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#13101
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:25von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: guylux
Ich glaube die Betonung von Herrn Bergmann , lag nicht auf "Feldarbeit" , sondern auf " anderer Leute Land ".
Man muss sich allerdings die Frage erlauben , warum die Bäuerin nicht einfach Land kauft und das bearbeitet : Das ist in unseren Breiten nun mal so Usus . :-)))
Die Antwort ist einfach: Nachdem man der von Ihnen zitierten Frau sämtlichen Besitz einfach weggenommen hat - in ihrer arabischen Heimat - hat sie dankbar das Land, das ihr der israelische Staat angeboten hat angenommen. So sind die Menschen halt.
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#13102
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:26von Willie (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
Tja, da bin ich wirklich froh, an der FüAkBW im Sinne Moltkes ausgebildet worden zu sein, der (sinngemäss) gefordert hat: Nur wer eine klare Sprache hat kann befehlen.
Es ist wohl einerseits die mit ideologischen Praedispositionen übertünchte Sprache des Ostblock einerseits wie auch die zahllosen Euphemismen und technokratischen Verschleierungsformeln des Westens andererseits, die manche Hirne vernebeln.
So lange die Fachleute wissen, was genau gemeint ist, wird da nichts vernebelt. Auch nicht mit einer Abkuerzung wie FueAkBW. Und deren Gegenstueck auf der anderen Seite der Eisernen Vorhangs.
Der ja auch kein "eiserner Vorhang" war, wo man im Westen aber genau wusste, was der von Churchill gepraegte Begriff repraesentierte..;-)
zuletzt bearbeitet 23.08.2010 23:30 |
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#13103
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:29von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Maga
Wo hat die IDF denn Zivilisten als Schutzschilde missbraucht? Ich bin durchaus kritisch, was den Gazakrieg und den Einsatz bestimmter militärischer Mittel durch die IDF angeht, aber ich glaube nicht, dass man diesen Vorwurf aufrechterhalten kann.
Nur weil es der israelische Generalstaatsanwalt abstreitet, ist es ja wohl keine Lüge.
http://www.youtube.com/watch?v=ugFOPfXWBs8 hier besonders Minute 1:45
Zitat
Die UN-Kommision zur Faktenfindung bezüglich des Gaza-Konfliktes stellte unter Ziffer 55 fest (Übersetzung ins Deutsche via Palästina-Portal):
55. Die Kommission untersuchte vier Vorfälle, in denen israelische Streitkräfte während der Kriegshandlungen männliche palästinensische Zivilpersonen mit Waffengewalt zur Teilnahme an Hausdurchsuchungen nötigten (14. Kapitel). Den Palästinensern verband man die Augen, legte ihnen Handschellen an, und zwang sie, vor den israelischen Soldaten Häuser zu betreten. In einem dieser Vorfälle zwangen die Soldaten einen Mann, mehrfach ein Haus zu betreten, in dem sich palästinensische Kombattanten verbargen. Veröffentlichte Aussagen israelischer Soldaten, die an den Kriegshandlungen teilnahmen, bestätigen diese wiederholte Praxis, die trotz Anweisungen von Israels höchstem Gericht an die Streitkräfte, diese Vorgehensweise zu beenden, und wiederholter öffentlicher Versicherungen seitens der Streitkräfte, die Praxis werde nicht mehr angewendet, weiterhin angewendet wird. Die Kommission folgert, dass diese Vorgehensweise den Einsatz palästinensischer Zivilpersonen als menschliche Schutzschilde darstellt und somit nach dem humanitären Völkerrecht verboten ist. Dies gefährdet auf eine willkürliche und gesetzeswidrige Art das Recht von Zivilpersonen auf Leben und ist als grausame und unmenschliche Behandlung zu werten. Die Verwendung menschlicher Schutzschilde ist auch ein Kriegsverbrechen. Die als menschliche Schutzschilde eingesetzten Palästinenser wurden mit dem Tode oder mit Gewalt bedroht, um Informationen über Hamas, palästinensische Kombattanten und tunnel aus ihnen herauszupressen. Dies stellt eine weitere Verletzung des humanitären Völkerrechts dar.
