#14201

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 11:51
von Gegen Gewalt
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Zitat von: guylux 
Es ging um ein TODESURTEIL wegen Landverkauf in der Westbank im April 2009 . Das TODERSURTEIL wurde von NI beanstandet ( zu Recht ).
Von Todesurteil steht in der Zeitung mit dem heutigen Datum rein gar nichts . Der Ausdruck " Kalter Kaffee " ist und bleibt total berechtigt und widerlegt ist gar nichts .
Die tendenziösen Beiträge können Sie auf den letzten beiden Seiten des Forums selbst nachlesen .
Den jetzt von Ihnen verlinkten Artikel habe Ich nicht als tendenziös bezeichnet , Ich kannte ihn ja gar nicht !
Wenn Sie meinen Beitrag zuerst ganz gelesen hätten , anstatt direkt in die Tasten zu hauen , hätten Sie mitgekriegt , dass Ich das Verbot von Landverkauf an Mitglieder einer Besazungsmacht durchaus nachvollziehen kann und auch geschrieben warum .
In Frankreich z.B wurden nach dem Krieg Franzosen ins Gefängnis geworfen weil sie mit den deutschen Besatzern zusammen gearbeitet hatten . Diese Leut nannte man Kollaborateure .
Die PA sieht Landverkauf an Mitglieder der Besatzungsmacht nun mal als Kollaboration an .
Das mögen Sie falsch finden , Sie werden aber auch ( vielleicht ) verstehen , dass Ihre Meinung nicht überall Zustimmung findet , die PA eine gewisse Entscheidungsfreiheit hat und eben anders denkt als Sie .


Einer der großen Immobilien-Haie in Westjordanland ist Arieh King, Gründer der umstrittenen "Israel Land Fund". Er kauft "verschleiert" Land und Grundstücke von Palästinensern, um sie an Juden, die im Ausland leben zu verkaufen. Seine Leute verteilen Flugblätter mit Adresse und Telefonnummer, zur Zeit vor allem in Ost-Jerusalem.
Arieh King ermutigt die Palästinensern auch zu Emigartion und bietet ihnen Jobs im Ausland - Südafrika, Kanada, Rumänien, Guatemala etc.
http://www.israellandfund.com/en-us/abou...-behind-ilf.htm


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#14202

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 11:57
von Gegen Gewalt
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Zitat von: Gegen Gewalt 
Einer der großen Immobilien-Haie in Westjordanland ist Arieh King, Gründer der umstrittenen "Israel Land Fund". Er kauft "verschleiert" Land und Grundstücke von Palästinensern, um sie an Juden, die im Ausland leben zu verkaufen. Seine Leute verteilen Flugblätter mit Adresse und Telefonnummer, zur Zeit vor allem in Ost-Jerusalem.
Arieh King ermutigt die Palästinensern auch zu Emigartion und bietet ihnen Jobs im Ausland - Südafrika, Kanada, Rumänien, Guatemala etc.
http://www.israellandfund.com/en-us/abou...-behind-ilf.htm


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-71892514.html


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#14203

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 12:53
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Ich habe mir heute morgen die letzten 2 Seiten im Forum angesehen und stelle fest :
1. BEIDE Seiten verlinken Artikel deren tendenziöse Ausrichtungen offensichtlich sind .



Ach ja, was ist daran "tendenziös"? Es ist eine kurze Nachricht, tendenziös wäre es diesse zu unterdrücken:

http://www.shortnews.de/id/762384/Westjo...kauf-an-Israeli


Zitat von: guylux 
2. Foristen auf BEIDEN Seiten sind immer noch der Meinung dass wüste Beschimpfungen einem Argument zusätzliches Gewicht verleihen. Tun sie nicht , sie qualifizieren nur den Schreiber als nicht sehr intelligenten Menschen ohne Kinderstube und ohne Niveau .



Entschuldigen Sie, dass ich Sie da auf eine gewisse Einäugigkeit Ihrerseits hinweisen muss, aber ich hatte den Foristen nicht beleidigt sondern nur die Tatsachen angesprochen.


