#101

RE: Blut triefende Prophezeihung

in Politik 28.03.2011 12:45
von nahal | 19.376 Beiträge | 26405 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 12:30 #64573


Assad hätte das Regime überleben können, wenn er seinen anfänglichen Versprechungen Taten hätte folgen lassen. Jetzt sieht es in der Tat so aus, dass beide zusammen in die Grube fahren werden.



Lieber mbockstette,

Hier machst Du, meiner Meinung nach, einen grundsätzlichen Fehler:

Das Regime (und das IST Assad) konnte sich nur durch die massive Repression halten können.
Jede, auch eine minimale Öffnung, hätte (und wird) ein Regime, dass allein auf die Macht einer Minderheitengruppe (die Allawiten) sich stützt, nicht überleben können.
Die gesamte Wirtschaft, die ganze Armee und staatliche Verwaltung wird von den Allawiten und den nahen Assad-Spezies kontrolliert. Die Sunnis, die Kurden haben nichts zu bestellen.

Assads Regime konnte sich, neben der Repression, allein durch Propaganda (anti-Israel-Haltung), durch die massive finanzielle Unterstützung Teherans und vor allem durch die Einschüchterung der Bevölkerung halten.

Wenn die Bevölkerung die Angst verliert, dann wird Propaganda und die Unterstützung Teherans zweitrangig.


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#102

RE: Kopf vs. Hals

in Politik 28.03.2011 13:07
von nahal | 19.376 Beiträge | 26405 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 12:42 #64577


Assad ist der Kopf des Regime aber nicht der Hals. Der Hals des Regimes ist das Militär.


1. Suspend all the emergency laws in Syria. And convert the nation to a modern civilian country. 2. A modulation in the main constitution that guarantees a transition to a pluralistic democratic country. 3. Immediate cancellation of the theory of one-governing-party. 4. A formation of a national government that reflects the different shades to achieve all the demands of our people. 5. Make a free and fair elections to the parliament in which includes all the races of the Syrian people. 6. Prosecute who done all of the massacres against the Syrian people in the past. 7. General amnesty for all the prisoners of conscience and political views. 8. The eradication of poverty and unemployment in the Syrian community. 9. Lifting the ban on all media types and the Internet. To allow all the partisan and political forums to express their views freely."

Das sind die Forderungen der Opposition.

Wenn so, dann gibt es keinen Assad mehr.


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#103

RE: Das tödliche Erbe

in Politik 28.03.2011 13:09
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: nahal
28.03.2011 12:45 #64580


Lieber mbockstette,

Hier machst Du, meiner Meinung nach, einen grundsätzlichen Fehler:

Das Regime (und das IST Assad) konnte sich nur durch die massive Repression halten können.
Jede, auch eine minimale Öffnung, hätte (und wird) ein Regime, dass allein auf die Macht einer Minderheitengruppe (die Allawiten) sich stützt, nicht überleben können.
Die gesamte Wirtschaft, die ganze Armee und staatliche Verwaltung wird von den Allawiten und den nahen Assad-Spezies kontrolliert. Die Sunnis, die Kurden haben nichts zu bestellen.

Assads Regime konnte sich, neben der Repression, allein durch Propaganda (anti-Israel-Haltung), durch die massive finanzielle Unterstützung Teherans und vor allem durch die Einschüchterung der Bevölkerung halten.

Wenn die Bevölkerung die Angst verliert, dann wird Propaganda und die Unterstützung Teherans zweitrangig.




Das Militär wird von Sunniten dominiert und nicht von Alewiten. Rein alewitisch bestückt ist nur die Präsidentengarde. Er hatte ja die Absicht Reformen einzuführen und das Land einer Öffnung zu zuzuführen, aber er konnte sich gegen die alten Strukturen nicht durchsetzten, insofern ergibt sich daraus, dass er nicht die unbeschränkte Allmacht besitzt die ihm gerne unterstellt wird. Aber sei´s drum, jetzt ist es zu spät und zwar sowohl für den jungen Assad als auch für die alten Strukturen. So gesehen wird Assad jun. zum Opfer der Hinterlassenschaft seines Vaters. Einverstanden?