Wer genauer wissen will, wie die von Richter Goldstone geleitete Faktenfindungsmission der UN zu dieser Schlussfolgerung gekommen ist, wird im englischsprachigen Goldstone-Bericht auf den Seiten 280 bis 300 (Ziffern 1028 bis 1102) fündig. Die Kommission legt dort asführlich dar, welche vier Vorfälle sie untersucht und welche Beweismittel und Zeugen sie dazu herangezogen hat. Die Anhörungen der Zeugen waren bei der Faktenfindungsmission der UN trotz des Widerstandes der israelischen Regierung dagegen öffentlich, so dass bei den Zeugenbefragungen eine größtmögliche Transparenz erzielt wurde................. http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010...-schutzschilde/
http://derstandard.at/1246542208840/Naho...n-Israels-Armee
Je mehr immer nur einer Seite Grausamkeiten unterstellt werden, je mehr kommt auf der anderen Seite das gleiche zum Vorschein.
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#13104
von Maga (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:29von Maga (gelöscht)
Zitat von: Willie
Begriffe militaerischer Analysten sind nicht unbedingt geeignete Begriffe des Journalismus an ihre Klientel. Genausowenig wie Fachausdruecke der theoretischen Physik in der Klimaforschung, der Krebsforschung, der air control im Luftverkehr und der Fertigungsautomation im Automobilbau es sind. Koennen sie da folgen?
Solche Begriffe gibt es von "rechter" wie "linker" Seite: Nullwachstum, Freisetzungen, Flexibilisierungen, militärische Engagements, Kollateralschäden sind Begriffe, um die brutale Wirklichkeit zu verschleiern: Stagnation, Entlassungen, soziale Einschnitte, Kriege und Kriegsopfer.
Fragt sie immer von wem fuer wen. Der Begriff "Engagements" ist ein eindeutig militaerischer -jeder diesbezuegliche Fachmann weiss, was damit gemeint ist und er kennt den vollen Umfang dessen, der sich in diesem Begriff verbergen kann. Aussenstehende wissen das nicht.
Auf der anderen Seite positive Diskriminierungen sowie Gender und Cultural Mainstreaming, also Diskriminierung und unsinnige Politik in Bezug auf Geschlechter und Immigranten. Die Verschleierungssprache ist übrigens bewusst verniedlichend und oft sehr kompliziert gehalten, damit sie nicht verstanden wird.
Natuerlich gibt es das. Nur sollten sie das eine nicht mit dem anderen durcheinanderwerfen. Fachsprache ist deswegen unabdingbar und wichtig, um unter Fachleuten genau Verschleierungen auszuschliessen und solche Missverstaendnisse zu vermeiden.
Natürlich gibt es das auch: Fachsprache als Eingeweihten-Code und als Instrument sozialer Abgrenzung. Manchmal kann das Fachwort auch eine notwendige Arbeitserleichterung sein, aber das ist es in den seltensten Fällen. Ich denke da wie George: Nur wer eine klare und verständliche Sprache spricht, kann führen. Konnte man ja nicht nur beim alten Moltke, sondern auch am "De bello Gallico" Caesars sehen... :-)
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#13105
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:32von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: nahal
Doch, es gab solche Vorwürfe. Einzelne Soldaten sollen zB Palästineneser angewiesen haben, an Türen von Verdächtigen zu gehen und die Insassen zum Herauskommen auffordern.
Es gab auch sonstige Vorwürfe:
http://www.btselem.org/english/human_shi..._beit_hanun.asp
http://www.haaretz.com/news/idf-troops-u...n-gaza-1.272716
Respekt!!
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#13106
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:40von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Willie
Begriffe militaerischer Analysten sind nicht unbedingt geeignete Begriffe des Journalismus an ihre Klientel. Genausowenig wie Fachausdruecke der theoretischen Physik in der Klimaforschung, der Krebsforschung, der air control im Luftverkehr und der Fertigungsautomation im Automobilbau es sind. Koennen sie da folgen?
Solche Begriffe gibt es von "rechter" wie "linker" Seite: Nullwachstum, Freisetzungen, Flexibilisierungen, militärische Engagements, Kollateralschäden sind Begriffe, um die brutale Wirklichkeit zu verschleiern: Stagnation, Entlassungen, soziale Einschnitte, Kriege und Kriegsopfer.
Fragt sie immer von wem fuer wen. Der Begriff "Engagements" ist ein eindeutig militaerischer -jeder diesbezuegliche Fachmann weiss, was damit gemeint ist und er kennt den vollen Umfang dessen, der sich in diesem Begriff verbergen kann. Aussenstehende wissen das nicht.
