#12951

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:28
von nahal
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Zitat von: Lea S. 
Es gibt Tausende von Videos, die auch die andere Seite zeigen.


Sicher. Es soll auch Armut in Gaza geben. Fast so wie in anderen Ländern auch. Zwar nicht so schlimm wie in Indien, aber mit einigen EU-Ländern vergleichbar.
Sollten Sie Ihre hasserfüllten Augen kurzfristig aufmachen, werden Sie sehen, die Links sind aus palästinensichen Quellen.


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#12952

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:28
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: Lea S. 
Mitgliedsbeitrag bezahlt = Mitgliedschaft erworben.
Später bereut und wieder ausgetreten.
Trotzdem Mitglied gewesen.

Die uebliche Albernheit von ihnen.


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#12953

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:31
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: Lea S. 
Hilfe, Hilfe, sie schreibt Führer.............Sie schreibt Ghetto...........sie schreibt Autobahn.
Und er springt und springt und springt.
Lieber nahal,
machen Sie doch mal ne Liste, in der Sie alle -Ihrer Meinung nach - verbotenen Worte auflisten. Aber dann bitte auch mit der notwendigen Erklärung, schliesslich will der eine oder andere User ja noch was lernen.

Der heute obligatorische olympische Fackellauf ist übrigens eine Original-Nazi-Erfindung.


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#12954

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:32
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: Willie 
Die uebliche Albernheit von ihnen.

Zumindest nicht die Unbwahrheit!


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#12955

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:33
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Sicher. Es soll auch Armut in Gaza geben. Fast so wie in anderen Ländern auch. Zwar nicht so schlimm wie in Indien, aber mit einigen EU-Ländern vergleichbar.
Sollten Sie Ihre hasserfüllten Augen kurzfristig aufmachen, werden Sie sehen, die Links sind aus palästinensichen Quellen.

Und?


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#12956

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:34
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: primatologe 
Der heute obligatorische olympische Fackellauf ist übrigens eine Original-Nazi-Erfindung.

Und?


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#12957

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:36
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal Sollten Sie, LeaS, bei Ihrem nächsten Besuch im Ghetto haben, empfehle ich Ihnen den berühmten Roots Club:
http://www.rootsclub.ps/index.php
Sollten Sie, trotz des tollen Essens, sich sportlich betätigen wollen, denken Sie dran, Wasser ist das größte Problem in diesem Ghetto.
Aber, was soll´s. Ghetto bleibt Ghetto, so dass im Mai 2010, einen Ausweg gefunden wurde:
Gaza opens first Olympic-size swimming pool
http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=285242
Sollten Sie mit dem empfohlenen Hotel nicht zufrieden sein, bitte nicht verzweifeln.
Ein Ghetto mit nur einem Luxushotel wäre tatsächlich Folter.
Hier, eine Alternative:
http://www.aldeira.ps/en/main.html

Sie können , als Beweis des Wohlstandes von Zimbabwe , auch Mugabes Palast verlinken !
Die ganze Welt , inklusive Hillary Clinton , die man nicht gerade als Erzfeid Israels bezeichnen kann , findet die Zustände in Gaza entweder unmenschlich , entwürdigend , schlimm , unhaltbar ( Passendes bitte ankreuzen ), nur Sie sind anderer Meinung . Sie verlinken den 1% Luxus , verschweigen die 99% Elend . Das nenne Ich bewusste Irreführung , ist aber bei Ihnen nicht Neues .


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#12958

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:37
von nahal
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Zitat von: Lea S. 
Und?


Nicht, nur so, Bildern aus dem Ghetto. Aktuelle. Von palästinensischen Quellen.


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#12959

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:38
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: Lea S. 
Und?

Ich mein nur, bei Autobahn denkt jeder an die Nazis, obwohl die Pläne dafür schon vor den Nazis fertig waren.


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#12960

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:40
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Sicher. Es soll auch Armut in Gaza geben. Fast so wie in anderen Ländern auch. Zwar nicht so schlimm wie in Indien, aber mit einigen EU-Ländern vergleichbar.
Sollten Sie Ihre hasserfüllten Augen kurzfristig aufmachen, werden Sie sehen, die Links sind aus palästinensichen Quellen.