Die Unterstützung durch den Iran wird nicht nur "zweitrangig", nein - sie wird ihm jetzt sogar noch zum Verhängnis. Recht geschieht ihnen.


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#104

RE: Das tödliche Erbe

in Politik 28.03.2011 13:23
von nahal | 19.376 Beiträge | 26405 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 13:09 #64583


Das Militär wird von Sunniten dominiert und nicht von Alewiten. Rein alewitisch bestückt ist nur die Präsidentengarde.


"In addition to political loyalty, the officer corps was characterized by the dominance of the Alawi and Druze minorities, a condition dating from the French Mandate policy of recruiting these and other minority groups into the colonial military forces. Although many of the officers were Sunni Muslim, most of the key senior posts were held by Alawis."

"Thus, Asad succeeded in making the army a loyal and obedient watchdog. His success was due to number of political moves. First, he bolstered the `Alawite presence, and even control, in the army. Most of the senior officers were `Alawite and some were even members of his tribe, the Kalabiyya. Indeed, at the time of Asad's death more than 90 percent of the officers carrying the rank of general are of the `Alawite community.(17) It seems that the military has remained the preferred path for social mobilization for members of the `Alawi community, although some of them have found their way into other state or party institutions. It should also be noted that in certain cases, for example in the wake of Asad's heart attack in 1983, the `Alawite generals banded together in order to protect their personal and even ethnic community interests. It was this that resulted in igniting the flame which lead to the struggle between Rif`at and his brother. It seems that even after Asad's death a consensus was reached among the senior officers regarding support for Bashar al-Asad, as his father's heir.(18)


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#105

RE:Die Putschisten sind Obristen

in Politik 28.03.2011 13:50
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: nahal
28.03.2011 13:23 #64584


"In addition to political loyalty, the officer corps was characterized by the dominance of the Alawi and Druze minorities, a condition dating from the French Mandate policy of recruiting these and other minority groups into the colonial military forces. Although many of the officers were Sunni Muslim, most of the key senior posts were held by Alawis."

"Thus, Asad succeeded in making the army a loyal and obedient watchdog. His success was due to number of political moves. First, he bolstered the `Alawite presence, and even control, in the army. Most of the senior officers were `Alawite and some were even members of his tribe, the Kalabiyya. Indeed, at the time of Asad's death more than 90 percent of the officers carrying the rank of general are of the `Alawite community.(17) It seems that the military has remained the preferred path for social mobilization for members of the `Alawi community, although some of them have found their way into other state or party institutions. It should also be noted that in certain cases, for example in the wake of Asad's heart attack in 1983, the `Alawite generals banded together in order to protect their personal and even ethnic community interests. It was this that resulted in igniting the flame which lead to the struggle between Rif`at and his brother. It seems that even after Asad's death a consensus was reached among the senior officers regarding support for Bashar al-Asad, as his father's heir.(18)


Das ist mit bekannt und daher bewusst, nahal. Aber es sind die Obristen und nicht die Generale, welche in der Regel den Kern der Putschisten bilden. Col. Gaddafi, Col. Havez etc. Und es sind die sunnitischen Soldaten, die sich ggf. weigern würden an der "Front" auf ihre Glaubensbrüder zu schießen.


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#106

RE: RE:Die Putschisten sind Obristen

in Politik 28.03.2011 13:59
von nahal | 19.376 Beiträge | 26405 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 13:50 #64587


Das ist mit bekannt und daher bewusst, nahal. Aber es sind die Obristen und nicht die Generale, welche in der Regel den Kern der Putschisten bilden. Col. Gaddafi, Col. Havez etc. Und es sind die sunnitischen Soldaten, die sich ggf. weigern würden an der "Front" auf ihre Glaubensbrüder zu schießen.


Was wir mit Sicherheit sagen können ist, dass wir keine Ahnung haben, wie sich die Sache entwickeln wird.

Die Lehre aus Tunesien, Ägypten, Yemen und Libyen ist klar:
Wenn die Demonstrationen die Möglichkeit haben, sich über einigen Wochen, ohne massiven Eingreifen der Armee, zu halten, entstehen Risse in der Armee.
Wenn aber die Armee (Libyen), direkt massiv eingreift, ist es viel schwieriger.
In Tunesien, Ägypten und Yemen hatten die machthaber, im Gegensatz zu Libyen, nicht die Ausflucht in der sektiererischen Abspaltung der Gesellschaft gehabt. Assad hat die Möglichkeit, diese Karte auszuspielen.

