Zitat von: MagaAuch hier Widerspruch. Antisemit, Neonazi, Knastaufseher in Bautzen sind sicher keine Kosebezeichnungen und überschreiten die Grenzen des "Sich-Wehrens". Aber vielleicht habe ich die Ironie im letzten Satz übersehen...
Nun werter Maga, dass VK64 als Antisemit einzuschätzen ist, liegt ganz alleine an seinen Beiträgen. Zum Knastaufseher hat er sich selbst gemacht. Neonazi hatte ich ihn nicht genannt. Also lesen Sie erst mal worüber Sie urteilen möchten und lassen Sie sich nicht von Vorurteilen leiten.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:06von Indogermane_HS •
| 5.260 Beiträge
Zitat von: GeorgeFIhr Apardheid-Gerede können Sie sich irgendwohin schmieren.
Na, na, na, wer wird denn gleich...! :) Ihre missglückten Versuche, diese These bzw. diesen Vergleich doch tatsächlich nur mit Ihren persönlichen "Erfahrungen" in den von Ihnen vor Ort ausgesuchten und besuchten "Straßen und Cafés" zu widerlegen, ist ja wohl lächerlich.
Und: Es ist ja nicht MEIN "Apartheids-Gerede", sondern die anderer. Ich habe bezüglich meines Apartheids-Vorwurfs lediglich zitiert, was jeder nachlesen kann, z.B. einen Jimmy Carter, der mit seinem Apartheids-Vergleich Israel/Südafrika völlig recht hat, und womit auch diverse remomierte Menschenrechtler, Wissenschaftler, Redakteure, Journalisten, etc. konform gehen.
Warum diese mit ihrem Apratheids-Vergleich recht haben, siehe Punkte 1 - 15 in folgendem, bereits verlinkten Artikel, den Sie offenbar noch gar nicht durchgelesen haben:
"Warum Israels Apartheid und Südafrikas Apartheid so ähnlich sind"
http://arendt-erhard.de/deutsch/Stimmen_...id_aehnlich.htm
Zitat von: GeorgeF
Als Jemand, der sich in Israel und den West-Banks vor wenigen Wochen wohlgemerkt zu Fuss, auf den Strassen und Cafes umgesehen hat, sage ich Ihnen frech ins Gesicht, Sie reden Unsinn, Sie wissen nicht, was Apartheid ist, Sie tratschen extremistische Propaganda weiter.
Man sieht halt oft nur das, was man sehen will... Das ist in der West-Bank nicht anders.
Und Jimmy Carter, und die beiden (bereits nachgewiesen integren) Autoren des von mir verlinkten Artikels sind wohl kaum als "Extremisten" zu bezeichnen. Viel eher erinnern Sie mit ihrer verzweifelten, stets einäugigen Verteidigung bzw. Ignorierung der zutiefst ungerechten Apartheids-, Gewalt und Expansionspolitik Israels und Ihrer persistenten Realitätsverweigerung an einen solchen.
Zitat von: GeorgeF
Genauseo fröhlich und frei sage ich Ihnen, dass auch ein Herr Carter kein objektiver Zeuge ist.
Und so wirklich freundlich waren Ihre orthografischen Korrekturen ja auch nicht, sie waren expliziter Ausdruck Ihres Mangels an Argumenten.
Meine Argumente finden sich ganz klar in dem von mir verlinkten Artikel, weshalb ich auf eine Wiederholung verzichtet habe. Dort sind alle Argumente bereits schwarz auf weiss und schön gegliedert hinreichend aufgeführt. Aber wer auf einem Auge blind ist...
Sie hingegen berschränken sich bei Ihrer Gegen-Argumentation auf nicht verifizierbare persönliche Erfahrungen in von Ihnen (angeblich in der Westbank) besuchten "Straßen und Cafes", was nicht nur als dürftig, sondern auch als ausgesprochen unseriöser Argumentations-Stil zu bezeichnen ist.
--------------
Ergo: Sie haben sich mal wieder als extrem einäugigen Ignoranten entlarvt, mit dem anscheinend keine sachliche Diskussion zu führen ist.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:07von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Maga
*kopfschuettel*. George, und das von dir, der du sicher auch von "entsprechendem Personal" bei deinen Israel-Reisen begleitet wirst...
Nö, ich habe mich per Bus und zu Fuss ganz allein da rumgetrieben. Aber natürlich haben mich auch 2 - 3 mal meine verlogenen landgierigen Freunde begleitet.