Man bemerke : es SOLL auch Armut in Gaza geben !
Unterschwellig : ist aber nicht wirklich bewiesen .
Ihr Zynismus und Menschenverachtung ist einfach nur traurig .


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#12961

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:41
von nahal
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Zitat von: guylux 
Sie können , als Beweis des Wohlstandes von Zimbabwe , auch Mugabes Palast verlinken !
Die ganze Welt , inklusive Hillary Clinton , die man nicht gerade als Erzfeid Israels bezeichnen kann , findet die Zustände in Gaza entweder unmenschlich , entwürdigend , schlimm , unhaltbar ( Passendes bitte ankreuzen ), nur Sie sind anderer Meinung . Sie verlinken den 1% Luxus , verschweigen die 99% Elend . Das nenne Ich bewusste Irreführung , ist aber bei Ihnen nicht Neues .


Sie haben ein Problem der Argumentation:
Sowohl das Hotel, als auch das Einkaufzentrum, das Restaurant, das Alternativ-Hotel oder das Swimming-Pool stehen jedem Gazaner frei. Mugabes Palast, soweit bekannt, nicht.
DAS nenne ich, bewußte Irreführung (zusätzlich zu Ihrer Grossmaul-Ankündigung, sie würde nicht mehr auf meine primitiven Beiträgen reagieren).


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#12962

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 14:50
von nahal
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Zitat von: guylux 
Man bemerke : es SOLL auch Armut in Gaza geben !
Unterschwellig : ist aber nicht wirklich bewiesen .
Ihr Zynismus und Menschenverachtung ist einfach nur traurig .


Ja, für Sie zwar zu lang zu lesen, aber Sie können sich auf die Titel konzentrieren.

Hier ist Armut:

The Palestinian refugees of Lebanon: imprisoned in poverty, condemned to misery
http://blogs.amnesty.org.uk/blogs_entry.asp?eid=6874

The Palestinian refugees of Lebanon: imprisoned in poverty, condemned to misery


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#12963

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:02
von Lea S. | 14.199 Beiträge


Zitat von: nahal 
Sie haben ein Problem der Argumentation:
Sowohl das Hotel, als auch das Einkaufzentrum, das Restaurant, das Alternativ-Hotel oder das Swimming-Pool stehen jedem Gazaner frei. Mugabes Palast, soweit bekannt, nicht.
DAS nenne ich, bewußte Irreführung (zusätzlich zu Ihrer Grossmaul-Ankündigung, sie würde nicht mehr auf meine primitiven Beiträgen reagieren).


Jau, schicken wir also alle Palästinenser in Gaza, denen die IDF das Haus unterm Arsch weggebombt hat, in das Hotel.
Steht ja allen frei!

Auch nach Pakistan den Flutopfern zu spenden, ist total überflüssig. Dort im Land gibt es genug Luxushotels, die allen offen stehen.
Spenden wir lieber das Geld der IDF, damit die sich noch mehr Waffen kaufen können. Dier schaffen dann wenigstens Veränderung.



zuletzt bearbeitet 23.08.2010 15:06 | nach oben springen

#12964

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:06
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Sie haben ein Problem der Argumentation:
Sowohl das Hotel, als auch das Einkaufzentrum, das Restaurant, das Alternativ-Hotel oder das Swimming-Pool stehen jedem Gazaner frei. Mugabes Palast, soweit bekannt, nicht.
DAS nenne ich, bewußte Irreführung (zusätzlich zu Ihrer Grossmaul-Ankündigung, sie würde nicht mehr auf meine primitiven Beiträgen reagieren).

Stehen jedem Gazaner frei ? Und wieviele Hundert der 1,4 Millionen armen Schweine können sich auch nur ein Mineralwasser in so einem Hotel oder Restaurant leisten.
Mugabes Palast ist ein Zeichen von Reichtum , öffentlich oder nicht , tut nichts zur Sache , mit Ihrer "Irreführung" lenken Sie mal wieder ab .
P.S.: Haben Sie heute Ihren Benimmkursus geschwänzt ? Ausserdem haben Sie vergessen "Grossmaul" lila zu schreiben .
P.P.S.: Auf primitive "Farbunterwäschebeiträge" antworte Ich auch nicht . Ansonste ist es natürlich ein Zeichen grosser Selbsterkenntniss , dass Sie Ihre EIGENEN Beiträge als primitiv bezeichen . Chapeau !


