#4976

RE: Nachdenken

in Forum Interna 23.10.2011 14:11
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: FrieFie
22.10.2011 02:03 #89185

...
So sind all die Freunde, die er gewonnen hat, so unterschiedlich wie man sich es kaum vorstellen kann. Gemeinsam ist ihnen nur die grosse Zuneigung zu meinem Vater, und der Respekt vor ihm.

Und selbst einige, die immer seiner (immernoch ätzenden) Kritik ausgesetzt waren, zeigen sich getroffen von dem Verlust.
...

Auch von mir Aufrichtiges Beileid.

Er war tatsächlich ein außergewöhnlicher Mensch.
Nie habe ich jemanden (virtuell) kennen gelernt, der so unterschiedliche Standpunkte vertreten hat, z.B. als gestandener Militär Sympathisant der 68er zu sein.
Dazu gehört Größe.



zuletzt bearbeitet 23.10.2011 14:14 | nach oben springen

#4977

RE: Nachdenken

in Forum Interna 23.10.2011 21:14
von Ronald.Z | 1.635 Beiträge


Zitat von: Leto_II.
21.10.2011 14:02 #89127


Mir fehlen die Worte, Du hast schon alles gesagt.

Ein Lied:
http://www.youtube.com/watch?v=I_wcRxGbqdU


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#4978

RE: Nachdenken

in Forum Interna 23.10.2011 22:08
von Kwezi Amegashi (gelöscht)
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Jörg F., so wie ich ihn über einige Jahre virtuell und gelegentlich in persönlichem Austausch kennengelernt habe, gehörte zu den Menschen, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren kann - der Prototyp eines engagierten Bürgers, der, wenn er es für nötig hält, Flagge zeigt. Seine Beiträge und Vorträge zum Buch über Plagge waren nur die deutlich sichtbare Spitze; wenn man eingehend googelt, findet man, das er seinen guten Namen für etliche nach meiner Meinung richtige und nötige Anliegen eingesetzt hat.

Seine kenntisreichen Postings waren ein Gewinn für jede Diskussion. Umfangreiche Allgemeinbildung ist ja in Zeiten des Turboabiturs und des Magisterstudiums ein rarer werdendes Gut.

Eine Zeit lang moderierte er das Forum "Bellantis".

http://www.hirony.net/cgi-bin/foren/mess...?room=0017&l=40

Wer darin blättert, wird von ca 2003 bis Anfang 2010 viele interessante Beiträge des Posters fionel finden.

Der Austausch mit Jörg hat mich bereichert. Der afrikanische Teil meiner Ahnen ist sicher, dass die Seele des Menschen nach seinem Tod in die Natur zurückkehrt und die Seelen der Verstorbenen die Lebenden umgeben. Jörg um sich zu wissen, ist eine angenehme Vorstellung.

Seine Familie und seine engen Freunde haben mein ganzes Mitgefühl.

Laautsprecher auf im Gedenken an Jörg:

http://www.youtube.com/watch?v=QCQTr8ZYdhg


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#4979

RE: Nachdenken

in Forum Interna 23.10.2011 23:33
von Kwezi Amegashi (gelöscht)
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#4980

RE: Nachdenken

in Forum Interna 24.10.2011 13:37
von HaDot (gelöscht)
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Ja, Jörg war schon recht eigen. Und immer bereit, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen. Ich glaube, er ging davon aus, es wäre schließlich (nur) sein Kopf...

Er brachte sogar den Versuch fertig, dem Schiffsverkehr im Hamburger Raum eine ordentliche "Überwachung" anzubieten. Soweit ich das einschätzen kann, war die Idee ziemlich gut - aber die verschworenen Wände waren da halt vernunftresistent.

Trotzdem ließ er sich nicht abhalten.

Er war halt, wie er war.

Ein Kerl, mit dem man so manchen Streit ausfechten konnte, ohne dass er je nachtragend war.

Und der immer die Argumente seiner Gegner las und verarbeitete.

Er wird nicht nur mir fehlen. Mit ihm verschwindet ein Stück Diskussionskultur.

H.


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#4981

RE: Nachdenken

in Forum Interna 25.10.2011 11:26
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: HaDot
24.10.2011 13:37 #89244

...
Ein Kerl, mit dem man so manchen Streit ausfechten konnte, ohne dass er je nachtragend war.

...

Das muss selbst ich ihm bescheinigen.

Und ich glaube er gönnt uns den Spass uns über solche Todesanzeigen zu amüsieren.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-74286.html


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#4982

RE: Nachdenken

in Forum Interna 25.10.2011 15:15
von Willie (gelöscht)
avatar


Zitat von: primatologe
25.10.2011 04:26 #89277

Das muss selbst ich ihm bescheinigen.

Und ich glaube er gönnt uns den Spass uns über solche Todesanzeigen zu amüsieren.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-74286.html

Ein Charakter schwaecher als Beton ist keiner.


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#4983

RE: Schon wieder zensiert

in Forum Interna 25.10.2011 15:29
von achras | 111 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman Schreiben kann man viel. Alles eigentlich. Durchkommen tut´s eben nicht im SPON... :)
Das können Sie aber laut sagen... JEDEN TAG wird mir mindestens ein Beitrag, der doch inhaltlich zum jeweiligen Thema 'was beiträgt, gekippt... ist es gleich der erste, so verlasse ich das Forum mindestens für gut einen Tag... gestern schrieb ich vergeblich in diesem Thread etwas zu zweien der im redaktionellen Beitrag vorgestellten Bücher etwas, heute antwortete im "Literarischen Orchester" Jörn auf seine vor einigen Tagen geäußerte Enttäuschung über "Nils Holgerssons wundersame Reise mit den Wildgänsen" - auch das durfte ich wieder mal nicht.


