#5401

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 20:09
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
06.11.2011 19:18 #90886
Friefie

Auch wenn sich 20 Stockwerke durch 20 Stockwerke "hindurchgearbeitet" haben, bleiben 40 Stockwerke auf dem obersten der restlichen liegen.
..............
Th.

diese 20 Stockwerke können sich nur durch 20 Stockwerke hindurcharbeiten, wenn bei diesem mindestens vierzigstöckigen (!) Bauwerk in der Mitte (Stockwerk 19) gesprengt , bzw. mechanisch die Vertikalträger beseitigt wurden (Newton G. Nr. 3).

Und dann bleibt ein Riesenhaufen (!) zerbrochenener Gebäudeteile unten liegen und es verschwinden nicht fussballfeldgrosse Betondecken in einer Riesenstaubwolke wie bei der Sprengung der Türme!

Alles andere was Sie da schreiben ist doch völlig neben der Sache, die hier ansteht.


Newtons Gesetze machen immernoch eine Lawine möglich, überzeugen Sie sich in den Alpen davon.
Und ein Stahlbetongebäude von 40 Stockwerken ist in seinem Kollapsverhalten nicht vergleichbar mit einem 110m-Stahlskelett-Gebäude, in dem Flugzeuge gelandet sind und wo Brände ausgebrochen sind.

Achten Sie übrigends auf die Puffs, die bei dem Kollaps des Stahlbetongebäudes auftraten, und zwar nicht zu knapp. Und das ganz ohne Sprengstoff.
Achten Sie auch auf die pyroklastinesische Wolke. Ganz ohne Sprengstoff! trotz Einsatz mehrerer Feuerwehren, links unten im Bild, und trotz Regen.
WIE KANN DAS BLOSS SEIN?


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#5402

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 20:17
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: FrieFie
06.11.2011 19:57 #90896
...

Ich habe bereits geschrieben, dass ich Beschleunigung mit Geschwindigkeit verwechselt hatte, ...
...

Das kann schon mal passieren.

Im übrigen fällt mir zu diesem Strang nur ein, dass der Beruf "Gutachter" nicht geschützt ist.
Jeder darf sich Gutachter nennen.

Sie und werner thurner sollten als Gutachter arbeiten.

Landgerichte verlangen aber Befähigungsnachweise. Wenn ich Ihnen da behilflich sein kann, Briefbogen und Kartoffelstempel hab ich.

:-)



zuletzt bearbeitet 06.11.2011 20:19 | nach oben springen

#5403

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 21:14
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: werner thurner
06.11.2011 12:07 #90882
Willie
Unlegiert ist unlegiert.
Und es sind die Normierungen, die festlegen, was als legiert gilt und was nicht. Das einfache Baustaehle bestimmte Anteile anderer Elemente haben koennen -z.B. als Restbestaende aus dem Verhuettungsprozess- das zeigte ich bereits auf. Chrom gehoert nicht dazu.
...........
Th:
So dumm und besserwisserisch kann man doch gar nicht sein, dass man hier seitenlange zukünftige (!) Normierungen (!) zitiert und glaubt, damit nachweisen zu können, dass Baustahl unlegiert wäre.

Natuerlich nicht. Dumm und besserwisserisch ist ja nur derjenige, der es bestreitet.:-)

Zitat von: werner thurner
06.11.2011 12:07 #90882

Tatsache ist allerdings dass nun die nach DIN unlegierten Stähle bereits geringe Mengen an z.B. Chrom enthalten können und legierte damit erst Recht. Darum ging es.

Nein darum ging es ueberhaupt nicht. Es ging um folgende -insgesamt allesamt fehlerhafte Behauptungen:

1.)
Zitat von: werner thurner
05.11.2011 06:57 #90799

Lesen Sie das mal:
http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/Beweise.pdf
Das ist von 2006, also nicht ganz auf neuestem Stand, bis auf ein paar Punkte trotzdem immer noch gut.


2.) "...Das Ergebnis der metallurgischen Untersuchung: Es handelt sich bei den metallischen Resten hauptsächlich um geschmolzenes Eisen.
So weit könnte man es noch als geschmolzenen Stahl z.B. der Träger der WTC deuten, weil Stahl zu 97-98% aus Eisen (Fe) besteht.
Aber er fand keine Spuren von Chrom (Cr), ein Element, das in jedem Stahl zwingend
vorkommt
. Dafür fand er zu viel zu viel Mangan (Mn).

http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/Beweise.pdf

3.)
Zitat von: werner thurner
05.11.2011 08:19 #90807

Chrom kommt tatsächlich in jedem Stahl vor (selbst in Unlegiertem), im Baustahl (als legiertem Stahl) sowieso.


4.)
Zitat von: werner thurner
05.11.2011 09:38 #90812

Ich hatte geschrieben:
"Chrom kommt tatsächlich in jedem Stahl vor (selbst in Unlegiertem), im Baustahl (als legiertem Stahl) sowieso."

D.h. in legiertem Stahl, was z.B. Baustahl ist, kommt Chrom erst recht vor, weil man Chrom selbst an unlegiertem Stahl nachweisen kann. (Wir reden hier vom chemischen Nachweis!!)

Insgesamt alles falsch. Total falsch.



zuletzt bearbeitet 06.11.2011 21:36 | nach oben springen

#5404

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 21:21
von Willie (gelöscht)
avatar


Zitat von: werner thurner
06.11.2011 12:07 #90882
Willie
Eie ich bereits fünf Beiträge vorher anmerkte wäre es besser unser Herr Inschenör würde sich mal das Chandler video anschauen und seinen "Kommentar " dazu abgeben.

Sie brauchen in ihrer Verzweiflung nicht schon wieder in die Lallschrift bayrischer Dorftrottel zu verfallen. Ihre Verrenkungen sind auch ohne erkennbar.

Zitat von: werner thurner
06.11.2011 12:07 #90882

Merke: Definitionen sind eine Sache, DIN Einteilungen eine völlig Andere.

Wuerden sie es nur kapieren. Die Bezeichnung Baustahl ist naemlich eine DIN Einteilung.



zuletzt bearbeitet 06.11.2011 21:37 | nach oben springen

#5405

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 23:15
von werner thurner | 3.915 Beiträge

Willie:
Insgesamt alles falsch. Total falsch.

Th:
Es geht hier um Spuren (!) von Chrom in Stählen, es geht um chemischen Nachweis mittels Massenspektroskopie, Sie Volltrottel!


