#2226

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 11:18
von RagnarLodbrok (gelöscht)
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Zitat von: NAHAL 
Der Kretinismus in diesem Forum ist nicht nur auf den Forumsbetrieber beschänkt.
Auch dieser Idiot, der diesen obigen Beitrag hingekozt hat, gehört dazu.
Zu dieser Mispoche möchte man ungern weiter gehören.



Schön, dass Sie mir Recht geben.

Und Nahal, Probleme mit der Beherrschung?
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es fast ausschliesslich Vertreter Ihrer Mispoche (wenn ich Ihre schlichte Pauschalisierung übernehmen darf) sind, die mit so banalen Beleidungen rumkotzen, um es in Ihrer Sprache zu sagen.


Nahal was glauben Sie was ich über Sie denke?
Sie sind für mich ein arroganter "Fastoberschichtler", mit einem hohen Intellekt und einem verbalen Niveau, was sich von dem mittäglichen Talkshow Teilnehmer nicht viel unterscheidet.
Ein Kriegstreiber und jemand der wissentlich mit zweilerlei Maß misst.
Kurz kein Idiot - sondern einfach nur bösartig.
Aber ich muss es Ihnen doch nicht ständig erzählen das wissen Sie doch selbst.
;)



zuletzt bearbeitet 31.05.2010 11:18 | nach oben springen

#2227

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 12:03
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok 
...Er gehört eben nicht zu den von Gott auserwählten Menschen und hat egal wie er sich auch verhält keine Chance, auserwählt zu werden.
Sowas nennt man eigentlich Apartheid (vom niederländischen apart = getrennt, besonders)
Jede andere Religion bezieht sich auf das Verhalten des Gläubigen und nicht auf seine Herkunft.

Einerseits: "Ich rufe Himmel und Erde zum Zeugen an. Sei es ein Jude oder Nichtjude, Mann oder Frau, Sklave oder Magd - allein nach ihren Werken ruht der Geist der Heiligung auf ihnen".

Andererseits: "Doch selbst bei einer verantwortlichen Interpretation finden sich im Talmud noch immer eine Reihe von Äußerungen, die, wörtlich verstanden, abfällig und feindlich über Nichtjuden und Heiden reden."

Quelle: http://www.hagalil.com/judentum/halacha/israel/halacha-0.htm


Kaum angefangen, schon wieder aufgehört. Es hat nach wie vor keinen Sinn für mich, mich mit antiken und mittelalterlichen Märchen zu befassen, die sich im Lauf der Zeit zu Religionen verdichteten. Dort kann man das eine und das andere hineininterpretieren, dann wieder das Gegenteil. Deshalb sind Religionen für mich auch besonders geeignete Instrumente, Zwietracht zwischen den Menschen zu sähen.

Für mich persönlich komme ich wieder zum gleichen Schluss, bei dem ich längst angelangt war:
Jeder soll glauben, was er will, mit kleinen, aber wohl selbstverständlichen Einschränkungen:
Er darf mich nicht damit belästigen und er darf sich keine Rechte daraus gegenüber anderen ableiten. Amen.



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#2228

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 12:09
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: RagnarLodbrok 
Schön, dass Sie mir Recht geben.
Und Nahal, Probleme mit der Beherrschung?
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es fast ausschliesslich Vertreter Ihrer Mispoche (wenn ich Ihre schlichte Pauschalisierung übernehmen darf) sind, die mit so banalen Beleidungen rumkotzen, um es in Ihrer Sprache zu sagen.
Nahal was glauben Sie was ich über Sie denke?
Sie sind für mich ein arroganter "Fastoberschichtler", mit einem hohen Intellekt und einem verbalen Niveau, was sich von dem mittäglichen Talkshow Teilnehmer nicht viel unterscheidet.
Ein Kriegstreiber und jemand der wissentlich mit zweilerlei Maß misst.
Kurz kein Idiot - sondern einfach nur bösartig.
Aber ich muss es Ihnen doch nicht ständig erzählen das wissen Sie doch selbst.
;)



Es ist schon bemerkenswert , dass es in diesem Forum genau 2 Personen gibt , eine "Dame" und ein "Herr", die keine Hemmungen haben , Foristen die es wagen eine andere Meinung zu haben als sie selbst , als " Idioten , Dummschwätzer " und ähnlich zu titulieren .


