#17901

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 17:01
von Landegaard | 21.313 Beiträge


Zitat von: primatologe
23.12.2010 14:37 #46548

Der eine oder andere Schwank führt nicht zu dauerhaften Überzeugungen.
Bei mir genauso wenig wie bei Ihnen, geehrter Landegaard.
Bei immer wiederkehrenden gleichen Erfahrungen stellt man sich schon die Frage warum die Gegenbeispiele ausbleiben. Ob es Zufall ist, oder sonst was.


Wenn Gegenbeispiele ausbleiben und die Summe diverser Einzelfälle (Sie haben mein Bild von anzugtragenden Juden der auf Sozialhilfe ist, nachhaltig geprägt) ist das gemeinhin ein Problem mit der Wahrnehmung. Da filtert das Vorurteil schon die Gegenbeispiele aus. Da sich sich aber mit Fragen dieser Art laufend beschäftigen, wie ich lesen darf, ist Ihnen diese Ursache sicherlich bekannt.

Nein, primatologe, Sie folgen und verbreiten tumben Antisemitismus, weil Sie laufend und ohne Unterlass von Einzelbeispielen auf DAS VOLK schließen. Das ist bei den Juden nicht zulässiger als bei jedem anderen Volk. Und Ihre "Beobachtungen" bezüglich des Sozialschmarozertums DER Libanesen können Sie sich auch sonstwohin schieben. Sie beobachten normales menschliches Verhalten und einen allzu leicht gemachtes Verfahren zum Missbrauch staatlicher Fürsorge. "Normal" wäre, diese Prozessschwäche dem gesetzgebenden Organen vorzuwerfen, was überdies den Charme hätte, innerhalb Ihrer Einflusssphäre zu liegen.



nach oben springen

#17902

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 18:16
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: primatologe
23.12.2010 14:37 #46548

Der eine oder andere Schwank führt nicht zu dauerhaften Überzeugungen.
Bei mir genauso wenig wie bei Ihnen, geehrter Landegaard.
Bei immer wiederkehrenden gleichen Erfahrungen stellt man sich schon die Frage warum die Gegenbeispiele ausbleiben. Ob es Zufall ist, oder sonst was.

Als in der heutigen Gesellschaft lebender Mensch ist man wohl nichtmehr nur auf sein eigenes Erleben angewiesen, um sich eine Meinung zu bilden - sonst dürfte man zu vielen Dingen gar keine haben.
Es geht gar nicht darum, ob man selbst mal was Positives mit Juden erlebt, oder mit Libanesen, Chinesen oder sonstwem. Eine Bevölkerungsgruppe muss Ihnen nicht beweisen, dass sie gar nicht so schlimm sind, wie Sie sie empfinden. Sie müssten nur mal über Ihre selektive Wahrnehmung nachdenken und wenn Sie positive Beispiele brauchen, weiter als bis zu Ihrem eigenen Erlebnishorizont schauen. Dazu gibt es Fernsehen, Internet, Bücher, Zeitungen ... oder Sie bewegen sich weiterhin auf mittelalterlichem Meinungsbildungsniveau. Und doch, die Juden haben eine einzigartige Geschichte, oder ist irgendwer sonst so viel herumgeschubst, gegen die eigene Bevölkerung benutzt, als Sündenbock geopfert und annähernd ausgerottet,u.s.w. worden? Das macht sie nicht zu Heiligen, sollte aber auf unsere Haltung ihnen gegenüber Einfluss haben.


nach oben springen

#17903

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 18:28
von FrieFie | 9.092 Beiträge


Zitat von: primatologe
23.12.2010 10:03 #46507

Eine letzte Story, die mir der Libanese erzählte:
Bevor er den Job hatte, bekam er Sozialhilfe und hatte irgendwie einen alten Mercedes ergattert, sein ganzer Stolz. Daraufhin wurde er vom Sozialamt vorgeladen, er fühlte sich erwischt und dachte er würde verhaftet wegen Betrugs und müsse das Land verlassen.
Die Mitarbeiter entschuldigten sich aber bei ihm und erklärten, dass er Anspruch auf mehr Geld hätte, man habe sich verrechnet.

Die Story, sagte er, erzähle er jedesmal wenn er im Libanon ist und alle stehen da mit offenen Mündern und staunen über das Land wo Milch und Honig fliessen, ohne dass man arbeiten muss.

