#1426

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 18:52
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Nahal hat es, auch zu meinem Missfallen, stark überzeichnet und überflüssigerweise hinskizziert; aber Sie sind es jetzt, der es jetzt, genau so überflüssigerweise, mit (all zu) bunten und grellen Farben ausmalt.



Die Anfangsannahme ist falsch:

Diese heißt:
Zitat von: vk64
...Noch als Menschen einzuordnen oder doch eher verlogene triebgesteuerte tierische Hungerleider und Schwerenöter, die ihr Geld lieber für Sexpillen als für die Ernährung ihrer Kinder ausgeben?...

vk64 schreibt von "lieber...als".
Ich habe es, klar und deutlich, nur als Beweis dafür gebracht,um zu zeigen, dass die Kinder in Gaza NICHT verhungern. Nicht mehr, als die HartzIV-Kinder in Deutschland (die Analogie habe ich gebracht).

Also, gebt Euch Mühe, redlich zu beliben, auch wenn es Euch verdammt schwer fällt.



zuletzt bearbeitet 29.04.2010 18:55 | nach oben springen

#1427

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 18:55
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von: Maga 
Weder Synonym noch Gegenteil. :-)



Dazu wäre noch Folgendes anzumerken:
"Menschenverachtend"
"Zynisch"
sind Charaktereigenschaften, die in die Verantwortung des Trägers fallen.
Idiotie ist, meistens, angeboren. Der Träger dieser Eigenschaft kann, meistens, nichts dafür.

Wo ist dann die größere Beleidigung?



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#1428

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 19:35
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von: NAHAL 
Dazu wäre noch Folgendes anzumerken:
"Menschenverachtend"
"Zynisch"
sind Charaktereigenschaften, die in die Verantwortung des Trägers fallen.
Idiotie ist, meistens, angeboren. Der Träger dieser Eigenschaft kann, meistens, nichts dafür.
Wo ist dann die größere Beleidigung?


Nahal, Sie sind nicht im Recht. Wo ist Ihre Verantwortung für das was in Gaza geschieht?
Israel muss zu einer Position der Verantwortlichkeit gebracht werden und Menschen wie Sie müssen frühzeitig gegen Unrecht aufstehen. Sie müssen doch wissen, dass eine Position der Stärke aufgrund der Überzeugung, das ewige Opfer zu sein, in Wirklichkeit eine Position der Schwäche ist und in den Abgrund führen kann.
Aus Ihrer Position der Verantwortung ist es Ihre Pflicht, Kritik zuzulassen, wenn israelische Politik gegen ethische Gebote verstößt. Diese Position interpretiert auch jüdische Tradition die Menschenrechte universell zu achten.
In Deutschland standen für diese Tradition Moses Mendelssohn, Martin Buber und Leo Baeck.

MfG
s.


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#1429

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 20:00
von Hans Bergman | 16.681 Beiträge | 39908 Punkte


Zitat von: NAHAL 
...Also, gebt Euch Mühe, redlich zu beliben, auch wenn es Euch verdammt schwer fällt.

NAHAL, wir versuchen doch, an Redlichkeit wenigstens mit Dir Schritt zu halten. Und nach dem System Echternach kommt man ganz gut mit Dir mit. ;)



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#1430

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 20:17
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von:  
Nahal, Sie sind nicht im Recht. Wo ist Ihre Verantwortung für das was in Gaza geschieht?
Israel muss zu einer Position der Verantwortlichkeit gebracht werden und Menschen wie Sie müssen frühzeitig gegen Unrecht aufstehen. Sie müssen doch wissen, dass eine Position der Stärke aufgrund der Überzeugung, das ewige Opfer zu sein, in Wirklichkeit eine Position der Schwäche ist und in den Abgrund führen kann.
Aus Ihrer Position der Verantwortung ist es Ihre Pflicht, Kritik zuzulassen, wenn israelische Politik gegen ethische Gebote verstößt. Diese Position interpretiert auch jüdische Tradition die Menschenrechte universell zu achten.
In Deutschland standen für diese Tradition Moses Mendelssohn, Martin Buber und Leo Baeck.
MfG
s.


