#18201

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 01:44
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Nante
31.12.2010 01:36 #47224
So, ich muß mal wieder .....ich muß heute noch arbeiten.....


bis dann

Einen schönen letzten Arbeitstag in diesem Jahr!


nach oben springen

#18202

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 01:46
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 01:23 #47219

Die Fakten sind nun aber mal so, dass die UN eben nicht die israelische Meinung teilt.
Die illegalen Siedler waren nicht gezwungen, auf karstigen Höhen (die können einem ja richtig leid tun, die Armen) ihr tristes Siedlerleben zu fristen.
Auch die karstigen Höhen sind nicht israelisches Staatsgebiet.

P.s.
Einen Rückzug aus Gaza hätte es nicht geben müssen. Die israelischen Siedler hatten dort nichts zu suchen. Wer ncht illegal siedelt, muss sich nicht zurückziehen.

Die Bewohner der israelischen Siedlungen auf den Berghöhen brauchenIhnen nicht leid zu tun. Die Siedlungen haben zwar keine grosse Gärten oder Swimmingpools, sind aber perfekt an die Wasserversorgung und sonstige Infrastruktur angeschlossen. Allerdings waren diese Höhen auch keine Weiden oder Äcker - so ein bisschen Landeskunde hilft da schon zu einem nüchternen Urteil.
Ich habe mich auch gefragt, was denn die israelischen Siedler im Gaza-Streifen zu suchen hatten, wo das doch si ein extrem besiedeltes Gebiet war. Die haben da Wohnsiredlungen angelegt und intensive Landwirtschaft betrieben, auch Kleinindustrie - mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten. Dann sind die da raus und Alles: Häuser, Gewächshäuser, Fabrikhallen... wurde platt gemacht. Und heute können Sie sich die hemaligen Siedlungen per Google genau ansehen. Und was sehen Sie da? Neue Gewächshäuser? Gurkenfelder? Wohnhäuser? Nee, nix ist da - Wüstungen....



nach oben springen

#18203

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 01:55
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 01:43 #47226

Nein, Raketen flogen nicht nach Gaza, sondern Kampfflugzeuge und Kampfhubschrauber. Dann und wann mal ein paar Soldaten (so ein, zwei mal in der Woche), ein paar aussergerichtliche Tötungen durch Bomben, ein paar Panzer. Nein, Raketen nicht. Alles seeeeehr friedlich.

Aber, ab sofort wird ja mal wieder alles anders:

Zitat
Gaza militant groups agree to halt rocket attacks on Israel........http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...israel-1.334267


Tja, Hamas wollte/will Krieg - sie hat ihn bekommen. Trotzdem bleibt: die Abriegelung Gazas war der Versuch, Hamas, zu einer friedlichen Lösung zu zwingen. Militärisch hat Israel bis zu "Cast Lead" immer nur - und zwar sehr begrenzt - reagiert.
Naja - di Deppen verkünden mal wieder ein Einstellen der Raketenschiesserei - jedoch keineswegs auf Dauer. Das hatten wir schon mehrfach.



nach oben springen

#18204

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 02:01
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 01:46 #47228

Die Bewohner der israelischen Siedlungen auf den Berghöhen brauchenIhnen nicht leid zu tun. Die Siedlungen haben zwar keine grosse Gärten oder Swimmingpools, sind aber perfekt an die Wasserversorgung und sonstige Infrastruktur angeschlossen. Allerdings waren diese Höhen auch keine Weiden oder Äcker - so ein bisschen Landeskunde hilft da schon zu einem nüchternen Urteil.
Da spricht der Stolz auf die illegalen Siedlungen!
So ein bisschen Landeskunde? von welchem Land denn, Israel kann es ja nicht sein, denn dort ist nicht Israel. Das Wasser, was die 300.000 illegalen Siedler versorgt könnten die palästinensischen Bauern gut gebrauchen.


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 01:46 #47228

Ich habe mich auch gefragt, was denn die israelischen Siedler im Gaza-Streifen zu suchen hatten, wo das doch si ein extrem besiedeltes Gebiet war. Die haben da Wohnsiredlungen angelegt und intensive Landwirtschaft betrieben, auch Kleinindustrie - mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten. Dann sind die da raus und Alles: Häuser, Gewächshäuser, Fabrikhallen... wurde platt gemacht. Und heute können Sie sich die hemaligen Siedlungen per Google genau ansehen. Und was sehen Sie da? Neue Gewächshäuser? Gurkenfelder? Wohnhäuser? Nee, nix ist da - Wüstungen....


