#101

RE: "Erkan Alles"

in Politik 14.05.2016 12:14
von ghassan | 1.770 Beiträge | 11979 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #100
Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer befreundeten Türkin,
die hier in Deutschland zur Schule ging und auch hier studierte,
inhaltlich weit davon entfernt ist, Unterstützerin Erdogans zu sein.

Sie meinte, bei vielen Türken und Türkinnen, wie ihr selbst, hätte längst ein indirekter Solidarisierungseffekt
mit Erdogan stattgefunden, weil die Debatte um ihn eigentlich nur ein Symbol für den in Deutschland
schon seit Jahrzehnten signifikant vorhandenen Türkenhass ist,
den die Türken fast schon immer tagtäglich zu spüren bekämen.

Europa kürt gerade Erdogan zum Großen Führer des Islams.

Und beschwert sich gleichzeitig darüber.


Ich lebe in einem Stadtteil mit mehrheitlich türkischen Mitmenschen und kann Ihren Vorwurf des kollektiven Türkenhasses nicht nachvollziehen.
Eine halbe Million der 1,2 Millionen wahlberechtigten Türken, die in Deutschland leben, haben bei der letzten Wahl teilgenommen und davon haben rund 56% Erdogan gewählt.
Das ist etwa jeder 4. der Wahlberechtigten. Auch ohne EU-Kritik an Erdogan.
Mir hat letzte Woche ein Türke gesagt, dass er jeden, der mit einer türkischen Fahne zu einer Erdoganveranstaltung in Deutschland geht, in die Türkei ausweisen würde.
"Meine Landleute leben in Freiheit und Demokratie und schenken ihren Verwandten dafür zu Hause eine islamische Diktatur."

Ich weiß, dass es nicht in Ihr Weltbild passt, aber in Deutschland gibt es nicht nur deutsche Rassisten und liberale Ausländer.
Es gibt (nach Einwohner bereinigt) mindestens genausoviele rassistische Ausländer und genausoviele liberale Deutsche.
Ich würde sogar behaupten, dass der Anteil der Rassisten unter den Türken um ein gutes Stück höher ist, als unter den Deutschen.

Aber ich kenne keinen Türken, der seinem Land eine ähnliche Verachtung entgegen bringt als Sie es mit Ihrem Land tun.
Das scheint wirklich ein deutsches Phänomen zu sein. Früher nur unter den Punks verbreitet, heute häufig bei den grünen Oberschichtlern.
"Von Macht kaputt was Euch kaputt macht" ... inzwischen zu ....."macht kaput was Deutsch riecht"

Abgesehen davon.
Weden Sie doch mal das Argument Ihrer türkischen Freundin, dass die Kritik an Erdogan zu einem indirekten Solidarisierungseffekt
führt auf andere Rassisten an.
Also, die Rassisten, die Sie im Gegensatz zu anderen Rassisten nicht mögen - Deutsche.



zuletzt bearbeitet 14.05.2016 12:21 | nach oben springen

#102

RE: "Erkan Alles"

in Politik 15.05.2016 07:29
von Nadine | 3.633 Beiträge | 23854 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #101

Ich weiß, dass es nicht in Ihr Weltbild passt, aber in Deutschland gibt es nicht nur deutsche Rassisten und liberale Ausländer.
Es gibt (nach Einwohner bereinigt) mindestens genausoviele rassistische Ausländer und genausoviele liberale Deutsche.


Es gibt aber die meisten Ängste gegenüber Fremden in den Regionen,
in denen die wenigsten Fremden leben, d.h. zum gelebten Alltag gehören.
Man könnte das mit Fug und Recht eine Geisteskrankheit nennen.


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#103

RE: "Erkan Alles"

in Politik 15.05.2016 19:33
von Deichvogt | 1.812 Beiträge | 1812 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #102
Zitat von ghassan im Beitrag #101

Ich weiß, dass es nicht in Ihr Weltbild passt, aber in Deutschland gibt es nicht nur deutsche Rassisten und liberale Ausländer.
Es gibt (nach Einwohner bereinigt) mindestens genausoviele rassistische Ausländer und genausoviele liberale Deutsche.


Es gibt aber die meisten Ängste gegenüber Fremden in den Regionen,
in denen die wenigsten Fremden leben, d.h. zum gelebten Alltag gehören.
Man könnte das mit Fug und Recht eine Geisteskrankheit nennen.


In diesem Argument konnte ich noch nie auch nur einen Hauch von Logik erkennen. Das ist so ziemlich das Dümmste was man zu dieser Problematik überhaupt sagen kann.

