#13076

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:41
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Sie haben ein kleines Zahlenproblem übersehen:
Allein die UNRWA zahlt ca 480$/Jahr/Kopf in Gaza und Westbank.
Sie haben es versäumt darzulegen, dass die UNRWA die Zahlungen 2007 und 2008 eingestellt haben sollen.

War da nicht auch noch mal ne Zeit, in der der gute, fürsorgliche Staat Israel illegaler Weise einfach Gelder festhielt und erst ein paar "aufmunternde" Worte der UN diesen niedlichen Staat veranlasste, die Gelder weiterzuleiten?

Eigentlich ist es aber total egal, ob wir uns hier um 1000, 2700, oder 3.100 streiten.
Allein der Besatzer Israel hat ein pro Kopf Einkommen von 27.000. Da behaupten Sie doch wahrhaftig noch immer, dass die Palästinenser nicht in Armut leben, müssen die doch allein das Wasser zu gleichen, oft auch höheren Preisen kaufen.


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#13077

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:43
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: Maga 
Von einer "moralischen Armee" zu sprechen, halte auch ich für eine Anmaßung, obwohl ich in den USA auch ähnliche Formulierungen über die US-Army gehört habe.

Natuerlich ist es eine Anmassung, aber nicht notwendigerweise eine "unangemessene" bzw. ungerechtfertigte.

Das Gerede von "Kollateralschäden" und ähnliche Euphemismen sollen in jedem Fall über die Brutalität des Krieges hinwegtäuschen.

Keineswegs "soll" es das. Wenn der militaerische Begriff von Nichtmilitaers mitunter dazu auch missbraucht wird -"sollen" und "tun" sind ja nicht dasselbe.
Von der deutschen Presse meist genau zum Gegenteil -um naemlich ganz konkret Emotionenen gegen bestimmte Parteien -meist die USA- zu wecken.
Deswegen verwenden sie auch sehr wohl keinen entsprechenden deutschen Begriff, sondern den des zu verunglimpfenden. Dabei sehr wohl ausnutzend, dass die meisten Deutschen ueber die exakte Begriffsbedeutung keine genaue Kenntnis haben. Aber dafuer jede Menge Reflexe. Fuer negative Emotionen.


Und in manchen Ländern wird ja nicht über Kriege, sondern über "Konflikte" und "militärische Engagements" fabuliert.

Es ist die praezise Sprache militaerischer Analysten -kein "fabulieren". Wer damit fabuliert ist meistens ein Zivilist mit anderen Intentionen als der Praezision der Begriffe. Ihre Ausfuehrungen belegen das ja auch schon wieder beispielhaft.

Moral und Krieg vertragen sich nicht, doch sollte die Einhaltung bestimmter Grundregeln nicht gänzlich aufgegeben werden - und wird es auch nicht.

Moral und Krieg brauchen sich nicht zu vertragen. Sie sind keine Lebewesen, sondern unterschiedliche Begriffe mit selbst wieder unterschiedlichen Bedeutungen.



zuletzt bearbeitet 23.08.2010 23:05 | nach oben springen

#13078

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:44
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Ursprünglich von Maga, liebster guylux. Wieder mal quer gelesen?

Richtig , Maga hat die Quelle als erster ZITIERT , als erster VERLINKT hat sie ein gewisser Nahal , der sie auch sonst noch mindestens einmal erwähnt und zwar ohne jegliche Kritik !
Das macht sie auch zu IHRER Quelle , oder verleugnen Sie jetzt Ihre eigene Links ?
Meine Frage zu Ihrer Quelle steht also . Fällt die Antwort etwa schwer ?


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#13079

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:50
von vk64
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Zitat von: guylux HWD
Zitat von: hans-werner degen
Ja, ja.... erst verstecken sich die feigen Mörder in einer Gruppe Zivilisten und schieben dann alles was folgt den anderen in die Schuhe!
Wer aber Mörder durch das Bad in der Menge unterstützt ist Helfershelfer
..


Die Debatte wurde auch beim damaligen Einmarsch der IDF (2006) in den Libanon geführt.
Eine Widerholung dieser Debatte ist insofern nicht notwendig, da die Agmente bereits ausgetauscht sind, auch wenn es offensichtlich immer noch Menschen wie den Foristen Hans Werner Degen gibt, die von einfachen Bauern und ihren Großfamilien damals erwartet haben, dass sie den schwerst bewaffneten kampferprobten Hisbollahmlizen den Einlass in ihr Haus verweigern, da sie sonst als Kombattanten anzusehen seien.

