RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 16.09.2010 23:02von guylux (gelöscht)
Zitat von: primatologe
1. Ja
2. Nein
Zu 2. Menschen denen z.B. durch Missbrauch von Religion das normale Sozialverhalten abhanden gekommen ist und desorientiert sind im Umgang mit Mitmenschen, denen empfehle ich einfach in den Zoo zu gehen und die Chimpansen zu beobachten, das ist der schnellste und einfachste Weg wieder normal zu werden, weil das Sozialverhalten der Chimpansen die unverfälschte Keimzelle unseres modernen Gesellschaftsvertrages ist.
Es ist komplexer geworden, aber abstellen können wir garnichts, wenn Sie das versuchen landen Sie im Irrenhaus.
Ein Erwachsener Schimpanse hat ein Bewustseinstand von einem zweieinhalbjährigen Kind - höchstens.
Ein erwachsener Mensch, der eine höhere Entwicklungsstufe seiner Gefühlsebene erreicht, sollte fähig sein, sich emotional in andere Menschen hineinzuversetzen, als wäre man selbst in ihrer Lage, z.B. in die Situation religiösen Menschen, die innerhalb der herrschenden Kultur diskriminiert werden.
Im Irrenhaus landen manchmal auch die, die nicht wirklich irre sind (Einer flog über das Kuckucksnest).
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 16.09.2010 23:23von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
Zitat von: Loriot
Naiver Vorschlag.
`Naiv` ist der falsche Ausdruck:
Es war Landegaards Frage, wie Israel zu reagieren hätte, würde die PA einige Bedingungen eines Friedensvertrages erfüllen:
-Demilitarisierter Staaat
- Verzicht auf das "Rückkehrrecht"
- ua
Ich sehe aber (leider) auch, dass alles Theorie bleibt, da die PA das nicht erfüllen wird.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 17.09.2010 07:52von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: nahal
`Naiv` ist der falsche Ausdruck:
Es war Landegaards Frage, wie Israel zu reagieren hätte, würde die PA einige Bedingungen eines Friedensvertrages erfüllen:
-Demilitarisierter Staaat
- Verzicht auf das "Rückkehrrecht"
- ua
Ich sehe aber (leider) auch, dass alles Theorie bleibt, da die PA das nicht erfüllen wird.
Und das, obwohl Israel gestern mit dem Rückbau der Siedlungen begonnen hat (nach unbestätigten Angaben aus unzuverlässiger Quelle)! :)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 17.09.2010 08:02von Landegaard •
| 21.313 Beiträge
Zitat von: nahal
`Naiv` ist der falsche Ausdruck:
Es war Landegaards Frage, wie Israel zu reagieren hätte, würde die PA einige Bedingungen eines Friedensvertrages erfüllen:
-Demilitarisierter Staaat
- Verzicht auf das "Rückkehrrecht"
- ua
Ich sehe aber (leider) auch, dass alles Theorie bleibt, da die PA das nicht erfüllen wird.
Wir ziehen uns aus dem Land zurück, das wir euch abgenommen haben und dafür bleiben die von euch, die wir vertrieben haben dort, wo sie sind, ist vielleicht nicht für jeden so überzeugend.
Sie müssen nicht gleich vorsorglich die PA wieder für das Scheitern verantwortlich machen. Es kann auch am Angebot liegen.
Zitat von: Landegaard
Wir ziehen uns aus dem Land zurück, das wir euch abgenommen haben und dafür bleiben die von euch, die wir vertrieben haben dort, wo sie sind, ist vielleicht nicht für jeden so überzeugend.
Sie müssen nicht gleich vorsorglich die PA wieder für das Scheitern verantwortlich machen. Es kann auch am Angebot liegen.
Wann lernen Sie, lieber Landegaard, zwischen einr Zustandsbeschreibung (nach eigener Einschätzung) und einer bevorzugten Handlungsweise zu unterscheiden?
Ich glaube nicht, eine israelische Regierung würde nochmals Siedlungen Räumen, bevor nicht Bedingungen für einen dauerhaften Frieden festgelegt werden. Von der Aufgabe Teile Jerusalems gar nicht zu sprechen.
Das ist das Einzige, was ich dazu geschrieben habe, mit der Bemerkung, die Bedingungen, die Sie an die PA gestellt haben, sehe ich nicht als realistisch.
