#26

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 27.04.2021 10:00
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

fb-Fund:

Der beste Text, den ich von Ulf Poschardt je gelesen habe. Mit einem sehr guten Blick auf die Bürgerlichen, “die friedlichste Subkultur im Land“. Und mit einem zwei Hoffnungsfunken am Ende des Textes, die mir genauso auch schon aufgefallen waren. Und einem schönen Seitenhieb gegen Heiko Maas. Und sogar einer marxistischen Aufklärung. Zudem witzig geschrieben!


„Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren“, schreibt WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt
In Schulen und Universitäten, Medien und Kulturinstituten schwindet die Freiheit, der Anpassungsdruck wächst – und damit der Opportunismus. Dabei ist ausgerechnet die Linke zur Verklärerin des Konformismus geworden. Es ist aber auch ein Versäumnis der Bürgerlichen.
In den bürgerlichen Vierteln, dort, wo Parks und große Gärten die selige Ruhe des Angekommenseins ausstrahlen, sind neue Töne zu hören. Die Arrivierten bilden die friedlichste Subkultur im Land. Voller Staunen und Entsetzen blicken sie auf eine Gesellschaft, die sie über Jahrzehnte Spitzensteuersatz zahlend mit eigenen Unternehmensgründungen und Kanzleien, mit Praxen und Handwerksbetrieben mit aufgebaut haben. Die Milderen unter den Etabliert:innen (finden Sie’s lustig?) sehnen sich nach eskapistischen Möglichkeiten – Flucht in Hobbys, Kunst, Romanzen, einen ruchlosen Hedonismus –, andere sind so wütend, dass sie sich überlegen, das Wohltemperierte abzulegen.
Die Ausgangssperre als eine entweder sinnlose, maßlose oder wissenschaftlich umstrittene Maßnahme, radikal in der Einschränkung der Freiheitsrechte, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Der Meltdown der öffentlich-rechtlichen und sozialen Medien angesichts von ein paar mild sarkastischen Dissidenzvideos von Schauspielern führte nun zum Fremdeln im eigenen Land.
Auch Ulrich Tukur (l.) filmte ein Video für die Kampagne. Die darauffolgende Debatte könnte ihn an „Das Leben der Anderen“ erinnern.
Jens Spahn hat früh erkannt, dass die Corona-Krise ein Charaktertest ist. Und wie vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte der vergangenen 107 Jahre kaum anders zu vermuten, stellt uns dieser Test kein besonders hübsches Zeugnis aus. Das Land präsentiert sich gespalten. Einmal mehr ist es der säkularisierte Protestantismus, der nackte Moralismus, der die Welt in Gut und Böse teilt und – sehr deutsch – das Gute im staatlichen und Regierungshandeln sieht. Und alle Menschen, die das befolgen, sind gut, die anderen sind schlecht, böse, egoistisch, unsolidarisch usw.
Ausschließlich mit Moral wütend, ohne einen Gedanken
Dies erinnert an das viktorianische Zeitalter oder die vermeintlich biederen 50er-Jahre. Wer die Corona-Maßnahmen, die hoffentlich vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden, kritisiert, verhöhne die Toten, die Kranken, die Ärzte und Pfleger – so kommentieren nicht nur Betroffene, ein Außenminister und Moraldarsteller in unterschiedlich exponierten Funktionen des Kulturbetriebs, sondern auch WDR-Journalisten, die Initiator Jan-Josef Liefers vor laufenden Kameras zur Beichte nötigen: ausschließlich mit Moral wütend, ohne einen Gedanken.
Anmoderationen im „Heute-Journal“ erinnern an Marschbefehle regierungstreuer Aktivisten. Erfrischend ehrlich der gescheiterte SPD-Politiker Garrelt Duin, der als Mitglied des Rundfunkrates vorschlägt, missliebigen Schauspielern die Verträge zu kündigen. Er machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. Später hat er die Bemerkung wieder eingesammelt.
Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren. Auch, weil sie ihn nie angenommen hat. Die öffentlich-rechtlichen Medien, der vorpolitische Raum, die steuerfinanzierten Institute und NGOs, die Universitäten und die subventionierten Kulturbetriebe haben sich in den vergangenen Jahren zu einer perfekt geölten Maschinerie entwickelt. Wer das zu einer Verschwörungserzählung machen will, sollte lieber Karl Marx (den Wunderbaren) lesen: Die ökonomische Basis von Arbeitsverhältnissen schafft eine dementsprechende Kultur und Moral. Und wer steuer- oder steuerähnlich gebührenfinanziert ist, wird am Ende genauso klingen: als Laudator der Hand, die einen füttert.
Alle Konflikte werden autoritär „gelöst“
Neu ist die Rolle der Linken. Sie ist zur Verklärerin staatlichen Handelns geworden und fordert eine CDU-Kanzlerin zum Durchregieren auf. Aktuell geht es um die Ausrottung des Virus. Danach lauern andere Konflikte, die sie ähnlich radikal und autoritär „gelöst“ sehen wollen: Klimasünden, politisch Unkorrektes, die falsche Sprache, das, was sie für Rassismus halten. Bemerkenswert ist aber immer wieder, wie wenig treu sich die Linken dabei bleiben. Leute, die eine andere Meinung haben als das Meinungskartell der Anti-Rassismus-Geschäftemacher, werden schnell ausgeschlossen: seien es Linke wie Sahra Wagenknecht, seien es Kritiker wie Hamed Abdel-Samad oder Ahmad Mansour, Necla Kelek, Seyran Ates, Fatina Keilani, Ali Utlu…
Die bürgerlichen Parteien und Stiftungen haben in den vergangenen Jahrzehnten schmerbäuchig und überheblich zugesehen, wie sich da etwas zusammenbraut. Einige haben es aus Lust am Applaus aus dieser Ecke gefördert mit Geld und Zugängen. Exemplarisch eine CDU-Kulturstaatsministerin und die vielen Unions-/FDP-Medienpolitiker, die in den Rundfunkräten der Formierung einer Monokultur tatenlos und opportunistisch zugesehen haben. Jetzt ist es zu spät. An den Universitäten haben liberale Professor:innen längst Angst, sich den Asta-Aktivisten in ihrer politisch freiheitlichen Gesinnung zu präsentieren. Die Einschüchterung der vielen hat die Angst der wenigen erhöht.„Cancel Culture“ an Universitäten
Das Ende der Hochschule als Ort der Freiheit
Mit den Grünen kommt eine Partei an die Macht, die wie keine andere elegant und strategisch diese drei Säulen des Kulturkampfes gepflegt und beackert hat. Sie haben das exzellent gemacht. Und man kann es den Grünen am allerwenigsten vorwerfen, wenn die Institute und Museen, der WDR und die Öko-NGOs nur schwer von Fanpages ihrer Partei zu unterscheiden sind.
Der aktuelle Umfragenhype ist leistungsgerecht. Auch für die Bürgerlichen: vor allem für die Union. Sie hat sich für Armin Laschet entschieden, den Anständigen und Integren, und gegen jemanden wie Markus Söder, der die kommende Bundestagswahl wohl nicht so spannend gemacht hätte.
Die Versäumnisse der Bürgerlichen
Die Versäumnisse der Bürgerlichen sind grundsätzlicher: Es geht um Schulen und Universitäten, Medien und Kulturinstitute, aus denen die Freiheit verschwindet. Der Anpassungsdruck wächst, und damit der Opportunismus.
Hanns Zischler hat viel mit Jean-Luc Godard zusammengearbeitet, dem letzten großen Linksradikalen des 20. Jahrhunderts.
Godard hat 1968 seine Filmkarriere beendet, um Flugblätter zu drehen. Jeder Film war ein Essay gegen den politischen Status quo, eine Bedrohung für jeden, der Macht hat. Sein Kumpel Zischler gilt nun als rechts, weil er bei den Videos gegen die Corona-Politik mitgemacht hat. Und es sind jetzt die kleinen Lichter und vom Rückgrat Befreiten, die jemandem wie Zischler, der weiß, wie Kunst die Welt erschüttern kann, erklären, was er darf.
Überhaupt die Intellektuellen: bis auf Ausnahmen die gebückteste Kohorte von melancholisch geknickten Mitläufern ever. Ihre Filme, Bücher, Ideen, ihre Theaterregie – am Ende Kunsthandwerk und narzisstischer Quark. Die Hoffnung: Selbst bislang bornierte Linke wie Georg Restle warnen vor den kulturrevolutionären Exzessen. Hoffnung Nummer zwei: das gerade aufgetauchte Video aus der Bereitschaftspolizei Brandenburg. Junge, gut gelaunte Uniformierte, die im Kampfanzug mit Helm zu einem Deep-House-Klassiker raven. Je klemmiger die Intellektuellen, umso freier und lässiger unsere Polizisten. Eine wunderbare Pointe. Auf die Freiheit!