Auf der anderen Seite positive Diskriminierungen sowie Gender und Cultural Mainstreaming, also Diskriminierung und unsinnige Politik in Bezug auf Geschlechter und Immigranten. Die Verschleierungssprache ist übrigens bewusst verniedlichend und oft sehr kompliziert gehalten, damit sie nicht verstanden wird.
Natuerlich gibt es das. Nur sollten sie das eine nicht mit dem anderen durcheinanderwerfen. Fachsprache ist deswegen unabdingbar und wichtig, um unter Fachleuten genau Verschleierungen auszuschliessen und solche Missverstaendnisse zu vermeiden.
Nee Willie, da habe ich schon zu viele "militärische Analysten" gelesen, die einfach nur Bullshit verzapfen, einseitig militaristischen Müll, ohne jegliches Verständnis für Landeskunde, Politik und Geschichte, Soziologie etc., angelehnt an nichts als Wirtschaftsimperialismus. Geschenkt!
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#13107
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:40von Willie (gelöscht)
Zitat von: Maga
Natürlich gibt es das auch: Fachsprache als Eingeweihten-Code und als Instrument sozialer Abgrenzung. Manchmal kann das Fachwort auch eine notwendige Arbeitserleichterung sein, aber das ist es in den seltensten Fällen.
Haben sie eine Ahnung. Vielleicht sollten sie sich mal dahin begeben, wo grosses Spezialwissen verlangt wird und mal rein hoeren, was sie da im einzelnen mitkriegen.
(Bei Prospekteuebersetzungen kriegen sie das nicht mit.;-)
Ich denke da wie George: Nur wer eine klare und verständliche Sprache spricht, kann führen. Konnte man ja nicht nur beim alten Moltke, sondern auch am "De bello Gallico" Caesars sehen... :-)
Ich bin mir nicht sicher ob George da so denkt, wie sie meinen, dass er daechte. Ich weiss natuerlich auch nicht, wie er denkt. (Ich lerne es erst so nach und nach kennen. Und die Ueberraschungen reissen nicht ab.:-))
Ich weiss aber zuverlaessig, dass grosse Unterschiede darin bestehen, ob eine Jabo Einsatzstaffel ueber Iraq gefuehrt wird, ein Panzer Regiment im Angriff, ein Herztransplantationsteam im OP, ein Wiederbelebungsversuch eines gecrashten, die Anflugkontrolle fuer O'Hare -oder die Leser des SPON.
Ich bin ziemlich zuversichtlich in der Uberzeugung, dass alles vorstehende auser dem SPON "Fuehrer" ihnen fremd wie chinesisch vorkommen wird. Den Akteuren aber nicht.
Und genau darin liegt der Unterschied "der klaren Fuehrung". Es muessen jene verstehen, die es betrifft.
PS.: Auch der alte Moltke muss erst verstanden werden. Und wie viel Geschriebenes zeigt, so mancher rafft ihn nicht.;-)
zuletzt bearbeitet 23.08.2010 23:52 |
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#13108
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:47von Willie (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
Nee Willie, da habe ich schon zu viele "militärische Analysten" gelesen, die einfach nur Bullshit verzapfen, einseitig militaristischen Müll, ohne jegliches Verständnis für Landeskunde, Politik und Geschichte, Soziologie etc., angelehnt an nichts als Wirtschaftsimperialismus. Geschenkt!
Das sind dann keine Analysten, sondern welche, die gerne welche waeren. Ich kann da unterscheiden und hoere mir solche garnicht erst an..
Aber wir haben ja auch sonst so unsere unterschiedlichen Ansichten und Einsichten.;-)
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#13109
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:55von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Willie
So lange die Fachleute wissen, was genau gemeint ist, wird da nichts vernebelt. Auch nicht mit einer Abkuerzung wie FueAkBW. Und deren Gegenstueck auf der anderen Seite der Eisernen Vorhangs.
Der ja auch kein "eiserner Vorhang" war, wo man im Westen aber genau wusste, was der von Churchill gepraegte Begriff repraesentierte..;-)
Ich darf Dich aufklären: FueAkBW = Führungsakademie der Bundeswehr. Dort werden nach anspruchsvoller Prüfung ca. 10% der Bundeswehroffiziere in 2-jährigen Kursen zur Verwendung im Generalstab ausgebildet (zu meiner Zeit waren es noch 2 1/2 Jahre). Dazu auch Offiziere aus sämtlichen NATO-Staaten und parallell auch Offiziere aus Nicht-NATO-Staaten (sog. "Kopfjägerlehrgang").