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#14204

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 12:56
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Gegen Gewalt 
Einer der großen Immobilien-Haie in Westjordanland ist Arieh King, Gründer der umstrittenen "Israel Land Fund". Er kauft "verschleiert" Land und Grundstücke von Palästinensern, um sie an Juden, die im Ausland leben zu verkaufen.



Was sollte er anderes tun, wenn der Verkäufer ansonsten von einem rassistischen Gesetz mit dem Tod bedroht wird. Wollen Sie den Paläsinensern verwehren, ihr Land an den zu verkaufen der den besten Preis zu zahlen bereit ist?



zuletzt bearbeitet 04.09.2010 12:58 | nach oben springen

#14205

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:07
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: NI 
Was sollte er anderes tun, wenn der Verkäufer ansonsten von einem rassistischen Gesetz mit dem Tod bedroht wird. Wollen Sie den Paläsinensern verwehren, ihr Land an den zu verkaufen der den besten Preis zu zahlen bereit ist?

Es gibt wie gesagt etliche Länder in der Welt , wo an generell an Ausländer kein Land verkauft werden darf.
Was daran rassisitisch sein soll , müssten Sie mir eventuell erklären , umsomehr es sich hier um Verkauf an Angehörige einer Besatzungsmacht handelt .


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#14206

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:16
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Ja, man kann es durchaus als frech bezeichnen. ;)
Soviel zu Deinen Märchen von der "friedlich prosperierenden Westbank". Ich denke nicht, dass man Norbert Blüm als Extremisten bezeichnen kann:
http://www.youtube.com/watch?v=0YJesjFd_Us
Und wenn sie noch nicht gestorben sind...

Zum Thema "prosperierend :
Durchnittsverdienst jährlich pro Kopf :
Westbank : 3000$
Israel : 30.000$


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#14207

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:27
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Es gibt wie gesagt etliche Länder in der Welt , wo an generell an Ausländer kein Land verkauft werden darf.


Beispiele?


Zitat von: guylux 

Was daran rassisitisch sein soll , müssten Sie mir eventuell erklären , umsomehr es sich hier um Verkauf an Angehörige einer Besatzungsmacht handelt .


Alle Nichtmuslime sind Angehörige einer Besatzungsmacht? Und so ein Gesetz, selbst wenn es nur den Verkauf an Juden, die ja auch nicht alle Angehörige einer Besatzungsmacht sind, ist nicht rassistisch? Wie soll man Sie noch ernst nehmen?


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#14208

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:28
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: NI 
Was sollte er anderes tun, wenn der Verkäufer ansonsten von einem rassistischen Gesetz mit dem Tod bedroht wird. Wollen Sie den Paläsinensern verwehren, ihr Land an den zu verkaufen der den besten Preis zu zahlen bereit ist?

Wenn ein Deutscher Land in Frankreich kauft, dann tut er es, um in Frankreich leben zu können, nicht um ein Stück Deutschland daraus zu machen.



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#14209

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:35
von nahal
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Zitat von: guylux 
Es gibt wie gesagt etliche Länder in der Welt , wo an generell an Ausländer kein Land verkauft werden darf.
Was daran rassisitisch sein soll , müssten Sie mir eventuell erklären , umsomehr es sich hier um Verkauf an Angehörige einer Besatzungsmacht handelt .


Sie behaupten doch, des Lesens mächtig zu sein. Es heißt, man dürfe an "Juden" nciht verkaufen.
Da man annimt, Sie können doch lesen, muss es an ein anderes Defizit liegen.


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#14210

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:36
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Es gibt wie gesagt etliche Länder in der Welt , wo an generell an Ausländer kein Land verkauft werden darf.
Was daran rassisitisch sein soll , müssten Sie mir eventuell erklären , umsomehr es sich hier um Verkauf an Angehörige einer Besatzungsmacht handelt .

Da Ich die manuelle Zitierfunktion nicht beherrsche antworte Ich auf Ihr Post :
Im Oman z.B kann ein Ausländer kein Land kaufen , es gibt aber noch andere Länder , Sie können die selbst googeln.
Wo steht denn , dass in der Westbank Land an Nicht-Muslime nicht verkauft werden darf ?
Beleg bitte .
Der Post von Nahal sprach explizit vom Verbot an Juden zu verkaufen !


