RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 29.11.2010 18:02von primatologe •
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Zitat von: primatologe
29.11.2010 17:53 #42801
Und was ist mit dem Boykott durch Palis.
Waren das nur Maulhelden?
Sorry, ich weis es wirklich nicht, was daraus geworden ist.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696557,00.html
In dem Bericht sagt der Pali, am schlimmsten sei der Verzicht (Boykott) auf Cornetto Eis. Da versteh ich Langnese nicht, dass die nicht gleich mit Palis produzieren. Ich verwette meinen Axxxx darauf, dass in der jüdisch/israelischen Filiale von Langnese kein Jude in der Produktion arbeitet, sondern Ausländer*, obwohl gerade orthodoxe Juden zu 80% von Sozialhilfe leben.
Es erstaunt mich immer wieder, dass Juden/Israelis wie Heilige verehrt und behandelt werden trotz der Hintergründe, meines Erachtens ist das immer noch der Bonus für die Shoa.
* oder Goijm, die ja dazu da sind, Juden zu bedienen, wie wir seit kurzem wissen. Wurde ja oft genug verlinkt.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 29.11.2010 18:08von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: primatologe
29.11.2010 17:53 #42801
Und was ist mit dem Boykott durch Palis.
Waren das nur Maulhelden?
Sorry, ich weis es wirklich nicht, was daraus geworden ist.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,696557,00.html
Ein - nun sagen wir mal - "merkwürdiger" Artikel. Fayyad ist nicht Konkurrent von Abbas, sondern sein Ministerpräsident. In den israelischen Siedlungen gibt es eher wenig Produktion, es sind überwiegend Schlafstädte. Und es gab die anderen Berichte, dass die Läden in Gaza inzwischen voll von israelischen Produkten sind.
Und wenn ich an die o.g. Geschichte denke, dann dürfte sich bald Jemand finden, der auf Ahava-Produkte "Aisha - made in Jordan" draufklebt, clevere arabische Zwischenhändler werden sich fraglos auch bald finden...
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 29.11.2010 18:23von GeorgeF •
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Zitat von: Maga
29.11.2010 17:46 #42800
1. George, es ist lange her, dass arabische Staaten einen Angriffskrieg gegen Israel geführt haben. Der letzte fand 1973 statt, und die Ziele zumindest der Ägypter waren begrenzt.
2. 1976 intervenierte Syrien im Libanon, was damals den Israelis durchaus recht war, denn die Syrer intervenierten auf Seiten der christlichen Milizen, die von der PLO hart bedrängt worden waren.
3. Eine Gleichsetzung des Golan mit Ostpreußen oder Schlesien ist natürlich unzulässig, da die Probleme völlig anders gelagert sind. Auch sollte es keine "bedingungslose Rückgabe" geben, sondern eine gegen Entmilitarisierungsgarantien. Nur ist die Annexion 1.: und Besiedlung der Golangebiete eindeutig völkerrechtswidrig.
Gewiss, "staatlich" offiziöse Aggressionen gegen Israel gab es seit '73 nicht mehr - wozu auch, erst Arafat, dann Hamas und schliesslich Hisbollah erledigten die Drecksarbeit und dies gewiss nicht ohne vorherige Zustimmung staatlicherseits, rsp. der Arabischen Liga.
2.: Richtig, anfänglich hat Israel die Intervention Syriens im Libanon begrüsst - und in der Folge bekanntlich auch unter der Hand intensiv mit Syrien verhandelt. Nichtsdestotrotz war die Intervention eine Verletzung des hier so gerne in den Mund genommenen Völkerrechtes - die anhaltende Besatzunmg des Libanon und die unübersehbare Absicht Syriens, den Libanon sich einzuverleiben auch.
3.: Selbstverständlich hinken solche Vergleiche immer. Wer jedoch schlicht und mit Tunnelblick die Annexion des Golan beklagt sollte eben auch bedenken, dass dem ein Angriffskrieg Syriens gegen Israel vorausging.
Ägypten hat sich mit Israel nach '73 auf einen Frieden geeinigt und den Sinai zurückbekommen. Offenbar mochten die Syrer die notwendigen Friedensgarantien einschliesslich Anerkennung Israels nicht akzeptieren...