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#5406

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 23:38
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
06.11.2011 23:15 #90914
Willie:
Insgesamt alles falsch. Total falsch.

Th:
Es geht hier um Spuren (!) von Chrom in Stählen, es geht um chemischen Nachweis mittels Massenspektroskopie, Sie Volltrottel!


An einer Probe die wie gross und wie exemplarisch nochmal genau war?
Zitat: There were 10 grades of structural steel used for colums and spandrels, with yield strengths ranging from 36ksi to 100ksi. The grade of steel used in each location was dictated by the calculated stresses due to the gravity and wind loads.
(...) The 47 columns in this rectangular space were fabricated using primarily 36ksi and 42 ksi steels (...).
(...)
The four massive corner columns bore nearly one fifth of the gravity loads gravity load on the core columns. The core columns were interconnected by a grid of conventional steel beams to support the core floors.

NIST, der Bericht über die Zwillingstürme. Handabgeschrieben, weil man daraus nicht per copy-and-paste zitieren kann. Extra für Sie.
"Massive" heisst übrigends auch hier nur "gewaltig", nicht "massiv".



zuletzt bearbeitet 06.11.2011 23:57 | nach oben springen

#5407

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 06.11.2011 23:43
von werner thurner | 3.915 Beiträge

FrieFie
Newtons Gesetze machen immernoch eine Lawine möglich, überzeugen Sie sich in den Alpen davon.
...
Th:
Aha, anstatt auf das Chandler video einzugehen, gehen Sie jetzt in die Alpen. Das lässt tief blicken.
.......
Friefie

Achten Sie übrigends auf die Puffs, die bei dem Kollaps des Stahlbetongebäudes auftraten, und zwar nicht zu knapp. Und das ganz ohne Sprengstoff.
Achten Sie auch auf die pyroklastinesische Wolke. Ganz ohne Sprengstoff! trotz Einsatz mehrerer Feuerwehren, links unten im Bild, und trotz Regen.
WIE KANN DAS BLOSS SEIN?

Th:
Zunächst zitiere ich was auf diesem video nachgewiesen wird:
http://www.youtube.com/watch?v=NiHeCjZlkr8
Betreff Nordturm:
"The following section of the building is not actually crushing the lower section. It is falling into the rubble as the lower section of the building is being destroyed by other forces."
Was die "other forces" waren dürfte klar sein!Ihnen natürlich nicht.

Nun zu Ihren Fragen, die ich im Gegensatz zu Ihnen (bezüglich meiner drei punkte zum Südturm) beantworte.

Beim Kollaps des Stahlbetongebäudes in Virtry der hydraulisch (einer Sprengung vergleichbar!) in der Mitte des Gebäudes ausgelöst wurde, beobachten wir keine seitlichen Ausstossungen in ballistischen Kurven (Girlanden), wie bei den Türmen.
Es gab auch keine pyroklastoide Wolke in kilometerweiter Umgebung.
Dafür gab es aber, ich schreibe das nun zum zweitenmal (und es kommt in Ihrem Hirn nicht an) hinterher einen Riesenhaufen zerbrochenesn Material im "Kollapsbereich".

Sie verkennen, dass hier in Gebäudemitte(!!) quasi mechanisch gesprengt wurde, das hier darum geht die Unmöglichkeit der von Ihnen und NIST vertretenen progressive collapse theorie anhand des 3.Newtonschen Gesetzes nachzuweisen.


Sie haben nichts, aber wirklich gar nichts verstanden von diesem video. Es reicht nicht einzugestehen, dass sie Geschwindigkeit mit Beschleunigung verwechselt haben, sie müssen auch Ihre daraus entstehenden Fehler bei der Kollapseinleitung des Südturms und des Nordturms eingestehen, bzw. verbessern.


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#5408

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:15
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
06.11.2011 23:43 #90916
FrieFie
Newtons Gesetze machen immernoch eine Lawine möglich, überzeugen Sie sich in den Alpen davon.
...
Th:
Aha, anstatt auf das Chandler video einzugehen, gehen Sie jetzt in die Alpen. Das lässt tief blicken.
.......
Friefie

Achten Sie übrigends auf die Puffs, die bei dem Kollaps des Stahlbetongebäudes auftraten, und zwar nicht zu knapp. Und das ganz ohne Sprengstoff.
Achten Sie auch auf die pyroklastinesische Wolke. Ganz ohne Sprengstoff! trotz Einsatz mehrerer Feuerwehren, links unten im Bild, und trotz Regen.
WIE KANN DAS BLOSS SEIN?

Th:
Zunächst zitiere ich was auf diesem video nachgewiesen wird:
http://www.youtube.com/watch?v=NiHeCjZlkr8
Betreff Nordturm:
"The following section of the building is not actually crushing the lower section. It is falling into the rubble as the lower section of the building is being destroyed by other forces."
Was die "other forces" waren dürfte klar sein!Ihnen natürlich nicht.

Nun zu Ihren Fragen, die ich im Gegensatz zu Ihnen (bezüglich meiner drei punkte zum Südturm) beantworte.

Beim Kollaps des Stahlbetongebäudes in Virtry der hydraulisch (einer Sprengung vergleichbar!) in der Mitte des Gebäudes ausgelöst wurde, beobachten wir keine seitlichen Ausstossungen in ballistischen Kurven (Girlanden), wie bei den Türmen.
Es gab auch keine pyroklastoide Wolke in kilometerweiter Umgebung.
Dafür gab es aber, ich schreibe das nun zum zweitenmal (und es kommt in Ihrem Hirn nicht an) hinterher einen Riesenhaufen zerbrochenesn Material im "Kollapsbereich".

Sie verkennen, dass hier in Gebäudemitte(!!) quasi mechanisch gesprengt wurde, das hier darum geht die Unmöglichkeit der von Ihnen und NIST vertretenen progressive collapse theorie anhand des 3.Newtonschen Gesetzes nachzuweisen.


Sie haben nichts, aber wirklich gar nichts verstanden von diesem video. Es reicht nicht einzugestehen, dass sie Geschwindigkeit mit Beschleunigung verwechselt haben, sie müssen auch Ihre daraus entstehenden Fehler bei der Kollapseinleitung des Südturms und des Nordturms eingestehen, bzw. verbessern.



Und wie steht es um die Verbesserung Ihres Fehlers hinsichtlich der 2-3 Sekunden freiem Fall?