Welchen Weg Assad gehen wird, können wir, zZ, kaum einschätzen.

Ich bin hier, kurzfristig, weniger optimistisch. Syrien ist eine harte Militärdiktatur, mit einem übermächtigen Geheimdienst.



zuletzt bearbeitet 28.03.2011 14:01 | nach oben springen

#107

RE: Blut triefende Prophezeihung

in Politik 28.03.2011 14:40
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: nahal
28.03.2011 12:45 #64580

...
Das Regime (und das IST Assad) konnte sich nur durch die massive Repression halten können.
Jede, auch eine minimale Öffnung, hätte (und wird) ein Regime, dass allein auf die Macht einer Minderheitengruppe (die Allawiten) sich stützt, nicht überleben können.
Die gesamte Wirtschaft, die ganze Armee und staatliche Verwaltung wird von den Allawiten und den nahen Assad-Spezies kontrolliert.
...
Assads Regime konnte sich, neben der Repression, allein durch Propaganda (anti-Israel-Haltung), durch die massive finanzielle Unterstützung Teherans und vor allem durch die Einschüchterung der Bevölkerung halten.

Wenn die Bevölkerung die Angst verliert, dann wird Propaganda und die Unterstützung Teherans zweitrangig.

Da kommt mir spontan in den Sinn, dass die Juden in Israel bei einer Einstaatenlösung recht bald in exakt die gleiche Situation kämen, wegen der höheren Geburtenrate der Palis.
Und sich die Juden nur noch mit der Nabelschnur aus den USA die Macht über die Palis erhalten könnten.



zuletzt bearbeitet 28.03.2011 14:40 | nach oben springen

#108

RE: Geburtensstarke Palästinenser

in Politik 28.03.2011 17:37
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 14:40 #64590

Da kommt mir spontan in den Sinn, dass die Juden in Israel bei einer Einstaatenlösung recht bald in exakt die gleiche Situation kämen, wegen der höheren Geburtenrate der Palis.
Und sich die Juden nur noch mit der Nabelschnur aus den USA die Macht über die Palis erhalten könnten.


Hallo primatologe, da kommt mir ganz spontan in den Sinn, dass auch die Machtverhältnisse und -verteilung in Jordanien durch Proteste in Frage gestellt sein könnte und dann würden die geburtenstarken Palästinenser in Jordanien die Mehrheit der Bevölkerung stellen verbunden mit der Konsequenz, dass dadurch ein Staat der Palästinenser das Licht der Welt erblicken würde. Denn in Trans_Jordnien besitzen die Palästinenser die Staatsbürgerschaft und nicht etwa den Status ewiger Flüchtlinge.

Die gewaltsame Übernahme des Königreichs im Schwarzen September 1970 ist ihnen nicht gelungen, das könnte sich im September 2011 schon ganz anders darstellen.


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#109

RE: 2-ter sunnitischer Aufstands

in Politik 28.03.2011 17:57
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: nahal
28.03.2011 13:59 #64588


Ich bin hier, kurzfristig, weniger optimistisch. Syrien ist eine harte Militärdiktatur, mit einem übermächtigen Geheimdienst.


Von Optimismus habe ich nicht gesprochen, nahal, sondern dieses Szenario schon vor 2 Jahren an die Wand gemalt:
Zitat 08.10.2008 MBO: Folgendes Szenario liegt in der Luft über der Levante: "Den Alewiten in Syrien und den Schiiten im Libanon droht der Tag des "2-ten sunnitischen Aufstands" nach dem im Irak. Der backlash der Sunnis wird seinen Ausgang in Syrien nehmen, die alewitische Minderheits-Diktatur wegspülen und den Libanon in seinen Strudel ziehen.

Damit habe ich die Sorge die Dich umtreibt doch deutlich zum Ausdruck gebracht, oder etwa nicht? Denn wir gehen doch beide davon aus, so habe ich Deine Aussagen hier verstanden, dass die Tage des Regimes gezählt sind.