Von diesen Menschen fordern Charaktere wie Herr Degen säbelschwingend, dass sie sich qusi einem Gottesurteil mit eindeutigem Ausgang unterziehen sollen. Zur Aswahl stand, von schwerbewaffneten Milizen sfort hingerichtet und massakriertzu werden odewr ewas später durch die Bomben derIDF.

Herr Degen ist offensichtlich dem Katholizismus vorangeganger Jahrhunderte stark verhaftet und kann den den Hexenverbrennung auch in deutschen Gefilden verspätet nachfolgenden Errungenschaften des Humanismus ofensichtlich wenig abgewinnen.

Sicherlich glaubt Herr Degen noch, dass die Welt eine (eindimesionale) Scheibe ist. i

Letztendlich ist es erschreckend, mit wieviel Inbrunst hier die dümmste, aber auch wirklich allerdümmsten Phrasen gedroschen werden, die vor Menschenverachtung geradezu triefen, dass man darin zu ersaufen oder beim Erbrechen zu Ersticken droht.

Einfach nur widerwärtig, Degen !


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#13080

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:51
von nahal
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Zitat von: VK64 
Es ist unstrittig, dass es Ausschreitung und auch mörderische Akte gegen Juden in verschiedene arabischen und nordafrikanischen Ländern gab. Allerdings handelt es sich hierbei - auch, wenn man Quellen wie Hagalil genauer liest -in der Tat um relativ wenige Vorfälle.


Sie schreiben blödsinn:

http://www.meforum.org/263/why-jews-fled-the-arab-countries

vk64
"Unstrittig ist auch, dass das oftmals verwendete Zahlenmaterial z.B.über die Anzahl der in einem arabischen Land lebenden Juden zum einen widersprüchlich, zum anderen überhaupt nicht belegt ist, geschweige denn, seriös belegt werden kann."

Der damalige irakische PM:
""Iraq has thus far been able to protect its 160,000 Jews but . . . unless conditions improve and unless Jews now demonstrated their good faith with deeds not words Iraq might be helpless to prevent spontaneous action by its people."


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#13081

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:52
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: nahal 
"The same sources said these maids are citizens of India, Bangladesh and Ethiopia."
Meinen Sie, Herr Forumsbetreiber, DIESE "arabischen Ländern". :-)

Die letzten Juden in Indien, in Cochin, die ich dort sah, sind wohl auch inzwischen (aus ökonomischen Gründen) nach Israel oder die USA ausgewandert - nach fast 2000 Jahren Präsenz dort. Sogar die zum Weltkulturerbe zählende Synagoge von Cochin soll wohl demontiert und in Israel wieder aufgebaut werden.
In Bangla Desh, einem zutifst islamischen Land, gab und gibt es de facto keine Juden und die letzten in Äthiopien verbliebenen Juden dürften wohl kaum das Bedürfnis haben, ihre Töchter als Dienstboten in die Golf-Staaten zu schicken. Demnach dürfte es eine Horrormär sein, 1.500 jüdische Kindermädchen würden die Golfstaaten heimtückisch unterwandern.



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#13082

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:55
von nahal
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Zitat von: Lea S. 

Eigentlich ist es aber total egal, ob wir uns hier um 1000, 2700, oder 3.100 streiten.


Richtig. Es ist schön festzustellen, dass Sie nur einen Tag gebraucht haben, um die Unsinnigkeit Ihres Gheto-KZ einzusehen.


