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#13126
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:58von Willie (gelöscht)
Zitat von: Lea S.
Nein, Sie können mich nicht ärgern.
Es geht ja nicht darum, ob ich das kann -das ist ja wieder eine Sache fuer sich- sondern, dass sie sich aergern. Darueber schrieb ich.
Und auch darueber, dass diese Aerger wohl von ihrer eigenen Erwartungshaltung stammt, d.h. dass sie sich ueber sich selbst aergern.
Dafür sind Sie einfach zu komisch!
Soll das nun heissen sie erfreuen sich an meinen Postings? Das waere prima. Denn dann helfe ich ihnen ja quasi (wieder ein Fremdwort!), ihren Aerger zu ueberwinden. ;-)
zuletzt bearbeitet 24.08.2010 01:04 |
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#13127
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:59von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Lea S.
Was haben die Palästinenser daran verschuldet, dass fremde Einwanderer auf Ihren Feldern arbeiten?
O, vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass vor nicht langer Zeit die heutigen Palästinenser zusammen mit ihren arabischen Brüdern dafür plädiert haben, sämtliche Juden buchstäblich ins Meer treiben zu wollen - und diesem Wollen mit der Waffe in der Hand tatkräftig Nachdruck verliehen haben - egal, ob die eingewanderten Juden legal Land von den örtlichen Landbesitzern erworben hatten, bis dahin nicht genutztes Land urbar gemacht hatten oder gar seit Jahrhunderten dort ansässig waren.
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#13128
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 01:02von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
O, vielleicht hat es damit etwas zu tun, dass vor nicht langer Zeit die heutigen Palästinenser zusammen mit ihren arabischen Brüdern dafür plädiert haben, sämtliche Juden buchstäblich ins Meer treiben zu wollen - und diesem Wollen mit der Waffe in der Hand tatkräftig Nachdruck verliehen haben - egal, ob die eingewanderten Juden legal Land von den örtlichen Landbesitzern erworben hatten, bis dahin nicht genutztes Land urbar gemacht hatten oder gar seit Jahrhunderten dort ansässig waren.
Immer wieder der gleiche, einseitige Sermon.
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#13130
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 01:18von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Lea S.
Hab ich bisher auch nicht behauptet. Mit stinkt es nur, dass - um den Staat Israel reinzuwaschen - die Fehler der umliegenden Staaten so sehr angeprangert werden ohne aber zu bedenken, dass die gleichen Fehler in Israel selbst auch gemacht werden.
Nun ging diese Argumentation davon aus, dass ich ein paar Kriterien genannt hatte, die - so hat es selbst Herr Bergmann bestätigt - Merkmale einer klerikal-faschistischen Diktatur ausmachen und die nicht nur das Franco-Spanien kennzeichneten, sondern mehr noch das Hamas-Regime in Gaza - nicht aber auf Israel zutreffen. Korruption ist eine gänzlich andere Kategorie, da sie nicht oder kaum mit Gewaltausübung verbunden ist. Wenn Siemens weltweit schmiert, um Aufträge zu erhalten, so ist das nicht mit Mord an politischen Opponenten zu vergleichen.
Jaja, Sie werden sagen, Israel habe politische Opponenten in Gaza und den West-Banks umgebracht. Das jedoch hat wiederum nichts mit Korruption zu tun, sondern damit, dass solche Opponenten explizit gewaltbereit gegen Israel gehandelt haben.
Sie sollten sich also genauer überlegen, was Ihnen "stinkt".
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#13131
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 01:26von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Lea S.
Immer wieder der gleiche, einseitige Sermon.
Wirklich schade, dass Ihnen nicht mehr als Antwort dazu einfällt. Und noch viel bedauerlicher, dass Sie ein paar grundlegende Erkenntnisse ausblenden, ohne die zu realisieren ein fruchtbarer und ergebnisorientierter Dialog zwischen Israel und den Palästinensern kaum möglich ist. Bereits an anderem Orte wurde darauf verwiesen, dass der Verzicht auf die Vernichtungspropaganda seitens der Palästinenser gegenüber Israel ein wesentlicher Grundstein für weitreichende Zugeständnisse Isreals ist - nicht als Vorbedingung, sondern als Teil der Verhandlungen.
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#13132
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 01:27von Willie (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
Was soll das denn:Nicht jede "Analyse " ist für Jedermann gedacht?
Genau das, was es besagt. Noch einfacher und direkter kann ich es nicht ausdruecken.
Wenn das Zeug veröffentlicht wird, erwarte ich, dass es in für Jedermann verständlichen Worten verfasst ist wahrlich keine unbillige Forderung.