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#14211

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:36
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Wenn ein Deutscher Land in Frankreich kauft, dann tut er es, um in Frankreich leben zu können, nicht um ein Stück Deutschland daraus zu machen.


Nun, er wird es sich so gestalten wie er es für richtig hält und wie es Gesetze und Vorschriften in Frankreich zulassen. Wo ist Ihr Problem.



zuletzt bearbeitet 04.09.2010 13:40 | nach oben springen

#14212

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:39
von nahal
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Zitat von: guylux 

Der Post von Nahal sprach explizit vom Verbot an Juden zu verkaufen !


Und DAS erdreisten sich als "nicht rassistisch" zu bezeichnen. :-))

Das entsprechende Gesetz wurde aus dem jordanischem Recht übernommen. Nicht mit "Siedlungen", einfach arabisches Rassismus.


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#14213

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:42
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: NI 
Nun, er wird es sich so gestalten wie er es für richtig hält und wie es Gesetze und Vorschriften in Frankreich zulassen. Wo ist Ihr Problem.

Das Problem sind die rassistisch expansionistischen israelische Regierungen.



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#14214

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:44
von NI (gelöscht)
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Zitat von: guylux 
Da Ich die manuelle Zitierfunktion nicht beherrsche antworte Ich auf Ihr Post :
Im Oman z.B kann ein Ausländer kein Land kaufen , es gibt aber noch andere Länder ,
!


Oman, interessant....aber haben Sie denn noch andere Beispiele?


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#14215

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:45
von NI (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Das Problem sind die rassistisch expansionistischen israelische Regierungen.


Ach ja, welche genau meinen Sie da, die ein Gesetz der PA erfordern, das den Landverkauf an Nichtmuslime mit dem Tod bestraft?


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#14216

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 13:56
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: NI 
Ach ja, welche genau meinen Sie da, die ein Gesetz der PA erfordern, das den Landverkauf an Nichtmuslime mit dem Tod bestraft?

Was Länder innerhalb ihrer Grenzen machen, interessiert mich nicht. Ich habe aber etwas gegen Staaten, die anderer Leute Land wegnehmen. Deren Regierungen dies mit Verlogenheit und Gewalt vorantreiben.
Die Welt wacht inzwischen offenbar auf. Noch wird die Wahrheit und der Unmut oft unterdrückt. Die Reaktionen weltweit zeigen aber, dass die Welt dieses bewusst und kaltblütig inszenierte Unrecht nicht weiter toleriert.

http://i56.tinypic.com/280ttas.jpg



zuletzt bearbeitet 04.09.2010 13:58 | nach oben springen

#14217

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 14:08
von NI (gelöscht)
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Zitat von: NI 
Ach ja, welche genau meinen Sie da, die ein Gesetz der PA erfordern, das den Landverkauf an Nichtmuslime mit dem Tod bestraft?


Zitat von: Hans Bergman 
Was Länder innerhalb ihrer Grenzen machen, interessiert mich nicht. Ich habe aber etwas gegen Staaten, die anderer Leute Land wegnehmen. Deren Regierungen dies mit Verlogenheit und Gewalt vorantreiben.



Nun wie ich sehe ist Ihnen außer dem üblichen Bergmanschen Geschwafel dazu nichts eingefallen.


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#14218

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 15:07
von nahal
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Herr Forumsbetreiber,

Da man die Hoffnung an die Fähigkeit eines jeden Menschen, lernfähig zu sein, auch für solche vom Schicksal beladenen, wie Sie einer sind, hier ienen kleinen, verkürzten Exkurs in die Geschichte, um in Ihre phantasivolle Sichteinschränkung bezüglich des Begriffes "Eigentum" etwas Licht zu bringen:

Das Osmanische Reich hat den I WK verloren. Bis zu diesem Zeitpunkt lag das gesamte Gebiet, dass unser Thema ist, unter seiner Souveranität.
Im Rahmen der Nachkriegsordnung hat der Völkerbund (Vörgänger der heutigen UN) dem britischen Königreich das Mandat über ein Gebiet übertragen, welches man als "Palästina" bezeichnte, übertragen. Dieses Gebiet (und jetzt kommt es, Herr Forumsbetreiber) umfasste nicht nur das heutige Israel Gaza und die Westbank, sondern a bissle mehr. Dazu gehörte auch das gesamte heutige Jordanien und die Golanhöhen.
Diese rechtverbindliche, völkerrechtliche Einigung wurde am 24.4.1920 ratifiziert.

