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#16176
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Kampf dem Eierbecherhorizont...!
in Politik 27.09.2010 16:39von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: Willie
27.09.2010 16:27, #33207
Aber es gibt ein selektives verschieben. Ihres.
Sie irren sich. Die Verschiebefunktion funktioniert zur Zeit nicht richtig. Ich bevorzuge zur Übung nicht eingeloggte Beiträge.
In Ihrem Falle musste ich mit einem aktuellen Beitrag testen. Der hatte mit Israels Siedlungspolitik absolut nichts zu tun.
Insoweit haben Sie ja auch noch recht!
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#16178
von NI (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 17:17von NI (gelöscht)
Zitat von: Tapuzim
27.09.2010 16:14, #33203
Es stände Ihnen gut zu Gesicht wenn Sie einen Benutzernamen eingeben. Anonym ist scheisse und wirft ein bezeichnendes Licht auf dieses Forum.
Wenn jemand sich mit seinen "Beiträgen" als geistige Nullnummer outet, so tut er das lieber anonym und der Anonymus hat dies ja schon zur Genüge unter Beweis gestellt.
zuletzt bearbeitet 27.09.2010 17:39 |
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Zitat von: Tapuzim
27.09.2010 16:35, #33212
Auch hier gilt: you never can win.
ca. 3700 v. Chr.
Landru von Beta III predigt seinem Volk Frieden und Koexistenz. Dadurch endet eine Zeit der Aggression und des Hasses. Vor seinem Tod konstruiert er ein hochentwickeltes Computersystem, dass sein Volk nach seinem Ableben weiterhin führen und beschützen soll (TOS: Landru und die Ewigkeit).
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#16180
von guylux (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 17:31von guylux (gelöscht)
Zitat von: Maga
27.09.2010 09:11, #33166
Hier ist auch "Land unter"...
Ich habe gegähnt, weil es nichts mit dem Thema zu tun hat und doch schon ein Weilchen her ist. Wie soll ich das Posting kommentieren?
Stronzate.
(Lea wollte ja noch mehr davon, um Fremdsprachen zu lernen... :-) )
Vielleicht sollten Sie eine Reise nach Israel planen . Auf Bildern die Ich so gesehen habe , fahren die Siedler-Baumaschinen seit heute morgen dort alle auf dem Trockenen !
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Zitat von: guylux
27.09.2010 17:31, #33219
Vielleicht sollten Sie eine Reise nach Israel planen . Auf Bildern die Ich so gesehen habe , fahren die Siedler-Baumaschinen seit heute morgen dort alle auf dem Trockenen !
Ja, die Siedler bauen weiter. Mahmud Abbas bleibt den Israelis ausgeliefert, bis die unter dem Druck Obamas in der Siedlungsfrage nachgeben müssen.
Bis es soweit ist, wird verhandelt, um zu verhandeln, und nicht, um durch Verhandlungen etwas zu erreichen.
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#16182
von Joachim Baum •
| 1.197 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 18:49von Joachim Baum •
| 1.197 Beiträge
Zitat von: Sa-La
27.09.2010 18:35, #33234
Ja, die Siedler bauen weiter. Mahmud Abbas bleibt den Israelis ausgeliefert, bis die unter dem Druck Obamas in der Siedlungsfrage nachgeben müssen.
Bis es soweit ist, wird verhandelt, um zu verhandeln, und nicht, um durch Verhandlungen etwas zu erreichen.
Und ich dachte immer, es ginge darum die Palästinenser zu entradikalisieren. Weder Krieg noch Grenzschikanen noch Boykott noch Siedlungsbau haben das bisher erreicht.
"Und die Gazahübergabe?" wird man jetzt einwenden. Nur, von Psychologie und Menschenkenntnis scheint man nicht viel zu verstehen. Die Leute in Gazah haben ja nicht etwas geschenkt bekommen, nur etwas zurückbekommen.
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Zitat von: Joachim Baum
27.09.2010 18:49, #33239
Und ich dachte immer, es ginge darum die Palästinenser zu entradikalisieren. Weder Krieg noch Grenzschikanen noch Boykott noch Siedlungsbau haben das bisher erreicht.
