#1801

RE: Der D-Day

in Forum Interna 13.06.2014 20:39
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1761

Es war bereits die dritte Front. Wenn man den Luftkrieg ueber Deutschland ausklammern will.

Unter dem Namen "Zweite Front" ist es in die Geschichte eingegangen. Wieviel Fronten Sie zählen ist da sekundär.

Zitat von Willie im Beitrag #1761
Quatsch. Es waren zuerst Grossbritannien und danach Frankreich, die den Deutschen nach deren Angriff auf Polen den Krieg erklaerten. Das war bereits in 1939. Und zwar zu einem Zeitpunkt als die UDSSR noch aktiver Komplize und Waffenbruder besagter Faschisten in der Zerstoerung und Aufteilung des polnischen Staates war.

Meine Aussage bezieht sich auf die Verhandlungen vor dem September 1939. Ich kann Ihnen die zeitliche Abfolge erläutern.

Zitat von Willie im Beitrag #1761
Quatsch. Der Kriegseintritt der USA gegen Deutschland kam durch die Deutsche Kriegserklaerung an die USA am 11. Dezember 1941 zustande.

Willie, unkorrektes Zitieren ist doch unter Ihrer Würde. Damit fällt ihr Argument, da ich nicht vom Kriegseintritt gegen Deutschland geschrieben hatte. Soweit bin ich auch Historiker:))

Zitat von Willie im Beitrag #1761
Quatsch. Zu Anfang war der erbrachte militaerische Aufwand etwa gleich -wenn auch auf verschiedenen Ebenen der Teilstreitkraefte, ab 1944 ging das Schwergewicht aber eindeutig in Richtung Europa. Und zwar massiv. Die Zahlen dazu sind eindeutig.

Da bin ich gespannt. Die USA investierten also von Ende 1941 bis Mitte 1944 gleiche Anstrengungen in Fernost und in Europa? Sie könnten eventuell das Leih-und-Pacht-Gesetz und die Lieferungen an die Sowjetunion mitzählen. Das sind aber keine militärischen Anstrengungen im eigentlichen Sinne.


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#1802

RE: Der D-Day

in Forum Interna 14.06.2014 16:52
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Nante im Beitrag #1801
Zitat von Willie im Beitrag #1761

Es war bereits die dritte Front. Wenn man den Luftkrieg ueber Deutschland ausklammern will.

Unter dem Namen "Zweite Front" ist es in die Geschichte eingegangen.

Nur in die russische Version von Geschichte. Aus fuer die UDSSR wichtigen Gruenden. Und die natuerlich von der DDR auch so vollstaendig uebernommen wurde. Und die, wie sichtbar, auch heute noch von ihnen so verteidigt wird.
Und das ganz bewusst entgegen der Realitaet:


Zitat von Nante im Beitrag #1801
Wieviel Fronten Sie zählen ist da sekundär.

Fuer sie sicherlich, jedoch nicht fuer mich. Fuer mich ist die Realitaet gegenueber Propagandaluegerei nie sekundaer. Auch darin unterscheiden wir uns.


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#1803

RE: Der D-Day

in Forum Interna 14.06.2014 18:30
von ente (gelöscht)
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Zitat von Willie im Beitrag #1802
Zitat von Nante im Beitrag #1801
Zitat von Willie im Beitrag #1761

Es war bereits die dritte Front. Wenn man den Luftkrieg ueber Deutschland ausklammern will.

Unter dem Namen "Zweite Front" ist es in die Geschichte eingegangen.

Nur in die russische Version von Geschichte. Aus fuer die UDSSR wichtigen Gruenden. Und die natuerlich von der DDR auch so vollstaendig uebernommen wurde. Und die, wie sichtbar, auch heute noch von ihnen so verteidigt wird.
Und das ganz bewusst entgegen der Realitaet:


Zitat von Nante im Beitrag #1801
Wieviel Fronten Sie zählen ist da sekundär.

