RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2011 15:13von Hans Bergman •
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RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2011 15:14von Leto_II. •
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Zitat von: werner thurner
07.09.2011 15:06 #84063
Also Leto II, ich springe nicht über jedes Stöckchen was Sie hinhalten. Wir waren bei 1995. Habe Ihnen nun genügend Hinweise gegeben, dass Sie mit ihren "gut 10 zurückliegenden Jahren" auf dem Holzweg waren und sind.
Es gibt halt Menschen wie Sie z.B. einer sind, denen muss man irgendwann mal unmissverständlich mitteilen, dass man eine Kuh nur so lange melken kann, bis Blut spritzt.
Ich hoffe Sie haben verstanden.
Sie schrieben vorhin aus der Sicht der 80er.
Als ich bei SPON anfing zu schreiben, waren es gut 10, wie doch die Zeit vergeht! :))
Und das Grundsatzprogramm ist m.W. noch nicht geändert, es traut sich keiner, das zu diskutieren. Das wiederum finde ich sehr aussagekräftig.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 07.09.2011 15:29von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Die Anzahl der Militärs in den besetzten Gebieten muss unbedingt erhöht werden. Letzte Tage das Anzünden einer Moschee, jetzt der Überfall auf einen IDF Stützpunkt. einen bewachten Stützpunkt, den man betreten und verlassen kann, ohne bemerkt zu werden.
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...t-army-1.383068
Sorry, das stinkt, es muss unbedingt mehr Militär ins Westjordanland!
(Auf diese Weise kann man dann gleich die Unruhen nach dem 20. September bereits im Entstehen niederknüppeln)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2011 15:37von werner thurner •
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RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2011 15:58von Leto_II. •
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Zitat von: werner thurner
07.09.2011 15:37 #84075
Da ging es um die bis heute besetzten Gebiete.
Inzwischen habe ich auch einen Beitrag der das wichtige Jahr 1995 (Rabin) beleuchtet geschrieben, worauf Sie nicht eingingen (nicht gelesen?), sondern siehe oben!
"Wir waren" nicht, Sie waren; dass Sie springen, wenn es unangenehm wird, ist nichts neues.
Zitat von: werner thurner
06.09.2011 23:45 #83925
Begin hat sich da klar und unmissverständlich ausgedrückt.
Da kann Ihr Wort-und sonstiger Schwall und ihr angebl. preemptive war nichts dran ändern.
Warum der Sechs-Tage Krieg k e i n preemptive war (eine ziemlich gewagte Konstruktion!) war geht zunächst aus seiner Definition vor:
"A preemptive war is a war that is commenced in an attempt to repel or defeat a perceived inevitable offensive or invasion, or to gain a strategic advantage in an impending (allegedly unavoidable) war before that threat materializes ".
Dazu hätten also die Ägyper aller Voraussicht nach unvermeidlich angreifen müssen , genau das war nach Begin n i c h t der Fall!:
http://www.mfa.gov.il/MFA/Foreign%20Rela...0the%20National
"In June 1967 we again had a choice. The Egyptian army concentrations in the Sinai approaches do not prove that Nasser was really about to attack us. We must be honest with ourselves. We decided to attack him."
Um Ihren Englischkenntnissen etwas nachzuhelfen: Begin sagte u.a.dass die Konzentrationen von ägypticher Armee im Sinai n i c h t beweisen, dass Nasser wirklich angreifen wollte.
Damit ist Ihre These vom preemptive Krieg zerstoben, weil Nasser nach Ansicht von Begin (und der muss es wissen) zuwenig aufgefahren hatte, um die Gefahr mit Preemptive Angriff ausschalten zu dürfen.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Wenn das stimmt, dann würde das natürlich für die These sprechen, dass Israel in 1967 einen überraschenden, waschechten Angriffskrieg gestartet hat. Die Zerstörung von ca. 3/4 der gesamten arabischen Luftwaffe aus der Luft war auch nicht anders möglich und zudem kriegsentscheidend.