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#13083

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:55
von Maga
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Zitat von: VK64 
Es ist unstrittig, dass es Ausschreitung und auch mörderische Akte gegen Juden in verschiedene arabischen und nordafrikanischen Ländern gab. Allerdings handelt es sich hierbei - auch, wenn man Quellen wie Hagalil genauer liest -in der Tat um relativ wenige Vorfälle.
Es ist ferner unstrittig, dass es in verschiedenen dieser Länder auch Repressionen gab.
Es ist aber genauso unstrittig, dass der Staat Israel aus demografischen Gründen intensiv auf Zuwanderer- und natürlich, dem Ziel des Judenstaates folgend, auf jüdische Zuwanderer angewiesen war und daher auch umfangreiche Programme zur "Heimholung" seitewns des neu gegründeten Staates in den verschiedensten Ländern- teilweise auch in Absprache mit diesen Ländern- durchgeführt wurden. (können Sie in verschiedenen - fast auschlielich proisraelischen- Quellen nachlesen)
Die auch diesen Quellen entstammenden Zahlen eben teilweise einen Zeitraum von zehn und mehr Jahren an. Im Vergleich zu der Nakba, bei der hunderttausende Palästinenser - also Familien!)binnen Wochen mit nichts als dem, was sie am Leib trugen und ansonsten mit den blosen Händen tragen konnten, aus Furcht um ihre nackte Existenz fliehen mussten, kann man in den meisten Fällen der Emigration von Juden aus arabischen Ländern von geordneter, häufig gewünschter und sogar vom Glauben an den Judenstaat beseelter Ausreise sprechen.
Unstrittig ist auch, dass das oftmals verwendete Zahlenmaterial z.B.über die Anzahl der in einem arabischen Land lebenden Juden zum einen widersprüchlich, zum anderen überhaupt nicht belegt ist, geschweige denn, seriös belegt werden kann.
Haltren wir doch fest- die Verhältnisse in Israel gestalteten sich für die Juden auch ausaabischen Ländern so, dass es ihnen vorteilhaft erschien, lieber in Israel denn in einem arabischen, mehrheitlich muslimischen Land als Minderheit-zumal auch noch mit relativ geringen Rechten ausgestattet- zu leben.
Dass MInderheiten in den meisten Ländern auf dieser Erde in der Regel Schwierigkeiten und discriminations ausgesetzt sind, ist in arabischen Ländern nunmal auch nicht anders. Hat ja niemand behauptet, dass Araber bessere Menschen seien als andere.
Nur, ehrlich gesagt hat das mit dieser Debatte rein gar nichts zu tun. Wenn srael konkrete Verfolgungsschicksale belegen kann, möge sich Israel doch bitte an den jeweiligen Verursacherstaat wenden.
Die Palästinenser sind dafür nicht verantwortlich.
Warum sollen sie auch noch- nachdem sie bereits für die Deutschen und die das alles zulassenden Alliierten den Preis bezahlen- nun auch noch für vermeintliche oder tasächliche Taten von anderen arabischen oder nordafrikanischen Staaten die Zeche bezahlen?
Vielleicht sollten wir zum Abschluss, werter maga, einfach nicht in Frage stellen, dass diese Debatte um die tatsächlichen oder auch vermeintlichen Vertreibungen von Juden aus anderen arabischen oder nordafrikanischen Staaten mit der Diskussion des israelisch-palästinensischen Konfliktes nichts zu tun hat, sondern nichts anderes als eine Ablenkungs-und auch Rechtfertigungsdebatte, immer wieder angestoßen von proisraelischen, häufig zionistischen Foristen nicht nur hier, sondern auch bei SPON,ist.
Um es mal auf eine ganz einfache Formel zu bringen- blos, weil mein Nachbar seine Rechnungen nicht bezahlt, heißt das noch lange nicht, dass ich sie auch nicht bezahlen muss.

Okay, kann ich akzeptieren. Vielleicht sollte ich nochmal Albert Hourani lesen.

Als Argument in den Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat die Frage der Vertreibungen allerdings nichts zu suchen, da die Palästinenser nicht für die Taten anderer verantwortlich sind. Dennoch sollte hier im MO nicht nonchalant darüber hinweggegangen werden - nur weil sie von einem Foristen angeführt werden, der hier vielleicht einigen anderen Foristen nicht sehr sympathisch ist.