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#12965

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:09
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Ja, für Sie zwar zu lang zu lesen, aber Sie können sich auf die Titel konzentrieren.
Hier ist Armut:
The Palestinian refugees of Lebanon: imprisoned in poverty, condemned to misery
http://blogs.amnesty.org.uk/blogs_entry.asp?eid=6874
The Palestinian refugees of Lebanon: imprisoned in poverty, condemned to misery

Beweist , dass es ausser in Gaza , noch anderswo Armut gibt , pardon geben SOLL !
Oder wie SOLL Ich das jetzt verstehen ?


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#12966

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:15
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: GeorgeF 
(...9
Ich halte einfach einen ägyptischen Berichterstatter - wie auch Al Jazeera - für glaubwürdiger als faktenresistente Poster aus dem fernen Europa...

Wie wärs mit einem jüdischen Verfasser.

http://www.shoa.de/rezensionen/literatur...-zimmerman.html

Zitate:
Nach Zimmermann blendet die israelische Gesellschaft ihre Täterrolle damit völlig aus. Der Holocaust als immer währendes „As“, um letztendlich die widerrechtlich besetzten Gebiete Palästinas zu behalten und die radikale Siedlungspolitik, die im kolonialen Zionismus begründet liegt, fortzuführen.

Und:
Bewusst hält der israelische Staat in der Gesellschaft die Angst vor Terror am Köcheln und gibt die Parole aus „Sicherheit vor Frieden“. Eine Parole, die sich dauerhaft durch willkommene Terroraktionen wie dem 11.09.2001 und Selbstmordattentate nährt

Und:
Israel verschanzt sich bei Kritik von innen und außen hinter dem Antisemitismusvorwurf. Ein Antisemitismus, der bewusst durch das Primat des Jüdischen gefördert wird und der sich mit dem Frieden selbst in Frage stellen würde.


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#12967

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:27
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: Lea S. 
Zumindest nicht die Unbwahrheit!

Nur, wenn man damit ein eng begrenztes Wahrheitselement betrachten will. Und was ja schon mal ein Fortschritt ist.
Dass Truman seine 10 Dollar fuer eine Mitgliedschaft angegeben hat, steht nirgendwo in Disput. Dass er jedoch formell als Mitglied initiert wurde, wie bei denen ueblich -und moeglicherweise sogar erforderlich, genaues weiss ich da nicht-, steht aber nirgendwo zu lesen. Hier besteht eine klar Diskrepanz.

Der Dialog, um den es ging war folgender:


Zitat von: 

Zitat von: Lea S. 
Helfershelfer des Todes ist auch der, der Bomben aus Flugzeugen abgeworfen, nicht weiter erwähnenswert sieht.
Solange Menschen wie Sie Unterschiede machen in gute und schlechte Tote, wird es keinen Frieden geben. Da ist es egal ob jemand mit einem Bombengürtel losgeht oder einem Kampfpanzer.


Zitat von: hans-werner degen 
Ihrer Meinung nach waren die Alliierten genauso verbrecher wie die Faschisten?


Zitat von: Gegen Gewalt 
Zum Teil selbstverständlich. Denken Sie nur an den Diktator Stalin.
Oder an den Präsidenten Harry Truman, der Mitglied des Ku-Klux-Klans war. Nachdem er den Abwurf der ersten Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki angeordnet hatte, gestand er, bei dem Gedanken an die Opfer keinen Nachtschlaf eingebüßt zu haben, den bei den Japanern in den Zielorten der Bombe habe es sich nur um "savages" gehandelt - um eben jene "Wilden", als die stets auch Amerikas Indianer und Schwarze galten: minderwertig, Abschaum, keine wirklichen Menschen.


Zitat von: GeorgeF 
Sie behaupten Unwahres. Truman war NICHT Mitglied des Klan. Auch ist von ihm kein Zitat überliefert, in denen er die Japaner als "savages" bezeichnet hat.


Zitat von: Gegen Gewalt 
Sie behaupten Unwissendes, weil bei Ihnen nicht ist, was nicht sein darf. Damit bestätigen Sie Ihr historisches Halbwissen. Truman nannte die Japaner "saveges". Er war nicht Mitglied des Klan, sondern Vollmitglied des Ku-Klux-Klan! Wenn Sie seine Biografien durchforsten, werden Sie noch Weiteres finden. Machen Sie sich an das Lese-Werk!