Ich weiss, dass Du/Sie es nicht so meinen aber dieses: "mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten......." ist unredlich und schmeckt nach Sklavenarbeit.
Die Palästinenser hätten dort Ihre eigenen Geschäfte machen sollen und nicht die Handlanger der wenigen israelischen Siedler sein müssen. (Wie Du das in der Westbank auch so lobst)
Für ein paar tausend illegale Siedler wurden nochmal wieviel Flächen reserviert? Wie viele Soldaten waren dort und drangsalierten die Palästinenser?
Die Zerstörungen, Sie haben recht, die waren nicht notwendig, aber verständlich nach all den Jahren Kampf und Hass. Allerdings auch nicht die Zerstörungen, die die abziehenden Siedler und danach die IDF angerichtet hat.


nach oben springen

#18205

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 02:04
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 01:55 #47230

Tja, Hamas wollte/will Krieg - sie hat ihn bekommen. Trotzdem bleibt: die Abriegelung Gazas war der Versuch, Hamas, zu einer friedlichen Lösung zu zwingen. Militärisch hat Israel bis zu "Cast Lead" immer nur - und zwar sehr begrenzt - reagiert.
Naja - di Deppen verkünden mal wieder ein Einstellen der Raketenschiesserei - jedoch keineswegs auf Dauer. Das hatten wir schon mehrfach.


Du posaunst mir zu sehr die israelische Tagespolitik. Es sind immer nur alle anderen - und das seit Jahrzehnten - schuld. Das Verhalten der israelischen Politiker und der teilweise ***** IDF, spielt wohl keinerlei Rolle.
Ja verdammt noch mal, warum halten die auch nicht still und lassen die sich ihr Land nicht einfach wegnehmen.



zuletzt bearbeitet 31.12.2010 02:10 | nach oben springen

#18206

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 03:00
von GeorgeF | 4.734 Beiträge

Zitat LeaS:
"Da spricht der Stolz auf die illegalen Siedlungen!
So ein bisschen Landeskunde? von welchem Land denn, Israel kann es ja nicht sein, denn dort ist nicht Israel. Das Wasser, was die 300.000 illegalen Siedler versorgt könnten die palästinensischen Bauern gut gebrauchen.


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 01:46 #47228

Ich habe mich auch gefragt, was denn die israelischen Siedler im Gaza-Streifen zu suchen hatten, wo das doch si ein extrem besiedeltes Gebiet war. Die haben da Wohnsiredlungen angelegt und intensive Landwirtschaft betrieben, auch Kleinindustrie - mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten. Dann sind die da raus und Alles: Häuser, Gewächshäuser, Fabrikhallen... wurde platt gemacht. Und heute können Sie sich die hemaligen Siedlungen per Google genau ansehen. Und was sehen Sie da? Neue Gewächshäuser? Gurkenfelder? Wohnhäuser? Nee, nix ist da - Wüstungen....



Ich weiss, dass Du/Sie es nicht so meinen aber dieses: "mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten......." ist unredlich und schmeckt nach Sklavenarbeit.
Die Palästinenser hätten dort Ihre eigenen Geschäfte machen sollen und nicht die Handlanger der wenigen israelischen Siedler sein müssen. (Wie Du das in der Westbank auch so lobst)
Für ein paar tausend illegale Siedler wurden nochmal wieviel Flächen reserviert? Wie viele Soldaten waren dort und drangsalierten die Palästinenser?
Die Zerstörungen, Sie haben recht, die waren nicht notwendig, aber verständlich nach all den Jahren Kampf und Hass. Allerdings auch nicht die Zerstörungen, die die abziehenden Siedler und danach die IDF angerichtet hat."
Zitat Ende