Wir leben in einem Land, wo Milch und Honig fliessen
Wir spülen unsere Toiletten mit Trinkwasser, das woanders kilometerweit transportiert werden muss.
In unseren Supermärkten gibt es immer alles und noch viel mehr, als man jemals bräuchte.
Auf unseren Strassen liegen keine toten Tiere oder verhungerten Menschen, nichtmal Müll.
Unsere Kinder gehen in kostenlose Schulen, die ein festes Dach und schliessende Fenster haben und nur 30 Kinder pro Klasse.
Es hat seit 65 Jahren keinen Krieg gegeben.
Und wenn man kein Geld verdient, kriegt man so viel vom Staat, dass man genug nach Hause schicken kann, dass die zurückgelassene Familie nicht mehr hungern muss oder der Sohn die Schule besuchen kann.
Und die zurückkommen, bringen Geschenke und Geschichten vom Überfluss mit.
Nur die Deutschen sind so bescheuert und jammern andauernd rum - und wundern sich, dass andere ihr Leben aufs Spiel setzen, um nach Deutschland zu kommen.


nach oben springen

#17904

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 19:11
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Landegaard
23.12.2010 16:49 #46563


Ich dachte zwar, dass wir von Libanesen reden, aber gut, die Juden interessieren Sie sicher mehr.

Da erzählen Sie aber eine schöne Geschichte über die Juden. Nun ist mir nicht ganz klar, ob Sie mit dieser Geschichte das Verhalten der Bauern erklären wollen, oder, warum heute die Juden "nicht symphatisch" sind. Könnten Sie da noch etwas konkreter werden?


Ach, Libanesen oder Juden - ist doch egal, neh? Gott erhalte dem Herren seine einfältigen Vorurteile! Semit ist außerdem Semit, nicht wahr? :(( Und dieser Forist ist eben der geborene (oder verbildete?) Antisemit...

Die Bauern und die Juden? In Osteuropa? Klar, da gab es nur ein einziges Pogrom... Und daß die Juden per Gesetz in fast ganz Europa keine anderen Berufe ausüben durften? Was zählt dies schon? ...

Okay, der arme russische Bauer wußte dies vor einigen Jahrhunderten ja vielleicht nicht, aber wie steht es heutzutage mit unserem primatologen...???

Echt - ich kann nicht mehr! :(( Det iss mich zu blöde!



zuletzt bearbeitet 23.12.2010 19:42 | nach oben springen

#17905

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 19:18
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Landegaard
23.12.2010 17:01 #46565


Wenn Gegenbeispiele ausbleiben und die Summe diverser Einzelfälle (Sie haben mein Bild von anzugtragenden Juden der auf Sozialhilfe ist, nachhaltig geprägt) ist das gemeinhin ein Problem mit der Wahrnehmung. Da filtert das Vorurteil schon die Gegenbeispiele aus. Da sich sich aber mit Fragen dieser Art laufend beschäftigen, wie ich lesen darf, ist Ihnen diese Ursache sicherlich bekannt.

Nein, primatologe, Sie folgen und verbreiten tumben Antisemitismus, weil Sie laufend und ohne Unterlass von Einzelbeispielen auf DAS VOLK schließen. Das ist bei den Juden nicht zulässiger als bei jedem anderen Volk. Und Ihre "Beobachtungen" bezüglich des Sozialschmarozertums DER Libanesen können Sie sich auch sonstwohin schieben. Sie beobachten normales menschliches Verhalten und einen allzu leicht gemachtes Verfahren zum Missbrauch staatlicher Fürsorge. "Normal" wäre, diese Prozessschwäche dem gesetzgebenden Organen vorzuwerfen, was überdies den Charme hätte, innerhalb Ihrer Einflusssphäre zu liegen.



Und wegen Beiträgen wie diesem war, bin und werde ich wohl immer Dein Fan sein! Holger, mach die Unterschriftsliste fertig, ich will mein XXX eintragen...


nach oben springen

#17906

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 19:19
von Nante | 10.712 Beiträge


Zitat von: sayada.b.
23.12.2010 19:11 #46572


Ach, Libanesen oder Juden - ist doch egal, neh? Gott erhalte dem Herren seine einfältigen Vorurteile!


Er kann es einfach nicht lassen und spekuliert noch auf Dein großes Herz. Das finde ich deplaziert. Und wälzt sich noch in seinem "Märtyrertum".....


nach oben springen

#17907

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 19:21
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: FrieFie
23.12.2010 18:28 #46569

Wir leben in einem Land, wo Milch und Honig fliessen
Wir spülen unsere Toiletten mit Trinkwasser, das woanders kilometerweit transportiert werden muss.
In unseren Supermärkten gibt es immer alles und noch viel mehr, als man jemals bräuchte.
Auf unseren Strassen liegen keine toten Tiere oder verhungerten Menschen, nichtmal Müll.
Unsere Kinder gehen in kostenlose Schulen, die ein festes Dach und schliessende Fenster haben und nur 30 Kinder pro Klasse.
Es hat seit 65 Jahren keinen Krieg gegeben.
...