Und nur weil mir ein Video weissmachen will, dass der Kollaps eines 40-Stock-Stahlbeton-Gebäudes dem eines 110-Stock-Stahlskelettgebäudes zu vergleichen ist, muss ich noch lange nicht glauben, was darin behauptet wird.
Die Wolke ist kleiner, weil das Gebäude von der Feuerwehr von allen Seiten eingewässert wurde, und weil es offensichtlich in Strömen geregnet hat. Schauen Sie sich das Original an, da ist die Staubwolke nochmal in ganzer Schönheit zu bewundern.

Seitliche Aussossungen in ballistischen Kurven (Girlanden) sehe ich beim Kollaps der Türme auch erst nach Beginn des Kollapses.
In dem Haus in dem Video wurden sämtliche Fenster entfernt, daher konnte sich keinerlei Druck aufbauen. Daher keine so grosse Geschwindigkeit der Puffs.
Zum Erklärung: Bei Filmarbeiten in Charlottenburg (Mommsenstrasse) kam es bei der Detonation eines winzigkleinen Sprengsatzes in einem Blumenstrauss zu zerstörten Fenstern im Umkreis von 50m, Verletzungen der Schauspieler und Crew und Sachschaden in Höhe von mehreren Zehntausend Mark (und ein Sprengmeister hatte seiner Versicherung eine Menge zu erklären).
Weil der Mechanismus, der das Schaufenster des Restaurants den Bruchteil einer Sekunde vor dem Hochgehen des eigentlichen Sprengsatzes zerstören sollte versagte und der Druck nicht ungehindert entweichen konnte wie geplant, sondern sich hinter der Fensterscheibe im Raum aufbaute und explosionsartig entwich.
Es sollte nur ein Rosenstrauss explodieren.
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/be...90,8879020.html(Ich war derzeit mit dem Aufnahmeleiter liiert und weiss deshalb noch ziemlich genau über die Details bescheid.
Sie werden das jetzt jubilierend als Bestätigung ansehen, aber leider liegen Sie falsch: dem Druck ist es total egal, ob er durch Kompression entstand, weil Trümmer den Raum zusammenpressten, oder ob er durch Sprengung entstand. Der Effekt, das Komprimieren und explosionsartige Entweichen, wäre in beiden Fällen der gleiche.
Im WTC waren die Fenster intakt.



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 00:18 | nach oben springen

#5409

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:15
von werner thurner | 3.915 Beiträge

Friefie
Ihre Diskussionsführung ist unsäglich.
Ich habe bereits geschrieben, dass ich Beschleunigung mit Geschwindigkeit verwechselt hatte, dass die aber nicht der Punkt war, auf den ich hinauswollte. Wenigstens bin ich in der Lage, Fehler zu sehen und einzugestehen.
Dass Sie sich mit den 2-3 Sekunden freiem Fall geirrt haben, lassen Sie nonchalant unter den Tisch fallen. Ist vermutlich nebensächlich.
....
Th.:
Wenn Sie mir Fehler nachweisen können, gestehe ich die ein. Behaupten können Sie Vieles.
Wo habe ich mich 2-3 sec. freien Fall geirrt?

Sie meinen hier?
"4. der Kollaps setzt dann ein, wenn sich der oberste Punkt (z.B die Dachlinie, die Spitze der Nordturmantenne) aus der Ruhe =Geschwindigkeit 0 nach unten (!)in Bewegung setzt und an Geschwindigkeit zunimmt! Jede "Abbremsung", z.B. durch unvollständige Sprengung von Strukturen unterhalb, ergibt Widerstand , bremst diesen sonst freien Fall ab, und so was kommt bei Sprengungen vor, z.B. beim Nordturm das plötzliche Abkippen der Antenne mit hat truss (hier vom Impakt weg!!) nach 2-3 Sekunden "Kollaps" nach unten.

Erklärung: offensichtlich kam es zu einer Verzögerung, bzw. einseitigen Sprengung des inner cores, so dass der hat truss abgelenkt wurde.Der obere Turmteil des Nordtrums wurde bereits vor dieser Ablenkung während des Absackens gesprengt, er löst sich bis auf Antenne und hat truss in Staub und Stahlteile auf."

Ich kann nichts dafür dass Sie Zusammenhänge nicht erfassen können und sich Dinge einbilden die nicht geschrieben wurden."Jede "Abbremsung", z.B. durch unvollständige Sprengung von Strukturen unterhalb, ergibt Widerstand , bremst diesen sonst freien Fall ab," das ist absolut korrekt formuliert!


Sie lassen hier laufend Dinge ab, die dem Kundigen klar zeigen, dass Sie nichts kapiert haben:
Friefie
"Vermutlich kommt das Neigen der Turmspitzen gerade daher, dass nicht alle Kernstützen auf einmal gebrochen sind, sondern die auf der Einschlagseite zuerst."

Richtig, Sie schreiben das und kapieren die Konsequenzen daraus nicht.

Friefie:
"Sie haben z.B. geflissentlich übersehen, was ich seit drei Tagen (oder Wochen) (oder Monaten?) schreibe: die Stützen im Kern können auch eine nach der anderen nachgegeben haben, bis die Kettenreaktion in Gang kam."
.........
Th:
nein, das habe ich nicht übersehen, hätten die Kernstützen (der Kern war übrigens 27x40 m gross) nach und nach (zeitlich versetzt) nachgegeben, wäre der obere Südturmteil schlicht zum Impakt auf die Ecke hin, wegkippt (weit über den Grundriss (Perimeter) der Türme hinaus) und gerade nicht innerhalb des Perimeters voll nach unten gesackt..

Wie kann man nur so begriffsstutzig sein?"

und weiter:
Friefie
"Wäre da was gesprengt worden, z.B. alle Stützen im Kern gleichzeitig und auch noch die Aussenstützen und meinetwegen auch noch die bedeutungslosen Eckstützen, dann hätte der Kollaps ruckartig beginnen müssen, mit einem schnelleren freien Fall vor dem Aufprall auf die darunterliegenden halbwegs intakten Stockwerke.
....
Th.:
Wenn alle Stützen im Kern (und fortlaufend nach unten, vgl. squibs) gleichzeitig gesprengt werden, dann beschleunigt der Kollaps von Null heraus und nimmt an Geschwindigkeit zu, wenn die Abwärtssprengung so zeitgerecht erfolgt, dass dem "Kollaps" null Widerstand entgegengesetzt wird.
Vgl. Chandler video.
Durch kleine Verzögerungen der Sprengung lässt sich die gering verlängert Fallzeit (=freier Fall +20-30 %) erklären.