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#2229

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 12:18
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte


Zitat von: guylux 
Es ist schon bemerkenswert , dass es in diesem Forum genau 2 Personen gibt , eine "Dame" und ein "Herr", die keine Hemmungen haben , Foristen die es wagen eine andere Meinung zu haben als sie selbst , als " Idioten , Dummschwätzer " und ähnlich zu titulieren .


Du meinst jetzt aber hoffentlich nicht mich, oder doch? Ich meine - "Dame"...? Den Schuh zieh ich mir nicht an!
Allerdings ist "arroganter Fastoberschichtler" bzw. "kein Idiot - nur bösartig" in meinen Augen auch nicht wiklich ein Kosename.


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#2230

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 12:26
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok 
Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass es fast ausschliesslich Vertreter Ihrer Mispoche (wenn ich Ihre schlichte Pauschalisierung übernehmen darf) sind, die mit so banalen Beleidungen rumkotzen, um es in Ihrer Sprache zu sagen.
Nahal was glauben Sie was ich über Sie denke?
Ein Kriegstreiber und jemand der wissentlich mit zweilerlei Maß misst.
Kurz kein Idiot - sondern einfach nur bösartig.


Gerald, irgendwie hoffe ich ja noch, aus Deinen Worten spricht die Wut und nicht Deine wirkliche Meinung über nahal???

Allerdings (und ich gehe mal davon aus, Du bist weder Israelhasser generell, noch Antisemit)erinnert mich Dein vorletzter Beitrag stark an die Anfänge des Antisemitismus. Hätte man damals doch glatt als Vorlage verwenden können!
Übrigens gingen auch die Christen der damaligen Zeit davon aus, nur ihre Religion wäre die einzig wahre. Und missionierten mit Schwert und Kanonen... Irgendwie kann ich die Parallele zum Judentum grad nicht entdecken!


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#2231

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:02
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: sayada.b. 
Du meinst jetzt aber hoffentlich nicht mich, oder doch? Ich meine - "Dame"...? Den Schuh zieh ich mir nicht an!
Allerdings ist "arroganter Fastoberschichtler" bzw. "kein Idiot - nur bösartig" in meinen Augen auch nicht wiklich ein Kosename.


Du bist nicht gemeint , die "Dame " wird sich ohne Pobleme wiedererkennen .
Die Antwort von Forist Lodbrok enthält allerdings keinen Kosenamen , ist aber in Hinsicht der zahlreichen verbalen Entgleisungen des Foristen Nahal absolut gerechfertigt und findet meine volle Zustimmung .
Da ein Forum Spass machen soll und persönliche Anrempelungen mir ein Greuel sind , verabschiede Ich mich hiermit .
Irgenwann werden die " Dame " und der " Herr " sich nur noch mit sich selbst duellieren
da alle anderen das Handtuch geworfen haben !


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#2232

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:07
von RagnarLodbrok (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Einerseits: "Ich rufe Himmel und Erde zum Zeugen an. Sei es ein Jude oder Nichtjude, Mann oder Frau, Sklave oder Magd - allein nach ihren Werken ruht der Geist der Heiligung auf ihnen".
Andererseits: "Doch selbst bei einer verantwortlichen Interpretation finden sich im Talmud noch immer eine Reihe von Äußerungen, die, wörtlich verstanden, abfällig und feindlich über Nichtjuden und Heiden reden."
Quelle: http://www.hagalil.com/judentum/halacha/israel/halacha-0.htm
Kaum angefangen, schon wieder aufgehört. Es hat nach wie vor keinen Sinn für mich, mich mit antiken und mittelalterlichen Märchen zu befassen, die sich im Lauf der Zeit zu Religionen verdichteten. Dort kann man das eine und das andere hineininterpretieren, dann wieder das Gegenteil. Deshalb sind Religionen für mich auch besonders geeignete Instrumente, Zwietracht zwischen den Menschen zu sähen.
Für mich persönlich komme ich wieder zum gleichen Schluss, bei dem ich längst angelangt war:
Jeder soll glauben, was er will, mit kleinen, aber wohl selbstverständlichen Einschränkungen:
Er darf mich nicht damit belästigen und er darf sich keine Rechte daraus gegenüber anderen ableiten. Amen.