Ach FrieFie, ich wünschte Dir ja sehr, Du würdest das Tor zum Gehörgang des Herren finden! Allein - ich habe es zu oft vergeblich versucht, um noch wirklich daran zu glauben... Aber Deine 2 letzen Beiträge? Genau meine Meinung! :)


nach oben springen

#17908

RE: Wer sind wir

in Politik 23.12.2010 20:08
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: sayada.b.
23.12.2010 19:11 #46572


Ach, Libanesen oder Juden - ist doch egal, neh? Gott erhalte dem Herren seine einfältigen Vorurteile! Semit ist außerdem Semit, nicht wahr? :(( Und dieser Forist ist eben der geborene (oder verbildete?) Antisemit...

Die Bauern und die Juden? In Osteuropa? Klar, da gab es nur ein einziges Pogrom... Und daß die Juden per Gesetz in fast ganz Europa keine anderen Berufe ausüben durften? Was zählt dies schon? ...

Okay, der arme russische Bauer wußte dies vor einigen Jahrhunderten ja vielleicht nicht, aber wie steht es heutzutage mit unserem primatologen...???

Echt - ich kann nicht mehr! :(( Det iss mich zu blöde!

Zufällig las ich gerade vor Kurzem "Die Jüdin von Toledo", worin unter anderem geschildert wird, wie die Juden als Steuereintreiber benutzt wurden, zwar auch zu ihrem zeitweisen Vorteil, aber im Moment des Volkszornes auch willkommene Sündenböcke. Das nennt man Politik und ist nicht so eindimensional, wie es meist beschrieben wird.



nach oben springen

#17909

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 01:17
von Landegaard | 21.313 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
23.12.2010 20:08 #46592

Zufällig las ich gerade vor Kurzem "Die Jüdin von Toledo", worin unter anderem geschildert wird, wie die Juden als Steuereintreiber benutzt wurden, zwar auch zu ihrem zeitweisen Vorteil, aber im Moment des Volkszornes auch willkommene Sündenböcke. Das nennt man Politik und ist nicht so eindimensional, wie es meist beschrieben wird.


Naja, eine Ursache-Wirkungsbeziehung ist es dann doch. Steuereintreiber zu ihrem zeitweiligen eigenen Vorteil reicht, wenn das Elend dann groß genug ist, schon aus. Es ist bestenfalls eine schönfärbende Beschreibung dessen, was immer wieder zu "Volkszorn" geführt hat. Das Beispiel ist schon eines, es taugt für eine Erklärung von Resentiments heute nicht.



nach oben springen

#17910

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 02:41
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: GeorgeF
23.12.2010 20:08 #46592

Zufällig las ich gerade vor Kurzem "Die Jüdin von Toledo", worin unter anderem geschildert wird, wie die Juden als Steuereintreiber benutzt wurden, zwar auch zu ihrem zeitweisen Vorteil, aber im Moment des Volkszornes auch willkommene Sündenböcke. Das nennt man Politik und ist nicht so eindimensional, wie es meist beschrieben wird.



Ja, ich weiß das schon länger - aber male es doch bitte primatologen-gerecht auf. Okay?

:)


nach oben springen

#17911

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 11:35
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Landegaard
24.12.2010 01:17 #46642

...Das Beispiel ist schon eines, es taugt für eine Erklärung von Resentiments heute nicht.

Eine zulässige Erklärung der Resentiments heutiger Tage ist die jahrzehntelange unverschämte Unterdrückung einer Bevölkerungsgruppe unter Inbesitznahme deren von der Weltgemeinschaft für sie bestimmten Lebensgrundlage und die weltweite, mindestens schweigende, Zustimmung der betreffenden Glaubensgemeinschaft zu dieser Inbesitznahme, die eingestandenermaßen als Schaffung unumkehrbarer Tatsachen geplant war und nach wie vor ist.

Mein täglicher Kampf gegen Verallgemeinerung, den ich mir auf die Fahne geschrieben habe, hält mich persönlich davon ab, andere Menschen als die dafür direkt verantwortlichen in einem Atemzug entsprechend zu brandmarken. Da ich diese Trennung strikt vornehme, erlaube ich mir, entsprechend deutlich zu werden.

Diese strenge Differenzierung ist aber m. M. ausschließlich meinem ethischen Schwerpunkt, der Vermeidung von Pauschalisierungen, zu verdanken.

Von anderen Menschen kann ich so eine deutliche Unterscheidung nicht verlangen, weil der Mensch zu Verallgemeinerungen grundsätzlich seit jeher neigt (alles was sich katzenhaft anschleicht = gefährlich; also Tiger, Frauen etc.).

Wenn 80% der gestohlenen Autos nach Polen gehen, dann ist es kaum vermeidbar, dass ein großer Teil der Menschen "die Polen" als diebisch ansieht.
Obwohl die Diebstähle nur von einem ganz kleinen Teil der polnischen Bevölkerung durchgeführt werden und zusätzlich nachvollziehbare Gründe haben, wie z. B. Wohlstandsgefälle, geringe Entfernung, unterschiedliche Gesetze etc.