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#4984

RE: Schon wieder zensiert

in Forum Interna 25.10.2011 21:15
von semipermeabel | 145 Beiträge


Zitat von: achras
25.10.2011 15:29 #89305
Das können Sie aber laut sagen... JEDEN TAG wird mir mindestens ein Beitrag, der doch inhaltlich zum jeweiligen Thema 'was beiträgt, gekippt... ist es gleich der erste, so verlasse ich das Forum mindestens für gut einen Tag... gestern schrieb ich vergeblich in diesem Thread etwas zu zweien der im redaktionellen Beitrag vorgestellten Bücher etwas, heute antwortete im "Literarischen Orchester" Jörn auf seine vor einigen Tagen geäußerte Enttäuschung über "Nils Holgerssons wundersame Reise mit den Wildgänsen" - auch das durfte ich wieder mal nicht.



Machen Sie sich keine Sorgen über das Zensurverhalten im SPON!
Es ist nicht nachvollziehbar.
Ich denke vielmehr, dass gewisse Sysops den einen oder anderen "Lieblingsforisten" haben.
Meine Anfragen an Herrn Theurich spare ich mir inzwischen. Auf den Verweis, ich hätte gegen Forenregeln verstoßen, kann ich verzichten. Die Jacke ziehe ich mir nicht an.


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#4985

RE: War die Hexe die Böse, oder die Eltern von Hänsel und Gretel?

in Forum Interna 25.10.2011 22:18
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
19.10.2011 11:55 #88860



Ich könnte mir keinen Versuchsaufbau vorstellen, der die Verhältnisse in den Kellern eines eingestürzten 110-Stockwerke-Hochhauses widergibt, das vorher einen Grossbrand und Flugzeugeinschläge erfahren hat.
Niemand weiss genau, was dort alles gelagert wurde, wieviele Autos dort in den Garagen standen, was da alles brennen konnte.



Sie reden weiterhin Unsinn. Es gab bereits 1993 einen Bombenanschlag mit Bränden und riesigen statischen Ausfällen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,156568,00.html
"Gegen 12.18 Uhr riss eine gewaltige Explosion in den Parkgaragen des World Trade Center ein 60 mal 4 Meter großes Loch in eine Parkdeck-Mauer und brachte die Betondecke zum Einsturz. Qualm und Brände breiteten sich in den 417 Meter hohen Doppeltürmen aus. Doch der stabilen Statik des Bauwerks war es zu verdanken, dass nur sechs Menschen bei der Explosion umkamen, mehr als Tausend wurden verletzt."

Und es sind Sie Friefie, die hier die Mär vom schwachen inner core verbreiten wollen und Leto II und Willie, die von angeblichen Konstruktionsfehlern der Türme unken.
Dass solche Zeitgenossen auch den "Einsturz" des WTC 7 nur durch (8 davon lediglich 4 grosse Feuer von 49 Etagen) Feuer fressen ist nicht verwunderlich.


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#4986

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 25.10.2011 23:05
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Wo stellen Sie sich denn vor, dass die Stützen der Konstruktion gelandet sind, wenn sie nicht chaotisch zwischen die Decken gestürzt sind? Senkrecht ineinandergeschachtelt?

Sie haben offensichtlich ein Auffassungsproblem. Die Stützen der Konstruktion (=outer perimeter wall und inner core) waren im Impakt Bereich insbesondere zur Impaktseite hin stark beschädigt, aber der inner core hat dem Impakt standgehalten und die Decken/Aufhängungen der dem impakt gegenüberliegenden Turmteile ebenfalls.

Nach 56 resp. 102 Minuten kippte der obere Teil (durchgeschmolzene!perimeterwall und durchgeschmolzener! inner core im impakt Bereich) was nicht durch die Feuer erklärbar ist
seitlich (zum geschwächten Impakt Teil hin!) ab.

Bazant, nimmt hier mit seiner schon vom Ansatz her lächerlichen progressive collapse Theorie einen mindestens ein Stockwerk (=3m ) freien, völlig vertikalen (!!) Fall an und verwandelt in seinen Berechnungen die vorhandene potentielle Energie des oberen Turmeteils zu 100 % in vertikal wirkende (!!) kinetische Energie und lässt diese völlig vertikal auf die potentielle Energie des unteren Turmteils einwirken.

Dass in Wirklichkeit (wenn die Träger des inner cores tatsächlich nach einer Stunde "weich" wurden, die ganze chose zum Impaktbereich hin (zur Ecke des Südturms hin) abkippen müsste, diese Ecke eindrücken müsste, hat Bazant nicht berücksichtigt!

Bei diesem Prozess des seitlichen Abkippens des oberen Turmteils (was Bazant mit einem freien, vertikalen Fall über den ganzen Turmquerschnitt von mindestens 3 m gleichsetzt) wird natürlich die Impakt Ecke über ein paar Stockwerke eingedrückt, möglicherweise versagt auch der inner core und der obere Turmteil schmiert seitlich ab.

Keinesfalls aber kann es bei dem vorliegenden Schadensbild zu einem völlig gleichmässigen, symmetrischen , dampfhammermässigen völlig vertikalen Zusammenbrechen des oberen Turmteils kommen. Noch dazu mit initial (!!) einsetzenden ebenfalls völlig symmetrischen Auswerfungen von tonnenweise Staub und Tonnen zerlegter Stahl perimeterwall Stützen.

Zudem verschwindet der obere Turmteil (deutlich auf den videos zu sehen).

