#14926

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:23
von nahal
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Zitat von: con algo hay que empezar 
Wer ist die internationale Gemeinschaft?
Gehöre ich auch dazu?


Die Terminologie ist tatsächlich erweiterungsfähig.
Heute sogar hat LeaS diesen Begriff etwas erweitert:

"Bei der ganzen Diskussion sollte man nicht vergessen, dass es nicht Deutschland ( und seine arisierten) alleine ist die die Forderung stellen, die Siedlungen müssen geräumt und zurückgegeben werden, sondern die Weltgemeinschaft."

Fühlen Sie sich zur dieser Weltgemeinschaft dazugehörig?
Ich zB nicht.


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#14927

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:23
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: con algo hay que empezar 
Ich bin zwar manchmal gemein,
fühle mich aber nur selten gemein
mit der Mehrheit. Wat nu?
:::___???



Iss okay! Aber - klein und grün? Wollen Sie so "gesehen" werden? Na gut, von mir aus... :-)

Unangenehm allerdings - ich bin relativ selten gemein. Unterliege ich sozusagen kampflos??? :((


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#14928

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:25
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: nahal 
Die Terminologie ist tatsächlich erweiterungsfähig.
Heute sogar hat LeaS diesen Begriff etwas erweitert:
"Bei der ganzen Diskussion sollte man nicht vergessen, dass es nicht Deutschland ( und seine arisierten) alleine ist die die Forderung stellen, die Siedlungen müssen geräumt und zurückgegeben werden, sondern die Weltgemeinschaft."
Fühlen Sie sich zur dieser Weltgemeinschaft dazugehörig?
Ich zB nicht.



Aber sag jetzt bitte nicht, Du bist auch ein kleines + grünes Marsmännchen, büddeschööön! Wenn doch, dann behalt es für Dich! :)))

Nebenbei - ist auch nicht unbedingt meine Weltgemeinschaft! :)


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#14929

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:29
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman 
Dies ist ein multiplanetarisches Forum. Solch engstirniges und egoistisches Verhalten ist hier nicht erwünscht. Auch Farbige sind hier herzlich willkommen, auch wenn sie grün sind!
Außerdem posten hier offensichtlich bereits Wesen von anderen Sternen. :))


Hallo? Ich stand aber noch nie auf grüne Jungs!!! Keine Ahnung, wie ich an Dich geraten bin - Du mußt also ein "besonders grüner Junge" sein! :)))

Nee, sorry - iss nur Spasss. Stell den Wok wieder in den Küchenschrank...

Welche Sternchen posten schon denn hier? Wo habe ich was genau verpaßt? Tratsch mal bitte!!! :)


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#14930

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:30
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Die Terminologie ist tatsächlich erweiterungsfähig.
Heute sogar hat LeaS diesen Begriff etwas erweitert:
"Bei der ganzen Diskussion sollte man nicht vergessen, dass es nicht Deutschland ( und seine arisierten) alleine ist die die Forderung stellen, die Siedlungen müssen geräumt und zurückgegeben werden, sondern die Weltgemeinschaft."
Fühlen Sie sich zur dieser Weltgemeinschaft dazugehörig?
Ich zB nicht.

Wer sich selbst freiwillig ausserhalb dieser "Weltgemeinschaft" sieht muss sich über Ablehnung von innerhalb nicht wundern.


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#14931

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:45
von nahal
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Zitat von: Lea S. 
Wer sich selbst freiwillig ausserhalb dieser "Weltgemeinschaft" sieht muss sich über Ablehnung von innerhalb nicht wundern.


Seien Sie mir nicht böse, aber das ist Quark.

"die Siedlungen müssen geräumt werden" hat die "Weltgemeinschaft" nicht gesagt.
Genau so wie die Un-Res. 242 Israel fordert, sich aus "Gebieten" udn nicht aus "DEN Gebieten" zurückzuziehen, so gilt das auch hier. Der Breifwechsel der USA und Israel diesbezüglich besagt genau das Gleiche.
Und sogar Nahal schreibt das Gleiche.
Also, sammeln Sie sich etwas und versuchen Sie etwas, auch in der Sprache, sachlich zu werden.