Als Jude sollte man also bei Kitik, auch bei pauschalisierter, nicht ständig "Antisemitismus" rufen, sondern lieber massiv gegen die israelische Regierung und die unsäglichen, illegal siedelnden Spinner vorgehen. Und sei es nur verbal.

Das hilft, Vorurteile abzubauen. Man muss das aber wollen. Wer Vorteile aus dem oben beschriebenen Vorgehen zieht, oder schon gezogen hat, der will es naturgemäß nicht unbedingt.



nach oben springen

#17912

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 12:26
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: FrieFie
23.12.2010 18:16 #46568

Als in der heutigen Gesellschaft lebender Mensch ist man wohl nichtmehr nur auf sein eigenes Erleben angewiesen, um sich eine Meinung zu bilden - sonst dürfte man zu vielen Dingen gar keine haben.
Es geht gar nicht darum, ob man selbst mal was Positives mit Juden erlebt, oder mit Libanesen, Chinesen oder sonstwem. Eine Bevölkerungsgruppe muss Ihnen nicht beweisen, dass sie gar nicht so schlimm sind, wie Sie sie empfinden. Sie müssten nur mal über Ihre selektive Wahrnehmung nachdenken und wenn Sie positive Beispiele brauchen, weiter als bis zu Ihrem eigenen Erlebnishorizont schauen. Dazu gibt es Fernsehen, Internet, Bücher, Zeitungen ... oder Sie bewegen sich weiterhin auf mittelalterlichem Meinungsbildungsniveau. Und doch, die Juden haben eine einzigartige Geschichte, oder ist irgendwer sonst so viel herumgeschubst, gegen die eigene Bevölkerung benutzt, als Sündenbock geopfert und annähernd ausgerottet,u.s.w. worden? Das macht sie nicht zu Heiligen, sollte aber auf unsere Haltung ihnen gegenüber Einfluss haben.

Dem kann Ich mich nur anschliessen .
Das jüdische Volk hat , wie alle anderen Völker auch , seine Fanatiker und Idioten , seine Stärken und Schwächen .
Aber kein anderes Volk hat soviel geleistet und soviel zur Gesellschaft beigetragen wie das jüdische . Man nehme als Beispiel nur die Zahl der Nobelpreisträger , da sind die Juden unerreicht und in vielen anderen Gebieten ebenso .


nach oben springen

#17913

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 13:34
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: guylux
24.12.2010 12:26 #46648

...Das jüdische Volk hat , wie alle anderen Völker auch , seine Fanatiker und Idioten , seine Stärken und Schwächen ...

Das ist ein Verschließen der Augen vor einer fatalen Tatsache: nämlich dass alle Regierungen dieses Volkes bisher eine Politik betrieben haben und nach wie vor ungebrochen betreiben, die von der überwältigenden Mehrheit der Weltbevölkerung als illegaler Raub der Existenzgrundlage einer anderen Bevölkerung gesehen wird.
Und seine Fanatiker und Idioten werden nicht nur staatlich unterstützt und mit offiziell festgestellt unverhältnismäßig brutaler Gewalt verteidigt, sondern auch erst aus aller Welt angelockt und mit der Staatsbürgerschaft belohnt.



nach oben springen

#17914

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 13:45
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: guylux
24.12.2010 12:26 #46648

Dem kann Ich mich nur anschliessen .
Das jüdische Volk hat , wie alle anderen Völker auch , seine Fanatiker und Idioten , seine Stärken und Schwächen .
Aber kein anderes Volk hat soviel geleistet und soviel zur Gesellschaft beigetragen wie das jüdische . Man nehme als Beispiel nur die Zahl der Nobelpreisträger , da sind die Juden unerreicht und in vielen anderen Gebieten ebenso .

Die Schwierigkeit bei fast allen Antworten liegt in der Begrifflichkeit jüdisches Volk / jüdische Religion.
Ist ein jüdisches Volk gemeint, sollte man diese Israelis nennen, ist die Zugehörigkeit zur jüdischen Religion - denn nur die gibt ja die Zugehörigkeit zum jüdischen Volk wieder - spielt es wohl keine Rolle, welcher Religionsgemeinschaft ein Nobelpreisträger angehört.

Wird aber so sehr Wert gelegt auf "jüdische Nobelpreisträger" bleibt die Schwierigkeit bestehen. Man benennt schliesslich auch keine christlichen Nobelpreisträger oder hinduistische oder atheistische. Die ewige Unterscheidung und Heraushebung ist eine Art positiver Rassismus, die auf der anderen Seite Menschen dazu anleitet über jüdische Spekulanten, jüdische Geldeintreiber oder ähnliches zu reden.
Man sollte nicht das eine verdammen und das andere immerfort hervorheben. Falsch ist nämlich beides!


nach oben springen

#17915

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 14:08
von Landegaard | 21.313 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 11:35 #46647

Als Jude sollte man also bei Kitik, auch bei pauschalisierter, nicht ständig "Antisemitismus" rufen, sondern lieber massiv gegen die israelische Regierung und die unsäglichen, illegal siedelnden Spinner vorgehen. Und sei es nur verbal.