Die seitlichen Auswerfungen sind überdeutliche Zeichen der Abwärtssprengung.
......

Friefie

"Immerhin ist man sich einig, dass im Moment des Fallens die Stützen im Kern schon gebrochen sein müssen."

Th:
W i e hätten Sie es denn nun gerne, das Brechen der Stützen im Kern nach und nach (wie oben) oder alle auf einmal (wie letztes Zitat) oder 4-47 Vertikalstützen nacheinander und in welchen Zeitraum ?

Eine äusserst wichtige Frage!Die sollten Sie erstmal beantworten bevor Sie weitere (Fehl)Schlüsse ziehen!
Wir hatten am Südturm bereits ein video (Ihr video) gesehen, wo der Kollaps ruckartig begann.
Friefie "Wäre da was gesprengt worden, z.B. alle Stützen im Kern gleichzeitig und auch noch die Aussenstützen und meinetwegen auch noch die bedeutungslosen Eckstützen, dann hätte der Kollaps ruckartig beginnen müssen,"...



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 00:24 | nach oben springen

#5410

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:32
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: werner thurner
06.11.2011 16:15 #90914
Willie:
Insgesamt alles falsch. Total falsch.

Th:
Es geht hier um Spuren (!) von Chrom in Stählen, es geht um chemischen Nachweis mittels Massenspektroskopie, Sie Volltrottel!

Sie koennen sich ihre kindischen Beleidigungen sparen, sie wirken bei mir nicht, sondern zeigen nur ihre Hilflosigkeit und korrigieren ihre Fehler dennoch nicht. Falsch bleibt falsch und wenn sie noch so krakeelen.
Und es sind sie der ins Lallen eines Trottels verfaellt, niemand sonst.:-)

Und Chrom finden sie in Baustaehlen nur, wenn er vorhanden ist -auch mit Massenspektroskopie.
Und das ist sehr selten -das heisst, nur wenn er vorher absichtlich dort hineingetan wurde. Gruende zeigte ich auf. Und er ist dort keinesfalls "zwingend vorkommend" wie von ihren Luegengurus behauptet und von ihnen durch ihr Geschwafel sekundiert wurde.
Und da koennen sie noch so aufjaulen, keifen und ins Lallen verfallen, es wird nicht anders.

Und die "Probe" auf die sich ihr Guru beruft ist forensisch von Null Wert. NULL!
Also etwa soviel wert wie ihre Applikation des 3. Newtonschen Gesetzes.:-)



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 00:42 | nach oben springen

#5411

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:37
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
07.11.2011 00:15 #90922

Friefie
Ihre Diskussionsführung ist unsäglich.
Ich habe bereits geschrieben, dass ich Beschleunigung mit Geschwindigkeit verwechselt hatte, dass die aber nicht der Punkt war, auf den ich hinauswollte. Wenigstens bin ich in der Lage, Fehler zu sehen und einzugestehen.
Dass Sie sich mit den 2-3 Sekunden freiem Fall geirrt haben, lassen Sie nonchalant unter den Tisch fallen. Ist vermutlich nebensächlich.
....
Th.:
Wenn Sie mir Fehler nachweisen können, gestehe ich die ein. Behaupten können Sie Vieles.
Wo habe ich mich 2-3 sec. freien Fall geirrt?

Sie meinen hier?
"4. der Kollaps setzt dann ein, wenn sich der oberste Punkt (z.B die Dachlinie, die Spitze der Nordturmantenne) aus der Ruhe =Geschwindigkeit 0 nach unten (!)in Bewegung setzt und an Geschwindigkeit zunimmt! Jede "Abbremsung", z.B. durch unvollständige Sprengung von Strukturen unterhalb, ergibt Widerstand , bremst diesen sonst freien Fall ab, und so was kommt bei Sprengungen vor, z.B. beim Nordturm das plötzliche Abkippen der Antenne mit hat truss (hier vom Impakt weg!!) nach 2-3 Sekunden "Kollaps" nach unten.

Erklärung: offensichtlich kam es zu einer Verzögerung, bzw. einseitigen Sprengung des inner cores, so dass der hat truss abgelenkt wurde.Der obere Turmteil des Nordtrums wurde bereits vor dieser Ablenkung während des Absackens gesprengt, er löst sich bis auf Antenne und hat truss in Staub und Stahlteile auf."

Ich kann nichts dafür dass sie Zusammenhänge nciht erfassen können und sich dinge einbilden die nicht geschrieben wurden."Jede "Abbremsung", z.B. durch unvollständige Sprengung von Strukturen unterhalb, ergibt Widerstand , bremst diesen sonst freien Fall ab," das ist absolut korrekt formuliert!


Sie lassen hier laufend Dinge ab, die dem Kundigen klar zeigen, dass Sie nichts kapiert haben:
Friefie
"Vermutlich kommt das Neigen der Turmspitzen gerade daher, dass nicht alle Kernstützen auf einmal gebrochen sind, sondern die auf der Einschlagseite zuerst."

Richtig, Sie schreiben das und kapieren die Konsequenzen daraus nicht.

Friefie:
"Sie haben z.B. geflissentlich übersehen, was ich seit drei Tagen (oder Wochen) (oder Monaten?) schreibe: die Stützen im Kern können auch eine nach der anderen nachgegeben haben, bis die Kettenreaktion in Gang kam."
.........
Th:
nein, das habe ich nicht übersehen, hätten die Kernstützen (der Kern war übrigens 27x40 m gross) nach und nach (zeitlich versetzt) nachgegeben, wäre der obere Südturmteil schlicht zum Impakt auf die Ecke hin, wegkippt (weit über den Grundriss (Perimeter) der Türme hinaus) und gerade nicht innerhalb des Perimeters voll nach unten gesackt..