Der Ausdruck "pre-emptive strike" ist - egal von wem angewandt - so oder so nichts als eine für den Rest der Welt selbst konstruierte Rechtfertigung für einen feigen Angriffskrieg, um das Völkerrecht zu umgehen. Also quasi nichts anderes als ein selbstgebastelter "Persilschein". Dumm nur, dass der Rest der Welt - außer vielleicht die allerengsten Verbündeten, aber das ist völkerrechtlich irrelevant - es ganz anders sieht.
Es wird endlich auch darüber in Israel gesprochen
Zitat
Israelis could face trial in the Hague if Palestinian statehood recognized at UN, experts warn
According to the statute of the court, the direct or indirect transfer of an occupier’s population into occupied territory constitutes a war crime.
http://www.haaretz.com/print-edition/new...nation-1.382401
Jahrzehntelang wollte man nichts davon hören, nun in den letzten Tagen vor dem UNO Auftritt gehts dann doch?
Wird es noch vor dem 20 September zu ernsthaften Gesprächen der beiden Parteien kommen, zu Netanjahus Rücktritt oder zum Krieg?
Es kann natürlich auch sein, dass Netanjahu wirklich so eingeschränkt im Verstand ist dass er denkt alle Welt habe Unrecht und das Völkerrecht gilt nicht für Israel.
Zitat von: Indogermane_HS
07.09.2011 16:53 #84089
Wenn das stimmt, dann würde das natürlich für die These sprechen, dass Israel in 1967 einen überraschenden, waschechten Angriffskrieg gestartet hat. Die Zerstörung von ca. 3/4 der gesamten arabischen Luftwaffe aus der Luft war auch nicht anders möglich und zudem kriegsentscheidend.
Warum sollte das nicht stimmen? Begin hat es selbst gesagt und die Quelle ist eine Regierungsquelle.
Dass er danach diesen klaren Angriffskrieg zum Selbstverteidigungskrieg umzuformulieren versucht, versucht sich zu rechtfertigen, ist verständlich, kann aber nicht gelingen.
Zitat von: Indogermane_HS
07.09.2011 16:53 #84089
Der Ausdruck "pre-emptive strike" ist - egal von wem angewandt - so oder so nichts als eine für den Rest der Welt selbst konstruierte Rechtfertigung für einen feigen Angriffskrieg, um das Völkerrecht zu umgehen. Also quasi nichts anderes als ein selbstgebastelter "Persilschein". Dumm nur, dass der Rest der Welt - außer vielleicht die allerengsten Verbündeten, aber das ist völkerrechtlich irrelevant - es ganz anders sieht.
Richtig, die Arroganz der Macht, der letzten Supermacht, nach dem Fall des eisernen Vorhangs, deren Abendröte schon deutlich sichtbar ist, die trotzdem ob Ihrer enormen miltärischen Macht und Aufrüstung gefährlich ist, vor allem wenn da religiöse Fanatiker und Superkapitalismusbefürworter, wie z.B. die Teebeutel an die Macht kommen.
@ IG_HS: Wenn das stimmt, dann würde das natürlich für die These sprechen, dass Israel in 1967 einen überraschenden, waschechten Angriffskrieg gestartet hat.
Zitat von: mbockstette
08.09.2011 21:28 #84260
Insbesondere vor dem Hintergrund, dass zu jenem Zeitpunkt weder der Gazastreifen oder die Westbank, noch die Golanhöhen oder Ostjerusalem von Israel besetzt waren.
Die Rhetorik der arabischen Führer war im Vorfeld des Krieges von anti-israelischer Aggressivität geprägt. So erklärte zum Beispiel Syriens Präsident Nureddin Mustafa al-Atassi am 22. Mai 1966:
„Wir wollen einen totalen Krieg ohne Einschränkungen, einen Krieg, der die zionistische Basis zerstören wird.“
Am 20. Mai 1967 verkündete Hafiz al-Assad, damals syrischer Verteidigungsminister und späterer Staatschef :
„Unsere Streitkräfte sind nun voll bereit (...) dem Akt der Befreiung den Anstoß zu geben und die zionistische Anwesenheit im arabischen Heimatland in die Luft zu jagen. Ich als Militär glaube, dass die Zeit gekommen ist, den Vernichtungskrieg zu führen.“
Am 27. Mai 1967, kurz vor Kriegsausbruch verkündete Gamal Abdel Nasser, der Präsident Ägyptens :
„Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen.“
Die arabische Propaganda verfehlte ihre Wirkung auf die arabische – und israelische – Bevölkerung nicht. Da ihr größter Teil weder lesen noch schreiben konnte, baute Nasser mit Hilfe seines Radiosenders „Saut al-Arab” (Stimme der Araber) seinen Einfluss weiter aus. Die von Saut al-Arab propagierte Überlegenheit der arabischen Armeen über Israel wurde von manchen Offizieren für Wirklichkeit gehalten. Die Niederlagen von 1948/49 und 1956 wurden allgemein verdrängt.
