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#18826
von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 10:48von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
24.03.2011 10:40 #63988
Die Realitäten beobachten, das tun andere auch. Das ist nichts ungewöhnliches. Vor allem, wenn sie einem über Jahrzehnte vor Augen geführt werden.
Unschuldige haben ihr Leben verloren - da könnte man schon mal 5 min die gebetsmühlenartige Leier weglassen. Meine Meinung - Du siehst es wohl anders...
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#18827
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 10:56von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: sayada.b.
24.03.2011 10:48 #63992
Unschuldige haben ihr Leben verloren - da könnte man schon mal 5 min die gebetsmühlenartige Leier weglassen. Meine Meinung - Du siehst es wohl anders...
Mich interessiert es so viel oder so wenig, wie wenn unschuldige Palästinenser ihr Leben verlieren. Ist da etwas verkehrt daran?
Und ich blende nicht aus, dass vor zwei Wochen neue Siedlungen beschlossen wurden und die Westbank und damit der den Palästinensern zustehende Lebensraum JEDEN Tag, auch heute, kleiner wird.
zuletzt bearbeitet 24.03.2011 10:57 |
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Zitat von: guylux
23.03.2011 23:07 #63941
...
Wie wäre es mit folgender Alternative : Israel stoppt den Siedlungsbau , die PLO kommt an den Verhandlungstisch zurück , beide Parteien schliessen Frieden und Israel entlässt die Westbank in die Unabhängigkeit , mit entsprechenden Sicherheitsgarantien die noch zu verhandeln wären .
Das wird die Hamas komplett isolieren und die Gaza-Palestinenser eventuell zur Revolte gegen die Hamas ermutigen .
Oder sind da nur Träume meinerseits ?
Das sind Träume und bleiben Träume.
Israelis und Juden (bis auf ganz wenige Ausnahmen die nicht heucheln oder schweigen) wollen solange keinen Frieden, bis die Westbank palästinenserfrei ist.
Dazu auch meine Email an 3sat:
Sehr geehrte Damen und Herren von 3sat,
gestern war der Tag des Wassers mit einem Bericht von Tina Mendelsohn.
Der Bericht war eine belanglose Information, der ebensogut ein Werbefilm eines Wasserwerkes hätte sein können.
Kein Wort über die Problematik der Wasserverteilung auf der Welt. Hängt das damit zusammen, dass Tina Mendelsohn nicht auch die Situation zwischen Israelis und Palästinensern ansprechen wollte?
Wie man weiß versuchen Israelis die Wasserversorgung der Palästinenser einzuschränken um sie von ihrem Land zu vertreiben, dass sie den Palästinensern stehlen wollen.
Eine proisraelische / projüdische Berichterstattung über angeblichen Antisemitismus ist mir dagegen von Tina Mendelsohn bekannt.
Zensierte und einseitige Berichterstattung gehört ebenso nicht ins Deutsche Fernsehen wie bewusst unterlassene Berichterstattung.
Ich fordere Sie auf Tina Mendelsohn für die Zensur am Tag des Wassers abzumahnen.
Mit freundlichen Grüßen
zuletzt bearbeitet 24.03.2011 14:03 |
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Zitat von: primatologe
24.03.2011 14:01 #64052
Das sind Träume und bleiben Träume.
Israelis und Juden (bis auf ganz wenige Ausnahmen die nicht heucheln oder schweigen) wollen solange keinen Frieden, bis die Westbank palästinenserfrei ist.
Dazu auch meine Email an 3sat:
Sehr geehrte Damen und Herren von 3sat,
gestern war der Tag des Wassers mit einem Bericht von Tina Mendelsohn.
Der Bericht war eine belanglose Information, der ebensogut ein Werbefilm eines Wasserwerkes hätte sein können.
Kein Wort über die Problematik der Wasserverteilung auf der Welt. Hängt das damit zusammen, dass Tina Mendelsohn nicht auch die Situation zwischen Israelis und Palästinensern ansprechen wollte?
