechte gestärkt und das Recht einer Familie, Familie zu sein.


Das wesentliche haben Sie in Klammern gesetzt ;-)



Ja, der Trend:

http://www.n-tv.de/politik/Unionspolitik...le10193581.html


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#8848

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 26.02.2013 11:23
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3953
Zitat von Swann im Beitrag #3847
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3845
Zitat von Swann im Beitrag #3844
Nachdem das Bundesverfassungsgericht jetzt also das Recht aufs Kind auch für gleichgeschlechtliche Paare sichergestellt hat,


Genau das hast das BVerfG eben (noch) nicht getan, es hat Kinderrechte gestärkt und das Recht einer Familie, Familie zu sein.


Das wesentliche haben Sie in Klammern gesetzt ;-)



Ja, der Trend:

http://www.n-tv.de/politik/Unionspolitik...le10193581.html

Trend...lol
Sagen wir so: der Automatismus ist in Gang gesetzt, die pressure groups in den Parteien (selbst in der CDU gibt es so eine) verleihen dem ganzen öffentlich Nachdruck.
Stellen wir also gemeinsam fest: nichts hält den Fortschritt auf.


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#8849

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 26.02.2013 11:26
von Leto_II. | 27.861 Beiträge

Zitat von Swann im Beitrag #3954
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3953
Zitat von Swann im Beitrag #3847
Zitat von Leto_II. im Beitrag #3845
Zitat von Swann im Beitrag #3844
Nachdem das Bundesverfassungsgericht jetzt also das Recht aufs Kind auch für gleichgeschlechtliche Paare sichergestellt hat,


Genau das hast das BVerfG eben (noch) nicht getan, es hat Kinderrechte gestärkt und das Recht einer Familie, Familie zu sein.


Das wesentliche haben Sie in Klammern gesetzt ;-)



Ja, der Trend:

http://www.n-tv.de/politik/Unionspolitik...le10193581.html

Trend...lol
Sagen wir so: der Automatismus ist in Gang gesetzt, die pressure groups in den Parteien (selbst in der CDU gibt es so eine) verleihen dem ganzen öffentlich Nachdruck.
Stellen wir also gemeinsam fest: nichts hält den Fortschritt auf.


Ich finds halt immer spannend, wenn sich die Fachleute meiner Meinung anschliessen...:)


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#8850

RE: Das Recht auf ein / kein Kind

in Forum Interna 26.02.2013 11:30
von Gelöschtes Mitglied
avatar

Zitat von Leto_II. im Beitrag #3955

Ich finds halt immer spannend, wenn sich die Fachleute meiner Meinung anschliessen...:)


Ach ja, die Fachleute- und Experten-Demokratie...


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