Das Thema Wasser hatten wir ausgiebig und ich hatte gezeigt, dass exakt an diesem Problem in den letzten Jahren durchaus positiv im Sinne der Palästinenser (in den West-Banks) gearbeitet wurde. Sie dürfen sich die exakten Zahlen gerne in diesem Strang raussuchen. Und noch einmal frage ich Sie: Wieviele Palästinenser sind seit Beginn des Siedlungsbaues zu Flüchtlingen geworden?
Warum ist die Beschäftigung von Palästinensern in jüdischen oder auch gemeinschaftlichen Betrieben = Skavenarbeit? In Israel gelten klare Vorgaben für die Beschäftigung von Arbeitern und Angestellten, einschliesslich Kranken- und Altersvorsorge. Qualifizierte Palästinenser haben in jüdischen Unternehmen durchaus auch qualifizierte Jobs - bis hin zu akademischen Rängen. Das Geheul von "Sklavenarbeit" ist eben auch nur Wiederhall blöder Propaganda.
Und es wurden keine Flächen in Gaza für die Siedler "reserviert". Sie haben aus bis dahin als Ziegenweiden genutzten Flächen fruchtbare Plantagen gemacht - die seit dem Abzug nun wieder vor sich hin dorren. Selbstverständlich war der Schutz der Siedler und ihrer palästinensischen Angestellten in Gaza extrem aufwändig - so aufwändig, dass Israel die Leute dort abgezogen hat. War das die Schuld der Siedler oder derjenigen, die grundsätzlich etwas gegen Juden und ihre Unternehmungen etwas hatten - egal wie sinnvoll oder nicht.



zuletzt bearbeitet 31.12.2010 03:01 | nach oben springen

#18207

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 03:07
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 02:04 #47232


Du posaunst mir zu sehr die israelische Tagespolitik. Es sind immer nur alle anderen - und das seit Jahrzehnten - schuld. Das Verhalten der israelischen Politiker und der teilweise ***** IDF, spielt wohl keinerlei Rolle.
Ja verdammt noch mal, warum halten die auch nicht still und lassen die sich ihr Land nicht einfach wegnehmen.

Ja verdammt noch mal, man könnte sich auch Besseres einfallen lassen angesichts des Baues der Siedlungen als zu jammern und zu lamentieren oder sich jeglichen Angeboten zu verweigern. Grade die israelische Friedensbewegung zeigt ja in vielen Projekten auf, dass eine Kooperation durchaus möglich ist.



nach oben springen

#18208

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 04:40
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 03:00 #47233
Zitat LeaS:
"Da spricht der Stolz auf die illegalen Siedlungen!
So ein bisschen Landeskunde? von welchem Land denn, Israel kann es ja nicht sein, denn dort ist nicht Israel. Das Wasser, was die 300.000 illegalen Siedler versorgt könnten die palästinensischen Bauern gut gebrauchen.


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 01:46 #47228

Ich habe mich auch gefragt, was denn die israelischen Siedler im Gaza-Streifen zu suchen hatten, wo das doch si ein extrem besiedeltes Gebiet war. Die haben da Wohnsiredlungen angelegt und intensive Landwirtschaft betrieben, auch Kleinindustrie - mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten. Dann sind die da raus und Alles: Häuser, Gewächshäuser, Fabrikhallen... wurde platt gemacht. Und heute können Sie sich die hemaligen Siedlungen per Google genau ansehen. Und was sehen Sie da? Neue Gewächshäuser? Gurkenfelder? Wohnhäuser? Nee, nix ist da - Wüstungen....



Ich weiss, dass Du/Sie es nicht so meinen aber dieses: "mit jede Menge palästinensischen Arbeitern und Angestellten......." ist unredlich und schmeckt nach Sklavenarbeit.
Die Palästinenser hätten dort Ihre eigenen Geschäfte machen sollen und nicht die Handlanger der wenigen israelischen Siedler sein müssen. (Wie Du das in der Westbank auch so lobst)
Für ein paar tausend illegale Siedler wurden nochmal wieviel Flächen reserviert? Wie viele Soldaten waren dort und drangsalierten die Palästinenser?
Die Zerstörungen, Sie haben recht, die waren nicht notwendig, aber verständlich nach all den Jahren Kampf und Hass. Allerdings auch nicht die Zerstörungen, die die abziehenden Siedler und danach die IDF angerichtet hat."
Zitat Ende