Die bisherige Geschichte hat leider diese meine pessimistische Einschätzung bestätigt.
Dass, was Sie, Maga und ich als vernünftig ansehen, wurde von israelischer Seite schon vor 10 Jahren und wiederholt vorgeschlagen und von PA-Seite strikt abgelehnt.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 17.09.2010 09:59von Maga (gelöscht)
Zitat von: nahal
Wann lernen Sie, lieber Landegaard, zwischen einr Zustandsbeschreibung (nach eigener Einschätzung) und einer bevorzugten Handlungsweise zu unterscheiden?
Ich glaube nicht, eine israelische Regierung würde nochmals Siedlungen Räumen, bevor nicht Bedingungen für einen dauerhaften Frieden festgelegt werden. Von der Aufgabe Teile Jerusalems gar nicht zu sprechen.
Das ist das Einzige, was ich dazu geschrieben habe, mit der Bemerkung, die Bedingungen, die Sie an die PA gestellt haben, sehe ich nicht als realistisch.
Die bisherige Geschichte hat leider diese meine pessimistische Einschätzung bestätigt.
Dass, was Sie, Maga und ich als vernünftig ansehen, wurde von israelischer Seite schon vor 10 Jahren und wiederholt vorgeschlagen und von PA-Seite strikt abgelehnt.
Der Verschlag lautet ja vor Jahren Frieden gegen Frieden. Jetzt heißt es Land gegen Frieden, was richtig ist. Aber es muss schon Friede sein. Als Israeli würde ich sicher zu den "Tauben" gehören, wäre aber gegen Konzessionen ohne klare Kompensationen auf der Gegenseite, die vermutlich als Schwäche ausgelegt würden.
Zitat von: nahal
Wann lernen Sie, lieber Landegaard, zwischen einr Zustandsbeschreibung (nach eigener Einschätzung) und einer bevorzugten Handlungsweise zu unterscheiden?
Ich lernte genug, um zu wissen, dass Sie für beides den falschen Tempus wählten. Sie auch?
Zitat von: nahal
Ich glaube nicht, eine israelische Regierung würde nochmals Siedlungen Räumen, bevor nicht Bedingungen für einen dauerhaften Frieden festgelegt werden. Von der Aufgabe Teile Jerusalems gar nicht zu sprechen.
Das ist das Einzige, was ich dazu geschrieben habe, mit der Bemerkung, die Bedingungen, die Sie an die PA gestellt haben, sehe ich nicht als realistisch.
Ich habe keine Bedingungen an die PA gestellt, ich habe aufgezählt, was es an Bedingungen seitens Israel gibt und Ihrer Einschätzung, dass es an den PA scheitern wird, eine alternative Erklärungsmöglichkeit zugefügt. Wo ist das Problem dabei?
Zitat von: nahal
Die bisherige Geschichte hat leider diese meine pessimistische Einschätzung bestätigt.
Dass, was Sie, Maga und ich als vernünftig ansehen, wurde von israelischer Seite schon vor 10 Jahren und wiederholt vorgeschlagen und von PA-Seite strikt abgelehnt.
Ja klar. Weil weder Sie, Maga oder ich festlegen, was die PA als vernünftig zu verstehen hat. Es lohnt in solchen Fällen der Versuch, das Problem mit den Augen der Gegenseite zu betrachten. Dabei kommt für mich raus, was ich vorher schrieb. Man kann das auch noch erweitern und sagen, dass man von einem Palästina den Verzicht auf die Souveränität fordert, wohingegen Israel es dabei belässt, ein paar annektierte Gebiete zurückzugeben.
Typen, die so denken und vollständig falsch liegen die nicht, wird Abbas etwas mitbringen müssen und ich weiß noch nicht so genau, was das sein könnte, denn viel mehr als das kann Israel nun auch nicht tun, selbst, wenn es wollte.
Das aber IST dann in dieser Form für die PA nun mal eine unzumutbare Bedingung und mit der Zuweisung der Verantwortlichkeiten bin ich aus begründeten Anlässen nicht so schnell wie Sie.
Auch sind Sie mir ein bisschen zu optimistisch, was Israels bereitschaft zur (notfalls auch gewaltsamen) Räumung der WB anbelangt. Bisher ist zu besichtigen, dass Israels Regierung nicht mal besagten Baustopp hinbekommt. Ich erinnere an die unsägliche Behandlung Bidens.
