#1

Wirtschaft - wie kommt Deutschland am besten aus der Krise?

in Wirtschaft 22.01.2010 09:15
von sysop • Admin | 844 Beiträge | 844 Punkte

Die Wirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise machen uns weiterhin zu schaffen. Viel ist noch zu tun, aber über die richtigen Rezepte herrscht meist Dissens. Wie kommt Deutschland Ihrer Meinung nach am besten aus der Krise?



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#2

RE: Schöner Beitrag in der FAZ

in Wirtschaft 15.02.2011 22:22
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte

http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA4369...n~Scontent.html
Die Überschrift ist leider nicht auf den Inhalt des Beitrages fokussiert. Dieser stellt die Risiken der Transferunion zwar dar, könnte aber auch mehr auf Alternativen eingehen.

Die Kommentare sprechen für sich, er erste ist der beste.


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#3

RE: Schöner Beitrag in der FAZ

in Wirtschaft 18.02.2011 14:53
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge | 1587 Punkte


Zitat von: Nante
15.02.2011 22:22 #55763
http://www.faz.net/s/Rub4D8A76D29ABA43699D9E59C0413A582C/Doc~EA418FF5E8FF44202BAADC20163403898~ATpl~Ecommon~Scontent.html
Die Überschrift ist leider nicht auf den Inhalt des Beitrages fokussiert. Dieser stellt die Risiken der Transferunion zwar dar, könnte aber auch mehr auf Alternativen eingehen.

Die Kommentare sprechen für sich, er erste ist der beste.

Hi Nante,

Alternativen dazu, Wasser in ein Fass ohne Boden zu Kippen gibt es sicher einige, jedoch wer will die hören?

Oder gar ernsthaft angehen?

Durch die kapitalgedeckte Altersvorsorge ist soviel liquides Kapital am Markt, das muss doch irgendwo hin. Und wenn es da Volkswirtschaften mit einem auf dem laufenden Konsum basierenden strukturellen Defizit* gibt, tja da muss man doch ordentlich Kredit geben (zu einem angemessenen Zinssatz natürlich).

Das nun der Steuerzahler das Risiko übernimmt ist doch eine Selbstverständlichkeit! Wir dürfen doch den Standort nicht gefährden - oder so.

Privatisierung von Gewinnen und Vergesellschaftung der Verluste und Risiken in Reinform.

Spannend ist nur, wie lange die Sache noch gut geht, dass das derzeitige System crasht ist nur noch eine Frage der Zeit.

Aber schick ist es schon, wie die Entwicklung in der EU so verläuft. Und wie toll demokratisch diese Entwicklung so ist. Wobei "demokratisch" in diesem Kontext lediglich eine andere Bezeichnung für "alternativlos" ist. Oder für "Volksverarsche".

So denne,

Ronald


*Wobei ein einheitlicher Währungsraum mit uneinheitlicher Fiskal-, Sozial- und Wirtschaftspolitik hierzu nun wirklich nix beisteuert.../zyn



zuletzt bearbeitet 18.02.2011 14:53 | nach oben springen

#4

RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 22:39
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte

Jetzt hat die Riege der G20 beschlossen, sich an fünf Indikatoren zu orientieren. Was man nun damit anfängt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Angesichts der Zettelschwemme bleiben Sachwerte erste Wahl. Wer jetzt noch eine Lebensversicherung mit Grantiezins und Versteuerung wählt.....ohne Worte.


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#5

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 22:53
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Nante
19.02.2011 22:39 #56684
Jetzt hat die Riege der G20 beschlossen, sich an fünf Indikatoren zu orientieren. Was man nun damit anfängt, steht auf einem ganz anderen Blatt.

Angesichts der Zettelschwemme bleiben Sachwerte erste Wahl. Wer jetzt noch eine Lebensversicherung mit Grantiezins und Versteuerung wählt.....ohne Worte.