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 29.11.2010 19:15von sayada.b. •
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Zitat von: RagnarLodbrok
28.11.2010 10:08 #42682
Hisbollah ist genauso wenig Libanon, wie die radikalen Siedler Israel sind.
Daher sollten Sie dumme Sprüche der Hisbollah, die den radikalsten Flügel Libanons darstellen mit den dummen Sprüchen der radikalsten Israelis vergleichen.
Dann werden Sie merken, das die dummen Sprüche hier wie da vertreten sind.
Was aber die Taten angeht
Wieviele israelische Zivilisten wurden in den letzen 30 Jahren durch die libanesische Armee getötet? Wieviel Infrastruktur zerstört?
Wieviele Zivilisten starben auf libanesischer Seite? Wieviele Infrastruktur wurde zerstört?
Willst Du jetzt ernsthaft darauf warten, das der Libanon "gleich zieht"???
Da hier ja immer so schön damit argumentiert wird (nicht unbedingt von Dir, okay?!), das die Hisbollah ( = Regierungspartei) ja quasi auch als offizielle Armee operieren, hinkt der ganze Vergleich ja eh...
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 29.11.2010 21:04von guylux (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
29.11.2010 18:23 #42809
Ägypten hat sich mit Israel nach '73 auf einen Frieden geeinigt und den Sinai zurückbekommen. Offenbar mochten die Syrer die notwendigen Friedensgarantien einschliesslich Anerkennung Israels nicht akzeptieren...
Oder könnte es ein , dass Israel den Golan einfach nicht mehr zurückgeben will , auch mit Anerkennung und Friedensgarantien ?
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 30.11.2010 00:53von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: guylux
29.11.2010 22:44 #42848
Nee , aber eine strategische Position , heissen nicht umsonst die Golan - HÖHEN !
Genau! Und die Syrer nhaben ihre Stellungen direkt über dem See Genezareth vor '67 immer wieder dazu benutzt, nach Lust und Laune Scharfschiessen auf israelische Fischerboote oder Bauern zu üben, wobei die Golan-Höhen syrischerseits nur sehr dünn besiedelt waren, sie waren zudem militärisches Sperrgebiet. Erst die Israelis haben aus dem Golan mit Hilfe umfangreicher Bewässerungsanlagen einen Garten gemacht.
Eine Zeit lang sah es so aus, als wäre der Golan mögliche Verhandlungsmasse der Israelis mit Syrien - selbstverständlich immer ausschliesslich eines schmalen Streifens, der den direkten Einblick auf das darunter liegende Israel ermöglicht. Inzwischen spielt aber der Golan eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung Israels (Kontrolle der Quellzuflüsse des Jordan) - daher die Anexion.
Eine Diskussion mit Syrien über den zukünftigen Verbleib des Golan wäre aus israelischer Sicht überhaupt nur denkbar, wenn es damit gleichzeitig eine stabile Einigung über die Frage der Wasserverteilung mit Syrien gäbe - ein eher wenig wahrscheinliche Perspektive: im Norden graben die Türken Syrien das Wasser des Euphrat ab und im Süden die Israelis das Wasser der Jordan-Quellflüsse.---
Öl? Wasser ist in der Region bereits wichtiger als Öl.
Ach so - ja - auch die Palästinenser in den West-Banks sind abhängig von einer sicheren Wasserversorgung aus dem Jordan.....
Hat nicht Wikileaks grade von den Kabalen zwischen den arabischen Staaten berichtet?
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 30.11.2010 09:37von Maga (gelöscht)
Zitat von: GeorgeFDas sicherheitspolitische Argument ist ja akzeptabel. Die Syrer müssen Garantien dafür geben, dass die Nordisraelis in Frieden leben können. Wenn sie hingegen Wasser benötigen, so müssen sie für dieses Wasser zahlen. Denn der Golan gehört ihnen nicht, und die Annexion ist völkerrechtswidrig und wird nicht einmal von den engsten Verbündeten der Israelis anerkannt. Auch dies unterscheidet die Situation von der Situation der Türkei, in deren Gebiet die Quellen des Euphrat sich unstrittig befinden. In diesem Fall ist eine einvernehmliche Einigung notwendig, wie viel Wasser die Türken für sich nutzen dürfen.
