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#14951
von guylux (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 08:58von guylux (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
... oder daran, dass das seit 65 Jahren in saturiertem Frieden lebende Westeuropa selbst nach dem Kalten Krieg - einer weitgehend von rationalen Argumenten bestimmten Konfrontation - nicht versteht, was es bedeutet, unter einer realen und von irrationalen Argumenten bestimmten Konfrontation zu leben. Und also versucht, seine rationalen und von 65 Jahren Ergfahrung des Friedens und des Ausgleiches geschulten Argumente und Massstäbe auf eine Region anzulegen, in der Gerede von (heiligem) Krieg und Vernichtung des Gegners nicht nur ständiges Gerede ist, sondern auch von entsprechenden Handlungen unterstrichen. Wobei ich sehr wohl zwischen dem Bau von Häusern und mörderischen Feuerüberfällen unterscheiden möchte..
So einfach können Sie es sich nicht machen .
Ihr Beitrag schiebt die Verantwortung des Handelns Israels auf diejenigen ab die es "vernichten " wollen . Diese Gefahr ist zwar vorhanden , ausser durch den Hamas und den Iran , aber de facto kaum noch reell .
Man muss doch zugeben dass Israel , durch seine Aktionen ( Siedlungen , Annektion Jerusalem-Ost ) ein gewisses Mass an Verantwortung für die Anmosität der Nachbarn und die Reaktionen der Westeuropäer trägt !
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#14952
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 09:06von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: GeorgeFVK ... Merkwürdigerweise regt sich hier niemand so engagiert über Myanmar, Sudan, Nord-Korea, Iran, Weissrussland .... auf wie über das unter humanitären Gesichtspunkten vergleichsweise harmlose Israel. Hat das vielleicht doch etwas mit einem immanenten Antisemitismus zu tun? Ist nur 'ne Frage.
Es hat schlicht damit zu tun, dass Deutsche quasi von Geburt an mit den Verbrechen des Nationalsozialismus konfrontiert werden und nicht verstehen können, dass die Verfolgten von damals sich heute an keinerlei völkerrechtliche Vereinbarungen und moralische Gesetze halten, und als Ablenkung von diesen Übertretungen immer wieder eben diese Vergangenheit beschwören unter Verunglimpfung jetzt lebender Deutscher.
Sogar hier im Forum wird anständigen Foristinnen bei Kritik an Israel der Wunsch nach der "Endlösung" nachgesagt.
Wer diese Kritik gerne als Antisemitismus hätte, soll es so sehen. Es könnte aber auch an dem oben beschriebenen liegen.
Und dieser ganze "Antisemitismus" würde zusammenbrechen, wenn Israel sich aus der Westbank zurückziehen würde und die Mauern in Palästina auf eigenem Grund und Boden errichten würde. Denn wer halbwegs unvoreingenommen ist, der erkennt, dass sich die Kritik an diesen Punkten festmacht, und der Verhinderung eines lebensfähigen Palästinenserstaates.
zuletzt bearbeitet 08.09.2010 09:54 |
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Zitat von: Hans Bergman
... und als Ablenkung von diesen Übertretungen immer wieder eben diese Vergangenheit beschwören unter Verunglimpfung jetzt lebender Deutscher.
.....
Leider gibt es solche "jetzt lebende Deutsche", die jemandem das Schächten vorhalten, nur weil er Jude ist, ohne dass dieser "jetzt lebende Deutsche" überhaupt Ahnung davon hat, ob dieser Jude etwas damit am Hut hat. Dieser "jetzt lebende Deutsche" lässt seine latente Sau raus und er merkt gar nicht, wie tief sein Antisemitismus sitzt, den er mit seiner eingebildeten Moral zu übertünchen versucht. Diesem "jetzt lebenden Deutschen" entlaufen solche geistigen Püppse mit ständiger Regelmässigkeit, was eindeutig auf eine Schwäche des (gesitigen) Musculus sphincter ani externus hindeutet. Die Geruchsbelästigung, die dadurch verursacht wird, versucht er weit von sich zu weisen, in dem er auf die Anderen zeigt. Die gespielte Empörung ist kaum an Künstlichkeit zu überbieten.