Zitat von: Maga
Liebe Lea, was bei diesem "rassistischen Gesetz" außer Acht gelassen wird, ist die Historie. Vor dem Hintergrund der historischen (und aktuellen) Erfahrungen ist dieses Gesetz vielleicht immer noch problematisch, aber durchaus verständlich.
Sie halten es für verständlich, dass ein Palästinenser, der sein Land an den verkaufen will der ihm den besten Preis bezahlt, mit dem Tod bestraft werden kann?
Gut dass Sie das mal so klar geschrieben haben und damit die Maske fallen ließen. Da war wohl Ihr ganzes Gutmenschengeschwafel für die Katz.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:08von Maga (gelöscht)
Zitat von: NI
Sie halten es für verständlich, dass ein Palästinenser der sein Land an den verkaufen will der ihm den besten Preis bezahlt mit dem Tod bestraft werden kann?
Gut dass Sie das mal so klar geschrieben haben und damit die Maske fallen ließen, Da war wohl das ganze Gutmenschengeschwafel für die Katz.
Bei Ihnen ist doch nichts für die Katz. :-)))
Ich bin aus pragmatischen Gründen gegen die Todesstrafe, aber es soll Staaten geben, in denen Verrat oder Kollaboration eben mit dem Tode bestraft werden. Und nun?
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:08von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: Hans Bergman
Da scheut man sich auch nicht, integre Menschen zu verunglimpfen, wenn man die Expansionspolitik Israels schönreden will. Ja, die kann einen aufrechten Menschen auch frustrieren. Und es ist ja nicht Blüm alleine, der Klartext redet.
(Und dass die Rente sicher wäre, wenn sie nicht zugunsten von Versicherungen und rentenfremden Leistungen ausgeplündert worden wäre, das ist allgemein bekannt. Man könnte sie glatt verdoppeln ohne Schaden für die Republik, wenn die soziale Schieflage mit den ausufernden Hungerlöhnen beseitigt würde.)
Hans Bergman, Sie sind nur deshalb "aufrecht", weil Sie sich diverser Krücken bedienen.
Fallen die mal um, dann gehen Sie ganz schnell "Paterre".
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:12von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Maga
Liebe Lea, was bei diesem "rassistischen Gesetz" außer Acht gelassen wird, ist die Historie. Vor dem Hintergrund der historischen (und aktuellen) Erfahrungen ist dieses Gesetz vielleicht immer noch problematisch, aber durchaus verständlich. Und in keinem Volk der Welt sind die Sympathien für Kollaborateure besonders groß.
Ich bin extra nicht auf dieses Gesetz, sei es rassistisch oder nicht, eingegangen da es wohl nicht einfach nur mit falsch oder richtig abgetan werden kann.
Was ich meinte war einzig und allein GeorgFs Einlassung ""VK 64 spinnt und pöbelt in dieser Sache, NI ... naja, Sie wehrt sich halt.""
Das ist in meinen Augen nun wirklich nicht mehr zu tolerieren, gibt es eigentich von irgendjemandem hier im Forum mehr beleidigenden Beiträge als von dieser Foristin?
Ansonsten, was die Verhältnisse der Rechtmässigkeit der israelischen Siedlungen angeht, sind dafür -zig UN-Resolutionen wohl Beweis genug.
Und ja, dieses "rassistische"Gesetz - falls es so überhaupt existiert - ist verständlich. Eine Meldung aus einer israeltreuen Quelle allerdings ist für mich immer noch kein Beweis, dass dieses Gesetzt so, wie hier behauptet wird, übnerhaupt geschrieben ist.
Nirgendwo wird soviel gelogen wie in der Politik und der NaheOsten steht da an erster Stelle.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:16von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
Und wie passt Deine Polemik damit zusammen, dass die israelische Polizei die Versuche religiöser Radikaler, Siedlungen zu errichten, immer wieder mit Gewalt - ja, mit richtig brutaler Gewalt - auflöst?
Die Polemik nehme ich an. Sie ist Ausdruck meiner ohnmächtigen Verachtung für diese Politik. Und sie ist fundiert, denn sie ist 40 jahre lang gewachsen.
Ausgehend von einem sehr stark von der Erziehung geprägten proisraelischen Standpunkt. Gefühlte 10 Male habe ich Sonntag Nacht von israelischen Botschaftern Beteuerungen über einen dauerhaften Siedlungsstopp gehört; montags habe ich in der Zeitung gelesen, dass neue Siedlungen genehmigt wurden. Das prägt. Und das war noch bei Christiansen!