Das Thema Wasser hatten wir ausgiebig und ich hatte gezeigt, dass exakt an diesem Problem in den letzten Jahren durchaus positiv im Sinne der Palästinenser (in den West-Banks) gearbeitet wurde. Sie dürfen sich die exakten Zahlen gerne in diesem Strang raussuchen. Und noch einmal frage ich Sie: Wieviele Palästinenser sind seit Beginn des Siedlungsbaues zu Flüchtlingen geworden?
Warum ist die Beschäftigung von Palästinensern in jüdischen oder auch gemeinschaftlichen Betrieben = Skavenarbeit? In Israel gelten klare Vorgaben für die Beschäftigung von Arbeitern und Angestellten, einschliesslich Kranken- und Altersvorsorge. Qualifizierte Palästinenser haben in jüdischen Unternehmen durchaus auch qualifizierte Jobs - bis hin zu akademischen Rängen. Das Geheul von "Sklavenarbeit" ist eben auch nur Wiederhall blöder Propaganda.
Und es wurden keine Flächen in Gaza für die Siedler "reserviert". Sie haben aus bis dahin als Ziegenweiden genutzten Flächen fruchtbare Plantagen gemacht - die seit dem Abzug nun wieder vor sich hin dorren. Selbstverständlich war der Schutz der Siedler und ihrer palästinensischen Angestellten in Gaza extrem aufwändig - so aufwändig, dass Israel die Leute dort abgezogen hat. War das die Schuld der Siedler oder derjenigen, die grundsätzlich etwas gegen Juden und ihre Unternehmungen etwas hatten - egal wie sinnvoll oder nicht.


Sie bemerken den Unterschied wirklich nicht, kann das sein?
Vor lauter Israel-Lobhudelei vergessen Sie, dass die Siedler gegen den Willen der Palästinenser dort ihre illegalen Siedlungen bauen.
Siedlungen nur für Juden, mit Strassen nur für Juden. Das ist was?

In Gaza hatten 8000 israelische Siedler 40% des Gazastreifens für sich, auch wieder mit Siedlungen nur für Juden, und Strassen nur für Juden. 1,5 Millionen Palästinenser durften sich den Rest teilen.
Dass die Palästinenser aufgrund der Strassen nur für Juden, oftmals einen riesen Umweg zu ihren Feldern oder anderen Arbeitsplätzen machen mussten und im Westjordanland oftmals noch immer machen müssen, ist anscheinend Nebensache.

Wenn dann die israelischen Siedler so "freundlich" sind, Palästinenser für sich arbeiten zu lassen, so habe ich nicht gesagt, dass das Sklavenarbeit ist, sondern die Art, wie es immer wieder ausgesprochen wird, dass ja schliesslich die Juden für die Araber auch Arbeit schaffen, schmeckt nach Sklavenarbeit! Jau und selbst das Wasser teilt man mit den Arabern, wie nett! Dass dort aber palästinensisches Gebiet ist und das Wasser den Palästinensern gehört, ist ja auch nicht so wichtig.
Es sollte doch eigentlich so sein, dass die Minderheit sich in die Mehrheit integriert, oder?
Aber anscheinend bemerken Sie den Unterschied, die Menschenverachtung die in dieser illegalen Siedelei ist, wirklich nicht. eine ausländische Minderheit (Israel ist nunmal ein anderer Staat, also Ausland) mit eigener ausländischer Armee zum Schutz nötigt der Mehrheit eines Gebietes auf Gedeih und Verderb ihren Willen auf.

Warum ist es für israelische Siedler nicht möglich als Palästinenser auf palästinensischem Gebiet zu leben, warum muss man in Siedlungen nur für Juden leben? Will man nicht miteinander und durcheinander leben, so muss halt jeder in seinem Land leben, aber doch nicht mit Gewalt und gegen den Willen der Mehrheit auf dem Land des anderen.