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#13084

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:56
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: GeorgeF 
Wie sagte doch Churchill (angeblich)? Ich traue keiner Statistik, die ich nicht selbst gefälscht habe. Und darum erneut mein Ansinnen: such Dir die Daten selbst zusammen, anstatt hier aus dem hohlen Bauch heraus herumzuräsonnieren.
Eines bleibt jedoch unübersehbar: Sowohl Al Jazeera als auch jener ägyptische Journalist samt zahllosen Bildern aus palästinensischer Quelle zeigen uns ein erstaunliches Bild von Märkten voller Waren und ziemlich luxuriösen Hotels, Restaurants, Freizeitparks und Shopping Mall. Frage ich einfach mal: Der brave Kaufmann klotzt seinen Laden nicht mit übrflüssigen Klamotten (darunter auch Negliges und Viagra) voll, wenn er nicht mit einer adäquaten Kaufkraft/Kunden rechnet. Das gleiche gilt für Nobelhotels und Freizeitparks. Und ohne Frage kann sich der Durschnittsgazaner Luxusklamotten und Pool-Party nicht leisten. Woher kommt aber die nicht unbeträchliche Kaufkraft in Gaza???? Wo dort doch die Wirtschaft so erbärmlich darniederliegt? Wer sind die Typen, die sich den Service der Luxushotels leisten können? Touristen wohl eher nicht. Wo doch Hamas schwört, der PLO-Korruption - soll heissen Einsacken zB der EU-Subventionen a la Arafat-Gattin - ein rabiates Ende gemacht zu haben? Und das bei einem GDP von 1.100 US$ pro Kopf?
Ich denke Orwells Farm der Tiere lässt mal wieder grüssen.
Also vermutlich nicht nur eine klerikal-faschistische Diktatur in Gaza, sondern systemimmanent auch noch korrupt. Nett.

Ich schätze mal dass die Luxushotels ausschliesslich von NichtGazanern besucht werden ,
Diplomaten , Politiker , Angehörige von internationale Organisatione usw . Warum sollte ein Einwohner von Gaza in einem Hotel wohnen , bei den kleinen Distanzen .
Für Restaurants gilt wohl dasselbe . Luxusklamotten weiss Ich nicht , es hängt auch davon ab wieviele Luxusgeschäfte es gibt . 2 oder 3 bei 1,5 Millionen Einwohnern lässt eher auf geringe denn auf hohe Kaufkraft schliessen . Ich denke ohne Details zu kennen , ist ein Vergleich mit Orwelll Farm eventuell etwas voreilig .
Wo Sie Recht haben ist die Korruption in der PLO , aber ein Herr Olmert , Frau Netanyahu und ... , da gabs doch auch etliche Verdachtsfälle beim Nachbarn ?


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#13085

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:57
von nahal
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Zitat von: GeorgeF 
Demnach dürfte es eine Horrormär sein, 1.500 jüdische Kindermädchen würden die Golfstaaten heimtückisch unterwandern.


Es gibt aber solche Intelligenzbestien, die solche Horrormärchen glauben und sogar Kommentare abgeben. :-)


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#13086

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:59
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: Lea S. 
Lernen Sie eigentlich wöchentlich ein neues Wort?
Zuerst nervten Sie die User mit Logik, Logik!
Danach waren es monatelang die Reflexe,
kommt jetzt die hohe Zeit der Konsequenz?


Es ist umgekehrt. Ich lehre ihnen neue Worte. Wenn jede Woche nur eines neues begriffen wird, koennen sie vielleicht irgendwann mal das Abitur nachmachen.:-)


PS.:Wenn es sie nervt, dann fehlt ihnen noch so einiges am Verstaendnis von lernen.:-)



zuletzt bearbeitet 23.08.2010 23:03 | nach oben springen

#13087

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 22:59
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: vk64 
Die Debatte wurde auch beim damaligen Einmarsch der IDF (2006) in den Libanon geführt.
Eine Widerholung dieser Debatte ist insofern nicht notwendig, da die Agmente bereits ausgetauscht sind, auch wenn es offensichtlich immer noch Menschen wie den Foristen Hans Werner Degen gibt, die von einfachen Bauern und ihren Großfamilien damals erwartet haben, dass sie den schwerst bewaffneten kampferprobten Hisbollahmlizen den Einlass in ihr Haus verweigern, da sie sonst als Kombattanten anzusehen seien.
Von diesen Menschen fordern Charaktere wie Herr Degen säbelschwingend, dass sie sich qusi einem Gottesurteil mit eindeutigem Ausgang unterziehen sollen. Zur Aswahl stand, von schwerbewaffneten Milizen sfort hingerichtet und massakriertzu werden odewr ewas später durch die Bomben derIDF.
Herr Degen ist offensichtlich dem Katholizismus vorangeganger Jahrhunderte stark verhaftet und kann den den Hexenverbrennung auch in deutschen Gefilden verspätet nachfolgenden Errungenschaften des Humanismus ofensichtlich wenig abgewinnen.
Sicherlich glaubt Herr Degen noch, dass die Welt eine (eindimesionale) Scheibe ist. i
Letztendlich ist es erschreckend, mit wieviel Inbrunst hier die dümmste, aber auch wirklich allerdümmsten Phrasen gedroschen werden, die vor Menschenverachtung geradezu triefen, dass man darin zu ersaufen oder beim Erbrechen zu Ersticken droht.
Einfach nur widerwärtig, Degen !