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#27

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 27.04.2021 10:28
von Leto_II. | 27.856 Beiträge

Zitat von Maga-neu im Beitrag #63
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Der beste Text, den ich von Ulf Poschardt je gelesen habe. Mit einem sehr guten Blick auf die Bürgerlichen, “die friedlichste Subkultur im Land“. Und mit einem zwei Hoffnungsfunken am Ende des Textes, die mir genauso auch schon aufgefallen waren. Und einem schönen Seitenhieb gegen Heiko Maas. Und sogar einer marxistischen Aufklärung. Zudem witzig geschrieben!


„Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren“, schreibt WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt
In Schulen und Universitäten, Medien und Kulturinstituten schwindet die Freiheit, der Anpassungsdruck wächst – und damit der Opportunismus. Dabei ist ausgerechnet die Linke zur Verklärerin des Konformismus geworden. Es ist aber auch ein Versäumnis der Bürgerlichen.
In den bürgerlichen Vierteln, dort, wo Parks und große Gärten die selige Ruhe des Angekommenseins ausstrahlen, sind neue Töne zu hören. Die Arrivierten bilden die friedlichste Subkultur im Land. Voller Staunen und Entsetzen blicken sie auf eine Gesellschaft, die sie über Jahrzehnte Spitzensteuersatz zahlend mit eigenen Unternehmensgründungen und Kanzleien, mit Praxen und Handwerksbetrieben mit aufgebaut haben. Die Milderen unter den Etabliert:innen (finden Sie’s lustig?) sehnen sich nach eskapistischen Möglichkeiten – Flucht in Hobbys, Kunst, Romanzen, einen ruchlosen Hedonismus –, andere sind so wütend, dass sie sich überlegen, das Wohltemperierte abzulegen.
Die Ausgangssperre als eine entweder sinnlose, maßlose oder wissenschaftlich umstrittene Maßnahme, radikal in der Einschränkung der Freiheitsrechte, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Der Meltdown der öffentlich-rechtlichen und sozialen Medien angesichts von ein paar mild sarkastischen Dissidenzvideos von Schauspielern führte nun zum Fremdeln im eigenen Land.
Auch Ulrich Tukur (l.) filmte ein Video für die Kampagne. Die darauffolgende Debatte könnte ihn an „Das Leben der Anderen“ erinnern.
Jens Spahn hat früh erkannt, dass die Corona-Krise ein Charaktertest ist. Und wie vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte der vergangenen 107 Jahre kaum anders zu vermuten, stellt uns dieser Test kein besonders hübsches Zeugnis aus. Das Land präsentiert sich gespalten. Einmal mehr ist es der säkularisierte Protestantismus, der nackte Moralismus, der die Welt in Gut und Böse teilt und – sehr deutsch – das Gute im staatlichen und Regierungshandeln sieht. Und alle Menschen, die das befolgen, sind gut, die anderen sind schlecht, böse, egoistisch, unsolidarisch usw.
Ausschließlich mit Moral wütend, ohne einen Gedanken
Dies erinnert an das viktorianische Zeitalter oder die vermeintlich biederen 50er-Jahre. Wer die Corona-Maßnahmen, die hoffentlich vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden, kritisiert, verhöhne die Toten, die Kranken, die Ärzte und Pfleger – so kommentieren nicht nur Betroffene, ein Außenminister und Moraldarsteller in unterschiedlich exponierten Funktionen des Kulturbetriebs, sondern auch WDR-Journalisten, die Initiator Jan-Josef Liefers vor laufenden Kameras zur Beichte nötigen: ausschließlich mit Moral wütend, ohne einen Gedanken.
Anmoderationen im „Heute-Journal“ erinnern an Marschbefehle regierungstreuer Aktivisten. Erfrischend ehrlich der gescheiterte SPD-Politiker Garrelt Duin, der als Mitglied des Rundfunkrates vorschlägt, missliebigen Schauspielern die Verträge zu kündigen. Er machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. Später hat er die Bemerkung wieder eingesammelt.
Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren. Auch, weil sie ihn nie angenommen hat. Die öffentlich-rechtlichen Medien, der vorpolitische Raum, die steuerfinanzierten Institute und NGOs, die Universitäten und die subventionierten Kulturbetriebe haben sich in den vergangenen Jahren zu einer perfekt geölten Maschinerie entwickelt. Wer das zu einer Verschwörungserzählung machen will, sollte lieber Karl Marx (den Wunderbaren) lesen: Die ökonomische Basis von Arbeitsverhältnissen schafft eine dementsprechende Kultur und Moral. Und wer steuer- oder steuerähnlich gebührenfinanziert ist, wird am Ende genauso klingen: als Laudator der Hand, die einen füttert.