Ha! Da gibt es die ultimative Rettung:
https://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/ma...149002.b3c32b7b
edit - sorry falscher Link - den Richtigen muss ich noch mal suchen!



zuletzt bearbeitet 19.02.2011 22:54 | nach oben springen

#6

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 23:16
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: GeorgeF
19.02.2011 22:53 #56688

Ha! Da gibt es die ultimative Rettung:
https://service.gmx.net/de/cgi/g.fcgi/ma...149002.b3c32b7b
edit - sorry falscher Link - den Richtigen muss ich noch mal suchen!

Ich versuchs noch mal:
..... funzt nicht %&$/&?&%%!!!!!



zuletzt bearbeitet 19.02.2011 23:18 | nach oben springen

#7

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 23:20
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: GeorgeF
19.02.2011 23:16 #56694

Ich versuchs noch mal:
..... funzt nicht %&$/&?&%%!!!!!

So da ist sie - die ultimative Info:
http://www.thefallofamerica.net/



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#8

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 23:43
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte


Zitat von: GeorgeF
19.02.2011 23:20 #56695

So da ist sie - die ultimative Info:
http://www.thefallofamerica.net/

Einiges ist verständlich, anderes nicht: "We are not being told the whole truth...."
Present continuous? Wir sind dabei nicht die ganze Wahrheit zu sagen?..."told" als past participle?


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#9

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 23:48
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte


Zitat von: Nante
19.02.2011 23:43 #56701

Einiges ist verständlich, anderes nicht: "We are not being told the whole truth...."
Present continuous? Wir sind dabei nicht die ganze Wahrheit zu sagen?..."told" als past participle?

"To be told" : gesagt bekommen.
"Wir bekommen nicht die ganze Wahrheit gesagt ..." : reine Paranoia!


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#10

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 19.02.2011 23:52
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Nante
19.02.2011 23:43 #56701

Einiges ist verständlich, anderes nicht: "We are not being told the whole truth...."
Present continuous? Wir sind dabei nicht die ganze Wahrheit zu sagen?..."told" als past participle?

O Mann, ich kann Dir nicht das ganz Ding übersetzen, aber das ist die peinliche reaktionäre Denke in den USA: Die Regierung will uns bescheissen, uns unser Geld wegnehmen, und polizeistaatlich unterdrücken, uns die Waffen wegnehmen und aus den USA einen sozialistischen (=kommunistischen) Staat machen. Du darfst Dir das dann auf 10 CDs als Lebensrettung kaufen.
Die Reps in den US schrecken inzwischen vor Nichts mehr zurück!



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#11

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 20.02.2011 15:14
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge | 1587 Punkte


Zitat von: GeorgeF
19.02.2011 23:52 #56709

O Mann, ich kann Dir nicht das ganz Ding übersetzen, aber das ist die peinliche reaktionäre Denke in den USA: Die Regierung will uns bescheissen, uns unser Geld wegnehmen, und polizeistaatlich unterdrücken, uns die Waffen wegnehmen und aus den USA einen sozialistischen (=kommunistischen) Staat machen. Du darfst Dir das dann auf 10 CDs als Lebensrettung kaufen.
Die Reps in den US schrecken inzwischen vor Nichts mehr zurück!

Ja klar, Amerika ist bedroht und da muss jeder aufrechte Patriot seinen Vorgarten zur HKL umwandeln...

PS. Als ich mir die Seite angesehen habe, hat mein Virensucher angeschlagen, aber dann doch nix gefunden. Der Kampf um Amerika findet halt überall statt...


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#12

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 20.02.2011 15:48
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Ronald.Z
20.02.2011 15:14 #56812

Ja klar, Amerika ist bedroht und da muss jeder aufrechte Patriot seinen Vorgarten zur HKL umwandeln...

PS. Als ich mir die Seite angesehen habe, hat mein Virensucher angeschlagen, aber dann doch nix gefunden. Der Kampf um Amerika findet halt überall statt...