Soweit es deine Forderung betrifft, habe ich Neuigkeiten fuer dich: Auf dich und deine Forderungen hoert niemand -dafuer bist du irrelevant.
Und bezueglich deiner Erwartungen: Erwarten kannst du soviel bis du blau anlaeufst. Es aendert sich nichts deinetwegen. Wegen dir und deinen Erwartungen wird man sich nicht auf den dir genehmen Level hinabbegeben, nur weil du den fuer dein Verstaendnis brauchst. Man wird es nicht -deiner Irrelevanz wegen.
Und grade das Militär hat sich nicht hinter einem Fachchinesisch zu verstecken, sondern sich in einer klaren allgemeinverständlichen Sprache auszudrücken, nicht in Kürzeln nicht in Euphemismen. Und das ist sogar möglich!
Noch mehr Neuigkeiten: Auch da laeuft die Realitaet dir laengst davon. Du kannst folgen oder zurueckbleiben. Und das ist das Einzige zwischen dem du waehlen kannst.
O Willie, Deine Vorstellungen von dem Bericht über die materielle Einsatzbereitschaft eines militärischen Grossverbandes sind nun wirklich nicht nur arg naiv sondern leider auch gänzlich unprofessionell.
Du behauptetest es gerne -und bereits mehrfach. Aber "wissen' -wissen- weisst du davon nichts. Das kannst du naemlich garnicht. Weil ich ueber 'meine Vorstellungen' dazu nichts schrieb. Deswegen.
Das ist der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Sollte einem alten Generalstaebler ja eigentlich nicht ganz unbekannt sein, eh? Eigentlich.:-)
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#13134
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 01:40von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Maga
Das Problem ist doch, dass diejenigen Länder, in denen die Vertreibungen erfolgten, entweder kein Geld haben (Ägypten, Syrien, Jemen) oder aber das Geld für den Aufbau des eigenen Landes brauchen (Irak), während es in den Ländern, die Geld haben (Saudi-Arabien, die Emirate und der Oman), keine oder kaum Vertreibungen gab. Warum sollte etwa der Emir von Abu Dhabi für eine Schuld zahlen, die weder er noch einer seiner Vorgänger zu verantworten hat. Ich glaube, das gesamte Konstrukt krankt daran. Es wäre besser, auf "Schuldenaustausche" zu verzichten und an den Eigennutz der Parteien zu appellieren, dass die Dividende für den Aufbau Palästinas ein Akt der Stabilisierung des Nahen Ostens wäre. Aber ich glaube nicht an den Erfolg der Verhandlungen, so dass sich das alles erübrigen wird...
Sicherlich werden sich Ägypten, Syrien, Jordanien nicht an "Lastenausgleichszahlungen" an vertriebene Palästinenser beteiligen. Witzigerweise hat ja vor gar nicht langer Zeit ein ägyptischer Historiker ja sogar Ausgleichszahlungen für den Auszug der Juden aus Ägypten unter den Pharaonen gefordert - und der meinte das durchaus ernst.
Die wohlhabende arabischen Staaten könnten aber durchaus ein Interesse daran haben, mit Investitionszusagen die Wirtschaft in den Westbanks zu fördern, nicht nur des Profites wegen, sondern gleichzeitig zur Imagepflege. Das wären natürlcih keine direkten Zahlungen an die Flüchtlinge, aber ein Beitrag zur Prosperität der West-Banks und möglicherweise auch Gazas, die indirekt den Flüchtlingen zugute käme.
Die Zweifel an dem Erfolg der Verhandlungen sind berechtigt, ein "Erfolg" wäre zZt. nur für die West-Banks denkbar und da bleiben Zweifel, ob die PA einen solchen Teilerfolg gegenüber ihren inneren Gegnern durchsetzen und verkaufen kann.
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#13135
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 01:47von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Willie
Genau das, was es besagt. Noch einfacher und direkter kann ich es nicht ausdruecken.
Wenn das Zeug veröffentlicht wird, erwarte ich, dass es in für Jedermann verständlichen Worten verfasst ist wahrlich keine unbillige Forderung.
Soweit es deine Forderung betrifft, habe ich Neuigkeiten fuer dich: Auf dich und deine Forderungen hoert niemand -dafuer bist du irrelevant.
Und bezueglich deiner Erwartungen: Erwarten kannst du soviel bis du blau anlaeufst. Es aendert sich nichts deinetwegen. Wegen dir und deinen Erwartungen wird man sich nicht auf den dir genehmen Level hinabbegeben, nur weil du den fuer dein Verstaendnis brauchst. Man wird es nicht -deiner Irrelevanz wegen.
