#19126

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 21:14
von Nante | 10.714 Beiträge


Zitat von: mbockstette
07.04.2011 21:01 #66069


Current situation (1989 to present)

In the contemporary world, Christians, .............


Herr Bockstette, ein recht umfangreiche Sammlung. Diese dokumentiert eindrücklich eine tiefe Kluft zwischen den Kulturen.

Ich bin skeptisch, ob diese geschlossen werden kann.


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#19127

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 21:25
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal
07.04.2011 20:21 #66059


Du sollst dich kundig machen, wem diese Land gehört:
Dem Jewish Fund.

Wem dieses Land gehört ist eigentlich unwesentlich , es liegt auf unrechtmässig annektiertem Gebiet .
Und die 4 Siedlungen in der Westbank welche in dem gleichen Artikel genannt werden und wo das Bebauungsprojekt in der Mache ist , gehören die etwa auch dem Jewish Fund ?


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#19128

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 21:26
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: Maga Das liegt vielleicht an der Tragweite und dem Ausmaß des Verbrechens, eines maschinell betriebenen Massenmordes.

Das ist unbestritten.
Ich kann z.B. bis heute dieses Bild nicht ertragen, wo der SS-Mann mit der Peitsche bei der Selektion das Kind von der Mutter trennt.
Die Sequenz kennt jeder, sie wird in fast jeder Doku über den Holocaust gebracht.



zuletzt bearbeitet 07.04.2011 21:29 | nach oben springen

#19129

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 21:32
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: Nante
07.04.2011 21:14 #66072


Herr Bockstette, ein recht umfangreiche Sammlung. Diese dokumentiert eindrücklich eine tiefe Kluft zwischen den Kulturen.

Ich bin skeptisch, ob diese geschlossen werden kann.


Es handelt sich dabei weniger um eine Kluft zwischen den Kulturen sondern mehr um ein Gefälle. Ein Kluft hat auf beiden Seiten nämlich das gleiche Niveau, eine Gefälle dagegen nicht.


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#19130

RE: Peitschen

in Politik 07.04.2011 21:40
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: primatologe
07.04.2011 21:26 #66074

Das ist unbestritten.
Ich kann z.B. bis heute dieses Bild nicht ertragen, wo der SS-Mann mit der Peitsche bei der Selektion das Kind von der Mutter trennt.
Die Sequenz kennt jeder, sie wird in fast jeder Doku über den Holocaust gebracht.


Dass bei Ihnen der Anblick von Peitschen eine Unerträglichkeit auslöst, das liegt sicher daran, dass Sie persönliche als Kind noch Erfahrungen mit der Prügelstrafe gemacht haben.


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#19131

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 21:48
von Nante | 10.714 Beiträge


Zitat von: mbockstette
07.04.2011 21:32 #66075


Es handelt sich dabei weniger um eine Kluft zwischen den Kulturen sondern mehr um ein Gefälle. Ein Kluft hat auf beiden Seiten nämlich das gleiche Niveau, eine Gefälle dagegen nicht.

Das ist wirklich hart. Sicherlich impliziert die Kluft erstmal Gleichwertigkeit. Aber würden Sie sich, der in vielen Ländern gelebt und gearbeitet hat, sich trauen, deren Bewohnern dieses Gefälle deutlich zu machen?


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#19132

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 21:49
von nahal | 25.249 Beiträge

"Nahal, jedes Haus, jede Straße, jeder zusätzliche Siedler erschweren den "Friedensprozess" (man kann das Wort eigentlich nur noch in Anführungszeichen schreiben)."

Zehn Monate Baustopp haben nichts genuzt.


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#19133

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 21:51
von nahal | 25.249 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
07.04.2011 21:37 #66076

Für Witze gibt es einen anderen Strang. Der hier ist nicht besonders (obwohl der beste, den ich je las, von Dir stammt. :)



Nein, es ist kein Witz.
Das Gründstück in Gilo, wo jetzt gebaut werden soll, gehört dem Jweish Fund (gekauft, nicht geklaut) und eineigen privaten Besitzern, die das Land auch gekauft haben.


