#19676

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 14:31
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Lea S.
02.06.2011 14:30 #72817

Rehrücken?


Zu langweilig. Ich will Blut sehen...


nach oben springen

#19677

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 14:34
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
02.06.2011 14:30 #72818


Wusste gar nicht, dass Du so militant bist! Da tun sich ja Abgründe auf. :(

Nachdem die Wokproduktion ja nicht wirklich mehr weiterging, ich meinen nie erhalten habe, musste ich auf schärfere Sachen übergehen.


nach oben springen

#19678

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 14:38
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
02.06.2011 14:31 #72819


Zu langweilig. Ich will Blut sehen...

http://www.google.de/imgres?imgurl=http:...iw=1176&bih=572


Für den Übergang.

Zum Blutvergiessen ist es heute zu warm und zu sonnig. Da stinkt das Blut dann sofort so erbärmlich.


nach oben springen

#19679

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 14:43
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Lea S.
02.06.2011 14:38 #72821

Zum Blutvergiessen ist es heute zu warm und zu sonnig. Da stinkt das Blut dann sofort so erbärmlich.

Ich weiß! Als junger Mann ohne Selbstbeherrschung macht man so seine Erfahrungen. ;)


nach oben springen

#19680

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 15:14
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
02.06.2011 14:27 #72814


Ein europäischer Israeli. Also kein Dieb und kein religiöser Spinner. Kein Gesindel, das anderer Leute Zeug nimmt.
Ein heftiger Befürworter einer jüdischen Heimstatt, einer friedfertigen, auch einer mehr als ausreichend wehrhaften, so, wie ich es gelernt habe, im Elternhaus und in der Schule; ein Befürworter auch einer palästinensischen Heimstatt, einer homogenen, überlebensfähigen, gesunden, ohne Metastasen, wie es das von meinen Eltern mitgegebene soziale Verantwortungsgefühl mir auferlegt.


Ja, so gesehen ist es schon als sehr tragisch zu bewerten, dass die Palästinenser und ihre Verbündeten die Zeit zwischen 1948 und 1967, immerhin 19 Jahre, nutzlos haben verstreichen lassen und Ihren Vorstellungen nicht gerecht wurden und statt dessen ihre Anstrengungen auf Krieg, Terror und Vernichtung richteten. So verbreitete sich der Bazillus des Hasses und infizierte die ganze Region bis alle daran schwer chronisch erkrankten.

Leider lässt sich die Zeit aber nicht einfach zurückdrehen. Politik ist kein Monopoli-Spiel mit Würfeln wo es öfters heißt: "Rücken sie vor auf Start".


nach oben springen

#19681

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 18:17
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Lea S.
02.06.2011 14:28 #72815

Du rüstest also auf, Respekt!

Ein Messer iost aufgrund seiner Grösse auch besser zu transportieren als ein Wok. Man kann es überall dabei haben, ist also auch mobil ausgerüstet. Dazu die passende Pfeffermühle (mit Batterie) die spuckt dann auch noch gut.



Dann hätte ich das Messer wohl lieber behalten sollen? *grübel*


nach oben springen

#19682

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 18:18
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
02.06.2011 14:28 #72816

Verschenkt oder versenkt. Wenn letzteres, in wessen Rücken?


Verschenkt! Putz mal bitte Deine Lesebrille... :-))


nach oben springen

#19683

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 18:20
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Lea S.
02.06.2011 14:34 #72820

Nachdem die Wokproduktion ja nicht wirklich mehr weiterging, ich meinen nie erhalten habe, musste ich auf schärfere Sachen übergehen.



Sorry, aber Du hattest gemeint, wir könnten uns Zeit lassen. Und dann war der Hans im Krankenhaus, das schien mir auch ohne Wok hart genug.


nach oben springen

#19684

Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 02.06.2011 18:45
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: mbockstette
02.06.2011 15:14 #72823
...

Leider lässt sich die Zeit aber nicht einfach zurückdrehen. Politik ist kein Monopoli-Spiel mit Würfeln wo es öfters heißt: "Rücken sie vor auf Start".