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#14954
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 08.09.2010 09:35von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von:
(...)
In diesem Geiste übermittle ich unseren Brüdern auf der ganzen Welt meine besten Wünsche für ein Jahr von Frieden, Freude, Gesundheit und Wohlstand.
Shana Tova U’Metuka
Shimon Peres
Jerusalem, 1. September 2010”
Shimon Peres übermittelt nur den Brüdern auf der ganzen Welt seine besten Wünsche.
Ist das üblich, gelten Frauen im Judentum als Unpersonen oder sind sie nicht gleichberechtigt, oder was hat das für einen Grund?
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#14956
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 09:51von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: nahal
Leider gibt es solche "jetzt lebende Deutsche", die jemandem das Schächten vorhalten, nur weil er Jude ist, ohne dass dieser "jetzt lebende Deutsche" überhaupt Ahnung davon hat, ob dieser Jude etwas damit am Hut hat. Dieser "jetzt lebende Deutsche" lässt seine latente Sau raus und er merkt gar nicht, wie tief sein Antisemitismus sitzt, den er mit seiner eingebildeten Moral zu übertünchen versucht. Diesem "jetzt lebenden Deutschen" entlaufen solche geistigen Püppse mit ständiger Regelmässigkeit, was eindeutig auf eine Schwäche des (gesitigen) Musculus sphincter ani externus hindeutet. Die Geruchsbelästigung, die dadurch verursacht wird, versucht er weit von sich zu weisen, in dem er auf die Anderen zeigt. Die gespielte Empörung ist kaum an Künstlichkeit zu überbieten.
Sehr schönes Beispiel für diese versuchte Verleumdung und das Ablenkungsmanöver.
Ich halte allen das Schächten vor, die Schächten. Unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. Das ging eigentlich sehr deutlich aus dem Beitrag hervor. Er hat ja deshalb auch schnell eine ungewöhnliche, vermutlich zeitlich befristete, Allianz geschaffen.
Religionen sind mir generell zu gleichgültig und durch die Bank generell zu suspekt, als dass es mir wert wäre, eine davon herauszuheben.
Und ich empfinde es fast als eine persönliche Kränkung, wenn man mir nachsagt, ich empfände für religiöse Spinner, die "von Gott geschenktem Land" und "Auserwähltheit" fabulieren, ein Gefühl, das bei mir mehr als ein Schulterzucken hervorruft. (Antimuslimismus wurde mir ja noch nicht vorgeworfen, obwohl ich gegen Schächten bin).
Die Anmaßung von besonderen Rechten gegenüber anderen, die durch religiöse Spinnereien gerechtfertigt werden sollen, verurteile ich allerdings heftig. Glaube jeder für sich was er will, aber lasse die anderen in Ruhe damit.
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#14957
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 09:59von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: nahal
Leider gibt es solche "jetzt lebende Deutsche", die jemandem das Schächten vorhalten, nur weil er Jude ist, ohne dass dieser "jetzt lebende Deutsche" überhaupt Ahnung davon hat, ob dieser Jude etwas damit am Hut hat. Dieser "jetzt lebende Deutsche" lässt seine latente Sau raus und er merkt gar nicht, wie tief sein Antisemitismus sitzt, ...
ich wusste garnicht, dass Juden auch Tiere schächten.
Ich kenne nur die Diskussionen über das Schächten im Zusammenhang mit Moslems, allerdings kenne ich auch Diskussionen über andere Tierquälereien wie Massenzucht und Transporte etc.
Obwohl Juden also bisher von dieser Diskussion um das Schächten ausgespart worden sind, bezeichnen Sie den der es anspricht als Antisemit.
Das Beispiel zeigt wieder einmal, dass der sogenannte Antisemitismus nichts anderes ist als eine Schutzfunktion um sich unliebsamen Anpassungsdruck mehr als andere entziehen zu können und eine Sonderstellung zu beanspruchen.
zuletzt bearbeitet 08.09.2010 09:59 |
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#14958
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 08.09.2010 10:03von primatologe •
| 8.476 Beiträge
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Zitat von: Hans Bergman
Sehr schönes Beispiel für diese versuchte Verleumdung und das Ablenkungsmanöver.