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#14932

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:49
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Seien Sie mir nicht böse, aber das ist Quark.
"die Siedlungen müssen geräumt werden" hat die "Weltgemeinschaft" nicht gesagt.
Genau so wie die Un-Res. 242 Israel fordert, sich aus "Gebieten" udn nicht aus "DEN Gebieten" zurückzuziehen, so gilt das auch hier. Der Breifwechsel der USA und Israel diesbezüglich besagt genau das Gleiche.
Und sogar Nahal schreibt das Gleiche.
Also, sammeln Sie sich etwas und versuchen Sie etwas, auch in der Sprache, sachlich zu werden.

Haarspalterei ist es, was Sie Sachlichkeit nennen.
Hoffen wir besser, dass es dieses Mal zu irgendwelchen Ergebnissen kommt. Ergebnisse, auf die man sich gemeinsam einigen kann. ein Diktat wird es nicht bringen.


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#14933

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 19:55
von nahal
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Zitat von: Lea S. 
Haarspalterei ist es, was Sie Sachlichkeit nennen.


Nein, Sprache und Sprachbenutzung sind wichtig.
Ihre "die Sieldungen räumen" ist ein Diktat, welches eine Lösung unmöglich macht. Sie scheinen sogar etwas hinter Abbas zurückgeblieben zu sein.

Und "die Weltgemeinschaft" ist ein Stillmittel, dass Allgemeingültigkeit vortäuschen soll.


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#14934

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 07.09.2010 19:59
von VK64
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Zitat von:  
Was für Logik vertreten Sie da?
Weil Tiere gequält werden, ist es egal sie zu quälen?
Die gleiche Argumentationskette der Befürworter der israelischen Politik, die auf schlimmere Taten anderer Nationen verweisen.

Nein, natürlich nicht- ich bin aber für eine umfassende Betrachtungsweise und einen umfassenden Tierschutz.

Zitat von:  Die gleiche Argumentationskette der Befürworter der israelischen Politik, die auf schlimmere Taten anderer Nationen verweisen.

Ich muss zugeben, dass ich Meschenschutz noch über Tierschutz stelle, insofern halte ich diesen Vergleich in diesem Zusammenhang gelinde gesagt für reichlich unangemessen.

Und, das es noch weitaus schlimmere Staaten als Israel gibt, ist auch unstrittig.


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#14935

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 20:14
von con algo hay que empezar
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Zitat von: nahal 
Fühlen Sie sich zur dieser Weltgemeinschaft dazugehörig?
Ich zB nicht.

Wenn ich das Wort internationale Gemeinschaft höre,
dann schaudert mir jedesmal.
Ich würde denken, das bedeutet,
ich muss wohl ein Marsianer sein.


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#14936

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 20:59
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von: con algo hay que empezar 
Wenn ich das Wort internationale Gemeinschaft höre,
dann schaudert mir jedesmal.
Ich würde denken, das bedeutet,
ich muss wohl ein Marsianer sein.


Oder ein Hünchen Tapuzin.


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#14937

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 22:04
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Nein, Sprache und Sprachbenutzung sind wichtig.
Ihre "die Sieldungen räumen" ist ein Diktat, welches eine Lösung unmöglich macht. Sie scheinen sogar etwas hinter Abbas zurückgeblieben zu sein.
Und "die Weltgemeinschaft" ist ein Stillmittel, dass Allgemeingültigkeit vortäuschen soll.

"Die Siedlungen" ist doch nach der israelischen Lesung nicht "alle Siedlungen"?
Sonst hätte man sich doch aus "den Gebieten" bereits zurückgezogen.


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#14938

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 22:26
von Tapuzim
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Zitat von:  
Oder ein Hünchen Tapuzin.



Contra verbosos noli / contendere verbis; / sermo datur cunctis, / animi sapientia paucis.