March 28, 2011 - DAMASCUS (Reuters) - Syrian forces opened fire to disperse hundreds of protesters in Deraa calling for an end to emergency laws on Monday, but demonstrators regrouped despite a heavy troop deployment, a witness said.


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#110

RE: 2-ter sunnitischer Aufstands

in Politik 28.03.2011 18:05
von nahal | 19.376 Beiträge | 26405 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 17:57 #64608


Denn wir gehen doch beide davon aus, so habe ich Deine Aussagen hier verstanden, dass die Tage des Regimes gezählt sind.




Mit Monaten, nicht Tagen, wäre ich auch zufrieden.


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#111

RE: Geburtensstarke Palästinenser

in Politik 28.03.2011 18:06
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 17:37 #64605


Hallo primatologe, da kommt mir ganz spontan in den Sinn, dass auch die Machtverhältnisse und -verteilung in Jordanien durch Proteste in Frage gestellt sein könnte und dann würden die geburtenstarken Palästinenser in Jordanien die Mehrheit der Bevölkerung stellen verbunden mit der Konsequenz, dass dadurch ein Staat der Palästinenser das Licht der Welt erblicken würde. Denn in Trans_Jordnien besitzen die Palästinenser die Staatsbürgerschaft und nicht etwa den Status ewiger Flüchtlinge.

Die gewaltsame Übernahme des Königreichs im Schwarzen September 1970 ist ihnen nicht gelungen, das könnte sich im September 2011 schon ganz anders darstellen.


Solche sich ändernde Bevölkerungsstrukturen sind in ihrer Auswirkung auf politische Machtverhältnisse aus meiner Sicht zwar langsamer als Eroberungskrieg und Diktatur aber dauerhafter.
Auch wir in Deutschland sind davon betroffen, rund 30 % (!) der unter 5 Jährigen haben mittlerweile einen Migrationshintergrund.



zuletzt bearbeitet 28.03.2011 18:09 | nach oben springen

#112

RE: Geburtensstarke Palästinenser

in Politik 28.03.2011 18:24
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 18:06 #64611


Auch wir in Deutschland sind davon betroffen, rund 30 % (!) der unter 5 Jährigen haben mittlerweile einen Migrationshintergrund.


Dann tun Sie doch was dagegen! :)


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#113

RE: Geburtensstarke Palästinenser

in Politik 28.03.2011 18:29
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Leto_II.
28.03.2011 18:24 #64614


Dann tun Sie doch was dagegen! :)

Habe ich schon, ich bin bereits Großvater, und zwar sehr viel früher als üblich.


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#114

RE:

in Politik 28.03.2011 18:55
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 18:06 #64611

Solche sich ändernde Bevölkerungsstrukturen sind in ihrer Auswirkung auf politische Machtverhältnisse aus meiner Sicht zwar langsamer als Eroberungskrieg und Diktatur aber dauerhafter.
Auch wir in Deutschland sind davon betroffen, rund 30 % (!) der unter 5 Jährigen haben mittlerweile einen Migrationshintergrund.


Die Lafontains, die Maizière, die Lojewskis und die Schimanskis haben alle einen Migrationshintergrund genau so wie die Cem Özdemirs, Mojib Latifs, Hamed-Abdel-Samads, Bassam Tibis und die Ranga Yogeshwars. Der Hintergrund ist weniger entscheidend als der Vordergrund.


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#115

RE:

in Politik 28.03.2011 19:22
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 18:06 #64611

Solche sich ändernde Bevölkerungsstrukturen sind in ihrer Auswirkung auf politische Machtverhältnisse aus meiner Sicht zwar langsamer als Eroberungskrieg und Diktatur aber dauerhafter.
Auch wir in Deutschland sind davon betroffen, rund 30 % (!) der unter 5 Jährigen haben mittlerweile einen Migrationshintergrund.