Ich würde jede durch den Staat Israel gebaute Siedlung auf palästinensischem Gebiet lobpreisen, würde sie einem gemeinsamen Staat für alle gelten und für jeden zugänglich sein.
Das tut aber keine dieser illegalen Siedlungen. Die Siedlungen trennen nur anstatt zu vereinen. Die illegalen Siedlungen vertreiben Menschen von ihrem Grund und Boden, die müssen nicht unbedingt bis in den Libanon flüchten, es reicht auch so, dass die IDF immer wieder neue Teile absperrt und für Palästinenser als verbotene Zone markiert!


nach oben springen

#18209

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 04:42
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 03:07 #47234

Ja verdammt noch mal, man könnte sich auch Besseres einfallen lassen angesichts des Baues der Siedlungen als zu jammern und zu lamentieren oder sich jeglichen Angeboten zu verweigern. Grade die israelische Friedensbewegung zeigt ja in vielen Projekten auf, dass eine Kooperation durchaus möglich ist.

Man könnte sich wirklich was besseres einfallen lassen angesichts der illegalen Siedlungen. Nicht auserhalb des eigenen Landes Israel gegen den Willen der dortigen Bevölkerung siedeln!

Die israelische Friedensbewegung zeigt auch dieses sehr klar auf, richtig!


nach oben springen

#18210

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 04:54
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 01:02 #47208

...Wer einen Angriffs- und Vernichtungskrieg beginnt, sollte sich über die Folgen nicht beklagen.

Da ist Dir wohl ein kleiner Schönheitsfehler unterlaufen. Du solltest wissen, dass der Angriff von Israel ausging und ohne jegliche Kriegserklärung und unter strengster Geheimhaltung ähnlich ablief, wie der Überfall auf Pearl Habor.
War nur Spaß! Du weißt es ja.



zuletzt bearbeitet 31.12.2010 05:03 | nach oben springen

#18211

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 05:02
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 04:42 #47236

Man könnte sich wirklich was besseres einfallen lassen angesichts der illegalen Siedlungen. Nicht auserhalb des eigenen Landes Israel gegen den Willen der dortigen Bevölkerung siedeln!
Die israelische Friedensbewegung zeigt auch dieses sehr klar auf, richtig!

Bedenke, dass so etwas die Gefahr eines Friedens heraufbeschören könnte. Und Israel hat ein Recht darauf, einer drohenden Gefahr präventiv zu begegnen.



nach oben springen

#18212

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 05:06
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
31.12.2010 05:02 #47239

Bedenke, dass so etwas die Gefahr eines Friedens heraufbeschören könnte. Und Israel hat ein Recht darauf, einer drohenden Gefahr präventiv zu begegnen.


Stimmt! Nur wenn Gefahr droht können die innenpolitischen Probleme übertüncht werden. Diese sind fast noch grösser als das Nah Ost Problem.


nach oben springen

#18213

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:08
von tbn | 4.131 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
31.12.2010 03:07 #47234

Ja verdammt noch mal, man könnte sich auch Besseres einfallen lassen angesichts des Baues der Siedlungen als zu jammern und zu lamentieren oder sich jeglichen Angeboten zu verweigern. Grade die israelische Friedensbewegung zeigt ja in vielen Projekten auf, dass eine Kooperation durchaus möglich ist.


Wieso muss die Alte immer darauf rumreiten, dass ich Ihr ab und an auf die Fresse haue, wenn ich besoffen bin. Erst an Ostern habe ich ihr Blumen mitgebracht.


nach oben springen

#18214

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:18
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
30.12.2010 18:00 #47143

Mord aus niedrigen Beweggründen.


Da machen Sie es sich etwas einfach. Das Kriegsvölkerrecht in Form der GenferKonventionen beschränkt die Kriegsführung, indem es das potentielle Opfer unter Schutz stellt. Fällt diese Schutz weg, wirds halt schmutziger.


nach oben springen

#18215

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:24
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: trocadero
30.12.2010 19:12 #47150


Das brauche ich nicht. Ich kann ein e-mail schreiben.



Ihre Rechtsauffassung scheint jedenfalls nicht einmal die israelische Regierung zu teilen, wenigstens nicht offiziell, sonst hätte sie diese ja der Goldstone-Kommission mitgeteilt. Wenn ich das richtig verfolgt haben, war man in Israel eher begeistert, dass auch "Kriegsverbrechen" der Hamas aufgezeigt wurden. Man kann sich nicht beschweren, wie Hamas mit Kriegsgefangenen umgeht und gleichzeitig der Kriegsgefangenschaft die Rechtsgrundlage entziehen.


nach oben springen

#18216

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:32
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: guylux
30.12.2010 21:44 #47161

Sie duerfen nicht so argumentieren : was weiss schon ein Europaeischer Gerichtshof , eine UNO welche Israels Siedlungen nicht weniger als 7 mal verurteilt hat , im Vergleich zu einem deutschen Zahnarzt ?