30.11.2010 00:53 #42851
Genau! Und die Syrer nhaben ihre Stellungen direkt über dem See Genezareth vor '67 immer wieder dazu benutzt, nach Lust und Laune Scharfschiessen auf israelische Fischerboote oder Bauern zu üben, wobei die Golan-Höhen syrischerseits nur sehr dünn besiedelt waren, sie waren zudem militärisches Sperrgebiet. Erst die Israelis haben aus dem Golan mit Hilfe umfangreicher Bewässerungsanlagen einen Garten gemacht.
Eine Zeit lang sah es so aus, als wäre der Golan mögliche Verhandlungsmasse der Israelis mit Syrien - selbstverständlich immer ausschliesslich eines schmalen Streifens, der den direkten Einblick auf das darunter liegende Israel ermöglicht. Inzwischen spielt aber der Golan eine wichtige Rolle für die Wasserversorgung Israels (Kontrolle der Quellzuflüsse des Jordan) - daher die Anexion.
Eine Diskussion mit Syrien über den zukünftigen Verbleib des Golan wäre aus israelischer Sicht überhaupt nur denkbar, wenn es damit gleichzeitig eine stabile Einigung über die Frage der Wasserverteilung mit Syrien gäbe - ein eher wenig wahrscheinliche Perspektive: im Norden graben die Türken Syrien das Wasser des Euphrat ab und im Süden die Israelis das Wasser der Jordan-Quellflüsse.---
Öl? Wasser ist in der Region bereits wichtiger als Öl.
Ach so - ja - auch die Palästinenser in den West-Banks sind abhängig von einer sicheren Wasserversorgung aus dem Jordan.....
Hat nicht Wikileaks grade von den Kabalen zwischen den arabischen Staaten berichtet?
Was die Kabale der arabischen Staaten untereinander betrifft, so hat das keinen Neuigkeitswert... :-)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 30.11.2010 09:43von Maga (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
29.11.2010 18:23 #42809
Gewiss, "staatlich" offiziöse Aggressionen gegen Israel gab es seit '73 nicht mehr - wozu auch, erst Arafat, dann Hamas und schliesslich Hisbollah erledigten die Drecksarbeit und dies gewiss nicht ohne vorherige Zustimmung staatlicherseits, rsp. der Arabischen Liga.
2.: Richtig, anfänglich hat Israel die Intervention Syriens im Libanon begrüsst - und in der Folge bekanntlich auch unter der Hand intensiv mit Syrien verhandelt. Nichtsdestotrotz war die Intervention eine Verletzung des hier so gerne in den Mund genommenen Völkerrechtes - die anhaltende Besatzunmg des Libanon und die unübersehbare Absicht Syriens, den Libanon sich einzuverleiben auch.
3.: Selbstverständlich hinken solche Vergleiche immer. Wer jedoch schlicht und mit Tunnelblick die Annexion des Golan beklagt sollte eben auch bedenken, dass dem ein Angriffskrieg Syriens gegen Israel vorausging.
Ägypten hat sich mit Israel nach '73 auf einen Frieden geeinigt und den Sinai zurückbekommen. Offenbar mochten die Syrer die notwendigen Friedensgarantien einschliesslich Anerkennung Israels nicht akzeptieren...
Ich bin nicht so sicher, dass die PLO, die Hamas und die Hizbollah die Drecksarbeit der Arabischen Liga erledigen, denn diese Organisation ist ja völlig machtlos und auch zerstritten. Irgendwer wird diese Organisationen benutzen, aber vielleicht benutzen diese Organisationen auch die entsprechenden Staaten. Syrien hat als Hegemonialmacht im Libanon gewirkt; es hat aber - anders als Israel es im Fall der Golanhöhen gemacht hat - den Libanon nie de iure einverleibt.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 30.11.2010 10:42von guylux (gelöscht)
Zitat von: Leto_II.
30.11.2010 10:28 #42871
Und ich dachte, da geht es um Wasser. Diese strategische Position ist überigens für Kriegsverbrechen genutzt worden.
Sie waren derjenige der fragte ob es da Öl gebe !
Dass die Position für Kriegsverbrechen benutzt wurde , macht die Annexion nicht legal .