Ich weiß Hans, dass Dir die Siedlungen ein unerträgliches Ärgernis sind. Das sind sie mir auch. Nun allerdings deutest Du Beiträge des Primatologen in all ihrer sicherlich gewollten Pauschalierung in eine durch die Siedlungspolitik initiierte Ablehnung. Das ist, mit Verlaub, Quatsch.

Mich interessieren die Spinner nicht, die bei Kritik der Siedlungspolitik "Antisemitismus" rufen. Das ist der gleiche Schlag, der bei Kritik am Irakkrieg "Antiamerikanismus" rief. Wir sollten nicht laufend den Fehler machen und diese Typen so ernst nehmen, um laufend mit ihren Parolen zu argumentieren.

Gleiches gilt im übrigen für eben die Siedlungspolitik. Diejenigen, die illegal in der WB bauen, repräsentieren nicht die Juden, nicht mal die Israelis. Diverse Kontroversen in Israel belegen das. Der Jude ruft nicht laufend "Antisemitismus", wenn die Siedlungspolitik kritisiert wird.


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 11:35 #46647

Das hilft, Vorurteile abzubauen. Man muss das aber wollen. Wer Vorteile aus dem oben beschriebenen Vorgehen zieht, oder schon gezogen hat, der will es naturgemäß nicht unbedingt.


Wir wollen doch mal festhalten, dass das Anhängen an Vorurteilen das Problem desjenigen ist, der sie pflegt. Und überhaupt magst Du mir mal vielleicht mal erklären, was denn ein armer New-Yorker Jude, der einen Anzug trägt, mit der Siedlungspolitik in der Westbank zu tun hat?



nach oben springen

#17916

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 14:15
von Landegaard | 21.313 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 13:34 #46649

Das ist ein Verschließen der Augen vor einer fatalen Tatsache: nämlich dass alle Regierungen dieses Volkes bisher eine Politik betrieben haben und nach wie vor ungebrochen betreiben, die von der überwältigenden Mehrheit der Weltbevölkerung als illegaler Raub der Existenzgrundlage einer anderen Bevölkerung gesehen wird.


Das Problem ist, dass Deine Tatsache keine ist. Und auch kann der Regierung egal sein, wie "die Welt" es sieht. Sie ist es nicht, für die die Regierung die Politik macht.


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 13:34 #46649

Und seine Fanatiker und Idioten werden nicht nur staatlich unterstützt und mit offiziell festgestellt unverhältnismäßig brutaler Gewalt verteidigt, sondern auch erst aus aller Welt angelockt und mit der Staatsbürgerschaft belohnt.


Was mich dazu bringt, nicht viel von dieser Regierung zu halten, die deutlich weniger kompromissbereit ist, als die vorangegangene. Es könnte dennoch lohnen, sich auch mal mit der Frage zu beschäftigen, warum die Regierung so handelt, wie sie das tut.

Im übrigen passt mir nicht, dass Du Deine Siedlungskritik mit den Pauschalismen eines Primatologen vermischst. Als habe das Eine mit dem Anderen zu tun.



nach oben springen

#17917

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 14:41
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von:  Landegaard
1. Ich weiß Hans, dass Dir die Siedlungen ein unerträgliches Ärgernis sind. Das sind sie mir auch.

2. Nun allerdings deutest Du Beiträge des Primatologen in all ihrer sicherlich gewollten Pauschalierung in eine durch die Siedlungspolitik initiierte Ablehnung. Das ist, mit Verlaub, Quatsch.

3. Mich interessieren die Spinner nicht, die bei Kritik der Siedlungspolitik "Antisemitismus" rufen. Das ist der gleiche Schlag, der bei Kritik am Irakkrieg "Antiamerikanismus" rief. Wir sollten nicht laufend den Fehler machen und diese Typen so ernst nehmen, um laufend mit ihren Parolen zu argumentieren.

4. Gleiches gilt im übrigen für eben die Siedlungspolitik. Diejenigen, die illegal in der WB bauen, repräsentieren nicht die Juden, nicht mal die Israelis. Diverse Kontroversen in Israel belegen das.

5. Der Jude ruft nicht laufend "Antisemitismus", wenn die Siedlungspolitik kritisiert wird.

6. Wir wollen doch mal festhalten, dass das Anhängen an Vorurteilen das Problem desjenigen ist, der sie pflegt.

7. Und überhaupt magst Du mir mal vielleicht mal erklären, was denn ein armer New-Yorker Jude, der einen Anzug trägt, mit der Siedlungspolitik in der Westbank zu tun hat?