Die Sowjetunion unterstützte die arabische Position und war wegen falscher Geheimdienstinformationen schließlich für eine weitere, zuspitzende Eskalation der Ereignisse verantwortlich. Sie behauptete nämlich, Israel ziehe Truppen an der syrischen Grenze zusammen. Israel lud den sowjetischen Botschafter ein, selbst die Gebiete zu bereisen, um sich ein Bild zu machen. Die Behauptungen von israelischen Truppenkonzentrationen an der syrischen Grenze wurden auch von dem eigens entsandten ägyptischen General Muhammad Fawzi nicht bestätigt, der am 14. Mai Syrien bereist hatte. Er berichtete Nasser:
„Dort gibt es nichts. Keine massive Truppenzusammenziehung. Nichts.“
Ähnlich äußerte sich auch der Chef des ägyptischen Militärgeheimdienstes. Trotzdem behauptete Nasser weiterhin, die Israelis hätten aggressive Pläne. Syrien hingegen erweiterte seine Grenzbefestigungen auf den Golanhöhen mit sowjetischer Hilfe.
Zusätzlich zu den bereits 30.000 im Sinai stationierten Soldaten und den 10.000 Soldaten der Palästinensischen Befreiungsarmee im Gazastreifen wurde in den Nächten des 15. und 16. Mai die 5. ägyptische Armee in den Sinai verlegt. Rasch folgten ihr die 2. und die 7. Infanteriedivision und schließlich auch die 6. Panzerdivision über den Kanal. Dort hatte sich die 4. Division unter dem Kommando Generalmajors Sidki al Ghul in Bir al-Thamada eingegraben. Jede Division bestand aus 15.000 Mann, um die 100 T-54- und T-55-Panzern, 150 bewaffneten Truppentransportern sowie einer großen Menge sowjetischer Artillerie (Haubitzen, Schwere Mörser, Katjuscha-Raketen, SU-100 Panzerabwehrwaffen). Was für die Israelis besonders schwer wog, war die von ihnen vermutete Bewaffnung der MiG-17 und MiG-21 mit Giftgasbomben. Der Atomreaktor von Dimona im Negev befand sich inzwischen in Reichweite der 4. ägyptischen Division. Eschkol stimmte am 17. Mai auf massiven Druck Rabins widerwillig einer Einberufung von 18.000 Mann zu. Gemäß einem im Magazin Stern abgedruckten Artikel sagte Jitzchak Rabin, der im Sechstagekrieg Stabschef der Streitkräfte Israels war, nach dem Krieg zu der Frage danach, ob vom damaligen ägyptischen Aufmarsch wirklich eine Bedrohung für Israel ausgegangen ist:
„Ich glaube nicht, dass Nasser einen Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er am 15. Mai in den Sinai schickte, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel auszulösen. Er wusste es, und wir wussten es.“
Alle militärischen Vorbereitungen ließen jedoch nicht zwingend nur den Krieg übrig, denn bereits im Jahre 1960 hatte die ägyptische Armee den Sinai kurzzeitig remilitarisiert. Am 17. Mai 1967 verlangte Nasser jedoch den Abzug der UNEF (United Nations Emergency Force, die seit März 1957 – nach der Sueskrise – zur Friedenssicherung mit Hauptquartier in Gaza stationiert worden war) von der ägyptischen Sinaihalbinsel. Dem stimmte der damalige UNO-Generalsekretär Sithu U Thant ohne Widerspruch und ohne Rücksprache mit der israelischen Regierung sofort zu, der Abzug der UNEF-Truppen begann bereits am 19. Mai.