Meine Erfahrungen mit Religionen und ich bin da sehr neugierig sind im Bezug auf das Judentum sehr bescheiden. Der Grund dafür lag bisher darin, dass sobald ich mit einem Juden über Religion sprechen will, abgewürgt werde.
Es ist ein Gefühl, als ob man auf einer verminten Wiese Fußball spielen möchte.
Das Eigentliche Vorhaben scheitert an der übervorsichtigen Herangehensweise oder damit dass man auf eine dieser Minen tritt.

Natürlich gibt es in jeder Religion Vertreter, die es nicht tolerieren, über den Glauben und die Glaubensinhalte mit "Ungläubigen" zu diskutieren.
Aber aus jeder Religion habe ich bisher mit Menschen diskutiert, die obwohl ich eine sehr kritische, um nicht zu sagen eher ablehnende Grundhaltung habe, ohne beleidigt zu werden. Diese Erfahrung blieb mir was das Judentum angeht verwehrt.
Und keiner meiner Bekannten kann über eine solche Erfahrung berichten.
Die "Freundschaft" endet bei der Frage nach Religionsinhalten.
Meine Erfahrungen mit dem Islam zu Beispiel.
Ein moslemischer Freund, der meine kritische Einstellung den islam betreffend gut kennt und mit dem ich oft diskutiere, kam öfters zu der Stelle, an der er mir erklärte, "da müsse er den Mufti fragen".
Irgendwann fragte ich Ihn, ob ich nicht auch selbst mit dem Mufti reden könnte und wurde prompt zu der Beschneidungsfeier seines Sohnes eingeladen an der sein Mufti anwesend war.
Obwohl dies für einen Ungläubigen eigentlich nicht gestattet ist, durfte ich an der "Gesprächsrunde" der anwesenden Männer teilnehmen und jede Frage stellen, die ich im Bezug auf den Islam hatte.
Mir wurde, obwohl ich auch sehr provokant wirkende Fragen zu bestimmten Suren des Korans stellte, freundlich und zuvorkommend geantwortet.
Das sind einfach meine Erfahrungen und daraus leitet sich auch meine Einstellung ab.


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#2233

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:14
von RagnarLodbrok (gelöscht)
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Zitat von: sayada.b. 
Gerald, irgendwie hoffe ich ja noch, aus Deinen Worten spricht die Wut und nicht Deine wirkliche Meinung über nahal???
Allerdings (und ich gehe mal davon aus, Du bist weder Israelhasser generell, noch Antisemit)erinnert mich Dein vorletzter Beitrag stark an die Anfänge des Antisemitismus. Hätte man damals doch glatt als Vorlage verwenden können!
Übrigens gingen auch die Christen der damaligen Zeit davon aus, nur ihre Religion wäre die einzig wahre. Und missionierten mit Schwert und Kanonen... Irgendwie kann ich die Parallele zum Judentum grad nicht entdecken!

Natürlich macht es mich wütend ständig auf Grund meiner politischen oder religiösen Einstellung als Dummschwätzer und Idiot bezeichnet zu werden.

Und was meine Meinung über den jüdischen Glauben angeht, so widerlege mir doch bitte, dass dies nicht stimmt.

Könnte ich wenn ich wollte ein Jude werden und wenn ja wie?


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#2234

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:17
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte


Zitat von: guylux 
Du bist nicht gemeint , die "Dame " wird sich ohne Pobleme wiedererkennen .
Da ein Forum Spass machen soll und persönliche Anrempelungen mir ein Greuel sind , verabschiede Ich mich hiermit .