Herrn Degen kann und werde ich nicht zustimmen. Fakt bleibt allerdings, dass Hizbollah genauso wie Hamas nicht im Einzelfall Zivilisten zum Schutzschild militärischer Aktivitäten machen, sondern - Sie haben das richtig mit den waffenschwingenden Hizbollisten beschrieben - genau dies zu ihrer prinzipiellen Strategie gemacht. Und das ist unendschuldbat und ich habe Sie auch so im Hinblick auf Hamas verstanden.



zuletzt bearbeitet 23.08.2010 23:00 | nach oben springen

#13088

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:02
von nahal
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Zitat von: Maga 

Als Argument in den Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern hat die Frage der Vertreibungen allerdings nichts zu suchen, ....


Ich glaube, da magst Du Dich täuschen;

Eine große Rolle wird die Frage einer Pauschal-Entschädigung der plaästinensichen Flüchtlingen. Es wird eine Summe vereinbart , die als Starthilfe für den neuen Staat verwendet werden soll. Diese Summe wird (auch) von den arabischen Staaten geschultert werden, im Rahmen eines Schuldenaustausches - Israel wird, zu Gunsten Palästinas, auf die Entschädigung verzichten.
Diese Idee ist schon sehr weit gediehen, sogar 2000 in Camp David wurde darüber gesprochen.


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#13089

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:04
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Sorry, Herr Forumsbetreiber,
Wie bescheuert muss jemand nur sein, solchen Quatsch ernstzunehmen?
Glauben Sie im ernst, ein "jüdisches Mädchen aus Bangladesh" arbeitet als Maid in Kuweit?
Ist Ihr Arzt wieder in Urlaub?
Mensch, man sollte Sie als lebendiges Wunder ausstellen.

Sorry Herr Springteufel, erst setzen Sie diesen Link hier ins Forum um dann nach einiger Zerit zu behauten, der Beitrag wäre eine Lüge?

Interessant allerdings ist die erste Lesermeinung: "Jewish Maidlayranman | 4/2/2010 7:00:17 AM It is ridiculous how this stuff actually gets published. It really goes to show how closed minded and ignorant people can be. I am a Jewish woman married to a kuwaiti muslim and for all those people out there reading this that cannot believe what they are reading, not all kuwaitis are this ignorant. Thank goodness for that!! There is a difference between Jews and Israeli's and not all Jews support Israel. These maids are in Kuwait working to death to earn a measly pay because life is better for them in Kuwait than their own country. They are not a danger to muslim families...Give me a break!! """"


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#13090

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:05
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman 
Stimmt, die arbeiten ja lieber als Bäuerinnen mit ihren Männern auf anderer Leute Land.
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-45717-3.html

Hans, Hans, Hans. Wie kann man als erwachsener Mensch auf die Tatsache, dass 800.000 Juden auc den arabischen Ländern under der Drohung von Pogromen, Mord, Totschlag und Enteignung vertrieben wurden nur so dämlich antworten? Versetz Dich selber in die Situation: möchtest Du lieber täglich einem wütenden Mob ausgesetzt sein oder in Frieden und Sicherheit Feldarbeit verrichten? Du darfst wählen.



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#13091

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:06
von nahal
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Zitat von: Lea S. 

Allein der Besatzer Israel hat ein pro Kopf Einkommen von 27.000.