Das sind sehr nachdenkenswerte Fragen. Diese verdienen auch eine Antwort.
Sie stehen aber in keinem Zusammenhang zu dem, worauf Sie intervenieren.
Ich sprach allein von der eigenen Verantwortung für Idiotie, Menschenverachtung und Zynismus um den Kollegen von seiner Verant´wortung für idiotie zu exculpieren.



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#1431

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 21:01
von sayada.b. | 8.577 Beiträge | 13410 Punkte


Zitat von: NAHAL 

Also, gebt Euch Mühe, redlich zu beliben, auch wenn es Euch verdammt schwer fällt.


Ganz ehrlich: ich glaube, Du verlangst etwas zuviel! Okay, guten Willen voraus gesetzt, könnte es klappen... Aber wo siehst Du hier auch nur annähernd so etwas wie "good will"???


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#1432

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 22:48
von VK64
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Zitat von: Hans Bergman 
Nahal hat es, auch zu meinem Missfallen, stark überzeichnet und überflüssigerweise hinskizziert; aber Sie sind es jetzt, der es jetzt, genau so überflüssigerweise, mit (all zu) bunten und grellen Farben ausmalt.

Ich möchte noch einmal auf Ihren Einwand eingehen. Im Büro fehlt dann manchmal die Ruhe und Konzentration.

Ihr Einwand ist in der Sache unrichtig. Ich weiß natürlich, dass nahal selbst überzeichnet hat und die von mir daraus abgeleiteten Weiterungen so nicht gesagt und sicher auch nicht gemeint hat.


Dennoch geht Ihr Einwand in der Sache tatsächlich vollkommen fehl.Da sich beide Parteien im Kriegszustand finden, sind hierauf die Ergebnisse der Konfliktforschung, bspw. von Kahn, aber summa summarum vor allem auch von dem anerkannten Konfliktforscher Glasl anwendbar.

Es ist geradezu symptomatisch und typisch für weit eskalierte Konflikte, dass der "Feind" entmenschlicht wird. Der Eskalationsgrad oder die Eskalationsstufe eines Konfliktes wird in der Forschung vor allem auch an diesen Fragestellungen/Items bestimmt und charakterisiert.

In weit eskalierten Konflikten ist der Feind ein Scheusal, dem alles Schlechte immer noch recht und billig erscheint, er ist - so wörtlich bei Glasl und anderen, bspw. Berkel- nicht mehr "Träger menschlicher Werte".

Diese Einordnung ist für die innere Kohäsion der eigenen Reihen genauso notwendig wie für die Befürwortung des Einsatzes extremer Mittel zur Vernichtung des die eigene Existenz bedrohenden Feindes.

Insofern ist das, was sich zwischen Israelis und Palästinensern abspielt, nicht untypisch für den Verlauf eskalierter Konflikte.Im Gegenteil- es ist - wenn Sie so wollen-"normal" und typisch.

Herr Bergmann, das bedeutet natürlich, dass diese Denkstereotypen existieren und zum Teil bereits seit mehreren Generationen, die die Menschen nun unter diesem Konflikt leiden, manifesiert sind. Und, diese Verhärtungen im gegeseitigen Denken sind auch ein sehr entscheidender Grund dafür, dass der Konflikt zwischen den Menschen/in den Köpfen der beteiligten Menschen so schwer lösbar ist

Insofern ist die Viagra-Geschichte ein Teilchen im Gesamtpuzzle, dass das Ziel hat, den Gegner eben als minderwertig, krank, pervers und eben "tierisch"-nicht mehr menschlicher Werteträger- und somit auch als gefährlich und unberechenbar zu stigmatisieren.

Sehen Sie doch mal (auch in den Foristenbeiträgen), was in dieser "kleinen" Viagrastory so alles drin steckt...

Oder nehmen Sie das Beispiel der Tunnels. Diese dienen sicher auch zum Waffenschmuggel, vorrangig vesorgen sich die Menchen darüber aber gezwungenermaßen mit Lebensnotwendigkeiten.(PS: Wir leben im 21 Jahrhundert!)