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#14939

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 07.09.2010 22:40
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Maga 
Ich bin gegen solche Zahlungen, wenn es denn überhaupt zu einer Lösung käme. Das geschehene Unrecht kann durch Zahlung nicht kompensiert werden. Zudem hat die "internationale Gemeinschaft" schon genug an die Palästinenser gezahlt. Statt einer Zahlung, die vermutlich zu 70 % in den Taschen korrupter Funktionäre versicken und auf Konten in der Schweiz landen würde, sollte es gegen Auflagen (z. B. Kontrollmaßnahmen zur Verwendung der Gelder) zinsgünstige Kredite geben. Das würde auch die Motivation fördern, die Kredite durch Eigenanstrengungen zurückzuzahlen.
Ich denke, die Palästinenser sind bisher übermäßig gefördert worden und haben unterdurchschnittliche Erfolge zu verzeichnen, was nicht an der Intelligenz und dem Fleiß der Einzelnen, sondern an einer unfähigen und korrupten Führung liegt.
Tschüß, bis morgen.

Zynisch könnte man sagen: Geld regiert die Welt. Auch hierzulande wurden die Flüchtlinge mit dem Lastenausgleich - steuerliche und Kreditsubventionen - ruhig gestellt und ihnen auf der Basis so ermöglichten ökonomischen Aufstieges die Integration ermöglicht. Kein schlechtes Modell, denn in Westdeutschland waren die Flüchtlinge aus dem Osten ja keineswegs überall willkommen - ich kann ein persönlich-privates Lied davon singen.
Ansonsten hast Du natürlich Recht, einfach Milliarden an eine bekanntermassen hochkorrupte Verwaltung zu überweisen unter dem Motto: Nun macht mal schön, ist gewiss nicht der richtige Weg; zinsgünstge Kredite an die Endnutzer, für überschaubare Projekte sind sicherlich der effizientere Weg. Ebenso ineffizient ist die andauernde Lieferung von Lebensmitteln - sowas macht bekanntermassen abhängig und verleitet zur Untätigkeit der Subventionsempfänger.
Bleibt unterm Strich: Mit vergleichsweise überschaubaren Summen könnte sehr viel für den Frieden getan werden.
Ähnlich dürfte es sich mit dem von Israel angebotenen Gebietsausgleich - soll heissen, Übergabe analoger Landflächen für die von den Siedlungen beanspruchten - verhalten. Auch da wäre es notwendig darauf zu achten, dass die zur Übergabe anstehenden Ländereien nicht sofort in die Hand korrupter Politiker geraten.
Allerdings beleidigt eine so materialistische Politik natürlich die hehren Ziele sämtlicher Fanatiker, Träumer und Ideologen. Die werden eine solche Korrumpierung des heldenhaften Widerstandes des palästinensischen Volkes mit allen Mitteln versuchen zu hintertreiben.



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#14940

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 07.09.2010 22:52
von GeorgeF | 4.734 Beiträge

VK 64 schrieb: "
Ich muss zugeben, dass ich Meschenschutz noch über Tierschutz stelle, insofern halte ich diesen Vergleich in diesem Zusammenhang gelinde gesagt für reichlich unangemessen.

Und, das es noch weitaus schlimmere Staaten als Israel gibt, ist auch unstrittig."

Zustimmung zum ersten Satz und zum Zweiten: Merkwürdigerweise regt sich hier niemand so engagiert über Myanmar, Sudan, Nord-Korea, Iran, Weissrussland .... auf wie über das unter humanitären Gesichtspunkten vergleichsweise harmlose Israel. Hat das vielleicht doch etwas mit einem immanenten Antisemitismus zu tun? Ist nur 'ne Frage.



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#14941

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 23:09
von nahal
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Zitat von: Lea S. 
"Die Siedlungen" ist doch nach der israelischen Lesung nicht "alle Siedlungen"?
Sonst hätte man sich doch aus "den Gebieten" bereits zurückgezogen.


Recht unsinnige Bermerkung.


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#14942

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 07.09.2010 23:11
von nahal
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Zitat von: GeorgeF VK 64 schrieb: "
Hat das vielleicht doch etwas mit einem immanenten Antisemitismus zu tun? Ist nur 'ne Frage.


Das würde mich nicht sagen.
Eher, dass viele Menschen, vor allen in Europa, noch nicht damit klarkommen, dass Israel(und vor allem die Menschen dort)nicht ein Staat Europas Gnaden ist.


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#14943

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 23:13
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von: sysop 
(Das letzte Israelforum ist wegen eines technischen Fehlers versehentlich gelöscht worden).