Israel hat das aus seinem Gebiet genau so getan ( Libanon , Cast Lead )
Schock für Israel: Machtbalance in NO verschiebt sich / Türkei kein verlässlicher strategischer Partner mehr
in Politik 01.12.2010 20:27von Indogermane_HS •
| 5.260 Beiträge
Hat jetzt zwar nicht wirklich direkt mit der expansionistischen, völlkerrechtswidrigen und daher kriegerischen Siedlungspolitik der rechtsradikalen isr. Regierung zu tun (apropos: ein allgemein gehaltener Strang rund um das Thema Israel wäre nicht schlecht...), ist aber trotzdem nicht uninteressant:
"Im Frühjahr (2010) hielten Ankara und Damaskus - sehr zum Ärger Israels - erstmals gemeinsame Manöver ab."
aus: http://www.tagesschau.de/ausland/wikileaks226.html
Es hat jedoch bereits in 04/2009 ein gemeinsames Manöver gegeben, wenn auch in einem kleinern Ausmaß und offiziell unter einem anderen Vorzeichen als jetzt ("Bekämpfung von Schmuggler-Banden"):
Zitat
"Mit dieser Freundschaft begründete der türkische Generalstab das Manöver, und zu dieser Freundschaft soll demnächst eine Zusammenarbeit im Rüstungsbereich gehören. Sprich: türkische Waffen für das syrische Militär.
So hält die Türkei gegenwärtig gemeinsame Militärübungen mit Syrien ab. Konkret geht es dabei zwar um die Bekämpfung von Schmuggelbanden, es gibt auch ein gemeinsames Interesse, die jeweilige kurdische Minderheit in Schach zu halten, und zudem sind der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und Syriens Präsident Baschir al-Assad gute Freunde. Doch eine Signalwirkung haben diese Übungen trotzdem: Denn Manöver hielt die Türkei bislang vor allem mit ihrem "strategischen Partner" Israel ab, nicht mit dessen Gegnern. Entsprechend besorgt ist man nun in Israel. "Eine beunruhigende Entwicklung", nannte Israels Verteidigungsminister Ehud Barak das Manöver."
Noch schockierender muß für Israels Militär und Regierung die Ausladung der isralischen Luftwaffe aus den angekündigten gemeinsamen Luftwaffen-Manöver gewesen sein:
Zitat
"Israel bangt um sein Verhältnis zur Türkei"
"Die Türkei hat die israelische Luftwaffe von einem Manöver ausgeladen. Israels Außenpolitiker sind verunsichert und befürchten eine ernste Störung der Beziehungen.
Israel macht sich Sorgen um die Zukunft seines militärischen Bündnisses mit der Türkei. Israelische Medien berichteten, zuständige Repräsentanten in Israel befürchteten eine "echte Gefahr" für die strategischen Beziehungen mit dem einzigen Bündnispartner in Nahost. Die Türkei hatte Israel von einem internationalen Militärmanöver ausgeladen."
http://www.tagesspiegel.de/politik/inter...ei/1615124.html
"Schockiert" haben Regierung und Militär Israels im gleichen Jahr aber auch die "massiven Waffenverkäufe" der Türkei an den Libanon sowie die Entsendung von türkischen Ausbildern und Militär-Beratern in den Libanon, welche von Obama im Sinne der Friedensfindung (zurecht) gutgeheißen wurden:
Zitat
"Ebenso beunruhigend war für die Israelis ein Besuch des libanesischen Präsidenten Michel Suleiman in der Türkei. Da nämlich kam am 21. April ein "Memorandum of understanding" zur militärischen Zusammenarbeit der Türkei auch mit dem Libanon zustande. Was darin stand, will die auf Sicherheitspolitik spezialisierte israelische Website debkafile.com herausgefunden haben: Das israelische Militär sei "schockiert" zu erfahren, dass massive Waffenverkäufe und die Entsendung türkischer Ausbilder für die libanesische Armee beschlossen - und von US-Präsident Obama gutgeheißen wurden."
http://www.welt.de/die-welt/article36439...im-Libanon.html
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 01.12.2010 22:52von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 10.12.2010 12:37von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat
Former European leaders: Sanction Israel over settlement building
.......................The sharply worded document joins a decision by the governments of South American countries, including Brazil and Argentina, to recognize a Palestinian state within the 1967 borders. In addition, the European Union Council has decided to support the Palestinian Authority's decision to establish an independent state and put an end to the occupation. ..................
http://www.haaretz.com/print-edition/new...ilding-1.329767
Zumindest die ausgedienten EU-Politiker wagen eine offene Meinung.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 10.12.2010 12:45von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: Lea S.
