#1

Syrien

in Politik 20.03.2011 00:14
von Landegaard | 16.568 Beiträge | 27536 Punkte

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/...n-Syrien-5-Tote

UNO-Resulotion? Zeit zum Handeln? Kosten-Nutzen? Jamming?



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#2

RE: Syrien

in Politik 20.03.2011 02:02
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Landegaard
20.03.2011 00:14 #63400
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/03/19/International/Unruhen-in-der-islamischen-Welt/Erste-Aufstaende-in-Syrien-5-Tote

UNO-Resulotion? Zeit zum Handeln? Kosten-Nutzen? Jamming?

Nee. Syrien ist weiterhin Spielball. Beim Golfkrieg II von Bush sen. hat sich Syrien der westlich-arabischen Allianz gegen Saddam angeschlossen. Nach 9/11war Syrien offenbar hilfreich bei der Verfolgung und "Befragung" vermuteter Terroristen. Syrien verhandelt imer wieder verdeckt mit Israel und das Regime ist insofern gedukdet, als es trotz ofiziell andauernden Kriegszustandes keinerlei Intentionen zeigt, einen erneuten Waffengang mit Israel zu wagen. Sicherheitsdinste und Armee sind dem Regime treu ergeben und wie das Regime mit Oppositionelln umzugehen gedenkt, hat Assad sen. in Hama konsequent gezeigt: 20.000 Tote. Der alawitische Führungsklüngel um Assad stellt sicher, dass Syrien ncht wirklich zum Pudel des Iran wird, die Drähte zum Westen bestehen sind vorhanden. Die wirtschaftlice Situation ist nicht so schlecht wie in Ägypten oder anderswo. Die Opposition ist schwach. Von einem Volksaufstnd kann keine Rede sein.


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#3

RE: Syrien

in Politik 20.03.2011 09:13
von Maga (gelöscht)
avatar


Zitat von: GeorgeF
20.03.2011 02:02 #63408

Nee. Syrien ist weiterhin Spielball. Beim Golfkrieg II von Bush sen. hat sich Syrien der westlich-arabischen Allianz gegen Saddam angeschlossen. Nach 9/11war Syrien offenbar hilfreich bei der Verfolgung und "Befragung" vermuteter Terroristen. Syrien verhandelt imer wieder verdeckt mit Israel und das Regime ist insofern gedukdet, als es trotz ofiziell andauernden Kriegszustandes keinerlei Intentionen zeigt, einen erneuten Waffengang mit Israel zu wagen. Sicherheitsdinste und Armee sind dem Regime treu ergeben und wie das Regime mit Oppositionelln umzugehen gedenkt, hat Assad sen. in Hama konsequent gezeigt: 20.000 Tote. Der alawitische Führungsklüngel um Assad stellt sicher, dass Syrien ncht wirklich zum Pudel des Iran wird, die Drähte zum Westen bestehen sind vorhanden. Die wirtschaftlice Situation ist nicht so schlecht wie in Ägypten oder anderswo. Die Opposition ist schwach. Von einem Volksaufstnd kann keine Rede sein.
Im Prinzip sehe ich es genauso. Mit einem Unterschied: Eine Aktion wie unter Assad sen. sollte heutzutage nicht mehr möglich sein. Ein Diktator, der einen Aufstand so brutal (20.000 Getötete - das wäre ein Drittel der Einwohner meiner Stadt) niederschlagen lässt, sollte gewarnt sein, dass man ihn "zur Verantwortung zieht"... Ein Forist im SpOn, der werte Herr Schnarch, schrieb, es ginge darum, die Demokratie in Libyen zu etablieren. Darum kann es nicht gehen, auch weil wir nicht wissen, welche Anliegen die Widerstandskämpfer verfolgen - wahrscheinlich höchst disparate Anliegen. Es geht darum zu verhindern, dass ein irrer Despot sein Volk abschlachtet. (Assad jun. halte ich freilich nicht für "meschugge", um es mit den Worten nahals zu sagen.)