"Und die Gazahübergabe?" wird man jetzt einwenden. Nur, von Psychologie und Menschenkenntnis scheint man nicht viel zu verstehen. Die Leute in Gazah haben ja nicht etwas geschenkt bekommen, nur etwas zurückbekommen.
Die Palästinenser haben Gaza zurückbekommen und sind trotzdem nicht unabhängig, denn Wasser, Luft und Boden kontrolliert Israel.
Bei allen früheren Vereinbarungen mit den arabischen Ländern und den Palästinensern stand für Israel die Sicherheit, primär militärische Sicherheit, im Vordergrund. Und real haben israelische Regierungen nie konsequent den Bau neuer jüdischer Siedlungen in den besetzten palästinensischen Gebieten durchgesetzt. Immer verlief der Prozess der Enteignung, Besiedlung, des Strassenbaus und der Erschließung der Territorien weiter, um "Fakten" zu schaffen.
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#16184
von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 19:53von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
Zitat von: Joachim Baum
27.09.2010 18:49, #33239
Und ich dachte immer, es ginge darum die Palästinenser zu entradikalisieren. Weder Krieg noch Grenzschikanen noch Boykott noch Siedlungsbau haben das bisher erreicht.
"Und die Gazahübergabe?" wird man jetzt einwenden. Nur, von Psychologie und Menschenkenntnis scheint man nicht viel zu verstehen. Die Leute in Gazah haben ja nicht etwas geschenkt bekommen, nur etwas zurückbekommen.
Gesiedelt wird aber niht in Gaza, sondern in der Westbank. Wie radikal ist man denn in der WB im Vergleich zu Gaza?
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#16185
von kein Name angegeben • ( Gast )
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 20:18von kein Name angegeben • ( Gast )
Zitat von: Sa-La
27.09.2010 18:35, #33234
Ja, die Siedler bauen weiter. Mahmud Abbas bleibt den Israelis ausgeliefert, bis die unter dem Druck Obamas in der Siedlungsfrage nachgeben müssen.
Bis es soweit ist, wird verhandelt, um zu verhandeln, und nicht, um durch Verhandlungen etwas zu erreichen.
Abbas ist allein dr Vernunft ausgeliefert. Er hatte 10 Monate Zeit zu verhandeln.
Er kann auch jetzt eine Teileinigung in der Frage der Grenzziehung ereichen und die ganze Siedlungschose ist beendet.
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Zitat von:
27.09.2010 20:18, #33264
Abbas ist allein dr Vernunft ausgeliefert. Er hatte 10 Monate Zeit zu verhandeln.
Er kann auch jetzt eine Teileinigung in der Frage der Grenzziehung ereichen und die ganze Siedlungschose ist beendet.
Sorry, das war ich.
Begrüße den Herrn Peisker.
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#16187
von guylux (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 20:55von guylux (gelöscht)
Zitat von:
27.09.2010 20:18, #33264
Abbas ist allein dr Vernunft ausgeliefert. Er hatte 10 Monate Zeit zu verhandeln.
Er kann auch jetzt eine Teileinigung in der Frage der Grenzziehung ereichen und die ganze Siedlungschose ist beendet.
Kann jemand mit eventuell erklären , wieso es nicht möglich ist eine illeglale Tätigkeit einzustellen und dann auch noch dem Gegenüber indirekt die Schuld daran zu geben , dass man es nicht tut !
Dazu gehört doch schon eine grosse Portion Unverfrorenheit !
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Zitat von:
27.09.2010 20:18, #33264
Abbas ist allein dr Vernunft ausgeliefert. Er hatte 10 Monate Zeit zu verhandeln.
Er kann auch jetzt eine Teileinigung in der Frage der Grenzziehung ereichen und die ganze Siedlungschose ist beendet.
Sie gehen von einem Irrtum aus. Abbas kann allein nichts entscheiden und auch Netanjahu kann es nicht. Die gesamte Israel-Palästina-Problematik ist verfahren und stagniert.
Sollte die von der israelischen Regierung nicht überwundene Stagnation in den Friedensgesprächen mit den Palästinensern anhalten, könnte das, wie schon oft, in den teilselbstverwalteten Gebieten zu einem von Israel wohl einzukalkulierenden Ausbruch kommen. Optimistisch ist auch nicht die Vorstellung, welche Folgen es hätte, wenn eine Teilrückgabe solcher Gebiete erfolgte, die von jüdischen national-religiösen oder ultra-orthodoxen Siedlern bewohnt sind.