Das Bild der Tunnels als Waffenweg und das Bild vom Terrorpalästinenser aber sind schon so manifestiert, dass selbst erfahrene Diskutanten wie maga den Tod der Schmuggler nicht besonders bedauerlich finden und gar nicht auf die Idee kommen, dass es sich auch um Ziegenschmuggler oder ähnliches gehandelt haben könnte.

Sie sehen- die Propaganda und Manipulation funktioniert einfacher und subtiler, als man es glauben mag.


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#1433

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 23:07
von VK64
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Zitat von: NAHAL 
Die Anfangsannahme ist falsch:
Diese heißt:
Zitat von: vk64
...Noch als Menschen einzuordnen oder doch eher verlogene triebgesteuerte tierische Hungerleider und Schwerenöter, die ihr Geld lieber für Sexpillen als für die Ernährung ihrer Kinder ausgeben?...
vk64 schreibt von "lieber...als".
Ich habe es, klar und deutlich, nur als Beweis dafür gebracht,um zu zeigen, dass die Kinder in Gaza NICHT verhungern. Nicht mehr, als die HartzIV-Kinder in Deutschland (die Analogie habe ich gebracht).
Also, gebt Euch Mühe, redlich zu beliben, auch wenn es Euch verdammt schwer fällt.

Nein, die Kinder in Gaza verhungern nicht. Das hat nie jemand behauptet.

Aber, sie leiden aufgrund der menschenrechtswidrigen Blockade unter extremer Mangelernährung, miserabler medizinischer Vesorgung und die Schulen sind auch zerbombt. De Kinder Gazas sind zu einem hohe Teil auch durch den letzten Krieg schwerst traumatisiert und für ihr ganzes Leben gebrandmarkt und gezeichnet.
In Gaza gibt es - wenn sie die Zahlen der Toten und Verwundeten in Realtion zur Größe der Familienverbände setzen - kaum eine Familie, die nicht Tote, Schwerstverletzte oder Verletzte oder schwere Zerstörungen an Eigentm durch den Gazaeinmarsch zu beklagen hat.

Aber, bleiben wir bei den Kindern - was meinen Sie, was ein heute, derart traumatisierter perspektivloser Achtjähriger, durch Magelernährung und schlechte medizinische Versorgung sowie fehlende Schulbildung gezeichnet mit fünfzehn oder zwanzig Jahren zum Friedensprozess beitragen wird?

Einen belebten Marktplatz in Israel aufsuchen und über sein durch Blockade und Krieg verpfuschtes Leben nachdenken?

Verdammt nochmal- hören Sie auf, dieses fürchterliche israelische Verbrechen an der Bevölkerung Gazas zu verharmlosen.

Den schrecklichen Preis für dieses Verbrechens zahlen die Kinder von Gaza heute, die he Rechnung für Israel präsentieren sie dann in zehn Jahren. auf de Marktplatz

Dann jammern Sie aber blos nicht rum, nahal.


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#1434

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 23:14
von vk64
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Zitat von: NAHAL 

Also, gebt Euch Mühe, redlich zu beliben, auch wenn es Euch verdammt schwer fällt.
Ist es redlich, die Blockade des Gazastreifens, die international als Verbreche gegen die Mnschlichkeit gebrandmarkt wird, zu verharmlosen?

Ich glaube schon, dass es Dir schwerfällt, einzuräumen, dass der jüdische Staat hier ein Verbrechen gegen die Menschlickeit begeht.Ich glaube sogar, dass Du Dich dafür schämst.

Natürlich, es ist verdammt schwer für Dich, Dir einzugestehen, wohin der jüdische Staat abgedriftet ist. Aber, nahal, es ist so- und Du weißt es; also, sei endlich auch wieder redlich.


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#1435

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 23:36
von Maga (gelöscht)
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Zitat von:  
Nahal, Sie sind nicht im Recht. Wo ist Ihre Verantwortung für das was in Gaza geschieht?
Israel muss zu einer Position der Verantwortlichkeit gebracht werden und Menschen wie Sie müssen frühzeitig gegen Unrecht aufstehen. Sie müssen doch wissen, dass eine Position der Stärke aufgrund der Überzeugung, das ewige Opfer zu sein, in Wirklichkeit eine Position der Schwäche ist und in den Abgrund führen kann.
Aus Ihrer Position der Verantwortung ist es Ihre Pflicht, Kritik zuzulassen, wenn israelische Politik gegen ethische Gebote verstößt. Diese Position interpretiert auch jüdische Tradition die Menschenrechte universell zu achten.
In Deutschland standen für diese Tradition Moses Mendelssohn, Martin Buber und Leo Baeck.
MfG
s.