Hier ein bemerkenswerter Kommentar frisch aus den USA - in den eckigen Klammern die Ergänzungen meiner Mail-Partnerin (77 Jahre jung):

"> What Conservatives Really Want
> Saturday 19 February 2011 _by: George Lakoff, t r u t h o u t | Op-Ed
> _
> ()
> _http://www.truth-out.org/what-conservat...ally-want67907_
> (http://www.truth-out.org/what-conservatives-really-want67907)
> I've been looking for ways to answer your question about how could this
> happen and why people in the US are so ignorant. There is, of course, no
> one answer but many causes and the right has been steadfastly working on
> accomplishing this for almost 40 years. They have hounded the
> old-fashioned, reasonable republicans out of office and those left as office holders are
> beholden to their benefactors (the uber-wealthy and corporations) and
> they all stick together. If one gets out of line they are threatened, and even
> their children are threatened.
> George Lakoff is a linguistics professor at UC-Berkeley and has written
> often of how the right uses language to dominate political discussions.
> Dedicated to the peaceful protestors in Wisconsin, February 19, 2011.
>
> The central issue in our political life is not being discussed. At stake
> is the moral basis of American democracy.
> The individual issues are all too real: assaults on unions, public
> employees, women's rights, immigrants, the environment, health care,
> voting rights, food safety, pensions, prenatal care, science, public
> broadcasting and on and on.
> Budget deficits are a ruse, as we've seen in Wisconsin, where the [newly
> elected republican] Governor turned a surplus into a deficit by providing
> corporate tax breaks, and then used the deficit as a ploy to break the
> [public employee] unions, not just in Wisconsin, but seeking to be the
> first domino in a nationwide conservative movement. [Union membership has
> dropped from 50% in the late 50's to 8% today, mostly by shutting factories and
> shipping jobs overseas. The largest segment of union membership
> remaining is the public employees and they solidly back democrats...AND they get out
> the votes for democrats. I'll explain "ACORN" and what happened to them,
> later.]
> Deficits can be addressed by raising revenue, plugging tax loopholes,
> putting people to work and developing the economy long-term in all the
> ways the president has discussed. But deficits are not what really matter to
> conservatives.
> Conservatives really want to change the basis of American life, to make
> America run according to the conservative moral worldview in all areas of
> life.
> In the 2008 campaign, candidate Obama accurately described the basis of
> American democracy: empathy — citizens caring for each other, both
> social and personal responsibility — acting on that care, and an ethic of
> excellence.
> From these, our freedoms and our way of life follow, as does the role of
> government: to protect and empower everyone equally. Protection includes
> safety, health, the environ-ment, pensions. Empowerment starts with
> education and infrastructure. No one can be free without these, and without a
> commitment to care and act on that care by one's fellow citizens. The
> conservative worldview rejects all of that.
> Conservatives believe in individual responsibility alone, not social
> responsibility. They don't think government should help its citizens.
> That is, they don't think citizens should help each other. The part of government
> they want to cut is not the military (we have 174 bases around the
> world), not government subsidies to corporations, not the aspect of government that
> fits their worldview. They want to cut the part that helps people. Why?
> Because that violates individual responsibility.
> But where does that view of individual responsibility alone come from?
> The way to understand the conservative moral system is to consider a
> strict father family. The father is The Decider, the ultimate moral
> authority in the family. His authority must not be challenged. His job is to protect
> the family, to support the family (by winning competitions in the
> marketplace), and to teach his kids right from wrong by disciplining them
> physically when they do wrong. The use of force is necessary and required. Only then
> will children develop the internal discipline to become moral beings. And
> only with such discipline will they be able to prosper. And what of people
> who are not prosperous? They don't have discipline, and without discipline
> they cannot be moral, so they deserve their poverty. The good people are hence
> the prosperous people. Helping others takes away their discipline, and
> hence makes them both unable to prosper on their own and function
> morally.
> [This is the Calvinist christian idea, that if you are good you will
> prosper and if you don't prosper, then you must be bad, evil, and God does not
> love you. It's all your fault, you see. I hear these wingnuts call in to
> progressive radio programs and proclaim they are self-made and don't need
> help to run their little business. When they are asked if they went to public
> schools, or if they drive over public roads, they sputter and holler
> ''you fags are all alike" and hang up.]
> The market itself is seen in this way. The slogan, "Let the market
> decide" assumes the market itself is The Decider. The market is seen as both
> natural (since it is assumed that people naturally seek their
> self-interest) and moral (if everyone seeks their own profit, the profit of all will be maximized by the invisible hand). As the ultimate moral authority, there
> should be no power higher than the market that might go against market values.
> Thus the government can spend money to protect the market and promote
> market values, but should not rule over it either through (1) regulation, (2)
> taxation, (3) unions and worker rights, (4) environmental protection or
> food safety laws, and (5) tort cases. Moreover, government should not do
> public service. The market has service industries for that. [One of the new
> republican chairmen has sent letters to all corporations asking what
> regulations they would like abolished! The speaker of the house (the leader) has
> already proposed cuts to food inspections, water testing, worker safety
> inspections and a host of other regulatory agencies.]
> Thus, it would be wrong for the government to provide health care,
> education, public broadcasting, public parks and so on. The very idea of
> these things is at odds with the conservative moral system. No one should be