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#4

RE: Syrien

in Politik 20.03.2011 09:26
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte


Zitat von: GeorgeF
20.03.2011 02:02 #63408

Nee. Syrien ist weiterhin Spielball. Beim Golfkrieg II von Bush sen. hat sich Syrien der westlich-arabischen Allianz gegen Saddam angeschlossen. Nach 9/11war Syrien offenbar hilfreich bei der Verfolgung und "Befragung" vermuteter Terroristen. Syrien verhandelt imer wieder verdeckt mit Israel und das Regime ist insofern gedukdet, als es trotz ofiziell andauernden Kriegszustandes keinerlei Intentionen zeigt, einen erneuten Waffengang mit Israel zu wagen. Sicherheitsdinste und Armee sind dem Regime treu ergeben und wie das Regime mit Oppositionelln umzugehen gedenkt, hat Assad sen. in Hama konsequent gezeigt: 20.000 Tote. Der alawitische Führungsklüngel um Assad stellt sicher, dass Syrien ncht wirklich zum Pudel des Iran wird, die Drähte zum Westen bestehen sind vorhanden. Die wirtschaftlice Situation ist nicht so schlecht wie in Ägypten oder anderswo. Die Opposition ist schwach. Von einem Volksaufstnd kann keine Rede sein.


Ergo
die Kosten/Nutzen Rechnung der Erfolgskonten hat in der rechten Ertragsspalte Nichts oder nicht viel. (Ausser eventuelle Demokratie) aber auf der linken Kostenseite westliche Sicherheitsinteressen.
Ganz anderst zu Libyen, das auf der rechten Seite dankbare Aufständische Gewinner mit Öl verspricht.


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#5

RE: Syrien

in Politik 21.03.2011 12:06
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte

Allein in der südlichen Stadt Darra sind bisher 20 Tote und cca 300 Verletzte zu beklagen.
Der gesamte druzische Süden Syriens wurde abgesperrt.
Schwierigkeiten bereitet die Stadt Kuneitra, da hier die syrische Armee nicht erlaubt ist.
Auch der kurdische Norden (Al Qamishli , Al Haskah , Deir ez-Zor und Homs) sind im anfänglichen Aufstand.


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#6

RE: Syrien

in Politik 21.03.2011 12:18
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: RagnarLodbrok
20.03.2011 09:26 #63415


Ganz anderst zu Libyen, das auf der rechten Seite dankbare Aufständische Gewinner mit Öl verspricht.


Das Öl ist vor dem Aufstand auch gut geflossen.


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#7

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 11:44
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte

Report: Syria Deraa hospital receives at least 25 bodies of protesters (Reuters)


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#8

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:37
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
20.03.2011 02:02 #63408

Nee. Syrien ist weiterhin Spielball. Beim Golfkrieg II von Bush sen. hat sich Syrien der westlich-arabischen Allianz gegen Saddam angeschlossen. Nach 9/11war Syrien offenbar hilfreich bei der Verfolgung und "Befragung" vermuteter Terroristen. Syrien verhandelt imer wieder verdeckt mit Israel und das Regime ist insofern gedukdet, als es trotz ofiziell andauernden Kriegszustandes keinerlei Intentionen zeigt, einen erneuten Waffengang mit Israel zu wagen. Sicherheitsdinste und Armee sind dem Regime treu ergeben und wie das Regime mit Oppositionelln umzugehen gedenkt, hat Assad sen. in Hama konsequent gezeigt: 20.000 Tote. Der alawitische Führungsklüngel um Assad stellt sicher, dass Syrien ncht wirklich zum Pudel des Iran wird, die Drähte zum Westen bestehen sind vorhanden. Die wirtschaftlice Situation ist nicht so schlecht wie in Ägypten oder anderswo. Die Opposition ist schwach. Von einem Volksaufstnd kann keine Rede sein.


Sehe ich ganz ähnlich. Syrien bzw. die syrische Regierung unter Assad junior ist in der Region - obwohl als Feind Israels eingestuft - defacto dennoch ein (von Ost wie von West) zugänglicher Stabilitätsfaktor und sollte als solches auch erhalten bleiben.

