Der linke Katholizismus ist gestorben. In den 1950er und 1960er Jahren war er mit Politikern wie La Pira und Geistlichen wie Dossetti oder Lercaro (später Pellegrino) eine interessante, auch intellektuell interessante Bewegung. Intellektuell ist die Bewegung inzwischen tot, geistlich auch, obwohl - oder vielleicht weil - sie inzwischen viele Prominente in ihren Reihen hat. Sie hat sich sozusagen zu Tode gesiegt.
Zitat von Willie im Beitrag #4796
Zwangsadoptionen in der DDR
Eine Mutter sucht ihr Kind - seit 35 Jahren
Ihre Tochter sei tot geboren, sagten die DDR-Ärzte. Doch Heike Linke glaubt, dass ihr Mädchen lebte und zur Adoption freigegeben wurde - so wie in anderen Fällen. Eine Spurensuche.
https://www.spiegel.de/familie/zwangsado...db-bf75810d9f3c
Auch dies wird thematisiert in der Serie "Weissensee". Sehr schmerzhaft.
Sie bezahlen den Bezug dieses Blattes noch? Naja, muß jeder selbst wissen.
Bei ähnlichen Artikeln habe ich festgestellt, daß die Journalisten entweder nicht willens oder in der Lage sind, diese Sachverhalte zu durchdringen oder wahrheitsgemäß darzustellen.
Ich hatte Sie aufgefordert, nicht alles für bare Münze nehmen. Man sucht immer noch das Bernsteinzimmer.....
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/a...-muss-aussagen/
Erster Etappensieg für Salvini – Conte muss aussagen
https://www.panorama.it/news/ultimi-sond...a-voto-elezioni
Die Lega hat zwar stark eingebüßt, liegt aber stabil an erster Stelle vor den "democratici" und vor der Fünf-Sterne-Bewegung (der Prozess gegen Salvini hat keinerlei Auswirkungen auf die Wahlintention). Der große Gewinner sind die nationalistischen Fratelli d'Italia. Die Regierungsparteien "democratici" (eine Partei, die in Deutschland von Röttgen bis Kipping reichen würde) und die Cinque Stelle kommen zusammen auf knapp 35%. Bei den letzten Wahlen erreichten die Sterne alleine über 30%.
Zitat von Rico im Beitrag #4811Zitat von Leto_II. im Beitrag #4810Zitat von Rico im Beitrag #4807
sayada
Ich finde heute noch. dass die Wiedervereinigung ein historischer Kardinalfehler war.
Unausweichlichkeiten lohnen es nicht, sie zu bedauern.
Wo riechen Sie Bedauern?
Mein Standpunkt bleibt richtig.
Nur haben wir Millionen richtiger Standpunkte.
Zitat von Leto_II. im Beitrag #4814Zitat von Rico im Beitrag #4813
Die Ossis hatten was besseres verdient.
Als uns.
Den Beitritt haben die Ossis erklärt, nach recht ordentlichen Wahlen.
In Grunde sind sie gar nicht gefragt worden, was sie wollen. Man gab ihnen 50 Mark, ein paar Bananen und ein Halt's Maul.
Die Bürger Ostdeutschlands haben sich damals für die freiheitlich-demokratische Grundordnung des Westens entschieden.
Dass es dabei oft recht rau und zugig zugeht, haben sie halt erst danach erfahren.
Zitat von Corto im Beitrag #4821
Die Bürger Ostdeutschlands haben sich damals für die freiheitlich-demokratische Grundordnung des Westens entschieden.
Dass es dabei oft recht rau und zugig zugeht, haben sie halt erst danach erfahren.
Spätestens nachdem die Arbeitslosenquote in weiten Teilen Mitteldeutschlands auf 20-22 % stieg. :-(
Zitat von sayada.b. im Beitrag #4819Zitat von Rico im Beitrag #4807
sayada
Ich finde heute noch. dass die Wiedervereinigung ein historischer Kardinalfehler war.
Da widerspreche ich ja nicht einmal. So wie erfolgt, war das Ganze im Osten wohl von den meisten Menschen nicht angedacht...
Ostdeutschland hätte es verdient gehabt, der Welt einen eigenen Gesellschaftsentwurf zu präsentieren, mit tatsächlicher, demokratischer Legitimierung. Die Welt und Europa wären andere.
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