10.12.2010 12:37 #44125Zitat
Former European leaders: Sanction Israel over settlement building
.......................The sharply worded document joins a decision by the governments of South American countries, including Brazil and Argentina, to recognize a Palestinian state within the 1967 borders. In addition, the European Union Council has decided to support the Palestinian Authority's decision to establish an independent state and put an end to the occupation. ..................
http://www.haaretz.com/print-edition/new...ilding-1.329767
Zumindest die ausgedienten EU-Politiker wagen eine offene Meinung.
Nachdem sich die USA wieder als die untätigste Nation der Welt geoutet haben, wenn es um Gerechtigkeit geht.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 12.12.2010 01:12von Foul Breitner •
| 1.697 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 13.12.2010 18:27von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: Foul Breitner
12.12.2010 01:12 #44381
Die Israelischen Interessenverbände sind auch die besten Spender der Dem und Reps in den USA. Wer sollte ich auch 500.000 Dollar versauen ?
Da habe ich Zweifel, haben Sie einen Beleg?
Der übergrosse Einfluss der Juden in USA ist wohl eher die Folge und die Nachwirkung des Holocaustes und der besonderen jüdischen Chuzpe und weniger das Ergebnis von Bestechung durch Spenden.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 13.12.2010 22:08von Foul Breitner •
| 1.697 Beiträge
Zitat von: primatologe
13.12.2010 18:27 #44559
Da habe ich Zweifel, haben Sie einen Beleg?
Der übergrosse Einfluss der Juden in USA ist wohl eher die Folge und die Nachwirkung des Holocaustes und der besonderen jüdischen Chuzpe und weniger das Ergebnis von Bestechung durch Spenden.
Hallo !
Nein, den Bericht habe ich nicht gespeichert, kann aber versichern, daß ich das gelesen habe.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 14.12.2010 00:11von Maga (gelöscht)
Hier treffen sich in der Diskussion linker und rechter Antisemitismus. Ich werde mich nicht mehr an den Diskussionen im Siedlungsstrang beteiligen, da die Israel-Basher (und ich nehme selbst eine durchaus israelkritische Haltung in der Siedlungsfrage ein) am besten unter sich bleiben sollten. Differenzierung kann da nur störend sein.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 14.12.2010 00:30von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Maga
14.12.2010 00:11 #44599
Hier treffen sich in der Diskussion linker und rechter Antisemitismus. Ich werde mich nicht mehr an den Diskussionen im Siedlungsstrang beteiligen, da die Israel-Basher (und ich nehme selbst eine durchaus israelkritische Haltung in der Siedlungsfrage ein) am besten unter sich bleiben sollten. Differenzierung kann da nur störend sein.
Das wäre sehr schade.
Du bist einer der Wenigen - oder meiner Meinung nach der einzige - der es schafft die notwendige Kritik in die richtigen Worte zu setzen. Eine Gabe, die nicht jeder Kritiker hat. Ich glaube nicht, dass andere Israelkritiker einfach nur dem Staate Israel das Schwarze unter den Nagel nicht gönnen, sondern evtl. nur nicht so gelassen mit den richtigen Worten umgehen können wie Du.
Nur aber, weil andere über das Ziel - Siedlungsbaukritik - hinausschiessen, nicht auch dann und wann sachliche Kritik von Deiner Seite zu lesen, macht dann leicht für den einen oder anderen Leser den Eindruck als ob es nichts kritikwürdiges gäbe.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 14.12.2010 00:49von Maga (gelöscht)
Zitat von: Lea S.
14.12.2010 00:30 #44603
Das wäre sehr schade.
Du bist einer der Wenigen - oder meiner Meinung nach der einzige - der es schafft die notwendige Kritik in die richtigen Worte zu setzen. Eine Gabe, die nicht jeder Kritiker hat. Ich glaube nicht, dass andere Israelkritiker einfach nur dem Staate Israel das Schwarze unter den Nagel nicht gönnen, sondern evtl. nur nicht so gelassen mit den richtigen Worten umgehen können wie Du.
Nur aber, weil andere über das Ziel - Siedlungsbaukritik - hinausschiessen, nicht auch dann und wann sachliche Kritik von Deiner Seite zu lesen, macht dann leicht für den einen oder anderen Leser den Eindruck als ob es nichts kritikwürdiges gäbe.
