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#14876
von kein Name angegeben • ( Gast )
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 06:59von kein Name angegeben • ( Gast )
Zitat von: GeorgeF
4. Ich habe viele Jahre auf einem Bauernhof gelebt. Dort hatten wir auch Ziegen. Die Ziegenlämmer waren allerliebst, die Böckchen mussten allerdings im Alter von spätestens 6 Monaten geschlachtet werden - bevor sie anfangen, bestialisch zu stinken und junge Ziege ist eine extreme Leckerei. Der Nachbar hatte die Lizenz zum Hausschlachter. Die Jungböcke wurden gefesselt, mit einem Hammerschlag vor die Stirn betäubt - mit Absicht nicht getötet (!)- und dann mit einem Messerstich in die Halsschlagadern ausgeblutet - nach alt-niedersächsischer Tradition. Weil das lebend ausgeblutete Tier "besser schmeckt". Regte sich da Jemand über das Schächten auf?
4. Wenn die Tiere betäubt wurden, ist es kein schächten im eigentlichen Sinn. Jüdische und moslemische Schlachter verzichten auf diese "Kleinigkeit".
Es ist wie mit den meisten Gottes Geboten. Erst der Mensch macht sie schlecht.
Der Sinn des Schächtens war einzig und allein das Leiden des Tieres zu mindern. Da der allmächtige Gott leider nicht in der Lage war, vor zig Tausend Jahren zu wissen, dass es heute wesentlich schmerzlosere Methoden der Tiertötung gibt und vor allem die Dummheit seiner fundamentalistischen Anhänger unterschätze, wird heute noch geschächtet.
Apropo Tradition: Ihre Mutter durfte nicht ohne die schriftliche Genehmigung Ihres Vaters den Führerschein machen oder arbeiten gehen.
Und wenn er sie schlug, regte sich niemand auf.
Merke: nicht jede "gute alte Tradition" ist eine gute Tradition.
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#14877
von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 09:09von sayada.b. •
| 9.140 Beiträge
Zitat von: MagaJetzt enttäuschst du mich, sayada. Ich hätte gedacht, dass Hans bei dir Angst haben müsste, unter der Brücke zu schlafen. Schließlich bist du im Besitz von Wok und Bratpfanne. :-)))
Hans und ich besitzen aber nur eine Bratpfanne, die aber wegen nicht artgerechter Haltung zum Wok mutiert ist... :)))
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#14878
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 09:22von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von:
4. Wenn die Tiere betäubt wurden, ist es kein schächten im eigentlichen Sinn. Jüdische und moslemische Schlachter verzichten auf diese "Kleinigkeit".
Es ist wie mit den meisten Gottes Geboten. Erst der Mensch macht sie schlecht.
Der Sinn des Schächtens war einzig und allein das Leiden des Tieres zu mindern. Da der allmächtige Gott leider nicht in der Lage war, vor zig Tausend Jahren zu wissen, dass es heute wesentlich schmerzlosere Methoden der Tiertötung gibt und vor allem die Dummheit seiner fundamentalistischen Anhänger unterschätze, wird heute noch geschächtet.
Apropo Tradition: Ihre Mutter durfte nicht ohne die schriftliche Genehmigung Ihres Vaters den Führerschein machen oder arbeiten gehen.
Und wenn er sie schlug, regte sich niemand auf.
Merke: nicht jede "gute alte Tradition" ist eine gute Tradition.
So ist es. Und ich gehe noch einen Schritt weiter: wer es gewöhnt ist, so mit Tieren umzugehen, ist in dieser Beziehung meiner Meinung nach auch mit Menschen weniger zimperlich. Solche Schnellschüsse, die eine latente, aber immer präsente Gewaltbereitschaft offenbaren, zusammen mit entsprechend weiterem verwendeten Vokabular ("Fresse polieren" etc.), zeigen mir das:
"Tiere nicht.
Solche wie uns-Bergie gerne."
(Antwort auf die Bemerkung, dieser "Herr" würde selber keine Tiere schächten).