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#19134

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 21:52
von nahal | 25.249 Beiträge


Zitat von: guylux
07.04.2011 21:25 #66073

Wem dieses Land gehört ist eigentlich unwesentlich , es liegt auf unrechtmässig annektiertem Gebiet .
Und die 4 Siedlungen in der Westbank welche in dem gleichen Artikel genannt werden und wo das Bebauungsprojekt in der Mache ist , gehören die etwa auch dem Jewish Fund ?


Ja. Und sonstigem privatem Besitz.


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#19135

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 22:00
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal
07.04.2011 21:52 #66082


Ja. Und sonstigem privatem Besitz.

Etwa so , wie wenn die Deutsche Regierung beschliesst in Luxemburg eine Siedlung zu errichten , auf Land welches deutschen Staatsbürgern gehört !
Völkerrechtlich bestimmt eine interessante Situation , finden sie nicht ?


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#19136

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 22:06
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal
07.04.2011 21:49 #66080
"Nahal, jedes Haus, jede Straße, jeder zusätzliche Siedler erschweren den "Friedensprozess" (man kann das Wort eigentlich nur noch in Anführungszeichen schreiben)."

Zehn Monate Baustopp haben nichts genuzt.


Sagte der Bankräuber : " jetzt hab Ich doch schon seit 10 Monaten keine Bank mehr überfallen und bei der Ersten wo Ich es wieder getan habe , ist die Polizei trotzdem hinter mir her . Eine Sauerei sowas !"


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#19137

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 22:07
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: mbockstette
07.04.2011 21:01 #66069


Da können die Juden nur von Glück reden, dass sie in Vorderasien über einen wehrhaften Staat verfügen, ansonsten würde sie das Schicksal der Christen teilen müssen.

Leider ein viel zu selten behandeltes Thema, lieber Michael, weil es sich schlecht mit einer bestimmten Form "politischer Korrektheit" verbinden lässt. (Von Politikern der vielgerühmten Grünen habe ich noch kein Wort dazu vernommen...) Im Irak verschwindet eine 2.000 Jahre alte kulturelle Tradition, (fast) ganz unbemerkt von den Medien.


Zitat von: nahal
07.04.2011 21:49 #66080
Zehn Monate Baustopp haben nichts genuzt.
Aber auch nicht geschadet. Der Orient ist schon eine Welt für sich. Ich höre gerade zufälligerweise "Waltzing Mathilda", gesungen von Tom Waits. Die westlichen "Expeditionen" in den Orient waren eigentlich nie erfolgreich... Aber Israel ist ja keine westliche Schöpfung, wie viele (auch Israelis) meinen, sondern ist die Verbindung von Orient und Okzident.


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#19138

RE: Peitschen

in Politik 07.04.2011 22:11
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: mbockstette
07.04.2011 21:40 #66077


Dass bei Ihnen der Anblick von Peitschen eine Unerträglichkeit auslöst, das liegt sicher daran, dass Sie persönliche als Kind noch Erfahrungen mit der Prügelstrafe gemacht haben.

Ihre Vermutungen gehen fehl, das war vor meiner Zeit.


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#19139

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 22:29
von nahal | 25.249 Beiträge


Zitat von: guylux
07.04.2011 22:00 #66084

Etwa so , wie wenn die Deutsche Regierung beschliesst in Luxemburg eine Siedlung zu errichten , auf Land welches deutschen Staatsbürgern gehört !
Völkerrechtlich bestimmt eine interessante Situation , finden sie nicht ?


Habe gelesen, Luxemburg sei ein souveräner Staat.


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#19140

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 22:29
von nahal | 25.249 Beiträge


Zitat von: guylux
07.04.2011 22:06 #66085

Sagte der Bankräuber : " jetzt hab Ich doch schon seit 10 Monaten keine Bank mehr überfallen und bei der Ersten wo Ich es wieder getan habe , ist die Polizei trotzdem hinter mir her . Eine Sauerei sowas !"


Wieder Blödsinn.
Machen Sie nur so weiter.