Alle Konflikte werden autoritär „gelöst“
Neu ist die Rolle der Linken. Sie ist zur Verklärerin staatlichen Handelns geworden und fordert eine CDU-Kanzlerin zum Durchregieren auf. Aktuell geht es um die Ausrottung des Virus. Danach lauern andere Konflikte, die sie ähnlich radikal und autoritär „gelöst“ sehen wollen: Klimasünden, politisch Unkorrektes, die falsche Sprache, das, was sie für Rassismus halten. Bemerkenswert ist aber immer wieder, wie wenig treu sich die Linken dabei bleiben. Leute, die eine andere Meinung haben als das Meinungskartell der Anti-Rassismus-Geschäftemacher, werden schnell ausgeschlossen: seien es Linke wie Sahra Wagenknecht, seien es Kritiker wie Hamed Abdel-Samad oder Ahmad Mansour, Necla Kelek, Seyran Ates, Fatina Keilani, Ali Utlu…
Die bürgerlichen Parteien und Stiftungen haben in den vergangenen Jahrzehnten schmerbäuchig und überheblich zugesehen, wie sich da etwas zusammenbraut. Einige haben es aus Lust am Applaus aus dieser Ecke gefördert mit Geld und Zugängen. Exemplarisch eine CDU-Kulturstaatsministerin und die vielen Unions-/FDP-Medienpolitiker, die in den Rundfunkräten der Formierung einer Monokultur tatenlos und opportunistisch zugesehen haben. Jetzt ist es zu spät. An den Universitäten haben liberale Professor:innen längst Angst, sich den Asta-Aktivisten in ihrer politisch freiheitlichen Gesinnung zu präsentieren. Die Einschüchterung der vielen hat die Angst der wenigen erhöht.„Cancel Culture“ an Universitäten
Das Ende der Hochschule als Ort der Freiheit
Mit den Grünen kommt eine Partei an die Macht, die wie keine andere elegant und strategisch diese drei Säulen des Kulturkampfes gepflegt und beackert hat. Sie haben das exzellent gemacht. Und man kann es den Grünen am allerwenigsten vorwerfen, wenn die Institute und Museen, der WDR und die Öko-NGOs nur schwer von Fanpages ihrer Partei zu unterscheiden sind.
Der aktuelle Umfragenhype ist leistungsgerecht. Auch für die Bürgerlichen: vor allem für die Union. Sie hat sich für Armin Laschet entschieden, den Anständigen und Integren, und gegen jemanden wie Markus Söder, der die kommende Bundestagswahl wohl nicht so spannend gemacht hätte.
Die Versäumnisse der Bürgerlichen
Die Versäumnisse der Bürgerlichen sind grundsätzlicher: Es geht um Schulen und Universitäten, Medien und Kulturinstitute, aus denen die Freiheit verschwindet. Der Anpassungsdruck wächst, und damit der Opportunismus.
Hanns Zischler hat viel mit Jean-Luc Godard zusammengearbeitet, dem letzten großen Linksradikalen des 20. Jahrhunderts.
Godard hat 1968 seine Filmkarriere beendet, um Flugblätter zu drehen. Jeder Film war ein Essay gegen den politischen Status quo, eine Bedrohung für jeden, der Macht hat. Sein Kumpel Zischler gilt nun als rechts, weil er bei den Videos gegen die Corona-Politik mitgemacht hat. Und es sind jetzt die kleinen Lichter und vom Rückgrat Befreiten, die jemandem wie Zischler, der weiß, wie Kunst die Welt erschüttern kann, erklären, was er darf.
Überhaupt die Intellektuellen: bis auf Ausnahmen die gebückteste Kohorte von melancholisch geknickten Mitläufern ever. Ihre Filme, Bücher, Ideen, ihre Theaterregie – am Ende Kunsthandwerk und narzisstischer Quark. Die Hoffnung: Selbst bislang bornierte Linke wie Georg Restle warnen vor den kulturrevolutionären Exzessen. Hoffnung Nummer zwei: das gerade aufgetauchte Video aus der Bereitschaftspolizei Brandenburg. Junge, gut gelaunte Uniformierte, die im Kampfanzug mit Helm zu einem Deep-House-Klassiker raven. Je klemmiger die Intellektuellen, umso freier und lässiger unsere Polizisten. Eine wunderbare Pointe. Auf die Freiheit!

Das neue Bürgertum IST grün, trägt die Grünen, mag sein, dass ich da anders definieren. FFF sind die aktuellen Kinder des Bürgertums.


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#28

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 27.04.2021 11:08
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #64
Zitat von Maga-neu im Beitrag #63
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Der beste Text, den ich von Ulf Poschardt je gelesen habe. Mit einem sehr guten Blick auf die Bürgerlichen, “die friedlichste Subkultur im Land“. Und mit einem zwei Hoffnungsfunken am Ende des Textes, die mir genauso auch schon aufgefallen waren. Und einem schönen Seitenhieb gegen Heiko Maas. Und sogar einer marxistischen Aufklärung. Zudem witzig geschrieben!


„Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren“, schreibt WELT-Chefredakteur Ulf Poschardt
In Schulen und Universitäten, Medien und Kulturinstituten schwindet die Freiheit, der Anpassungsdruck wächst – und damit der Opportunismus. Dabei ist ausgerechnet die Linke zur Verklärerin des Konformismus geworden. Es ist aber auch ein Versäumnis der Bürgerlichen.
In den bürgerlichen Vierteln, dort, wo Parks und große Gärten die selige Ruhe des Angekommenseins ausstrahlen, sind neue Töne zu hören. Die Arrivierten bilden die friedlichste Subkultur im Land. Voller Staunen und Entsetzen blicken sie auf eine Gesellschaft, die sie über Jahrzehnte Spitzensteuersatz zahlend mit eigenen Unternehmensgründungen und Kanzleien, mit Praxen und Handwerksbetrieben mit aufgebaut haben. Die Milderen unter den Etabliert:innen (finden Sie’s lustig?) sehnen sich nach eskapistischen Möglichkeiten – Flucht in Hobbys, Kunst, Romanzen, einen ruchlosen Hedonismus –, andere sind so wütend, dass sie sich überlegen, das Wohltemperierte abzulegen.
Die Ausgangssperre als eine entweder sinnlose, maßlose oder wissenschaftlich umstrittene Maßnahme, radikal in der Einschränkung der Freiheitsrechte, hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Der Meltdown der öffentlich-rechtlichen und sozialen Medien angesichts von ein paar mild sarkastischen Dissidenzvideos von Schauspielern führte nun zum Fremdeln im eigenen Land.
Auch Ulrich Tukur (l.) filmte ein Video für die Kampagne. Die darauffolgende Debatte könnte ihn an „Das Leben der Anderen“ erinnern.
Jens Spahn hat früh erkannt, dass die Corona-Krise ein Charaktertest ist. Und wie vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte der vergangenen 107 Jahre kaum anders zu vermuten, stellt uns dieser Test kein besonders hübsches Zeugnis aus. Das Land präsentiert sich gespalten. Einmal mehr ist es der säkularisierte Protestantismus, der nackte Moralismus, der die Welt in Gut und Böse teilt und – sehr deutsch – das Gute im staatlichen und Regierungshandeln sieht. Und alle Menschen, die das befolgen, sind gut, die anderen sind schlecht, böse, egoistisch, unsolidarisch usw.
Ausschließlich mit Moral wütend, ohne einen Gedanken
Dies erinnert an das viktorianische Zeitalter oder die vermeintlich biederen 50er-Jahre. Wer die Corona-Maßnahmen, die hoffentlich vom Bundesverfassungsgericht kassiert werden, kritisiert, verhöhne die Toten, die Kranken, die Ärzte und Pfleger – so kommentieren nicht nur Betroffene, ein Außenminister und Moraldarsteller in unterschiedlich exponierten Funktionen des Kulturbetriebs, sondern auch WDR-Journalisten, die Initiator Jan-Josef Liefers vor laufenden Kameras zur Beichte nötigen: ausschließlich mit Moral wütend, ohne einen Gedanken.
Anmoderationen im „Heute-Journal“ erinnern an Marschbefehle regierungstreuer Aktivisten. Erfrischend ehrlich der gescheiterte SPD-Politiker Garrelt Duin, der als Mitglied des Rundfunkrates vorschlägt, missliebigen Schauspielern die Verträge zu kündigen. Er machte aus seinem Herzen keine Mördergrube. Später hat er die Bemerkung wieder eingesammelt.
Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverantwortung hat den Kulturkampf verloren. Auch, weil sie ihn nie angenommen hat. Die öffentlich-rechtlichen Medien, der vorpolitische Raum, die steuerfinanzierten Institute und NGOs, die Universitäten und die subventionierten Kulturbetriebe haben sich in den vergangenen Jahren zu einer perfekt geölten Maschinerie entwickelt. Wer das zu einer Verschwörungserzählung machen will, sollte lieber Karl Marx (den Wunderbaren) lesen: Die ökonomische Basis von Arbeitsverhältnissen schafft eine dementsprechende Kultur und Moral. Und wer steuer- oder steuerähnlich gebührenfinanziert ist, wird am Ende genauso klingen: als Laudator der Hand, die einen füttert.
Alle Konflikte werden autoritär „gelöst“
Neu ist die Rolle der Linken. Sie ist zur Verklärerin staatlichen Handelns geworden und fordert eine CDU-Kanzlerin zum Durchregieren auf. Aktuell geht es um die Ausrottung des Virus. Danach lauern andere Konflikte, die sie ähnlich radikal und autoritär „gelöst“ sehen wollen: Klimasünden, politisch Unkorrektes, die falsche Sprache, das, was sie für Rassismus halten. Bemerkenswert ist aber immer wieder, wie wenig treu sich die Linken dabei bleiben. Leute, die eine andere Meinung haben als das Meinungskartell der Anti-Rassismus-Geschäftemacher, werden schnell ausgeschlossen: seien es Linke wie Sahra Wagenknecht, seien es Kritiker wie Hamed Abdel-Samad oder Ahmad Mansour, Necla Kelek, Seyran Ates, Fatina Keilani, Ali Utlu…
Die bürgerlichen Parteien und Stiftungen haben in den vergangenen Jahrzehnten schmerbäuchig und überheblich zugesehen, wie sich da etwas zusammenbraut. Einige haben es aus Lust am Applaus aus dieser Ecke gefördert mit Geld und Zugängen. Exemplarisch eine CDU-Kulturstaatsministerin und die vielen Unions-/FDP-Medienpolitiker, die in den Rundfunkräten der Formierung einer Monokultur tatenlos und opportunistisch zugesehen haben. Jetzt ist es zu spät. An den Universitäten haben liberale Professor:innen längst Angst, sich den Asta-Aktivisten in ihrer politisch freiheitlichen Gesinnung zu präsentieren. Die Einschüchterung der vielen hat die Angst der wenigen erhöht.„Cancel Culture“ an Universitäten
Das Ende der Hochschule als Ort der Freiheit
Mit den Grünen kommt eine Partei an die Macht, die wie keine andere elegant und strategisch diese drei Säulen des Kulturkampfes gepflegt und beackert hat. Sie haben das exzellent gemacht. Und man kann es den Grünen am allerwenigsten vorwerfen, wenn die Institute und Museen, der WDR und die Öko-NGOs nur schwer von Fanpages ihrer Partei zu unterscheiden sind.
Der aktuelle Umfragenhype ist leistungsgerecht. Auch für die Bürgerlichen: vor allem für die Union. Sie hat sich für Armin Laschet entschieden, den Anständigen und Integren, und gegen jemanden wie Markus Söder, der die kommende Bundestagswahl wohl nicht so spannend gemacht hätte.
Die Versäumnisse der Bürgerlichen
Die Versäumnisse der Bürgerlichen sind grundsätzlicher: Es geht um Schulen und Universitäten, Medien und Kulturinstitute, aus denen die Freiheit verschwindet. Der Anpassungsdruck wächst, und damit der Opportunismus.
Hanns Zischler hat viel mit Jean-Luc Godard zusammengearbeitet, dem letzten großen Linksradikalen des 20. Jahrhunderts.
Godard hat 1968 seine Filmkarriere beendet, um Flugblätter zu drehen. Jeder Film war ein Essay gegen den politischen Status quo, eine Bedrohung für jeden, der Macht hat. Sein Kumpel Zischler gilt nun als rechts, weil er bei den Videos gegen die Corona-Politik mitgemacht hat. Und es sind jetzt die kleinen Lichter und vom Rückgrat Befreiten, die jemandem wie Zischler, der weiß, wie Kunst die Welt erschüttern kann, erklären, was er darf.
Überhaupt die Intellektuellen: bis auf Ausnahmen die gebückteste Kohorte von melancholisch geknickten Mitläufern ever. Ihre Filme, Bücher, Ideen, ihre Theaterregie – am Ende Kunsthandwerk und narzisstischer Quark. Die Hoffnung: Selbst bislang bornierte Linke wie Georg Restle warnen vor den kulturrevolutionären Exzessen. Hoffnung Nummer zwei: das gerade aufgetauchte Video aus der Bereitschaftspolizei Brandenburg. Junge, gut gelaunte Uniformierte, die im Kampfanzug mit Helm zu einem Deep-House-Klassiker raven. Je klemmiger die Intellektuellen, umso freier und lässiger unsere Polizisten. Eine wunderbare Pointe. Auf die Freiheit!