Über 28.000. Dabei sind die Palästinenser Ost-Jerusalems mitberücksichtigt.
Auch die Bedouinen Negevs.

http://www.globalpropertyguide.com/Middl.../gdp-per-capita


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#13092

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:06
von Maga
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Zitat von: Willie 
Keineswegs "soll" es das. Wenn der militaerische Begriff von Nichtmilitaers mitunter dazu auch missbraucht wird. ""Sollen" und "tun" sind nicht dasselbe.
Von der deutschen Presse meist genau zum Gegenteil -um naemlich ganz konkret Emotionenen gegen bestimmte Parteien -meist die USA- zu wecken.
Deswegen verwenden sie auch sehr wohl keinen entsprechenden deutschen Begriff, sondern den des zu verunglimpfenden. Dabei sehr wohl ausnutzend, dass die meisten Deutschen ueber die exakte Begriffsbedeutung keine genaue Kenntnis haben. Aber dafuer jede Menge Reflexe. Fuer negative Emotionen.

Und in manchen Ländern wird ja nicht über Kriege, sondern über "Konflikte" und "militärische Engagements" fabuliert.
Es ist die praezise Sprache militaerischer Analysten -kein "fabulieren". Wer damit fabuliert ist meistens ein Zivilist mit anderen Intentionen als der Praezision der Begriffe. Ihre Ausfuehrungen belegen das ja auch schon wieder beispielhaft.

Ich fühle mich an Orwells "Newspeak" erinnert. Welches "Minitrue" sich das wohl ausgedacht hat? Über Begriffe soll Bewusstsein geschaffen und verändert werden, was aber nicht immer geschieht. Solche Begriffe gibt es von "rechter" wie "linker" Seite: Nullwachstum, Freisetzungen, Flexibilisierungen, militärische Engagements, Kollateralschäden sind Begriffe, um die brutale Wirklichkeit zu verschleiern: Stagnation, Entlassungen, soziale Einschnitte, Kriege und Kriegsopfer. Auf der anderen Seite positive Diskriminierungen sowie Gender und Cultural Mainstreaming, also Diskriminierung und unsinnige Politik in Bezug auf Geschlechter und Immigranten. Die Verschleierungssprache ist übrigens bewusst verniedlichend und oft sehr kompliziert gehalten, damit sie nicht verstanden wird.


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#13093

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:11
von nahal
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Zitat von: Lea S. 

Interessant allerdings ist die erste Lesermeinung:
These maids are in Kuwait working to death to earn a measly pay because life is better for them in Kuwait than their own country.

"in their own country", Israel, erhalten Sie eine Sozialhilfe (Abraham IV), die etwa das 10fache dessen ausmacht, wofür sie sich in Kuwait "working to death" müssten.
Dafür müssten Sie aber Ihre "black magic" vorführen.

Wie kann man nur so viel Hass in sich tragen, Foristin?


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#13094

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:14
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: GeorgeF 
Hans, Hans, Hans. Wie kann man als erwachsener Mensch auf die Tatsache, dass 800.000 Juden auc den arabischen Ländern under der Drohung von Pogromen, Mord, Totschlag und Enteignung vertrieben wurden nur so dämlich antworten? Versetz Dich selber in die Situation: möchtest Du lieber täglich einem wütenden Mob ausgesetzt sein oder in Frieden und Sicherheit Feldarbeit verrichten? Du darfst wählen.

Ich glaube die Betonung von Herrn Bergmann , lag nicht auf "Feldarbeit" , sondern auf " anderer Leute Land ".
Man muss sich allerdings die Frage erlauben , warum die Bäuerin nicht einfach Land kauft und das bearbeitet : Das ist in unseren Breiten nun mal so Usus . :-)))


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#13095

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:14
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Lea S. 
Sorry Herr Springteufel, erst setzen Sie diesen Link hier ins Forum um dann nach einiger Zerit zu behauten, der Beitrag wäre eine Lüge?
Interessant allerdings ist die erste Lesermeinung: "Jewish Maidlayranman | 4/2/2010 7:00:17 AM It is ridiculous how this stuff actually gets published. It really goes to show how closed minded and ignorant people can be. I am a Jewish woman married to a kuwaiti muslim and for all those people out there reading this that cannot believe what they are reading, not all kuwaitis are this ignorant. Thank goodness for that!! There is a difference between Jews and Israeli's and not all Jews support Israel. These maids are in Kuwait working to death to earn a measly pay because life is better for them in Kuwait than their own country. They are not a danger to muslim families...Give me a break!! """"