Dann hätten die Deutschen auch kein Recht gegen den Walfang zu demonstrieren, da in DE keine Wale gefangen werden. Und wir hätten kein Recht gegen die Abholzung des Regenwaldes zu demonstrieren, da wir keine brasilianischen Holzfäller kennen und das Ganze weit entfernt am Äquator stattfindet. Man muss doch nicht erst abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Abgesehen davon stimmt das auch inhaltlich nicht. In Bayern z.B. nimmt die Ablehnung von Zuwanderung mit wachsendem Ausländeranteil zu.

Ein Trend, der auch auf den Rest von DE immer mehr zutrifft, wie sie an den Wahlergebnissen mühelos erkennen können.
Dies trifft noch viel mehr auf die übrigen 27 EU Staaten zu, wo in der großen Mehrheit der Gesellschaften und Parteien die krankhafte, politisch und medial gesteuerte Euphorie in Deutschland über die wachsende Überfremdung nur noch mit Kopfschütteln registriert wird.



zuletzt bearbeitet 15.05.2016 19:42 | nach oben springen

#104

RE: "Erkan Alles"

in Politik 15.05.2016 21:10
von Nadine | 3.633 Beiträge | 23854 Punkte

@Deichvogt

Deinen innerbayrischen Eindruck kann ich so nicht bestätigen.
Man muss hier auch die alltäglichen von den virtuellen Realitäten unterscheiden. Derzeit wird halt in den Medien sehr stark AfD-lastig berichtet. Die Lieblingsthemen einer Partei, die nicht mehr als 10% der Wahlberechtigten bindet, nehmen einen überdimensionalen Anteil der Medienaufmerksamkeit in Anspruch. Den Flüchtling selbst sieht man im alltäglichen Straßenbild kaum, weil man ihn in der Regel in mehr oder weniger geschlossenen Einrichtungen interniert und vom Volk meist fernhält. Meine Erfahrung (im Westen) ist die, dass die Leute im einen Augenblick über die Migranten, Flüchtlinge und die zu starke Verbreitung der Türken im Land herziehen, um 10 Minuten später mit der geliebten türkischen Kollegin, wie selbstverständlich, in der Kantine zu sitzen und sich locker und freundschaftlich mit ihr zu unterhalten und dabei noch nicht einmal merken, was für einen Unsinn sie noch vor wenigen Minuten gegenüber den deutschen Kollegen über die Türken verzapft haben. Das eine ist alltägliches Erleben und Zusammenleben, das andere findet durch die Medieninfiltation nur im Gehirn statt, ist also eine Form der Geistesstörung.


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#105

RE: "Erkan Alles"

in Politik 15.05.2016 23:06
von Deichvogt | 1.812 Beiträge | 1812 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #104
@Deichvogt

Deinen innerbayrischen Eindruck kann ich so nicht bestätigen.
Man muss hier auch die alltäglichen von den virtuellen Realitäten unterscheiden. Derzeit wird halt in den Medien sehr stark AfD-lastig berichtet. Die Lieblingsthemen einer Partei, die nicht mehr als 10% der Wahlberechtigten bindet, nehmen einen überdimensionalen Anteil der Medienaufmerksamkeit in Anspruch. Den Flüchtling selbst sieht man im alltäglichen Straßenbild kaum, weil man ihn in der Regel in mehr oder weniger geschlossenen Einrichtungen interniert und vom Volk meist fernhält. Meine Erfahrung (im Westen) ist die, dass die Leute im einen Augenblick über die Migranten, Flüchtlinge und die zu starke Verbreitung der Türken im Land herziehen, um 10 Minuten später mit der geliebten türkischen Kollegin, wie selbstverständlich, in der Kantine zu sitzen und sich locker und freundschaftlich mit ihr zu unterhalten und dabei noch nicht einmal merken, was für einen Unsinn sie noch vor wenigen Minuten gegenüber den deutschen Kollegen über die Türken verzapft haben. Das eine ist alltägliches Erleben und Zusammenleben, das andere findet durch die Medieninfiltation nur im Gehirn statt, ist also eine Form der Geistesstörung.

Das ist keine Medienerfindung, sondern eine soziologische Untersuchung, die aussagt, dass es in Bayern andersherum läuft. Die selbe übrigens, auf die sie sich berufen.

Pardon, aber sie schwafeln schon wieder.

Im übrigen lehnen auch 60% der in Deutschland lebenden Einwohner mit Migrationshintergrund die verfassungswidrige Grenzöffnung ab. Gerade viele Türken lehnen sie ab. Das sagen die Meinungsumfragen. Ich erfahre das jeden Tag auch selber in Gesprächen.