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#14879
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 09:32von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
1. Der gute Hans hat da halt so einen Fixpunkt im Denken - er sieht sich wohl als Erbe des alten Cato...
2. Ich kenne da so einen Fall aus der eigenen Familie - wie ab '33 eben kalt arisiert und enteignet wurde. Ein komplexes Firmenkonglomerat, das partiell Bankkredite der Liquidität halber benötigte, die aber - obwohl reichlich Immobilienbesitz vorhanden war - von der Bank verweigert wurden. O nein - nicht etwa, weil der Mehrheitseigentümer der Firme Jude war - die Bank erklärte ihn einfach für nicht kreditwürdig. Also Verkauf der Anteile, natürlich weit unter Wert, Verkaufserlös erst nicht ausgezahlt, dann mit Verbindlichkeiten und der Reichfluchtsteuer auf Null runtergerechnet. Der Käufer erhielt umgehend dann die Kredite zur Wiederherstellung der Liquidität. Und nach dem Krieg? Ein langwieriger Prozess ab 1950 mit dem Ende, dass das Gericht feststellte, die Bank habe seinerzeit lediglich ihren Ermessensspielraum bei der Verweigerung der Kredite in völliger Übereinstimmung mit der Gesetzeslage ausgeschöpft und die Recihsfluchsteuer war ja auch bestehendes geschriebenes "Recht". (Die Akten sind im Internet bei Bedarf einsehbar.) Solche und ähnliche Fälle gibt es zu Hunderten. Dazu kommt eben auch die Vertreibung sämtlicher jüdischen Anwälte und Richter bereits ab Mitte '33 durch Ausschluss aus den Kammern aus ihren Berufen und damit für Tausende nichtjüdischer Juristen eine bequeme Karriereeröffnung. Auch dafür hat es nie Wiedergutmachung gegeben, ebensowenig wie für die analoge schrittweise Enfernung aus allen möglichen anderen Berufen. Ich wäre sehr vorsichtig mit der Behauptung, meine nächsten Vorfahren hätten nicht von der Arisierung profitiert - auch wenn ich es zB für meine Eltern definitiv ausschliessen kann.
4. Ich habe viele Jahre auf einem Bauernhof gelebt. Dort hatten wir auch Ziegen. Die Ziegenlämmer waren allerliebst, die Böckchen mussten allerdings im Alter von spätestens 6 Monaten geschlachtet werden - bevor sie anfangen, bestialisch zu stinken und junge Ziege ist eine extreme Leckerei. Der Nachbar hatte die Lizenz zum Hausschlachter. Die Jungböcke wurden gefesselt, mit einem Hammerschlag vor die Stirn betäubt - mit Absicht nicht getötet (!)- und dann mit einem Messerstich in die Halsschlagadern ausgeblutet - nach alt-niedersächsischer Tradition. Weil das lebend ausgeblutete Tier "besser schmeckt". Regte sich da Jemand über das Schächten auf?
6. Siehe 1.
Ich hatte Maga schon geantwortet, aber wieder gelöscht, weil mir die Antwort zu dürftig schien für ihn.
Aber gerade dieser Punkt 2, der hier so ausführlich dargestellt wird, zeigt die doppelte Moral der Siedlungsunterstützer sehr deutlich.
Während ich auch heute noch für die Rückgabe jeder einzelnen arisierten Reichsmark bin, auch durch Erben, was von den Siedlungsunterstützern natürlich auch gefordert wird, ebenso, wie die schleppende Vorgehensweise in Deutschland lautstark kritisiert wird, auch von mir, wird im Gegenzug der Bestand der illegalen Siedlungen damit verteidigt, dass jetzt schon die Kinder darin wohnten, die aus ihrer Umgebung herausgerissen werden müssten. Und das geht selbstverständlich nicht.
Folglich kann man auch den Erben des arisierten Vermögens, die sich damit eingerichtet haben, doch nichts mehr wegnehmen, oder?
Aber es wird immer so argumentiert, wie es gerade passt.
zuletzt bearbeitet 07.09.2010 09:35 |
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#14880
von Maga (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 09:35von Maga (gelöscht)
Zitat von: Hans Bergman
So ist es. Und ich gehe noch einen Schritt weiter: wer es gewöhnt ist, so mit Tieren umzugehen, ist in dieser Beziehung meiner Meinung nach auch mit Menschen weniger zimperlich. Solche Schnellschüsse, die eine latente, aber immer präsente Gewaltbereitschaft offenbaren, zusammen mit entsprechend weiterem verwendeten Vokabular ("Fresse polieren" etc.), zeigen mir das:
"Tiere nicht.
Solche wie uns-Bergie gerne."
(Antwort auf die Bemerkung, dieser "Herr" würde selber keine Tiere schächten).