Wie sind also die Ausstossungen (puffs) mehr als 10 Stockwerke unterhalb der pancaking Linie und wie sind die Zerstörungen der unteren völlig intakten Turmteile (die Zerstörung insbesondere des äusserst starken inner cores und der ebenfalls starken perimeter Stahlsäulen) zu erklären?
Wie die initialen symmetrischen (!) Ausstossungen von tonnenweise Staub und perimeter wall?
Durch simples pancaking von Geschossdecken? Dann hätte doch ein Grossteil des inner cores und der outer perimeterwall stehen bleiben müssen.
Wie kommt es dass bis unten durch die vier starken Ecken von über 80 Stockwerken perimeterwall gesprengt werden konnten?Wie kommt es dass sowohl inner core als outer perimeter wall unterhalb des Impakts exakt an ihren Verbindungen auseinandergesprengt wurden, bei einem simplen pancaking?

Wie kommt es zur völligen Pulverisierung des Turminhalts?

Das Alles ist durch einen simplen angeblich streng vertikalen "Zusammenfall" nicht zu erklären, noch dazu in freiem Fall + 20-30 %.

Teil 2 folgt


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#4987

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 25.10.2011 23:31
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Sie meinen, Pancacing wäre ein ordentlicher Prozess, wo nachher alle Elemente sauber gestapelt zu liegen kommen wie die Sedimente im Meer? Dann werfen Sie doch nochmal einen Blick auf das Video von den Trümmern und sagen mir, ob man "Pancacing" so wörtlich nehmen sollte.
Vielleicht käme man zu einem ordentlicheren Ergebnis, wenn man gezielt sprengt?
Aber vieelicht muss sich da die Realität der Theorie beugen, und wenn´s Pancacing war, dann haben da ordentliche Schichten zu liegen. Basta.

Pancaking meine Beste, heisst dass die 110 Decken,( ich wiederhole nicht mehr welche riesigen Mengen von Beton da vorhanden war) eines Turms mehr oder weniger wie ein Berg von Pfannkuchen aufeinanderfallen. Und dass dabei der "Zusammenfall" erheblich verzögert wird. Desweiteren, dass das pancaking nicht bis in die unterste Etage hindurch regelhaft abläuft, eben kein ordentlicher regelhafter Prozess, wie Sie richtig ahnen.
Dass die 80 cm Stahlunterkonstruktion pro Decke, ebenfalls zusammengepresst werden muss, was Zeit und Energie erfordert. Pancaking würde auch bedeuten, dass ein Grossteil des Betons der Decken an ground zero (völlig zerbrochen) wiederzufinden ist.
Das war aber nachweislich nicht der Fall. Die Betondecken (und die Gipsplatten der Decken und Seitenwände) wurden vollständig pulverisiert.
Um Beton zu Pulverisieren, zu zermahlen benötigt man Energie, sehr viel Energie und dann benötigt man nochmals sehr viel Energie diesen Staub kilometerweit in einer riesigen Staubwolke zu verteilen.
Pancaking würde auch bedeuten, dass grosse Teile des unterhalb des impakts gelegenen inner cores und der outer perimeter wall intakt geblieben wären, weil beim pancaking ja die seitlichen Befestigungen (an den vorgenannten Stützen von inner core und outer perimeter wall) welche die Decken halten, nacheinander symmetrisch und stockwerkweise versagen.
Weil dies ziemlich unwahrscheinlich ist, ist man von der anfänglichen pancaking Idee abgekommen und propagandiert nun die Bazantsche progressive collaps theory, die bereits im Ansatz falsch ist.

Woher kamen die enormen Energien zur Pulverisierung der Betondecken und die kilometerweite Verteilung des anfallenden Staubs in Form einer pyroklastoiden Wolke (vgl. z.B. Vulkanausbrüche) ?

Es wäre mir im übrigen recht, Sie würden auf meine Fragen eingehen, weil ich dass auch mit den Ihren mache.
Teil 3 folgt


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#4988

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 25.10.2011 23:45
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Die 80-cm-Unterkonstruktion der Decken bestand zum aller-allergrössten Teil aus ... Luft. Es war eine Leichtbaukonstruktion aus so dünnen Profilen, wie möglich. Was ich versuchte Ihnen näherzubringen bevor ihre komplette Denkblockade manifest wurde: die Deckenelemente fungierten als "Zugbänder", da braucht es nicht so starke Profile. Auf einem Ihrer Lioeblingslinks sieht man wunderbar die Decken von unten: lauter dünne Traversen, obenauf ein etwar stärkeres Profil, ein paar Verbindungen quer. Ein paar dem Laien lächerlich unterdimensioniert erscheinende Bolzen.
Wenn man über die 80cm hohe Konstruktion mit einem Bulldozer drüberfahren würde, blieben auch nur ein paar Zentimeter übrig.
Bei all Ihren beeindruckenden Zahlen müssen Sie immer bedenken, dass in den WTC-Gebäuden um ein Vielfaches mehr Stahl verbaut war, als Beton und Gips zusammen.

Es steht nicht zur Debatte, wie leicht oder stark die Unterkonstruktionen zu den Betondecken waren, Sie kommen nicht zur Sache und babbeln unnötiges Zeug.

Diese 80 cm hohen Unterkonstruktionen waren jedenfall stark genug die Decken zu halten und dies bei grossen Spannweiten. Und um diese Traversen (und die verbauten Quertraversen!) zusammenzudrücken benötigt es Energie ,zwar weniger Energie als für die Pulversierung der 110 Stockwerke pro Turm, aber immerhin ebenfalls viel Energie.