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#106

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 11:44
von sayada.b. | 8.572 Beiträge | 13360 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #86
Zitat von Nadine im Beitrag #83
Zitat von Marlies im Beitrag #81

Sie sind aber ein Schlaumeier.
Das ist doch alles längst bekannt. Es gab eine Vereinbarung zwischen EU und der Türkei. Die Türkei hält Europa die Flüchtlinge vom Leib und im Gegenzug nimmt man die Türkei in die EU auf. Das hätte die EU so nicht vereinbaren müssen. Wenn sie es aber tut, dann hat sie auch die eigenen Pflichten zu erfüllen und kann nicht erwarten, dass nur die Türkei das ihrige tut. Die Türkei winkte die Flüchtlinge schließlich durch, als man erkannte, dass die EU sich nicht an ihren Teil der Vereinbarung hält.
Wie gesagt, das ist alles seit langem bekannt, deshalb wundert es mich, wie innerhalb Europas diese gesamte Flüchtlingsthematik öffentlich diskutiert wird.


Das ist zum Teil richtig.
Die Türkei tat sich allerdings von Anfang an schwer in den Verhandlungen mit den EU-Vertretern, weil denen die demokratische Legitimierung durch die EU Bürger fehlt. Selbst die größte Fraktion im EU-Parlament, die EVP, vertritt nur 12% der EU-Bürger, weil der EU selbst als Organisation in der aktuellen Form der Rückhalt der EU-Bürger fehlt. Das EU-Parlament hat zwar in solchen Dingen nichts zu sagen, wird aber wenigstens von den EU-Bürgern gewählt, wenn auch zuletzt nur von 42%, der Rest verweigert sich der Zustimmung. Die eigentlichen europäischen Verhandlungspartner der Türkei in dieser Sache haben nunmehr überhaupt kein direktes Mandat von den EU-Bürgern. Sie werden in postdiktatorischer Manier von einer kleinen Elite innerhalb der EU gesetzt.
Erdogan war deshalb von Anfang an eher skeptisch, ob es Sinn macht, mit einem solch undemokratischen Gesindel wie den Europäern in Verhandlungen zu treten.
Die Türkei ist das Land, das weltweit die meisten Flüchtlinge aufgenommen hat. Für die Europäer muss das befremdend wirken. Ein solches Land kann nur diktatorisch sein, denn demokratische Länder wie die EU bauen traditionell eher Zäune, Schießanlagen und führen Weltkriege mit Millionen von Toten. Allein das ist in der europäischen Kultur gelebter Humanismus.
Erdogan hat inzwischen erkannt,dass man von den Kreuzzüglern keine Vertragstreue erwarten kann.



Ich dachte, die Heute-Show ist erst am Freitag.


*lol* & *kicher*...


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#107

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 19:18
von ghassan | 1.770 Beiträge | 11979 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #102
Es gibt aber die meisten Ängste gegenüber Fremden in den Regionen,
in denen die wenigsten Fremden leben, d.h. zum gelebten Alltag gehören.
Man könnte das mit Fug und Recht eine Geisteskrankheit nennen.


Was genau meinen Sie jetzt?

.... Quizrunde ....

In Mannheim lebende Einwohner mit Migrationshintergrund: 43,6 % (Zahlen vom 31.12.2015)
https://www.mannheim.de/stadt-gestalten/...ionshintergrund
In Pforzheim lebende Einwohner mit Migrationshintergrund:47% (Zahlen vom 21.02.2014)
http://www.pz-news.de/nachrichten_artike...rid,471465.html

Welches sind die zwei einzigsten Städte in BW in denen die AFD bei der letzten Landtagswahl Direktmandate bekam?
Welches sind die zwei Städte mit dem höchsten Anteil von Einwohner mit Migrationshintergrund in BW?



(Zur völligen Verwirrung Ihres Weltbildes noch Folgendes: In Pforzheim bekam die AFD die meisten Stimmen in dem Wahlbezirk mit dem höchsten Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund)



zuletzt bearbeitet 17.05.2016 19:45 | nach oben springen

#108

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 19:38
von ghassan | 1.770 Beiträge | 11979 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #100
Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer befreundeten Türkin,
die hier in Deutschland zur Schule ging und auch hier studierte,
inhaltlich weit davon entfernt ist, Unterstützerin Erdogans zu sein.

Sie meinte, bei vielen Türken und Türkinnen, wie ihr selbst, hätte längst ein indirekter Solidarisierungseffekt
mit Erdogan stattgefunden, weil die Debatte um ihn eigentlich nur ein Symbol für den in Deutschland
schon seit Jahrzehnten signifikant vorhandenen Türkenhass ist,



Also, in bestimmten Situationen siegt verständlicherweise der Nationalismus über den Verstand.
Habe ich das so richtig verstanden?