Wie man weiß versuchen Israelis die Wasserversorgung der Palästinenser einzuschränken um sie von ihrem Land zu vertreiben, dass sie den Palästinensern stehlen wollen.
Eine proisraelische / projüdische Berichterstattung über angeblichen Antisemitismus ist mir dagegen von Tina Mendelsohn bekannt.
Zensierte und einseitige Berichterstattung gehört ebenso nicht ins Deutsche Fernsehen wie bewusst unterlassene Berichterstattung.
Ich fordere Sie auf Tina Mendelsohn für die Zensur am Tag des Wassers abzumahnen.
Mit freundlichen Grüßen
Da hätten Sie erstens besser arte zum Thema Tag des Wassers eingeschaltet als das Blöd-TV!
Ihre Mail enthält leider erhebliche Fehlannahmen (um nicht von Propagandalügen zu reden).
Vor einiger Zeit - Sie haben an der Diskussion auch teilgenommen - habe ich hier die detaillierte Dokumentation zum Thema Wasserverbrauch und -verteilung der israelisch-palästinensischen Wasserkommission verlinkt. Da sollten Sie erstmal informieren, bevor Sie einfältige Briefe schreiben.
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Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 14:10 #64055
Da hätten Sie erstens besser arte zum Thema Tag des Wassers eingeschaltet als das Blöd-TV!
Ihre Mail enthält leider erhebliche Fehlannahmen (um nicht von Propagandalügen zu reden).
Vor einiger Zeit - Sie haben an der Diskussion auch teilgenommen - habe ich hier die detaillierte Dokumentation zum Thema Wasserverbrauch und -verteilung der israelisch-palästinensischen Wasserkommission verlinkt. Da sollten Sie erstmal informieren, bevor Sie einfältige Briefe schreiben.
Zitat aus einem Bericht "Brot für die Welt"
...
Vor 1967 nutzten sowohl Israelis als auch Palästinenser den Reichtum der Aquifer (wasserführende Schichten) unter ihrem jeweiligen Gebiet. Gleich nach dem Sechstagekrieg wurden die Wasservorräte unter der Westbank unter Aufsicht des israelischen Staates gestellt.
...
..., so dass dieses (israelische)Unternehmen zum Beispiel auch einen Teil der palästinensischen Bevölkerung der Westbank mit Wasser versorgt. Palästinenser konnten nach 1987 nur unter großem bürokratischen Aufwand den Bau neuer Brunnen oder die Reparatur bestehender Brunnen beantragen, meist ein vergeblicher Versuch, weil die allermeisten Anträge abgelehnt wurden.
Seit Mitte der 70er Jahre wird zudem die Wassermenge begrenzt, die pro Brunnen gefördert werden darf, wofür Wasseruhren installiert wurden. Die WasserInfrastruktur in den besetzten Gebieten ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden.
Gleichzeitig wurden in großem Stil neue Tiefbrunnen für die israelischen Siedlungen gebaut. Nach palästinensischen Angaben hat dies dazu geführt, dass eigene Brunnen trocken fielen, was die israelische Regierung bestreitet.
Der deutsche Hydrologe Clemens Messerschmid kam im Jahre 2001 zum Ergebnis, dass der palästinensische Wassermangel nicht ein natürlicher, sondern ein politisch erzeugter Notstand ist.
Die israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten und deren intensive Wassernutzung sind eine der wichtigsten Ursachen für die Welle der Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis in den letzten Jahre. Nach Auffassung der Palästinenser sind diese Siedlungsbauten illegal und verbunden damit auch die israelischen Landrechte und die daraus abgeleiteten Wasserrechte.
...
aus Kapitel 6
http://www.wasser-und-mehr.de/pdf/2_5_2_wasser-nahost.pdf
zuletzt bearbeitet 24.03.2011 14:36 |
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#18833
von Indogermane_HS •
| 5.260 Beiträge
Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 15:08von Indogermane_HS •
| 5.260 Beiträge
Zitat von: nahal
24.03.2011 14:56 #64072
Es gibt Kräfte, die an einer Eskalation interessiert sind:
Bisher sind heute 8 Raketen aus Gaza geschoßen worden. Eine davon landete in Ashdod, eine in Yavne (15 Km von Tel Aviv).