Fuer sie sicherlich, jedoch nicht fuer mich. Fuer mich ist die Realitaet gegenueber Propagandaluegerei nie sekundaer. Auch darin unterscheiden wir uns.

Die "blaue Pest" ist ununterscheidbar vorhanden.


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#1804

RE: Der D-Day

in Forum Interna 14.06.2014 19:12
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Nante im Beitrag #1801

Zitat von Willie im Beitrag #1761
Quatsch. Es waren zuerst Grossbritannien und danach Frankreich, die den Deutschen nach deren Angriff auf Polen den Krieg erklaerten. Das war bereits in 1939. Und zwar zu einem Zeitpunkt als die UDSSR noch aktiver Komplize und Waffenbruder besagter Faschisten in der Zerstoerung und Aufteilung des polnischen Staates war.

Meine Aussage bezieht sich auf die Verhandlungen vor dem September 1939.

Ihre Aussage war:

Zitat von Nante im Beitrag #1749
Der D-Day war einer der bedeutendsten Tage in der Geschichte des 2.Weltkrieges. Die Eröffnung der zweiten Front besiegelte die deutsche Niederlage.
Die Westallierten, selbst als imperialistische Staaten in ihrer Existenz bedroht, hatten nach langen Verzögerungen die strategischen Entschlüsse gefaßt:
- den Faschismus zu bekämpfen
- die Nachkriegsordnung mitzubestimmen.
Die Taktik Frankreichs und Großbritanniens, die Sowjetunion zu isolieren und (mit dem Opfer Polen) in einen Krieg mit Deutschland zu treiben, war 1939 gescheitert.

Vorstehendes bezieht sich explizit -und fuer jeden nachlesbar- auf "Der D-Day war... und "Die Westallierten... ...hatten nach langen Verzögerungen die strategischen Entschlüsse gefaßt..."

Und das war beides falsch. Wieso habe ich aufgezeigt. Ihre nachstehenden Ausufuehrungen machen es ebenfalls noch einmal klar, worum es ihnen da ging:

Zitat von Nante im Beitrag #1749
Angesichts der Erfolge der Roten Armee ist Osten wurde nach der Alibi-Landung bei Dieppe und der strategisch unwichtigen in Süditalien die Frage nach der Nachkriegsordnung akut. Nach den Versprechungen der Westallierten zur Eröffnung der zweiten Front im Jahre 1942 wurden Befürchtungen laut, daß die Sowjetunion allein Deutschland besetzen und das Nachkriegseuropa dominieren würde. Geostrategischen Erwägungen bewegten die USA, Großbritannien (nicht uneigennützig) zu unterstützen und Truppen zu entsenden. Auch in dem Wissen, daß die kampkräftigsten Verbände der deutschen Armee an der Ostfront gebunden waren. Ganz zu schweigen von der Luftherrschaft.

Wie schon gesagt, russischen Maerchenstunde pur.

Und hinsichtlich ihrer Behauptungen:


Zitat von Nante im Beitrag #1749
Meine Aussage bezieht sich auf die Verhandlungen vor dem September 1939. Ich kann Ihnen die zeitliche Abfolge erläutern.

Diese sprechen einen ganz anderes Zeitraum an. Naemlich den vor dem Kriege. Noch vor dem Polenfeldzug.

Zitat von Nante im Beitrag #1801
Die Taktik Frankreichs und Großbritanniens, die Sowjetunion zu isolieren und (mit dem Opfer Polen) in einen Krieg mit Deutschland zu treiben, war 1939 gescheitert.

Dazu bislang wieder mal nur eine Behauptung ueber ihr vermeintliches Koennen. Faktische Darlegungen dagegen keine.


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#1805

RE: Der D-Day

in Forum Interna 14.06.2014 19:22
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Nante im Beitrag #1801
Zitat von Willie im Beitrag #1761
Quatsch. Der Kriegseintritt der USA gegen Deutschland kam durch die Deutsche Kriegserklaerung an die USA am 11. Dezember 1941 zustande.