Soviel zum Verlauf. Es wird also das Argument gemacht Truman sei ein Verbrecher gewesen. Und zwar, weil er einerseits Japanaer als "Savages" (Wilde) betitelt haben soll und anderesseits "...nicht Mitglied des Klan, sondern Vollmitglied des Ku-Klux-Klan." gewesen sei.

Wie der Forist darin unterscheiden kann, erklaert er nicht. Dass Truman nicht in die Organisation initiert worden war, wie bei denen anscheinend ueblich und erforderlich, spielt fuer seine explizite Vollmitglied Erkenntnis -im Vergleich zu einer weniger als voll Mitgliedschaft?- keine Rolle.
Warum er wegen der gezahlten 10 Dollar nun ein Verbecher sein soll, auch nicht.

Und sie interessiert es auch nicht. Denn wie ihre Postings zeigen, es geht ihnen ja nicht um "was ist", sondern ausschliesslich um das, was sie aus ihrer mentalen Predisposition wie vorteilhaft verwerten koennen.
Interesse an Objektivitaet, Ehrlichkeit und Wahrheit liegen dort nicht.



zuletzt bearbeitet 23.08.2010 15:30 | nach oben springen

#12968

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:36
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: primatologe 
Den letzten Satz kann ich nicht glauben, haben Sie einen Beleg/Link.

Er nennt sich ja auch "gegen Gewalt" und nicht "gegen falsche Behauptungen".



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#12969

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:41
von nahal
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Zitat von: guylux 
Stehen jedem Gazaner frei ? Und wieviele Hundert der 1,4 Millionen armen Schweine können sich auch nur ein Mineralwasser in so einem Hotel oder Restaurant leisten.


Haben Sie die Menschenmenge bei der Mall-Eröffnung gesehen?
Ghettomässig.

Ist der neue Luxemburger-Spruch:
Proletarier aller Länder.......! :-)


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#12970

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:44
von Willie (gelöscht)
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Zitat von: primatologe 
Das sind wohl (noch) Einzelfälle wie ich gehört hab.
Trotzdem ist mit Religionsspinnern nicht zu spassen, wer sich wissentschaftlich damit auseinandersetzt ob es Arbeit ist einen Fahrstuhlknopf zu drücken, der schreckt nicht davor zurück mit einer Religionspolizei normale Bürger zu penetrieren und zu kujonieren.
Die Palis haben allerdings auch noch solche mittelalterlichen Strukturen. Letzetn Sonntag kam eine Doku von einem muslimisch / palästinensischen Heiratsvermittler, das war eher ein Unglücksbringer.
Religion kann schwere psychische Störungen verursachen, aber die orthodoxen Juden schießen den Vogel ab, denke ich.

Dass sie so denken, liegt moeglicherweise an ihrem begrenzten Wissen. Oder ihrer antijuedischen Predisposition.
Wer sich einen echten Uberblick verschaffen will, befasst sich auch mit der Religion des Atheismus und ihren Auswuechsen.


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#12971

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 15:58
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Haben Sie die Menschenmenge bei der Mall-Eröffnung gesehen?
Ghettomässig.
Ist der neue Luxemburger-Spruch:
Proletarier aller Länder.......! :-)

So nebenbei : der Luxemburger Spruch ist : Banken aller Länder , kommt zu uns .

Ich schliesse aus all Ihren Posts und Verlinkungen , dass es den Einwohnern von Gaza so gut geht, wie den Maden im sprichwörtlichen Speck .
Die Mall ( wieviele davon gibts denn so auf 1,4 Millionen Einwohner ), quellt über von Tausenden Palestinenser mit dicken Brieftaschen , abends nach dem Shopping gehen die Leute entweder in eins der Luxushotels mit Restaurants oder sie gehen in Ihre Häuser ( oder sind da wirklich welche zerbombt worden ) essen Hummer und Gänseleber , die Kinder besuchen eine hochmodern Schule , und die wenigen Kranken und Notleidenenden werden in supermodernen Spitälern mit neuester Technologie gepflegt . Ferien organisieren ist kinderleicht , einfach mit Auto , Eisenbahn oder Flugzeug raus aus dem Paradies , nur um mal so zu sehen wie es den Leuten in den Nachbarländern so mies geht !