Man spekuliert mit dem großen Aufschrei, wenn die israelische Reaktion darauf kommen wird.
Und die wird kommen.
Kann auch als "Antwort" auf die Luftangriffe verstanden werden.
Und wenn auf diese "Antwort" wieder eine "Antwort" erfolgt, dann folgt auch darauf wieder eine "Antwort", usw. Keine Lösung, sondern ein Teufelskreis der Gewalt. Israel begibt sich da auf die Unvernunfts-Ebene der Hamas, wenn es aus diesem Kreis nicht ausbricht, was traurig ist. Schliesslich handelt es sich bei Israel um einen Staat mit annähernd westlicher Aufgeklärtheit und Demokratieverständnis, nicht um eine radikale Organisation.
zuletzt bearbeitet 24.03.2011 15:51 |
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Zitat von: primatologe
24.03.2011 14:30 #64064
Zitat aus einem Bericht "Brot für die Welt"
...
Vor 1967 nutzten sowohl Israelis als auch Palästinenser den Reichtum der Aquifer (wasserführende Schichten) unter ihrem jeweiligen Gebiet. Gleich nach dem Sechstagekrieg wurden die Wasservorräte unter der Westbank unter Aufsicht des israelischen Staates gestellt.
...
..., so dass dieses (israelische)Unternehmen zum Beispiel auch einen Teil der palästinensischen Bevölkerung der Westbank mit Wasser versorgt. Palästinenser konnten nach 1987 nur unter großem bürokratischen Aufwand den Bau neuer Brunnen oder die Reparatur bestehender Brunnen beantragen, meist ein vergeblicher Versuch, weil die allermeisten Anträge abgelehnt wurden.
Seit Mitte der 70er Jahre wird zudem die Wassermenge begrenzt, die pro Brunnen gefördert werden darf, wofür Wasseruhren installiert wurden. Die WasserInfrastruktur in den besetzten Gebieten ist über Jahrzehnte vernachlässigt worden.
Gleichzeitig wurden in großem Stil neue Tiefbrunnen für die israelischen Siedlungen gebaut. Nach palästinensischen Angaben hat dies dazu geführt, dass eigene Brunnen trocken fielen, was die israelische Regierung bestreitet.
Der deutsche Hydrologe Clemens Messerschmid kam im Jahre 2001 zum Ergebnis, dass der palästinensische Wassermangel nicht ein natürlicher, sondern ein politisch erzeugter Notstand ist.
Die israelischen Siedlungen in den besetzten Gebieten und deren intensive Wassernutzung sind eine der wichtigsten Ursachen für die Welle der Gewalt zwischen Palästinensern und Israelis in den letzten Jahre. Nach Auffassung der Palästinenser sind diese Siedlungsbauten illegal und verbunden damit auch die israelischen Landrechte und die daraus abgeleiteten Wasserrechte.
...
aus Kapitel 6
http://www.wasser-und-mehr.de/pdf/2_5_2_wasser-nahost.pdf
Ich kenne das Ding. Der von Ihnen verlinkte Bericht hat leider einen Geburtsfehler: Die Verfasser haben sich aus was für Gründen auch immer nicht die Mühe gemacht, auch nur zu versuchen mit der gemeinsamen (!!!) palästinensisch-israelisch Wasserbehörde in Verbindung zu setzen und sich mit den dort umfassend dokumentierten wahren Zahlen auseinanderzusetzen. Daher ist das leider nur ein Pamphlet basierend auf höchst zweifelhaften und nicht offengelegten Quellen. Es ist nicht das Papier wert.