Lea, wir sind in unseren Positionen auch nicht weit auseinander, und ich hätte auch kein Problem, mit dir zu diskutieren. (Ich kann auch gut mit George diskutieren, obwohl wir in Sachen Israel einiges unterschiedlich sehen.) Ich halte die Kolonialisierung Palästinas für Unrecht, aber auch für eine Dummheit. Dennoch kann ich den Wunsch der Israelis verstehen, in Ruhe und Frieden zu leben ohne Beschuss von Kassam-Raketen oder die Gefahr, in einem Bus in die Luft gejagt zu werden.
Aber, lass es mich so sagen: Nicht alle Foristen haben dein Niveau - oder z. B. das von Guylux oder das von Ragnar, um andere israelkritische Foristen zu nennen.
So, jetzt alle Foristen, die noch wach sind, eine gute Nacht.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 14.12.2010 10:27von guylux (gelöscht)
Zitat von: Maga
14.12.2010 00:49 #44605
Dennoch kann ich den Wunsch der Israelis verstehen, in Ruhe und Frieden zu leben ohne Beschuss von Kassam-Raketen oder die Gefahr, in einem Bus in die Luft gejagt zu werden.
Dieser Wunsch ist extrem legitim . Und gerade weil das so ist , kann Ich nicht verstehen , warum Israel mit der Kolonisierung der Westbank weiter fährt , denn solange die währt , wird es keinen Frieden , also Attentate und Quassama , geben .
Es sei denn , die israelische Regierung strebt ein Gross-Israel mit Westbank , ganz Jerusalem und dem Golan , so wie es in der Likud-Charta steht , an . Und sich , wenn das einmal geschafft ist , irgendwie Frieden erhofft ? Ob das aber noch ein jüdischer Staat sein wird , ist fraglich , aber da gibt es ja auch noch Möglichkeiten .
P.S.: man muss auch bemerken , dass seit mehr als 2 Jahren , niemand mehr in Israel in die Luft gesprengt wurde , eine nicht geringe Anzahl Palestinenser in der Zeitspanne aber ihr Leben haben lassen müssen und längst nicht alle waren Terroristen !
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 14.12.2010 11:06von Leto_II. •
| 28.478 Beiträge
Zitat von: guylux
14.12.2010 10:27 #44641
1.
Dieser Wunsch ist extrem legitim . Und gerade weil das so ist , kann Ich nicht verstehen , warum Israel mit der Kolonisierung der Westbank weiter fährt , denn solange die währt , wird es keinen Frieden , also Attentate und Quassama , geben .
2.
Es sei denn , die israelische Regierung strebt ein Gross-Israel mit Westbank , ganz Jerusalem und dem Golan , so wie es in der Likud-Charta steht , an . Und sich , wenn das einmal geschafft ist , irgendwie Frieden erhofft ? Ob das aber noch ein jüdischer Staat sein wird , ist fraglich , aber da gibt es ja auch noch Möglichkeiten .
3.
P.S.: man muss auch bemerken , dass seit mehr als 2 Jahren , niemand mehr in Israel in die Luft gesprengt wurde , eine nicht geringe Anzahl Palestinenser in der Zeitspanne aber ihr Leben haben lassen müssen und längst nicht alle waren Terroristen !
1.Das es nach Rückzug auf international anerkannte Grenzen Frieden gibt, ist Ihre persönliche Einschätzung. Die muss niemand teilen.
2.Die Falken sind z.Zt. Zünglein an der Waage.
3.Dann sollten die Palästinenser schleunigst eine Mauer bauen, die scheint ja zu wirken.
Sorry, reiner Bodycount ist kein Argument.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 14.12.2010 11:14von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: guylux
14.12.2010 10:27 #44641
Dieser Wunsch ist extrem legitim . Und gerade weil das so ist , kann Ich nicht verstehen , warum Israel mit der Kolonisierung der Westbank weiter fährt , denn solange die währt , wird es keinen Frieden , also Attentate und Quassama , geben .
Es sei denn , die israelische Regierung strebt ein Gross-Israel mit Westbank , ganz Jerusalem und dem Golan , so wie es in der Likud-Charta steht , an ...
Gibt es irgendwelche Hinweise, dass dies anders sein könnte? Ich kann jedenfalls keinen erkennen. Auch nicht den geringsten.
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