Wir hatten hier vor zwei Jahren ein NPD-Treffen, gleich zwei Straßenblocks weiter. Der "allerwerteste" Herr Rieger hatte hier nämlich eine größere Immobilie gekauft. Glücklicherweise ist nach seinem Tod die ganze NPD-Scheiße hier verschwunden.
Ich muss sagen, ich hatte auch große Lust, denen die Fresse zu polieren. Und meine Tante, eine kleine, zierliche, fromme und herzensgute Frau, die in Berlin-Spandau wohnte, sagte, als ich einmal den "Schwarzen Kanal" mit Sudel-Ede sehen wollte - ich fand das als Schüler interessant -, sie würde dem "Kerl gerne die Fresse polieren".
Ach, habe ich schon gesagt, dass ich mal wirklich jemandem die Fresse poliert habe? Und das nicht nur verbal.
zuletzt bearbeitet 07.09.2010 09:37 |
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#14881
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 09:40von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: Maga
Wir hatten hier vor zwei Jahren ein NPD-Treffen, gleich zwei Straßenblocks weiter. Der allerwerteste Herr Rieger hatte hier nämlich eine größere Immobilie gekauft. Glücklicherweise ist nach seinem Tod die ganze NPD-Scheiße hier verschwunden.
Ich muss sagen, ich hatte auch große Lust, denen die Fresse zu polieren. Und meine Tante, eine kleine, zierliche, fromme und herzensgute Frau, die in Berlin-Spandau wohnte, sagte, als ich einmal den "Schwarzen Kanal" mit Sudel-Ede sehen wollte - ich fand das als Schüler interessant -, sie würde dem "Kerl gerne die Fresse polieren".
Ach, habe ich schon gesagt, dass ich mal wirklich jemandem die Fresse poliert habe. Und das nicht nur verbal.
Auf solche Leute muss ich mich zu meiner Verteidigung sogar verlassen. Und ich bin froh darum, dass es sie gibt. Darum bitte ich Dich auch, nicht mit dem Training aufzuhören.
Aber es ist wohl ein großer Unterschied, ob Gewalt zur Verteidigung oder in irgendeiner Weise zur Durchsetzung von etwas Guten geschieht, oder aber um andere Völker zu tyrannisieren und deren Land zu besiedeln.
zuletzt bearbeitet 07.09.2010 09:41 |
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#14882
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 09:43von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
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Zitat von: Hans Bergman
Bei mir geht das nie. Bei Schwächeren bringe ich es nicht übers Herz, bei Stärkeren siegt die Vernunft und bei etwa Gleichstarken ist mir der Ausgang zu vage.
:-))
Es war vor vielen Jahren in Rom, und das auch noch in der Nähe von San Pietro. Wir stritten uns mit zwei Ehepaaren um ein Taxi, auf das ein Freund und ich zuerst gewartet hatten. Als einer der beiden Männer, ein fetter, ungebildeter Typ, meinen Freund, einen schmächtigen Studenten, dann tätlich angriff, habe ich rot gesehen und diesen vor den Augen seiner Frau verprügelt. Ich habe nicht überlegt, ob der Ausgang zu vage war. Jugendsünden eben... :-)
Juristisch bin ich nie belangt worden, aber in Italien ist man in solchen Sachen auch großzügiger.
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Zitat von: Hans Bergman
So ist es. Und ich gehe noch einen Schritt weiter: wer es gewöhnt ist, so mit Tieren umzugehen, ist in dieser Beziehung meiner Meinung nach auch mit Menschen weniger zimperlich. Solche Schnellschüsse, die eine latente, aber immer präsente Gewaltbereitschaft offenbaren, zusammen mit entsprechend weiterem verwendeten Vokabular ("Fresse polieren" etc.), zeigen mir das:
"Tiere nicht.
Solche wie uns-Bergie gerne."
(Antwort auf die Bemerkung, dieser "Herr" würde selber keine Tiere schächten).
"Dieser Herr" hat den Forumsbetreiber leicht dazu gebracht, sein wahres Gesicht zu zeigen:
ein latenter Antisemit, der dann, wenn er keine "Argumente" zu haben glaubt, das "Schächten" bringt.
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Zitat von: nahal
"Dieser Herr" hat den Forumsbetreiber leicht dazu gebracht, sein wahres Gesicht zu zeigen:
ein latenter Antisemit, der dann, wenn er keine "Argumente" zu haben glaubt, das "Schächten" bringt.