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#12972

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 16:00
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: Willie 
Dass sie so denken, liegt moeglicherweise an ihrem begrenzten Wissen. Oder ihrer antijuedischen Predisposition.
Wer sich einen echten Uberblick verschaffen will, befasst sich auch mit der Religion des Atheismus und ihren Auswuechsen.

Ich würde sagen, das liegt an meiner neutralen Betrachtungsweise.
Sie schließen von sich auf andere, wenn Sie glauben ich hätte mich ideologisch irgendwo festgebissen.

Letztendlich verdanken Sie es doch Leuten die Religion nicht so wichtig nehmen, dass auch für IHRE Religion Platz ist und das eine ANDERE Religionen Ihnen nicht den Schädel einschlagen darf.


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#12973

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 16:08
von nahal
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Zitat von: guylux 

Die Mall ( wieviele davon gibts denn so auf 1,4 Millionen Einwohner ), quellt über von Tausenden Palestinenser mit dicken Brieftaschen , abends nach dem Shopping gehen die Leute entweder in eins der Luxushotels mit Restaurants oder sie gehen in Ihre Häuser ( oder sind da wirklich welche zerbombt worden ) essen Hummer und Gänseleber , die Kinder besuchen eine hochmodern Schule , und die wenigen Kranken und Notleidenenden werden in supermodernen Spitälern mit neuester Technologie gepflegt . Ferien organisieren ist kinderleicht , einfach mit Auto , Eisenbahn oder Flugzeug raus aus dem Paradies , nur um mal so zu sehen wie es den Leuten in den Nachbarländern so mies geht !


Sehen Sie, sogar Sie haben´s verstanden:
Gaza ist kein Paradies..... aber auch kein Ghetto.
Es gibt Menschen, die kein Geld haben, es gibt solche, die Geld haben.
Die Läden sind nicht nur mit Lebensmitteln, sondern auch mit Luxusgütern, voll.

Die Gaza-Regierung setzt ihre eigenen Prioritäten. Anscheinend steht nicht die Versorgung der hungernden Bevölkerung an vorderster Stelle, sondern die Moral-zerstörende Wirkung von Frauenunterwäsche.
Das, was ich verlinkt habe (alles aus palästinenesichen Quellen) sollte Ihr Bild von den Zuständen in Gaza etwas relativieren. Etwas nachdenken Ihrerseits würde angebracht sein.


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#12974

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 16:09
von Maga
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Zitat von: primatologe 
Ich würde sagen, das liegt an meiner neutralen Betrachtungsweise.
Sie schließen von sich auf andere, wenn Sie glauben ich hätte mich ideologisch irgendwo festgebissen.
Letztendlich verdanken Sie es doch Leuten die Religion nicht so wichtig nehmen, dass auch für IHRE Religion Platz ist und das eine ANDERE Religionen Ihnen nicht den Schädel einschlagen darf.