1. Und das sind sie, seit ich anfing, mich für Politik zu interessieren. Das ist jetzt knapp vierzig Jahre her.

2. Der Primatologe mag keine Juden. Das kann ich ihm ebenso wenig "verbieten" oder es vermeiden, wie ich manchen Leuten verbieten kann oder es vermeiden, keine Serben zu mögen. Auch solche Leute gibt es. Und niemand schert sich darum.

3. Da gebe ich Dir recht, auch wenn das Verhalten dieser Leute manchmal so auf die Nerven geht, dass man einfach darauf reagiert. Da gibt es bei mir noch Verbesserungspotenzial. :(

4. Ich weiß es. Aber ich muss es mir auch täglich wieder neu erarbeiten. Denn wenn ich die Verlogenheit und die Unverschämtheit israelischer Offizieller manchmal im TV erlebe (siehe auch weiter unten, Netanjahu in New York), dann merke ich, wie groß der Wunsch wird, aus Bequemlichkeit zu verallgemeinern.

5. Da bin ich wohl zu sehr von "unseren" zwei lautesten Rufern hier im Forum und vom Zentralverband ausgegangen. Ja, es gibt genügend andere. Die "Rufer" jedoch sind besser organsisiert und dadurch mehr im Vordergrund.

6. Es wird aber oft zu einem Problem für denjenigen, dem man sie anhängt. Und wenn er mit einfachsten Mitteln (hier: Siedlungsstopp) helfen könnte, Vorurteile auszuräumen, es aber unterlässt, dann wird er m. M. nach mitschuldig.

7. Er hat dann etwas damit zu tun, wenn er, wie ich im TV beobachten konnte, bei einer Veranstaltung des AIPAC frenetisch dem israelischen Ministerpräsidenten zujubelt, wenn dieser in die Menge schreit, dass Juden bereits vor 2000 Jahren in GANZ Jerusalem gesiedelt haben und dies genau so auch heute tun werden [ohne sich um die Belange der Palästinenser zu scheren].



nach oben springen

#17918

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 14:49
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von:  Landegaard
... Und auch kann der Regierung egal sein, wie "die Welt" es sieht. Sie ist es nicht, für die die Regierung die Politik macht.

Mit dieser Aussage könnte ich glatt jede Unrechts-Regierung dieser Welt rechtfertigen.



nach oben springen

#17919

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 14:59
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Landegaard
Im übrigen passt mir nicht, dass Du Deine Siedlungskritik mit den Pauschalismen eines Primatologen vermischst. Als habe das Eine mit dem Anderen zu tun.

Die Vorgehensweise der israelischen Regierung in Sachen Siedlungspolitik ist ein Bestandteil seines Mosaiks.
Sicher nur einer davon, neben manch falschen anderen Steinen.
Aber sie passt fatal gut zu seinen ohnehin schon vorhanden verkehrten Steinen und verfestigt so das insgesamt verkehrte Bild. Das ist auch bei objektivster Sichtweise schwerlich zu bestreiten.



nach oben springen

#17920

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 15:25
von Landegaard | 21.313 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 14:41 #46656

1. Und das sind sie, seit ich anfing, mich für Politik zu interessieren. Das ist jetzt knapp vierzig Jahre her.

2. Der Primatologe mag keine Juden. Das kann ich ihm ebenso wenig "verbieten" oder es vermeiden, wie ich manchen Leuten verbieten kann oder es vermeiden, keine Serben zu mögen. Auch solche Leute gibt es. Und niemand schert sich darum.

3. Da gebe ich Dir recht, auch wenn das Verhalten dieser Leute manchmal so auf die Nerven geht, dass man einfach darauf reagiert. Da gibt es bei mir noch Verbesserungspotenzial. :(

4. Ich weiß es. Aber ich muss es mir auch täglich wieder neu erarbeiten. Denn wenn ich die Verlogenheit und die Unverschämtheit israelischer Offizieller manchmal im TV erlebe (siehe auch weiter unten, Netanjahu in New York), dann merke ich, wie groß der Wunsch wird, aus Bequemlichkeit zu verallgemeinern.

5. Da bin ich wohl zu sehr von "unseren" zwei lautesten Rufern hier im Forum und vom Zentralverband ausgegangen. Ja, es gibt genügend andere. Die "Rufer" jedoch sind besser organsisiert und dadurch mehr im Vordergrund.

6. Es wird aber oft zu einem Problem für denjenigen, dem man sie anhängt. Und wenn er mit einfachsten Mitteln (hier: Siedlungsstopp) helfen könnte, Vorurteile auszuräumen, es aber unterlässt, dann wird er m. M. nach mitschuldig.