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#19141

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 22:42
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: Nante
07.04.2011 21:48 #66079

Das ist wirklich hart. Sicherlich impliziert die Kluft erstmal Gleichwertigkeit. Aber würden Sie sich, der in vielen Ländern gelebt und gearbeitet hat, sich trauen, deren Bewohnern dieses Gefälle deutlich zu machen?


Auf dem Tahiri-Platz in Kairo wurde genau diesem Gefälle der Kampf angesagt. Der Kampf wird sich nach meiner Meinung noch lange hinziehen. Vermutlich nicht weniger als 10 bis 20 Jahre. Ägypten nimmt dabei in der arabischen Welt DIE Schlüsselposition ein. Die beiden anderen Staaten sind die Türkei und der Iran. Ägypten, die Türkei und der Iran bilden zusammen die drei Winkel des muslimischen Dreiecks in Vorderasien. Sie sind die treibenden Kräfte der gesamten muslimischen Welt. Die Entwicklungen dieser drei Staaten wird darüber entscheiden ob das Gefälle angeglichen werden kann oder nicht.

Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass auch der islamische Halbmond reformfähig ist, wobei die Reformation des islamischen Glaubens bzw. der islamischen Lehre den größten Hemmschuh auf dem Weg in eine pluralistische, liberale und demokratische Zukunft darstellt.

Und das wären meine Worte die ich an die Betroffenen richten würde:

Zitat MBO: "Araber gegen Perser; Schiiten gegen Sunniten; Islamisten gegen Säkulare; alle Regierungen gegen die eigenen Minderheiten; Willkür gegen Demokratie; Aberglauben gegen Aufklärung; Chaos und Anarchie gegen Recht und Ordnung; und Arm gegen Reich, das sind die entscheidenden Frontverläufe im Nahen Osten. Und es sind eben nicht die kapitalistisch-imperialen Ausbeutungs- und Beherrschungsabsichten des Westens oder Israels, die den islamischen Halbmond zum globalen "Looser" machen.


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#19142

RE: Vewrtreibungen

in Politik 07.04.2011 22:50
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal
07.04.2011 22:29 #66091


Wieder Blödsinn.
Machen Sie nur so weiter.

Klar , solange Sie ausser Beleidigungen keine Argumente haben , werde ich weiter posten !
Und wenn es Sie noch soviel ärgert .


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#19143

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 23:08
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman
07.04.2011 22:52 #66095

Und wenn sie es nicht sind, ihren maßgeblichen Anteil daran haben sie. Und wenn man die total verblödenden, in ihrer ausschließlich materiellen Gier dahinsiechenden Gesellschaften im Westen beobachtet, dann möchte ich von Losern schon gar nicht sprechen.

Es ist diese dümmliche Arroganz, die uns zum Beispiel archaische, aber harmonisch lebende Urvolker als rückständig bezeichnen lässt. Die sind viel weiter, als wir je wieder kommen werden.

Wobei man dann noch anmerken kann , dass der grösste Massenmord der letzten hundert Jahre , nämlich WW1 und WW2 inklusive Holocaust im christlichen Abendland begangen wurde .
Und im Moment macht genau das gleiche christliche Abendland mit der sogenannten freien Marktwirtschaft in der die soziale Komponente am Untergehen ist , wieder Vieles kaputt .


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#19144

RE: Bruder-Tahiri honoris causa

in Politik 07.04.2011 23:08
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
07.04.2011 22:18 #66088

Diese arrogante Fehleinschätzung ist wohl einer der Gründe für die besondere Beliebtheit Israels bei seinen Nachbarn.


Die Araber die es sich leisten können fahren E-Klasse, S-Klasse, Porsche, Rolls Royce, fliegen in Privatmaschinen von Boeing und Airbus und sitzen dabei auf vorgewärmten vergoldeten Klodeckeln - aber sie produzieren keine einzige Schraube die ihre Luxusgüter zusammen halten.

Die Angestellten und Beamten in den arabischen Staaten arbeiten pro Tag ganze 27 Minuten. Das sind keine arroganten Fehleinschätzungen sondern sehr ernüchternde und aufschlussreiche Tatsachen.

Öl_Milliardäre und Gas_Millioinräre, Korruptions_Gewinnler und Bakschis_Profituere saugen die Länder und die Massen aus und schmeißen das Geld zum Fenter raus.