Wie kann man nur so begriffsstutzig sein?"

und weiter:
Friefie
"Wäre da was gesprengt worden, z.B. alle Stützen im Kern gleichzeitig und auch noch die Aussenstützen und meinetwegen auch noch die bedeutungslosen Eckstützen, dann hätte der Kollaps ruckartig beginnen müssen, mit einem schnelleren freien Fall vor dem Aufprall auf die darunterliegenden halbwegs intakten Stockwerke.
....
Th.:
Wenn alle Stützen im Kern (und fortlaufend nach unten, vgl. squibs) gleichzeitig gesprengt werden, dann beschleunigt der Kollaps von Null heraus und nimmt an Geschwindigkeit zu, wenn die Abwärtssprengung so zeitgerecht erfolgt, dass dem "Kollaps" null Widerstand entgegengesetzt wird.
Vgl. Chandler video.
Durch kleine Verzögerungen der Sprengung lässt sich die gering verlängert Fallzeit (=freier Fall +20-30 %) erklären.

Die seitlichen Auswerfungen sind überdeutliche Zeichen der Abwärtssprengung.
......

Friefie

"Immerhin ist man sich einig, dass im Moment des Fallens die Stützen im Kern schon gebrochen sein müssen."

Th:
Wie hätten Sie es denn nun gerne, das Brechen der Stützen im Kern nach und nach (wie oben) oder alle auf einmal?
Eine äusserst wichtige Frage!Die sollten Sie ertmal beantworten bevor sie weitere (Fehl)Schlüsse ziehen!



Wieso? Sie behaupten doch auch auf einmal, dass vermutlich die Stützen auf der Einschlagseite zuerst gesprengt wurden, nachdem Sie tagelang behaupteten, die Stützen hätten alle zugleich gesprengt werden müssen.

Ich schreibe schon immer, dass die Stützen auf der Einschlagseite (b.z.w. wo die meisten Kernstützen beschädigt waren und durch die Brände verformt wurden) zuerst nachgegeben haben, irgendwann dann alle Stützen brachen, und man von da an den Einsturz beobachten kann, denn dann brachen erst die Aussenwandstützen. Als der Kern schon ein paar Stockwerke eingebrochen war.
Es handelt sich nur um Sekunden.

Und Ihre 2-3 Sekunden freien Falles, der dann abgebremst wird, müsste auf der Kurve in dem Video zu sehen sein: als Beschleunigung, Abbremsung, dann gleichmässige Beschleunigung.
Ist aber nicht gewesen. Gleichmässige Beschleunigung von Beginn des sichtbaren Falles bis zum Ende des sichtbaren Falles, also in den ersten Sekunden des Vorganges.
Wie bei einer Lawine.
Die letzen Sekunden vor dem Ende des Vorganges kann man nicht nachvollziehen, weil sie nicht filmbar waren. Ob die Beschleunigung abgenommen hat oder nicht, ist nicht zu beweisen.

Die Antenne verschwindet übrigends völlig intakt in der Staub- und Rauchwolke. Ob sie sich aufgelöst hat, ist also nicht nachzuweisen. Sie kann auch am Boden in Splitter zerschmettert worden sein. Oder in der Fassade von WTC7 gelandet, und von dessen Trümmern begraben worden sein.
Man sieht aber nicht dass sie sich auflöst, sondern njur, dass sie vollkommen intakt in der Wolke verschwindet, der pyroklassizistischen.


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#5412

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:43
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
07.11.2011 00:15 #90921


Und wie steht es um die Verbesserung Ihres Fehlers hinsichtlich der 2-3 Sekunden freiem Fall?
Th:
Der war keiner, den bilden Sie sich ein. Das habe ich erläutert. Einbildung soll ja manchen wie Bildung vorkommmen.

Und nur weil mir ein Video weissmachen will, dass der Kollaps eines 40-Stock-Stahlbeton-Gebäudes dem eines 110-Stock-Stahlskelettgebäudes zu vergleichen ist, muss ich noch lange nicht glauben, was darin behauptet wird.
....
Th: Aha , Sie leugnen physikalische Gesetze, na denn. sie haben nicht mal begriffen dass das Vitry Beispiel quasi ein Sprengungsbeispiel ist.

Friefie
Ich war derzeit mit dem Aufnahmeleiter liiert und weiss deshalb noch ziemlich genau über die Details bescheid.
Th:
Und was sagt uns das zumm Thema, NICHTS , richtig, genausowenig ob Sie nun einen Architekten oder Schlosser zum Vater hatten oder mit einem Statiker liiert oder Ihr Grossvater Bauer war.

Den widersprüchlichen Unsinn, den Sie zeitweise von sich geben und die Leugnung von physikalischen Gesetzen (siehe oben), das sagt mir was.

Auch Ihre gravierenden Auffassungsprobleme bezüglich dynamischer Vorgänge, das sagt mir was.

Sie müssen erst mal zum Südturm und der Einleitung des "Zusammenbruchs" zu Potte kommen.Alles andere ist nutzloses Geplänkel.
Hier nochmal unsere Grundlage:

Friefie

Immerhin ist man sich einig, dass im Moment des Fallens die Stützen im Kern schon gebrochen sein müssen.
Warum aber fällt der obere Turmteil nicht mit gleichbleibender Neigung senkrecht herab, sondern dreht sich förmlich in den Turm hinein?
....
Th:
Sie stellen die richtigen Fragen.Ich gebe Ihnen die Antworten.

1) wie von mir geschrieben und von Ihnen erkannt, müssen alle Stützen im Kern gleichzeitig (!) "gebrochen" sein um das Verhalten des Südturmoberteils zu erklären.

Wie können "alle" inner core Stützen plötzlich "brechen", versagen? M.E. nur mit Sprengung des inner cores, der ja (zusammen mit den verbliebenen perimeter Stützen) via hat truss die Hauptlast (!) der durch den impakt und Verlust von Perimeter Stützen entstehende (=Impaktloch) Lastverschiebung für 56 Minuten aufnahm.

2) N u r wenn dieser inner core gesprengt wird, kommt es wegen der in 1) erklärten "Vorspannung" bzw. Lastverschiebung des inner cores zu einer Kippbewegung zum Impakt hin und gleichzeitg versackt das wegen der "Vorspannung" bzw. Lastverschiebung kippende Turmoberteil. Das Turmoberteil bleibt nur durch gleichzeigige, symmetrische Wegnahme aller inner core Vertikalsäulen=Sprengung im Perimeterbereich des Turms. (Friefie:"dreht sich förmlich in den Turm hinein")

3) O h n e Sprengung des inner cores (=offizielle VT) , bei Versagen der auf Druck belasteten Impaktseite des inner cores und der auf Zug belasteten gegenüber der Impaktseite gelegenen Perimeter Stützen und auch Teilen des inner cores (so ausgedehnt war der!) , o h n e Sprengung also, bei postuliertem Versagen des inner cores und der intakten Perimeterwall, wäre der obere Turmteil abgekippt u n d ausserhalb (!!) des Turmperimeters weiter gekippt und unter Zerstörung grosser Teile der Impaktecke, hängengeblieben oder abgeschmiert. Jedenfall hätte es völlig asymetrische Zerstörungen geben müssen! Genau dies aber ist auf den videos nicht ersichtlich und war nicht!