Und vor allem: es hört nicht auf!
Die paar wenigen geräumten Außenposten, die einen zu hohen Aufwand an Sicherung erfordern, sollen wohl beeindrucken? Tut mir leid, mir erscheinen sie angesichts der Gesamtsituation eher marginal.
Zitat von: Lea S.
Ich bin extra nicht auf dieses Gesetz, sei es rassistisch oder nicht, eingegangen da es wohl nicht einfach nur mit falsch oder richtig abgetan werden kann.
Verständlich, es passt halt nicht in Ihr Weltbild.
Zitat von: Lea S.
Was ich meinte war einzig und allein GeorgFs Einlassung ""VK 64 spinnt und pöbelt in dieser Sache, NI ... naja, Sie wehrt sich halt.""
Das ist in meinen Augen nun wirklich nicht mehr zu tolerieren, gibt es eigentich von irgendjemandem hier im Forum mehr beleidigenden Beiträge als von dieser Foristin?
Wie ich sehe hanben Sie die Debatte der letzten beiden Tage immer noch nicht gelesen, naja, wozu auch, es scheint ja für Sie zu reichen einfach nur Unsinn zu schreiben.
Natürlich beleidigt VK64 in Ihren Augen niemanden, nein ich tue das... setzen Sie mal Ihre Brille auf...
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:19von Maga (gelöscht)
Zitat von: NI
Nun werter Maga, dass VK64 als Antisemit einzuschätzen ist, liegt ganz alleine an seinen Beiträgen. Zum Knastaufseher hat er sich selbst gemacht. Neonazi hatte ich ihn nicht genannt. Also lesen Sie erst mal worüber Sie urteilen möchten und lassen Sie sich nicht von Vorurteilen leiten.
Ich bitte untertänigst um Vergebung, dass ich mir einfach nicht merken kann, wen Sie wann und wo mit welchen Bezeichnungen versehen haben, liebe Nachtschwester.
Zitat von: Lea S.
Und ja, dieses "rassistische"Gesetz - falls es so überhaupt existiert - ist verständlich. .
Ein rassistisches Gesetz ist für Sie also verständlich, nun ja, bei Ihnen wundert mich das nicht. Vermutlich finden Sie es auch korrekt, wenn Hamas Palästinenser als vermeintliche Kollaborateure ermordet.
Zitat von: Maga
Ich bitte untertänigst um Vergebung, dass ich mir einfach nicht merken kann, wen Sie wann und wo mit welchen Bezeichnungen versehen haben, liebe Nachtschwester.
Lesen und erst danach schreiben bewahrt Sie vor falschen Darstellungen.
Btw.: die Betreffenden versehen sich selbst mit den Bezeichnungen und haben sich diese stets redlich verdient.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:22von Maga (gelöscht)
Zitat von: Lea S.Zustimmung zu allem. Ich habe an keiner Stelle ein solches Gesetz gerechtfertigt. Etwas zu verstehen bedeutet ja nicht es zu bejahen. Aber das sind allzu diffizile Unterschiede, die simple Geister nicht nachvollziehen können oder wollen...
Ich bin extra nicht auf dieses Gesetz, sei es rassistisch oder nicht, eingegangen da es wohl nicht einfach nur mit falsch oder richtig abgetan werden kann.
...
Und ja, dieses "rassistische"Gesetz - falls es so überhaupt existiert - ist verständlich. Eine Meldung aus einer israeltreuen Quelle allerdings ist für mich immer noch kein Beweis, dass dieses Gesetzt so, wie hier behauptet wird, übnerhaupt geschrieben ist.
Nirgendwo wird soviel gelogen wie in der Politik und der NaheOsten steht da an erster Stelle.
Um es zu verdeutlichen: Ich habe verstanden, dass Priester, die der Befreiungstheologie anhingen, mit der Waffe in der Hand für die Armen gekämpft haben. Trotzdem habe ich es für falsch gehalten.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:23von Indogermane_HS •
| 5.260 Beiträge
Zitat von: NI
Aber, aber werter oder vielmehr peinlicher Indy, ausgerechnet jemand wie Sie, ein glühender Antisemit und begeisterter Anhänger öffentlicher Hinrichtungen, glaubt mit dummen Lügen punkten zu können.
"Antisemit"? Wie kommen Sie darauf (bitte mit Belege)?!
ANTI-ZIONIST wäre allerdings völlig richtig gewesen.
"Anhänger öffentlicher Hinrichtungen"? Als (in diesen Breitengraden seit ein paar Jahrunderten eher ungewohntes) abschreckendes Beispiel, ja. Was soll daran schlimm sein?