> paying for anyone else. It is individual responsibility in all arenas. Taxation
> is thus seen as taking money away from those who have earned it and giving it
> to people who don't deserve it. Taxation cannot be seen as providing the
> necessities of life for a civilized society, and, as necessary, for
> business to prosper.
> In conservative family life, the strict father rules. Fathers and
> husbands should have control over reproduction; hence, parental and spousal
> notification laws and opposition to abortion. In conservative religion,
> God is seen as the strict father, the Lord, who rewards and punishes according to
> individual responsibility in following his Biblical word.
> Above all, the authority of conservatism itself must be maintained. The
> country should be ruled by conservative values, and progressive values
> are seen as evil. Science should have authority over the market, and so the
> science of global warming and evolution must be denied. [I think he meant
> to say 'science should have no authority over market.] Facts that are
> inconsistent with the authority of conservatism must be ignored or denied
> or explained away. To protect and extend conservative values themselves, the
> devil's own means can be used against conservatism's immoral enemies, whether
> lies, intimidation, torture or even death, say, for women's doctors.
> [One state is considering a law to legalize killing doctors who perform
> abortions.]
> Freedom is defined as being your own strict father - with individual, not
> social, responsibility, and without any government authority telling you
> what you can and cannot do. To defend that freedom as an individual, you
> will, of course, need a gun.
> This is the America that conservatives really want. Budget deficits are
> convenient ruses for destroying American democracy and replacing it with
> conservative rule in all areas of life. [After insisting that Obama
> continue the Bush tax cuts for those making over $250,000/year, they deny that it
> contributed to the deficit and proceeded to insist on cutting more
> benefits to the poor, like the 'healthy baby' program which provides food for poor
> babies at risk.]
> What is saddest of all is to see Democrats helping them.
> Democrats help radical conservatives by accepting the deficit frame and
> arguing about what to cut. Even arguing against specific "cuts" is
> working within the conservative frame. What is the alternative? Pointing out what
> conservatives really want. Point out that there is plenty of money in
> America, and in Wisconsin. It is at the top. The disparity in financial assets is
> un-American - the top one percent has more financial assets than the
> bottom 95 percent. Middle-class wages have been flat for 30 years, while the
> wealth has floated to the top. This fits the conservative way of life, but not
> the American way of life.
> Democrats help conservatives by not shouting out loud, over and over,
> that it was conservative values that caused the global economic collapse: lack
> of regulation and a greed-is-good ethic. [Many of the outspoken democrats
> were defeated in the last election by a combination of democratic neglect
> (or active opposition in the primaries) and the tons of republican money
> showered on their opponents.[ Democrats also help conservatives by what a friend has called "Democratic Communication Disorder." Republican conservatives have constructed a vast and effective communication system, with think tanks, framing experts,
> training institutes, a system of trained speakers, vast holdings of media
> and booking agents. Eighty percent of the talking heads on TV are
> conservatives.
> [Plus 91% of all radio talk shows are hosted by right wing extremists.]
> Talk matters, because language heard over and over changes brains.
> Democrats have not built the communication system they need, and many are
> relatively clueless about how to frame their deepest values and complex truths.
> And Democrats help conservatives when they function as policy wonks —
> talking policy without communicating the moral values behind the
> policies. They help conservatives when they neglect to remind us that pensions are
> deferred payments for work done. "Benefits" are pay for work, [and are
> usually negotiated during union contract negotiations, yet another reason to rid
> the country of unions] not a handout. Pensions and benefits are arranged by
> contract. If there is not enough money for them, it is because the
> contracted funds have been taken by conservative officials and given to wealthy
> people and corporations instead of to the people who have earned them.
> Democrats help conservatives when they use conservative words like
> "entitlements" instead of "earnings" and speak of government as providing
> "services" instead of "necessities."
> Is there hope?
> I see it in Wisconsin, where tens of thousands citizens see through the
> conservative frames and are willing to flood the streets of their capital
> to stand up for their rights. They understand that democracy is about
> citizens uniting to take care of each other, about social responsibility as well
> as individual responsibility, and about work - not just for your own profit,
> but to help create a civilized society. They appreciate their teachers,
> nurses, firemen, police and other public servants. They are flooding the
> streets to demand real democracy - the democracy of caring, of social
> responsibility and of excellence, where prosperity is to be shared by
> those who work and those who serve.
> The right has no sense of irony and certainly no sense of humor, at least
> not one we would see as humorous. They often long for the golden age of
> the 1950s, failing to remember that what made the fifties so great for
> them was a 91% tax rate on the richest people. Many of them proclaim they are
> solely responsible for their own success in life, negating the fact that
> they went to state and federally supported schools, traveled highways built by
> taxpayers of the state or the federal government (republican Eisenhower
> was responsible for the interstate highway system in the 1950's), or even
> that they were probably born in a city/state supported hospital, which we used
> to have in this country. But we are all paying for their fanaticism.
> Well, I hear thunder outside so I'm sure there is lightening somewhere,
> Guess I'd better sign off since they say not to use the telephone during
> a thunder storm. More later......Jody"
>