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#109

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 22:10
von Nadine | 3.633 Beiträge | 23854 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #108
Zitat von Nadine im Beitrag #100
Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer befreundeten Türkin,
die hier in Deutschland zur Schule ging und auch hier studierte,
inhaltlich weit davon entfernt ist, Unterstützerin Erdogans zu sein.

Sie meinte, bei vielen Türken und Türkinnen, wie ihr selbst, hätte längst ein indirekter Solidarisierungseffekt
mit Erdogan stattgefunden, weil die Debatte um ihn eigentlich nur ein Symbol für den in Deutschland
schon seit Jahrzehnten signifikant vorhandenen Türkenhass ist,



Also, in bestimmten Situationen siegt verständlicherweise der Nationalismus über den Verstand.
Habe ich das so richtig verstanden?



Nein. Mit Nationalismus hat das wenig zu tun.
Die Türken hierzulande merken einfach, dass die Deutschen eigentlich nicht Erdogan meinen,
sondern die Kümmeltürken im allgemeinen, die sie schon immer hassten im Geiste.
Das spüren sie seit Jahrzehnten.
Erdogan ist in diesem Fall nur die Projektonsfläche.


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#110

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 22:44
von Landegaard | 16.565 Beiträge | 27506 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #109
Zitat von ghassan im Beitrag #108
Zitat von Nadine im Beitrag #100
Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer befreundeten Türkin,
die hier in Deutschland zur Schule ging und auch hier studierte,
inhaltlich weit davon entfernt ist, Unterstützerin Erdogans zu sein.

Sie meinte, bei vielen Türken und Türkinnen, wie ihr selbst, hätte längst ein indirekter Solidarisierungseffekt
mit Erdogan stattgefunden, weil die Debatte um ihn eigentlich nur ein Symbol für den in Deutschland
schon seit Jahrzehnten signifikant vorhandenen Türkenhass ist,



Also, in bestimmten Situationen siegt verständlicherweise der Nationalismus über den Verstand.
Habe ich das so richtig verstanden?



Nein. Mit Nationalismus hat das wenig zu tun.
Die Türken hierzulande merken einfach, dass die Deutschen eigentlich nicht Erdogan meinen,
sondern die Kümmeltürken im allgemeinen, die sie schon immer hassten im Geiste.
Das spüren sie seit Jahrzehnten.
Erdogan ist in diesem Fall nur die Projektonsfläche.


:) Die Schlichtheit Ihrer Argumentation ist immer wieder verblüffend. Im Geiste, Spüren, Merken... Also eher esoterischer Nationalismus?

"Die Türken", "die Deutschen", hat mit Nationalismus aber wenig zu tun.

Ein Träumchen...



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#111

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 22:57
von Nadine | 3.633 Beiträge | 23854 Punkte

Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.


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#112

RE: "Erkan Alles"

in Politik 17.05.2016 23:11
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #111
Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.

Wann haben "wir" denn Amerika erobert?


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#113

RE: "Erkan Alles"

in Politik 18.05.2016 00:10
von Maga-neu | 23.154 Beiträge | 66045 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #109
Zitat von ghassan im Beitrag #108
Zitat von Nadine im Beitrag #100
Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer befreundeten Türkin,
die hier in Deutschland zur Schule ging und auch hier studierte,
inhaltlich weit davon entfernt ist, Unterstützerin Erdogans zu sein.

Sie meinte, bei vielen Türken und Türkinnen, wie ihr selbst, hätte längst ein indirekter Solidarisierungseffekt
mit Erdogan stattgefunden, weil die Debatte um ihn eigentlich nur ein Symbol für den in Deutschland
schon seit Jahrzehnten signifikant vorhandenen Türkenhass ist,



Also, in bestimmten Situationen siegt verständlicherweise der Nationalismus über den Verstand.
Habe ich das so richtig verstanden?



Nein. Mit Nationalismus hat das wenig zu tun.
Die Türken hierzulande merken einfach, dass die Deutschen eigentlich nicht Erdogan meinen,
sondern die Kümmeltürken im allgemeinen, die sie schon immer hassten im Geiste.
Das spüren sie seit Jahrzehnten.
Erdogan ist in diesem Fall nur die Projektonsfläche.

Ach, ich glaube, die wenigsten Deutschen hassen "die Türken". Allerdings gibt es bestimmt Türken, die die Abneigung vieler Deutscher gegenüber Erdogan mit einer allgemeinen Abneigung gegenüber der Türkei verwechseln.


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#114

RE: "Erkan Alles"

in Politik 18.05.2016 07:01
von Landegaard | 16.565 Beiträge | 27506 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #111
Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.