Willie, unkorrektes Zitieren ist doch unter Ihrer Würde. Damit fällt ihr Argument, da ich nicht vom Kriegseintritt gegen Deutschland geschrieben hatte. Soweit bin ich auch Historiker:))

Ihre Behauptung war:

Zitat von Nante im Beitrag #1749
Der Angriff der Japaner zwang die USA zum Kriegseintritt.

Der Angriff der Japaner zwang die USA nicht zum Kriegseintritt mit Deutschland. Worum es ja in ihrem Posting hinsichtlich "zweiter Front" D-Day usw. in ihren Ausfuehrungen explizit ging.
Ein Kriegszustand zwischen den USA mit Japan bedeutete eben nicht Krieg mit Deutschland. Zwei voellig verschiedene -und auch voneinander unabhaengige Gegebenheiten.


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#1806

RE: Der D-Day

in Forum Interna 14.06.2014 19:27
von Nante | 10.404 Beiträge

Willie, bevor ich Ihre Argumente auseinander klamüsere möchte ich, daß Sie den Unterschied zwischen der Sowjetunion/UdSSR und Rußland verstehen und akzeptieren lernen. Es ist z.B. hier* ein beliebtes Stilmittel, der LINKEn vorzuwerfen, diesen Unterschied nicht zu begreifen und auf die nationalistische Politik Putins reinzufallen.

Wenn man diesen Sachverhalt begriffen hat, geht vieles leichter. Das ist auch ein Tipp Richtung Union, SPD und Grüne. Es sei denn, man braucht die Diffamierung.)


*hier im Lande, nicht im Forum.



zuletzt bearbeitet 14.06.2014 19:44 | nach oben springen

#1807

RE: Der D-Day

in Forum Interna 14.06.2014 19:32
von Lea S. | 14.199 Beiträge

Zitat von Nante im Beitrag #1807
Willie, bevor ich Ihre Argumente auseinander klamüsere möchte ich, daß Sie den Unterschied zwischen der Sowjetunion/UdSSR und Rußland verstehen und akzeptieren lernen. Es ist z.B. hier ein beliebtes Stilmittel, der LINKEn vorzuwerfen, diesen Unterschied nicht zu begreifen und auf die nationalistische Politik Putins reinzufallen.

Wenn man diesen Sachverhalt begriffen hat, geht vieles leichter. Das ist auch ein Tipp Richtung Union, SPD und Grüne. Es sei denn, man braucht die Diffamierung.)



Hast du wirklich Zweifel daran, dass sehr Viele die Diffamierung brauchen um selbst wichtig zu sein?


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#1808

RE: Der D-Day

in Forum Interna 15.06.2014 10:00
von Maga-neu | 35.000 Beiträge

Zitat von Nante im Beitrag #1806
Es sei denn, man braucht die Diffamierung.)


*hier im Lande, nicht im Forum.
Man braucht sie, Nante.


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#1809

RE: Der D-Day

in Forum Interna 15.06.2014 16:52
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Nante im Beitrag #1806
Willie, bevor ich Ihre Argumente auseinander klamüsere möchte ich, daß Sie den Unterschied zwischen der Sowjetunion/UdSSR und Rußland verstehen und akzeptieren lernen.

Mir sind die formellen Unterschiede wie auch die verbleibenen Gemeinsamkeiten bekannt. Es ist alleine eine Frage des Wissens, des Erkennens und Begreifens. Kognitiver Befaehigungen also.
"Akzeptieren lernen" ist nur etwas fuer jene, die sich gegen "das, was ist" straeuben.
Da es aber hier nicht um diese Unterschiede geht, sondern konkret und ausschliesslich um die Geschichtsbereiche, die sie in ihrem Posting ansprachen, repraesentiert vorstehendes mal wieder nur den Versuch einer Ablenkung, sonst nichts.