Nassers Remilitarisierung der Sinaihalbinsel folgte am 22. Mai die Schließung der Straße von Tiran ....
Am 25. Mai wurden Syrien, Jordanien, der Irak und Saudi Arabien von Ägypten aufgefordert und ermutigt, ihre Truppen an Israels Grenzen zu stationieren. Der ägyptische Staatspräsident Nasser erklärte am 26. Mai 1967:
„Unser Ziel ist die Zerstörung Israels. Das arabische Volk ist bereit, zu kämpfen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Sechstagekrieg
Wer diese Ansagen, Handlungen und Aufmärsche in ihrer chronologischen Reihenfolge zugrunde legt, der wird Israel nicht vorhalten können es habe unbegründeter weise einen Angriffskrieg vom Zaun gebrochen.
Herr Bockstette,
im arabischen Raum wird noch blumiger und rhetorischer vom Leder gezogen, wie z.B. Sie das z.B. tun.(Erinnere an Ihre Hindukusch und Khaiber Pass Elogen)
Taten und Fakten zum Sechs Tage Krieg 1967 zählen, nicht Rhetorik.
Und die Taten und Fakten wurden hier eindeutig geklärt.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Zitat von: werner thurner
08.09.2011 21:56 #84265
Herr Bockstette,
im arabischen Raum wird noch blumiger und rhetorischer vom Leder gezogen, wie z.B. Sie das z.B. tun.(Erinnere an Ihre Hindukusch und Khaiber Pass Elogen)
Taten und Fakten zum Sechs Tage Krieg 1967 zählen, nicht Rhetorik.
Und die Taten und Fakten wurden hier eindeutig geklärt.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Dass Sie diese Chronologie nicht beeindruckt, Herr Thurner, ist selbstredend, anständige Menschen werden aber zu einem anderen Schluss kommen.
Zitat von: werner thurner
08.09.2011 21:56 #84265
Herr Bockstette,
im arabischen Raum wird noch blumiger und rhetorischer vom Leder gezogen, wie z.B. Sie das z.B. tun.(Erinnere an Ihre Hindukusch und Khaiber Pass Elogen)
Taten und Fakten zum Sechs Tage Krieg 1967 zählen, nicht Rhetorik.
Und die Taten und Fakten wurden hier eindeutig geklärt.
Danke für Ihre Aufmerksamkeit.
Für Sie zählen aber durchaus auch Einzelaussagen zu bestimmten Themen. Auch wenn sie durch keinerlei Beweise untermauert sind.
(Da sagte ein Ex-General: all diese Kriege waren schon lange geplant.)
Zitat von: FrieFie
08.09.2011 22:16 #84268
Für Sie zählen aber durchaus auch Einzelaussagen zu bestimmten Themen. Auch wenn sie durch keinerlei Beweise untermauert sind.
(Da sagte ein Ex-General: all diese Kriege waren schon lange geplant.)
Sollten Sie General Wesley Clark meinen, dann muss ich Ihnen gestehen, dass der wohl mit seiner Aussage zum Irakkrieg nicht falsch liegt.
Zitat von: mbockstette
08.09.2011 21:28 #84260
ername]Indogermane_HS
07.09.2011 16:53 #84089
Am 27. Mai 1967, kurz vor Kriegsausbruch verkündete Gamal Abdel Nasser, der Präsident Ägyptens :
„Unser grundlegendes Ziel ist die Vernichtung Israels. Das arabische Volk will kämpfen.“
.....
Am 25. Mai wurden Syrien, Jordanien, der Irak und Saudi Arabien von Ägypten aufgefordert und ermutigt, ihre Truppen an Israels Grenzen zu stationieren. Der ägyptische Staatspräsident Nasser erklärte am 26. Mai 1967:
„Unser Ziel ist die Zerstörung Israels. Das arabische Volk ist bereit, zu kämpfen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Sechstagekrieg
Zerstörung Israels und Vernichtung Israels .... war doppelt. Wir müssen leider einen Punkt abziehen.
Mady Riehl
Aber Danke dass Sie es in Ihrer Copy&Paste Orgie fett markiert haben. Hätte man sonst glatt überlesen können.