Aber zur Sprache: Natürlich gibt es im Militär unverzichtbare Fachbegriffe - wie in jedem anderen Beruf. Wenn dieser Fachjargon jedoch dazu pervertiert wird, für die Öffentlichkeit un- oder missverständlich zu werden, gar Absichten zu verschleiern - so wie das in zahllosen vorgeblichen "Analysen" geschieht, dann widerstrebt sowas jedem ehrbaren Soldaten. Der Beruf des Militärs ist in einer Demokratie - oder sollte es - jedenfalls ein öffentlicher Beruf sein, öffentlich und verständlich für Jedermann in Auftreten und Sprache. Da hat vorgebliches Analystenkauderwelsch nichts zu suchen.
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#13110
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 23.08.2010 23:55von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
......................
Also vermutlich nicht nur eine klerikal-faschistische Diktatur in Gaza, sondern systemimmanent auch noch korrupt. Nett.
Also nichts anderes als im Nachbarstaat auch. Gibts da momentan irgendeinen Verantwortlichen der nicht - entweder selbst oder familiär - Verfahren wegen Korruption zu fürchten hat?
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#13112
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:04von Willie (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
Ich darf Dich aufklären: FueAkBW = Führungsakademie der Bundeswehr. Dort werden nach anspruchsvoller Prüfung ca. 10% der Bundeswehroffiziere in 2-jährigen Kursen zur Verwendung im Generalstab ausgebildet (zu meiner Zeit waren es noch 2 1/2 Jahre). Dazu auch Offiziere aus sämtlichen NATO-Staaten und parallell auch Offiziere aus Nicht-NATO-Staaten (sog. "Kopfjägerlehrgang").
Danke, aber der "Aufklaerung" bedarf ich nicht.;-)
Aber zur Sprache: Natürlich gibt es im Militär unverzichtbare Fachbegriffe - wie in jedem anderen Beruf. Wenn dieser Fachjargon jedoch dazu pervertiert wird, für die Öffentlichkeit un- oder missverständlich zu werden, gar Absichten zu verschleiern - so wie das in zahllosen vorgeblichen "Analysen" geschieht, dann widerstrebt sowas jedem ehrbaren Soldaten.
Wer genau 'pervertiert' denn da -was- -zu genau dem Zwecke?
Der Beruf des Militärs ist in einer Demokratie - oder sollte es - jedenfalls ein öffentlicher Beruf sein, öffentlich und verständlich für Jedermann in Auftreten und Sprache. Da hat vorgebliches Analystenkauderwelsch nichts zu suchen.
Welch ein Kaese. Doch nicht jede Analyse ist "fuer jedermann gedacht". Das solltest sogar du wissen.
Und dann auch noch mit dem Argument "der Beruf des Militaers... ...in einer Demokratie" anzuruecken. So ein Bloedsinn.
Da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schuetteln.
Ich wuerde aber auch nicht meine groessten Stolz darin empfinden, allfreitaeglich dem Div.Kdr. die woechendlichen Bestandszahlen melden zu duerfen. Auch darin unterscheiden wir uns.
In den grundsaetzlichen Stolzempfindungen.
zuletzt bearbeitet 24.08.2010 00:09 |
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#13113
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:08von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Lea S.
Also nichts anderes als im Nachbarstaat auch. Gibts da momentan irgendeinen Verantwortlichen der nicht - entweder selbst oder familiär - Verfahren wegen Korruption zu fürchten hat?
O ja gewiss, Olmerts und Baraks Verstrickungen in diverse Korruptionsgeschichten sind öffentliches Thema in Israel und Gegenstand anhängiger Verfahren. Nur haben Sie schon mal davon gehört, dass irgendein palästinensischer Potentat wegen Korruption und Selbstbereicherung von palästinensischen Gerichten belangt wurde, zB Arafats Witwe?
Und Sie blenden aus, dass Israel wohl kaum als klerikal-faschistische Diktatur eingestuft werden kann.
Sehen Sie doch mal selber nach, wo Israel weltweit auf der Skala der Korruption gehandelt wird.
Sehen Sie? Nix ist mit: "Nichts anderes als im Nachbarstaat auch".
Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass das Hamas-Regime eben nicht dasselbe ist, wie die Regierung Israels, dass die Regierung Israels bisher nicht die Opposition zusammengeschossen hat.
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#13114
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:18von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Maga
Okay, kann ich akzeptieren. Vielleicht sollte ich nochmal Albert Hourani lesen.
Als Argument in den Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat die Frage der Vertreibungen allerdings nichts zu suchen, da die Palästinenser nicht für die Taten anderer verantwortlich sind. Dennoch sollte hier im MO nicht nonchalant darüber hinweggegangen werden - nur weil sie von einem Foristen angeführt werden, der hier vielleicht einigen anderen Foristen nicht sehr sympathisch ist.
Ganz so ist es wohl nicht. Die Vertreibung kommt von diesem Foristen immer dann, wenn er die Vertreibung der Palästinenser - die bis heute anhält - rechtfertigen will.
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#13116
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:23von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
Hans, Hans, Hans. Wie kann man als erwachsener Mensch auf die Tatsache, dass 800.000 Juden auc den arabischen Ländern under der Drohung von Pogromen, Mord, Totschlag und Enteignung vertrieben wurden nur so dämlich antworten? Versetz Dich selber in die Situation: möchtest Du lieber täglich einem wütenden Mob ausgesetzt sein oder in Frieden und Sicherheit Feldarbeit verrichten? Du darfst wählen.
Was haben die Palästinenser daran verschuldet, dass fremde Einwanderer auf Ihren Feldern arbeiten?
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Zitat von: Lea S.
Nur weil es der israelische Generalstaatsanwalt abstreitet, ist es ja wohl keine Lüge.
http://www.youtube.com/watch?v=ugFOPfXWBs8 hier besonders Minute 1:45Zitat
Die UN-Kommision zur Faktenfindung bezüglich des Gaza-Konfliktes stellte unter Ziffer 55 fest (Übersetzung ins Deutsche via Palästina-Portal):
55. Die Kommission untersuchte vier Vorfälle, in denen israelische Streitkräfte während der Kriegshandlungen männliche palästinensische Zivilpersonen mit Waffengewalt zur Teilnahme an Hausdurchsuchungen nötigten (14. Kapitel). Den Palästinensern verband man die Augen, legte ihnen Handschellen an, und zwang sie, vor den israelischen Soldaten Häuser zu betreten. In einem dieser Vorfälle zwangen die Soldaten einen Mann, mehrfach ein Haus zu betreten, in dem sich palästinensische Kombattanten verbargen. Veröffentlichte Aussagen israelischer Soldaten, die an den Kriegshandlungen teilnahmen, bestätigen diese wiederholte Praxis, die trotz Anweisungen von Israels höchstem Gericht an die Streitkräfte, diese Vorgehensweise zu beenden, und wiederholter öffentlicher Versicherungen seitens der Streitkräfte, die Praxis werde nicht mehr angewendet, weiterhin angewendet wird. Die Kommission folgert, dass diese Vorgehensweise den Einsatz palästinensischer Zivilpersonen als menschliche Schutzschilde darstellt und somit nach dem humanitären Völkerrecht verboten ist. Dies gefährdet auf eine willkürliche und gesetzeswidrige Art das Recht von Zivilpersonen auf Leben und ist als grausame und unmenschliche Behandlung zu werten. Die Verwendung menschlicher Schutzschilde ist auch ein Kriegsverbrechen. Die als menschliche Schutzschilde eingesetzten Palästinenser wurden mit dem Tode oder mit Gewalt bedroht, um Informationen über Hamas, palästinensische Kombattanten und tunnel aus ihnen herauszupressen. Dies stellt eine weitere Verletzung des humanitären Völkerrechts dar.
Wer genauer wissen will, wie die von Richter Goldstone geleitete Faktenfindungsmission der UN zu dieser Schlussfolgerung gekommen ist, wird im englischsprachigen Goldstone-Bericht auf den Seiten 280 bis 300 (Ziffern 1028 bis 1102) fündig. Die Kommission legt dort asführlich dar, welche vier Vorfälle sie untersucht und welche Beweismittel und Zeugen sie dazu herangezogen hat. Die Anhörungen der Zeugen waren bei der Faktenfindungsmission der UN trotz des Widerstandes der israelischen Regierung dagegen öffentlich, so dass bei den Zeugenbefragungen eine größtmögliche Transparenz erzielt wurde................. http://www.mein-parteibuch.com/blog/2010...-schutzschilde/
http://derstandard.at/1246542208840/Naho...n-Israels-Armee
Je mehr immer nur einer Seite Grausamkeiten unterstellt werden, je mehr kommt auf der anderen Seite das gleiche zum Vorschein.