Denkblockaden bestehen bei Ihnen, die Sie z.B. nicht die wochenlang bestehenden hohen Temperaturen (bis 1530 Grad C.) in den basements aller 3 Wolkenkratzer die alle jenem Tag runterkamen erklären können. Oder den freien Fall von WTC 7.

Und zu Ihrem letzten Satz, ja es war ziemlich viel Stahl verbaut (insbesondere im inner core und den äusseren Perimeter Stützen) und es kostete enorme Energien, diese Menge an Stahl auseinanderzunehmen, so wie an ground zero vorgefunden.

Und diese Energien kommen nicht durch einen simplen Kollaps zustande!

Teil 4 folgt


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#4989

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 25.10.2011 23:53
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

(Und von den Geschossen müssten Sie die Fläche für die Dutzenden Fahrstühle, vier Treppenhäuser und Versorgungsschächte abziehen)

Das habe ich getan! Nicht bemerkt?

Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950


Ich soll man mit einem Hammer auf eine Gipsplatte hauen, um den Effekt auszuprobieren, den ein 14 x 14 Inch-Stahlträger aus 300m Höhe auf eine Gipsplatte hat? Ob das wohl als wissenschaftlicher Beweis standhält? Hm.
Eine Gipsplatte zerbricht einfach in ein paar Teile, wenn sie zwischen Stahlträgern die enorm stark waren, Streben der Deckenkonstruktionen, Fahrstühlen, Marmor-Wandverkleidungen, Möbeln und den Trümmern eines Flugzeuges 300m tief fällt? Mutige Aussage. Ich nehme an, Sie gehen davon aus, dass die Papierschicht total viel aushält.

Sie reden wieder Unsinn, der Stahlträger fällt ja nicht aus 300 m Höhe auf eine Gipsplatte, sondern es werden Gipsplatten u.a. von Stahlträgern zerbrochen und teilweise zerrieben, beim "Zusammenfall".
Und richtig, hauen Sie mal mit einem Hammer auf eine Gipsplatte, oder besser versuchen Sie eine Gipsplatte mit dem Hammer zu Staub zu zerschlagen. Wieviel Zeit und Energie benötigen Sie für eine einzige Gipsplatte? Dann Probieren Sie das nochmal mit einer Stahlbetonplatte von 10 cm Dicke, z.B. nur 1qm.

Wieviele tausende Quadratmeter an Beton Etagen es in den Türmen gab, habe ich Ihnen vorgerechnet. Ihnen fehlt es schlicht an Vorstellungsvermögen für die einfachsten Dinge.

Teil 5 folgt



zuletzt bearbeitet 25.10.2011 23:55 | nach oben springen

#4990

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 26.10.2011 00:25
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Und nein, Sie haben selbst zitiert, dass die Fenster in 400 Fuss Entfernung zerstört waren - das macht 130m. Tut mir leid, aber ich sehe da keine grosse Differenz zu den Trümmern, von denen auch grosse schon 110m weit gefallen sind, kleinere vielleicht 20m weiter.
Zu "gewaltig" kommt nun noch "enorm" als schön bildhafter, aber wirklich total unwissenschaftlicher Ausdruck.

Sie sollten erst mal auf den Bildern erkennen lernen, dass da der Grossteil der Fenster nicht durch Trümmer sondern durch Explosionsdruck zerstört wurde (Foto habe ich Ihnen geliefert, anschauen und was draus lernen müssen Sie schon selbst)
Wenn Sie glauben hier wissenschaftlich zu diskutieren, dann sind sie auf dem Holzweg, meine Beste. Dazu fehlen Ihnen schlicht die Voraussetzungen. Ich versuche lediglich, Ihre Unkenntnis der Dinge ein wenig zu verbessern.

Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950


Zu den dB-Tabellen: Leto und ich sprachen nicht von Hörschäden durch Dauerschall, wie durch Presslufthämmer oder Flugzeuge, sondern von solchen, die durch Detonationswellen entstehen.
Es wäre hilfreich, wenn Sie da auch unterscheiden könnten.
Ihre Tabelle zeigte nur Dauerlärm.
Sie können sich aber sicher sein, dass eine Druckwelle in einem Gebäude, das gesprengt wird, ziemlich sicher taub macht. Die Überlebenden sind aber nicht taub.

Sie und Leto sprachen von Hörschäden. Ich habe Ihnen nachgewiesen dass es diese nicht geben konnte, allein schon deshalb, weil dazu Dauerlärm notwendig ist.Das WTC Gelände und auch WTC 7 waren übrigens weiträumig abgesperrt und es gibt zig Zeugenaussagen über Explosionen.
Was es geben konnte, bei lauten Explosionen bzw. Explosionsdruckwellen sind sog. Knalltraumata, wenn Sie ganz nah am Geschehen sind, was so gut wie keiner der überlebt hat ,war .
Hierzu habe ich ihnen eine Tabelle geliefert, wo bei einer bestimmten Schalldruckdifferenz z.b. 30 % aller Fenster einfallen. Darauf gehen Sie natürlich nicht ein.
Typisch, genausowenig wie Sie die hohen Basementtemperaturen interessieren, verrennen Sie sich in solche Sachen.
Was wollen Sie eigentlich mit sowas beweisen?

Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Wenn Fenster nur im Bereich des Trümmerregens zerstört werden, dann kann es sich nicht um Schäden durch Detonationswellen handeln. Die tragen Trümmer nicht so weit wie sie Fenster zum Bersten bringen.

So,so, Detonationswellen tragen also Ihrer Ansicht nach Trümmer (hier tonnenschwere perimeter wall Teile) und die auch noch in ballistischer kurvenform durch die Gegend.
Eigentlich sollte ich jetzt aufhören, mit Ihnen zu diskutieren. Dümmere Zirkelschlüsse kann man nicht mehr abliefern.

Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Traurig, dass Sie die selbst verlinkten Fotos nach so vielen Jahren noch nicht lesen können: es gab Diagonalverstrebungen im Kern der Türme, aber nur in jedem zweiten Stockwerk und nicht überall, sondern versetzt mal an den Ecken, mal weiter innen. Querverstrebungen gab es natürlich in jedem Stockwerk auf Höhe der Decken.
Auf diesem Foto wird´s nochmal deutlicher:
http://img.photobucket.com/albums/v724/M...926_wtc-1sm.jpg
hier fehlen die innerhalb der eigentlichen Stützen angebrachten behelfsmässigen Traversen.
Hier nochmal das Foto von Ihrer Seite:
http://whatreallyhappened.com/IMAGES/wtc1_core.jpg
Sie können übrigends nicht Diagnal- durch verstärkte Querverstrebungen ersetzen, denn die haben statisch eine völlig andere Funktion.

Traurig ist, dass Sie immer nur Dinge daherbabbeln, die nie bestritten wurden, und sich dabei gescheit dünken.
Z.B. auch der letzte Satz. Behaupte was, was nie gesagt wurde und dünke dich gescheit.
Es ging in diesem Zusammenhang um Ihre Verniedlichung des inner cores. Ich hatte darauf hingewiesen, dass dieser aus enorm starken sich nach oben verjüngenden 47 Vertikalstützen , welche untereinander sowohl horizontal als auch quer verstrebt seien, bestünde.
Ich hatte ausserdem daraufhingewiesen, dass dieser inner core unterhalb des Impakts vollkommen intakt war und seine vollkommene Zerstückelung weder durch pancaking noch durch die lächerliche progressive collaps Theorie nach Bazant erklärbar ist.
Darum ging es meine Beste.
Teil 6 folgt.


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#4991

Seltsam ist es trotzdem

in Forum Interna 26.10.2011 00:42
von achras | 111 Beiträge


Zitat von: semipermeabel Machen Sie sich keine Sorgen über das Zensurverhalten im SPON!
Es ist nicht nachvollziehbar. Ich denke vielmehr, dass gewisse Sysops den einen oder anderen "Lieblingsforisten" haben.
Ja, daß die "Auswahlkrtierien" von Tag zu Tag - und oftmals sogar zwischen Vormittags- und Nachmittagsschicht wechseln, ist mir auch aufgefallen... um so verwunderlicher erscheint es mir, wenn in einer solchen Halbtagsphase unbehelligt schreiben kann, und dann urplötzlich in einem Nachbarthread kaum mehr als 3, 4 Minuten später, wieder die Beitragsguillotine in Aktion tritt...


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#4992

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 26.10.2011 01:53
von FrieFie | 9.092 Beiträge

Herr Thurner, nur soviel: Sie schreiben selbst, dass die fallenden Betondecken von Stahlträgern zerrieben wurden. Anschliessend sind die Reste (wie ich schrieb) von den aufprallenden Trägern am Boden pulverisiert worden. Setzen Sie die Masse an Beton und Gips in Verhältnis zum Gewicht des verbauten Stahles, dann haben Sie die Antwort, woher die Energie kam, um die Trümmer zu Pulver zu zermahlen. Beachten Sie, dass es sich nicht um Stahlbeton mit Armierungen handelte, sondern um Leichtbeton.
Auf den von Ihnen und mir verlinkten Bildern sieht man zertrümmerte Scheiben in dem Bereich, in dem die Trümmer gefallen sind. Gleich daneben heile Scheiben. Sie haben Recht: eine Detonationswelle trägt Trümmer nicht weit (Sie sagten immerhin, eine Detonation hätte die Trümmer 110m weit geschleudert und kleinere Trümmerteile noch weiter. Soll ich Sie an die Sache mit dem Papier erinnern?). Sie würde aber weit über den Radius, in dem sie Trümmer verteilt, Scheiben zum Bersten bringen. Leider haben Sie sich da selbst widerlegt.
(Hörschäden, auch dauerhafte, kann man übrigends auch durch Detonationen bekommen. Mein Vater hatte einen.)

Ich habe im Moment aber ganz andere Probleme, als Ihre Denkschleifen zu entwirren, auf Ihre immer gleich falschen Prämissen einzugehen oder noch ein weiteres mal über pyroklastoidalistischmässige vulkanische Staubwolken zu diskutieren.

Sie haben ausreichend bewiesen, wie wenig Sie über Statik und Material, Explosionen und die Architektur der Türme und WTC7 wissen (oder durch diese Diskussion erst gelernt haben). Ich habe bereits eingestanden, nicht alle Fragen beantworten zu können - aber Sie werden definitiv nicht derjenige sein, mit dem ich über die noch offenen Antworten diskutiere. Nicht nur wegen Ihrer eklatanten Unkenntnis in allzu vielen Dingen, sondern auch wegen Ihres unsäglichen Diskussionsstiles.

Nehmen Sie es ruhig als Triumph ihres überragenden Geistes, Ihrer messerscharfen Auffassungsgabe und stringenten Argumentation, wenn es Sie ruhiger schlafen lässt.



zuletzt bearbeitet 26.10.2011 01:57 | nach oben springen

#4993

RE: War die Hexe die Böse, oder die Eltern von Hänsel und Gretel?

in Forum Interna 26.10.2011 09:42
von Leto_II. | 27.675 Beiträge


Zitat von: werner thurner
25.10.2011 22:18 #89345


Sie reden weiterhin Unsinn. Es gab bereits 1993 einen Bombenanschlag mit Bränden und riesigen statischen Ausfällen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,156568,00.html
"Gegen 12.18 Uhr riss eine gewaltige Explosion in den Parkgaragen des World Trade Center ein 60 mal 4 Meter großes Loch in eine Parkdeck-Mauer und brachte die Betondecke zum Einsturz. Qualm und Brände breiteten sich in den 417 Meter hohen Doppeltürmen aus. Doch der stabilen Statik des Bauwerks war es zu verdanken, dass nur sechs Menschen bei der Explosion umkamen, mehr als Tausend wurden verletzt."