Feudalherren und Großgrundbesitzer lassen die Fellachen die Kohle für sich machen und dann kaufen sie sich Jungfrauen zum Zeitvertreib. Und über allem Wacht die Stasi und der Mufti und dem Volk geht wie den Gruftis.

Das ist das real existierende Arabien wie es leibt und lebt und langsam vor die Hunde geht.

Die Twitter-Generation vom Tahiri-Platz, die würde vor lachen platzen und meine Verse ins Arabische übersetzen und mich zum Bruder-Tahiri honoris causa machen.


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#19145

RE: Bruder-Tahiri honoris causa

in Politik 07.04.2011 23:11
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: mbockstette
07.04.2011 23:08 #66097


Die Araber die es sich leisten können fahren E-Klasse, S-Klasse, Porsche, Rolls Royce, fliegen in Privatmaschinen von Boeing und Airbus und sitzen dabei auf vorgewärmten vergoldeten Klodeckeln - aber sie produzieren keine einzige Schraube die ihre Luxusgüter zusammen halten.




Genau das Gleiche kann man von vielen Bankern und Hedgefonds Managern auch sagen :-))


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#19146

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 23:17
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
07.04.2011 22:52 #66095

Und wenn sie es nicht sind, ihren maßgeblichen Anteil daran haben sie. Und wenn man die total verblödenden, in ihrer ausschließlich materiellen Gier dahinsiechenden Gesellschaften im Westen beobachtet, dann möchte ich von Losern schon gar nicht sprechen.

Es ist diese dümmliche Arroganz, die uns zum Beispiel archaische, aber harmonisch lebende Urvolker als rückständig bezeichnen lässt. Die sind viel weiter, als wir je wieder kommen werden.


Archaisch harmonische Urvölker! Kopfjäger und Kannibalen, beschnittene Vulven und verbrannte Hexen, gevierteilte Schwule und geopferte Herzen. Sie scherzen!


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#19147

RE: Bruder-Tahiri honoris causa

in Politik 07.04.2011 23:30
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: guylux
07.04.2011 23:11 #66098

Genau das Gleiche kann man von vielen Bankern und Hedgefonds Managern auch sagen :-))


Herr guylux, wenn scharf geschossen wird lege ich Ihnen nahe in Deckung zu gehen, bis sich der Pulverdampf wieder gelegt hat. Denn eine Kultur mit einer Berufsgruppe zu vergleichen ist so verfehlt, dass das Ihnen hätte auffallen dürfen, bevor Sie den Button "Beitrag speichern" drückten.

Ich habe meine Analogie übrigens aus einer Predigt der Vorsitzenden der Weltgneinschaft der Muslime entnommen. Zum Beweis:

Al-Qaradawi und das Hornberger Schießen

"Unsere Leute können die luxuriösesten Autos kaufen.» Erregt steigert er sich: «Rolls-Royce, Mercedes 500 oder 700, S-Modelle, M oder L – mit allem Luxus!» Dann leise: «Wir besitzen sie, aber wir stellen sie nicht her», sagt er, «wir produzieren keine einzige Schraube dieser Autos.»

«Wie kommt das?», fragt Al-Qaradawi in seiner Predigt vom April 2005 und erzählt von einer Studie aus einem arabischen Land, die berechnet hat, wie viel Zeit die Staatsangestellten bei der Arbeit verbringen. «Der Durchschnitt betrug 27 Minuten am Tag», ruft er. Und wieder schreit er: «27 Minuten!»

Qaradawi berichtet von einem Erweckungserlebnis aus den siebziger Jahren, als er zum ersten Mal in Deutschland eintraf und sich wunderte, dass er auf den Strassen kaum Menschen erblickte. «Die Leute arbeiten», habe ihn der Chauffeur aufgeklärt. Und schliesslich widmet er sich seinem Hauptgegner: «Wie hat es die zionistische Bande geschafft, uns überlegen zu sein, wo sie doch nur so wenige sind? Durch Wissen! Durch Technologie! Durch Stärke!»
http://www.bilanz.ch/edition/artikel.asp?AssetID=7824