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#13

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 20.02.2011 18:08
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge | 1587 Punkte


Zitat von: GeorgeF
20.02.2011 15:48 #56826


Hier ein bemerkenswerter Kommentar frisch aus den USA - in den eckigen Klammern die Ergänzungen meiner Mail-Partnerin (77 Jahre jung):
(...)


Neocon meets Neolib

Liest sich ja ziemlich gruselig, schon fast wie Propaganda, jedoch vermeine ich den Inhalt und die Auswirkungen nicht nur der folgenden Aussagen (welche ich hier beispielhaft rausgepickt habe) auch bei uns zu erkennen:

This is the America that conservatives really want. Budget deficits are convenient ruses for destroying American democracy and replacing it with conservative rule in all areas of life. (…)
What is saddest of all is to see Democrats helping them. Democrats help radical conservatives by accepting the deficit frame and arguing about what to cut. Even arguing against specific "cuts" is working within the conservative frame.


Also scheinen die Befürchtungen (bzw. Beobachtungen) doch nicht ganz so unbegründet zu sein.

Что делать?


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#14

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 20.02.2011 23:44
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte


Zitat von: Ronald.Z
20.02.2011 18:08 #56842


Что делать?


Выждатъ, мой Друг.

P.S. Dein Format ergibt aber häßliche Zeichen:)


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#15

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 21.02.2011 00:19
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Nante
20.02.2011 23:44 #56869


Выждатъ, мой Друг.

P.S. Dein Format ergibt aber häßliche Zeichen:)

Würdet Ihr Beiden bitte diese sibirischen Runenzeichen für gesittete Mitteleuropäer übersetzen?



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#16

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 21.02.2011 00:24
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte


Zitat von: GeorgeF
21.02.2011 00:19 #56876

Würdet Ihr Beiden bitte diese sibirischen Runenzeichen für gesittete Mitteleuropäer übersetzen?

Klar, lieber George:
Ron: Was tun?
Nante: Abwarten, mein Freund.


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#17

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 21.02.2011 21:23
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge | 1587 Punkte


Zitat von: Nante
21.02.2011 00:24 #56879

Klar, lieber George:
Ron: Was tun?
Nante: Abwarten, mein Freund.