Sie sprachen von den "Gebärmüttern" der Palästinenser im Nahen Osten und genau darauf habe ich geantwortet. Meine Replik passte wohl nicht zu Ihrer Absicht, nicht wahr? Sonst hätten sie das Thema wohl kaum so "spontan" gewechselt. Wenn Ihr Diskussionsstil darin besteht gleich einem Affen von einem Baum zum anderen zu springen, dann sollten Sie sich vorzugsweise mit Hinz und Kunz oder Jeti und Pleti austauschen aber nicht mit mir. Denn ich hänge nämlich am Nabel der Stringents und nicht am Nabel der Beliebigkeit.

"Die Gebärmütter unserer Frauen sind unsere *schärfste Waffe*, Jassir Arafat.


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#116

RE:

in Politik 28.03.2011 19:23
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 18:55 #64624


Die Lafontains, die Maizière, die Lojewskis und die Schimanskis haben alle einen Migrationshintergrund genau so wie die Cem Özdemirs, Mojib Latifs, Hamed-Abdel-Samads, Bassam Tibis und die Ranga Yogeshwars. Der Hintergrund ist weniger entscheidend als der Vordergrund.


Ausländer sind grundsätzlich eine Bereicherung, keine Frage.

Aber es gibt auch Ausländer die eine Belastung darstellen, die nur auf unsere Kosten leben wollen und/oder der Gastbevölkerung gegenüber feindlich gesinnt auftretetn, die brauchen wir nicht.

Und wenn sich die Namen nach und nach eindeutschen, hätte ich auch nix dagegen.



zuletzt bearbeitet 28.03.2011 19:24 | nach oben springen

#117

RE:

in Politik 28.03.2011 19:26
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 19:23 #64629

Ausländer sind grundsätzlich eine Bereicherung, keine Frage.

Aber es gibt auch Ausländer die eine Belastung darstellen, nur auf unsere Kosten leben wollen und/oder der Gastbevölkerung gegenüber feindlich gesinnt auftretetn, die brauchen wir nicht.

Und wenn sich die Namen nach und nach eindeutschen, hätte ich auch nix dagegen.

Dann musst Du einfach beim nächsten Mal die richtige Partei wählen, oder besser noch, selbst eine Partei gründen.

Wenn Du jeden Menschen, der irgendwo auf der Welt auf irgendjemandes Kosten lebt, aus dem Land jagen möchtest, solltest Du erst einmal einen neuen Kontinent entdecken.


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#118

RE:

in Politik 28.03.2011 19:30
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 19:22 #64628


Sie sprachen von den "Gebärmüttern" der Palästinenser im Nahen Osten und genau darauf habe ich geantwortet. Meine Replik passte wohl nicht zu Ihrer Absicht, nicht wahr? Sonst hätten sie das Thema wohl kaum so "spontan" gewechselt. Wenn Ihr Diskussionsstil darin besteht gleich einem Affen von einem Baum zum anderen zu springen, dann sollten Sie sich vorzugsweise mit Hinz und Kunz oder Jeti und Pleti austauschen aber nicht mit mir. Denn ich hänge nämlich am Nabel der Stringents und nicht am Nabel der Beliebigkeit.

"Die Gebärmütter unserer Frauen sind unsere *schärfste Waffe*, Jassir Arafat.


Den Ausdruck habe ich nicht benutzt, und den Ausspruch Arafats kannte ich auch nicht.

Und eine Diskussion kann durchaus ein bisschen mäandern, ich mag das, Sie mögen das nicht.
Jeder hat seinen Stil, und das ist auch gut so.


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#119

RE: RE:

in Politik 28.03.2011 19:34
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 10:16 #64550


Hallo Nante, Sie sind nicht nachtragend, das kann ich von mir leider nicht behaupten.
Aber ich wüsste gerne wo und wann ich Ihnen in unmanierlicher Weise auf die Füße getreten bin, damit ich mich ggf. "korrigieren" kann.
Gruß MBO

Herr Bockstette, ich muß einräumen, daß beim Spon doch einige Aussagen viel pointierter und kräftiger getätigt werden als hier. Das betrifft mich genauso.....

Ich nehme mich da nicht aus. Deswegen habe ich die Bezeichnung "Roter Scherzkeks" schon längst emotional verarbeitet:)
Sicherlich werden wir nicht immer dieselbe Weltsicht teilen, aber das muß ja auch nicht sein.