Resumee: der inner core m u s s zum Beginn des Kollapses t o t a l versagt haben=gesprengt worden sein. Das Verhalten des oberen Turmteils, die symmetrischen Auswerfungen von Material unmittelbar danach und die Squibs (http://911research.wtc7.net/talks/wtc/squibs.html) unterhalb der Kollapslinie" beweisen dies.

P.S. ich verzichte Ihren letzten vor Fehlern strotzenden Beitrag voll richtigzustellen.
Ist mir zu dumm.



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 01:03 | nach oben springen

#5413

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:51
von FrieFie | 9.092 Beiträge

Ich halte an dieser Stelle inne und staune über die unermessliche Kunstfertigkeit amerikanischer Sprengmeister, die in einem Gebäude nach nicht im Voraus berechenbaren Flugzeugeinschlägen, Kerosinexplosionen und Bränden es fertigkriegen, eine Sprengung mit verschiedenem (darunter einem 2001 noch in der Erforschung befindlichen) Material in die Wege zu leiten, und das asymmetrisch und auf den beschädigten Etagen beginnend, exakt entsprechend dem Schadensbild, das die Flugzeuge verursacht haben.
Dabei verwenden sie unter anderem Thermit oder Nanothermit, das unsichtbar für alle Zeugen und den Betrachter sämtlicher Videos und Fotos bleibt, und Sprengstoff, der Kernstützen aus dem Kern hinaus ins Freie, aber kleinteiligeren Schutt nicht darüber hinaus befördert und alle Fenster ausserhalb des Radius´ in dem die Trümmer fallen unbeschädigt lässt, trotz der enormen Druckwelle.

Chapeaux!


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#5414

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 00:59
von werner thurner | 3.915 Beiträge

Friefie

Ich schreibe schon immer, dass die Stützen auf der Einschlagseite (b.z.w. wo die meisten Kernstützen beschädigt waren und durch die Brände verformt wurden) zuerst nachgegeben haben, irgendwann dann alle Stützen brachen, und man von da an den Einsturz beobachten kann, denn dann brachen erst die Aussenwandstützen. Als der Kern schon ein paar Stockwerke eingebrochen war.
.................
Th:
1) die Kernstützen konnten nicht durch Brände verformt werden, dazu reichten die diffusen Feuer über 58 Minuten nicht aus.

2) wenn die zur Impaktseite hin gelegenen Kernstützen zuerst nachgegeben haben und nach und nach weitere, dann hätte dies beim Südturm das Abkippen des Turmoberteils zur Impaktseite hin (der Südostecke des Südturms) geführt und das obere Turmteil wäre unter Zerstörung dieser Südostecke ausserhalb des Turmperimeters (!) abgekippt oder -geschmiert. Dies war allerdings nicht der Fall.

3) Weshalb sollte der Kern " ein paar Stockwerke eingebrochen" sein?


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#5415

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:02
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
07.11.2011 00:51 #90926
Ich halte an dieser Stelle inne und staune ....

Chapeaux!


Wenn Sie mit dem Staunen fertig sind, könnten Sie vielleicht die aufgeworfenen Fragen beantworten und nicht ständig ausweichen.


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#5416

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:09
von FrieFie | 9.092 Beiträge

Herr Thurner:
Ich schrieb: alle Stützen müssen versagt haben, als der Kollaps beginnt.
Das heisst nicht, dass alle Stützen gleichzeitig versagt haben müssen.

Schade, dass Sie nur auf den nebensächlichsten Aspekt der Geschichte mit dem explodierenden Rosenstrauss eingehen, ich habe auch einen Artikel darüber verlinkt, aber den haben Sie vermutlich nicht gelesen.
Mir sagt das nur, dass Sie nicht gewillt sind, sich die Vorgänge einer Explosion zu vergegenwärtigen, Sie beten lieber fundiertes Unwissen nach, wie die Sache mit den sich "verbrauchenden" Geschossen.
Vitry ist übrigends überhaupt kein quasi Sprengungsbeispiel, es ist ein Beispiel für einen Kollaps durch hydraulisches Entfernen der Stützen.
Irre, was da für ein Staub entsteht, trotz Feuerwehr mit -zig Rohren, und Dauerregen. Bei nur 15 Stockwerken!
Und ganz dolle Sache, diese Puffs, die natürlich nicht so stark sind, wegen der fehlenden Fenster.
Und was nicht alles an Schutt da rumliegt, wenn das Gebäude aus Stahlbeton ist, und nicht eine Stahlkonstruktion mit viel weniger Beton drin, und wenn die Trümmer nicht aus 110 Stockwerken Höhe fallen, sondern nur aus 15. Da bleibt natürlich ein Haufen Beton übrig.
Danke, dass Sie mich nochmal darauf aufmerksam gemacht haben.

Wie hätten Sie es jetzt eigentlich gerne: sollen wir über den Südturm oder den Nordturm diskutieren? Egal mit welchem ich antworte, schreiben Sie, ich solle erstmal das Problem mit dem anderen lösen.
Dabei habe ich eigentlich die Probleme beider ausreichend gelöst. Mehfach. Ausführlich.
Denn beide sind auf die gleiche Weise kollabiert, sie waren ja auch auf die gleiche Weise konstruiert, ähnlich beschädigt durch Flugzeuge und Brände. Beim einen hat´s etwas länger gedauert.


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#5417

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:21
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
07.11.2011 00:59 #90927
Friefie

Ich schreibe schon immer, dass die Stützen auf der Einschlagseite (b.z.w. wo die meisten Kernstützen beschädigt waren und durch die Brände verformt wurden) zuerst nachgegeben haben, irgendwann dann alle Stützen brachen, und man von da an den Einsturz beobachten kann, denn dann brachen erst die Aussenwandstützen. Als der Kern schon ein paar Stockwerke eingebrochen war.
.................
Th:
1) die Kernstützen konnten nicht durch Brände verformt werden, dazu reichten die diffusen Feuer über 58 Minuten nicht aus.