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#18835
von tbn •
| 4.131 Beiträge
Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 15:49von tbn •
| 4.131 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 15:35 #64076
Ich kenne das Ding. Der von Ihnen verlinkte Bericht hat leider einen Geburtsfehler: Die Verfasser haben sich aus was für Gründen auch immer nicht die Mühe gemacht, auch nur zu versuchen mit der gemeinsamen (!!!) palästinensisch-israelisch Wasserbehörde in Verbindung zu setzen und sich mit den dort umfassend dokumentierten wahren Zahlen auseinanderzusetzen. Daher ist das leider nur ein Pamphlet basierend auf höchst zweifelhaften und nicht offengelegten Quellen. Es ist nicht das Papier wert.
:)
Es gibt eine palästinsisch-israelische Wasserbehörde?
Und wem untersteht die?
zuletzt bearbeitet 24.03.2011 15:51 |
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Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 15:35 #64076
Ich kenne das Ding. Der von Ihnen verlinkte Bericht hat leider einen Geburtsfehler: Die Verfasser haben sich aus was für Gründen auch immer nicht die Mühe gemacht, auch nur zu versuchen mit der gemeinsamen (!!!) palästinensisch-israelisch Wasserbehörde in Verbindung zu setzen und sich mit den dort umfassend dokumentierten wahren Zahlen auseinanderzusetzen. Daher ist das leider nur ein Pamphlet basierend auf höchst zweifelhaften und nicht offengelegten Quellen. Es ist nicht das Papier wert.
Also "Brot für die Welt" gibt angeblich falsche Angaben zur Waserverteilung an.
Amnesty International auch.
Nur die israelischen Wasserwerke nicht.
Jetzt fragen Sie sich einmal mit ihrem vernünftigen Menschenverstand zu überlegen, wer profitiert von falschen Angaben im Bezug auf die Wasserverteilung und wer hätte Gründe falsche Angaben zu machen.
Die palästinensische Wasserbehörde begrüßte im Übrigen (erwartungsgemäß) die berichte der AI, die sich nicht viel unterscheiden von dem von "Brot für die Welt".
zuletzt bearbeitet 24.03.2011 15:57 |
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Zitat von: RagnarLodbrok
24.03.2011 15:55 #64078
Also "Brot für die Welt" gibt angeblich falsche Angaben zur Waserverteilung an.
Amnesty International auch.
Nur die israelischen Wasserwerke nicht.
Jetzt fragen Sie sich einmal mit ihrem vernünftigen Menschenverstand zu überlegen, wer profitiert von falschen Angaben im Bezug auf die Wasserverteilung und wer hätte Gründe falsche Angaben zu machen.
Die palästinensische Wasserbehörde begrüßte im Übrigen (erwartungsgemäß) die berichte der AI, die sich nicht viel unterscheiden von dem von "Brot für die Welt".
Na dann sehen Sie sich doch mal die "Quellen" an.....
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#18840
von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 18:47von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
Zitat von: sayada.b.
23.03.2011 20:32 #63937
Ich möchte mich Deinen Worten anschließen!
Nur, wieso habe eigentlich ich ein schlechtes Gewissen, eingedenk der Diskussion mit Landegaard vor so kurzer Zeit? Mein Beispiel (Bus+Bombe) war schließlich nur ein Beispiel...
@ Landegaard: sieh, so schnell kann aus theoretischen Worten blutiger Ernst werden! Ich hoffe ehrlich und aus ganzem Herzen, dies möge Mitglieder Deiner Familie verschonen. Gleiches gilt natürlich für Angehörige aller Foristen hier... Leider jedoch - im Leben kriegt man relativ selten, was man möchte.
Terror ist Widerstand, okay, wenn man es so definieren will. Aber Terror ist die absolut mieseste, niederträchtigste und erbärmlichste Art des Widerstandes! Feige, hinterhältig und meist Unschuldige treffend. :((
Ich habe nicht gesagt, dass Terror Widerstand ist, ich hatte Dir eine Frage gestellt, die ich weiterhin unbeantwortet sehe. Es wäre nett, wenn Du da sorgfältig bleibst. Natürlich ist Terror niederträchtig und nicht nur das, er ist sogr nur noch eine Gewohnheit der Radikalinskis, was es zu niederträchtig noch dumm macht. Verändert hat er bisher nichts und er wird es auch in Zukunft nicht tun. Womit wir zum Kern meiner Frage kommen, denn Demonstrieren hilft ebensowenig, Aufforderungen aller Herren Länder an die Israelis bringen auch nichts.