Von Jan Ross:
Willkommen, ihr Götter!
Alle Kreuze verbannen, die Kopftücher ebenso – das ist vielerorts die Antwort auf den gelebten Glauben. Aber damit begeben wir uns auf einen Irrweg. Plädoyer für ein Europa der Religionen.
Keine deutsche Diskussion: Auch in Italien wird erbittert über Kruzifixe im Klassenzimmer gestritten
Vor der Großen Kammer des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte haben Armenien, Bulgarien, Litauen, Malta, Russland, San Marino und Zypern ihren Auftritt. Verhandelt wird über die Frage, ob in italienischen Klassenzimmern die Kruzifixe abgehängt werden müssen, als Verstoß gegen die religiöse Neutralitätspflicht des Staates. Die genannten Länder, die offenbar ähnliche Angriffe auf christliches Brauchtum bei sich zu Hause befürchten, ergreifen Partei für das beklagte Italien, und ihr gemeinsamer Prozessvertreter legt sich eindrucksvoll für die Schulkreuze ins Zeug. Es ist der New Yorker Jura-Professor Joseph Weiler, ein prominenter Europarechtler – und praktizierender Jude mit einer Kippa auf dem Kopf.
So geschehen vor ein paar Wochen in Straßburg. So reich, neuartig und paradox ist jetzt die europäische Weltanschauungslandschaft: Die Religionen konkurrieren nicht nur, sie kommen einander auch zur Hilfe – der fromme Jude dem christlichen Glaubenssymbol, die Orthodoxen aus Russland und Bulgarien dem katholischen Italien. Die Globalisierung und ein Europa der offenen Grenzen sind die historischen Kräfte, die Glauben, Andersglauben, Unglauben konfliktträchtig durcheinandermischen. Die Mutter, die ihre Töchter vor dem Anblick der Schulkreuze bewahren wollte und deshalb vor Gericht ging, war aus dem modernistischen Finnland ins traditionssatte Italien gekommen: Migration als Quelle des Religionsstreits, nicht erst, wenn es um Muslime aus Pakistan, Algerien oder Marokko geht. Der nicht mehr endende, gesamteuropäische Streit um alles Muslimische, gerade wieder zu Bewusstsein gekommen durch die Karriere des niederländischen Islamfeindes Geert Wilders (siehe Kasten), ist zwar der dramatischste Ausdruck der neuen Gewissens- und Weltbildkämpfe. Aber die Fragen, die dahinterstehen, reichen weiter: Was ist die Rolle der Religion? Was ist das richtige Verhältnis von Glauben und Staat, die beste Ordnung für die kulturelle Vielfalt im Europa des 21. Jahrhunderts?
Natürlich ist die Islamdebatte keine reine Religionsdiskussion. Der antimuslimische Affekt ist zur wichtigsten Ausdrucksform von Fremdenangst und Fremdenhass im heutigen Europa geworden, zu einem scheinbar anständigen, scheinbar aufgeklärten, weil gegen Fanatismus und »finsteres Mittelalter« gerichteten Rassismus. Ebenso politisch ist der Auftritt des Islams im modernen Europa selbst. Er wird getragen von Masseneinwanderung, gefördert von saudischem Öl-Geld und ist umgeben von einem radikalen bis terroristischen Rand. Was stattfindet, sind Kampfszenen einer historisch neuartigen Völkerwanderungszeit, die man nicht einfach mit Toleranz und Kulturdialog im Geiste von Lessings Nathan oder Goethes West-östlichem Divan befrieden kann. In den Augen vieler ist der Islam nicht bloß eine Religion, sondern eine den gesamten Menschen prägende, in die ganze Gesellschaft eingreifende Lebensform, deren Verträglichkeit mit den Normen des modernen Europa nicht erwiesen ist.
Trotzdem ist die Religion der Kern, das Herz der Auseinandersetzung. Und für den Umgang mit einer religiösen Herausforderung sind die Europäer des Jahres 2010 nicht gut gerüstet. Dies ist die glaubensfernste Region der Welt, eine kühle Zone der Säkularisierung auf einem Globus, der sonst vor frommen Leidenschaften nur so dampft. Das Christentum, die historische Religion Europas, wird weiter millionenfach gelebt, ist aber in der herrschenden Kultur in eine Außenseiterposition geraten. Es wird keineswegs mehr selbstverständlich als die »eigene« Religion Europas akzeptiert oder gar privilegiert. Die Beispiele seiner Ablehnung reichen von der Fluggesellschaft British Airways, die eine Stewardess feuerte, weil sie ihre Halskette mit einem Kreuz nicht ablegen wollte, bis zur Diskussion über die (später gescheiterte) EU-Verfassung, wo der Kampf für eine Erwähnung von Gott oder Christentum von vornherein chancenlos war. Joseph Weiler, der Anwalt der italienischen Schulkreuze, hat das Syndrom als »Christophobie« bezeichnet, als angstvolle Flucht der Europäer vor ihren eigenen christlichen Wurzeln und Prägungen. Man könnte auch von einer Art religiösem Analphabetismus sprechen, von der Unfähigkeit, Glauben und Glaubensleben als legitime Kräfte der Gegenwart zu erkennen und anzuerkennen.