Und es sind Sie Friefie, die hier die Mär vom schwachen inner core verbreiten wollen und Leto II und Willie, die von angeblichen Konstruktionsfehlern der Türme unken.
Dass solche Zeitgenossen auch den "Einsturz" des WTC 7 nur durch (8 davon lediglich 4 grosse Feuer von 49 Etagen) Feuer fressen ist nicht verwunderlich.



Das wollen Sie jetzt allen Ernstes vergleichen?


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#4994

RE: War die Hexe die Böse, oder die Eltern von Hänsel und Gretel?

in Forum Interna 26.10.2011 09:59
von Willie (gelöscht)
avatar


Zitat von: werner thurner
25.10.2011 15:18 #89345


Sie reden weiterhin Unsinn. Es gab bereits 1993 einen Bombenanschlag mit Bränden und riesigen statischen Ausfällen.
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,156568,00.html
"Gegen 12.18 Uhr riss eine gewaltige Explosion in den Parkgaragen des World Trade Center ein 60 mal 4 Meter großes Loch in eine Parkdeck-Mauer und brachte die Betondecke zum Einsturz. Qualm und Brände breiteten sich in den 417 Meter hohen Doppeltürmen aus. Doch der stabilen Statik des Bauwerks war es zu verdanken, dass nur sechs Menschen bei der Explosion umkamen, mehr als Tausend wurden verletzt."

Und es sind Sie Friefie, die hier die Mär vom schwachen inner core verbreiten wollen und Leto II und Willie, die von angeblichen Konstruktionsfehlern der Türme unken.
Dass solche Zeitgenossen auch den "Einsturz" des WTC 7 nur durch (8 davon lediglich 4 grosse Feuer von 49 Etagen) Feuer fressen ist nicht verwunderlich.


Sie phantasieren wieder. Willie schrieb kein Wort von Konstruktionsfehlern.

Ich schrieb lediglich von ihrer Unkenntnis. Und das sind keine Konstruktionsfehler am WTC.


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#4995

RE: War die Hexe die Böse, oder die Eltern von Hänsel und Gretel?

in Forum Interna 26.10.2011 10:08
von Leto_II. | 27.675 Beiträge


Zitat von: Willie
26.10.2011 09:59 #89361

Sie phantasieren wieder. Willie schrieb kein Wort von Konstruktionsfehlern.

Ich schrieb lediglich von ihrer Unkenntnis. Und das sind keine Konstruktionsfehler am WTC.


Davon schrieb ich, von möglichen Konstruktionsfehlern, die für letztendliche BEWEISE auch erst einmal ausgeschlossen sein müssten.


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#4996

RE: War die Hexe die Böse, oder die Eltern von Hänsel und Gretel?

in Forum Interna 26.10.2011 10:34
von Willie (gelöscht)
avatar


Zitat von: Leto_II.
26.10.2011 03:08 #89363


Davon schrieb ich, von möglichen Konstruktionsfehlern, die für letztendliche BEWEISE auch erst einmal ausgeschlossen sein müssten.

Natuerlich muessen sie das. Wobei diese ja nicht mit Ausfuehrungsmaengeln gleichzusetzen sind. Und die fuer sich zu betrachten sind.

Letztlich bleibt zu definieren, was als ein Konstruktionsfehler genau gelten soll. Haeuser werden im allgemeinen nicht gegen Flugzeugzusammenstoesse gerechnet. Auch nicht wenn jemand durch Nachrechnung zu der Einschaetzung kommt, dass einen solcher Zusammenstoss das Gebaeude moeglicherweis nicht umwerfen wuerde.
Es bleibt eine nachtraegliche Einschaetzung -keine vorsorgliche Konstruktion dafuer. Ergo waere es dann auch kein Konstruktionsfehler, wenn das Gebaeude den Einschlag eben nicht aushaelt.


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#4997

RE: War die Hexe die Böse, oder die Eltern von Hänsel und Gretel?

in Forum Interna 26.10.2011 11:13
von Leto_II. | 27.675 Beiträge


Zitat von: Willie
26.10.2011 10:34 #89365

Natuerlich muessen sie das. Wobei diese ja nicht mit Ausfuehrungsmaengeln gleichzusetzen sind. Und die fuer sich zu betrachten sind.

Letztlich bleibt zu definieren, was als ein Konstruktionsfehler genau gelten soll. Haeuser werden im allgemeinen nicht gegen Flugzeugzusammenstoesse gerechnet. Auch nicht wenn jemand durch Nachrechnung zu der Einschaetzung kommt, dass einen solcher Zusammenstoss das Gebaeude moeglicherweis nicht umwerfen wuerde.
Es bleibt eine nachtraegliche Einschaetzung -keine vorsorgliche Konstruktion dafuer. Ergo waere es dann auch kein Konstruktionsfehler, wenn das Gebaeude den Einschlag eben nicht aushaelt.