7. Er hat dann etwas damit zu tun, wenn er, wie ich im TV beobachten konnte, bei einer Veranstaltung des AIPAC frenetisch dem israelischen Ministerpräsidenten zujubelt, wenn dieser in die Menge schreit, dass Juden bereits vor 2000 Jahren in GANZ Jerusalem gesiedelt haben und dies genau so auch heute tun werden [ohne sich um die Belange der Palästinenser zu scheren].


2. Glückwunsch, ein echter Schnarch. Ich denke nicht, dass wir die Serben bemühen müssen, um über die Juden zu sprechen. Solltest Du den Wunsch haben, mach einen Serbenstrang auf. Es geht hier auch nicht um "mögen" oder nicht. Es geht um die Verbreitung von plattem Antisemitismus.
3. Seit Obamas Wahl für mich kein Thema mehr, da die allzuoffensichtlich laut eigener Definition Antiamerikanismus verbreiten, wohingegen die Antiamerikaner aus Bushs Zeiten nun Kommunisten wurden. Albern und nicht mehr wert, ernstgenommen zu werden.
4. Das macht es nicht besser. Ich find ja auch nicht alle H4ler zum Kotzen, nur weil deren herbste Exemplare bildgebend und im SPON tonangebend sind. Wer da verallgemeinert, mag das aus Bequemlichkeit tuen, der sollte aber den Rand halten, wenn er sich darüber echauffiert, dass die Israelis nicht geschlossen unbequem genug sind, gegen Ihre Regierung zu protestieren.
5. Siehe H4ler. Darf ich immer in Richtung derer pauschalieren, die am lautesten Brüllen oder würdest Du Differenzierungsleistungen von mir erwarten?
6. Quatsch, die Urteilsbildung obliegt Dir und wenn Du da nicht differenzieren kannst, ist das einzig Dein Problem. Die illegalen Siedler nicht zu mögen, ist ja auch kein Vorurteil, sondern ein Urteil, weil die halt Dinge tun, die nicht in Ordnung sind. Daraus ein Problem der Juden zu machen, wäre Dein Fehler und die Juden sind nicht in der Pflicht, Deine Fehler zu beheben, das tust Du dann mal bitte selbst.
7. Rechtfertigt das ein Urteil über Bibi oder über die Juden? Und was erwartest Du von den Juden? Einfach mal Ost-Jerusalem räumen, wie weiland den Gaza-Streifen und schauen, was passiert?



nach oben springen

#17921

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 15:27
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 14:41 #46656

2. Der Primatologe mag keine Juden. Das kann ich ihm ebenso wenig "verbieten" oder es vermeiden, wie ich manchen Leuten verbieten kann oder es vermeiden, keine Serben zu mögen. Auch solche Leute gibt es. Und niemand schert sich darum...

5. Da bin ich wohl zu sehr von "unseren" zwei lautesten Rufern hier im Forum und vom Zentralverband ausgegangen. Ja, es gibt genügend andere. Die "Rufer" jedoch sind besser organsisiert und dadurch mehr im Vordergrund.



Zu 2.) "Magst" Du denn auch keine Juden? "Mögen" ist im Hinblick auf den Affen (ich darf ihn so nennen!) ja auch wohl die Untertreibung des Tages... Und ich presönlich hab auch eien Menge gegen Leute, die was gegen Türken, Russen, Serben oder sonst wen haben!!!

zu 5.) Meinst Du mich damit? Nicht, daß ich mich dann anders verhalten würde als bisher, aber ich wüßte schon gern, wen Du hier zu "den Rufern" zählst...



zuletzt bearbeitet 24.12.2010 15:50 | nach oben springen

#17922

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 16:17
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: sayada.b.
24.12.2010 15:27 #46660


Zu 2.) "Magst" Du denn auch keine Juden? "Mögen" ist im Hinblick auf den Affen (ich darf ihn so nennen!) ja auch wohl die Untertreibung des Tages... Und ich presönlich hab auch eien Menge gegen Leute, die was gegen Türken, Russen, Serben oder sonst wen haben!!!

zu 5.) Meinst Du mich damit? Nicht, daß ich mich dann anders verhalten würde als bisher, aber ich wüßte schon gern, wen Du hier zu "den Rufern" zählst...



2. Ich bin ein Philantrop. Ich mag alle Menschen. Allerdings mit der kleinen Einschränkung, dass ich jene nicht mag, die anderen Böses tun (um es mal so allgemein und leider auch etwas kitschig auszudrücken).
Ich persönlich hatte mit Juden eben ganz andere, positive Erfahrungen. Klar, wir waren alle noch jung und kümmerten uns nicht um die Fehden unserer Väter.
Aber um ganz ehrlich zu sein: nein, ich mag auch keine Juden. Ich mag nur Jüdinnen.
Aber: wenn Nahal im Sommer nicht zur Großen Gala bei der Preisverleihung kommt, dann wäre das eine bittere Enttäuschung für mich. Trotz allem.