Nun hat es wieder einen Anschlag gegeben. Naja sayada, es waren vorher schon keine theoretischen Worte, die Gegenwart von Terror ist in Israel jeden Tag spürbar, klebt quasi in der Luft. Das macht das ganze ja so ärgerlich. Verklebte Luft gibts allerdings ebenso in der Westbank, von Gaza ganz zu schweigen. Der Terror der Palästinenser ist eine Ursache dafür, aber eben nicht die einzige.
Wäre die Chance vor anderthalb Jahren genutzt worden, die WB als Palästina Staat werden zu lassen, wäre die Situation bereits heute eine andere und alleine dass sie anders ist, wäre schon besser gewesen. Nun laufen, so bedauerlich das für die Opfer und deren Angehörige ist, die üblichen Empörungsrituale ab. Die Folgen dessen kennen wir allerdings auch zur Genüge. Wenn vor Ort mal alle Beteiligten so gut darin wären, ihre eigenen Verfehlungen zu orten, wie die der jeweils anderen Seite, wären Fussballspiele gegeneinander das vermutlich einzig noch notwendige Ventil, seine gegenseitigen Abneigungen zu zelebrieren.
Zitat von: sayada.b.
23.03.2011 20:32 #63937
Ganz wirklich? Ich denke, den Angehörigen der Opfer wären Demonstrationen einiges lieber.
Sicher. Es geht aber eben nicht nur um die.
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#18841
von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 18:54von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 00:20 #63948
Meine Betrachtung (Analyse wäre zu hoch gegriffen) der Lage ist nicht pertinent, sondern bewusst impertinent.
Und schön wäre es ja, wenn funktionierte, was Sie da träumen. Die Dinge liegen leider sehr viel komplizierter und verfahrener, als dass es so einfach möglich wäre.
Mit träumen hat das wenig zu tun, es wäre nur Mut nötig. Ja, die Dinge sind verfahren und kompliziert und genau deshalb wäre dieser Vorschlag ein Weg gewesen. Israel hätte dann natürlich mit Räumung der Siedlungen in der Westbank ernst machen müssen. Dass das sehr viel komplizierter ist, als es mal anzubieten, wenn keine ernsthafte Gefahr einer Umsetzung droht, ist mir schon klar.
Nur hätten wir dann heute die Situation, dass zwei benachbarte Regierung geschlossen die Mörserbeschüsse verurteilen würden und wie ich schon vorher sagte: einen noch viel stärkeren Druck auf die ungeliebte Hamas, ausgehend von einem ohnehin schon nicht mehr hamaswilligem Volk.
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#18842
von guylux (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 19:26von guylux (gelöscht)
Zitat von: Landegaard
24.03.2011 18:54 #64113
Mit träumen hat das wenig zu tun, es wäre nur Mut nötig. Ja, die Dinge sind verfahren und kompliziert und genau deshalb wäre dieser Vorschlag ein Weg gewesen. Israel hätte dann natürlich mit Räumung der Siedlungen in der Westbank ernst machen müssen. Dass das sehr viel komplizierter ist, als es mal anzubieten, wenn keine ernsthafte Gefahr einer Umsetzung droht, ist mir schon klar.
Nur hätten wir dann heute die Situation, dass zwei benachbarte Regierung geschlossen die Mörserbeschüsse verurteilen würden und wie ich schon vorher sagte: einen noch viel stärkeren Druck auf die ungeliebte Hamas, ausgehend von einem ohnehin schon nicht mehr hamaswilligem Volk.