Schade Guy, ich mochte Dich echt gut leiden! Im SPON sind ja so einige Themen dauerverriegelt, also treffen wir uns so schnell nicht mehr.
:(

Vielleicht übelegst Du es Dir ja nochmals?


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#2235

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:23
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: RagnarLodbrok 
Meine Erfahrungen mit Religionen und ich bin da sehr neugierig sind im Bezug auf das Judentum sehr bescheiden. Der Grund dafür lag bisher darin, dass sobald ich mit einem Juden über Religion sprechen will, abgewürgt werde.
Es ist ein Gefühl, als ob man auf einer verminten Wiese Fußball spielen möchte.
Das Eigentliche Vorhaben scheitert an der übervorsichtigen Herangehensweise oder damit dass man auf eine dieser Minen tritt.
Natürlich gibt es in jeder Religion Vertreter, die es nicht tolerieren, über den Glauben und die Glaubensinhalte mit "Ungläubigen" zu diskutieren.
Aber aus jeder Religion habe ich bisher mit Menschen diskutiert, die obwohl ich eine sehr kritische, um nicht zu sagen eher ablehnende Grundhaltung habe, ohne beleidigt zu werden. Diese Erfahrung blieb mir was das Judentum angeht verwehrt.
Und keiner meiner Bekannten kann über eine solche Erfahrung berichten.
Die "Freundschaft" endet bei der Frage nach Religionsinhalten.
Meine Erfahrungen mit dem Islam zu Beispiel.
Ein moslemischer Freund, der meine kritische Einstellung den islam betreffend gut kennt und mit dem ich oft diskutiere, kam öfters zu der Stelle, an der er mir erklärte, "da müsse er den Mufti fragen".
Irgendwann fragte ich Ihn, ob ich nicht auch selbst mit dem Mufti reden könnte und wurde prompt zu der Beschneidungsfeier seines Sohnes eingeladen an der sein Mufti anwesend war.
Obwohl dies für einen Ungläubigen eigentlich nicht gestattet ist, durfte ich an der "Gesprächsrunde" der anwesenden Männer teilnehmen und jede Frage stellen, die ich im Bezug auf den Islam hatte.
Mir wurde, obwohl ich auch sehr provokant wirkende Fragen zu bestimmten Suren des Korans stellte, freundlich und zuvorkommend geantwortet.
Das sind einfach meine Erfahrungen und daraus leitet sich auch meine Einstellung ab.

Da habe ich gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Mein langjähriger Kompagnon war Jude, Mathematiker, beschlagen in jüdischer Philosophie und Geschichte und Atheist. Von ihm habe ich sehr viel über jüdisches Denken gelernt - u.A. dass die Aussage "auserwähltes Volk" keinesfalls bedeuet, dass Nicht-Juden schlechtere Menschen seien. Hans' Link zu Hagalil ist da ja sehr hilfreich. Es ist halt so, dass das Judentum keine monolithische Lehre ist. Strenggläubige halten nicht viel vom interreligiösem Dialog, meist mit der Begründung: Das interessiert mich genau besehen nicht. Dazu gilt auh immer noch der Satz: 3 Juden = 4 Meinungen.


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#2236

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:24
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok 
...Aber aus jeder Religion habe ich bisher mit Menschen diskutiert, die obwohl ich eine sehr kritische, um nicht zu sagen eher ablehnende Grundhaltung habe, ohne beleidigt zu werden...

Deshalb ist es für mich völlig uninteressant, welche Religion jemand hat. Ich schaue nur nach dem Menschen. Sein Glaube interessiert mich absolut nicht.

Bei mir qualifiziert sich jeder mit seinem ethischen Verständnis. Das kann von einer Religion beeinflusst sein oder nicht.



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#2237

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:40
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696557,00.html

Irgendwie geht der am besten zu Thema passende Artikel unter. Dabei wäre es eine unblutige Möglichkeit, das Problem zu lösen. Ich helfe jedenfalls mit: kein Paprika mehr aus der Westbank!