5. Mit den Rufern meinte ich ausschließlich Nahal und Ingeborg.



zuletzt bearbeitet 24.12.2010 16:23 | nach oben springen

#17923

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 16:32
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: Landegaard
24.12.2010 15:25 #46659



7. Rechtfertigt das ein Urteil über Bibi oder über die Juden? Und was erwartest Du von den Juden? Einfach mal Ost-Jerusalem räumen, wie weiland den Gaza-Streifen und schauen, was passiert?

Ich erwarte ganz einfach , dass eine Regierung sich an geltendes internationales Recht hält . Und das erwarte Ich von jeder Regierung der Welt . Dass es da manchmal Ausnahmen gibt kann Ich verstehen , nicht aber dass diese Ausnahmen zur Regel werden wie es für Israel seit Jahren der Fall ist .
Ich erwarte nicht von Israel dass es Jerusalem-Ost räumt ohne Garantien aber Ich erwarte , dass Israel die Seidlungstätigkeit komplett stoppt , inklusive Jerusalem-Ost und inklusive Verdichtungen .
Die Charta des Likud , also des Herrn Bibi , rechtfertigt explizit die Besiedelung der Westbank , was nichts anderes bedeutet , als den Palestinensern einen Staat zu verweigern .
Ich habe Ihre Auseinandersetzung mit Hans mit Interesse verfolgt und stimme Ihnen generell zu . Die Gegenseite macht es aber nicht viel anders als Hans und spricht genauso allgemein von DEN Palestinensern wie Hans von DEN Juden und das ist genauso falsch .


nach oben springen

#17924

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 17:06
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Landegaard
24.12.2010 15:25 #46659

...1. der sollte aber den Rand halten, wenn er sich darüber echauffiert, dass die Israelis nicht geschlossen unbequem genug sind, gegen Ihre Regierung zu protestieren.

...2. Die illegalen Siedler nicht zu mögen, ist ja auch kein Vorurteil, sondern ein Urteil, weil die halt Dinge tun, die nicht in Ordnung sind.
Daraus ein Problem der Juden zu machen, wäre Dein Fehler und die Juden sind nicht in der Pflicht, Deine Fehler zu beheben, das tust Du dann mal bitte selbst.

3. Rechtfertigt das ein Urteil über Bibi oder über die Juden? Und was erwartest Du von den Juden? Einfach mal Ost-Jerusalem räumen, wie weiland den Gaza-Streifen und schauen, was passiert?

1. Dieses Argument akzeptiere ich nach 40 Jahren einfach nicht mehr. 12 Jahre sind da schon mehr als ausreichend, um (Vor-)Urteile aufzubauen.

2. Ich stelle einfach ganz nüchtern fest, dass fortgesetzte illegale Taten von Minderheiten eines Volkes hervorragend dazu geeignet sind, Vorurteile gegenüber dem ganzen Volk zu provozieren.
Und der Grad der Toleranz der Mehrheit gegenüber diesen Minderheiten beeinflusst den Grad der Eignung für die Vorurteilsbildung nicht unerheblich.

Ich habe bereits gesagt, dass ich selber inzwischen immun bin gegen solche Anfechtungen. Dass sie aber auf viele Menschen einen Einfluss haben, sehe ich deutlich.
Und als nur Übermittler der Botschaft lasse ich mich dafür auch nicht steinigen.


3. Ich erwarte ganz klar als ersten und entscheidenden Schritt lediglich ein absolutes Minimum: nämlich die sofortige Einstellung des illegalen Siedlungsbaus.



zuletzt bearbeitet 24.12.2010 17:24 | nach oben springen

#17925

RE: Wer sind wir

in Politik 24.12.2010 17:24
von Landegaard | 21.313 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman
24.12.2010 14:49 #46657

Mit dieser Aussage könnte ich glatt jede Unrechts-Regierung dieser Welt rechtfertigen.


Nein, sicher nicht. Auf den Iran bspw. übertragen, sollte es Dir sofort auffallen, hier schadet die Politik dem Volk unmittelbar.



nach oben springen


Wir brauchen Deine Hilfe!

Hallo !

Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.

Um dir und den anderen Mitgliedern das Bestmögliche bieten zu können, würden wir das Forum gern werbefrei gestalten und mit tollen neuen Extras ergänzen.

Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen, diese Änderungen zu finanzieren.

Deine Spende hilft!

Spendenziel: 7€
143%
 



Besucher
0 Mitglieder und 6 Gäste sind Online

Wir begrüßen unser neuestes Mitglied: guylux
Besucherzähler
Heute waren 486 Gäste online.

Forum Statistiken
Das Forum hat 1463 Themen und 331049 Beiträge.

Heute waren 0 Mitglieder Online:


Xobor Einfach ein eigenes Forum erstellen | ©Xobor.de