Warum belegen sie nicht einfach mal ihre Behauptungen -jenen, denen ich sachlich widersprochen hatte? Warum "klamuesern sie nicht mal meine Argumente auseinander" -wie sie mal wieder ankuendigten -ohne es letztendlich doch zu tun?

Falls sie sich tatsaechlich dazu aufraffen koennen ein Tip: Falin ist da nicht unbedingt eine zuverlaessige Quelle.
Und noch einen Tip: Mir sind die Konzepte "Geschichtswissenschaft als Waffe" in der Sowjetunion wie auch der DDR durchaus bekannt.
Das Konzept, wie von Pokrowsky formuliert:
"Geschichte ist in die Vergangenheit projizierte Politik" auch.


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#1810

RE: Der D-Day

in Forum Interna 15.06.2014 20:33
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Willie im Beitrag #1809
Zitat von Nante im Beitrag #1806
Willie, bevor ich Ihre Argumente auseinander klamüsere möchte ich, daß Sie den Unterschied zwischen der Sowjetunion/UdSSR und Rußland verstehen und akzeptieren lernen.

Mir sind die formellen Unterschiede wie auch die verbleibenen Gemeinsamkeiten bekannt. Es ist alleine eine Frage des Wissens, des Erkennens und Begreifens. Kognitiver Befaehigungen also.
"Akzeptieren lernen" ist nur etwas fuer jene, die sich gegen "das, was ist" straeuben.
Da es aber hier nicht um diese Unterschiede geht, sondern konkret und ausschliesslich um die Geschichtsbereiche, die sie in ihrem Posting ansprachen, repraesentiert vorstehendes mal wieder nur den Versuch einer Ablenkung, sonst nichts.

Warum belegen sie nicht einfach mal ihre Behauptungen -jenen, denen ich sachlich widersprochen hatte? Warum "klamuesern sie nicht mal meine Argumente auseinander" -wie sie mal wieder ankuendigten -ohne es letztendlich doch zu tun?

Falls sie sich tatsaechlich dazu aufraffen koennen ein Tip: Falin ist da nicht unbedingt eine zuverlaessige Quelle.
Und noch einen Tip: Mir sind die Konzepte "Geschichtswissenschaft als Waffe" in der Sowjetunion wie auch der DDR durchaus bekannt.
Das Konzept, wie von Pokrowsky formuliert:
"Geschichte ist in die Vergangenheit projizierte Politik" auch.

Noch ein paar Worte zum "akzeptieren lernen", da meine vorstehenden diesbezueglichen Ausfuehrungen unueberlegt geschrieben wurden und so viel zu eng ausgelegt sind.

"akzeptieren lernen" erfordert in seiner Essenz immer eine Selbstaufgabe gewisser persoenlicher Wertvorstellungen, Ueberzeugungen und persoenlichen Willen -und somit eine Persoenlichkeitsbeeinflussung mit zwangslaeufig daraus resultierender Persoenlichkeitsveraenderung.

Die Beweggruende, von anderen ein "akzeptieren lernen" einzufordern, koennen sowohl altruistische, wie aber auch egoistische, machtgierige und vielen andere eher negative Intentionen und Ziele sein. Es ist von seiner Methodik, Brisanz und Wirksamkeit her ein aeusserst gefaehrliches Instrument menschlicher Interaktion.
Unterdrueckung und Gehirnwaesche liegen am negativen Ende des Spektrums der Moeglichkeiten.


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#1811

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 14:18
von Willie (gelöscht)
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Umgang mit Geschichte im Russland von heute:

Streit über Partisanen-Propaganda: Moskau stuft deutschen Historiker als Extremisten ein
Russland hat Texte des deutschen Historikers Sebastian Stopper auf die Liste "extremistischer Materialien" gesetzt - gleich hinter Schriften Mussolinis. Stopper hatte Lügen der sowjetischen Partisanen-Propaganda entlarvt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ru...ments-box-pager


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#1812

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 15:56
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1811
Umgang mit Geschichte im Russland von heute:

Streit über Partisanen-Propaganda: Moskau stuft deutschen Historiker als Extremisten ein
Russland hat Texte des deutschen Historikers Sebastian Stopper auf die Liste "extremistischer Materialien" gesetzt - gleich hinter Schriften Mussolinis. Stopper hatte Lügen der sowjetischen Partisanen-Propaganda entlarvt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ru...ments-box-pager


Auch eine Art von Geschichtsfälschung.