Vor diesem Hintergrund muss man die Furcht verstehen, die der Islam, die fremde Religion, in Europa auslöst – eine doppelte Furcht, weil er fremd und weil er Religion ist, in einer Intensität, wie sie der Kontinent sonst nicht mehr kennt. Wer zum Glauben kein eigenes, persönliches Verhältnis mehr hat, wird umso eher bereit sein, das Wesen des Glaubens in Exzessen zu sehen, wie sie uns seit dem 11. September 2001 pausenlos aus der muslimischen Welt zu Bewusstsein kommen, von den Brandreden des iranischen Präsidenten Ahmadineschad bis zur Verbrennung westlicher Fahnen in Gaza oder Pakistan. Religion wird für ein verunsichertes, verständnisloses Publikum gleichbedeutend mit Fanatismus, der Irrsin scheint jetzt auch unseren Kontinent zu überschwemmen, man will sich dagegen verteidigen und wehren. Von allen denkbaren Arrangements zwischen Himmel und Erde scheint plötzlich die religionsfeindlichste Religionspolitik die beste zu sein: der Laizismus, die totale Verbannung von Glauben und Kultus aus dem öffentlichen Raum, wie sie in Frankreich praktiziert wird. So kann man mit gutem Gewissen das muslimische Kopftuch in der Schule verbieten, nicht nur bei den Lehrerinnen, sondern ebenso bei den Schülerinnen – dann müssen allerdings auch die Kreuze und Kruzifixe verschwinden. Gleiches Recht für alle, das heißt hier: gleicher Verdacht, gleiche Kontrolle, gleiche Repression. In unserem Zeitalter der Migration, der wieder aufflammenden Glaubenskämpfe und des verblassenden europäischen Christentums wirkt eine militante, unnachsichtige Diesseitigkeit auf einmal als logische, befreiende Radikallösung.
Aber das ist ein Irrweg, ein Verzweiflungsakt ohne Aussicht auf Erfolg. Nicht die Neutralisierung, die religiöse Geruch- und Geschmacklosigkeit Europas kann das Ziel sein, sondern nur die religiöse Vielfalt. Wie über Wirtschaft und Technologie hat der Westen auch über die richtige Weltanschauungspolitik kein Monopol mehr; er kann nicht mehr einfach für die gesamte Menschheit verbindlich erklären, dass der liebe Gott tot oder jedenfalls sehr alt geworden und daher aus den irdischen Geschäften unbedingt herauszuhalten ist. Von Verdrängung der Religion aus dem modernen Leben kann ja nicht einmal im ganzen Westen die Rede sein: In den Vereinigten Staaten blühen das Christentum und seine Glaubenskonkurrenz gleichermaßen, in einer Einwanderergesellschaft, in die jeder Neubürger seine Götter mitbringen kann. Ebenso wenig dürften sich die Muslime die europäische Religionsphobie zu eigen machen.
Doch schon in Alt-Europa selbst ist der Laizismus keineswegs ohne ernsthafte Alternative, er ist mitnichten die europäische Staatsphilosophie. Da gibt es die deutsche, ziemlich reibungslose Partnerschaft von Staat und Kirche. Es gibt die britische wohlwollende Gleichgültigkeit in Bekenntnis- und Ritualsachen (soll der Polizist, der zur Religionsgemeinschaft der Sikhs gehört, zu seiner Uniform doch einen Turban tragen, so what? ), während man kurioserweise gleichzeitig eine Staatskirche mit der Königin als Oberhaupt hat. Es gibt Italien, wo Glaubens- und Sittenfragen noch immer im langen Schatten des Vatikans verhandelt werden, was jedoch manchmal zu erstaunlicher kultureller Gelassenheit führen kann: Wer den Anblick von Priestersoutane, Mönchskutte und Nonnenhabit gewohnt ist, wird sich vom islamischen Kopftuch nicht so leicht schockieren lassen.