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#16189
von kein Name angegeben • ( Gast )
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 22:55von kein Name angegeben • ( Gast )
Zitat von: Landegaard
27.09.2010 19:53, #33256
Gesiedelt wird aber niht in Gaza, sondern in der Westbank. Wie radikal ist man denn in der WB im Vergleich zu Gaza?
Man - von welcher interessierten Seite auch immer - wird die Westbank schon radikalisieren.
Die Radikalen beider Seiten arbeiten mit Hochdruck daran.
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#16191
von vk64 (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 23:50von vk64 (gelöscht)
Jüdische Aktivisten laufen mit Schiff Gaza a.
Respekt!
http://www.palaestina.org/news/nachricht...cht.php?ID=6992
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#16192
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 27.09.2010 23:52von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: vk64
27.09.2010 23:50, #33354
Jüdische Aktivisten laufen mit Schiff Gaza a.
Respekt!
http://www.palaestina.org/news/nachricht...cht.php?ID=6992
Typisch Nahal. Zu bequem da selber mitzumachen. Sicher hat er nur wieder eine größere Summe dafür gespendet.
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#16193
von vk64 (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 28.09.2010 01:37von vk64 (gelöscht)
Ulrich Vissering, Sharonfan und glühender Verfechter des Libanonskrieges mit Bezugaufnahme zu Küntzel, der sich kaum noch einkriegte vor Freude über den letzten Einmarsch der IDF in den Lianon,, äußert sich mal wieder bei Spon zu Palästinafragen
(wegen der langen Wartezeit und weil Ulrich Vissering auch nicht mag, wenn meine Antworten auf seine Beiträge bei SPON erscheinen, hier eingestellt.)
Zitat von: Ulrich Vssering bei SPON Sie vergleichen Äpfel mit Birnen bei diesem sowieso höchst unsinnigen Wettlauf zur Begründung israelischer oder palästinensischer Ansprüche (unsinnig natürlich auch wenn es für eine fundamentalistische Argumentation von Teilen der jüdischer Seite genutzt wird)
Araber, und nur so macht Ihr Vergleich Sinn, gibt es nicht länger im Gebiet des heutigen Israel und der Westbank als es Juden gibt. Abgesehen davon ist dieser Punkt für eine heutige, völkerrechtliche Bewertung irrelevant. Ganz schnell ins Negative verkehrt sich Ihr Ansatz, wenn Sie von Israelis und Palätinensern sprechen. Die nationale Identität der Israelis hat überhaupt erst einen Prozess der Identitätsfindung auf arabisch-palästinensischer Seite in Gang gesetzt. Ohne den Staat Israel würde es vermutlich nie einen Staat Palästina
Die 1948 und 1967 insgesamt 1,4 Mio direkt vertriebenen und enteigneten Palästinenser (ohne später hinzuzurechnende Abkömmlinge der Flüchtlinge) sowie die seit 1967 jahrzehntelang unter brutaler israelischer militärischer Besatzung lebenden fast 2Mio Palästineser in der Westbank und bis vor kurzem noch in Gaza sollten sich genauso wie die Hinterbliebenen der weit über zehntausend durch die IDF getöteten Palästinenser alle in persönlichen Dankschreiben bei jedem einzelnen Israeli ganz herzlich für den Beitrag des Zionismus zur palästinensischen Identitätsfindung bedanken.
Zitat von: Ulrich Vissering bei SPON Araber, und nur so macht Ihr Vergleich Sinn, gibt es nicht länger im Gebiet des heutigen Israel und der Westbank als es Juden gibt. Abgesehen davon ist dieser Punkt für eine heutige, völkerrechtliche Bewertung irrelevant
Natürlich, da haben Sie durchaus Recht.
1850 bspw. lebten 11.000 Juden unter 400.000 arabischen muslimischen oder christlichen Palästinensern sowie Beduinen in Palästina.Jüdische Siedlungen gab es zu dieser Zeit keine, die jüdische Bevölkerung Palästinas lebte vorwiegend in den größeren Städten.