Das stimmt. Politik ist kein Monopoli-Spiel. Bei Monopoly hatte ich sogar meiner Tochter gestattet, ein bisschen zu schummeln (sie tat es aus einem Gefühl der Unterlegenheit heraus).
Für die verschlagene israelische Politik der Überlegenheit durch den "großen Freund" habe ich keinerlei Verständnis. So etwas findet meine tiefe Verachtung.



zuletzt bearbeitet 02.06.2011 18:46 | nach oben springen

#19685

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 02.06.2011 20:13
von Emil Peisker (gelöscht)
avatar


Zitat von: Hans Bergman
02.06.2011 18:45 #72827

Das stimmt. Politik ist kein Monopoli-Spiel. Bei Monopoly hatte ich sogar meiner Tochter gestattet, ein bisschen zu schummeln (sie tat es aus einem Gefühl der Unterlegenheit heraus).
Für die verschlagene israelische Politik der Überlegenheit durch den "großen Freund" habe ich keinerlei Verständnis. So etwas findet meine tiefe Verachtung.


Hallo Hans

Ein interessanter Artikel der New York Times. (Kurze kostenlose Registrierung)

Ein amerikanisches Boot mit 34 US-Bürgern ist Teil der neuen Flotte nach Gaza.


When an international flotilla sails for Gaza this month to challenge Israel’s naval blockade of the Palestinian territory, among the boats will be an American ship with 34 passengers, including the writer Alice Walker and an 86-year-old whose parents died in the Holocaust.

To explain why she was joining the flotilla, Hedy Epstein, the 86-year-old, said, “The American Jewish community and Israel both say that they speak for all Jews. They don’t speak for me. They don’t speak for the Jews in this country who are going to be on the U.S. boat, and the many others standing behind us.”

The American boat is owned by a Greek company and registered in Delaware, Ms. Cagan said. It will carry letters from Americans to Palestinians, not aid. About a quarter of the passengers are Jewish. Among the crew is a former captain in the Israeli Air Force who refused to fly missions in Gaza.


http://www.nytimes.com/2011/06/02/world/...lla.html?ref=us

Gruß

Emil


nach oben springen

#19686

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 02.06.2011 21:39
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Emil Peisker
02.06.2011 20:13 #72831


Hallo Hans

Ein interessanter Artikel der New York Times. (Kurze kostenlose Registrierung)

Ein amerikanisches Boot mit 34 US-Bürgern ist Teil der neuen Flotte nach Gaza.


When an international flotilla sails for Gaza this month to challenge Israel’s naval blockade of the Palestinian territory, among the boats will be an American ship with 34 passengers, including the writer Alice Walker and an 86-year-old whose parents died in the Holocaust.

To explain why she was joining the flotilla, Hedy Epstein, the 86-year-old, said, “The American Jewish community and Israel both say that they speak for all Jews. They don’t speak for me. They don’t speak for the Jews in this country who are going to be on the U.S. boat, and the many others standing behind us.”

The American boat is owned by a Greek company and registered in Delaware, Ms. Cagan said. It will carry letters from Americans to Palestinians, not aid. About a quarter of the passengers are Jewish. Among the crew is a former captain in the Israeli Air Force who refused to fly missions in Gaza.


http://www.nytimes.com/2011/06/02/world/...lla.html?ref=us

Gruß

Emil



Ja, Emil, genau das sind die Leute, die mich vor Verallgemeinerung abhalten. Interessanter Artikel.
Ich habe auch immer die Demonstrationen der Leute in Israel verfolgt, die genau so denken. Die durch die religiös verbrämte Expansionspolitik Israels diskreditiert werden.
So ein Israeli bin ich auch. Sogar gerne.
(Bin übrigens ohne Anmeldung an den Artikel gekommen).



zuletzt bearbeitet 02.06.2011 21:42 | nach oben springen

#19687

RE: Ich war schon immer Outsider

in Politik 02.06.2011 22:11
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: sayada.b.
02.06.2011 18:20 #72826



Sorry, aber Du hattest gemeint, wir könnten uns Zeit lassen. Und dann war der Hans im Krankenhaus, das schien mir auch ohne Wok hart genug.


Da hast Du natürlich recht.


nach oben springen

#19688

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 02.06.2011 22:13
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Emil Peisker
02.06.2011 20:13 #72831


Hallo Hans

Ein interessanter Artikel der New York Times. (Kurze kostenlose Registrierung)

Ein amerikanisches Boot mit 34 US-Bürgern ist Teil der neuen Flotte nach Gaza.