Zitat von: RagnarLodbrok
08.09.2011 22:29 #84274
Zerstörung Israels und Vernichtung Israels .... war doppelt. Wir müssen leider einen Punkt abziehen.
Mady Riehl
Aber Danke dass Sie es in Ihrer Copy&Paste Orgie fett markiert haben. Hätte man sonst glatt überlesen können.
Genau wie Herr Thurner, sehen Sie sich genötigt, sich mit der Rhetorik zu befassen, weil die Fakten nicht zu widerlegen sind.
Zitat von: mbockstette
08.09.2011 22:09 #84267
Dass Sie diese Chronologie nicht beeindruckt, Herr Thurner, ist selbstredend, anständige Menschen werden aber zu einem anderen Schluss kommen.
Wie kommen Sie drauf, dass die mich nicht beeindruckt?
Sie ändert nur nichts an den Tatsachen. Der Angriffskrieg ging von Israel aus.
Und genau deshalb gibt es die Resol. 242.
Was glauben Sie was in dieser Gegend alles für Flüche,Verwünschungen und Drohungen gegen Nachbarn ausgestossen werden. Soll man deshalb einen Angriffskrieg gutheissen?
Zitat von: RagnarLodbrok
08.09.2011 22:29 #84274
Zerstörung Israels und Vernichtung Israels .... war doppelt. Wir müssen leider einen Punkt abziehen.
Mady Riehl
Aber Danke dass Sie es in Ihrer Copy&Paste Orgie fett markiert haben. Hätte man sonst glatt überlesen können.
Das Enehrliche an den ganzen copy&paste Aktionen ist allerdings, dass immer nur die Sachen gebracht werden, die der momentanen Ansicht dienlich sind.
Immerhin geht es weiter im Artikel;
Zitat
Verschiedene israelische Offizielle (unter ihnen Rabin) gingen in dieser Vorphase nicht davon aus, dass Nasser angreifen wolle. Dennoch befürchteten sie, dass durch den vollzogenen arabischen Truppenaufmarsch das Abschreckungspotential und die Verteidigungskraft Israels abnehmen könnte, und zwar so weit, bis die Araber die Möglichkeit sahen anzugreifen. 1982 erklärte der damalige israelische Ministerpräsident Menachem Begin, dass die Initiative zum Krieg von Tel Aviv ausging und die ägyptischen Maßnahmen keinen Beweis für einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf Israel darstellten.
„Es war ein Krieg der Selbstverteidigung im edelsten Sinne des Wortes. Die Regierung der nationalen Einheit hat dann einstimmig beschlossen: Wir werden die Initiative ergreifen und den Feind angreifen, zurückdrängen und damit die Sicherheit von Israel und die Zukunft der Nation gewährleisten. Wir taten dies nicht, weil wir keine Alternative gehabt hätten. Wir hätten weiter abwarten können, wir hätten die Armee nach Hause schicken können. Wer weiß, ob ein Angriff gegen uns erfolgt wäre? Es gibt keinen Beweis dafür. Es gibt mehrere Argumente für das Gegenteil. Während es in der Tat richtig ist, dass die Schließung der Straße von Tiran ein Akt der Aggression war, ein casus belli, ist immer noch Raum für die Überlegung, ob es notwendig ist, aus einem casus ein bellum zu machen.“
Es war damals eine ähnliche Situation wie heute. Die Kriegstreiber glauben immer noch an ein GrossIsrael.
Zitat von: werner thurner
08.09.2011 23:10 #84278
Wie kommen Sie drauf, dass die mich nicht beeindruckt?
Sie ändert nur nichts an den Tatsachen. Der Angriffskrieg ging von Israel aus.
Und genau deshalb gibt es die Resol. 242.
Was glauben Sie was in dieser Gegend alles für Flüche,Verwünschungen und Drohungen gegen Nachbarn ausgestossen werden. Soll man deshalb einen Angriffskrieg gutheissen?
Man wird auch den nächsten Krieg wieder als unvermeidbar hinstellen. Schliesslich muss man sich ja verteidigen. Verteidigen all die illegalen Siedlungen, die ungerecht verteilten Wasserversorgungen, usw usw
Wenn es nicht so traurig wäre, man könnte über manche Clowns einfach nur lachen. Clowns wie Netanjahu und Lieberman und deren Verteidiger.