Dieses Posting ist so ganz anders als Ihre gestrigen Postings. Vieles kann ich unterschreiben.



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#1436

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 29.04.2010 23:43
von NI (gelöscht)
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Zitat von: vk64 Ist es redlich, die Blockade des Gazastreifens, die international als Verbreche gegen die Mnschlichkeit gebrandmarkt wird, zu verharmlosen?
.



UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel aufgefordert die Blockade zu beenden, von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" war dabei allerdings keine Rede.


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#1437

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 00:15
von vk64
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Zitat von: NI 
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat Israel aufgefordert die Blockade zu beenden, von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" war dabei allerdings keine Rede.

Er sprach davon, dass die Blockade "inakzeptables menschliches Leid" verursache. der Begriff "inakzeptabel" steht in der Sprache der UN-Diplomatie für die höchste Form der Missachtung einer Maßnahme.
http://www.tagesschau.de/ausland/nahost442.html

Sonstige Initativen zu harter Verurteilung der Blockade sind vor allem immer wieder am deutschen Widerspruch innerhalb der EU gescheitert.

Von Verbrechen gegen die Menschlichkeit sprachen zahlreiche andere Un-Gesandte und auch Staatschefs, ohne allerdings den -wenn überhaupt- großen Worten Taten folgen zu lassen.
Diesen Bericht sollte man schon mal durchlesen:
So auch Jimmy Carter`s Zitat, der es auf den Punkt gebracht hat(auch für Herrn Bergmann, S. 16)):
http://medico.de/media/bericht-gaza-das-grosse-versagen.pdf

Für nahal sicher interessant die Berichte über Unterernährung und erhöhte Sterblichkeit ( 12 % der Todesfälle von Kindern wegen Diarrhö aufgrund Trinkwasserverschmutzung, von Manbgelversorgung mit Trinkwassersprachen wir noch nicht)

Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen- hier findet vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein fürchterliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt, verübt von Israel und- unter Zwang- Ägypten; unter Mithilfe der USA, der EU, allen vorweg der Rechtsnachfolger des Naziregimes, die Bundesrepublik Deutschland, und anderen.


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#1438

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:31
von Landegaard | 16.571 Beiträge | 27566 Punkte


Zitat von: semipermeabel 
Gibt es einen unabhängigen?


Sagte ich doch schon: Wenn, dann wäre es die UNO. Und was die sagt, interessiert die Konfliktparteien gemeinhin mäßig. Auf wen berufen sich die engagierten Foristen, die von Motivationen, von Mord und Gegenwehr reden mit solchen Urteilen?



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#1439

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:38
von NAHAL (gelöscht)
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Zitat von:  
Nahal, Sie sind nicht im Recht. Wo ist Ihre Verantwortung für das was in Gaza geschieht?
Israel muss zu einer Position der Verantwortlichkeit gebracht werden und Menschen wie Sie müssen frühzeitig gegen Unrecht aufstehen. Sie müssen doch wissen, dass eine Position der Stärke aufgrund der Überzeugung, das ewige Opfer zu sein, in Wirklichkeit eine Position der Schwäche ist und in den Abgrund führen kann.
Aus Ihrer Position der Verantwortung ist es Ihre Pflicht, Kritik zuzulassen, wenn israelische Politik gegen ethische Gebote verstößt. Diese Position interpretiert auch jüdische Tradition die Menschenrechte universell zu achten.
In Deutschland standen für diese Tradition Moses Mendelssohn, Martin Buber und Leo Baeck.
MfG
s.