So lange die Tiere, die wir mehrheitlich verspeisen, entweder unter tierunwürdigen Umständen gehalten oder/und brutalste Viehtransporte über sich ergehen lassen müssen,bevor sie dann völlig ramponiert freundlicherweise vor ihrer Tötung betäubt werden, halte ich es für unangemessen, ausnahmslos das Schächten nun als besonders brutal herauszustellen.
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Ach, habe ich schon gesagt, dass ich mal wirklich jemandem die Fresse poliert habe? Und das nicht nur verbal.
Merkwürdig! Ich habe mich noch nie geprügelt. Als Kind nicht und als Erwachsener brauchte ich keinen Körperkontakt, da reichte der Blick durch das Zielfernrohr.
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#14888
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 11:56von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: nahal
"Dieser Herr" hat den Forumsbetreiber leicht dazu gebracht, sein wahres Gesicht zu zeigen:
ein latenter Antisemit, der dann, wenn er keine "Argumente" zu haben glaubt, das "Schächten" bringt.
Natürlich, Tierschützer sind alles latente Antisemiten (Muslime zählen ja ohnehin nicht).
Wer mit Menschen schächten Witze macht, der hat selbstverständlich das absolute Recht, so zu argumentieren.
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#14889
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 11:58von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
(...)
2. Ich kenne da so einen Fall aus der eigenen Familie - wie ab '33 eben kalt arisiert und enteignet wurde. Ein komplexes Firmenkonglomerat, das partiell Bankkredite der Liquidität halber benötigte, ...
Der Käufer erhielt umgehend dann die Kredite zur Wiederherstellung der Liquidität. Und nach dem Krieg? Ein langwieriger Prozess ab 1950 mit dem Ende, dass das Gericht feststellte, die Bank habe seinerzeit lediglich ihren Ermessensspielraum bei der Verweigerung der Kredite in völliger Übereinstimmung mit der Gesetzeslage ausgeschöpft ...
Dazu kommt eben auch die Vertreibung sämtlicher jüdischen Anwälte und Richter bereits ab Mitte '33 durch Ausschluss aus den Kammern aus ihren Berufen und damit für Tausende nichtjüdischer Juristen eine bequeme Karriereeröffnung. Auch dafür hat es nie Wiedergutmachung gegeben, ....
Ich wäre sehr vorsichtig mit der Behauptung, meine nächsten Vorfahren hätten nicht von der Arisierung profitiert - auch wenn ich es zB für meine Eltern definitiv ausschliessen kann.
(...)
Ich bin für Entschädigungen aber gegen Entschädingungsexesse und noch mehr gegen Entschädigungsungerechtigkeiten gegenüber anderen Naziopfern.
Um beim Thema zu bleiben.
Ich bin gespannt ob und wie Palis vom Judenstaat entschädigt werden. Es gibt ja viele die Anspruch darauf haben.
zuletzt bearbeitet 07.09.2010 12:00 |
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#14890
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 12:18von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: vk64
So lange die Tiere, die wir mehrheitlich verspeisen, entweder unter tierunwürdigen Umständen gehalten oder/und brutalste Viehtransporte über sich ergehen lassen müssen,bevor sie dann völlig ramponiert freundlicherweise vor ihrer Tötung betäubt werden, halte ich es für unangemessen, ausnahmslos das Schächten nun als besonders brutal herauszustellen.
Da fällt man gerne in den Chor mit ein, "es gibt ja auch andere schlimme Sachen", wenn es einen irgendwie selber betrifft. Ich stelle nicht ausnahmslos das Schächten nun als besonders brutal heraus, sondern als ausnahmslos aus religiösen Gründen begründet.
Ich habe mit 6 Jahren beim Nachbarn gesehen, wie auch George es erlebt hat, wie einem betäubten oder toten Schwein der Hals aufgeschnitten wurde; schon das hat mich irgendwie abgestoßen.
Als ich einige Jahre später erfuhr, dass man das auch mit nicht betäubten Tieren macht, da war ich schlicht entsetzt.
(@ nahal: ich hörte, dass es Moslems so machen, aber der latente Antisemitismus war augenblicklich geweckt!)
Ich halte die für mich unsägliche Massentierhaltung allerdings etwas weniger als das Problem von Zuwanderung mit bestimmten religiösen Hintergrund und meiner zugehörigen Meinung, dass sich jeder an die Geseze des Einwanderungsland halten müsste, ohne aus religiösen Gründen irgendwelche Sonderregelungen durchsetzen zu können.