Dieses Mandat war eindeutig auch unter der Vorgabe vergeben, in dieses Gebiet eine Heimstatt des jüdischen Volkes zu ermöglcihen und zu befördern:

" “When it is asked what is meant by the development of the Jewish National Home in Palestine, it may be answered that it is not the imposition of a Jewish nationality upon the inhabitants of Palestine as a whole, but the further development of the existing Jewish community, with the assistance of Jews in other parts of the world, in order that it may become a centre in which the Jewish people as a whole may take, on grounds of religion and race, an interest and a pride. But in order that this community should have the best prospect of free development and provide a full opportunity for the Jewish people to display its capacities, it is essential that it should know that it is in Palestine as of right and not on sufferance.”

Winston Churchill
British Secretary of State for the Colonies
June 1922"

Aber die UK hatte einen WK-I "Partner". Dieser wollte sich nicht so leicht abspeisen und hatte einige Ansprüche. Die UK wollte keinen Streit un übergab Frankreich die Golanhöhen dem französischen Syrien-Libanon-Mandat. Dieses "Geschenk" wurde nie vom Volkerbund genehmigt oder abgestimmt.

Die UK hatte aber auch zusätzliche Interessen. Somit übergab UK einem "befreudeten Scheik" das gesamte Gebiet östlich des Jordans.

Nach diesen zwei "Schenkungen" trat das "Mandat Palästina" in Kraft.

Hier zwei Artikel dieses völkerrechtlich verbindlichen Dokuments:

" Article 2.

The Mandatory shall be responsible for placing the country under such political, administrative and economic conditions as will secure the establishment of the Jewish national home, as laid down in the preamble, and the development of self-governing institutions, and also for safeguarding the civil and religious rights of all the inhabitants of Palestine, irrespective of race and religion."

Article 6.
The Administration of Palestine, while ensuring that the rights and position of other sections of the population are not prejudiced, shall facilitate Jewish immigration under suitable conditions and shall encourage, in co-operation with the Jewish agency referred to in Article 4, close settlement by Jews on the land, including State lands and waste lands not required for public purposes. "

Wenn Sie sich Mühen machen, könnten Sie schnell feststellen, wie Großbritanien schon vor der Unterzeichnung dieses Mandates, Vertragsbrpchig wurde:

" Article 5.

The Mandatory shall be responsible for seeing that no Palestine territory shall be ceded or leased to, or in any way placed under the control of the Government of any foreign Power. "

Somit ist eindeutig klar, dass Juden das RECHT hatten (völkerrechtlich sanktioniert), die öminösen Bergmannischen "Siedlungen" überall im britischen Mandatsgebiet zu bauen.

Sind die Vorgaben des "Palästina Mandates" rechtlich beendet?
NEIN.
Artikel 80 der UN-Charta besagt explizit das Weiterbestehen dieses Rechtes.
In drei Grundsatz-Meinungen hat dieses auch die International Court of Justice bestätigt:
Juli 11, 1950:
Juni 21, 1971:
Juli 9, 2004:

Fazit:
Juden haben DAS RECHT, überall im Gebiets des Mandats zu siedeln.
Das schliesst sowohl Gaza, Golan und die Westbank ein.

Im Rahmen eines Friedensvertrages mit der arabischen Bevölkerung Palästinas, ist die israelische Regierung bereit, auf dieses Recht zu verzichten und das Siedlungsrecht auf die in diesem Friedensvertag festgelegten Grenzen zu beschränken. Faktisch bedeutet das, das Israel in den grenzen des Waffelstillstandslinien von 1948 mit einigen Änderungen (die Siedlungsblöcken, Gebietsausgleich, Gaza-Westbank-Korridor).
Diese Grenzfestlegung betrifft allein die gemeinsame Grenze Israels und des zukünftigen Palästinas.
Die Grenzen Israel-Syrien obliegen einem gesondertem Friedensvertrag zwischen diesen beiden Staaten, ausgehend vom Palästina-Mandat.