Genau so hatte Ich das auch gesehen . Es freut mich dass nicht Alle das als Träumerei abtun . Solche Träume zu verwirklichen , dazu gehört Mumm , Gaza mit einer High-Tech Armee zu überfallen ist da wesentlich einfacher . Nur es wird nichts nutzen .
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Zitat von: nahal
24.03.2011 14:56 #64072
Es gibt Kräfte, die an einer Eskalation interessiert sind:
Bisher sind heute 8 Raketen aus Gaza geschoßen worden. Eine davon landete in Ashdod, eine in Yavne (15 Km von Tel Aviv).
Man spekuliert mit dem großen Aufschrei, wenn die israelische Reaktion darauf kommen wird.
Und die wird kommen.
Und sie wird genau so wenig Erfolg haben wie die vorhergehende . Leider scheinen die Parteien nicht lernfähig und das gilt für beide .
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Zitat von: guylux
24.03.2011 19:29 #64115
Und sie wird genau so wenig Erfolg haben wie die vorhergehende . Leider scheinen die Parteien nicht lernfähig und das gilt für beide .
Guylux, die Organisation von Staaten auf ethnischer Grundlage hat sich, außer in ausgesprochenen Einwandererländern, als die stabilste und friedlichste Form gezeigt. Und das ist auch gesellschaftsgeschichtlich durchaus begründet. Auch wenn George das jetzt nicht gerne lesen wird.
Jugoslawien zeigt das deutlich und auch Belgien, um mal nahe Beispiele zu nehmen. Schwarzafrika hat die Nationenbildung aus unterschiedlichen Gründen nicht geschafft. Das Resultat ist sehr anschaulich.
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#18845
von guylux (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 19:41von guylux (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
24.03.2011 15:58 #64079
extra für Sie: Der israelischen Regierung und der PA
Noch eine ganz kleine Frage : wer zahlt die Gehälter dieser Behörde , Israel oder die PA ?
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Zitat von: Nante
24.03.2011 19:40 #64116
Guylux, die Organisation von Staaten auf ethnischer Grundlage hat sich, außer in ausgesprochenen Einwandererländern, als die stabilste und friedlichste Form gezeigt. Und das ist auch gesellschaftsgeschichtlich durchaus begründet. Auch wenn George das jetzt nicht gerne lesen wird.
Jugoslawien zeigt das deutlich und auch Belgien, um mal nahe Beispiele zu nehmen. Schwarzafrika hat die Nationenbildung aus unterschiedlichen Gründen nicht geschafft. Das Resultat ist sehr anschaulich.
Verstehe Ich jetzt nicht . Mein Konmmentar galt einem neuen Gaza-Krieg .
Ansonsten , bin Ich mit Ihrem Statement einverstanden .
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#18848
von nahal •
| 25.249 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 19:47von nahal •
| 25.249 Beiträge
Zitat von: guylux
24.03.2011 19:41 #64117
Noch eine ganz kleine Frage : wer zahlt die Gehälter dieser Behörde , Israel oder die PA ?
http://idfspokesperson.com/reports/civil...ent-march-2010/
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#18850
von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 24.03.2011 19:56von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
Zitat von: guylux
24.03.2011 19:26 #64114
Genau so hatte Ich das auch gesehen . Es freut mich dass nicht Alle das als Träumerei abtun . Solche Träume zu verwirklichen , dazu gehört Mumm , Gaza mit einer High-Tech Armee zu überfallen ist da wesentlich einfacher . Nur es wird nichts nutzen .
Den Traum habe ich im SPON 2009 bereits geträumt, insofern stimme ich Ihnen natürlich zu, wenn Sie das auch schreiben.
Es ist m.E. nicht "einfach", Gaza mit einer HighTech-Armee anzugreifen. Es ist sogar schwierig, aber man setzt sich damit tatsächlich nicht dem Verdacht der gutmenschentümelei aus. Wem das wichtig ist... Ich neige eher dazu, den Erfolg zu bewerten. Ziel war es, Kassambeschüsse zu unterbinden und die Sicherheitslage final zu verbessern sowie die Hamas zu schwächen.
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