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#120

RE:

in Politik 28.03.2011 19:38
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Lea S.
28.03.2011 19:26 #64630

...
Wenn Du jeden Menschen, der irgendwo auf der Welt auf irgendjemandes Kosten lebt, aus dem Land jagen möchtest, solltest Du erst einmal einen neuen Kontinent entdecken.

Warum, Sind das so viele :-)


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#121

RE: RE:

in Politik 28.03.2011 19:43
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Nante
28.03.2011 19:34 #64632

Herr Bockstette, ich muß einräumen, daß beim Spon doch einige Aussagen viel pointierter und kräftiger getätigt werden als hier. Das betrifft mich genauso.....

Ich nehme mich da nicht aus. Deswegen habe ich die Bezeichnung "Roter Scherzkeks" schon längst emotional verarbeitet:)
Sicherlich werden wir nicht immer dieselbe Weltsicht teilen, aber das muß ja auch nicht sein.

Ach du liebe Zeit, was soll ich denn sagen. Ich schreibe ausschließlich hier, und einige nennen mich Affe, Ekel-Affe, Primitivologe oder Protoprimat.

Ja und?
Das bedeutet doch nur, dass diejenigen gegen meine Auffassungen keine Argumente haben.
Ich fasse diese Beschimpfungen als Komplimente auf.



zuletzt bearbeitet 28.03.2011 19:47 | nach oben springen

#122

RE: Bleiben Sie doch bitte beim Thema

in Politik 28.03.2011 19:44
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 19:23 #64629

Ausländer sind grundsätzlich eine Bereicherung, keine Frage.

Aber es gibt auch Ausländer die eine Belastung darstellen, die nur auf unsere Kosten leben wollen und/oder der Gastbevölkerung gegenüber feindlich gesinnt auftretetn, die brauchen wir nicht.

Und wenn sich die Namen nach und nach eindeutschen, hätte ich auch nix dagegen.


Wenn Sie beim Thema Syrien blieben und nicht überflüssigerweise Immigranten in Deutschland thematisieren würden dann hätte nicht nur ich nix dagegen. Ihre diesbezüglichen Plattitüden bereichern nämlich die Diskussion zum Thema Syrien in keiner Weise.


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#123

RE:

in Politik 28.03.2011 19:44
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: primatologe
28.03.2011 19:38 #64633

Warum, Sind das so viele :-)

Jeder lebt auf Kosten irgend jemand anderes.
Bildest du Dir wirklich ein, Deutschland sei eine Insel der Unschuldigen und Seligen?
Es gab immer und zu jeder Zeit auf der Welt Völkerwanderungen.

Auch Du wirst das nicht aufhalten können.


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#124

RE: Bleiben Sie doch bitte beim Thema

in Politik 28.03.2011 19:47
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 19:44 #64635


Wenn Sie beim Thema Syrien blieben und nicht überflüssigerweise Immigranten in Deutschland thematisieren würden dann hätte nicht nur ich nix dagegen. Ihre diesbezüglichen Plattitüden bereichern nämlich die Diskussion zum Thema Syrien in keiner Weise.

Da dieses ein freies, unmoderiertes Forum ist, hat der Einzelne sogar die Möglichkeit auch mal abzuschweifen, ohne gleich gelöscht zu werden.
Da macht nunmal den Charme dieses Forums aus!


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#125

RE: Bleiben Sie doch bitte beim Thema

in Politik 28.03.2011 19:54
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: mbockstette
28.03.2011 19:44 #64635


Wenn Sie beim Thema Syrien blieben und nicht überflüssigerweise Immigranten in Deutschland thematisieren würden dann hätte nicht nur ich nix dagegen. Ihre diesbezüglichen Plattitüden bereichern nämlich die Diskussion zum Thema Syrien in keiner Weise.

Ein Vergleich mit unseren demografischen Entwicklungen wird ja wohl erlaubt sein, in dem Zusammenhang. So kleine Ausflüge können ja auch bereichernd sein.

Anders wärs, wenn ich plötzlich was vom Liebesleben der Pandabären geschrieben hätte.



zuletzt bearbeitet 28.03.2011 19:55 | nach oben springen

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