Zitat von: mbockstette
08.09.2011 22:39 #84275
Genau wie Herr Thurner, sehen Sie sich genötigt, sich mit der Rhetorik zu befassen, weil die Fakten nicht zu widerlegen sind.
Sie sprechen von Fakten?
Gut. Ebenfalls von Ihnen in fett zitiert:
Ich glaube nicht, dass Nasser einen Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er am 15. Mai in den Sinai schickte, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel auszulösen. Er wusste es, und wir wussten es.“
Und das reicht völlig aus um zu verstehen, dass es sich um einen Angriffskrieg handelte, dessen Notwendigkeit im Gegensatz zu der offiziellen Verlautbarung nicht zwingend gegeben war.
Wichtig für die Beurteilung der Rechtmässigkeit eines Präventivschlages, sind nicht die dummen Sprüche von Staatsmänner, sondern die tatsächlich ausgehende Gefahr. Und die wurde von dem verantwortlichen Stabschef Israels als nicht gegeben bezeichnet.
Aber das wissen Sie selbst. Macht sich halt so schön, skrude Behauptungen mit dummen Sprüchen von Arabern zu untermauern. Selbst wenn es keinen Wert in der Beurteilung spielt.
Zitat von: Lea S.
08.09.2011 23:37 #84280
Das Enehrliche an den ganzen copy&paste Aktionen ist allerdings, dass immer nur die Sachen gebracht werden, die der momentanen Ansicht dienlich sind.
Immerhin geht es weiter im Artikel;Zitat
Verschiedene israelische Offizielle (unter ihnen Rabin) gingen in dieser Vorphase nicht davon aus, dass Nasser angreifen wolle. Dennoch befürchteten sie, dass durch den vollzogenen arabischen Truppenaufmarsch das Abschreckungspotential und die Verteidigungskraft Israels abnehmen könnte, und zwar so weit, bis die Araber die Möglichkeit sahen anzugreifen. 1982 erklärte der damalige israelische Ministerpräsident Menachem Begin, dass die Initiative zum Krieg von Tel Aviv ausging und die ägyptischen Maßnahmen keinen Beweis für einen unmittelbar bevorstehenden Angriff auf Israel darstellten.
„Es war ein Krieg der Selbstverteidigung im edelsten Sinne des Wortes. Die Regierung der nationalen Einheit hat dann einstimmig beschlossen: Wir werden die Initiative ergreifen und den Feind angreifen, zurückdrängen und damit die Sicherheit von Israel und die Zukunft der Nation gewährleisten. Wir taten dies nicht, weil wir keine Alternative gehabt hätten. Wir hätten weiter abwarten können, wir hätten die Armee nach Hause schicken können. Wer weiß, ob ein Angriff gegen uns erfolgt wäre? Es gibt keinen Beweis dafür. Es gibt mehrere Argumente für das Gegenteil. Während es in der Tat richtig ist, dass die Schließung der Straße von Tiran ein Akt der Aggression war, ein casus belli, ist immer noch Raum für die Überlegung, ob es notwendig ist, aus einem casus ein bellum zu machen.“
Es war damals eine ähnliche Situation wie heute. Die Kriegstreiber glauben immer noch an ein GrossIsrael.
Dieses Zitat habe ich doch beigefügt gehabt:
Gemäß einem im Magazin Stern abgedruckten Artikel sagte Jitzchak Rabin, der im Sechstagekrieg Stabschef der Streitkräfte Israels war, nach dem Krieg zu der Frage danach, ob vom damaligen ägyptischen Aufmarsch wirklich eine Bedrohung für Israel ausgegangen ist:
„Ich glaube nicht, dass Nasser einen Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er am 15. Mai in den Sinai schickte, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel auszulösen. Er wusste es, und wir wussten es.“
Zitat von: mbockstette
09.09.2011 00:54 #84289
Dieses Zitat habe ich doch beigefügt gehabt:
Gemäß einem im Magazin Stern abgedruckten Artikel sagte Jitzchak Rabin, der im Sechstagekrieg Stabschef der Streitkräfte Israels war, nach dem Krieg zu der Frage danach, ob vom damaligen ägyptischen Aufmarsch wirklich eine Bedrohung für Israel ausgegangen ist:
„Ich glaube nicht, dass Nasser einen Krieg wollte. Die zwei Divisionen, die er am 15. Mai in den Sinai schickte, hätten nicht ausgereicht, um eine Offensive gegen Israel auszulösen. Er wusste es, und wir wussten es.“
Ich wollte das Ganze nur etwas deutlicher machen.