Das ist angesichts dessen, was Deutschland im vergangenen Jahr hinsichtlich Flüchtlingsaufnahme geleistet hat, eine ziemlich lustige Aussage. Im übrigen ist die politische Korrektness eine amerikanische und keine deutsche Erfindung.

Ich beneide Sie ein wenig darum, Ihre Überzeugungen weitestgehend befreit von lästigen Fakten bilden zu können. Das ist auch eine Art von Freiheit.



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#115

RE: "Erkan Alles"

in Politik 18.05.2016 07:14
von Landegaard | 16.565 Beiträge | 27506 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #113
Zitat von Nadine im Beitrag #109
Zitat von ghassan im Beitrag #108
Zitat von Nadine im Beitrag #100
Ich hatte gestern ein längeres Gespräch mit einer befreundeten Türkin,
die hier in Deutschland zur Schule ging und auch hier studierte,
inhaltlich weit davon entfernt ist, Unterstützerin Erdogans zu sein.

Sie meinte, bei vielen Türken und Türkinnen, wie ihr selbst, hätte längst ein indirekter Solidarisierungseffekt
mit Erdogan stattgefunden, weil die Debatte um ihn eigentlich nur ein Symbol für den in Deutschland
schon seit Jahrzehnten signifikant vorhandenen Türkenhass ist,



Also, in bestimmten Situationen siegt verständlicherweise der Nationalismus über den Verstand.
Habe ich das so richtig verstanden?



Nein. Mit Nationalismus hat das wenig zu tun.
Die Türken hierzulande merken einfach, dass die Deutschen eigentlich nicht Erdogan meinen,
sondern die Kümmeltürken im allgemeinen, die sie schon immer hassten im Geiste.
Das spüren sie seit Jahrzehnten.
Erdogan ist in diesem Fall nur die Projektonsfläche.

Ach, ich glaube, die wenigsten Deutschen hassen "die Türken". Allerdings gibt es bestimmt Türken, die die Abneigung vieler Deutscher gegenüber Erdogan mit einer allgemeinen Abneigung gegenüber der Türkei verwechseln.



Erdogan war noch vor nicht allzulanger Zeit ein ziemlich beliebter Politiker. Jemand der die Türkei wirtschaftlich nach vorne bringt, jemand der das Land "entstaubt". Es ist noch gar nicht so lange her, da wurde er allenthalben über den Klee dafür gelobt, sogar für die Aussöhnung mit den Kurden zu kämpfen. Seine Presse war durchweg hervorragend.

Dass die Stimmung kippte, liegt doch einzig an seiner zunehmend autokratischen Politik, gekippt spätestens mit dem Umgang mit den Protesten am Gezi-Park, spätestens aber durch die Anzettelung eines Bürgerkrieges, um ein ungefälliges Wahlergebnis zu korrigieren.

Was da im Fieberwahn als "breite Unterstützung der Türken für Erdogan" interpretiert wird, ist die Folge von Protestzerschlagung, Einschüchterung und Rechtebeschneidung. Der frenetische Jubel nichts weiter als ein weiterer Nachweis, dass Indoktrination tatsächlich erfolgreich ist. Wissen wir Deutschen allerdings spätestens seit 1933, es sind ja nur ein paar bedauerliche Figuren, die das besser finden, als den natürlichen Widerstreit verschiedener Überzeugungen innerhalb einer Demokratie.



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#116

RE: "Erkan Alles"

in Politik 18.05.2016 08:05
von sayada.b. | 8.572 Beiträge | 13360 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #111
Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.


Wie viele Säcke voll mit Vorurteilen und Einbildungen schleppe Sie denn eigentlich mit sich herum?

"Die Türken"... - soso...


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#117

RE: "Erkan Alles"

in Politik 19.05.2016 18:00
von Nadine | 3.633 Beiträge | 23854 Punkte

Der Westen, allen voran die EU, sägt gerade an Erdogans Ast. Man macht mächtig Propagande gegen ihn, in den eigenen Volksempfängern. Als man das bei Assad begann, wurde er noch diktatorischer als Erdogan, um seinen Kopf zu retten, aber er hatte wenigstens noch Putin hinter sich. Bei Mubarak war die Sache von Anfang aussichtslos, weil Ägypten sich seit Sadat zu sehr an den Westen angelehnt hatte.


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#118

RE: "Erkan Alles"

in Politik 19.05.2016 18:45
von teopred | 93 Beiträge | 93 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #117
Der Westen, allen voran die EU, sägt gerade an Erdogans Ast. Man macht mächtig Propagande gegen ihn, in den eigenen Volksempfängern. Als man das bei Assad begann, wurde er noch diktatorischer als Erdogan, um seinen Kopf zu retten, aber er hatte wenigstens noch Putin hinter sich. Bei Mubarak war die Sache von Anfang aussichtslos, weil Ägypten sich seit Sadat zu sehr an den Westen angelehnt hatte.