Das neue Bürgertum IST grün, trägt die Grünen, mag sein, dass ich da anders definieren. FFF sind die aktuellen Kinder des Bürgertums.
Die Junge Freiheit bringt es auf den Punkt: "Ihr (Baerbocks) naives Geplapper ist die perfekte Projektionsfläche für die romantischen und apolitischen Sehnsüchte grüner Spießbürger, die unter Politik verstehen, anderen unter Missbrauch der Staatsmacht ihren Lebensstil aufzuzwingen."

Ein Wort noch zu den Intellektuellen: Auf die setze ich meine geringsten Hoffnungen. Sie haben dem "Führer" akklamiert, sie haben Stalin exkulpiert, sie haben die Niederschlagung des Ungarnaufstands verteidigt (Ausnahmen bestätigen die Regel.) Sie als Huren zu bezeichnen, wäre eine Schmähung des vergleichbar ehrenwerten Gewerbes der Prostituierten.


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#29

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 27.04.2021 21:13
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

Zitat von Rico im Beitrag #75
Ich war 1990 und 1991 oft die ganze Woche beruflich in Lehrte,
bin dann abends gerne mit einem ehemaligen Studienkollegen aus Bielefeld,
der einen Job in Hannover bekam, in der Stadt abends durch die Kneipen gezogen.
Mir hat Hannover gut gefallen.

Man kann schön wohnen, das stimmt. Die Innenstadt ist so lala, aber das Zooviertel, Linden und die Südstadt sind als Wohnviertel okay. Auch in der Umgebung gibt es schöne Wohngegenden. Ich meine aber die Bewohner (natürlich gibt es Ausnahmen wie eine Schulfreundin und ihren Mann).



zuletzt bearbeitet 27.04.2021 21:13 | nach oben springen

#30

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 09.05.2021 23:04
von Leto_II. | 27.856 Beiträge

https://www.bild.de/politik/inland/polit...ee.bild.desktop

Das neue Sturmgeschütz der Demokratie! ;)


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#31

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 09.05.2021 23:15
von Rico (gelöscht)
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Bild Leser?


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#32

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 09.05.2021 23:34
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge

Zitat von Leto_II. im Beitrag #30
https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/annalena-baerbock-irritiert-mit-aussage-ueber-soziale-marktwirtschaft-76326578.bild.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.free.bild.desktop

Das neue Sturmgeschütz der Demokratie! ;)

Wo sie Recht hat!
Soziale Marktwirtschaft war zwar zuerst ein Schlagwort der Union, umgesetzt wurde sie erst durch die SPD.
Ich kann mich noch an die Samstage erinnern, als ich beim Spielen nachmittags um 15 Uhr die Leute von der Arbeit nach Hause kommen sah.
Da gab es dann die Wahlplakate: "Am Samstag gehört Papi mir!"

Aber klar, mit solchen Aussagen steigt sie in den gleichen Zug wie Schulz. :-)



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#33

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 09.05.2021 23:45
von Leto_II. | 27.856 Beiträge

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #32

Da gab es dann die Wahlplakate: "Am Samstag gehört Papi mir!"




Du warst da vielleicht schon Papi, erinnern kann ich mich aber auch.

Es waren die Gewerkschaften, die ihren Mitgliedern keine gymnasiale Bildung zutrauten, denn dort war Samstags Unterricht.

Erhard war in der Politik vor meiner Geburt.