When an international flotilla sails for Gaza this month to challenge Israel’s naval blockade of the Palestinian territory, among the boats will be an American ship with 34 passengers, including the writer Alice Walker and an 86-year-old whose parents died in the Holocaust.

To explain why she was joining the flotilla, Hedy Epstein, the 86-year-old, said, “The American Jewish community and Israel both say that they speak for all Jews. They don’t speak for me. They don’t speak for the Jews in this country who are going to be on the U.S. boat, and the many others standing behind us.”

The American boat is owned by a Greek company and registered in Delaware, Ms. Cagan said. It will carry letters from Americans to Palestinians, not aid. About a quarter of the passengers are Jewish. Among the crew is a former captain in the Israeli Air Force who refused to fly missions in Gaza.


http://www.nytimes.com/2011/06/02/world/...lla.html?ref=us

Gruß

Emil


Hedy Epstein ist einfach nur cool. eine mutige Frau, die schon sehr oft kein Blatt vor den Mund genommen hat.


nach oben springen

#19689

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 08:52
von tbn | 4.131 Beiträge

24.05.2011
"Für Juden der schlechteste Präsident, den Amerika je hatte"

"Mit dem Strick um den Hals stehen sie auf der Strandpromenade. Gegenüber der amerikanischen Botschaft haben sie sich versammelt zum Protest, sie schwenken blau-weiße israelische Fahnen, sie sind wütend. "Obama, Israel wird keinen Selbstmord begehen", rufen sie und geben sich kämpferisch, doch die Stricke, die großzügig verteilt wurden, sollen plastisch zeigen, wie eng es geworden ist und wie gefährlich für Israel - nun, da sie sich vom einstmals besten Freund verraten fühlen."


http://www.sueddeutsche.de/politik/israe...hatte-1.1100854


Merkwürdig, wo man den "besten Freund" doch so gut behandelt hat.


11.03.2010
"Siedlungsbau in Ostjerusalem: USA vorgeführt Eine Freundschaft in Scherben

Die israelische Regierung brüskiert mit Vehemenz die USA. Der große Partner muss Israel jetzt die Grenzen aufzeigen - sonst droht im schlimmsten Fall der Nahe Osten im Krieg zu versinken....


Deutlich wurde dies bei seiner Kairoer Rede, die mittlerweile nur noch so weit als historisch gelten kann, als dass sie längst Geschichte ist. Dort war Obama offen auf die arabische Welt zugegangen und hatte von Israel explizit einen Stopp des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten gefordert. Hätte er in diesem Moment einen Partner auf israelischer Seite gehabt, vielleicht wäre er weit gekommen auf diesem Weg - vielleicht gar bis zu einem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Doch in Israel wartete kein Partner, sondern Benjamin Netanjahu, und was diesem Premier an Visionen fehlt, kompensiert er mit Finten und Finessen."

http://www.sueddeutsche.de/politik/siedl...scherben-1.3666


nach oben springen

#19690

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 14:52
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: RagnarLodbrok
03.06.2011 08:52 #72839
24.05.2011
"Für Juden der schlechteste Präsident, den Amerika je hatte"

"Mit dem Strick um den Hals stehen sie auf der Strandpromenade. Gegenüber der amerikanischen Botschaft haben sie sich versammelt zum Protest, sie schwenken blau-weiße israelische Fahnen, sie sind wütend. "Obama, Israel wird keinen Selbstmord begehen", rufen sie und geben sich kämpferisch, doch die Stricke, die großzügig verteilt wurden, sollen plastisch zeigen, wie eng es geworden ist und wie gefährlich für Israel - nun, da sie sich vom einstmals besten Freund verraten fühlen."


http://www.sueddeutsche.de/politik/israe...hatte-1.1100854


Merkwürdig, wo man den "besten Freund" doch so gut behandelt hat.


11.03.2010
"Siedlungsbau in Ostjerusalem: USA vorgeführt Eine Freundschaft in Scherben

Die israelische Regierung brüskiert mit Vehemenz die USA. Der große Partner muss Israel jetzt die Grenzen aufzeigen - sonst droht im schlimmsten Fall der Nahe Osten im Krieg zu versinken....