Sie wissen doch überhaupt nix über Anwar al Sadat. Auch sonst ist Ihr "Wissen" dem "Wollen" und "Habenwollen" geschuldet. Davon möchte ich jetzt und weiterhin nicht weiter belästigt werden.

Kann Hans diese Schwätzkuh bitte entfernen. Es ödet an, sogar sehr.
Ich brauche so eine unbefriedigte Zicke mit Muselmanen-Negervorliebe nicht.
Ich brauche sie schon gar nicht, um mir dauernd "Nazi" über den Labberlatz bürsten lassen zu müssen.
Ausfegen ist angesagt. Danke.


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#119

RE: "Erkan Alles"

in Politik 19.05.2016 23:37
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von teopred im Beitrag #118
Zitat von Nadine im Beitrag #117
Der Westen, allen voran die EU, sägt gerade an Erdogans Ast. Man macht mächtig Propagande gegen ihn, in den eigenen Volksempfängern. Als man das bei Assad begann, wurde er noch diktatorischer als Erdogan, um seinen Kopf zu retten, aber er hatte wenigstens noch Putin hinter sich. Bei Mubarak war die Sache von Anfang aussichtslos, weil Ägypten sich seit Sadat zu sehr an den Westen angelehnt hatte.

Sie wissen doch überhaupt nix über Anwar al Sadat. Auch sonst ist Ihr "Wissen" dem "Wollen" und "Habenwollen" geschuldet. Davon möchte ich jetzt und weiterhin nicht weiter belästigt werden.

Kann Hans diese Schwätzkuh bitte entfernen. Es ödet an, sogar sehr.
Ich brauche so eine unbefriedigte Zicke mit Muselmanen-Negervorliebe nicht.
Ich brauche sie schon gar nicht, um mir dauernd "Nazi" über den Labberlatz bürsten lassen zu müssen.
Ausfegen ist angesagt. Danke.

Ist das eine Ente?


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#120

RE: "Erkan Alles"

in Politik 20.05.2016 11:01
von Deichvogt | 1.812 Beiträge | 1812 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #107
Zitat von Nadine im Beitrag #102
Es gibt aber die meisten Ängste gegenüber Fremden in den Regionen,
in denen die wenigsten Fremden leben, d.h. zum gelebten Alltag gehören.
Man könnte das mit Fug und Recht eine Geisteskrankheit nennen.


Was genau meinen Sie jetzt?

.... Quizrunde ....

In Mannheim lebende Einwohner mit Migrationshintergrund: 43,6 % (Zahlen vom 31.12.2015)
https://www.mannheim.de/stadt-gestalten/...ionshintergrund
In Pforzheim lebende Einwohner mit Migrationshintergrund:47% (Zahlen vom 21.02.2014)
http://www.pz-news.de/nachrichten_artike...rid,471465.html

Welches sind die zwei einzigsten Städte in BW in denen die AFD bei der letzten Landtagswahl Direktmandate bekam?
Welches sind die zwei Städte mit dem höchsten Anteil von Einwohner mit Migrationshintergrund in BW?



(Zur völligen Verwirrung Ihres Weltbildes noch Folgendes: In Pforzheim bekam die AFD die meisten Stimmen in dem Wahlbezirk mit dem höchsten Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund)






Danke! Schöne Quellen!



zuletzt bearbeitet 20.05.2016 11:02 | nach oben springen

#121

RE: "Erkan Alles"

in Politik 20.05.2016 11:10
von Deichvogt | 1.812 Beiträge | 1812 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #111
Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.

Komisch, letztes Jahr standen sie zu zig Tausenden an den Bahnhòfen und haben Fähnchen schwingend die Flüchtlinge empfangen. Einmalig in ganz Europa. Es musste sogar eigens ein Begriff dafür kreiert werden, die sog. Willkommenskultur.

Sie reden eigentlich die ganze Zeit nur von sich selbst. Die Realität nehmen sie gar nicht mehr wahr. Und da sie ständig von Geistesstörungen sprechen, nehme ich an, sie leiden selber darunter. Darunter und unter ihren massiven Vorurteilen gegenüber der einheimischen Bevölkerung.

Und jetzt legen sie bitte mal ne andere Platte auf. Sie fangen an zu langweilen.