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#1813

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:01
von sayada.b. | 9.135 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1811
Umgang mit Geschichte im Russland von heute:

Streit über Partisanen-Propaganda: Moskau stuft deutschen Historiker als Extremisten ein
Russland hat Texte des deutschen Historikers Sebastian Stopper auf die Liste "extremistischer Materialien" gesetzt - gleich hinter Schriften Mussolinis. Stopper hatte Lügen der sowjetischen Partisanen-Propaganda entlarvt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ru...ments-box-pager




Sowas geht ja auch gar nicht - glorreiche Legenden zerstören... tststs.

Pöser Stopper! ;-)

Keiner wird die Erfolge russischer Partisanen und der Roten Armee schmälern können bzw. wollen, aber auch die Verbrechen dieser Armee sollten nicht unter den Teppich gekehrt werden. Wäre sonst ein Unrecht gegenüber den Opfern.
*meine, wenn auch unbedeutende, Meinung*



zuletzt bearbeitet 16.06.2014 17:06 | nach oben springen

#1814

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:03
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge

Zitat von sayada.b. im Beitrag #1813
Zitat von Willie im Beitrag #1811
Umgang mit Geschichte im Russland von heute:

Streit über Partisanen-Propaganda: Moskau stuft deutschen Historiker als Extremisten ein
Russland hat Texte des deutschen Historikers Sebastian Stopper auf die Liste "extremistischer Materialien" gesetzt - gleich hinter Schriften Mussolinis. Stopper hatte Lügen der sowjetischen Partisanen-Propaganda entlarvt.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/ru...ments-box-pager




Sowas geht ja auch gar nicht - glorreiche Legenden zerstören... tststs.

Pöser Stopper! ;-)


:-)


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#1815

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:29
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1810

"akzeptieren lernen" erfordert in seiner Essenz immer eine Selbstaufgabe gewisser persoenlicher Wertvorstellungen, Ueberzeugungen und persoenlichen Willen -und somit eine Persoenlichkeitsbeeinflussung mit zwangslaeufig daraus resultierender Persoenlichkeitsveraenderung.



Willie, ich habe ganz bewußt dem "akzeptieren" einen "lernen" angefügt. Sie vermitteln und vermittelten von jeher den Eindruck, andere Meinungen nicht akzeptieren zu können. Also aus bewußter Wahrnehmung der Argumente und ihrer Gegenargumente keine neue Standpunkte bilden zu können.

Sie können das selbstverständlich als (stufenweise) Persönlichkeitsaufgabe deuten, aber dem ist von meiner Seite her nicht so. Ich verlange nur, daß neue Fakten und (Er)kenntnisse auch den Standpunkt verändern.)


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#1816

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:30
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1809
Falls sie sich tatsaechlich dazu aufraffen koennen ....


Mache ich noch.


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#1817

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:32
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #1812
Auch eine Art von Geschichtsfälschung.

Von welcher Seite, Indo?


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#1818

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:33
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge

Zitat von Nante im Beitrag #1817
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #1812
Auch eine Art von Geschichtsfälschung.

Von welcher Seite, Indo?

Ist eigentlich kar ... Was meinst du?


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#1819

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 17:41
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #1818
Zitat von Nante im Beitrag #1817
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #1812
Auch eine Art von Geschichtsfälschung.

Von welcher Seite, Indo?

Ist eigentlich kar ... Was meinst du?


