RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 00:17von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: Gegen Gewalt
Das Ergebnis ist der Erfahrung nach ergebnislos. Nichts, außer Obama-Druck auf Abbas spricht für Verhandlungen. Weder Netanjahu noch Abbas wollten diese "Verhandlungen".
Reine Zeitverschwendung und eine weitere Demütigung der Palästinenser.
Wenn Sie jetzt schon, rein aus Erfahrung, diese Gespräche als ergebnislos bezeichnen- was schwebt Ihnen denn vor?
Gar nicht erst anfangen?
Zitat von: semipermeabel
Wenn Sie jetzt schon, rein aus Erfahrung, diese Gespräche als ergebnislos bezeichnen- was schwebt Ihnen denn vor?
Gar nicht erst anfangen?
Doch. Das Nahost-Quartet muss einbezogen werden und der Siedlungsbau im Westjordanland eingefroren.
Abbas kann nicht verhandeln, wenn weiterhin sein Land besiedelt wird.
Und es muss eine Tagesordnung geben, da hat schon guylux recht.
Zitat von: Gegen Gewalt
Doch. Das Nahost-Quartet muss einbezogen werden und der Siedlungsbau im Westjordanland eingefroren.
Abbas kann nicht verhandeln, wenn weiterhin sein Land besiedelt wird.
Und es muss eine Tagesordnung geben, da hat schon guylux recht.
http://www.tagesschau.de/ausland/nahostquartett114.html
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 00:45von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: Gegen Gewalt
http://www.tagesschau.de/ausland/nahostquartett114.html
Dass die Startbedingungen schwer sind, ist bekannt.
Aktuell wird ein Taktieren im Vorfeld der Gespräche stattfinden, auch damit ist zu rechnen.
Zitat von: semipermeabel
Dass die Startbedingungen schwer sind, ist bekannt.
Aktuell wird ein Taktieren im Vorfeld der Gespräche stattfinden, auch damit ist zu rechnen.
Vielleicht, nach mehreren Wochen oder auch Monaten der Nahost-Verhandlungen, erinnern wir uns an dieses Gespräch.
Ich bin gespannt.
Gute Nacht und schönes Wochenende.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 00:58von Lea S. •
| 14.199 Beiträge
Zitat von: Gegen Gewalt
Doch. Das Nahost-Quartet muss einbezogen werden und der Siedlungsbau im Westjordanland eingefroren.
Abbas kann nicht verhandeln, wenn weiterhin sein Land besiedelt wird.
Und es muss eine Tagesordnung geben, da hat schon guylux recht.
Seit Jahrzehnten finden alle paar Jahre wieder "Gespräche" statt.
Man beginnt von vorne, kommt nicht weiter und vertagt sich auf die nächsten Jahre.
Zitat von: Willie
Eine antiamerikanische Maerchestunde.;-)
Die auch die Aeusserungen bezueglich Israel relativiert. Die geschilderte Perspektive kann sowohl von rechtsaussen wie auch links aussen stammen. Da passt kein Haar dazwischen.
Verstehe ich nicht. Die Ähnlichkeit der Staatsräson USA/Israel ist doch frappierend und unbestreitbar: Nativen Bewohnern mit rücksichtsloser Gewalt das Land wegnehmen und diese Leute in Territorien von überschaubarer Größe internieren.
Gleicher Geist, gleiches Vorgehen. Da passt kein Haar dazwischen.
Zitat von: Gandhi/aus SPON
Immer die gleiche Masche "Die Palaestinenser muessen ....".
Wieso eigentlich? Israel hat die Macht inne, Israel veraendert andauernd die Gegenbenheit, und zwar illegalerweise (kommen sie jetzt nicht mit israelischem Recht). Hier geht es um internationales Recht, und da ist Israel gefordert.
Israel ist nicht nur gefordert, Israel hat allen Grund, guten Willen zu zeigen.
Einer von vielen guten Beiträgen Gandhis.
Über 1 1/2 Jahre hat man sich geweigert, an den Verhandlungstisch zu kommen.
Jetzt ist man dazu bereit, auch ohne "Vorbedingungen".
Der Kopf der palästinensischen Seite, Saeb Erekat hat eine interessante Formulierung gebraucht:
"But Saeb Erekat, the chief Palestinian negotiator, warned that the Palestinians would pull out of the new talks if the Israelis allow a return to settlement building on lands that the Palestinians seek for a future state. "
Wer die sehr genaue Sprache aufmerksam liest, findet hier eine gute Öffnung.
Das mögliche Ergebnis solcher Verhandlungen ist seit über 10 Jahren bekannt, mit minimalen Abweichungen im Detail.
Angenommen, es gibt ein Ergebnis dieser Verhandlungen, kommt es zu Frage der Implementierung:
Wird Gaza auch dabei sein?
Und ohne Gaza, ist jedes Ergebnis für die Katz.
Zitat von: nahalÜber 1 1/2 Jahre hat man sich geweigert, an den Verhandlungstisch zu kommen.