Allein schon der stabilisierende/regulierende Einfluß in Libanon und auf die dortige Hisbollah ist von großer Wichtigkeit und schreckt Israel vor eventuellen weiteren regional wie überregional friedensgefährdenden "pre- und post-emptiven" Abenteuern im Süden Libanons ab.

Außerdem ist Syrien ein sekular ausgerichteter, verhältnismäßig moderner arabischer Mehrvölker-Staat, mit großer geo-stategischer Bedeutung, jedoch ohne fruchtbaren Boden für ein tatsächlich demokratisches Staatssystem.

Als Alternative zu Assad jun. käme daher nur eine Art "Oberster Militärrat" ähnlich wie in Ägypten in Frage. Damit wären alle relativ gut bedient.



zuletzt bearbeitet 24.03.2011 12:54 | nach oben springen

#9

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:40
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 12:37 #64016


Sehe ich ganz ähnlich. Syrien bzw. die syrische Regierung unter Assad junior ist in der Region - obwohl als Feind Israels eingestuft - defacto dennoch ein (von Ost wie von West) zugänglicher Stabilitätsfaktor und sollte als solches auch erhalten bleiben.





Genau so "stabilisierend" wie Mubarak, Gaddafi, Khmaenei und Ahmadi.


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#10

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:45
von Hans Bergman | 16.655 Beiträge | 39648 Punkte


Zitat von: Leto_II.
21.03.2011 12:18 #63512


Das Öl ist vor dem Aufstand auch gut geflossen.

Es fließt nach wie vor.



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#11

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:48
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Würde mich nicht wundern, wenn die trotz allem national gesinnten Demonstranten neben der berechtigten Forderung nach mehr Freiheit durch z.B. Reformen (was ihnen natürlich aktuell am allerwichtigsten ist), dann auch die Rückgabe des Golan fordern würden. Die jetzige Euphorie in Isarel könnte sich daher schon bald als fehl am Platz erweisen.


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#12

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:51
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 12:48 #64020
Würde mich nicht wundern, wenn die trotz allem national gesinnten Demonstranten neben der berechtigten Forderung nach mehr Freiheit durch z.B. Reformen (was ihnen natürlich aktuell am allerwichtigsten ist), dann auch die Rückgabe des Golan fordern würden. Die jetzige Euphorie in Isarel könnte sich daher schon bald als fehl am Platz erweisen.



Wieder recht feuchte Träume.
Wann hast Du diesen Traum von der "Euphorie in Isarel" gehabt?


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#13

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:52
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: nahal
24.03.2011 12:40 #64017

Genau so "stabilisierend" wie Mubarak, Gaddafi, Khmaenei und Ahmadi.


Über dem bekennenden und in der Islamischen Welt mehr oder weniger isloierten Israel-Freund Mubarak können Sie doch am allerwenigsten klagen.


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#14

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:55
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 12:37 #64016


Sehe ich ganz ähnlich. Syrien bzw. die syrische Regierung unter Assad junior ist in der Region - obwohl als Feind Israels eingestuft - defacto dennoch ein (von Ost wie von West) zugänglicher Stabilitätsfaktor und sollte als solches auch erhalten bleiben.

Allein schon der stabilisierende/regulierende Einfluß in Libanon und auf die dortige Hisbollah ist von großer Wichtigkeit und schreckt Israel vor eventuellen weiteren regional wie überregional friedensgefährdenden "pre- und post-emptiven" Abenteuern im Süden Libaons ab.

Außerdem ist Syrien ein sekular ausgerichteter, verhältnismäßig moderner arabischer Mehrvölker-Staat, mit großer geo-stategischer Bedeutung, jedoch ohne fruchtbaren Boden für eine tatsächlich demokratisches Staatssystem.

Als Alternative zu Assad jun. käme daher nur eine Art "Oberster Militärrat" ähnlich wie in Ägypten in Frage.