Mir ist's nicht klar. Wenn man sich die Frontberichterstattung ansieht..... sicher gibt es eine Differenzierung zu internen statistischen Auswertungen, aber solche Doktorarbeiten sind auch politische.....


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#1820

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 21:00
von Willie (gelöscht)
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Zitat von Nante im Beitrag #1815
Zitat von Willie im Beitrag #1810

"akzeptieren lernen" erfordert in seiner Essenz immer eine Selbstaufgabe gewisser persoenlicher Wertvorstellungen, Ueberzeugungen und persoenlichen Willen -und somit eine Persoenlichkeitsbeeinflussung mit zwangslaeufig daraus resultierender Persoenlichkeitsveraenderung.



Willie, ich habe ganz bewußt dem "akzeptieren" einen "lernen" angefügt. Sie vermitteln und vermittelten von jeher den Eindruck, andere Meinungen nicht akzeptieren zu können. Also aus bewußter Wahrnehmung der Argumente und ihrer Gegenargumente keine neue Standpunkte bilden zu können.

Da irren sie bereits wieder -zweifach.

1.) Zuerst einmal zum "Meinungen akzeptieren koennen":

Dem Wort "akzeptieren" kommen da zwei Bedeutungen zu, naemlich:
A.) akzeptieren zu koennen, dass ein anderer eine eigene oder andere Meinung hat.
B.) das man das, was andere meint, akzeptieren kann -also dem Inhalt der Meinung selbst zustimmen kann.

Und da kann ich kategorisch sagen, dass ich mit A.) ueberhaupt keine Probleme habe. Natuerlich lasse ich es gelten -akzeptiere ich es- das jeder andere eine eigene Meinung hat. Bei B.) sieht das aber schon ganz anders aus. Da entscheide ich von Fall zu Fall, ob ich der Meinung eines anderen zustimmen kann -ob ich den Inhalt fuer mich als wahr und zutreffend akzeptieren kann. Oder eben nicht. Und da sind fuer mich alleine die Fakten entscheidend.
Diesbezueglich halte ich es mit dem US Senator Daniel Patrick Moynihan, der mal sagte: "Everybody is entitled to his own opinion -but not to his own facts."

Denn, wie schon verschiedendlich angsprochen, es gibt nur eine Wahrheit. Und daraus ergibt sich dann bereits der Widerspruch ihres zweiten Satzes zum ersten:

2. Zum "Also aus bewußter Wahrnehmung der Argumente und ihrer Gegenargumente keine neue Standpunkte bilden zu können."

Neue Standpunkte koennen von mir nur dann eingenommen werden, wenn es fuer mich auch entsprechend neue Informationen gibt, die den bisherigen Standpunkt als falsch oder ungenau erkennen lassen. Es ist also auschliesslich von den in den Argumenten aufgezeigten wahren Informationen ueber Sachverhalte abhaengig -nicht vom Wechselspiel "Argumentation-Gegenargumentation als solches.

Deswegen ist ja auch die von einem anderen Foristen hier gerne gebrauchte Aussage: "We agree to disagree" so unsinnig, wenn damit der Eindruck vermittelt werden soll, als gaebe es durchaus zwei Wahrheiten, die in quasi friedlich toleranter Koexistenz nebeneinander bestehen koennten.

Der Volkswirtschaftler John Maynard Keynes praegte die Aussage: "When my information changes, I alter my conclusions. What do you do, sir?”

Gleiches ist auch Prinizp der Naturwissenschaften. Als Ingenieur gilt fuer mich dasselbe.


Zitat von Nante im Beitrag #1815
Sie können das selbstverständlich als (stufenweise) Persönlichkeitsaufgabe deuten, aber dem ist von meiner Seite her nicht so.

Sie irren. Wieder zweifach.