Wie auch immer, vielmehr interessiert mich ohnehin, warum Israel Ihrer Ansicht nach mit Pa verhandelt. An der Situation in Gaza und deren verhandlungsunwilligen bis -unfähigen Wortführern hat sich nichts verändert. Glaubt er nun ebenfalls, dass man die Hamas isolieren und damit vernichten kann?
Zitat Landegaard:
"Wie auch immer, vielmehr interessiert mich ohnehin, warum Israel Ihrer Ansicht nach mit Pa verhandelt. An der Situation in Gaza und deren verhandlungsunwilligen bis -unfähigen Wortführern hat sich nichts verändert. Glaubt er nun ebenfalls, dass man die Hamas isolieren und damit vernichten kann?"
"Israel" ist grundsätzlich immer bereit gewesen zu verhandeln. Bitte nicht vergessen, dass die Unterbrechung der Verhandlungen nicht durch Israel veranlasst wurde.
Die aktuelle Lage (Sie sprechen die Lage un Gaza an) ändert nichts an der Tatsache, dass allein die PA, als Verhandlungspartner, von Israel, betrachtet wird.
Selbstverständlich würden Vereinbarungen, die als Ergebnis dieser Verhandlungen herauskämen, von diesem Verhandlungspartner durchgesetzt werden. Die israelische Seite würde den eigenen Teil der Vereinbarungen nur dann erfüllen, wenn sichergestellt würde, die PA erfülle ihren Teil.
Sicher besteht die Hoffnung dass, bei einer getroffenen Vereinbarung, die Bevölkerung Gazas, plötzlich, eine Einsehen hätte.
Ich habe diese Hoffnung nicht, da die Umstände dagegen sprechen:
Bei jeder theoretischen Friedensvereinbarung müsste die PA schmerzliche Konzessionen zugestehen (wie Sie richtigerweise erläutert haben). Diese würden einer starken Kritik unterliegen und Widerstand hervorrufen (genau so, wie es auch auf der israelischen Seite sein würde). dadurch werden die Radikalen nicht nur nicht beschwichtigt, sondern sogar angestachelt.
Deswegen meine Überzeugung, die ich seit Jahren auch im SPON beschrieben habe:
Eine realistische Lösung ist nur möglich, wenn Ägypten und Jordanien, im Rahmen einer internationalen Vereinbarung, das Mandat für die Westbank und Gaza, für 10-15 Jahre übernimmt.
Neues aus dem "Ghetto" , wieder aus einer israelischen Propaganda-Quelle: Al Jazeera
http://english.aljazeera.net/video/middl...2515320817.html
Das gehört eher hier.
Zitat von: nahal
Wann lernen Sie, lieber Landegaard, zwischen einr Zustandsbeschreibung (nach eigener Einschätzung) und einer bevorzugten Handlungsweise zu unterscheiden?
On nikogda etomu ne nauchitsja.
Pochemu?
Potomushto on etago nehocheit.
Eto zuvisit ot haraktera.
@nahal
GMAR veCHATIMAH TOVA & ZOM KAL
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 17.09.2010 17:27von guylux (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 17.09.2010 17:43von Willie (gelöscht)
Zitat von: Maga
Es ist nicht sehr höflich, in einer relativ unbekannten Sprache, die man kaum ableiten kann, zu schreiben und über 90% der Leser damit auszuschließen.
Das ist russisch.
Wenihsten das Gedicht.
Das Ende auf hebräisch ist der Gruß am Yom Kippur, das in einigen Stunden anfängt.
Der Forist legt ein Gutes Wort bei dem da oben für mich, dass meine zahlreichen Sünden des vorigen Jahres vergeben werden. Er wünscht mir auch, nicht so sehr unter dem Fasten zu leiden.
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 17.09.2010 21:22von Maga (gelöscht)
Zitat von: nahal
Das ist russisch.
Wenihsten das Gedicht.
Das Ende auf hebräisch ist der Gruß am Yom Kippur, das in einigen Stunden anfängt.
Der Forist legt ein Gutes Wort bei dem da oben für mich, dass meine zahlreichen Sünden des vorigen Jahres vergeben werden. Er wünscht mir auch, nicht so sehr unter dem Fasten zu leiden.
Dann zum Yom Kippur für dich und Tapuzim:
Gmar Chatimah towah!
(Nein, ich kann kein Hebräisch. :-))
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