;-)

Und noch ein'n für den nicht K-Gruppen geschulten Wessi:

In "Was tun" beschreibt Lenin die Avantgarde des Proletariats und wie diese am besten ihrer "historischen Rolle" gerecht werden kann...

PS. Ätschbätsch Nante, Dein Format sieht beim Zitieren nich besser aus!



zuletzt bearbeitet 21.02.2011 21:24 | nach oben springen

#18

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 21.02.2011 22:57
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Ronald.Z
21.02.2011 21:23 #57217

;-)

Und noch ein'n für den nicht K-Gruppen geschulten Wessi:

In "Was tun" beschreibt Lenin die Avantgarde des Proletariats und wie diese am besten ihrer "historischen Rolle" gerecht werden kann...

PS. Ätschbätsch Nante, Dein Format sieht beim Zitieren nich besser aus!

Ich bin zwar nicht "K-Gruppen geschult", aber Vorsicht! Der Ehemann meiner ältesten Schwester war Franzose und eingefleischter Kommunist. Mit dem hatte ich schon im zarten Alter von 15 Jahren die ersten Diskussionen über Marx, Kommunismus und die Realitäten in der UdSSR. In der Schule - einem altehrwürdigen humanistischen Gymnasium - stand das Kommunistische Manifest eisenhart auf dem Lehrplan der Oberstufe. Mein ältester Bruder hat in den 70ern an der TU Berlin Seminare zum "Kapital" abgehalten und mit dem waren schon wegen meines Berufes Diskussionen unausweichlich. Zudem wurde ich ja auch jahrelang mit (ziemlich blöder) Propaganda aus der DDR (Absender: Berlin W 30) versorgt.
Das "Was tun" und der Traum die dementsprechende Avantgarde zu sein, geisterte auch bei den JuSos Anfang der 70er herum - da war ich da noch aktiv dabei....



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#19

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 21.02.2011 23:02
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte


Zitat von: Ronald.Z
21.02.2011 21:23 #57217

;-)
PS. Ätschbätsch Nante, Dein Format sieht beim Zitieren nich besser aus!

Also ich finde, meine letzten zwei Zeichen sehen irgendwie filigraner, ästhetischer aus:) Sie atmen ein wenig den Geist der Kalligraphie...


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#20

RE: Wirtschaft - wie kommt Deutschland am besten aus der Krise?

in Wirtschaft 22.02.2011 17:59
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: sysop
22.01.2010 09:15 #1385
Die Wirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise machen uns weiterhin zu schaffen. Viel ist noch zu tun, aber über die richtigen Rezepte herrscht meist Dissens. Wie kommt Deutschland Ihrer Meinung nach am besten aus der Krise?

Ich hätte da EIN Vorschlag von mehreren.

Da 10 % der Reichen wieder 50 % allen Vermögens gehören, und 50 % der Bevölkerung Habenichtse sind (das ist etwas übertrieben, aber fast sind die Verhältnisse so), könnte man die Reichen die Staatsschulden bezahlen lassen.
Die Reichen würden das im persönlichen Lebensstil nicht spüren, und der Staat könnte den zweitgrößten Posten der Staatsausgaben statt für Zins- und Schuldenlast für zukunftsweisende Bildungs-, Energie-, und Industriepolitik ausgeben.

Mit knapp 39 Milliarden € / Jahr kann man eine Menge anstellen, sogar eine Wüste zum Blühen bringen.


http://hw71.files.wordpress.com/2010/03/...ntwurf_2010.jpg



zuletzt bearbeitet 22.02.2011 18:22 | nach oben springen

#21

RE: RE:Glaube an die Indikatoren

in Wirtschaft 22.02.2011 18:06
von Ronald.Z | 1.625 Beiträge | 1587 Punkte


Zitat von: Nante
21.02.2011 23:02 #57260

Also ich finde, meine letzten zwei Zeichen sehen irgendwie filigraner, ästhetischer aus:) Sie atmen ein wenig den Geist der Kalligraphie...

Ich für meinen Teil empfinde ja die Aufwertung der Aussage durch die dritten Potenz ja als etwas angeberisch;-).


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