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#34

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 02:53
von Rico (gelöscht)
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Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.



zuletzt bearbeitet 10.05.2021 07:57 | nach oben springen

#35

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 09:27
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.

Spielt das wirklich eine Rolle? Wollen wir eine Frau mit so dürftigen Kenntnissen im Kanzleramt? Eine Politologin (keine Juristin), die nicht weiß, was die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft sind (also Ordoliberalismus und katholische Soziallehre) und wer sie vertreten hat? Eine Frau, von der die Journaille trotz mehrfacher Gegenbeweise behauptet, sie sei "inhaltlich sattelfest".


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#36

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 09:54
von Leto_II. | 27.856 Beiträge

Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.

Eine esoterische Politologin, die die Grundlagen ihres Studienfachs nicht kennt.


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#37

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 10:08
von Nante | 10.445 Beiträge

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #32

Soziale Marktwirtschaft war zwar zuerst ein Schlagwort der Union, umgesetzt wurde sie erst durch die SPD


Soziale Marktwirtschaft ist, wenn man zwei älteren Damen im Haus die Einkäufe abnimmt und nach oben trägt (nachdem man sich seinen Anteil abgezweigt hat:)))


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#38

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 10:16
von Nante | 10.445 Beiträge

Zitat von Nante im Beitrag #37
Soziale Marktwirtschaft ist, wenn man zwei älteren Damen im Haus die Einkäufe abnimmt und nach oben trägt (nachdem man sich seinen Anteil abgezweigt hat:)))


P.S. In der freien Marktwirtschaft würde man oben an der Tür den Preis nachverhandeln.... Im Kommunismus käme man mit leeren Taschen zurück:)))


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#39

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 10:19
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge

Zitat von Nante im Beitrag #38
Zitat von Nante im Beitrag #37
Soziale Marktwirtschaft ist, wenn man zwei älteren Damen im Haus die Einkäufe abnimmt und nach oben trägt (nachdem man sich seinen Anteil abgezweigt hat:)))


P.S. In der freien Marktwirtschaft würde man oben an der Tür den Preis nachverhandeln....


Hat auch etwas für sich: Man weiß ja erst oben, wie anstrengend es für einen war. Und außerdem kann man an der Wohnungstüre erkennen (Teak oder Fichte), wieviel die Damen bezahlen können.



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#40

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 10:33
von Rico (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #35
Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.

Spielt das wirklich eine Rolle? Wollen wir eine Frau mit so dürftigen Kenntnissen im Kanzleramt? Eine Politologin (keine Juristin), die nicht weiß, was die Grundsätze der sozialen Marktwirtschaft sind (also Ordoliberalismus und katholische Soziallehre) und wer sie vertreten hat? Eine Frau, von der die Journaille trotz mehrfacher Gegenbeweise behauptet, sie sei "inhaltlich sattelfest".

Ich will sie nicht. Die Alternative sind aber dummerweise Leute, die ihre halbe Verwandtschaft an Corona dumm und dämlich verdienen lassen oder Leute, die mit Reichskriegsflaggen unterm Kopfkissen einschlafen oder die Kinder von Schröders Agendamafia. In einer Demokratie gäbe es bessere Alternative.



zuletzt bearbeitet 10.05.2021 10:34 | nach oben springen

#41

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 10:37
von Rico (gelöscht)
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Zitat von Leto_II. im Beitrag #36
Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.

Eine esoterische Politologin, die die Grundlagen ihres Studienfachs nicht kennt.

Esoterisch ist sie nicht.
Aber, sie hat vermutlich mit der Frauenkarte Karriere gemacht.


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#42

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 10:57
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

Zitat von Rico im Beitrag #41
Zitat von Leto_II. im Beitrag #36
Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.

Eine esoterische Politologin, die die Grundlagen ihres Studienfachs nicht kennt.

Esoterisch ist sie nicht.
Aber, sie hat vermutlich mit der Frauenkarte Karriere gemacht.

Beides ist richtig: Eine esoterische Politologin, die mit der Frauenkarte Karriere gemacht hat. Intelligent ist sie nicht, von Bildung ganz zu schweigen, aber Dummdreistigkeit und eine gewisse Cleverness kann man ihr wohl nicht absprechen.


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#43

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 12:11
von Rico (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #42
Zitat von Rico im Beitrag #41
Zitat von Leto_II. im Beitrag #36
Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.

Eine esoterische Politologin, die die Grundlagen ihres Studienfachs nicht kennt.

Esoterisch ist sie nicht.
Aber, sie hat vermutlich mit der Frauenkarte Karriere gemacht.

Beides ist richtig: Eine esoterische Politologin, die mit der Frauenkarte Karriere gemacht hat. Intelligent ist sie nicht, von Bildung ganz zu schweigen, aber Dummdreistigkeit und eine gewisse Cleverness kann man ihr wohl nicht absprechen.

Frauen werden doch in Deutschland benachteiligt.
Wussten Sie das nicht?


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#44

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 12:19
von Rico (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #42
Zitat von Rico im Beitrag #41
Zitat von Leto_II. im Beitrag #36
Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.
Eine esoterische Politologin, die die Grundlagen ihres Studienfachs nicht kennt.

Esoterisch ist sie nicht. Aber, sie hat vermutlich mit der Frauenkarte Karriere gemacht.

Beides ist richtig: Eine esoterische Politologin, die mit der Frauenkarte Karriere gemacht hat. Intelligent ist sie nicht, von Bildung ganz zu schweigen, aber Dummdreistigkeit und eine gewisse Cleverness kann man ihr wohl nicht absprechen.