Stimmt:
http://www.amnesty.de/jahresbericht/2010...ion=node%2F2994
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#13118
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:37von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: nahal
"in their own country", Israel, erhalten Sie eine Sozialhilfe (Abraham IV), die etwa das 10fache dessen ausmacht, wofür sie sich in Kuwait "working to death" müssten.
Dafür müssten Sie aber Ihre "black magic" vorführen.
Wie kann man nur so viel Hass in sich tragen, Foristin?
Zitat
......There is a difference between Jews and Israeli's and not all Jews support Israel. These maids are in Kuwait working to death to earn a measly pay because life is better for them in Kuwait than their own country...........
Dieser Satz sagt aber etwas anderes als "own country" aus.
Oder sollte vielleicht diese Frauen (falls es sie dann wirklich gibt) auch mal wieder zur Flucht nach Israel genötigt werden, wie vor Jahren die
französichen, die dann aber nicht wollten,
Zitat
Scharon ruft Juden in Frankreich zum Auswandern nach Israel auf.....Ein enger Mitarbeiter des Großrabbiners Joseph Sitruk, Haim Korsia, sagte, die Frage nach einem Auswandern der Juden aus Frankreich stelle sich nicht. "Wir sind ein Teil der Seele dieses Landes." ..... http://www.sueddeutsche.de/politik/antis...el-auf-1.842398
oder war da nicht auch mal was im Irak, dass dem Fluchtinstinkt erheblich nachgeholfen hat?
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#13119
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:39von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
Toll! Ich darf zum Thema Juden in Kuwait zitieren (sauschlechte Übersetzung - nicht meine Schuld):
" Geschichte der Juden in Kuwait
Hauptartikel: Geschichte der Juden in Kuwait
Geschichte der Juden in Kuwait wird an angeschlossen Geschichte der Juden im Irak. In 1776 Sadeq Khan gefangengenommenes Basra, viele der Einwohner verließ das Land und unter ihnen war tJews, die nach Kuwait gingen. Mit den Bemühungen der Juden blühte das Land mit seinen Gebäuden und Handel. Herum 1860, ihre erhöhte Zahl und ihr Handel blühten. Sie waren meistens Grossisten und gearbeitet mit Indien - Baghdad und Aleppo. Sie exportierten sogar nach Europa und China. Es ungefähr 80 jüdische Familien in Kuwait lebend in einem Bezirk in dem die Bank des Handels gab. Sie hatten ihre eigene Synagoge mit ihrem Sefer Torah. In der Synagoge hatten sie unterschiedlichen Platz für die Frauen. Samstag ist ein heiliger Tag. Juden bearbeiteten nicht diesen Tag. Sie hatten auch ihren eigenen Kirchhof, der zeigt, daß sie dort für eine lange Zeit lebten. Bevölkerung Kuwaits ist jetzt dreißig fünf tausend und die meisten ihnen sind Araber. Vor 1914 gab es ungefähr 200 Juden. Die meisten ihnen gingen zurück zu Baghdad und wenige gingen nach Indien. Es gab zwei wohlhabende Juden in Kuwait, aber der Rest waren mittlere Kategorie und waren Juweliere oder materielle Händler. [1].
Faszinierend! Womöglich Zwei ganze lebendige Juden heute in Kuwait. Sind Sie in der Lage, das in Ihre Gedanken einzubauen?
Sagen Sie das doch mal Ihrem Busenfreund nahal, er setzte diesen bescheuerten Link doch ein.
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#13120
von Willie (gelöscht)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:40von Willie (gelöscht)
Zitat von: Lea S.
Selbstgefälliger Schaumschläger!
Ihr Aerger aendert an dem 'was ist' nichts. Wieder sind es sie, der sich echauffiert -nicht ich.
Sie haben gefragt, ich habe geantwortet. Dass ihnen meine Antwort nicht das gibt, was sie sich erhofften, ist das Problem ihrer Erwartungen.