Grußwort des Botschafters Yoram Ben-Zeev zum jüdischen Neujahr 5771

http://www.youtube.com/watch?v=agHjjoVuT...player_embedded

שוקולד מנטה מסטיק - בראש השנה

http://www.youtube.com/watch?v=Picy0oa0w...player_embedded#!

Schanah towah umetukah!


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#14944

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 07.09.2010 23:42
von Willie (gelöscht)
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Zitat von:  
Grußwort des Botschafters Yoram Ben-Zeev zum jüdischen Neujahr 5771
http://www.youtube.com/watch?v=agHjjoVuT...player_embedded
שוקולד מנטה מסטיק - בראש השנה
http://www.youtube.com/watch?v=Picy0oa0w...player_embedded#!
Schanah towah umetukah!

http://www.sgk.de/tl_files/sgk/Presse/20...aft-Koehler.pdf
Ein gutes und gesundes Neues Jahr!



zuletzt bearbeitet 07.09.2010 23:44 | nach oben springen

#14945

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 07.09.2010 23:42
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: nahal 
Das würde mich nicht sagen.
Eher, dass viele Menschen, vor allen in Europa, noch nicht damit klarkommen, dass Israel(und vor allem die Menschen dort)nicht ein Staat Europas Gnaden ist.

... oder daran, dass das seit 65 Jahren in saturiertem Frieden lebende Westeuropa selbst nach dem Kalten Krieg - einer weitgehend von rationalen Argumenten bestimmten Konfrontation - nicht versteht, was es bedeutet, unter einer realen und von irrationalen Argumenten bestimmten Konfrontation zu leben. Und also versucht, seine rationalen und von 65 Jahren Ergfahrung des Friedens und des Ausgleiches geschulten Argumente und Massstäbe auf eine Region anzulegen, in der Gerede von (heiligem) Krieg und Vernichtung des Gegners nicht nur ständiges Gerede ist, sondern auch von entsprechenden Handlungen unterstrichen. Wobei ich sehr wohl zwischen dem Bau von Häusern und mörderischen Feuerüberfällen unterscheiden möchte..



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#14946

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 08.09.2010 00:06
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von: Willie 
http://www.sgk.de/tl_files/sgk/Presse/20...aft-Koehler.pdf
Ein gutes und gesundes Neues Jahr!


http://www.jg-berlin.org/beitraege/detai...2010-09-07.html

Israels Präsident Shimon Peres wendet sich mit folgendem Grußwort an die Diasporagemeinden:

„Da wir uns nun ins neue Jahr aufmachen, erscheint die Hoffnung auf Frieden greifbar. Während wir uns noch auf das Gipfeltreffen in Washington konzentrieren, beten wir dafür, dass es zur Unterzeichnung eines historischen Friedensvertrags zwischen Israel und den Palästinensern führen und den Völkern der Region Ruhe, Wohlstand und Sicherheit bringen wird.

Mit einer gemeinsamen und besseren Zukunft im Kopf müssen das jüdische Volk in der Diaspora und Israel zum Nutzen der kommenden Generationen und für ein helleres Morgen zusammenarbeiten. In diesem Zusammenhang ist es unerlässlich, dass ein Geist der Brüderlichkeit und eine enge Verbundenheit mit Israel weiterhin Teil der jüdischen und zionistischen Erziehung der jüdischen Jugend in der Diaspora bleiben. Ich glaube, Erfahrungen aus erster Hand in Form von Besuchen in Israel spielen eine bedeutende Rolle beim Erreichen dieses Ziels.

Zu einer Zeit, da unaufhörlich versucht wird, Israel als jüdischen Staat zu delegitimieren, ist es unabdingbar, dass wir in Israel und das jüdische Volk auf der ganzen Welt gemeinsam diesen Bestrebungen entgegentreten. Wir müssen unsere Kräfte mobilisieren, um die Lügen offenzulegen und die Werte des jüdischen Volkes durch alle Epochen, auf der Grundlage der Zehn Gebote, sowie die moralischen und ethischen Werte hervorzuheben, die die Grundlagen unseres Landes und unseres Volkes darstellen.

Ebenso ist es notwendig, an der Seite der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen fanatische Führer zu stehen, die sich atomar bewaffnen, den Holocaust leugnen und zur Zerstörung des Staates Israel aufrufen.