Horst Seehofer hat die Aufnahmeprüfung aufs Gymnasium nicht geschafft, hat deshalb nur die bildungsmäßig anspruchslose Ausbildung in den mittleren Beamtendienst gemacht, ist dann aber in die Junge Union eingetreten, was ihn auch ohne Abitur schnurstracks in den gehobenen Beamtendienst katapultierte. Hatten Sie bisher wirklich den Eindruck, dass Seehofer gebildet ist (außer bauernschlau)? Markus Söder schläft allem Anschein nach immer noch mit FJS. Gibt es denn die Hupfla an der Feuchtwanger Straße nicht mehr? Vergleichbare Karrierewege wie Seehofer gab es in der DDR auch, siehe Angela Merkel oder den ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen Althaus, der in kommunaler politischer Funktion noch wenige Wochen vor der Wende die Mauer öffentlich verteidigte und plötzlich am day after zum Bollwerk der Demokratie wurde. Dann gibt es die Herren, deren Papas ihren Doktortitel über Spenden an die Uni verdienten und all die Damen, die ihn sich durchs Hochschlafen verdient haben. Namen nenne ich jetzt keine. Ich verstehe es nicht, warum Deutschland immer noch so tut als sei es das Land der Dichter und Denker, während China um Längen weiter ist und Deutschland ausländische Bildungsabschlüsse nicht anerkennt, die bereits deutlich wertvoller sind als die eigenen. Die Hochschulreife im Quaggadouggou zu erreichen ist inzwischen deutlich anspruchsvoller als in Berlin, Bremen und Frankfurt am Main. Ich lebe schon lange in Hessen und kenne immer noch nur einen einzigen mit Abitur, der eine Fremdsprache beherrscht, mit Ausnahme von zwei Englischlehrern. Annalena weiß halt das, was vom deutschen Bildungssystem von Akademikern erwartet wird. Insofern hat sie bei einem Lapsus auch kein schlechtes Gewissen. Berechtigterweise. Dass man besser nicht so viel weiß, sonst bekommt man zu viel Arbeit vom Chef. Denn in Deutschland gilt schon lange: Je mehr du arbeitest, desto weniger arbeiten die anderen. Amen.


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#45

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 12:36
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

Zitat von Rico im Beitrag #44
Zitat von Maga-neu im Beitrag #42
Zitat von Rico im Beitrag #41
Zitat von Leto_II. im Beitrag #36
Zitat von Rico im Beitrag #34
Ich bin unsicher, ob Ihre Ausrede, dass es ein Fehler in der mündlichen Rede war, nicht sogar den Tatsachen entspricht. Sie war halt in ihrem Maulwurfsrad drin und hat sich dort verheddert. Linke assoziieren ja instinktiv alles Soziale reflexhaft mit links, während ich das Sozialverständnis der Linken reflexhaft auf den Spruch "die anderen sollen zahlen" reduziere und es den Linken gar nicht um ein harmonisches Zusammenleben geht, sondern darum, ihr Jucken im rechten Zeigefinger zu stillen und einen Sündenbock brauchen.
Eine esoterische Politologin, die die Grundlagen ihres Studienfachs nicht kennt.

Esoterisch ist sie nicht. Aber, sie hat vermutlich mit der Frauenkarte Karriere gemacht.

Beides ist richtig: Eine esoterische Politologin, die mit der Frauenkarte Karriere gemacht hat. Intelligent ist sie nicht, von Bildung ganz zu schweigen, aber Dummdreistigkeit und eine gewisse Cleverness kann man ihr wohl nicht absprechen.

Horst Seehofer hat die Aufnahmeprüfung aufs Gymnasium nicht geschafft, hat deshalb nur die bildungsmäßig anspruchslose Ausbildung in den mittleren Beamtendienst gemacht, ist dann aber in die Junge Union eingetreten, was ihn auch ohne Abitur schnurstracks in den gehobenen Beamtendienst katapultierte. Hatten Sie bisher wirklich den Eindruck, dass Seehofer gebildet ist (außer bauernschlau)? Markus Söder schläft allem Anschein nach immer noch mit FJS. Gibt es denn die Hupfla an der Feuchtwanger Straße nicht mehr? Vergleichbare Karrierewege wie Seehofer gab es in der DDR auch, siehe Angela Merkel oder den ehemaligen Ministerpräsidenten von Thüringen Althaus, der in kommunaler politischer Funktion noch wenige Wochen vor der Wende die Mauer öffentlich verteidigte und plötzlich am day after zum Bollwerk der Demokratie wurde. Dann gibt es die Herren, deren Papas ihren Doktortitel über Spenden an die Uni verdienten und all die Damen, die ihn sich durchs Hochschlafen verdient haben. Namen nenne ich jetzt keine. Ich verstehe es nicht, warum Deutschland immer noch so tut als sei es das Land der Dichter und Denker, während China um Längen weiter ist und Deutschland ausländische Bildungsabschlüsse nicht anerkennt, die bereits deutlich wertvoller sind als die eigenen. Die Hochschulreife im Quaggadouggou zu erreichen ist inzwischen deutlich anspruchsvoller als in Berlin, Bremen und Frankfurt am Main. Ich lebe schon lange in Hessen und kenne immer noch nur einen einzigen mit Abitur, der eine Fremdsprache beherrscht, mit Ausnahme von zwei Englischlehrern. Annalena weiß halt das, was vom deutschen Bildungssystem von Akademikern erwartet wird. Insofern hat sie bei einem Lapsus auch kein schlechtes Gewissen. Berechtigterweise. Dass man besser nicht so viel weiß, sonst bekommt man zu viel Arbeit vom Chef. Denn in Deutschland gilt schon lange: Je mehr du arbeitest, desto weniger arbeiten die anderen. Amen.
Keine Ahnung, wie es um Burkina Fasos Bildungssystem bestellt ist. Mit vielem haben Sie recht: In meiner Abiturklasse (Privatschule) wollte ich zusammen mit der Englischlehrerin über die amerikanische Verfassung (Abiturthema American Revolution) sprechen. Wir fingen mit Englisch an, wechselten dann nach zehn Minuten aber ins Deutsche, da von den rund 20 Schülern nur zwei imstande waren, ihre Gedanken auf Englisch auszudrücken.
Gut, man muss nicht promoviert sein, nicht einmal Abitur haben, um Politiker zu werden. (Dass Söder mit FJS "schläft", glaube ich nicht. FJS rotiert im Grabe seit Söders vulgärökologischen Einlassungen.*) Hier ging es um eine Kandidatin, der von den Medien, der die ARD explizit**, Bildung attestiert. Wenn Bildung im Formulieren von Sprechblasen besteht, dann mag das so sein. (Niemand hat Seehofers Bildung besonders gerühmt.)
* https://www.youtube.com/watch?v=MhMk8NzwI5g
(Söder will selber auf dem "bunt geschmückten Narrenschiff Utopia" Kapitän werden. Das unterscheidet ihn von FJS.)