1. Ich deutete nicht, sondern stellte fest -etwas ganz anderes.

2. Und auch bei ihnen ist es so, ganz egal ob sie das so sehen/akzeptieren wollen oder nicht. Fuer die Existenz von Sachverhalten brauchen sie kein "akzeptieren zu lernen", denn Sachverhalte sind -ganz egal ob sie diese zur Kenntnis nehmen, oder ignorieren oder ablehnen. Den Sachverhalten ist das voellig gleich.


Zitat von Nante im Beitrag #1815
Ich verlange nur, daß neue Fakten und (Er)kenntnisse auch den Standpunkt verändern.)

Bislang verlangen sie da nur. An neuen Fakten aber haben sie bislang mal noch nichts gebracht -Null. Was sie behaupteten, das habe ich ihnen widerlegt.
Sinnvoll ist ihre diesbezuegliche Forderung also diesbezueglich bislang mal noch nicht.

Und hinsichtlich einer Uebereinstimmung des heutigen Russland mit der vergangenen UDSSR habe ich ihnen gerade heute erst ein schoenes Beispiel weiterer kontinuierlicher Geschichtsverfaelschung aufgezeigt. Ich verlange von ihnen da nicht, diesebezueglich ein akzeptieren zu lernen. Wie ich bereits in meinem Posting #1809 schrieb:


Zitat
Mir sind die formellen Unterschiede wie auch die verbleibenen Gemeinsamkeiten bekannt. Es ist alleine eine Frage des Wissens, des Erkennens und Begreifens. Kognitiver Befaehigungen also.
"Akzeptieren lernen" ist nur etwas fuer jene, die sich gegen "das, was ist" straeuben.


"Wissen, Erkennen und Begreifen" -darauf kommt es an. Der Rest ist nur noch Ehrlichkeit und Mut, dazu zu stehen.


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#1821

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 21:06
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1809
Mir sind die formellen Unterschiede wie auch die verbleibenen Gemeinsamkeiten bekannt.

Meine Aussage habe ich nicht ohne Grund getroffen. Dann haben Sie eben nicht mit entsprechender Sorgfalt geschrieben.

Nachfolgendes:
Zitat von Willie im Beitrag #1809

Es ist alleine eine Frage des Wissens, des Erkennens und Begreifens. Kognitiver Befaehigungen also.
................................................... repraesentiert vorstehendes mal wieder nur den Versuch einer Ablenkung, sonst nichts.


stellt Ihre übliche Argumentationstechnik dar. Diese sollten wir nicht benutzen. Zum beiderseitigen Vorteil


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#1822

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 21:33
von Nante | 10.404 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1820



Denn, wie schon verschiedendlich angsprochen, es gibt nur eine Wahrheit. Und daraus ergibt sich dann bereits der Widerspruch ihres zweiten Satzes zum ersten:
......
Deswegen ist ja auch die von einem anderen Foristen hier gerne gebrauchte Aussage: "We agree to disagree" so unsinnig, wenn damit der Eindruck vermittelt werden soll, als gaebe es durchaus zwei Wahrheiten, die in quasi friedlich toleranter Koexistenz nebeneinander bestehen koennten.




Damit haben wir uns doch schon verschiedentlich auseinandergesetzt. Es gibt keine "eine" Wahrheit, sondern nur eine relative, die sich der objektiven Realität annähert. Aber das weist wieder auf meine These hin, daß Sie außerhalb Ihre Sichtweise keine andere akzeptieren. Auf diesen Lernprozeß hoffe ich.


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#1823

RE: Der D-Day

in Forum Interna 16.06.2014 22:53
von Maga-neu | 35.000 Beiträge

Zitat von Willie im Beitrag #1820
Deswegen ist ja auch die von einem anderen Foristen hier gerne gebrauchte Aussage: "We agree to disagree" so unsinnig, wenn damit der Eindruck vermittelt werden soll, als gaebe es durchaus zwei Wahrheiten, die in quasi friedlich toleranter Koexistenz nebeneinander bestehen koennten.

[/blau]
Das will ich damit nicht insinuieren. Ich benutze es eher als Floskel um müßige Diskussionen abzubrechen.