Deutlich wurde dies bei seiner Kairoer Rede, die mittlerweile nur noch so weit als historisch gelten kann, als dass sie längst Geschichte ist. Dort war Obama offen auf die arabische Welt zugegangen und hatte von Israel explizit einen Stopp des Siedlungsbaus in den besetzten Gebieten gefordert. Hätte er in diesem Moment einen Partner auf israelischer Seite gehabt, vielleicht wäre er weit gekommen auf diesem Weg - vielleicht gar bis zu einem Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Doch in Israel wartete kein Partner, sondern Benjamin Netanjahu, und was diesem Premier an Visionen fehlt, kompensiert er mit Finten und Finessen."

http://www.sueddeutsche.de/politik/siedl...scherben-1.3666








Es ist mir unverständlich, wieso einige Leute glauben, dass sich wirklich die ganze Welt um den Willen und die Wünsche eines Kleinstaates mit ein paar Millionen Einwohnern ´drehen müsse.

Allein der Grossraum Tokio hat mehrfach so viele Menschen, wäre die Israelische Regierung mit deren Problemen beschäftigt hiesse es ganz sicherlich, der Tsunamie wurde von den Antisemiten ausgelöst und die Atomkraftwerkspannen waren Terrorangriffe.

Sollen sie endlich die angebotene Friedenslösung der arabischen Staaten annehmen oder sich gegenseitig den Strick noch fester ziehen.


nach oben springen

#19691

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 14:54
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Lea S.
03.06.2011 14:52 #72848

...Sollen sie endlich die angebotene Friedenslösung der arabischen Staaten annehmen oder sich gegenseitig den Strick noch fester ziehen.


Heute bist Du aber wieder mal sehr resolut! :)


nach oben springen

#19692

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:01
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
03.06.2011 14:54 #72849

Heute bist Du aber wieder mal sehr resolut! :)


Tut mir leid, aber irgendwie begreife ich es nicht mehr.
Da erpresst ein Kleinstaat, bis an die Zähne bewaffnet mit den übelsten Waffen, fast die gesamte Welt und stellt sich wahrhaftig als Opfer hin. Als ob das die richtige Art und Weise zur Eingliederung in die Nachbarschaft wäre.


Diese Erpresser vor der Botschaft sollten alle sich mal vorstellen, wie es aussehen würde, wenn weltweit vor allen israelischen Botschaften die Menschen antreten und Mauern und Stacheldraht benutzen um den Herrschaften mal zu zeigen, wie es sich anfühlt.
Her der ungebeten die Stacheldrahtabgrenzung übertritt, wird erschossen. Wie im richtigen Leben.

P.S.
Ich habe nur gesagt, sie sollen die Schlingen fester ziehen. Nicht total zuziehen!


nach oben springen

#19693

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:10
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Lea S.
03.06.2011 15:01 #72850

Tut mir leid, aber irgendwie begreife ich es nicht mehr.
Da erpresst ein Kleinstaat, bis an die Zähne bewaffnet mit den übelsten Waffen, fast die gesamte Welt und stellt sich wahrhaftig als Opfer hin.
Als ob das die richtige Art und Weise zur Eingliederung in die Nachbarschaft wäre...

Wo Religion im Spiel ist, da wird der kranke Irrsinn als Brandsatz meistens gleich mitgeliefert (oft natürlich auch nur als Rechtfertigung genutzt). :(



zuletzt bearbeitet 03.06.2011 15:11 | nach oben springen

#19694

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:16
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Lea S.
03.06.2011 15:01 #72850


Tut mir leid, aber irgendwie begreife ich es nicht mehr.
Da erpresst ein Kleinstaat, bis an die Zähne bewaffnet mit den übelsten Waffen, fast die gesamte Welt und stellt sich wahrhaftig als Opfer hin. Als ob das die richtige Art und Weise zur Eingliederung in die Nachbarschaft wäre.
Diese Erpresser vor der Botschaft sollten alle sich mal vorstellen, wie es aussehen würde, wenn weltweit vor allen israelischen Botschaften die Menschen antreten und Mauern und Stacheldraht benutzen um den Herrschaften mal zu zeigen, wie es sich anfühlt.
Her der ungebeten die Stacheldrahtabgrenzung übertritt, wird erschossen. Wie im richtigen Leben.
P.S.
Ich habe nur gesagt, sie sollen die Schlingen fester ziehen. Nicht total zuziehen!