Jetzt ist man dazu bereit, auch ohne "Vorbedingungen".
Der Kopf der palästinensischen Seite, Saeb Erekat hat eine interessante Formulierung gebraucht:
"But Saeb Erekat, the chief Palestinian negotiator, warned that the Palestinians would pull out of the new talks if the Israelis allow a return to settlement building on lands that the Palestinians seek for a future state. "
Wer die sehr genaue Sprache aufmerksam liest, findet hier eine gute Öffnung.
Das mögliche Ergebnis solcher Verhandlungen ist seit über 10 Jahren bekannt, mit minimalen Abweichungen im Detail.
Angenommen, es gibt ein Ergebnis dieser Verhandlungen, kommt es zu Frage der Implementierung:
Wird Gaza auch dabei sein?
Und ohne Gaza, ist jedes Ergebnis für die Katz.
Warum kann man Gaza nicht einfach für ein Paar Jahre links liegen lassen ?
Die Westbank wäre Palestina , entweder Gaza nimmt irgendwann teil , oder Gaza wird eine Enklave ohne Zukunft . Es kann doch nicht sein , dass ein paar Verrückte in einem Landstreifen von Stadtgrösse , einen Freiden unmöglich machen !
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 10:21von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: guylux
Und die nächste ist schon unterwegs :
Laut Haaretz von heute will Israel für direkte Friedensgespräche nicht einmal eine TAGESORDNUNG acceptieren , weil eine Tagesordnung schon Vorbedingungen darstellen würde .
Ich glaube , mich knutscht ein Elch .
Ob sich jemand im Forum findet , der das gut und richtig findet ? Wetten dass !
(...)
Ich war kürzlich in Berlin in der ständigen Ausstellung Deutsche Geschichte.
Gleich im Eingangsbereich gibt es eine Schautafel auf der im Sekundentakt in chronologischer Reihenfolge die Grenzen gezeigt werden in denen die Deutschen über die Jahrhunderte gelebt haben. Das dauert ziemlich lange weil sich die Grenzen immer wieder verschoben haben.
Und dass es zukünftig keine Grenzänderungen mehr gibt, das wage ich zu bezweifeln. Dazu bedarf es keines heissen Krieges.
Als international anerkannter Primatenforscher wage ich einen Ausblick in die Zukunft für Israel:
- Israel hat zur Zeit seine maximal mögliche Ausdehnung.
- Der weltweite Unmut über Israels Taktieren lässt keine weitere Expansion mehr zu.
- Paradigmenwechsel in den USA und den Araberstaaten zwingen langfristig zum Rückzug.
- Israel wird schließlich nur Heimatstaat für über die Welt verstreut lebende Juden sein.
- In 50 bis 100 Jahren wird Israel in etwa die Grenzen haben die der UN-Teilungsplan vorsah
- Wohlstandbringer wird eine weltweite und janusköpfige Finanzdrehscheibe sein.
- Israel wird ein Klassenstaat sein, -ähnlich der Golfstaaten- Ausländer für niedere Arbeiten.
Zitat von: VK64
Da Sie hier unentwegt beleidgen und offensichtlich auch der Sysop hieran keinen Ansto0 nimmt und Sie aich nichts anderes verstehen würden:
Sie sind einfach eine dreckiges, respektloses stinkendes faschistisches und rasistisches widerwärtiges *****.
Ich muss davon ausgehen, dass Sie Hilfskraft (unterste Lohngruppe)bei SPON sind und durch Ihre auf Lügengeschichten und Verleumdungen aufbauenden Provokationen dieses Forum hier in Misskredit bringen sollen.
....
Etwas verspätet, aber zu Ihrem Beitrag an NI liegt mir folgendes am Herzen.
Man darf daraus nicht den Schluss ziehen, dass eindimensional denkende Menschen grundsätzlich in den unteren Lohngruppen zu finden sind.
"Unten" befinden sich vielmehr Menschen mit wenig Selbstvertrauen, egal wie intelligent.
Leute mit (kaltschnäuziger) Flachheit findet man in allen Lohngruppen, als Kapo, als Hausverwalter, Finanz- und Immobilienmakler uvm. (der Umkehrschluss ist unstatthaft) Also überall da, wo ein einziger immer gleich bleibender Mechanismus ausreicht um den Job zu machen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 11:11von Leto_II. •
| 28.478 Beiträge
Zitat von: primatologe
Ich war kürzlich in Berlin in der ständigen Ausstellung Deutsche Geschichte.
Gleich im Eingangsbereich gibt es eine Schautafel auf der im Sekundentakt in chronologischer Reihenfolge die Grenzen gezeigt werden in denen die Deutschen über die Jahrhunderte gelebt haben. Das dauert ziemlich lange weil sich die Grenzen immer wieder verschoben haben.
Und dass es zukünftig keine Grenzänderungen mehr gibt, das wage ich zu bezweifeln. Dazu bedarf es keines heissen Krieges.
Als international anerkannter Primatenforscher wage ich einen Ausblick in die Zukunft für Israel:
- Israel hat zur Zeit seine maximal mögliche Ausdehnung.