Allerdings befürchte ich, dass auch dieser völlig legale Boykott von Israel durch willkürliche Wirtschaftssanktionen unmöglich gemacht wird.



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#2238

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:44
von RagnarLodbrok (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696557,00.html
Irgendwie geht der am besten zu Thema passende Artikel unter. Dabei wäre es eine unblutige Möglichkeit, das Problem zu lösen. Ich helfe jedenfalls mit: kein Paprika mehr aus der Westbank!
Allerdings befürchte ich, dass auch dieser völlig legale Boykott von Israel durch willkürliche Wirtschaftssanktionen unmöglich gemacht wird.


Gibts das auch "NICHT" von Ratiofarm - ist meine standalisierte Frage in jeder Apotheke - und ich bin ein guter Kunde
:)


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#2239

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:56
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok 
Gibts das auch "NICHT" von Ratiofarm - ist meine standalisierte Frage in jeder Apotheke - und ich bin ein guter Kunde
:)


Wen triffst Du damit wohl mehr, als einzigster Großabnehmer? Die israelischen Besitzer oder die ganzen Mitarbeiter? Die werden es Dir sicher danken... Wer will schon Arbeit haben, heh? ;)


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#2240

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 13:58
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok 
Gibts das auch "NICHT" von Ratiofarm - ist meine standalisierte Frage in jeder Apotheke - und ich bin ein guter Kunde
:)

Meinem Arzt habe ich meine Allergie gegen zuzahlungspflichtige Medikamente klar gemacht.
Ich bekomme da immer so angeschwollene Adern an den Schläfen und einen richtig dicken Hals.
Wie mein Körper dabei die Zuzahlpflicht des Medikaments erkennt, ist mir ein Rätsel. :(



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#2241

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 14:02
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: sayada.b. 
Wen triffst Du damit wohl mehr, als einzigster Großabnehmer? Die israelischen Besitzer oder die ganzen Mitarbeiter? Die werden es Dir sicher danken... Wer will schon Arbeit haben, heh? ;)

Auch dafür ist vorgesorgt. Und Stolz geht vor Brot. ;)



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#2242

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 14:08
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte


Zitat von: Hans Bergman 
Auch dafür ist vorgesorgt. Und Stolz geht vor Brot. ;)


Das gab es dann in Deutschland schon einmal... :(

http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Anti-Semitismus_1933.jpg


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#2243

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 14:20
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: sayada.b. 
Das gab es dann in Deutschland schon einmal... :(
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Anti-Semitismus_1933.jpg

Das ist weit unter Deinem Niveau.
Damals ging es von abartigen, aggressiven Mördern aus, heute von Unterdrückten, die sich wehren müssen.
Waren aus Israel werden gar nicht boykottiert! Nur aus der Westbank.



zuletzt bearbeitet 31.05.2010 14:23 | nach oben springen

#2244

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 14:26
von RagnarLodbrok (gelöscht)
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Zitat von: sayada.b. 
Wen triffst Du damit wohl mehr, als einzigster Großabnehmer? Die israelischen Besitzer oder die ganzen Mitarbeiter? Die werden es Dir sicher danken... Wer will schon Arbeit haben, heh? ;)


Glaubst Du, dass deutsche Arbeitsplätze einen israelischer Pharmabesitzer auch nur den Hauch einer Bohne interessieren?

Mal abgesehen davon vergess ich, wenn ich ehrlich bin, meine Boykottvorsätze sobald ich in der Apotheke stehe.
:)

Ich denke auch da gibt es wichtigere Boykotte.


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#2245

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 14:40
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte


Zitat von: Hans Bergman 
Das ist weit unter Deinem Niveau.
Damals ging es von abartigen, aggressiven Mördern aus, heute von Unterdrückten, die sich wehren müssen.
Waren aus Israel werden gar nicht boykottiert! Nur aus der Westbank.


Ratiopharm??? Sorry, Deine Paprika (die ich Dir eh nicht zubereite), darfst Du von mir aus boykottieren... Ich war einfach zu faul, Euch beiden einzeln zu antworten vorhin. Und Du hattest Dich ja auch auf Geralds Beitrag bezogen... und auf meine Antwort an ihn.