Dazu kommen noch über die Jahre Wartungsmängel, fehlerhafte Reparaturen, Umbauten, Materialermüdung, usw., für einen Beweis müsste das alles ausgeschossen sein


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#4998

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 26.10.2011 14:08
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

Hier eine schematische Zeichnung vom Bereich der Kerne mit den Fahrstühlen:
http://static.howstuffworks.com/gif/wtc-elevators.gif
(ohne die Lastenfahrstühle, die natürlich auch durchgehend waren, sonst hätte man alle Lasten für die oberen Stockwerke umladen müssen. Dafür waren die auch sehr langsam.)
Fragen Sie doch mal jemanden, der in den Türmen war, ob er um zu den Restaurants ganz oben oder der Aussichtsplattform zu kommen zweimal umsteigen musste.

Zu den Aufzügen, muss ich mich korrigieren.
Da gab es tatsächlich 3 Schaechte die bis oben durchgingen (2 Express Aufzüge, die allerdings wegen Reparaturarbeiten in B1 geparkt waren und einen Frachtaufzug (car 50), der zur Zeit des Einschlags gerade von B2 nach Stockwerk 49 unterwegs war .
Wie Sie hier
http://www.habiru.de/Dirk_Gerhardt/Kerosinexplosionen.pdf
lesen können überlebten die Insassen des Frachtaufzugs car 50. Um die Sache kurz zu machen:
"Diese drei Schächte sind also die einzigen gewesen, in denen sich das Kerosin der Flugzeuge überhaupt nach unten verteilt haben konnte.
Welche Schäden soll dieses Kerosin angerichtet haben?
Nach Angaben der 911 Commission:
A jet fuel fireball erupted upon impact and shot down at least one bank of elevators. The
fireball exploded onto numerous floors, including the 77th and 22nd; the West Street lobby
level; and the B4 level, four stories below ground. (ch.9, p.285)
Wo ist das Problem mit dieser Aussage?
Dass eine Deflagration eines Stoffes wie Kerosin, der nur unter optimalen
Mischungsverhältnissen mit Luft überhaupt zu Stande kommt, 320 m im luftdicht
verschlossenen Raum (weil Class A Brandschutzbestimmung und nach dem Anschlag 93
stark verbessertem Brandschutz der Fahrstuhlschächte, siehe NIST) eines Fahrstuhlschachtes
herunterrast, nur um im 22. Stock halt zu machen und dort nicht Deflagrations-, sondern
Explosionsschäden zu hinterlassen, und ausgerechnet das dortige Sicherheitszentrum SCC
schwer beschädigt,
http://forum.politik.de/forum/showpost.p...postcount=13105
dass diese Druckwelle dann weitere 80 m in den Keller bis B1 und B4 weiterrast, um dort
wieder zu explodieren, schwere Beschädigungen in der Lobby hinterlassend, um auch noch
das OCC Security Center zu beschädigen... Hmm... war ja an sich schon recht spekulativ.
Selbst wenn die Schächte oben offen, weil aufgerissen waren: Wie viel Sauerstoff soll denn
da bitter von oben mit der Geschwindigkeit der Explosionswolke nachkommen? Brennendes
Kerosin verbraucht den Sauerstoff schließlich. Von unten kann keine nennenswerte
Sauerstoffversorgung erfolgt sein, denn, die Fahrstuhlschächte waren aus
Brandschutzgründen hermetisch versiegelt. Das heißt natürlich nicht, dass es keinen
Sauerstoff gab, den Blödsinn, den einige versuchen aufzubringen, um das zu diskreditieren.
Eine "normale" Sauerstoffversorgung ist allein schon durch die Bewegungen der Fahrstühle
und das regelmäßige Öffnen der Türen gewährleistet. Aber reicht der Sauerstoff für Kerosin,
welches 370m + in luftdicht versiegelten Schächten brennend herunterrast? Und wenn es
unbrennend, in feinen Nebel zerstäubt, die Schächte herunterrast: Warum explodiert es dann
im 22. Stock und dann erst wieder im Keller?"


Zitat von: FrieFie
20.10.2011 09:22 #88950

http://11-settembre.blogspot.com/2007/02...or-of-wtc2.html
Hunderte von Bleibatterien. Können per Kurzschluss im 81 Stockwerk zu geschmolzenem Metall beigetragen haben, oder in den Trümmern zu Bränden.
Soviel zu "einfachen Bürofeuern".

Nun, Ihr italienischer Gewährsmann führt das im Südturm kurz vor dem "Kollaps" sichtbare und herabfliessende, flüssige Metall also auf Verflüssigung von Bleibatterien (Schmelzpunkt von Blei 327 Grad C) durch die Bürofeuer zurück.
Hübsche Idee, die nur drei Haken hat, erstens warum dann Teile der Stahl Perimeter Stützen ebenfalls verflüssigt wurden und zweitens erhebt sich die Frage ob auch im Impaktbereich von WTC 1 Bleibatterien als backup für Stromausfälle gelagert waren.
Drittens behauptet nicht mal NIST, dass das sichtbare flüssige Metall verflüssigtes Blei sei.
Letztendlich ist das Alles aber auch egal, weil das z.B. nicht die Taschen flüssigen Baustahls in den basements (die Ihr italienischer Gewährsmann mit Schweissarbeiten bei den Aufräumarbeiten begründet!) erklärt und auch nicht die Temperaturen bis 1530 Grd C. in diesen Taschen von ground zero.
Damit setzt sich der Herr aus Italien nicht auseinander, wie Sie Friefie halt ebenfalls nicht.



zuletzt bearbeitet 26.10.2011 14:09 | nach oben springen

#4999

RE: gigantische Lüge

in Forum Interna 26.10.2011 14:21
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: Leto_II.
26.10.2011 09:42 #89360


Das wollen Sie jetzt allen Ernstes vergleichen?