Ich halte allen das Schächten vor, die Schächten.
Hier, Sie Lügner:
Zitat:
"4. Mir ist es gleichgültig, wer wo lebt. Wer aber in Deutschland lebt, sollte sich keine Ausnahmeregelungen für deutsche Gesetze aufgrund seines Glaubens, der eine rein persönliche Sache ist, einräumen lassen."
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#14960
von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:05von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman Ich halte allen das Schächten vor, die Schächten. Unabhängig davon, welcher Religion sie angehören. Das ging eigentlich sehr deutlich aus dem Beitrag hervor
Spricht der gerechte Deutsche und läßt sich in der Türkei oder sonstwo sein lecker Schnitzel schmecken... Egal, wie das Viech ums Leben kam, der "gemeine Deutsche" kann ja ohne sein Schnitzel nicht.
Toleranz - lieber Hans! In Ägypten z.B. soll es für Touris sogar Bier, Wein u. a. Spirituosen geben. Obwohl es dem Glauben der Muslime widerspricht.
zuletzt bearbeitet 08.09.2010 10:08 |
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Zitat von: primatologe
Wieso, woher soll ich das wissen?
Das war eine ernste Frage, schließlich grüsst man doch Brüder UND Schwestern und nennt sogar die Schwestern aus Höflichkeit zuerst?
Sind Frauen im Judentum nun gleichberechtigt oder nicht?
Ist Ihrem windungsfreien Gehirn eingefallen, dass Peres nicht auf Deutsch seine Grußbotschaft gehalten hat? haben Sie sich das original angeschaut?
Steht dort etwas von "Bürdern", sie kleiner Schmock?
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#14962
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?
in Politik 08.09.2010 10:10von primatologe •
| 8.476 Beiträge
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#14963
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:16von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: nahal
Hier, Sie Lügner:
Zitat:
"4. Mir ist es gleichgültig, wer wo lebt. Wer aber in Deutschland lebt, sollte sich keine Ausnahmeregelungen für deutsche Gesetze aufgrund seines Glaubens, der eine rein persönliche Sache ist, einräumen lassen."
Wie eigentlich könnte man noch deutlicher verallgemeinern als "...gleichgültig, wer wo lebt." und "...wer aber in Deutschland lebt," (= alle ohne Ausnahme)?
Ich meine so verallgemeinern, dass auch der Unwilligste es noch versteht und sich nicht zu dumm ist, es als speziellen Angriff auf Juden hinzustellen.
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#14964
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:23von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: sayada.b.
Spricht der gerechte Deutsche und läßt sich in der Türkei oder sonstwo sein lecker Schnitzel schmecken... Egal, wie das Viech ums Leben kam, der "gemeine Deutsche" kann ja ohne sein Schnitzel nicht.
Toleranz - lieber Hans! In Ägypten z.B. soll es für Touris sogar Bier, Wein u. a. Spirituosen geben. Obwohl es dem Glauben der Muslime widerspricht.
Diese Unterstellung, dass mir die Herstellung von nichtpflanzlichen Lebensmitteln nicht generell Abscheu verursachen würde, weise ich zurück.
Dass sich allerdings gerade Religionen zur Tierquälerei berufen fühlen, finde ich eben abartig, zumal es dafür keine zeitgemäßen Gründe mehr gibt.
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#14965
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:26von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: sayada.b.
Spricht der gerechte Deutsche und läßt sich in der Türkei oder sonstwo sein lecker Schnitzel schmecken... Egal, wie das Viech ums Leben kam, der "gemeine Deutsche" kann ja ohne sein Schnitzel nicht.
(...)
Auf mich trifft das jedenfalls nicht zu, eine Dokumentation über Massentierhaltung hat gereicht, um seit Jahren auf Eier und Hühnchen zu verzichten.