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#1824

RE: Der D-Day

in Forum Interna 17.06.2014 00:30
von Willie (gelöscht)
avatar

Zitat von Nante im Beitrag #1821
Zitat von Willie im Beitrag #1809
Mir sind die formellen Unterschiede wie auch die verbleibenen Gemeinsamkeiten bekannt.

Meine Aussage habe ich nicht ohne Grund getroffen. Dann haben Sie eben nicht mit entsprechender Sorgfalt geschrieben.

Sorfaeltig genug fuer mich.
Und ihre angeblichen Grund behalten sie auch wieder wohlweislich fuer sich. Warum eigentlich?
Warum sagen sie nicht frei und offen, was der Grund ist und wo genau fuer sie die "entsprechende Sorgfalt" fehlt? Was ist diese Heimlichtuerei fuer eine Art der Kommunikation?


Zitat von Nante im Beitrag #1821

Nachfolgendes:
Zitat von Willie im Beitrag #1809

Es ist alleine eine Frage des Wissens, des Erkennens und Begreifens. Kognitiver Befaehigungen also.
................................................... repraesentiert vorstehendes mal wieder nur den Versuch einer Ablenkung, sonst nichts.


stellt Ihre übliche Argumentationstechnik dar. Diese sollten wir nicht benutzen. Zum beiderseitigen Vorteil


Ich beziehe mich ausschliesslich auf das was ist. Im konkreten Falle auf ihre Ausfuehrungen.
Schon klar dass ihnen das als ein Nachteil erscheint. Andererseits koennen sie aber auch auf meine Ausfuehrungen eingehen und mich dahingehend belehren, warum ihre Ablenkungen keine Ablenkungen sind. Ich sehe darin fuer mich keinen Nachteil, sondern moeglicherweise erhellendes. Das heisst wenn die Belehrungen auch informativ und stichhaltig sind.
Bislang haben sie das aber auch noch nicht mal getan. Mit keinem Wort.

Bislang haben sie genaugenommen nur ueber Nebensaechlichkeiten gemaekelt und Forderungen gestellt. Zur Geschichte selbst in Erwiderung meiner Ausfuehrungen auch bislang kein Wort. Kommt da noch mal was, oder ist ihr Gemaere bereits der Umfang ihres Beitrags zur Geschichte?



zuletzt bearbeitet 17.06.2014 00:35 | nach oben springen

#1825

RE: Der D-Day

in Forum Interna 17.06.2014 00:55
von Willie (gelöscht)
avatar

Zitat von Nante im Beitrag #1822
Zitat von Willie im Beitrag #1820



Denn, wie schon verschiedendlich angsprochen, es gibt nur eine Wahrheit. Und daraus ergibt sich dann bereits der Widerspruch ihres zweiten Satzes zum ersten:
......
Deswegen ist ja auch die von einem anderen Foristen hier gerne gebrauchte Aussage: "We agree to disagree" so unsinnig, wenn damit der Eindruck vermittelt werden soll, als gaebe es durchaus zwei Wahrheiten, die in quasi friedlich toleranter Koexistenz nebeneinander bestehen koennten.




Damit haben wir uns doch schon verschiedentlich auseinandergesetzt. Es gibt keine "eine" Wahrheit, sondern nur eine relative, die sich der objektiven Realität annähert. Aber das weist wieder auf meine These hin, daß Sie außerhalb Ihre Sichtweise keine andere akzeptieren. Auf diesen Lernprozeß hoffe ich.

Und mit dem Verweis auf ihre eigene These endet dann ja wohl die Kommunikation.

Und dabei ging es ja eigentlich nur um die Geschichte um den 2. Weltkrieg. ;-)
Aber noch nicht einmal darueber ist hier eine sachliche Konversation moeglich. Noch nicht einmal ein Anfang.



zuletzt bearbeitet 17.06.2014 00:59 | nach oben springen


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