Da hast Du meinen Beitrag wohl ein wenig missverstanden. Als "Stabilitätsfaktor" würde ich Syrien nun ganz und gar nicht einstufen. Syrien ist scheinstabil auf Grund immenser Korruption und ebenso immenser Unterdrückung.
Und was die von Dir angenommene Behauptung einer stabilisierenden Rolle Syriens wg. des Süd-Libananon betrifft: Erst die massive und illegale Aufrüstung der Hisbollah (siehe UN-Resolution) mit unbeschränkter Unterstützung Syriens in Verbindung mit den erklärten Zielen von Hisbollah macht nicht nur den Libanon instabil (siehe auch Hariri-Mord), sondern ist eine konkrete Berohung Israels, das seinerseits gegenüber dem Libanon KEINERLEI territoriale Forderungen hat. Syrien beherbergt Hamas-Bonzen.
Das Übel in Syriens Führung ist weniger Assad, als der Oberste Militärrat.


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#15

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 12:57
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: nahal
24.03.2011 12:51 #64021


Wieder recht feuchte Träume.
Wann hast Du diesen Traum von der "Euphorie in Isarel" gehabt?



Ich leite nur ab. Deine Beiträge zu Syrien lassen nämlich eine gewisse Euphorie durchschimmern, oder irre ich mich?


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#16

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 13:10
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 12:57 #64027


Ich leite nur ab. Deine Beiträge zu Syrien lassen nämlich eine gewisse Euphorie durchschimmern, oder irre ich mich?


Quatsch.
Ich gebe zwar zu, dass mir Syrien etwas näher liegt als Yemen oder Bahrein, aber mit "Euphorie in Israel" hat das wenig zu tun.

Und meine Beiträge beinhalteten nur Weiterleitung von Infos.



zuletzt bearbeitet 24.03.2011 13:11 | nach oben springen

#17

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 13:18
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 12:55 #64025

Da hast Du meinen Beitrag wohl ein wenig missverstanden.

Keine Sorge, war Absicht. :)


Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 12:55 #64025

Als "Stabilitätsfaktor" würde ich Syrien nun ganz und gar nicht einstufen. Syrien ist scheinstabil auf Grund immenser Korruption und ebenso immenser Unterdrückung.
Und was die von Dir angenommene Behauptung einer stabilisierenden Rolle Syriens wg. des Süd-Libananon betrifft: Erst die massive und illegale Aufrüstung der Hisbollah (siehe UN-Resolution) mit unbeschränkter Unterstützung Syriens in Verbindung mit den erklärten Zielen von Hisbollah macht nicht nur den Libanon instabil (siehe auch Hariri-Mord), sondern ist eine konkrete Berohung Israels, das seinerseits gegenüber dem Libanon KEINERLEI territoriale Forderungen hat.


Netter Versuch, aber die völkerrechtswidrige israelische Invasion Süd-Libanons in 1982 war der Grund, warum die Hisbollah überhaupt erst entstanden ist. Das sollte einigen Hisbollah-Kritikern dann doch zu denken geben.


Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 12:55 #64025

Syrien beherbergt Hamas-Bonzen.

Quelle?
Selbst wenn: Bonzen mit Einfluß auf eine fragwürdige bis verbrecherische Interessensgemeinschaft gibt es doch fast überall auf der Welt. Das macht Syrien nicht schlechter.


Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 12:55 #64025

Das Übel in Syriens Führung ist weniger Assad, als der Oberste Militärrat.


Das Militär hat in Syrien einen ähnlichen Einfluß, wie traditionell in der Türkei und in Ägypten. Auch das macht Syrien nicht schlechter.



zuletzt bearbeitet 24.03.2011 13:19 | nach oben springen

#18

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 13:32
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte

Zurück zur "stabilen" Syrien:

Zur Zeit demonstrieren cca 25.000 in Darra.
Letzte Meldungen sprechen von 100 Tote.