Formal hat er recht. Deshalb ist das in der Tat schwammig. Wenn es um Grundbuchangelegenheiten geht, ubnimmt Herr Schnarch immer gerne die ortsüblichen Sitten und sieht sich in der Rechtsnachfolger des Osmanischen Reiches. Dann gilt zumindest auch die Haager Landkriegsordnung. Die gesteht Niesbrauch öffentlich Eigentums zum Unterhalt der Besatzungstruppe zu, mehr nicht. Rosinenpickerei.


nach oben springen

#18217

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:39
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: trocadero
30.12.2010 19:10 #47149

1.
Sie verzetteln sich wieder, werter Leto_II:
Die Rechtsgrundlage ist klar:
Diese Kämpfer stehen nicht unter dem vollen Schutz der Genfer Konvention.
Ich hatte Ihnen empfohlen, Artikel 3 zu lesen. Dort sind Mindestanforderungen für solche nicht voll durch die Konvention gedeckten Kombatanten beschrieben.
2.
Ich meine das ernst:
Recht und vor allem Kriegsrecht ist keine einfache Sache. Man soll sich das Ganze anschauen, bevor man sich Rosinen auspickt.


1)
Kämpfer stehen nie unter Schutz, erst in der Kriegsgefangenschaft.

2)
Richtig, Nahal, das Konzept gilt als ganzes oder eben gar nicht. Sie müssen sich nun entscheiden, ob Sie Hamas für Terroristen und Kriegsverbrecher im völkerrechtlichem Sinne halten. Sollte Gilad Schalit Besuch vom IKRK bekommen?


nach oben springen

#18218

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:43
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
30.12.2010 23:40 #47169

KEINE Seite hat die Mittel, das mit Gewalt zu beseitigen.


Die Mittel sind vorhanden und das Kriegsvölkerrecht gilt ja nicht.


nach oben springen

#18219

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 09:58
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 01:10 #47213


Es geht aber nicht um die Nachbarstaaten, die sind frei zu leben wie immer die sich das vorstellen. Es geht hier allein um die Menschen in Palästina, bzw. dem was einmal Palästina werden sollte. Die Palästinenser sind nicht verantwortlich für irgend ein anderes Land.


Die lieben Brüder haben es den Palästinenser nicht ohne deren Zustimmung eingebrockt.


nach oben springen

#18220

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 10:00
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Leto_II.
31.12.2010 09:58 #47255


Die lieben Brüder haben es den Palästinenser nicht ohne deren Zustimmung eingebrockt.

Ohne deren Zustimmung wäre also nichts passiert?



nach oben springen

#18221

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 10:04
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 01:26 #47220

Ansonsten sollten wir alle froh sein, dass die Nachbarstaaten sich aus diesem Konflikt heraushalten. Die sind nicht mehr so schlecht bewaffnet wie einst.


Die waren nicht schlecht bewaffnet, die waren so damit beschäftigt, den Kuchen unter sich völkerrechtwidrig auf zu teilen und sich gegenseitig dabei zu überholen, dass sie glatt vergessen haben, sich mit dem militärische Gegener zu befassen.


nach oben springen

#18222

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 10:08
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: Lea S.
31.12.2010 01:39 #47225

Die mehr als 20 Jahre andauernde israelische Teilbesetzung des Libanons wollen wir doch nicht aussen vor lassen, oder. Ohne diese hätte sich die Hisbollah nicht gegründet.

Alles andere, was die Hisbollah im Libanon macht, ist Angelegenheit der Libanesen. So wie eben auch die Hisbollah-Anhänger Libanesen sind und keine Alien. Diese sind gleichberechtigte Bürger des Libanon.
Ein sehr grosser Teil der Libananesen sind nun mal Schiiten, das werden wir wohl nicht verändern können, ebenso wie man nicht verändern kann und will, dass ein grosser Teil der Israelis nunmal Juden sind.