Und was der Prediger dabei verschweigt:

Fortschrittsbremse Koran. Die Religionsgelehrten, allmächtige Agenda-Setter und Lehrmeister, liefern keinen werthaltigen Beitrag zur Ursachenforschung. Die Antwort würde von ihnen *eine schmerzvolle Selbstkritik fordern, sie berührt ein grosses Tabu: Es ist vor allem die Religion der schriftgläubigen Koran-Anhänger, die den technologischen Fortschritt bremst. Es ist das archaische, sich seit einigen Jahrzehnten wieder rasant ausbreitende Scharia-Recht, das ein nachhaltiges wirtschaftliches Wachstum im Orient hemmt. Und es ist das «islamische Banking», das sinnreiche Investitionen blockiert.

Und deshalb wird der Alte die Jungen nicht hinter sich scharen können. Es sind aber die jungen aufgeklärten Menschen die in Ägypten die Mehrheit stellen, die Revolution anführen und den Ton angeben. Die Jungen haben sich als die treibende Kraft des Wandels erwiesen und nicht etwa die ineffizienten Gefolgsleute des Predigers.

Die Lehre und Praxis des Islams hat viel mit den Problemen und Nöten in der arabischen Welt zu tun und sogar nichts mit den Lösungen. Diese Erkenntnis wird den Islam zusehends aus der Öffentlichkeit zurückdrängen.

Der 82-jährige ägyptische Prediger ist das Spiegelbild des 82-jährigen Hosni Mubarak und die Zeitenwende stellt für beide das Ende ihrer Karrieren da. Arabien wird nicht durch einen transzendenten Prediger oder einen irdischen Pharao zu neuen Ufern gelenkt werden, sondern durch Aufklärung, Liberalismus und Demokratie, sonst würde die Revolution so enden wie das: Hornberger Schießen. (Quelle: MBO)


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#19148

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 23:42
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman
07.04.2011 22:52 #66095

Und wenn sie es nicht sind, ihren maßgeblichen Anteil daran haben sie. Und wenn man die total verblödenden, in ihrer ausschließlich materiellen Gier dahinsiechenden Gesellschaften im Westen beobachtet, dann möchte ich von Losern schon gar nicht sprechen.

Es ist diese dümmliche Arroganz, die uns zum Beispiel archaische, aber harmonisch lebende Urvolker als rückständig bezeichnen lässt. Die sind viel weiter, als wir je wieder kommen werden.

Hans, es gibt keine "archaisch, aber harmonisch lebenden Urvölker". Das ist ein Mythos - ebenso wie Arkadien oder die Sintflut...

Die Araber, Türken und Perser, Nachfahren alter Hochkulturen, dürften sich wohl auch kaum als "Urvölker" betrachten. ;-)

Man kann natürlich postmaterialistisch einiges an unseren westlichen Gesellschaften kritisieren, aber wenn man ökonomische Faktoren beiseite lässt wie etwa die Tatsache, dass Ägypten pro Kopf Anfang der 1950er Jahre ein höheres BIP hatte als Südkorea und das ägyptische heute einen Bruchteil des südkoreanischen ausmacht:

- die Anzahl von Buchpublikationen ist im arabischen Raum (300 Mio. Menschen) niedriger als in Israel (7 Mio.) oder in Griechenland (11 Mio.),

- bei HDI-Faktoren liegen die besten arabischen Staaten (Kuwait, die Emirate) im Mittelfeld, die meisten liegen sehr weit hinten,

- dafür liegen diese Staaten sehr weit vorne, wenn es um Verletzung von Menschenrechten sowie Korruption geht,

- Rechtsstaatlichkeit - ich will nicht von Demokratie schreiben - findet sich auch kaum in arabischen Staaten. (Und dann gibt es so doofe Spon-Foristen, die schreiben, die westlichen Staaten seien auch keine Rechtsstaaten und mit Ländern wie Libyen gleichzusetzen...).

Diese Entwicklungen geben vielen Intellektuellen, aber auch Nicht-Intellektuellen in der arabischen Welt zu denken. Ebenso wie ähnliche, teilweise noch schlimmere Entwicklungen in "Schwarzafrika" für Empörung unter den dortigen Intellektuellen sorgen.