Dass sich der deutsche Gesetzgeber auf so etwas einlässt, finde ich schlicht grundgesetzwidrig.
zuletzt bearbeitet 07.09.2010 12:25 |
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#14891
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 12:32von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
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Zitat von: Hans Bergman
Dass sich der deutsche Gesetzgeber auf so etwas einlässt, finde ich schlicht grundgesetzwidrig.
1)Dass Sie auf so etwas überhaupt bei einer Diskussion über ein anderes Thema kommen zeigt nur, wie Ihr Kopf funtioniert.
2) Ich bin nicht Moslem, die Gruppe, die Sie meinen, wenn Sie mich meinen, ist nicht eingewandert.
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#14893
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 12:35von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
Ich hatte Maga schon geantwortet, aber wieder gelöscht, weil mir die Antwort zu dürftig schien für ihn.
Aber gerade dieser Punkt 2, der hier so ausführlich dargestellt wird, zeigt die doppelte Moral der Siedlungsunterstützer sehr deutlich.
Während ich auch heute noch für die Rückgabe jeder einzelnen arisierten Reichsmark bin, auch durch Erben, was von den Siedlungsunterstützern natürlich auch gefordert wird, ebenso, wie die schleppende Vorgehensweise in Deutschland lautstark kritisiert wird, auch von mir, wird im Gegenzug der Bestand der illegalen Siedlungen damit verteidigt, dass jetzt schon die Kinder darin wohnten, die aus ihrer Umgebung herausgerissen werden müssten. Und das geht selbstverständlich nicht.
Folglich kann man auch den Erben des arisierten Vermögens, die sich damit eingerichtet haben, doch nichts mehr wegnehmen, oder?
Aber es wird immer so argumentiert, wie es gerade passt.
Bei der ganzen Diskussion sollte man nicht vergessen, dass es nicht Deutschland ( und seine arisierten) alleine ist die die Forderung stellen, die Siedlungen müssen geräumt und zurückgegeben werden, sondern die Weltgemeinschaft.
Besonders tröstlich dass gerade sehr viele Israeli selbst so denken, wie viele Künstler ja erst kürzlich zum Ausdruck brachten.
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Zitat von: Tapuzim![]()
Ach, habe ich schon gesagt, dass ich mal wirklich jemandem die Fresse poliert habe? Und das nicht nur verbal.
Merkwürdig! Ich habe mich noch nie geprügelt. Als Kind nicht und als Erwachsener brauchte ich keinen Körperkontakt, da reichte der Blick durch das Zielfernrohr.
Ich danach auch nicht mehr. Jedenfalls würde ich mich nicht als Raufbold bezeichnen. Bezeichnenderweise hat der Priester, dem ich als braver Katholik meine damalige Sünde gebeichtet hatte, gesagt, solche Dinge könnten eben geschehen und ich hätte ja meinem Freund beistehen wollen. Ein Problem sah er nicht. :-)
@ Hans: Ich habe einen Hund und fühle mich auch dem Tierschutz verbunden. Allerdings frage ich mich, was die Frage des Schächtens hier mit der des Siedlungsbaus zu tun hat. Und warum du, wenn ich schreibe, dass es gut ist, wenn Juden hier in Deutschland leben wollen, die Frage des Schächtens anschneidest?
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Zitat von: Hans Bergman
Da fällt man gerne in den Chor mit ein, "es gibt ja auch andere schlimme Sachen", wenn es einen irgendwie selber betrifft. Ich stelle nicht ausnahmslos das Schächten nun als besonders brutal heraus, sondern als ausnahmslos aus religiösen Gründen begründet.
Ich habe mit 6 Jahren beim Nachbarn gesehen, wie auch George es erlebt hat, wie einem betäubten oder toten Schwein der Hals aufgeschnitten wurde; schon das hat mich irgendwie abgestoßen.
Als ich einige Jahre später erfuhr, dass man das auch mit nicht betäubten Tieren macht, da war ich schlicht entsetzt.
(@ nahal: ich hörte, dass es Moslems so machen, aber der latente Antisemitismus war augenblicklich geweckt!)
Ich halte die für mich unsägliche Massentierhaltung allerdings etwas weniger als das Problem von Zuwanderung mit bestimmten religiösen Hintergrund und meiner zugehörigen Meinung, dass sich jeder an die Geseze des Einwanderungsland halten müsste, ohne aus religiösen Gründen irgendwelche Sonderregelungen durchsetzen zu können.