"Dumme Lügen"? Versuchen Sie doch meine Behauptung zu widerlegen. :) Sie haben sich im SPON mit ihrem billigem, pauschalem Islam-Bashing in der Tat schon des öfteren als ausgesprochen ISLAMOPHOB entpuppt, was jeder nachlesen kann.
(Nebenbei bemerkt bin ich im übrigen nicht gerade relegiös, aber es regt mich dennoch auf, wenn Religionen - und zwar egal welche - pauschal verunglimpft werden, nur weil es in diesen, genauso wie in anderen auch, missratene, "Schwarze Schafe" gibt).
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:23von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: semipermeabel
Hans Bergman, Sie sind nur deshalb "aufrecht", weil Sie sich diverser Krücken bedienen.
Fallen die mal um, dann gehen Sie ganz schnell "Paterre".
Das nenne ich Diskriminierung von Behinderten. Hat ein beinamputierter denn kein Recht dazu, sich einem Hilfsmittel zu bedienen, um aufrecht stehen zu können?
Es kommt darauf an, aufrecht zu stehen, nicht wie man es geschafft hat.
Und das wichtigste Hilfsmittel im übertragenen und angesprochenen Sinn ist immer noch das Gespür für Menschlichkeit. Es ist das zuverlässigste Hilfsmittel um aufrecht da zu stehen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:25von Maga (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
Nö, ich habe mich per Bus und zu Fuss ganz allein da rumgetrieben. Aber natürlich haben mich auch 2 - 3 mal meine verlogenen landgierigen Freunde begleitet.
Ich sehe "Nobbi" anders. Er ist jemand, der sich über Unrecht empört und dies keineswegs nur im Fall Israel / Palästina tut. Vielleicht ist er in seiner Empörung nicht immer ganz gerecht, berücksichtigt nicht alle Umstände, die zu dem Unrecht geführt haben, aber den guten Willen will ich ihm nicht absprechen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:26von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Ihren Herrn Arendt kene ich ziemlich lange. Ich hatte mal gedacht, der und sein Portal wären eine objektive Alternative zu einäugigm philosemitische Propaganda a la Honestly Concerned, wo sich jede Menge fanatischer Superchristen tummelten. So habe ich denn mehrfach mit Herrn Arendt korrespondiert - auch hat er Beiträge von mir auf seiner HP veröffentlicht. Dann jedoch wurde immer deutlicher, dass Herr Arendt mehr und mehr pro-palästinensische Propaganda in seine HP integrierte - völlig unkritisch und entgegen seinen mir gegenüber privat beteuerten Überzeugungen. Der Mann und seine Artikel sind für moich seitdem tot und undiskutabel.
Und was südafrikanische Apartheid bedeutete, wissen Sie offenbar nicht. Kein Schwarzer durfte eine weisse Bildungsinstitution besuchen. In Israel finden Sie dagegen jede Menge arabischer Studenten an israelischen Universitäten. So ist die Behauptung, Israel betreibe eine Apartheidspolitik eine schamlose Propagandalüge. Die "Ähnlichkeiten" werdenvon der palästinensischen Propaganda wider alle Realitäten herbeigelogen.
Zitat von: Indogermane_HS
"Dumme Lügen"? Versuchen Sie doch meine Behauptung zu widerlegen. :) Sie haben sich im SPON mit ihrem billigem, pauschalem Islam-Bashing in der Tat schon des öfteren als ausgesprochen ISLAMOPHOB entpuppt, was jeder nachlesen kann.
Sehen Sie, schon wieder so eine dumme Lüge, worüber beschweren Sie sich also, Sie bestätigen mich doch gerade selbst.
Also bringen Sie doch Beispiele für Ihre Lüge. Aber auch bei Ihnen weiß ich dass Sie das nicht können, weil ich derartiges nie geschrieben hatte.
Zitat von: Maga
Ich sehe "Nobbi" anders. Er ist jemand, der sich über Unrecht empört und dies keineswegs nur im Fall Israel / Palästina tut. Vielleicht ist er in seiner Empörung nicht immer ganz gerecht, berücksichtigt nicht alle Umstände, die zu dem Unrecht geführt haben, aber den guten Willen will ich ihm nicht absprechen.