Ich will Israel wirklich nicht glorifizieren - und ich kritisiere vieles sehr -, aber wenn ich die Entscheidung treffen sollte, wo ich leben wollte - ob in Libyen, Saudi-Arabien, Syrien, den Emiraten oder in Israel -, würde ich Israel wählen...



zuletzt bearbeitet 07.04.2011 23:45 | nach oben springen

#19149

RE: Verfolgung von Christen

in Politik 07.04.2011 23:48
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman
07.04.2011 23:40 #66101

Die Kultur von arabischen Nomaden schätze ich weit höher ein, als die eines amerikanischen Hamburger-Braters. Und höher als die von religiösen Spinnern sowieso.

Lassen wir die religiösen Spinner, die es in allen Religionen gibt, beiseite: Was hast du gegen Hamburger-Brater? Ich finde, das ist ein ehrenwerter Job.


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#19150

RE: Die Kunst des Schacherns

in Politik 08.04.2011 00:09
von mbockstette | 13.719 Beiträge


Zitat von: Maga
07.04.2011 23:42 #66102

Hans, es gibt keine "archaisch, aber harmonisch lebenden Urvölker". Das ist ein Mythos - ebenso wie Arkadien oder die Sintflut...

Die Araber, Türken und Perser, Nachfahren alter Hochkulturen, dürften sich wohl auch kaum als "Urvölker" betrachten. ;-)

Man kann natürlich postmaterialistisch einiges an unseren westlichen Gesellschaften kritisieren, aber wenn man ökonomische Faktoren beiseite lässt wie etwa die Tatsache, dass Ägypten pro Kopf Anfang der 1950er Jahre ein höheres BIP hatte als Südkorea und das ägyptische heute einen Bruchteil des südkoreanischen ausmacht:

- die Anzahl von Buchpublikationen ist im arabischen Raum (300 Mio. Menschen) niedriger als in Israel (7 Mio.) oder in Griechenland (11 Mio.),

- bei HDI-Faktoren liegen die besten arabischen Staaten (Kuwait, die Emirate) im Mittelfeld, die meisten liegen sehr weit hinten,

- dafür liegen diese Staaten sehr weit vorne, wenn es um Verletzung von Menschenrechten sowie Korruption geht,

- Rechtsstaatlichkeit - ich will nicht von Demokratie schreiben - findet sich auch kaum in arabischen Staaten. (Und dann gibt es so doofe Spon-Foristen, die schreiben, die westlichen Staaten seien auch keine Rechtsstaaten und mit Ländern wie Libyen gleichzusetzen...).

Diese Entwicklungen geben vielen Intellektuellen, aber auch Nicht-Intellektuellen in der arabischen Welt zu denken. Ebenso wie ähnliche, teilweise noch schlimmere Entwicklungen in "Schwarzafrika" für Empörung unter den dortigen Intellektuellen sorgen.

Ich will Israel wirklich nicht glorifizieren - und ich kritisiere vieles sehr -, aber wenn ich die Entscheidung treffen sollte, wo ich leben wollte - ob in Libyen, Saudi-Arabien, Syrien, den Emiraten oder in Israel -, würde ich Israel wählen...


Um so mehr, lieber Maga, als Israel durchaus auch die Vorzüge Arabiens in sich trägt. Geogrpahisch und klimatisch, kulturell und sprachlich sowie personell. Die Nationalgerichte Ägyptens "Fuhl" und des Libanon "Falafel" schmecken so köstlich wie in Kairo oder Beirut, die Musik, die Düfte und die Kleidung Arabiens sind genau so präsent wie "gefüllte Fischköpfe" aus Polen.

Israel ist nur zivilisatorisch gesehen ein rein westliches Land in der Levante, kulturell beherbergt es die Vorzüge von Orient und Okzident - ist es die Schnittmenge zwischen europäischem Verstand und Rationalität und arabischer Sinnlichkeit und Lebensfreude. Und die Kunst des Schachern beherrschen beide wie eineiige Zwillinge.



zuletzt bearbeitet 08.04.2011 00:13 | nach oben springen


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