Verantwortung ist nicht eine eine-dimensionale Geschichte.
Ich lasse Kritik zu, wo ich diese für angebracht halte. Ich lasse das nicht nur zu, ich übe diese auch selbst.
Ihre Unterstellung (Ewiges Opfer) ist, wenigstens in meinem Falle, nicht angebracht. Lernen aus der Geschichte, auch die des eigenen Volkes, ist nicht nur nichts Negatives, sie ist Voraussetzung für die Gestaltung der Zukunft. Das beinhaltet auch einen teil der Verantwortung: Die Vernatwortung für sich selbst und füßr die Seinen.



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#1440

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:39
von Landegaard | 16.571 Beiträge | 27566 Punkte


Zitat von: NI 
Sind Sie denn Ulrike Putz? Wohl kaum. Auch weiß ich nicht was Sie mit der Geschichte beweisen wollen, schreibt doch Ulrike Putz weitgehend im Konjunktiv.
Aber zur Erweiterung Ihres Horizonts, ein Artikel den Ulrike Putz einen Tag vorher schrieb:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,602988,00.html


Kluge Erwiderung auf den Vorbeitrag, fast von nahalscher Qualität. Oje...



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#1441

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:40
von Landegaard | 16.571 Beiträge | 27566 Punkte


Zitat von: NI 
Schon wieder betrunken oder auf andere Art die Sinne vernebelt, werter Landegaard, Annonymus, Chefarzt, Patient, TI....Sie sollten wirklich mal eine Therapie in Erwägung ziehen.
Aber ok, wenn Sie es vorziehen, sich noch den Rest Respekt, der Ihnen von dem einen oder anderen entgegengebracht wird, zu verscherzen, dann schreiben Sie ruhig weiter solchen abartigen Unsinn. Meine Güte was für ein Würstchen.


Erbärmlich



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#1442

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:46
von Landegaard | 16.571 Beiträge | 27566 Punkte


Zitat von: sayada.b. 
Na, ich höre schon die Worte "das war Israel, die haben sich bloß als Ägypter ausgegeben..." Ist bei manchen doch eigentlich immer die gleiche Leier. Denn Israel ist schließlich immer schuld... :-((


Deshalb musst Du diese These auch schonmal in den Raum werfen...
Wohl damit schonmal klar ist, wer immer nicht schuld ist.



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#1443

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:54
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Landegaard 
Erbärmlich



Erbärmlich sind Ihre Beiträge. Möchten Sie Beispiele sehen?


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#1444

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 07:56
von Landegaard | 16.571 Beiträge | 27566 Punkte


Zitat von: guylux 
Sie tun so als ob alles Geld was nach Gaza kommt für Viagra ausgegeben würde .


Er hat bereits belegt und gezeigt, dass er keine neutrale Sicht hat. Davon unbenommen muss er nicht so tun, als ob das Geld, was Gaza zur Vermeidung des Hungers der Bevölkerung nur in Viagra investiert wird. Ich erinnere mich, davon gelesen zu haben. Verantwortlich dafür, das Geld auch nur zum Teil eher hierfür, als für Lebensmittel zu investieren, sind ausschließlich die Palis, die diese Entscheidung treffen. Denen gehören die Werkzeuge entfernt, für die sie Viagra einwerfen.
Mir ist dabei nicht so wichtig, zu welchem Anteil das geschieht. Dass es geschieht, während ein paar Kilometer weiter gehungert wird, reicht mir.


Zitat von: guylux 
Aber vielleicht könnter wir zwei uns auch darüber unterhalten , ob es nicht besser wäre
Israel , anstatt 3 Milliarden aus den USA , noch ein parr zusätzliche Phosphorbomben zu liefern .
So aus Menschlichkeit .


Das ist eine Ablenkung :)



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#1445

RE: Graffitykunst

in Politik 30.04.2010 07:59
von Landegaard | 16.571 Beiträge | 27566 Punkte


Zitat von: sayada.b. 
Können wir uns darauf verständigen, daß es auf beiden Seiten Holzköpfe und eben auch Hass gibt?


Ich bin unmoralisch oder besoffen, wenn ich versuche, diese simple Erkenntnis ins Gedächtnis zu rufen...