Moeglicherweise aergern sie sich ja deswegen jetzt so.:-)
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#13121
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:42von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: nahal
Hier, Sie Belustigung meiner Tage:
http://www.aawsat.com/english/news.asp?section=6&id=20931
Ist Kuweit nicht neben Saudiarabien unser bester Verbündeter im Krampf für Gerechtigkeit und Demokratie im Mittleren Osten?
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#13122
von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:48von GeorgeF •
| 4.734 Beiträge
Zitat von: Willie
Danke, aber der "Aufklaerung" bedarf ich nicht.;-)
Aber zur Sprache: Natürlich gibt es im Militär unverzichtbare Fachbegriffe - wie in jedem anderen Beruf. Wenn dieser Fachjargon jedoch dazu pervertiert wird, für die Öffentlichkeit un- oder missverständlich zu werden, gar Absichten zu verschleiern - so wie das in zahllosen vorgeblichen "Analysen" geschieht, dann widerstrebt sowas jedem ehrbaren Soldaten.
Wer genau 'pervertiert' denn da -was- -zu genau dem Zwecke?
Der Beruf des Militärs ist in einer Demokratie - oder sollte es - jedenfalls ein öffentlicher Beruf sein, öffentlich und verständlich für Jedermann in Auftreten und Sprache. Da hat vorgebliches Analystenkauderwelsch nichts zu suchen.
Welch ein Kaese. Doch nicht jede Analyse ist "fuer jedermann gedacht". Das solltest sogar du wissen.
Und dann auch noch mit dem Argument "der Beruf des Militaers... ...in einer Demokratie" anzuruecken. So ein Bloedsinn.
Da kann ich wirklich nur mit dem Kopf schuetteln.
Ich wuerde aber auch nicht meine groessten Stolz darin empfinden, allfreitaeglich dem Div.Kdr. die woechendlichen Bestandszahlen melden zu duerfen. Auch darin unterscheiden wir uns.
In den grundsaetzlichen Stolzempfindungen.
Was soll das denn:Nicht jede "Analyse " ist für Jedermann gedacht? Wenn das Zeug veröffentlicht wird, erwarte ich, dass es in für Jedermann verständlichen Worten verfasst ist wahrlich keine unbillige Forderung.
Und grade das Militär hat sich nicht hinter einem Fachchinesisch zu verstecken, sondern sich in einer klaren allgemeinverständlichen Sprache auszudrücken, nicht in Kürzeln nicht in Euphemismen. Und das ist sogar möglich!
O Willie, Deine Vorstellungen von dem Bericht über die materielle Einsatzbereitschaft eines militärischen Grossverbandes sind nun wirklich nicht nur arg naiv sondern leider auch gänzlich unprofessionell.
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#13124
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:52von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: GeorgeF
O ja gewiss, Olmerts und Baraks Verstrickungen in diverse Korruptionsgeschichten sind öffentliches Thema in Israel und Gegenstand anhängiger Verfahren. Nur haben Sie schon mal davon gehört, dass irgendein palästinensischer Potentat wegen Korruption und Selbstbereicherung von palästinensischen Gerichten belangt wurde, zB Arafats Witwe?
Und Sie blenden aus, dass Israel wohl kaum als klerikal-faschistische Diktatur eingestuft werden kann.
Sehen Sie doch mal selber nach, wo Israel weltweit auf der Skala der Korruption gehandelt wird.
Sehen Sie? Nix ist mit: "Nichts anderes als im Nachbarstaat auch".
Nehmen Sie einfach zur Kenntnis, dass das Hamas-Regime eben nicht dasselbe ist, wie die Regierung Israels, dass die Regierung Israels bisher nicht die Opposition zusammengeschossen hat.
Hab ich bisher auch nicht behauptet. Mit stinkt es nur, dass - um den Staat Israel reinzuwaschen - die Fehler der umliegenden Staaten so sehr angeprangert werden ohne aber zu bedenken, dass die gleichen Fehler in Israel selbst auch gemacht werden.
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#13125
von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 24.08.2010 00:53von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Willie
Ihr Aerger aendert an dem 'was ist' nichts. Wieder sind es sie, der sich echauffiert -nicht ich.
Sie haben gefragt, ich habe geantwortet. Dass ihnen meine Antwort nicht das gibt, was sie sich erhofften, ist das Problem ihrer Erwartungen.
Moeglicherweise aergern sie sich ja deswegen jetzt so.:-)
Nein, Sie können mich nicht ärgern. Dafür sind Sie einfach zu komisch!
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