Toll! Ich darf zum Thema Juden in Kuwait zitieren (sauschlechte Übersetzung - nicht meine Schuld):
" Geschichte der Juden in Kuwait

Hauptartikel: Geschichte der Juden in Kuwait

Geschichte der Juden in Kuwait wird an angeschlossen Geschichte der Juden im Irak. In 1776 Sadeq Khan gefangengenommenes Basra, viele der Einwohner verließ das Land und unter ihnen war tJews, die nach Kuwait gingen. Mit den Bemühungen der Juden blühte das Land mit seinen Gebäuden und Handel. Herum 1860, ihre erhöhte Zahl und ihr Handel blühten. Sie waren meistens Grossisten und gearbeitet mit Indien - Baghdad und Aleppo. Sie exportierten sogar nach Europa und China. Es ungefähr 80 jüdische Familien in Kuwait lebend in einem Bezirk in dem die Bank des Handels gab. Sie hatten ihre eigene Synagoge mit ihrem Sefer Torah. In der Synagoge hatten sie unterschiedlichen Platz für die Frauen. Samstag ist ein heiliger Tag. Juden bearbeiteten nicht diesen Tag. Sie hatten auch ihren eigenen Kirchhof, der zeigt, daß sie dort für eine lange Zeit lebten. Bevölkerung Kuwaits ist jetzt dreißig fünf tausend und die meisten ihnen sind Araber. Vor 1914 gab es ungefähr 200 Juden. Die meisten ihnen gingen zurück zu Baghdad und wenige gingen nach Indien. Es gab zwei wohlhabende Juden in Kuwait, aber der Rest waren mittlere Kategorie und waren Juweliere oder materielle Händler. [1].

Faszinierend! Womöglich Zwei ganze lebendige Juden heute in Kuwait. Sind Sie in der Lage, das in Ihre Gedanken einzubauen?



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#13096

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:15
von nahal
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Zitat von: nahal 
"in their own country", Israel, erhalten Sie eine Sozialhilfe (Abraham IV), die etwa das 10fache dessen ausmacht, wofür sie sich in Kuwait "working to death" müssten.
Dafür müssten Sie aber Ihre "black magic" vorführen.
Wie kann man nur so viel Hass in sich tragen, Foristin?



Hier, Sie Belustigung meiner Tage:

http://www.aawsat.com/english/news.asp?section=6&id=20931


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#13097

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:18
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: Maga 
Ich fühle mich an Orwells "Newspeak" erinnert. Welches "Minitrue" sich das wohl ausgedacht hat? Über Begriffe soll Bewusstsein geschaffen und verändert werden, was aber nicht immer geschieht. Solche Begriffe gibt es von "rechter" wie "linker" Seite: Nullwachstum, Freisetzungen, Flexibilisierungen, militärische Engagements, Kollateralschäden sind Begriffe, um die brutale Wirklichkeit zu verschleiern: Stagnation, Entlassungen, soziale Einschnitte, Kriege und Kriegsopfer. Auf der anderen Seite positive Diskriminierungen sowie Gender und Cultural Mainstreaming, also Diskriminierung und unsinnige Politik in Bezug auf Geschlechter und Immigranten. Die Verschleierungssprache ist übrigens bewusst verniedlichend und oft sehr kompliziert gehalten, damit sie nicht verstanden wird.

Maga : Ich fürchte Willie hält sehr grosse Stücke auf " Militärische Analysten " !
Die fabulieren nicht , die irren sich nur ab und zu , so wie bei den WMD im Irak . Ansonsten sind die ganz grosse Klasse , nur vom Feinsten . :-)))


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#13098

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:21
von GeorgeF | 4.734 Beiträge


Zitat von: Maga 
Ich fühle mich an Orwells "Newspeak" erinnert. Welches "Minitrue" sich das wohl ausgedacht hat? Über Begriffe soll Bewusstsein geschaffen und verändert werden, was aber nicht immer geschieht. Solche Begriffe gibt es von "rechter" wie "linker" Seite: Nullwachstum, Freisetzungen, Flexibilisierungen, militärische Engagements, Kollateralschäden sind Begriffe, um die brutale Wirklichkeit zu verschleiern: Stagnation, Entlassungen, soziale Einschnitte, Kriege und Kriegsopfer. Auf der anderen Seite positive Diskriminierungen sowie Gender und Cultural Mainstreaming, also Diskriminierung und unsinnige Politik in Bezug auf Geschlechter und Immigranten. Die Verschleierungssprache ist übrigens bewusst verniedlichend und oft sehr kompliziert gehalten, damit sie nicht verstanden wird.