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#2246

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 14:55
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: sayada.b. 
Ratiopharm??? Sorry, Deine Paprika (die ich Dir eh nicht zubereite), darfst Du von mir aus boykottieren... Ich war einfach zu faul, Euch beiden einzeln zu antworten vorhin. Und Du hattest Dich ja auch auf Geralds Beitrag bezogen... und auf meine Antwort an ihn.

Übrigens, die Aktion gegen die Hilfslieferung kreide ich Israel nicht so sehr an, weil mein scharfes Gerechtigkeitsempfinden selbstverständlich die Angebote Israels zur Weiterleitung der geprüften Lieferung auf dem Landweg mit einbezieht und ich die Hilfsaktion schon eher auch als Provokation sehe.



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#2247

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 15:47
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: GeorgeF 
Na klar, die Mauer der DDR erfüllte ihre Zweck darin, die eigenen Bürger an der Flucht in eine bessere Welt zu hindern. Die Mauer in Israel dient dazu, gewisse Leute daran zu hindern, ihre Nachbarn tot zu schiessen oder zu zerbomben. Dre Unterschied sollte erkennbar sein.

Das mag schon sein, nur ist diese Mauer nicht entlang der Grenze zu den besetzten Gebieten errichtet, was sehr viel eher ein Problem ist.



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#2248

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 15:56
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: GeorgeF 
Da habe ich gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Mein langjähriger Kompagnon war Jude, Mathematiker, beschlagen in jüdischer Philosophie und Geschichte und Atheist. Von ihm habe ich sehr viel über jüdisches Denken gelernt - u.A. dass die Aussage "auserwähltes Volk" keinesfalls bedeuet, dass Nicht-Juden schlechtere Menschen seien. Hans' Link zu Hagalil ist da ja sehr hilfreich. Es ist halt so, dass das Judentum keine monolithische Lehre ist. Strenggläubige halten nicht viel vom interreligiösem Dialog, meist mit der Begründung: Das interessiert mich genau besehen nicht. Dazu gilt auh immer noch der Satz: 3 Juden = 4 Meinungen.

Ich bin nicht immer mit Ihren Urteilen über die Siedlungspolitik einverstanden - wäre ja auch langweilig -, aber es ist gut, eine so nüchterne und angemessene Darstellung Ihrer Erfahrungen zu lesen, die sich von einigem hier abhebt.

Der Vorwurf an Israel, dessen Streitkräfte heute absolut unangemessen reagiert haben, es sei ein Apartheidstaat, wäre eine Verharmlosung und Verniedlichung des wirklichen Apartheidsstaates, das ja nicht nur nach innen hin unterdrückerisch wirkte, sondern - das ist bei dem Deal zu berücksichtigen - auch nach außen hin eine Bösartigkeit zeigte, die sich von der anderer Schurkenstaaten nicht unterschied: Zu nennen wären hier vor allem die Unterstützung der terroristischen Renamo in Mosambik und die unerklärte Kriegsführung in Angola.



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#2249

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 16:04
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte


Zitat von: Maga 
...Israel, dessen Streitkräfte heute absolut unangemessen reagiert haben,...

Ich denke, da haben während einer Provokation einige junge Kerle vor Angst einfach die Nerven verloren.
Aber gut, warten wir die Untersuchungen ab.



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#2250

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 31.05.2010 16:10
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Ich denke, da haben während einer Provokation einige junge Kerle vor Angst einfach die Nerven verloren.
Aber gut, warten wir die Untersuchungen ab.

Natürlich war es eine Provokation, und natürlich können "junge Kerle" die Nerven verlieren. Trotzdem wird diese Aktion dem Land schaden, nicht in Form von Boykotten, die ich für unsinnig halte. Wohl aber in einer größeren Zurückhaltung der Amerikaner und Europäer in der Frage des Iranproblems, das für Israel viel entscheidender ist als die Gaza- oder Westbankfrage.



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