Und grade das Militär hat sich nicht hinter einem Fachchinesisch zu verstecken, sondern sich in einer klaren allgemeinverständlichen Sprache auszudrücken, nicht in Kürzeln nicht in Euphemismen. Und das ist sogar möglich!
Noch mehr Neuigkeiten: Auch da laeuft die Realitaet dir laengst davon. Du kannst folgen oder zurueckbleiben. Und das ist das Einzige zwischen dem du waehlen kannst.
O Willie, Deine Vorstellungen von dem Bericht über die materielle Einsatzbereitschaft eines militärischen Grossverbandes sind nun wirklich nicht nur arg naiv sondern leider auch gänzlich unprofessionell.
Du behauptetest es gerne -und bereits mehrfach. Aber "wissen' -wissen- weisst du davon nichts. Das kannst du naemlich garnicht. Weil ich ueber 'meine Vorstellungen' dazu nichts schrieb. Deswegen.
Das ist der Unterschied zwischen Anspruch und Wirklichkeit.
Sollte einem alten Generalstaebler ja eigentlich nicht ganz unbekannt sein, eh? Eigentlich.:-)
Weisst Du was Willie? Back' Dir 'nen Ei über Dein Gezeter. Von nix 'ne Ahnung, aber düstere Sprüche kloppen. Und Deine Vorstellungen hast Du sehr präzise formuliert - lies es selber nach und geh' schlafen. Besser isses.
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#13136
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 02:03von Willie (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
Weisst Du was Willie?
Ja ich weiss 'was'. Ich weiss sogar viele 'was'.;-)
Back' Dir 'nen Ei über Dein Gezeter.
Bislang zeterst hier nur du. Wohl weil du deinen Lehrgang nicht genuegend gewuerdigt empfindest.;-)
Von nix 'ne Ahnung, aber düstere Sprüche kloppen.
Schreibst du da von dir? Soweit wuerde ich da nicht gehen. Noch nicht.:-)
Und Deine Vorstellungen hast Du sehr präzise formuliert
Waere es so, koenntest du mich zitieren. Das aber kannst du nicht. Deswegen bleibt dir nichts anderes uebrig als:
- lies es selber nach und geh' schlafen. Besser isses.
ein klassischer 'cop out of the loser'
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#13138
von kein Name angegeben • ( Gast )
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 07:53von kein Name angegeben • ( Gast )
Zitat von: GeorgeF
Nun ging diese Argumentation davon aus, dass ich ein paar Kriterien genannt hatte, die - so hat es selbst Herr Bergmann bestätigt - Merkmale einer klerikal-faschistischen Diktatur ausmachen und die nicht nur das Franco-Spanien kennzeichneten, sondern mehr noch das Hamas-Regime in Gaza - nicht aber auf Israel zutreffen.
Nun, aber eine Demokratie, in der die Rechten erst mal einen Krieg führen, um die Wahlchancen zu verbessern dürfte auch ziemlich einmalig sein... oder glauben Sie, dass der Krieg nichts mit den Wahlen zu tun hatte.
Aus Wiki:
Die israelischen Parlamentswahlen 2009 sind die Wahlen zur 18. Knesset, dem Parlament Israels. Sie fanden am 10. Februar 2009 und damit ein Jahr vor Ablauf der Legislaturperiode statt. Der Wahlkampf wurde unter anderem durch eine israelische Militäroffensive im Gazastreifen namens „Operation Gegossenes Blei“ geprägt, die drei Wochen vor dem Wahltermin mit einer Waffenruhe beendet wurde.
http://de.wikipedia.org/wiki/Israelische...entswahlen_2009
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#13139
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 08:20von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
zuletzt bearbeitet 24.08.2010 10:00 |
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#13140
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 08:41von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
Der letzte Punkt ist ziemlich einfach zu erklären: Die meisten wohlhabenden Deutschen haben nach der verstärkten Einwanderung von armen Juden aus Osteuropa mit denen eher nichts zu tun haben wollen - die alteingesessenen wohlhaben deutschen Juden übrigens auch nicht (oder eher selten). An mangelnder Arbeitswilligkeit der Einwanderer hat es gewiss nicht gelegen. Wenn mich nicht alles täuscht, hat sich er olle Zille, der das Berliner Scheunenviertel ja gut kannte, in der Richtung geäussert.