2) wenn die zur Impaktseite hin gelegenen Kernstützen zuerst nachgegeben haben und nach und nach weitere, dann hätte dies beim Südturm das Abkippen des Turmoberteils zur Impaktseite hin (der Südostecke des Südturms) geführt und das obere Turmteil wäre unter Zerstörung dieser Südostecke ausserhalb des Turmperimeters (!) abgekippt oder -geschmiert. Dies war allerdings nicht der Fall.

3) Weshalb sollte der Kern " ein paar Stockwerke eingebrochen" sein?


1) Die "diffusen Feuer" haben die Kernstützen selbst nach konservativer Schätzung auf bis zu 600°C erwärmt, das reicht nicht nur zum Braten von Spiegeleiern, sondern locker auch zum Verformen von Stahl. Bedenken Sie den teilweise beschädigten Feuerschutz.
Nachzulesen bei NIST.

2) Mit Abschmieren ist nichts, der untere Teil der Türme hatte dem ins Rutschen geratenen Oberteil statisch nichts entgegenzusetzen, also sind sie ihrem Schwerpunkt folgend hinuntergerauscht.
Wie schon mehrfach ausführlich beschrieben.

3) Weil die Feuer über mehrere Stockwerke gewütet haben, die Beschädigungen durch die Flugzeuge mehrere Stockwerke betrafen und daher die Kernstützen über mehrere Stockwerke schon eingestürzt sein können, bevor man aussen überhaupt etwas sieht.
Dann ziehen sich die schon nach innen gezogenen Aussenwände noch weiter nach innen, weil sie von den Decken gezogen werden, bis die Verbindungen brechen und der sichtbare Einsturz der Fassade in Gang kommt
Auf Fotos sieht man übrigends, dass nicht immer die Bolzen von den Deckenelementen zur Aussenwand gebrochen sind: die Verbindungswinkel an den Aussenwandelementen sind abgerissen.

Haben Sie die Sache mit dem Stahl jetzt verstanden?


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#5418

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:23
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
07.11.2011 01:02 #90928


Wenn Sie mit dem Staunen fertig sind, könnten Sie vielleicht die aufgeworfenen Fragen beantworten und nicht ständig ausweichen.



Ich weiche nicht aus, ich gehe auf Ihre Theorie ein.


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#5419

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:34
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
07.11.2011 01:09 #90929
Herr Thurner:
Ich schrieb: alle Stützen müssen versagt haben, als der Kollaps beginnt.
Das heisst nicht, dass alle Stützen gleichzeitig versagt haben müssen.
...
Wie hätten Sie es jetzt eigentlich gerne: sollen wir über den Südturm oder den Nordturm diskutieren? welchem ich antworte, schreiben Sie, ich solle erstmal das Problem mit dem anderen lösen.
....
Dabei habe ich eigentlich die Probleme beider ausreichend gelöst. Mehfach. Ausführlich.
Denn beide sind auf die gleiche Weise kollabiert, sie waren ja auch auf die gleiche Weise konstruiert, ähnlich beschädigt durch Flugzeuge und Brände. Beim einen hat´s etwas länger gedauert.


1) Sie meinen also die inner core Stützen haben vom Impakt Bereich ausgehend nach und nach versagt, bis dann auch Nr.47 versagt hat und dann begann der Kollaps? ?
2) Ich würde gerne mit dem Südturm beginnen
3) Sie haben mitnichten die Probleme beider Einstürze gelöst, und die Einstürze erfolgten unterschiedlich.


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#5420

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:43
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
07.11.2011 01:34 #90935


1) Sie meinen also die inner core Stützen haben vom Impakt Bereich ausgehend nach und nach versagt, bis dann auch Nr.47 versagt hat und dann begann der Kollaps? ?
2) Ich würde gerne mit dem Südturm beginnen
3) Sie haben mitnichten die Probleme beider Einstürze gelöst, und die Einstürze erfolgten unterschiedlich.

Schön, dass Sie jetzt mal aufmerksamer gelesen haben.
1) Vermutlich haben die letzten Stützen nicht einzeln nachgegeben, ich schreibe seit Tagen von einem Lawinenartigen Vorgang: also erst eine, dann zwei, dann vier, dann acht .... oder irregulär, je nach Beschädigung durch Flugzeug und Feuer. Das letzte Dutzend wird vermutlich gleichzeitig gebrochen sein.
Der sichtbare Kollaps beginnt später als das, was im Kern schon Sekunden vorher vor sich ging.
Auch das habe ich mehrfach geschrieben.
2) Der Südturm ist die leichtere Aufgabe, weil die Beschädigung asymmetrischer war, die Turmspitze sich exakt zur beschädigten Ecke geneigt hat und die Belastung der beschädigten Stützen grösser war.
3) Beim Nordturm neigte sich die Antenne nicht exakt zur Einschlagseite, die Frage ist aber, wie sich die Schäden und Brände verteilt haben.



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 01:44 | nach oben springen

#5421

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:48
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
07.11.2011 01:21 #90930


1) Die "diffusen Feuer" haben die Kernstützen selbst nach konservativer Schätzung auf bis zu 600°C erwärmt, das reicht nicht nur zum Braten von Spiegeleiern, sondern locker auch zum Verformen von Stahl. Bedenken Sie den teilweise beschädigten Feuerschutz.
Nachzulesen bei NIST.

2) Mit Abschmieren ist nichts, der untere Teil der Türme hatte dem ins Rutschen geratenen Oberteil statisch nichts entgegenzusetzen, also sind sie ihrem Schwerpunkt folgend hinuntergerauscht.
Wie schon mehrfach ausführlich beschrieben.

3) Weil die Feuer über mehrere Stockwerke gewütet haben, die Beschädigungen durch die Flugzeuge mehrere Stockwerke betrafen und daher die Kernstützen über mehrere Stockwerke schon eingestürzt sein können, bevor man aussen überhaupt etwas sieht.
Dann ziehen sich die schon nach innen gezogenen Aussenwände noch weiter nach innen, weil sie von den Decken gezogen werden, bis die Verbindungen brechen und der sichtbare Einsturz der Fassade in Gang kommt
Auf Fotos sieht man übrigends, dass nicht immer die Bolzen von den Deckenelementen zur Aussenwand gebrochen sind: die Verbindungswinkel an den Aussenwandelementen sind abgerissen.