Von der Ausweglosigkeit und dem Zwang zur Selbstverteidigung kann also keine Rede sein. man wollte Krieg, man kriegte ihn. Alle Seiten!
Wenn es so weiter geht, dauert es nur noch Wochen und der Nahe Osten ist wieder an der gleichen Stelle. Und wieder wird es heissen, es muss sein, alle wollen uns ausrotten, wir müssen unser Dasein verteidigen. Allerdings wird es dieses Mal doch leicht anders ausgehen. Die "Feinde" sind alle schlauer geworden und haben sich - dank unserer US-Freunde - alle bestens bewaffnet.
Welch ein Fortschritt!
Zitat von: Lea S.
09.09.2011 01:02 #84290
Ich wollte das Ganze nur etwas deutlicher machen.
Welch ein Fortschritt!
Die von Ihnen vorgelegten Zitate des Herrn Begin hatte Herr Thurner weiter vorne im Strang schon eingebracht. Insofern war Ihr´ganzes Posting eine reine Wiederholung. Und weil Herr Thurner auf die andere Hälfte verzichtet hatte, deshalb habe ich diese eingestellt.
Wer UN-Friedenstruppen, die zur Vermeidung eines neuen Aufflammens von Feindseligkeiten zum Abzug zwingt, obwohl zwischen den beiden Staaten nominell der Kriegszustand herrschte und den bewaffneten Konflikt seit 1956 durch das Einsickern von Guerilleros aufrechterhalten hat, gleichzeitig Truppen aufmarschieren lässt, zusammen mit Syrien, Jordanien und dem Irak ungefähr 250.000 Soldaten, 2.000 Panzer und 700 Kampfflugzeuge, die Seestraße von Tiran im Roten Meer schließt, der kann sich nicht wundern und beschweren, dass ihm zuvor gekommen wird.
Nicht übersehen werden darf auch, dass auf Drängen der USA und Frankreichs hatten sich die israelischen Truppen (1956) wieder vom Sinai zurückgezogen, wofür im Gegenzug Ägypten dazu gebracht werden sollte, keine Partisanen mehr in das israelische Staatsgebiet zu schicken, die Grenzregion zu demilitarisieren und UN-Truppen zuzulassen. Ägypten erklärte sich auch dazu bereit, die Straße von Tiran wieder für die israelische Schifffahrt zu öffnen, deren Schließung im Vorfeld der Sueskrise eskalierend gewirkt hatte.
All das wurde von ägyptischer Seite nicht eingehalten.
Der Krieg begann am 5. Juni mit einem Präventivschlag der israelischen Luftwaffe gegen ägyptische Luftwaffenbasen, der einem befürchteten Angriff der arabischen Staaten zuvorkommen sollte, denn bereits 1948 hatten die Armeen von sechs arabischen Staaten Israel das erste Mal überfallen und 1973 überfielen Syrien und Ägypten Israel erneut.
Gebrannte Kinder scheuen das Feuer und vergaste Kinder nehmen Endlösungsankündigungen, wie die von Nasser und Assad, eben nicht als "blumige" Sprüche hin, sondern als das was sie waren, nämlich "blutige" Drohungen. So viel Verstand muss man auch von arabischen Sprücheklopfern erwarten dürfen.
Zitat von: mbockstette
09.09.2011 02:46 #84292
Die von Ihnen vorgelegten Zitate des Herrn Begin hatte Herr Thurner weiter vorne im Strang schon eingebracht. Insofern war Ihr´ganzes Posting eine reine Wiederholung. Und weil Herr Thurner auf die andere Hälfte verzichtet hatte, deshalb habe ich diese eingestellt.