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#14219

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 15:31
von kein Name angegeben • ( Gast )
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Zitat von: nahal Herr Forumsbetreiber,
Da man die Hoffnung an die Fähigkeit eines jeden Menschen, lernfähig zu sein, auch für solche vom Schicksal beladenen, wie Sie einer sind, hier ienen kleinen, verkürzten Exkurs in die Geschichte, um in Ihre phantasivolle Sichteinschränkung bezüglich des Begriffes "Eigentum" etwas Licht zu bringen:
Das Osmanische Reich hat den I WK verloren. Bis zu diesem Zeitpunkt lag das gesamte Gebiet, dass unser Thema ist, unter seiner Souveranität.
Im Rahmen der Nachkriegsordnung hat der Völkerbund (Vörgänger der heutigen UN) dem britischen Königreich das Mandat über ein Gebiet übertragen, welches man als "Palästina" bezeichnte, übertragen. Dieses Gebiet (und jetzt kommt es, Herr Forumsbetreiber) umfasste nicht nur das heutige Israel Gaza und die Westbank, sondern a bissle mehr. Dazu gehörte auch das gesamte heutige Jordanien und die Golanhöhen.
Diese rechtverbindliche, völkerrechtliche Einigung wurde am 24.4.1920 ratifiziert.
Dieses Mandat war eindeutig auch unter der Vorgabe vergeben, in dieses Gebiet eine Heimstatt des jüdischen Volkes zu ermöglcihen und zu befördern:
" “When it is asked what is meant by the development of the Jewish National Home in Palestine, it may be answered that it is not the imposition of a Jewish nationality upon the inhabitants of Palestine as a whole, but the further development of the existing Jewish community, with the assistance of Jews in other parts of the world, in order that it may become a centre in which the Jewish people as a whole may take, on grounds of religion and race, an interest and a pride. But in order that this community should have the best prospect of free development and provide a full opportunity for the Jewish people to display its capacities, it is essential that it should know that it is in Palestine as of right and not on sufferance.”
Winston Churchill
British Secretary of State for the Colonies
June 1922"
Aber die UK hatte einen WK-I "Partner". Dieser wollte sich nicht so leicht abspeisen und hatte einige Ansprüche. Die UK wollte keinen Streit un übergab Frankreich die Golanhöhen dem französischen Syrien-Libanon-Mandat. Dieses "Geschenk" wurde nie vom Volkerbund genehmigt oder abgestimmt.
Die UK hatte aber auch zusätzliche Interessen. Somit übergab UK einem "befreudeten Scheik" das gesamte Gebiet östlich des Jordans.
Nach diesen zwei "Schenkungen" trat das "Mandat Palästina" in Kraft.
Hier zwei Artikel dieses völkerrechtlich verbindlichen Dokuments:
" Article 2.
The Mandatory shall be responsible for placing the country under such political, administrative and economic conditions as will secure the establishment of the Jewish national home, as laid down in the preamble, and the development of self-governing institutions, and also for safeguarding the civil and religious rights of all the inhabitants of Palestine, irrespective of race and religion."
Article 6.
The Administration of Palestine, while ensuring that the rights and position of other sections of the population are not prejudiced, shall facilitate Jewish immigration under suitable conditions and shall encourage, in co-operation with the Jewish agency referred to in Article 4, close settlement by Jews on the land, including State lands and waste lands not required for public purposes. "
Wenn Sie sich Mühen machen, könnten Sie schnell feststellen, wie Großbritanien schon vor der Unterzeichnung dieses Mandates, Vertragsbrpchig wurde:
" Article 5.
The Mandatory shall be responsible for seeing that no Palestine territory shall be ceded or leased to, or in any way placed under the control of the Government of any foreign Power. "
Somit ist eindeutig klar, dass Juden das RECHT hatten (völkerrechtlich sanktioniert), die öminösen Bergmannischen "Siedlungen" überall im britischen Mandatsgebiet zu bauen.
Sind die Vorgaben des "Palästina Mandates" rechtlich beendet?
NEIN.
Artikel 80 der UN-Charta besagt explizit das Weiterbestehen dieses Rechtes.
In drei Grundsatz-Meinungen hat dieses auch die International Court of Justice bestätigt:
Juli 11, 1950:
Juni 21, 1971:
Juli 9, 2004:
Fazit:
Juden haben DAS RECHT, überall im Gebiets des Mandats zu siedeln.
Das schliesst sowohl Gaza, Golan und die Westbank ein.
Im Rahmen eines Friedensvertrages mit der arabischen Bevölkerung Palästinas, ist die israelische Regierung bereit, auf dieses Recht zu verzichten und das Siedlungsrecht auf die in diesem Friedensvertag festgelegten Grenzen zu beschränken. Faktisch bedeutet das, das Israel in den grenzen des Waffelstillstandslinien von 1948 mit einigen Änderungen (die Siedlungsblöcken, Gebietsausgleich, Gaza-Westbank-Korridor).
Diese Grenzfestlegung betrifft allein die gemeinsame Grenze Israels und des zukünftigen Palästinas.
Die Grenzen Israel-Syrien obliegen einem gesondertem Friedensvertrag zwischen diesen beiden Staaten, ausgehend vom Palästina-Mandat.