Dass sich der deutsche Gesetzgeber auf so etwas einlässt, finde ich schlicht grundgesetzwidrig.
ich halte Ihre Argumentation deswegen für falsch, weil Sie eine Verbindung zu Zuwanderung resp. Einwanderungsland herstellen.
Es handelt sich bei der Schächtung meines Wissens nach allerdings um religiös veranlasste Methoden der Tierschlachtung, die sowohl von Juden wie auch Muslimen praktiziert wird.
Juden leben aber schon seit hunderten von Jahren in Europa und natürlich in Deutschland (innwelchen Grenzen nun über die Jahrhunderte hinweg spielt nun keine Rolle).Insofern greift hier die Argumentationsschiene Zuwanderung/Einwanderungsland nicht. Ebenso kann man die zweite, dritte oder vierte Generation von Menschen nicht mehr wirklich als Zugewanderte bezeichnen. Insofern ist der Terminuns Menschen mit Migrationshintergrund zwar ungenau, aber in diesem falle zutreffender.
Insofern ist juristisch eine Abwägung zwischen Tierschutz und Religionsfreiheit zu treffen, die aber vollkommen losgelöst von Zuwanderungsfragen zu betrachten ist.
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#14896
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 13:42von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: vk64
ich halte Ihre Argumentation deswegen für falsch, weil Sie eine Verbindung zu Zuwanderung resp. Einwanderungsland herstellen.
Es handelt sich bei der Schächtung meines Wissens nach allerdings um religiös veranlasste Methoden der Tierschlachtung, die sowohl von Juden wie auch Muslimen praktiziert wird.
Juden leben aber schon seit hunderten von Jahren in Europa und natürlich in Deutschland (innwelchen Grenzen nun über die Jahrhunderte hinweg spielt nun keine Rolle).Insofern greift hier die Argumentationsschiene Zuwanderung/Einwanderungsland nicht. Ebenso kann man die zweite, dritte oder vierte Generation von Menschen nicht mehr wirklich als Zugewanderte bezeichnen. Insofern ist der Terminuns Menschen mit Migrationshintergrund zwar ungenau, aber in diesem falle zutreffender.
Insofern ist juristisch eine Abwägung zwischen Tierschutz und Religionsfreiheit zu treffen, die aber vollkommen losgelöst von Zuwanderungsfragen zu betrachten ist.
Vollkommen richtig. Es hat ausschließlich mit dem Zusammenleben der Menschen innerhalb Deutschlands zu tun. Für die sollten m.M. nach einheitliche Gesetze gelten.
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#14897
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 13:52von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: Maga
...@ Hans: Ich habe einen Hund und fühle mich auch dem Tierschutz verbunden. Allerdings frage ich mich, was die Frage des Schächtens hier mit der des Siedlungsbaus zu tun hat. Und warum du, wenn ich schreibe, dass es gut ist, wenn Juden hier in Deutschland leben wollen, die Frage des Schächtens anschneidest?
Es hat genau so viel damit zu tun, wie das Leben des Nahal hier in Deutschland.
Ich bin eben der Meiung, dass ALLE die hier leben, sich an deutsche Gesetze zu halten haben, ohne sich Ausnahmeregelungen zu verschaffen. Schon gar nicht aus religiösen Gründen.
Da denke ich genau so an die Verweigerung von Blutspenden bei anderen religiösen Gruppierungen, wie an Schächten bei den genannten, weil solche Ausnahmeregelungen die Türen für alles Mögliche öffnen. Es wäre vielleicht noch etwas anderes, wenn es nur um das Ladenschlussgesetz ginge.
Das Wort "schächten" hast Du als erster gebraucht und es hat sich eben weitergesponnen.
Das Thema ist für mich erledigt.
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Egypt FM: Palestinians could get $50 billion in compensation under peace deal
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...e-deal-1.312694
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#14899
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 07.09.2010 15:02von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: nahalEgypt FM: Palestinians could get $50 billion in compensation under peace deal
http://www.haaretz.com/news/diplomacy-de...e-deal-1.312694
Zitat:
Aboul-Gheit did not elaborate on where he had received that information, nor did he say who would supply the funds.
Soll heissen, die Dummen müssen noch gefunden werden.
zuletzt bearbeitet 07.09.2010 15:03 |
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