Das die mit denen nix zutun haben wollten ist eine billige Schutzbehauptung, wir hatten 10 Jahre nach dem Krieg sogar eine französische Haushaltshilfe.
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Zitat von: Maga
Das Problem ist doch, dass diejenigen Länder, in denen die Vertreibungen erfolgten, entweder kein Geld haben (Ägypten, Syrien, Jemen) oder aber das Geld für den Aufbau des eigenen Landes brauchen (Irak), während es in den Ländern, die Geld haben (Saudi-Arabien, die Emirate und der Oman), keine oder kaum Vertreibungen gab. Warum sollte etwa der Emir von Abu Dhabi für eine Schuld zahlen, die weder er noch einer seiner Vorgänger zu verantworten hat. Ich glaube, das gesamte Konstrukt krankt daran. Es wäre besser, auf "Schuldenaustausche" zu verzichten und an den Eigennutz der Parteien zu appellieren, dass die Dividende für den Aufbau Palästinas ein Akt der Stabilisierung des Nahen Ostens wäre. Aber ich glaube nicht an den Erfolg der Verhandlungen, so dass sich das alles erübrigen wird...
1)Warum so phantasielos, Maga?
Eine Friedenslösung wird es nur geben, wenn die "Weltgemeinschaft" einen großen Batzen geld für den Start eines neuen Staates Palästina geben wird. Das wird Geld aus den USA und der EU sein, es wird auch Geld aus Israel sein. Ein Großteil wird aber Geld aus den arabischen Staaten sein. Man wird es (auch) als Entschädigung für die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten sein. Es wird ein Geldpool sein, gespeist hauptsächlich von den Öl-Staaten. Die Armen werden Minibeiträge einzahlen.
2)Auch ich glaube kaum an einen Erfolg der Verhandlungen. Neben vielen Schwierigkeiten (Hamas und Co.) sehe ich auch ein grundsätzliches Problem: die Zeit.
Eine Durchsetzung einer seriösen Verhandlungslösung benötigt sehr viel Zeit, um die 10 Jahre. Sich diese Zeit zu nehmen wird sehr schwer zu vermitteln sein.
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#13142
von Maga (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 08:56von Maga (gelöscht)
Zitat von: Hans Bergman
Auch meine Dummheit ändert nichts an den Kriminellen, die illegal die Westbank besiedeln; und ändert nichts an dem kriminellen, unzivilisierten Staat, der sie dabei mit Gewalt unterstützt.
Hallo Hans, ich schlage vor, auch die Begriffe "zivilisiert", "Landräuber", "Diebe", "Reflexe" und "Logik" in den Kanon der verbotenen Wörter aufzunehmen. Nicht so sehr, weil sie beleidigend sind, sondern weil sie zu oft wiederholt werden. :-)
@ Willie: Irgendwann gibt in Diskussionen jeder gegen Sie auf. George hat schon ein beachtliches Durchhaltevermögen gezeigt. :-)
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#13144
von Maga (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 09:04von Maga (gelöscht)
Zitat von: nahal
1)Warum so phantasielos, Maga?
Eine Friedenslösung wird es nur geben, wenn die "Weltgemeinschaft" einen großen Batzen geld für den Start eines neuen Staates Palästina geben wird. Das wird Geld aus den USA und der EU sein, es wird auch Geld aus Israel sein. Ein Großteil wird aber Geld aus den arabischen Staaten sein. Man wird es (auch) als Entschädigung für die Vertreibung der Juden aus den arabischen Staaten sein. Es wird ein Geldpool sein, gespeist hauptsächlich von den Öl-Staaten. Die Armen werden Minibeiträge einzahlen.
2)Auch ich glaube kaum an einen Erfolg der Verhandlungen. Neben vielen Schwierigkeiten (Hamas und Co.) sehe ich auch ein grundsätzliches Problem: die Zeit.
Eine Durchsetzung einer seriösen Verhandlungslösung benötigt sehr viel Zeit, um die 10 Jahre. Sich diese Zeit zu nehmen wird sehr schwer zu vermitteln sein.
1. Das Geld sollte nur gegen echte Zusicherungen gezahlt werden. Wenn beim nächsten Krieg alles zusammengeschossen wird und die Gelder für Infrastrukturmaßnahmen etc. in den Taschen korrupter Funktionäre und Ehefrauen landen, sollte nichts gezahlt werden. Sprich: Es muss eine Kontrolle vereinbart werden, die sicherstellt, dass das Geld zweckgerichtet verwendet wird. Ein neuer Staat wird zwangsläufig unter internationale Kuratel gestellt werden müssen und auch Souveränitätseinbußen hinnehmen müssen.