Tja, da bin ich wirklich froh, an der FüAkBW im Sinne Moltkes ausgebildet worden zu sein, der (sinngemäss) gefordert hat: Nur wer eine klare Sprache hat kann befehlen.
Es ist wohl einerseits die mit ideologischen Praedispositionen übertünchte Sprache des Ostblock einerseits wie auch die zahllosen Euphemismen und technokratischen Verschleierungsformeln des Westens andererseits, die manche Hirne vernebeln.



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#13099

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:23
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: Maga 
Ich fühle mich an Orwells "Newspeak" erinnert. Welches "Minitrue" sich das wohl ausgedacht hat? Über Begriffe soll Bewusstsein geschaffen und verändert werden, was aber nicht immer geschieht.

Begriffe militaerischer Analysten sind nicht unbedingt geeignete Begriffe des Journalismus an ihre Klientel. Genausowenig wie Fachausdruecke der theoretischen Physik in der Klimaforschung, der Krebsforschung, der air control im Luftverkehr und der Fertigungsautomation im Automobilbau es sind. Koennen sie da folgen?

Solche Begriffe gibt es von "rechter" wie "linker" Seite: Nullwachstum, Freisetzungen, Flexibilisierungen, militärische Engagements, Kollateralschäden sind Begriffe, um die brutale Wirklichkeit zu verschleiern: Stagnation, Entlassungen, soziale Einschnitte, Kriege und Kriegsopfer.

Fragt sie immer von wem fuer wen. Der Begriff "Engagements" ist ein eindeutig militaerischer -jeder diesbezuegliche Fachmann weiss, was damit gemeint ist und er kennt den vollen Umfang dessen, der sich in diesem Begriff verbergen kann. Aussenstehende wissen das nicht.

Auf der anderen Seite positive Diskriminierungen sowie Gender und Cultural Mainstreaming, also Diskriminierung und unsinnige Politik in Bezug auf Geschlechter und Immigranten. Die Verschleierungssprache ist übrigens bewusst verniedlichend und oft sehr kompliziert gehalten, damit sie nicht verstanden wird.

Natuerlich gibt es das. Nur sollten sie das eine nicht mit dem anderen durcheinanderwerfen. Fachsprache ist deswegen unabdingbar und wichtig, um unter Fachleuten genau Verschleierungen auszuschliessen und solche Missverstaendnisse zu vermeiden.


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#13100

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 23:23
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Ich glaube, da magst Du Dich täuschen;
Eine große Rolle wird die Frage einer Pauschal-Entschädigung der plaästinensichen Flüchtlingen. Es wird eine Summe vereinbart , die als Starthilfe für den neuen Staat verwendet werden soll. Diese Summe wird (auch) von den arabischen Staaten geschultert werden, im Rahmen eines Schuldenaustausches - Israel wird, zu Gunsten Palästinas, auf die Entschädigung verzichten.
Diese Idee ist schon sehr weit gediehen, sogar 2000 in Camp David wurde darüber gesprochen.

Das Problem ist doch, dass diejenigen Länder, in denen die Vertreibungen erfolgten, entweder kein Geld haben (Ägypten, Syrien, Jemen) oder aber das Geld für den Aufbau des eigenen Landes brauchen (Irak), während es in den Ländern, die Geld haben (Saudi-Arabien, die Emirate und der Oman), keine oder kaum Vertreibungen gab. Warum sollte etwa der Emir von Abu Dhabi für eine Schuld zahlen, die weder er noch einer seiner Vorgänger zu verantworten hat. Ich glaube, das gesamte Konstrukt krankt daran. Es wäre besser, auf "Schuldenaustausche" zu verzichten und an den Eigennutz der Parteien zu appellieren, dass die Dividende für den Aufbau Palästinas ein Akt der Stabilisierung des Nahen Ostens wäre. Aber ich glaube nicht an den Erfolg der Verhandlungen, so dass sich das alles erübrigen wird...



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