1) Sie liegen falsch, die core Stützen wurden maximal bis 300 Grad C. erwärmt
aber selbst 600 Grad erklären nicht den "Kollaps".Sie verwechseln das mit möglichen Temperatuen in den Deckenelementen.


2) Wenn die inner core Stützen nach und nach versagten, wie sie meinen, dann kippt der obere Turmteil, kippt weiter/schmiert unter Zerstörung der Impaktecke ab (ausserhalb des Turmperimeters ).

Der untere Teil der Türme (hier der inner core) hat dem oberen Turmteil (ebenfalls inner core) sehr wohl was entgegenzusetzen. Da rauscht nichts hinunter (erst recht nicht dem "Schwerpunkt" folgend, was soll das sein?)

3) Weshalb sollen Kernstützen (über mehrere Stockwerke)eingestürzt sein? Welche Kraft soll dies bewerkstelligt haben?

Also, beantworten Sie die Fragen, und kritisieren Sie meine Punkte 1-3 zum Südturm, falls Sie dies können.



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 01:49 | nach oben springen

#5422

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:54
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
07.11.2011 01:48 #90938


1) Sie liegen falsch, die core Stützen wurden maximal bis 300 Grad C. erwärmt
aber selbst 600 Grad erklären nicht den "Kollaps".Sie verwechseln das mit möglichen Temperatuen in den Deckenelementen.


2) Wenn die inner core Stützen nach und nach versagten, wie sie meinen, dann kippt der obere Turmteil, kippt weiter/schmiert unter Zerstörung der Impaktecke ab (ausserhalb des Turmperimeters ).

Der untere Teil der Türme (hier der inner core) hat dem oberen Turmteil (ebenfalls inner core) sehr wohl was entgegenzusetzen. Da rauscht nichts hinunter (erst recht nicht dem "Schwerpunkt" folgend, was soll das sein?)

3) Weshalb sollen Kernstützen (über mehrere Stockwerke)eingestürzt sein? Welche Kraft soll dies bewerkstelligt haben?

Also, beantworten Sie die Fragen, und kritisieren Sie meine Punkte 1-3 zum Südturm, falls Sie dies können.


Himmelherrje, Herr Thurner, ich bin´s absolut leid, mich zu wiederholen. Lesen Sie einfach, was ich in den letzten Tagen /Wochen schrieb. Es steht alles da, mehrfach.
Sie brauchen gar nicht so weit zurückblättern, müssen aber schon auch mal einen längeren Absatz durchlesen.
Vorher brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.

Bei Gelegenheit schauen Sie doch auch nochmal in den NIST-Report. Ist sehr aufschlussreich.



zuletzt bearbeitet 07.11.2011 01:59 | nach oben springen

#5423

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 01:55
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
07.11.2011 01:43 #90936

Schön, dass Sie jetzt mal aufmerksamer gelesen haben.
1) Vermutlich haben die letzten Stützen nicht einzeln nachgegeben, ich schreibe seit Tagen von einem Lawinenartigen Vorgang: also erst eine, dann zwei, dann vier, dann acht .... oder irregulär, je nach Beschädigung durch Flugzeug und Feuer. Das letzte Dutzend wird vermutlich gleichzeitig gebrochen sein.
Der sichtbare Kollaps beginnt später als das, was im Kern schon Sekunden vorher vor sich ging.
Auch das habe ich mehrfach geschrieben.
2) Der Südturm ist die leichtere Aufgabe, weil die Beschädigung asymmetrischer war, die Turmspitze sich exakt zur beschädigten Ecke geneigt hat und die Belastung der beschädigten Stützen grösser war.
3) Beim Nordturm neigte sich die Antenne nicht exakt zur Einschlagseite, die Frage ist aber, wie sich die Schäden und Brände verteilt haben.



1) das bedeutet dass beim Südturm, der obere Teil "nur" zum Impakt hin abgekippt wäre.
Dies war aber n i c h t der Fall, weil gleichzeitig mit der Kippbewegung die Abwärtsbewegung einsetzte. Hatte ich erklärt vgl. 3 Punkte
2) null Aussage
3) null Aussage , schauen Sie sich nochmal das Chandler video an.


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#5424

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 02:00
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
07.11.2011 01:54 #90939


Himmelherrje, Herr Thurner, ich bin´s absolut leid, mich zu wiederholen. Lesen Sie einfach, was ich in den letzten Tagen /Wochen schrieb. Es steht alles da, mehrfach.
Sie brauchen gar nicht so weit zurückblättern, müssen aber schon auch mal einen längeren Absatz durchlesen.
Vorher brauchen wir nicht weiter zu diskutieren.


Für wen halten Sie sich?
Ich kann doch Ihr wirres Zeug , was ich häufig richtiggestellt haben nicht als Grundlage nehmen.
Wenn Sie nicht imstande sind einfache Fragen zu ihren widersprüchlichen Aussagen zu beantworten, dann lassen wir die Diskussion tatsächlich!

Ich habe hier den Südturmkollaps analysiert und Ihnen dreimal zur Diskussion vorgelegt.
Was kommt da ? NICHTS.
Wenn Sie nun nicht darauf eingehen können und einfache Fragen zu Ihren Fehlannahmen nicht beantworten können, bitte sehr.


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#5425

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 07.11.2011 02:04
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: werner thurner
07.11.2011 02:00 #90941


Für wen halten Sie sich?
Ich kann doch Ihr wirres Zeug , was ich häufig richtiggestellt haben nicht als Grundlage nehmen.
Wenn Sie nicht imstande sind einfache Fragen zu ihren widersprüchlichen Aussagen zu beantworten, dann lassen wir die Diskussion tatsächlich!

Ich habe hier den Südturmkollaps analysiert und Ihnen dreimal zur Diskussion vorgelegt.
Was kommt da ? NICHTS.
Wenn Sie nun nicht darauf eingehen können und einfache Fragen zu Ihren Fehlannahmen nicht beantworten können, bitte sehr.


Ich bin ausgiebig auf den Südturm, den Nordturm und alles Weitere eingegangen. Lesen Sie nach.
Ich schreibe nicht wirr, Sie lesen nur nicht was ich schrieb.
Sonst hätten Sie nicht Wochen gebraucht um zu bemerken, dass ich den Kollaps der Kerne als Kettenreaktion betrachte.


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