2. Netanyahu hat sich ja im Vorfeld in den entscheidenden Verhandlungspunkten durchgesetzt, was Abbas' Verhandlungsposition nicht besser macht. Die Zeit wäre imho weniger ein Problem, wenn es eine sine-die-Verschiebung des Siedlungsbaus geben würde. Nur: Mit welcher Autorität will Abbas Konzessionen an seine eigenen Leute "verkaufen"? Ich fürchte, es wird ein weiterer Versuch aller Beteiligten sein, (nicht vorhandenen) Goodwill zu zeigen und der Obama-Administration, zu zeigen, dass sie etwas tut.
Bis später.
zuletzt bearbeitet 24.08.2010 09:05 |
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#13145
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 09:11von primatologe •
| 8.476 Beiträge
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Zitat von: Maga
1. Das Geld sollte nur gegen echte Zusicherungen gezahlt werden. Wenn beim nächsten Krieg alles zusammengeschossen wird und die Gelder für Infrastrukturmaßnahmen etc. in den Taschen korrupter Funktionäre und Ehefrauen landen, sollte nichts gezahlt werden. Sprich: Es muss eine Kontrolle vereinbart werden, die sicherstellt, dass das Geld zweckgerichtet verwendet wird. Ein neuer Staat wird zwangsläufig unter internationale Kuratel gestellt werden müssen und auch Souveränitätseinbußen hinnehmen müssen.
2. Netanyahu hat sich ja im Vorfeld in den entscheidenden Verhandlungspunkten durchgesetzt, was Abbas' Verhandlungsposition nicht besser macht. Die Zeit wäre imho weniger ein Problem, wenn es eine sine-die-Verschiebung des Siedlungsbaus geben würde. Nur: Mit welcher Autorität will Abbas Konzessionen an seine eigenen Leute "verkaufen"? Ich fürchte, es wird ein weiterer Versuch aller Beteiligten sein, (nicht vorhandenen) Goodwill zu zeigen und der Obama-Administration, zu zeigen, dass sie etwas tut.
Bis später.
1) Volle Zustimmung
2) Ich traue Obama nicht über den Weg. Er schlingert jetzt bis zu den Novemberwahlen.
Mal schauen, wie seine Haltung ab dem 5.November wird. Er ist der Hauptverantwortliche, dass 1 1/2 Jahre keine direkten Verhandlungen stattfanden.
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#13147
von primatologe •
| 8.476 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 09:29von primatologe •
| 8.476 Beiträge
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#13148
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 09:47von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: Maga
Hallo Hans, ich schlage vor, auch die Begriffe "zivilisiert", "Landräuber", "Diebe", "Reflexe" und "Logik" in den Kanon der verbotenen Wörter aufzunehmen. Nicht so sehr, weil sie beleidigend sind, sondern weil sie zu oft wiederholt werden. :-)
@ Willie: Irgendwann gibt in Diskussionen jeder gegen Sie auf. George hat schon ein beachtliches Durchhaltevermögen gezeigt. :-)
Einverstanden. Soweit es mich betrifft. Ich werde mir Alternativen dazu überlegen.
Und läuft nur unter FSK; anderen kann ich leider nichts verbieten.
Trotzdem bleibt für mich Israel ein ***** Staat, mit einer noch ***** Regierung und ***** Fanatikern, denen ich alle ***** an den Hals wünsche, bis sie endlich aus der Westbank ***** sind. Und auch deren Unterstützer wünsche ich *****.
Die anständigen Israelis, und es gibt genügend davon, nehme ich hiervon grundsätzlich aus.
zuletzt bearbeitet 24.08.2010 10:03 |
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#13149
von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 09:49von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
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Zitat von: Hans Bergman
Ich persönlich glaube, es liegt daran, dass schon die allerersten, die dort aus der Fremde antanzten, religiöse Spinner waren.
Daher sind die USA immer schon eine Heimstatt für westliche orientierte religiöse Fanatiker gewesen.
Wer zuerst kommt gibt die Richtung vor, das ist so.
Wegbereiter der sich ausbreitenden Dummheit in USA (und leider bei uns) sind aber auch die Medien.
Wem die Lügen der Politiker zu kompliziert werden, und sich irgendwann "ergibt" und sich statt der Realität nur noch diese Fließbandcomedies anschaut mit diesen Lachern vom Band nach jedem Satz, der MUSS verblöden.
Ich glaube das trägt auch zur Ausbreitung von Kreationismus bei, weil sich Flachzangen plötzlich ernst genommen fühlen.
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