Ich wollte damit nur zeigen, dass diese Bombe nicht zum Einsturz führte, was dem sehr starken inner core (das wurde hier ständig bestritten) der Türme zu verdanken war!

Und um den inner core zu zerkleinern, reicht eben die potentielle Energie des oberhalb des Impakts gelegen Turmteils nicht aus, erst Recht nicht um 110 riesige Betondecken zu Staub zu zermahlen.Erst Recht nicht eine riesige Wolke http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-49400-12.html Wolke über lower Manhattan zu generieren und erst Recht nicht um die outer perimeterwall bis unten durch zu zerkleinern und tonnenschwere Teile derselben bis 110 m weit zu schleudern.http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-49400-10.html
Wie kann nur so begriffsstutzig sein?

Freisprecher hat dies in SPON mal schön dargestellt:


"Amerika lebt mit einer gigantischen Lüge.
Angeführt von einem bärtigen Mann aus einer Höhle in Afghanistan erfreuen sich 19 trinkfeste, Koks-schnüffelnde gläubige Muslime beim Tabledance bevor sie ihre Mission starten, um Allah zu treffen...

Mit nicht mehr als Teppichmessern bewaffnet, überwältigten sie Flugbegleiter, Piloten und Passagiere in vier Flugzeugen...

Und - Saufkater hin oder her - es gelingt ihnen, dem weltweit modernsten Luftverteidigungssystem ein Schnippchen zu schlagen...

Ungeachtet dessen, dass sie ihre "Wie fliege ich ein Passagierflugzeug"-Anleitung im Auto auf dem Flughafenparkplatz vergessen hatten, meistern sie die Kontrollen in kürzester Zeit und landen direkte Volltreffer in zwei Türmen, aufgrund dessen dann DREI komplett einstürzen...

Ihren Superhirnen ist es gelungen, diverse Gesetze der Physik ein (bzw. zweimal) zu überwinden... und die Welt schaut ehrfürchtig zu, wie Gebäude - die aus massivem Stahlgerüst bestehen - durch ihr Eigengewicht, symmetrisch und in freier Fallgeschwindigkeit zum ersten Mal seit Menschengedenken in sich zusammenfallen.

Trotz all ihrer heimtückischen List gaben sie dummerweise ihre Identität preis, weil sie feuerfeste Pässe bei sich hatten die den Feuerball überstanden und unbeschadet auf den Boden fallen... hier mussten sie nur noch durch die unglaublich heroischen Spürhunde des FBI eingesammelt werden...

...Währenddessen unten in Washington...

Hani Hanjour - durchgefallen in der 2-Mann-Cessna Flugschule – wird offenbar vom allgemeinen Tageserfolg mitgerissen und entwickelt plötzlich unglaubliche Fähigkeiten hinter dem Steuer einer Boeing...

Anstatt direkt in die große Dachfläche des Pentagon zu fliegen, beschließt er uns ein wenig von seinem Können zu zeigen...

Er führt eine unglaubliche 270 Grad Abwärtsspirale aus, um die unteren Ebenen des am stärksten verteidigten Gebäudes der Welt zu treffen... ohne dass ein Schuß abgefeuert wurde... ohne den frisch gemähten Rasen zu beschädigen... und das alles mit einer solchen Geschwindigkeit, dass es von einer Kamera nicht erfasst werden kann...

...Später, in den Wolken über Pennsylvania...

Aus lauter Verzweiflung, vor ihren Tod noch mit ihren Lieben zu sprechen, verwendeten einige Passagiere ihre schiere Willenskraft um Gespräche über Mobilfunk möglich zu machen - was einige Jahre später technisch immer noch nicht möglich war...

Und nach einem heroischen Versuch von Einigen, die Kontrolle über die Maschine von Flug 93 zurückzuerobern, stürzt sie in ein Feld in Shankesville ohne eine Spur von Turbinen, Rumpf oder Insassen zu hinterlassen... von der Standardausgabe muslimischer Terroristenkopftücher abgesehen...

...Weiter südlich in Florida...

Präsident Bush - unser tapferer Oberbefehlshaber - fährt fort, einer Grundschulklasse "Mein Haustier, die Ziege" vorzulesen... achselzuckend angesichts der naheliegenden Möglichkeit, dass sein Leben in unmittelbarer Gefahr sein könnte...

... In New York ...

Larry Silverstein, der Pächter des World Trade Centers staunt angesichts seiner weisen Voraussicht, die Gebäude nur 6 Wochen vorher gegen terroristische Attacken versichert zu haben...

Während auch in Washington Dick Cheney, Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz ungläubig den Kopf schütteln, über das eigene Glück, das ersehnte "neue Pearl Harbor" als katalysierendes Ereignis zur Durchsetzung ihrer Agenda zur Weltherrschaft bekommen zu haben..."



zuletzt bearbeitet 26.10.2011 14:52 | nach oben springen

#5000

RE: Auffassungsprobleme von dynamischen Vorgängen

in Forum Interna 26.10.2011 14:24
von werner thurner | 3.915 Beiträge


Zitat von: FrieFie
26.10.2011 01:53 #89354
Nicht nur wegen Ihrer eklatanten Unkenntnis in allzu vielen Dingen, sondern auch wegen Ihres unsäglichen Diskussionsstiles.

Nehmen Sie es ruhig als Triumph ihres überragenden Geistes, Ihrer messerscharfen Auffassungsgabe und stringenten Argumentation, wenn es Sie ruhiger schlafen lässt.



Ich nehme Ihre Kapitulation an. Unkenntnis in vielen Dingen liegt allerdings (leider) bei Ihnen vor meine Beste. Was nicht heisst, dass ich keine Fehler mache.


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