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#122

RE: "Erkan Alles"

in Politik 20.05.2016 11:23
von Nadine | 3.633 Beiträge | 23854 Punkte

Sie werden mir sicher nicht widersprechen, dass der Osten des Landes traditionell einen deutlich geringeren Anteil an Menschen fremder Herkunft/Wurzeln hat als der Westen, die AfD aber dort ihre Hochburgen hat. Ich will hier nichts gegen die AfD sagen, aber die Ängste vor Überfremdung sind nun mal einer der Kernthemen der AfD.
Dort, wo der Fremdländische wahrnehmbar über einen langen Zeitraum zum Teil des Ortsbildes gehört, wo sich Beziehungen zu den Heimischen entwickeln, da wird das Fremdländische mit der Zeit nicht mehr primär als Störfaktor empfunden, jedenfalls von der Mehrheit der Bürger nicht.
Dem widerspricht es einerseits nicht, wenn in Regionen und Kommunen, in denen ein deutlich überdurchschnittlicher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (wie man heutzutage so sagt) lebt, auch der Anteil an „Stammbürgern“, welche dies nicht gerne sehen, höher ist oder wächst, vor allem (und das ist der eigentliche Punkt), wenn die Fremdmigration über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum geschieht, wenn also innerhalb weniger Jahre sehr viel Zustrom stattfindet.
Ein weiterer, nicht unwesentlicher Punkt ist der, dass vieles von dem, was die Bürger als Angst vor Überfremdung empfinden, primär virtueller Natur ist, womit ich meine, dass Gefühle und Ängste zu einem nicht unerheblichen Teil über unsere Medien und virtuellen sozialen Netzwerke entstehen, ohne dass das für die Menschen in ihrem konkreten Alltag in dieser Intensität überhaupt wahrnehmbar ist.
Ich habe beispielsweise hier in meinem Umfeld in 5 Minuten und 15 Minuten Fußweg Entfernung zwei größere Flüchtlingsunterkünfte. Würde ich bei Spaziergängen oder Einkäufen im Supermarkt durchzählen, ab der wie vielten Person, die mir begegnet, ein eventueller Flüchtling zu sehen ist, dann käme ich vermutlich mindestens auf die Zahl 50 und das, obwohl gerade gegenüber dem nächsten Supermarkt eine sehr große Flüchtlingsunterkunft steht.
Die Leute scheinen irgendwie interniert zu sein, denn man sieht sie ganz selten auf der Straße. Entweder hat man den Flüchtlinge hier Einschränkungen beim Freigang auferlegt oder sie haben einfach Angst vor dem Hass der Straße.
Obwohl man also kaum Flüchtlinge im Alltag sieht, ist das Thema ein deutlich größeres Problem in den Köpfen der Menschen, weil sie auf virtuellem Wege mit dem Thema seit Monaten zugeschüttet werden. Diesen Effekt sollte man bei allem nicht übersehen.


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#123

RE: "Erkan Alles"

in Politik 20.05.2016 11:37
von Maga-neu | 23.154 Beiträge | 66045 Punkte

Zitat von Deichvogt im Beitrag #121
Zitat von Nadine im Beitrag #111
Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.

Komisch, letztes Jahr standen sie zu zig Tausenden an den Bahnhòfen und haben Fähnchen schwingend die Flüchtlinge empfangen. Einmalig in ganz Europa. Es musste sogar eigens ein Begriff dafür kreiert werden, die sog. Willkommenskultur.


http://m.welt.de/politik/deutschland/art...nur-staunt.html

Ich habe mir das Staunen über diese Kanzlerin längst abgewöhnt. Jetzt will auch Niger über eine Milliarde Euro für die "Flüchtlinge", mal sehen, wer als nächster Geld will...
http://www.krone.at/Welt/Auch_Niger_will...pp-Story-510767


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#124

RE: "Erkan Alles"