** Dieser Meinungsäußerung widersprach das Erste: „Wie kommen Sie dazu, dass Frau Baerbock nicht gebildet ist? Schauen Sie sich die Ausbildung der Frau an. Wenn das keine Bildung ist...“,
https://www.merkur.de/politik/baerbock-a...t-90485803.html



zuletzt bearbeitet 10.05.2021 12:43 | nach oben springen

#46

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 10.05.2021 14:07
von Rico (gelöscht)
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #45
FJS rotiert im Grabe seit Söders vulgärökologischen Einlassungen.*)


Das hat nicht viel zu sagen. Willy Brandt würde sich auch im Grabe herumdrehen, ob mancher seiner Nachfolger. Der einzige, der möglicherweise ein klein wenig stolzes Augenzwinkern unterm Sargdeckel entdecken ließe, wäre Adolf, wenn er sich den Coup von Björn Höcke bei Kemmerichs Wahl zu Gemüte führt.


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#47

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 12.05.2021 16:42
von Rico (gelöscht)
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Sie soll gestern 15 Uhr 42 die offiziellen Daten ihres Lebenslaufes geändert haben.


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#48

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 14.05.2021 10:23
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

https://www.youtube.com/watch?v=nOMW8Kn4OLw

Oliver Welke in einem seiner lichteren Momente nannte es "subtiles Mobbing": "Ich Völkerrecht, du Schweinebauer." (Der gequälte Gesichtsausdruck von Habeck spricht für sich.) Sie hätte auch sagen können: "Ich Mickey-Mouse-Degree, du Promotion."


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#49

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 14.05.2021 20:25
von Maga-neu | 35.213 Beiträge
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#50

RE: Die andere Grüne

in Redakteure/Politiker/Parteien 15.05.2021 11:13
von Maga-neu | 35.213 Beiträge

Vielleicht zu Beginn ein kurzer Bericht über den Stand der Dinge, was das Studium der grünen Kanzlerkandidatin Baerbock angeht. Da gab es in den letzten Tagen einiges an kritischen Nachfragen, die den Pressesprecher der Partei dazu brachten, gegen angebliche „Falschbehauptungen“ vorzugehen, womit möglicherweise Debatten über die Nachforschungen von Hadmut Danisch und Andreas Kappler gemeint gewesen sein könnten. Er präsentierte im Netz undatierte Ausschnitte der Deckblätter des Vordiploms aus Hamburg und des Masters von der London School of Economics (LSE) und erklärte, das Vordiplom allein hätte damals zur Aufnahme an der renommierten Hochschule gereicht. Nicht wenige Augenbrauen wurden danach gehoben, denn eigentlich ist die LSE eine hart siebende Kaderschmiede, die hohe Anforderungen stellt und jedes Jahr viele Bewerber abweist. Aber aus bislang unbekannten Gründen entschied man sich für die deutsche Politikwissenschaftsstudentin ohne Diplom und erlaubte ihr, den Master zu machen. Den Abschluss hat die LSE gerade erst bestätigt, die entsprechende Masterarbeit mit rund 10.000 Wörtern findet man aber nicht.
Mittlerweile hat auch Frau Baerbock ihren Lebenslauf still und leise, wenn man so will, studienbefreit: Im Curriculum Vitae wurden bei der „Völkerrechtlerin, LL.M.“, die früher öffentliches Recht in Hamburg studiert haben wollte, die Studiengänge umformuliert. Demzufolge hat sie jetzt nur noch in Hamburg „Politische Wissenschaften“ studiert und einen Master of Law nach einem Jahr Masterstudium Public International Law. Normalerweise haben Juristen – so wurde Baerbock mitunter genannt – hart erarbeitete Staatsexamen, aber die muss man beim Gericht nachweisen. Im Bundestag vertraut man wohl eher auf Selbstauskünfte und ändert heimlich, sofern nicht jemand vorab die alte Version gespeichert hat. Dass man da trotzdem penibel ehrlich sein sollte, ist seit der Affäre Guttenberg von 2011 allgemein bekannt. Frau Baerbock gehört dem Bundestag erst seit 2013 an und handelt momentan offensichtlich unter dem Druck der unerwarteten Debatten und Ereignisse.
Natürlich kann man hier auch die Frage stellen, ob das Nachbohren berechtigt ist, und das eiserne Schweigen in diversen deutschen Medien ist auch eine Art Antwort. Als etwa mein ehemaliger CSU-Landrat in Miesbach unter Druck geriet und seinen Doktortitel ruhen ließ, wurde ich aber auch von der überregionalen Presse auf dem Laufenden der Debatte gehalten, und die unfreiwillige Namensgeberin der Plagiatorenprüfer Vroniplag wollte nicht Kanzlerin werden – sie hatte nur das Pech, die Tochter eines früheren Ministerpräsidenten zu sein. Man sieht also, es gibt da einen gewissen Graubereich, in dem sich Medien frei entscheiden können, warum der weithin unbekannte Landrat ein nationales Thema werden konnte, und warum man auf der anderen Seite ohne jede Einschränkung die Bildung von Frau Baerbock preist und still wird, wenn das Studium vielleicht doch nicht so glorreich war. 2016 hatte der „Tagesspiegel“ noch geschrieben, die Abgeordnete Baerbock „hat in Hamburg Politikwissenschaft und öffentliches Recht studiert. In London hängte sie einen Master in Völkerrecht dran“ – das klingt eindrucksvoll nach einer guten Uni-Karriere und nicht zwingend nach „hat nach dem Vordiplom und ohne Abschluss in Deutschland nach einer bislang nicht geklärten Aufnahme an einer teuren Hochschule in London eine Masterarbeit geschrieben, die man in London gerade nicht zur Hand hat, ist keine Juristin, und die Behauptung, sie sei Völkerrechtlerin, wird auch von manchen kritisch gesehen“.

https://www.welt.de/kultur/deus-ex-machi...V7Nte28LpdIkXAo


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