- Der weltweite Unmut über Israels Taktieren lässt keine weitere Expansion mehr zu.
- Paradigmenwechsel in den USA und den Araberstaaten zwingen langfristig zum Rückzug.
- Israel wird schließlich nur Heimatstaat für über die Welt verstreut lebende Juden sein.
- In 50 bis 100 Jahren wird Israel in etwa die Grenzen haben die der UN-Teilungsplan vorsah
- Wohlstandbringer wird eine weltweite und janusköpfige Finanzdrehscheibe sein.
- Israel wird ein Klassenstaat sein, -ähnlich der Golfstaaten- Ausländer für niedere Arbeiten.
Meine Prognose sieht anders aus, in 100 Jahren gibt es im MO keine nennenswerten Öl-Vorkommen mehr. Dann kommt auch nicht mehr viel Geld in die Region, die Staaten werden grosse Probleme haben, Brot für die Massen weiter zu subventionieren und die Machtverhältnisse werden sich verschieben. Ich könnte mir gut Vorstellen, dass das im MO zu einem innerarabischen Konflikt und zu einem persisch-arabischen Konflikt führen wird... Dass dann der NO noch im Zentrum des Interesses steht, bezweifele ich.
Und wenn da was dran ist,
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...,547495,00.html
wage ich die Prognose, dass Iran, Irak, Ägypten, Jordanien, Pakistan und Syrien implodieren werden. Die Türkei baut im Südosten Staudämme, ein deutlichen Konflikpotential mit Syrien und den Irak, dann wird es erst recht spannend.
Israel müsste diesen Sturm überleben, dann hat es eine ganz gute Prognose.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 11:18von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: Leto_II.
Meine Prognose sieht anders aus, in 100 Jahren gibt es im MO keine nennenswerten Öl-Vorkommen mehr. Dann kommt auch nicht mehr viel Geld in die Region, die Staaten werden grosse Probleme haben, Brot für die Massen weiter zu subventionieren ...
(...)
Und wenn da was dran ist,
http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur...,547495,00.html
wage ich die Prognose, dass Iran, Irak, Ägypten, Jordanien, Pakistan und Syrien implodieren werden. Die Türkei baut im Südosten Staudämme, ein deutlichen Konflikpotential mit Syrien und den Irak, dann wird es erst recht spannend.
Israel müsste diesen Sturm überleben, dann hat es eine ganz gute Prognose.
Der MO hat die grössten Flächen die sich zur Solarstromerzeugung anbieten. Stichwort Desertec. Ihre düstere Prognose wird daher deutlich moderater ausfallen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 11:34von Leto_II. •
| 28.478 Beiträge
Zitat von: primatologe
Der MO hat die grössten Flächen die sich zur Solarstromerzeugung anbieten. Stichwort Desertec. Ihre düstere Prognose wird daher deutlich moderater ausfallen.
In 100 Jahren klapptes aber vielleicht mit der Kernfusion, dann bedarf es keiner weiteren Erleuchtung aus der Wiege der Menschheit.:)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 21.08.2010 12:33von primatologe •
| 8.476 Beiträge
Zitat von: Hans Bergman
Verstehe ich nicht. Die Ähnlichkeit der Staatsräson USA/Israel ist doch frappierend und unbestreitbar: Nativen Bewohnern mit rücksichtsloser Gewalt das Land wegnehmen und diese Leute in Territorien von überschaubarer Größe internieren.
Gleicher Geist, gleiches Vorgehen. Da passt kein Haar dazwischen.
Sie verstehen -wie so oft- nichts. Ihrer kuhigen Dummheit wegen.
Zitat von: nahal
A wonder!
Du hast auch die Geduld verloren mit diesem Wunderkind. :-)
Wer es seinen Reflexen ueberlaesst Postings zu formulieren, dem kann man nichts erklaeren, sondern hoechstens nur bestaetigen, von woher der reflexhafte faktenfreie Blubber kommt.
Ich bin ueberzeugt davon, dass es sich bei dem Foristen um bestimmte tiefsitzende Komplexe handelt, die beim lesen bestimmter Schluesselworte, Reflexe ausloesen. Voellig denkfrei. Sein Minderwertigkeitkomplex, der von seinem Maennlichkeitsempfinden abhaengig ist, ist auch einer davon.
Zitat von: Willie
Wer es seinen Reflexen ueberlaesst Postings zu formulieren, dem kann man nichts erklaeren, sondern hoechstens nur bestaetigen, von woher der reflexhafte faktenfreie Blubber kommt.
Ich bin ueberzeugt davon, dass es sich bei dem Foristen um bestimmte tiefsitzende Komplexe handelt, die beim lesen bestimmter Schluesselworte, Reflexe ausloesen. Voellig denkfrei. Sein Minderwertigkeitkomplex, der von seinem Maennlichkeitsempfinden abhaengig ist, ist auch einer davon.
Eine tiefgreifende Ferndiagnose , ganz in blau !
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