Nach verschiedenen kleineren Einanderungswellen- vorwiegend Juden aus Polen und Russland fanden den Weg nach Palästina- und der ersten Gründung von wenigen kleineren Siedlungen führte erst der Hitlerfachismus dazu, dass Juden verstärkt nach Palästina auswanderten.
Bei der Debatte ist aber nicht nur mit Bevölkerungszahlen zu argumentieren.Es geht vielmehr um Grund und Boden- bis heute.
Die nachstehenden Karten verdeutlichen eindrucksvoll die Verdrängung der arabischen nichtjüdischen einheimischen Mehrheitsbevölkerung in den letzten hundert Jahren.
Neben den militärischen Eroberungen und den Verletzungen des UN-Telungsplanes- ebenfalls in den Karten ersichtlich-spielten die Siedlungen spielten dabei -wie auch heute-eine zentrale Rolle.
http://www.palaestina.org/landkarten/lan...name=landkarten
Nach Ansicht der Karten versteht man, was Oppenheimer 1903 auf dem VI. Zionistischen Kongress in Basel meinte:
"Nun, meine Freunde, wir wollen ein Netz von bauernkolonien über dasLand spannen, das wir erwerben wllen. Wenn man ein Netz spannen will, so schlägt man zuerst an den Stellen die Haken ein, zwischen denen das Netzentstehen soll. Dann spannt man zwischen den Stricken stärkere Fäden und stellt derart ein grobes Maschenwerk her, das man dann nach Bedarf durch das dADazwischenwirken feinerer Fäden zu immer feineren Maschen ausgestaltet. genauso haben wir, meine ich, vorzugehen.
(Rede von F.Oppenheimer auf dem VI.Zionistenkongress in Basel, August 1903)
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#16194
von NI (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 28.09.2010 01:52von NI (gelöscht)
Zitat von: VK64 1850 bspw. lebten 11.000 Juden unter 400.000 arabischen muslimischen oder christlichen Palästinensern sowie Beduinen in Palästina.Jüdische Siedlungen gab es zu dieser Zeit keine, die jüdische Bevölkerung Palästinas lebte vorwiegend in den größeren Städten.
Wir hatten diese Diskussion doch schon mal. Sie sollten eigentlich wissen, dass sich die Zahl von 400.000 Palästinensern und Arabern auf das gesamte britische Mandatsgebiet bezieht, das heißt, das heutige Israel, das Westjordanland und Jordanien.
Das Land war also so dicht besiedelt wie etwa Kanada. Also durchaus ein Einwanderungsland.
Und dort niedergelassen haben sich Araber ebenso wie Juden.
zuletzt bearbeitet 28.09.2010 01:58 |
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#16195
von vk64 (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 28.09.2010 02:11von vk64 (gelöscht)
Zitat von: NI
28.09.2010 01:52, #33357
Wir hatten diese Diskussion doch schon mal. Sie sollten eigentlich wissen, dass sich die Zahl von 400.000 Palästinensern und Arabern auf das gesamte britische Mandatsgebiet bezieht, das heißt, das heutige Israel, das Westjordanland und Jordanien.
Das Land war also so dicht besiedelt wie etwa Kanada. Also durchaus ein Einwanderungsland.
Mäkelburg-Vorpommern ist auch dünn besiedelt, trotzdem können da nicht einfach hunderttausend Dänen einwandern und siedeln und auch noch einen Konflikt mit der einheimischen Bevölkerung vom Zaum brechen, weil man ohnehin vorhat, dort einen eigenen Staat zu gründen, weswegen die ansässige einheimische Bevölkerung doch bitte schön zu großen Teilen zu verschwinden habe..
Sie sollten ferner wissen, dass das Britische Mandat 1850 (!), und darauf bezieht sich die Zahl, noch nicht so ganz zur Geltung kam.
Um Ihre Frage (?) zu beantworten(das war es ja eigentlich nicht, wäre aber sicherlich hilfreicher gewesen als eine Gegenbehauptung aufzustellen):
Das Gebiet, das dieser Datenauswertung zu Grunde lag,ist exakt das, von dem heutzutage die Rede ist (inklusive Israel).