Sie schreiben zionistischen Unsinn und ..... wissen es.


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#14220

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 15:35
von nahal
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Zitat von:  
Sie schreiben zionistischen Unsinn und ..... wissen es.


Welcher der Anonymi sind Sie? Der Idiot, der Kretin, oder der Schwachsinnige?

Sollten Sie etwas zu schreiben haben, kommen Sie auc´s der Dunkelheit und bringen Argumente, Fakten oder sonstwas.

Lassen Sie sich auch sagen, dass Unsinn keine weitere Charakterisierung braucht.


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#14221

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 15:44
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: nahal 
...Im Rahmen eines Friedensvertrages mit der arabischen Bevölkerung Palästinas, ist die israelische Regierung bereit, ...

Die verlogene Politik Israels, die religiöse Extremisten und Krisengewinnler bei ihren Raubzügen mit Gewalt unterstützt wird durch ihre Claqueure auch nicht besser.



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#14222

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 15:49
von nahal
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Zitat von: Hans Bergman 
Die verlogene Politik Israels, die religiöse Extremisten und Krisengewinnler bei ihren Raubzügen mit Gewalt unterstützt wird durch ihre Claqueure auch nicht besser.


Nicht nur blöd, Herr Forumsbetreiber, Sie sind auch ausgesprochen unverschämt.
Ich habe versucht, sachlich zu erklären, wie die Rechtslage ist.
Dass Sie nur imstande sind, mit Ihrer Idiotie darauf zu reagieren, ist ekelhaft.


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#14223

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 16:07
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von:  
Sie schreiben zionistischen Unsinn und ..... wissen es.

Aha! Völkerbund und UN - alles Zionisten? Wohl kaum.



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#14224

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 16:10
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Und DAS erdreisten sich als "nicht rassistisch" zu bezeichnen. :-))
Das entsprechende Gesetz wurde aus dem jordanischem Recht übernommen. Nicht mit "Siedlungen", einfach arabisches Rassismus.

Da die Juden Bestzungsmacht sind , ist das allerdings NICHT rassisitisch !


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#14225

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 04.09.2010 16:26
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Nicht nur blöd, Herr Forumsbetreiber, Sie sind auch ausgesprochen unverschämt.
Ich habe versucht, sachlich zu erklären, wie die Rechtslage ist.
Dass Sie nur imstande sind, mit Ihrer Idiotie darauf zu reagieren, ist ekelhaft.

Ihre Erklärung der "Rechtslage " wird von einem verschwindend kleinen radikal zionistischen Kreis getragen .
Ich möcht gerne wissen wie Ihre "Rechtslage" mit der UN Resolution 181 in Einklang zu bringen ist welche besagt :
"The General assembly passed resolution 181 , partitioning Palestine into 2 states , one Jewish and one Arab . Judea, Smaria , Jerusalem and..... were NOT included in the Jewish state .


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