Dieser Kleinstaat, mit weniger Bewaffnung, wäre ohnehin Geschichte! Oh Verzeihung, die arabischen Brüder hätten ihn natürlich mit Blumen begrüßt und in ihrer Mitte aufgenommen. Hatte ich ja glatt vergessen... "Ins Meer treiben" bedeutet ja in dieser Region nur so etwas wie "herzlich willkommen", oder?!


nach oben springen

#19695

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:38
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: sayada.b.
03.06.2011 15:16 #72852


Dieser Kleinstaat, mit weniger Bewaffnung, wäre ohnehin Geschichte! Oh Verzeihung, die arabischen Brüder hätten ihn natürlich mit Blumen begrüßt und in ihrer Mitte aufgenommen. Hatte ich ja glatt vergessen... "Ins Meer treiben" bedeutet ja in dieser Region nur so etwas wie "herzlich willkommen", oder?!

Worte, Worte, Worte.................
Dieses "ins Meer treiben......" wird seltsamerweise immer nur von den Verteidigern der agressiven Siedlerpolitik wie eine Gebetsmühle wiederholt. Soll ich hier auch all die abartigen Sprüche israelischer Politiker, Geistlicher, Rassisten und anderer Deppen immer wiederholen?

Natürlich haben die Nachbarn den neuen Staat nicht mit Blumen aufgenommen. Die neuen Herren aber aber auch nicht mit Blumen geworfen. Nur, das war vor 70 Jahren. So langsam muss doch endlich mal Vernunft dort einkehren. Stattdessen spielt man den Erwürgten, den Erhängten, denjenigen von dem wahrhaftig erwartet wird, anderen auch ein Existenzrecht zu gewähren.

Anstatt sich Schlingen um den Hals zu legen, weil die Weltpolitik diese Siedlerbewegung wirklich satt hat, sollten die Herrschaften ihren rassistischen Siedlern in den Arsch treten.

6 Milliarden Menschen sollen sich darum kümmern was 500.000 illegale Siedler wollen?
An den Kopf fass!

Was passiert eigentlich, wenn diese 6 Milliarden Menschen es endgültig satt haben?
Dann sitzten 6 Millionen Israelis als Geiseln von 500.000 illegale Siedler inmitten von Nachbarstaaten die man von Seiten der Siedler seit Jahrzehnten wie Dreck behandelt hat.
Glaubst Du wirklich, dass das die richtige Lösung wäre? Bringt das die notwendige Sicherheit für den Staat Israel?

In meinen Augen ist es höchste Zeit, endlich die Friedensangebote der arabischen Staaten anzunehmen, sonst könnte das ganze verdammt schief gehen.


nach oben springen

#19696

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:40
von tbn | 4.131 Beiträge


Zitat von: sayada.b.
03.06.2011 15:16 #72852


Dieser Kleinstaat, mit weniger Bewaffnung, wäre ohnehin Geschichte! Oh Verzeihung, die arabischen Brüder hätten ihn natürlich mit Blumen begrüßt und in ihrer Mitte aufgenommen. Hatte ich ja glatt vergessen... "Ins Meer treiben" bedeutet ja in dieser Region nur so etwas wie "herzlich willkommen", oder?!


Was bedeuted es auf Hebräisch,
das Gleiche?

http://www.haaretz.com/print-edition/new...isoners-1.93554



zuletzt bearbeitet 03.06.2011 15:41 | nach oben springen

#19697

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:45
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: Lea S.
03.06.2011 15:38 #72853

Worte, Worte, Worte.................
Dieses "ins Meer treiben......" wird seltsamerweise immer nur von den Verteidigern der agressiven Siedlerpolitik wie eine Gebetsmühle wiederholt. Soll ich hier auch all die abartigen Sprüche israelischer Politiker, Geistlicher, Rassisten und anderer Deppen immer wiederholen?

Natürlich haben die Nachbarn den neuen Staat nicht mit Blumen aufgenommen. Die neuen Herren aber aber auch nicht mit Blumen geworfen. Nur, das war vor 70 Jahren. So langsam muss doch endlich mal Vernunft dort einkehren. Stattdessen spielt man den Erwürgten, den Erhängten, denjenigen von dem wahrhaftig erwartet wird, anderen auch ein Existenzrecht zu gewähren.