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#16196
von NI (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 28.09.2010 03:13von NI (gelöscht)
Zitat von: vk64
28.09.2010 02:11, #33358
Mäkelburg-Vorpommern ist auch dünn besiedelt, trotzdem können da nicht einfach hunderttausend Dänen einwandern und siedeln und auch noch einen Konflikt mit der einheimischen Bevölkerung vom Zaum brechen,
Ich erinnere Sie daran, dass die "einheimische Bevölkerung" den Konflikt vom Zaun brach und dass es die arabischen Nachbarn waren, die Israel am Tag seiner Staatsgründung den Krieg erklärten.
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#16197
von NI (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 28.09.2010 03:15von NI (gelöscht)
Zitat von: vk64
28.09.2010 02:11, #33358
Das Gebiet, das dieser Datenauswertung zu Grunde lag,ist exakt das, von dem heutzutage die Rede ist (inklusive Israel).
Falsch die Bevölkerungszahl bezog sich auf das gesamte britisch Mandatsgebiet und das beinhaltete Jordanien, das Westjordanland und das heutige Israel.
Beim ersten Zensus 1922, lebten im Mandatsgebiet 590.890 Muslime, 83.794 Juden, 73.024 Christen und 7.028 Drusen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co...aestina1920.png
zuletzt bearbeitet 28.09.2010 03:29 |
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#16198
von NI (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 28.09.2010 03:37von NI (gelöscht)
Zitat von: vk64
28.09.2010 02:11, #33358
Mäkelburg-Vorpommern ist auch dünn besiedelt,
Nun ja, Mecklenburg Vorpommern ist mit 71 Einwohnern pro Quadratkilometer vielleicht nicht so dicht besiedelt wie andere Bundesländer, in Palästina betrug die Bevölkerungsdichte etwa 3-4 Einwohner pro Quadratkilometer und solch ein Gebiet ist sehr wohl äußerst dünn besiedelt.
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Zitat von: NI
28.09.2010 03:15, #33360
Falsch die Bevölkerungszahl bezog sich auf das gesamte britisch Mandatsgebiet und das beinhaltete Jordanien, das Westjordanland und das heutige Israel.
Beim ersten Zensus 1922, lebten im Mandatsgebiet 590.890 Muslime, 83.794 Juden, 73.024 Christen und 7.028 Drusen.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/co...aestina1920.png
Entschuldigung, ich habe die Zahl eingestellt (oder besser: abgeschrieben bei Viktoria Waltz)-, also werde ich wohl wissen, dass diese Zahl von 1850 stammt.
Und, 1850 gab es kein Britisches Mandatsgebiet.
Was soll das denn nun schon wieder?
i
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Zitat von: NI
28.09.2010 03:13, #33359
Ich erinnere Sie daran, dass die "einheimische Bevölkerung" den Konflikt vom Zaun brach und dass es die arabischen Nachbarn waren, die Israel am Tag seiner Staatsgründung den Krieg erklärten.
Ich werde nun sicherlich nicht mit Ihnen darüber debattieren, ob diesse Ihre Ansicht die Richtige ist.
Sie wissen, dass ich das anders beurteile. Sicherlich werden Sie für Ihre Sichtweise genauso viele Anhäbenger finden wie ich für die meinige, insofern brauchen wir beide nicht darüber zu diskutieren und gar nicht zu streiten, da weder ich Sie noch Sie mich von unseren jeweiligen gegenteiligen meinungen überzeugen können.
Ich vertrete weiterhin die Auffassung, dass die jüdische Besiedelung Palästinas einem strategischen Plan mit dem Ziel der gRündung eines weitestgehend araberfreien Eretz Israel folgte, der sich anfangs nur schleppend umsetzen ließ und erst ab 1933- also der Machtübernahme Hitlers (von Machtergreifung kann man ja nicht reden, da ihm die Macht in die Hände gelegt wurde)- eher aus der Not heraus eine Konjunktur erfuht.
Ich bleibe auch weiterhin dabei, dass der Zionismus, der als ideologischer Überbau der Besiedelung und Eroberung Palästinas fungiert, dem Grunde nach eine rassitische Ideologie ist.
Nur, was wollen wir nutzlos darübber streiten?
Die vergangenen Debatten haben gezeigt, dass unsere Meinungen und Standpunkte hier unterschiedlich sind und gegenseitige Überzeugungsversuche nicht vonb Erfolg gekrönt waren.
Insofern- lassen wir es doch einfach dabei, dass unsere Standpunkte unterschiedlich sind.
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