In diesen vielfältigen, manchmal widersprüchlichen Modellen liegen die Ressourcen an Entspanntheit und Liberalität, die Europa für den Bau seiner religiös pluralistischen Zukunft braucht. Muslimische Kopftuchträgerinnen, die in Frankreich keine Staatsschule besuchen dürfen, finden Asyl in katholischen Privatlehranstalten, wo konfessionell motivierte Bekleidungsformen kein Problem sind – das ist fromme Toleranz (oder tolerante Frömmigkeit), ein Bild für ein religiös buntes Europa. Es ist ein Gegenentwurf zum Laizismus: Glaube und Andersglaube verbünden sich gegen die Glaubensfeindschaft. Es bedeutet aber auch den Abschied vom christlichen Abendland, dem manche Konservative noch immer anhängen mögen: die hergebrachte Religion muss ihren Platz mit der Religion der Zuwanderer teilen. Nur im Zeichen der Gleichberechtigung lässt sich die Rolle des Glaubens im Europa des 21. Jahrhunderts rechtfertigen.
Religionspluralismus ist keine blauäugige Multikulti-Ideologie, keine Selbstentwaffnung im Angesicht der Unduldsamkeit, die es gibt und die man bekämpfen muss. Pluralismus bedeutet freien und fairen Wettbewerb. Seine Spielregeln müssen eingehalten werden. Wer Konvertiten und Abtrünnige bedroht, die zur andersgläubigen oder atheistischen Konkurrenz abgewandert sind, wer Kritik an seinen Religionsprodukten nicht erträgt und die Kritiker einzuschüchtern versucht, der verwirkt das Recht auf Teilnahme an diesem Weltanschauungsmarkt.
Pluralismus ist ein durchaus scharfes Kriterium zur Bestimmung des Europäisch-Seins – auch nach außen hin, wenn es um den Beitritt zur Europäischen Union geht. Dass die Türkei eine muslimische Bevölkerungsmehrheit hat, kann kein Grund sein, ihr die Mitgliedschaft in der EU zu versagen. Aber als Land mit einer staatsideologischen oder religiösen Monokultur, in der Christen oder andere Minderheiten benachteiligt werden, könnte sie nicht in die Union aufgenommen werden. Wo man nicht ohne Schikane eine Kirche bauen oder ein Priesterseminar errichten kann, wird gegen die Prinzipien guten Europäertums verstoßen. Wo man Minarette verbietet, allerdings auch.
Es stimmt: Religion ist gefährlich; in ihrem Namen wurde massenhaft Blut vergossen, von den Kreuzzügen bis zu Ajatollah Chomeini. Insofern haben die Europäer recht, die nach Schutzmauern gegen ein modernes Eiferertum verlangen. Aber diese Schreckensgeschichte ist nicht die ganze Wahrheit über die Religion, nicht einmal über die Rolle der Religion in der Politik. Religion kann auch eine Kraft des Widerstands und der Emanzipation sein, eine Gegen-Macht zu den Herrschaftsansprüchen und dem Konformitätsdruck von Staat oder Gesellschaft.
So sind die jüdischen Propheten im alten Israel den Königen entgegengetreten, und auch heute wird in muslimischen Ländern unter Berufung auf den Islam Gerechtigkeit gefordert, im Protest gegen korrupte und diktatorische Regime wie in Ägypten. Kluge Politik ist sich bewusst, dass ihr die Herausforderung durch den Glauben und die Gläubigen guttut, als Widerlager gegen Bequemlichkeit und Hybris – das ist das entscheidende Argument für die Präsenz der Religion im öffentlichen Raum. Dass die bestehenden Verhältnisse nicht die einzig vorstellbare Realität sind und der Mensch mit Brot allein nicht satt zu machen ist, daran erinnert jedes Kreuz auf einem Kirchturm in einer europäischen Stadt. Es kann auch ein Halbmond auf einer Moschee sein.


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#12975

RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?

in Politik 23.08.2010 16:11
von primatologe | 8.476 Beiträge


Zitat von: guylux 
(...)
Die Mall ( wieviele davon gibts denn so auf 1,4 Millionen Einwohner ), quellt über von Tausenden Palestinenser mit dicken Brieftaschen , abends nach dem Shopping gehen die Leute entweder in eins der Luxushotels mit Restaurants ...

... und lassen sich von armen jüdischen Mädchen bedienen, die sich ne Mark dazu verdienen müssen.

(Das Thema muss ich auch noch klären um mir von der jüdischen Mentalität ein endgültges Bild zu machen:
Es gab früher viele arme deutsche Mädels die in wohlhabenden jüdischen Haushalten gearbeitet haben, aber keine armen jüdischen Mädels die in wohlhabenden deutschen Haushalten gearbeit haben, obwohl es Statistik umgekehrt hätte sein müssen.
Dann hiess es nur, wir sind arm, alles Antisemiten.)


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