Du machst Dir das etwas sehr einfach. Die Einladung zum Tanz wurde aus dem Libanon geschickt.


nach oben springen

#18223

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 10:11
von trocadero (gelöscht)
avatar


Zitat von: Leto_II.
31.12.2010 09:24 #47248


Ihre Rechtsauffassung scheint jedenfalls nicht einmal die israelische Regierung zu teilen, wenigstens nicht offiziell, sonst hätte sie diese ja der Goldstone-Kommission mitgeteilt. Wenn ich das richtig verfolgt haben, war man in Israel eher begeistert, dass auch "Kriegsverbrechen" der Hamas aufgezeigt wurden. Man kann sich nicht beschweren, wie Hamas mit Kriegsgefangenen umgeht und gleichzeitig der Kriegsgefangenschaft die Rechtsgrundlage entziehen.


Sie sind wieder etwas verwirrt.
Es ging gar nicht um "Kriegsverbrechen", sondern um Mindestanforderungen der Genfer Konvention.
Da Sie wieder Antworten, gehe ich davon aus, Sie haben meiner Empfehlung gefolgt und Artikel 2,3 und 4 gelesen. Dort wird genau beschrieben, welche Schutzrechte für Menschen gelten, die unter der Konvention fallen und welche Mindestrechte für solche, die nicht durch die Konvention gedeckt wewrden.
"Kriegsverbrechen" gibt es auch dann, wenn Teilnehmer eines Konfliktes nicht Teile einer Hohen Vertragspartei sind. So ist zB die Pflicht, der Zugang des Internationalen Roten Kreuzes zu Gefangenen zu gewähren (worauf Sie sich bezeiehen).

Bitte verstärkern Sie nicht weiter meine Meinung, dass Sie gar nicht lesen, worauf ich mich beziehe.



zuletzt bearbeitet 31.12.2010 10:22 | nach oben springen

#18224

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 10:15
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
31.12.2010 10:00 #47256

Ohne deren Zustimmung wäre also nichts passiert?


Sicher:)


nach oben springen

#18225

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 31.12.2010 10:35
von Leto_II. | 28.478 Beiträge


Zitat von: trocadero
31.12.2010 10:11 #47260


Sie sind wieder etwas verwirrt.
Es ging gar nicht um "Kriegsverbrechen", sondern um Mindestanforderungen der Genfer Konvention.
Da Sie wieder Antworten, gehe ich davon aus, Sie haben meiner Empfehlung gefolgt und Artikel 2,3 und 4 gelesen. Dort wird genau beschrieben, welche Schutzrechte für Menschen gelten, die unter der Konvention fallen und welche Mindestrechte für solche, die nicht durch die Konvention gedeckt wewrden.
"Kriegsverbrechen" gibt es auch dann, wenn Teilnehmer eines Konfliktes nicht Teile einer Hohen Vertragspartei sind. So ist zB die Pflicht, der Zugang des Internationalen Toten Kreuzes zu Gefangenen zu gewähren (worauf Sie sich bezeiehen).

Bitte verstärkern Sie nicht weiter meine Meinung, dass Sie gar nicht lesen, worauf ich mich beziehe.


Ich habe mich eingelesen, Sie argumentierten mit der Hohen Vertragspartnerschaft. Die gilt für die Konventionen I-IV. An dem Konflikt um die Besetzten Gebiete ist faktisch auch kein anderer Hoher Vertragspartner mehr beteiligt, Nahal. Ägypten (Gaza) und Jordanie (West-Banks) haben ihren Frieden mit Israel geschlossen, Der Libanon ist mit sich selbst beschäftigt und Syrien geht es nur noch um den Golan. Rosinenpickerei, Nahal.


nach oben springen


Wir brauchen Deine Hilfe!

Hallo !

Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.

Um dir und den anderen Mitgliedern das Bestmögliche bieten zu können, würden wir das Forum gern werbefrei gestalten und mit tollen neuen Extras ergänzen.

Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen, diese Änderungen zu finanzieren.

Deine Spende hilft!

Spendenziel: 7€
143%
 



Besucher
0 Mitglieder und 27 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: guylux
Besucherzähler
Heute waren 375 Gäste online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1463 Themen und 331107 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:


Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de