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Zitat von: Hans Bergman
Wie eigentlich könnte man noch deutlicher verallgemeinern als "...gleichgültig, wer wo lebt." und "...wer aber in Deutschland lebt," (= alle ohne Ausnahme)?
Ich meine so verallgemeinern, dass auch der Unwilligste es noch versteht und sich nicht zu dumm ist, es als speziellen Angriff auf Juden hinzustellen.
Maga:
Und warum du, wenn ich schreibe, dass es gut ist, wenn Juden hier in Deutschland leben wollen, die Frage des Schächtens anschneidest?
Bergahmadi:
"Es hat genau so viel damit zu tun, wie das Leben des Nahal hier in Deutschland.
Ich bin eben der Meiung, dass ALLE die hier leben, sich an deutsche Gesetze zu halten haben, ohne sich Ausnahmeregelungen zu verschaffen."
Ihre geistige Inkontinenz verpestet das ganze Forum. Auch wenn Sie sich Mühe geben, durch Fensteröffnen (löschen), den Gestank zu mindern.
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#14967
von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:33von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
Wie eigentlich könnte man noch deutlicher verallgemeinern als "...gleichgültig, wer wo lebt." und "...wer aber in Deutschland lebt," (= alle ohne Ausnahme)?
Ich meine so verallgemeinern, dass auch der Unwilligste es noch versteht und sich nicht zu dumm ist, es als speziellen Angriff auf Juden hinzustellen.
Magas Text (Ausgangspunkt)
"4. Ich denke, es ist gut, wenn Juden in Deutschland leben. Das ist keine Selbstverständlichkeit. Außerdem glaube ich nicht, dass nahal, der mich mal zum Schweinebraten eingeladen hat, Tiere schächtet."
Darauf Hans:
"zu 4.
Und ich gehe noch einen Schritt weiter: wer es gewöhnt ist, so mit Tieren umzugehen, ist in dieser Beziehung meiner Meinung nach auch mit Menschen weniger zimperlich. Solche Schnellschüsse, die eine latente, aber immer präsente Gewaltbereitschaft offenbaren, ..."
Und nun möge jeder für sich entscheiden, ob verallgemeinert, oder nicht doch ein Jude speziell angesprochen wurde... Es kamen schließlich im Text von Hans noch einige weitere Passagen, die es unmöglich machten, nicht auf nahal zu tippen.
Hans - hältst Du uns für doof? :((
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#14968
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:35von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
Es hat schlicht damit zu tun, dass Deutsche quasi von Geburt an mit den Verbrechen des Nationalsozialismus konfrontiert werden und nicht verstehen können, dass die Verfolgten von damals sich heute an keinerlei völkerrechtliche Vereinbarungen und moralische Gesetze halten, und als Ablenkung von diesen Übertretungen immer wieder eben diese Vergangenheit beschwören unter Verunglimpfung jetzt lebender Deutscher.
Sogar hier im Forum wird anständigen Foristinnen bei Kritik an Israel der Wunsch nach der "Endlösung" nachgesagt.
Du übertreibst Hans - sogar ziemlich masslos: "sich an KEINERLEI völkerrechtliche...." - das ist schlicht unwahr. Ausserdem solltest Du Dich daran erinnern, dass Du von mir kein einziges Wort, keinen einzigen Hinweis auf auf Verunglimpfung jetzt lebender Deutscher durch Beschwören der Vergangenheit lesen kannst. So etwas würde meiner ziemlich langjährigen Erfahrung im Umgang mit deutschen und israelischen Juden diametral widersprechen.
Zitat von: Hans BergmanWer diese Kritik gerne als Antisemitismus hätte, soll es so sehen. Es könnte aber auch an dem oben beschriebenen liegen.
Und dieser ganze "Antisemitismus" würde zusammenbrechen, wenn Israel sich aus der Westbank zurückziehen würde und die Mauern in Palästina auf eigenem Grund und Boden errichten würde. Denn wer halbwegs unvoreingenommen ist, der erkennt, dass sich die Kritik an diesen Punkten festmacht, und der Verhinderung eines lebensfähigen Palästinenserstaates.