in Politik 20.05.2016 11:59
von Deichvogt | 1.812 Beiträge | 1812 Punkte

Zitat von Nadine im Beitrag #122
Sie werden mir sicher nicht widersprechen, dass der Osten des Landes traditionell einen deutlich geringeren Anteil an Menschen fremder Herkunft/Wurzeln hat als der Westen, die AfD aber dort ihre Hochburgen hat. Ich will hier nichts gegen die AfD sagen, aber die Ängste vor Überfremdung sind nun mal einer der Kernthemen der AfD.
Dort, wo der Fremdländische wahrnehmbar über einen langen Zeitraum zum Teil des Ortsbildes gehört, wo sich Beziehungen zu den Heimischen entwickeln, da wird das Fremdländische mit der Zeit nicht mehr primär als Störfaktor empfunden, jedenfalls von der Mehrheit der Bürger nicht.
Dem widerspricht es einerseits nicht, wenn in Regionen und Kommunen, in denen ein deutlich überdurchschnittlicher Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (wie man heutzutage so sagt) lebt, auch der Anteil an „Stammbürgern“, welche dies nicht gerne sehen, höher ist oder wächst, vor allem (und das ist der eigentliche Punkt), wenn die Fremdmigration über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum geschieht, wenn also innerhalb weniger Jahre sehr viel Zustrom stattfindet.
Ein weiterer, nicht unwesentlicher Punkt ist der, dass vieles von dem, was die Bürger als Angst vor Überfremdung empfinden, primär virtueller Natur ist, womit ich meine, dass Gefühle und Ängste zu einem nicht unerheblichen Teil über unsere Medien und virtuellen sozialen Netzwerke entstehen, ohne dass das für die Menschen in ihrem konkreten Alltag in dieser Intensität überhaupt wahrnehmbar ist.
Ich habe beispielsweise hier in meinem Umfeld in 5 Minuten und 15 Minuten Fußweg Entfernung zwei größere Flüchtlingsunterkünfte. Würde ich bei Spaziergängen oder Einkäufen im Supermarkt durchzählen, ab der wie vielten Person, die mir begegnet, ein eventueller Flüchtling zu sehen ist, dann käme ich vermutlich mindestens auf die Zahl 50 und das, obwohl gerade gegenüber dem nächsten Supermarkt eine sehr große Flüchtlingsunterkunft steht.
Die Leute scheinen irgendwie interniert zu sein, denn man sieht sie ganz selten auf der Straße. Entweder hat man den Flüchtlinge hier Einschränkungen beim Freigang auferlegt oder sie haben einfach Angst vor dem Hass der Straße.
Obwohl man also kaum Flüchtlinge im Alltag sieht, ist das Thema ein deutlich größeres Problem in den Köpfen der Menschen, weil sie auf virtuellem Wege mit dem Thema seit Monaten zugeschüttet werden. Diesen Effekt sollte man bei allem nicht übersehen.

Überfremdung ist nicht nur eine diffuse, virtuelle "Angst", sondern ein reales Problem. Solange Menschen wie sie behaupten, es gäbe nur ein Gefühl als Grundlage für die massiven Wahlverluste der ehemaligen Volksparteien und keine realen Probleme, solange sie behaupten, die Kritik an der katastrophalen Einwanderungspolitik dieses Landes, beruhe auf Emotionen und nicht auf realen Konflikten, solange sind sie diejenige, die sich der Realität verweigert.

Sie giessen ständig Öl ins Feuer, reissen Gräben auf, grenzen Andersdenkende aus, diffamieren sie und hetzen in einer Tour. Sie sind unglaublich aggressiv, nehmen immer sich selbst zum Maßstab für Andere und fällen ständig ideologisch begründete Werturteile. Dabei offenbaren sie eine unglaubliche Ignoranz und Intoleranz. Warum sind sie eigentlich so eingebildet? Worauf bilden sie sich überhaupt was ein? Auf ihre unreife, unreflektierte Gesinnung? Sie sind niemand mit dem ich weiter diskutieren möchte. Weil sie nicht merken, dass sie selbst diejenige sind, über die sie sich aufregen. Alles was sie an anderen kritisieren, trifft noch viel mehr sie selber zu. Und jetzt verschwenden sie bitte nicht weiter meine Zeit...


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#125

RE: "Erkan Alles"

in Politik 20.05.2016 12:04
von Deichvogt | 1.812 Beiträge | 1812 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #123
Zitat von Deichvogt im Beitrag #121
Zitat von Nadine im Beitrag #111
Deutsche tun sich traditionell sehr schwer mit dem Gefühl von Empathie gegenüber anderen und Fremden.

Sie haben deshalb die politische Korrektheit erfunden, wo sie falsche Gefühle für nicht vorhandene Verletzungen zelebrieren.

Komisch, letztes Jahr standen sie zu zig Tausenden an den Bahnhòfen und haben Fähnchen schwingend die Flüchtlinge empfangen. Einmalig in ganz Europa. Es musste sogar eigens ein Begriff dafür kreiert werden, die sog. Willkommenskultur.


http://m.welt.de/politik/deutschland/art...nur-staunt.html

Ich habe mir das Staunen über diese Kanzlerin längst abgewöhnt. Jetzt will auch Niger über eine Milliarde Euro für die "Flüchtlinge", mal sehen, wer als nächster Geld will...
http://www.krone.at/Welt/Auch_Niger_will...pp-Story-510767

Man wird das Problem nur gemeinsam mit den Durchgangsstaaten lösen können. Spanien hat es ja vorgemacht. 1 Milliarde für die gesamte EU ist wenig, wenn man die Kosten für die Lawine in DE damit vergleicht.


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