Sie hatten sich heute schon entlarvt, Sie erinnern sich, Sie zeigten Verständnis für ein rassistisches Gesetz, das Palästinenser mit dem Tod bedroht die ihr Land verkaufen wollen. Ihr Gutmenschengeschwafel nun obsolet.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:32von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: Hans Bergman
Das nenne ich Diskriminierung von Behinderten. Hat ein beinamputierter denn kein Recht dazu, sich einem Hilfsmittel zu bedienen, um aufrecht stehen zu können?
Es kommt darauf an, aufrecht zu stehen, nicht wie man es geschafft hat.
Und das wichtigste Hilfsmittel im übertragenen und angesprochenen Sinn ist immer noch das Gespür für Menschlichkeit. Es ist das zuverlässigste Hilfsmittel um aufrecht da zu stehen.
Ihre Sicht unterscheidet sich von meiner.
Die von Ihnen beschriebene Menschlichkeit ist aus meiner Sicht nichts weiter als der Deckmantel, unter dem ich als Kellerkind unreflektiertes, verschrobenes Denken sehe.
Machen Sie mal drei Knöpfe mehr auf, dann kann ich besser sehen!
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:33von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
Die Polemik nehme ich an. Sie ist Ausdruck meiner ohnmächtigen Verachtung für diese Politik. Und sie ist fundiert, denn sie ist 40 jahre lang gewachsen.
Ausgehend von einem sehr stark von der Erziehung geprägten proisraelischen Standpunkt. Gefühlte 10 Male habe ich Sonntag Nacht von israelischen Botschaftern Beteuerungen über einen dauerhaften Siedlungsstopp gehört; montags habe ich in der Zeitung gelesen, dass neue Siedlungen genehmigt wurden. Das prägt. Und das war noch bei Christiansen!
Und vor allem: es hört nicht auf!
Die paar wenigen geräumten Außenposten, die einen zu hohen Aufwand an Sicherung erfordern, sollen wohl beeindrucken? Tut mir leid, mir erscheinen sie angesichts der Gesamtsituation eher marginal.
Immerhin ein Hoffnungsschimmer, dass es Dir so "erscheint" - also eher ein Bauchbgefühl denn eine Erkenntnis auf Grund sorgsam recherchierten Tatsachen. Vielleicht können wir ja an dem Punkt weiter arbeiten.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:34von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
Nö, ich habe mich per Bus und zu Fuss ganz allein da rumgetrieben. Aber natürlich haben mich auch 2 - 3 mal meine verlogenen landgierigen Freunde begleitet.
Das ist unhöflich. Bin ich nicht von Dir gewöhnt.
Du kannst ja jederzeit sagen, dass Deine Freunde eben glauben, dass dieses Land sowieso ihnen gehöre und die Flickenteppiche, die sie den Palästinensern lassen, ihrer Großmütigkeit zu verdanken sind. Und dass sie eine etwas andere Sichtweise der Fakten haben.
Das könnte man akzeptieren (als Ausdrucksweise nur, die Tatsache selber natürlich nicht).
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 05.09.2010 00:34von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Indogermane_HS
"Antisemit"? Wie kommen Sie darauf (bitte mit Belege)?!
ANTI-ZIONIST wäre allerdings völlig richtig gewesen.
"Anhänger öffentlicher Hinrichtungen"? Als (in diesen Breitengraden seit ein paar Jahrunderten eher ungewohntes) abschreckendes Beispiel, ja. Was soll daran schlimm sein?
"Dumme Lügen"? Versuchen Sie doch meine Behauptung zu widerlegen. :) Sie haben sich im SPON mit ihrem billigem, pauschalem Islam-Bashing in der Tat schon des öfteren als ausgesprochen ISLAMOPHOB entpuppt, was jeder nachlesen kann.
(Nebenbei bemerkt bin ich im übrigen nicht gerade relegiös, aber es regt mich dennoch auf, wenn Religionen - und zwar egal welche - pauschal verunglimpft werden, nur weil es in diesen, genauso wie in anderen auch, missratene, "Schwarze Schafe" gibt).
Ein Anhänger öffentlicher Hinrichtungen zu sein ist heutzutage nunmal nicht mehr in.
Heutzutage zählen nur noch hunderte von Tote.
Zitat
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,601547,00.html
Einer ist langweilig und dafür verlässt keiner mehr das Haus. Bringen die Nachrichten im TV doch täglich ein vielfaches an Leichen und sonstigen Greuel frei Haus.
So manchem Täter wünscht wohl jeder die Pest an den Hals bzw. glaubt er könnte sich dessen Todesurteil öffentlich ansehen. Wie es dann im wirklichen Leben entschieden würde, bleibt immer noch offen.
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