Mag sein, dass Dieser oder Jener nach Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Israel und der PLO, seine Kritik an Israel mildert oder gar einstellt. Der Glaube aber dann sei Schluss mit dem Antisemitismus dürfte leider leerer Wahn sein. Auch dafür findest Du hier im Forum jede Menge Beweise.
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Zitat von: GeorgeFDer Bau von Häusern, wie Sie so schnuckelig und heimelig schreiben- ich denke, Sie meinen die illegalen Siedlungen- hätte nicht stattgefgunden, wären die in diesem Gebiet vorher lebenden Menschen nicht nach einem mörderischen Feuersturm derjenigen, die diese Siedlungen auf dem Land der zu Vertreibenden errichten wollten,vertrieben worden.
Wobei ich sehr wohl zwischen dem Bau von Häusern und mörderischen Feuerüberfällen unterscheiden möchte..
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#14971
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:43von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: VK64Der Bau von Häusern, wie Sie so schnuckelig und heimelig schreiben- ich denke, Sie meinen die illegalen Siedlungen- hätte nicht stattgefgunden, wären die in diesem Gebiet vorher lebenden Menschen nicht nach einem mörderischen Feuersturm derjenigen, die diese Siedlungen auf dem Land der zu Vertreibenden errichten wollten,vertrieben worden.
Sie meinen mit dem "mörderischen Feuersturm" den 6-Tage-Krieg von '67? Erstens sollten Sie sich da mit der Vorgeschichte näher befassen und Zweitens dürfte auch Ihnen erinnerlich sein, dass etliche Jahre lang nach Ende des Krieges es israelischen Zivilisten verboten war, die besetzten Gebiete überhaupt zu betreten.
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#14972
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 10:49von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: GeorgeF (...)Mag sein, dass Dieser oder Jener nach Abschluss eines Friedensvertrages zwischen Israel und der PLO, seine Kritik an Israel mildert oder gar einstellt. Der Glaube aber dann sei Schluss mit dem Antisemitismus dürfte leider leerer Wahn sein. Auch dafür findest Du hier im Forum jede Menge Beweise.
Ich würde es wirklich begrüssen, wenn man eine wirklich grossanlegte, fundierte und neutrale Untersuchung anstellen würde, ob Juden bei gleicher Ausgangslage (nicht nur die NO-Comedy) mehr kritisiert werden als andere, oder durch Handlungen einzelner mehr als andere ungerechterweise als ethnische Gruppe kritisiert werden.
Ich glaube das definitiv nicht.
Es ist gefühlte Abneigung, die hervorgerufen wird sich nicht anpassen zu wollen, die Kritik ist nicht kleiner und nicht grösser und nicht spezieller als bei unwilligen Türken die sich intransparent geben und in ihrer "Diaspora" nicht ankommen wollen.
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#14973
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 11:10von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: nahal
..."Es hat genau so viel damit zu tun, wie das Leben des Nahal hier in Deutschland.
Ich bin eben der Meiung, dass ALLE die hier leben, sich an deutsche Gesetze zu halten haben, ohne sich Ausnahmeregelungen zu verschaffen."...
Auffälliger wollte ich "ALLE" nicht betonen. Das ALLE gilt auch für mich. Für JEDEN.
Aber einem des Deutschen weniger mächtigen Menschen könnte entgehen, dass "...genau so viel" in diesem Kontext die gleiche Bedeutung hat, wie "...genau so wenig".
Aber wer sich gewöhnlich in der Gossensprache suhlt, hat eben entsprechend weniger Gespür dafür.
Ich entschuldige mich deswegen für diese Überforderung.
zuletzt bearbeitet 08.09.2010 11:16 |
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#14975
von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 08.09.2010 11:19von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
Aber wer sich gewöhnlich in der Gossensprache suhlt, hat eben entsprechend weniger Gespür dafür .
Ich entschuldige mich deswegen für diese Überforderung.
Nun, nahal sagt deutlich, was er denkt und er denkt über manche Foristen eben nicht nur nette Dinge. Du nutzt für Deine Frechheiten zwar elegantere Formulierungen, beleidigen kannst Du damit ebenso. Also?
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