Anstatt sich Schlingen um den Hals zu legen, weil die Weltpolitik diese Siedlerbewegung wirklich satt hat, sollten die Herrschaften ihren rassistischen Siedlern in den Arsch treten.

6 Milliarden Menschen sollen sich darum kümmern was 500.000 illegale Siedler wollen?
An den Kopf fass!

Was passiert eigentlich, wenn diese 6 Milliarden Menschen es endgültig satt haben?
Dann sitzten 6 Millionen Israelis als Geiseln von 500.000 illegale Siedler inmitten von Nachbarstaaten die man von Seiten der Siedler seit Jahrzehnten wie Dreck behandelt hat.
Glaubst Du wirklich, dass das die richtige Lösung wäre? Bringt das die notwendige Sicherheit für den Staat Israel?

In meinen Augen ist es höchste Zeit, endlich die Friedensangebote der arabischen Staaten anzunehmen, sonst könnte das ganze verdammt schief gehen.




Wie beliebt Palästinenser sind, sieht man dagegen in unmittelbarer Nachbarschaft, keiner will sie wirklich. Vielleicht, weil man sie näher kennt?


nach oben springen

#19698

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:48
von tbn | 4.131 Beiträge


Zitat von: Leto_II.
03.06.2011 15:45 #72855


Wie beliebt Palästinenser sind, sieht man dagegen in unmittelbarer Nachbarschaft, keiner will sie wirklich. Vielleicht, weil man sie näher kennt?



Jetzt nehmen Sie dieses Zitat und wenden Sie es auf die Flüchtlingsproblematik der deutschen Juden zwischen 1933 und 1945 an, dann werden Sie merken wie verachtend dieses Zitat ist.



zuletzt bearbeitet 03.06.2011 15:51 | nach oben springen

#19699

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:52
von BerSie | 3.932 Beiträge


Zitat von: Leto_II.
03.06.2011 15:45 #72855


Wie beliebt Palästinenser sind, sieht man dagegen in unmittelbarer Nachbarschaft, keiner will sie wirklich. Vielleicht, weil man sie näher kennt?

Na, das ginge den Österreichern aber auch nicht anders...:-) Oder versuchen Sie mal, Schalker in Dortmund zu integrieren, und die sprechen sogar dieselbe Sprache!:)



nach oben springen

#19700

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 03.06.2011 15:58
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Leto_II.
03.06.2011 15:45 #72855


Wie beliebt Palästinenser sind, sieht man dagegen in unmittelbarer Nachbarschaft, keiner will sie wirklich. Vielleicht, weil man sie näher kennt?


Zitat
Wie beliebt die Juden sind, sieht man dagegen in unmittelbarer Nachbarschaft, keiner will sie wirklich. Vielleicht, weil man sie näher kennt?

Stell Dir das gleiche mal vor, jemand würde das über die Juden sagen. Du weisst schon, dass das ein wirklich übler Spruch ist?

Und was willst Du mir und der Welt damit sagen?

Dass man die Palästinenser also "aussortieren" sollte, da sie ja sowieso keiner haben will?

Sind eigentlich Menschen - auch Palästinenser sind Menschen - für Dich Waren, die man nach Belieben hin und herschieben kann?.

Es muss niemand die Palästinenser "haben" wollen. Die sind sich selbst als Volk genug und haben Anspruch auf ihren eigenen Staat. So wie auch niemand die Juden haben wollen muss, auch die sind sich als Volk selbst genug und haben Anspruch auf ihren eigenen Staat.
Punkt!



zuletzt bearbeitet 03.06.2011 16:04 | nach oben springen


Wir brauchen Deine Hilfe!

Hallo !

Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.

Um dir und den anderen Mitgliedern das Bestmögliche bieten zu können, würden wir das Forum gern werbefrei gestalten und mit tollen neuen Extras ergänzen.

Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen, diese Änderungen zu finanzieren.

Deine Spende hilft!

Spendenziel: 7€
143%
 



Besucher
0 Mitglieder und 29 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: guylux
Besucherzähler
Heute waren 375 Gäste online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1463 Themen und 331107 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:


Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de