In einer Welt, in der Wissenschaft und Technologie hoch im Kurs stehen, hält Israel weiter seine Stellung an vorderster Front der Fortschritte in diesem Bereich. So sind wir stolz auf Professor Ada Yonath vom Weizmann-Institut, die den Nobelpreis für Chemie erhalten hat, und auf Professor Elon Lindenstrauss von der Hebräischen Universität, dem die renommierte Fields-Medaille für Mathematik verleihen wurde. Sie haben Israel und dem jüdischen Volk mit ihren Leistungen Anerkennung verschafft.

Unsere Aufgabe für das kommende Jahr besteht darin, unsere Einheit in Fragen zu stärken, die unser aller Schicksal und Zukunft betreffen. Wir müssen harmonisch zusammenarbeiten und Abkommen durch Dialog erzielen. Solidarität, Brüderlichkeit, Toleranz und Einverständnis sind die Fundamente einer starken und sicheren Familie. Wir können und dürfen uns keine Uneinigkeiten erlauben, die uns auseinanderreißen. Wir müssen uns kollektiv dem Wohlergehen des jüdischen Volkes widmen.

In diesem Geiste übermittle ich unseren Brüdern auf der ganzen Welt meine besten Wünsche für ein Jahr von Frieden, Freude, Gesundheit und Wohlstand.

Shana Tova U’Metuka
Shimon Peres

Jerusalem, 1. September 2010”


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#14947

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 08.09.2010 01:50
von Willie (gelöscht)
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#14948

RE: Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?

in Politik 08.09.2010 02:04
von Willie (gelöscht)
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#14949

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 08.09.2010 06:45
von Bulgakow
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Zitat von: GeorgeF 
... oder daran, dass das seit 65 Jahren in saturiertem Frieden lebende Westeuropa selbst nach dem Kalten Krieg - einer weitgehend von rationalen Argumenten bestimmten Konfrontation - nicht versteht, was es bedeutet, unter einer realen und von irrationalen Argumenten bestimmten Konfrontation zu leben. Und also versucht, seine rationalen und von 65 Jahren Ergfahrung des Friedens und des Ausgleiches geschulten Argumente und Massstäbe auf eine Region anzulegen, in der Gerede von (heiligem) Krieg und Vernichtung des Gegners nicht nur ständiges Gerede ist, sondern auch von entsprechenden Handlungen unterstrichen. Wobei ich sehr wohl zwischen dem Bau von Häusern und mörderischen Feuerüberfällen unterscheiden möchte..

Guter Beitrag


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#14950

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 08.09.2010 06:49
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von: GeorgeF VK 64 schrieb: "
Ich muss zugeben, dass ich Meschenschutz noch über Tierschutz stelle, insofern halte ich diesen Vergleich in diesem Zusammenhang gelinde gesagt für reichlich unangemessen.
Und, das es noch weitaus schlimmere Staaten als Israel gibt, ist auch unstrittig."
Zustimmung zum ersten Satz und zum Zweiten: Merkwürdigerweise regt sich hier niemand so engagiert über Myanmar, Sudan, Nord-Korea, Iran, Weissrussland .... auf wie über das unter humanitären Gesichtspunkten vergleichsweise harmlose Israel. Hat das vielleicht doch etwas mit einem immanenten Antisemitismus zu tun? Ist nur 'ne Frage.

1.
„Wer Tiere quält,
ist unbeseelt
und Gottes guter Geist ihm fehlt,
mag noch so vornehm drein er schaun,
man sollte niemals ihm vertraun.“
Johann Wolfgang von Goethe

Ich möchte nicht wissen, wie Goethe es finden würde, Atombombenabwürfe als sinnvoll zu bezeichnen, bzw möchte ich nicht wissen, wie jemand der die Vertrahlung von mehr als 100.000 Menschen incl. Nachfolgen für kommende Generationen als sinnvoll bezeichnet, mit Tieren umgeht, wenn er explizit anführt Menschenschutz über Tierschutz zu stellen.



2.
Hat eventuell damit zu tun, dass dieses Thema,
"Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?"
heißt und nicht
"Wie umgehen mit der Politik Myanmars?" und auch nicht
"Wie umgehen mit der Atompolitik Nord Koreas?"


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