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#19

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 13:48
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: nahal
24.03.2011 13:32 #64041
Zurück zur "stabilen" Syrien:

Zur Zeit demonstrieren cca 25.000 in Darra.
Letzte Meldungen sprechen von 100 Tote.



Dass ein Staat wie z.B. Syrien außenpolitisch ein stabilisierender Faktor ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es im Inneren ähnlich stabil zugehen muß.


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#20

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 13:54
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 13:48 #64046


Dass ein Staat wie z.B. Syrien außenpolitisch ein stabilisierender Faktor ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es im Inneren ähnlich stabil zugehen muß.


Kann man so sehen.
Aber nur wenn man Hezbollah und Hamas als "stabilisierende Faktoren" betrachtet.


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#21

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 13:54
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 13:48 #64046


Dass ein Staat wie z.B. Syrien außenpolitisch ein stabilisierender Faktor ist, bedeutet nicht zwangsläufig, dass es im Inneren ähnlich stabil zugehen muß.

Syrien "aussenpolitisch stabilisierend"? Das sehen viele Libanesen durchaus anders. Und in Bezug auf die übrige Nachbarn eher impotent denn stabilisierend.


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#22

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 14:25
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 13:54 #64050

Syrien "aussenpolitisch stabilisierend"? Das sehen viele Libanesen durchaus anders. Und in Bezug auf die übrige Nachbarn eher impotent denn stabilisierend.


Syrien hat nicht nur den Libanon, wo er durchaus stabilisiernd mitwirkt bzw. mitgewirkt hat (ja, was denn sonst?) als Nachbarn.
Nicht auszudenken, würde Syrien nicht über seine ehemalige westliche Provinz wachen, die ihm die Franzosen im Zuge der katastrophalen "Neuordnung" bzw. Grenzlegung durch die Kolonialmächte weggenommen haben. Hinzu kommt die Problematik mit den Kurden, die Grenze zu Irak, und die Beziehungen zur Türkei und Iran.
Syriens stabilisiernder Einfluß ist - objektiv betrachtet - aber auch als wichtiger Teil eines Gegengewichtes zu Israels Dominanz zu verstehen (Kleinvieh macht eben auch Mist). Dass Du als großer israel-unkritischer Israel-Freund das natürlich anders siehst, brauchst Du mir jetzt aber nicht extra schreiben.



zuletzt bearbeitet 24.03.2011 14:30 | nach oben springen

#23

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 14:29
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: nahal
24.03.2011 13:54 #64049


Kann man so sehen.
Aber nur wenn man Hezbollah und Hamas als "stabilisierende Faktoren" betrachtet.


Über den stabilisierenden Einfluß der Hisbollah lässt sich streiten (kommt auf den Blickwinkel an). Die Hamas ist eher Störfaktor. Die Waffen der Hamas stammen aber meist aus dem Iran und wurden über Ägypten eingeschleust.


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#24

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 14:31
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 13:54 #64050

Syrien "aussenpolitisch stabilisierend"? Das sehen viele Libanesen durchaus anders. Und in Bezug auf die übrige Nachbarn eher impotent denn stabilisierend.


"Die" Libanesen? Wohl eher doch nur die Maroniten-Minderheit und die paar-tausend Drusen.



zuletzt bearbeitet 24.03.2011 14:39 | nach oben springen

#25

RE: Syrien

in Politik 24.03.2011 14:38
von nahal | 19.378 Beiträge | 26425 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
24.03.2011 14:29 #64063


Über den stabilisierenden Einfluß der Hisbollah lässt sich streiten (kommt auf den Blickwinkel an). Die Hamas ist eher Störfaktor. Die Waffen der Hamas stammen aber meist aus dem Iran und wurden über Ägypten eingeschleust.


Der "Blickwinkel" sieht so aus:
1)Hezbollah wirkt sehr stabilisierend, in dem es Hariri ermordert, mehr Waffen als die Regierung besitzt, dem Druzen-Chef droht und damit die mehrheit im Parlament erhält.
2) Der Chef der Hamas sitzt in Damaskus.


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