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#1446

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 08:04
von NI (gelöscht)
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Zitat von: vk64 
Er sprach davon, dass die Blockade "inakzeptables menschliches Leid" verursache. der Begriff "inakzeptabel" steht in der Sprache der UN-Diplomatie für die höchste Form der Missachtung einer Maßnahme.


Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen- hier findet vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein fürchterliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt, verübt von Israel und- unter Zwang- Ägypten; unter Mithilfe der USA, der EU, allen vorweg der Rechtsnachfolger des Naziregimes, die Bundesrepublik Deutschland, und anderen.



Sie sollten Dem Generalsekretär der Vereinten Nationen nicht irgendetwas unterstellen das er nicht gesagt hat. Ban Ki Moon sprach nicht, wie Sie unterstellen, von einem "Verbrechen gegen die Menschlichkeit"; hätte er es so ausdrücken wollen, dann hätte er das auch getan.


Ban Ki Moon hat sich aber auch noch zu anderen Vorgängen in der Region geäußert.
Zitat Tagesschau.de:

>Ban verurteilte die jüngsten Kassam-Raketenangriffe extremistischer Gruppierungen und betonte, jede Form der Gewalt sei unzulässig.<


Zitat von: vk64 



Sie können es drehen und wenden, wie Sie wollen- hier findet vor den Augen der Weltöffentlichkeit ein fürchterliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit statt, verübt von Israel und- unter Zwang- Ägypten; unter Mithilfe der USA, der EU, allen vorweg der Rechtsnachfolger des Naziregimes, die Bundesrepublik Deutschland, und anderen.



Sie können es drehen und wenden wie Sie wollen, außer Ihnen und der palästinensischen Propaganda, die ja auch schon mal Tote erfindet, redet niemand solchen Unsinn.


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#1447

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 08:05
von sayada.b. | 8.577 Beiträge | 13410 Punkte


Zitat von: Landegaard 
Deshalb musst Du diese These auch schonmal in den Raum werfen...
Wohl damit schonmal klar ist, wer immer nicht schuld ist.


Lieber Holger, laß bitte solche Unterstellungen weg, okay? Ich bin keine Verfechterin der These, Israelis = ein Volk von Unschuldslämmern! Und natürlich ist keiner immer unschuldig! Aber eben auch nicht der ewige Buhmann ...


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#1448

RE: Graffitykunst

in Politik 30.04.2010 08:05
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Landegaard 
Ich bin unmoralisch oder besoffen, wenn ich versuche, diese simple Erkenntnis ins Gedächtnis zu rufen...



Nein das sind Sie wenn Sie eben genau so schreiben, also unmoralisch und besoffen.


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#1449

RE: Graffitykunst

in Politik 30.04.2010 08:07
von sayada.b. | 8.577 Beiträge | 13410 Punkte


Zitat von: Landegaard 
Ich bin unmoralisch oder besoffen, wenn ich versuche, diese simple Erkenntnis ins Gedächtnis zu rufen...


Was soll das? Bist Du auf Krawall gebürstet? Dann such Dir jemand anderen zum Spielen - ich habe darauf keine Lust!
Ich habe fertig.


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#1450

RE: Wie umgehen mit Israels Besatzungspolitik

in Politik 30.04.2010 08:07
von semipermeabel (gelöscht)
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Zitat von: NAHAL 
Verantwortung ist nicht eine eine-dimensionale Geschichte.
Ich lasse Kritik zu, wo ich diese für angebracht halte. Ich lasse das nicht nur zu, ich übe diese auch selbst.
Ihre Unterstellung (Ewiges Opfer) ist, wenigstens in meinem Falle, nicht angebracht. Lernen aus der Geschichte, auch die des eigenen Volkes, ist nicht nur nichts Negatives, sie ist Voraussetzung für die Gestaltung der Zukunft. Das beinhaltet auch einen teil der Verantwortung: Die Vernatwortung für sich selbst und füßr die Seinen.

Innerhalb dieses Themas "Umgang mit..." sehe ich Bedarf an Verantwortung auf beiden Seiten.
Wer wofür verantwortlich/ schuldig woran ist- bringt die Lösung nicht.
Jeder Konflikt kocht weiter, wenn die Beteiligten sich nicht besinnen.


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