Wer UN-Friedenstruppen, die zur Vermeidung eines neuen Aufflammens von Feindseligkeiten zum Abzug zwingt, obwohl zwischen den beiden Staaten nominell der Kriegszustand herrschte und den bewaffneten Konflikt seit 1956 durch das Einsickern von Guerilleros aufrechterhalten hat, gleichzeitig Truppen aufmarschieren lässt, zusammen mit Syrien, Jordanien und dem Irak ungefähr 250.000 Soldaten, 2.000 Panzer und 700 Kampfflugzeuge, die Seestraße von Tiran im Roten Meer schließt, der kann sich nicht wundern und beschweren, dass ihm zuvor gekommen wird.
Nicht übersehen werden darf auch, dass auf Drängen der USA und Frankreichs hatten sich die israelischen Truppen (1956) wieder vom Sinai zurückgezogen, wofür im Gegenzug Ägypten dazu gebracht werden sollte, keine Partisanen mehr in das israelische Staatsgebiet zu schicken, die Grenzregion zu demilitarisieren und UN-Truppen zuzulassen. Ägypten erklärte sich auch dazu bereit, die Straße von Tiran wieder für die israelische Schifffahrt zu öffnen, deren Schließung im Vorfeld der Sueskrise eskalierend gewirkt hatte.
All das wurde von ägyptischer Seite nicht eingehalten.
Der Krieg begann am 5. Juni mit einem Präventivschlag der israelischen Luftwaffe gegen ägyptische Luftwaffenbasen, der einem befürchteten Angriff der arabischen Staaten zuvorkommen sollte, denn bereits 1948 hatten die Armeen von sechs arabischen Staaten Israel das erste Mal überfallen und 1973 überfielen Syrien und Ägypten Israel erneut.
Gebrannte Kinder scheuen das Feuer und vergaste Kinder nehmen Endlösungsankündigungen, wie die von Nasser und Assad, eben nicht als "blumige" Sprüche hin, sondern als das was sie waren, nämlich "blutige" Drohungen. So viel Verstand muss man auch von arabischen Sprücheklopfern erwarten dürfen.
„Es war ein Krieg der Selbstverteidigung im edelsten Sinne des Wortes. Die Regierung der nationalen Einheit hat dann einstimmig beschlossen: Wir werden die Initiative ergreifen und den Feind angreifen, zurückdrängen und damit die Sicherheit von Israel und die Zukunft der Nation gewährleisten. Wir taten dies nicht, weil wir keine Alternative gehabt hätten. Wir hätten weiter abwarten können, wir hätten die Armee nach Hause schicken können. Wer weiß, ob ein Angriff gegen uns erfolgt wäre? Es gibt keinen Beweis dafür. Es gibt mehrere Argumente für das Gegenteil. Während es in der Tat richtig ist, dass die Schließung der Straße von Tiran ein Akt der Aggression war, ein casus belli, ist immer noch Raum für die Überlegung, ob es notwendig ist, aus einem casus ein bellum zu machen.“
Ansonsten sollten traumatisierte, vergaste Kinder wie Sie sie nennen evtl. nicht mit tödlichen Waffen spielen.
Auch ein traumatisierter Täter ist ein Täter der bestraft wird.
Zitat von: Lea S.Lea, ich bin kein Jude; ich bin kein Israeli; ich bin gegen den Siedlungsbau und für den Abzug aus den besetzten Gebieten. Aber: Wäre ich Jude, wäre ich Israeli, dann wäre ich dafür, bis an die Zähne gerüstet zu sein (was Israel ja auch ist), um zu verhindern, dass Juden wieder auf die Schlachtbank geführt werden. Never, never again.
09.09.2011 09:05 #84297
Ansonsten sollten traumatisierte, vergaste Kinder wie Sie sie nennen evtl. nicht mit tödlichen Waffen spielen.
Auch ein traumatisierter Täter ist ein Täter der bestraft wird.
Und dass diejenigen, die die Hassreden Hitlers in den 30er Jahren gehört und die mörderischen Konsequenzen in den 40er Jahren erfahren hatten, keine Lust hatten, vielleicht "ins Meer geworfen zu werden", wie Nasser großspurig tönte, ist vielleicht ein bisschen verständlich.
btw, wie Saddam und Mussolini setzte auch Nasser Giftgas ein - nämlich im Jemen.
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