RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 14:52von BerSie (gelöscht)
Ein Casino-Tycoon und Netanjahu-Freund hat wohl nun endgültig die Meinungsführerschaft übernommen! 255.000 Exemplare sind in dem kleinen Land eine echte Hausnummer...
-------
Zitat:
Das stramm rechte Blatt wurde vor drei Jahren gegründet und hat den hart umkämpften israelischen Zeitungsmarkt seither stark verändert. Finanziert wird die Zeitung vom jüdisch-amerikanischen Multimilliardär Sheldon Adelson. Seine simple Strategie: "Israel Hajom" kostet keinen einzigen Schekel.
Das Blatt hat eine Auflage von 255.000 Exemplaren. Nun ist es zur reichweitenstärksten Zeitung des Landes avanciert, wenn auch nur mit einem sehr schmalen Vorsprung von 0,3 Prozent beim Leseranteil. Dass die bis dahin meistgelesene "Jediot Acharonot", jahrzehntelanger Branchenführer, damit ins Hintertreffen geriet, ist nicht der einzige Aufreger rund um die Gratiszeitung.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,710606,00.html
Zitat von: MagaNach einiger Überlegung habe ich mich entschieden, in diesem Strang nicht mehr zu posten. (Wohl aber noch in diesem Forum.) Ich hatte nicht die Absicht, jemanden durch meine Postings zu verletzen. Wenn ich es gegen meine Absicht dennoch getan habe, tut es mir leid. Im Nahen Osten wird es keinen Frieden geben, nicht in fünf und auch nicht in fünfzig Jahren, so viel ist mir auch durch die Diskussion hier klargeworden. Also Leute, macht's gut und tschüss.
Gute Entscheidung!
Ich mache das vielleicht nach...
Hier werden ja jetzt Hasskappen verteilt! Lea S. hat wohl schon eine und auch VK64... so auf den ersten Blick zu urteilen,- beim überfliegenen Lesen.
Naja, vielleicht schützen die im Sommer ja vor der Sonne?!
[QUOTE=sysop;6070422]Fast zwei Jahre lang lagen die Friedensgespräche zwischen Israel und den Palästinensern brach, jetzt deutet sich eine Wiederaufnahme an. Laut "New York Times" will US-Präsident Obama*die Streitparteien*in Washington empfangen. Termin ist demnach Anfang September.
http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,712826,00.html[/QUOTE]
Die Probleme der Grenzziehungen sind sachlich lösbar, auch ist die Flüchtlingsfrage kein unlösbares Problem.
Ich bezweifele ohnehin, dass die Mehrheit der in alle Welt vertrieben Flüchtlinge bzw. ihre Nachfahren überhaupt noch nach Palästina einwandern wollen.
Allerdings- und dies ist durchaus zu klären- ist es berechtigt, zumindest deutliche Kompensationen in Form von materiellen Entschädigungen für den in Folge von Vertreibung und Siedlungspolitik erlittenen Verlust an Hab und Gut einzufordern.
Bei klarem Verstand ist vieles zu lösen- natürlich ist eine Forderung, wie sie auch erhoben wird, nach einem entmilitariserten Stzaat Palästina insofern inakzeptabel, da die palästinensische Führung über einen souveränen Staat verhandelt. Ein solcher unterscheidet sich aber deutlich von einem Reservat, dem die Bedingungen seiner Existenz von einer Besatzungsmacht diktiert werden. Wenn also über einen souveränen palästinensischen Staat zu verhandeln ist, ist es letztlich Sache dieses Staates, wie er seine Verteidigungskräfte im Rahmen internationaler Konventionen aufzustellen gedenkt.
Auch wenn Nethanjahu und Abbas schon zur Sicherung ihrer Machtposition auf internationalem Parkett sicherlich zu den Pragmatikern auf ihren Seiten gehören- ich habe die Befürchtung, dass es ihnen nicht gelingen wird, ihre eigenen Landsleute hinter sich zu versammeln.
Da sind zum einen die zahlenmäßig starken und bei -aus ihrer Sicht gegebenem Bedarf-zu Militanz neigenden und auch vor Terror nicht zurückschreckenden radikalen Siedler.
Sie werden einen Friedensschluss nicht akzeptieren, da sie unverhohlen einen Anspruch auf ganz Palästina erheben- O=stjerusalem natürlich inklusive und die aus ihrem Hass gegenüber Arabern keinen Hehl machen. Diese Gruppierungen sind stark und eine große ("schlafende")Gefahr für die innere Sicherheit Israels, die nicht so einfach zu bekämfen ist.
Auf der anderen Seite sind die zwei vollkommen zerstrittenen und in ihren Vorstellungen von gesellschaftlichem Leben kaum zu vereinbarenden Machtblöcke bei den Palästinensern- die Fatah und die Hamas.
Wenn es nicht gelingt, dass sich Fatah und Hamas auf eine auch für Israel und das Nahostquartett annehmbare Mindestformel hinsichtlich der Frage des Zusammenlebens zwischen Arabern und Juden in Palästina -egal, in welchen Grenzen- einigen können,können die Verhandlungen zwischen Abbas und Nethanjahu im Ergebnis nur fragil sein.
Sowohl Abbas als auch Nethanjahu wissen um ihre nternen Probleme.Insofern ist im Moment noch nicht mit einem Einlenken zu rechnen.
Allerdings wäre eine Verbesserung der Beziehungen in der derzeitigen Situation schon ein kleiner Erfolg, der dann auch hoffentlich sichtbare Verbesserungen für die Menschen in Gaza und der Westbank mit sich bringen kann und so als Grundlage für weitere Verhandlungsrunden dienen kann.
Zitat von: nahal
Vielleicht kannst Du das nachvolziehen, Maga:
Kurz im Vorgarten des Nachbarn sein Geschäftchen machen und dann, mit Fanfare, schnell verschwinden.
Verstehe, ist IHR Irrgarten hier!?
Vielleicht sollten Sie das Territorium besser markieren - oder ´ne hohe Mauer bauen - damit das nicht wieder passiert!?
Zitat von: VK64[QUOTE=sysop;6070422]F
.....natürlich ist eine Forderung, wie sie auch erhoben wird, nach einem entmilitariserten Stzaat Palästina insofern inakzeptabel, da die palästinensische Führung über einen souveränen Staat verhandelt. .....
.
Ist das der selbe vk64, der die gestrigen und vorgestrigen Beiträge schrieb?
Ich glaube, es handelt sich hier um vk65 oder der gestrige war vk63. :-)
So kann man diskutieren.
Zum Obigen:
Österreich hat, 1955, auch Einiges, zeitweilig, schlucken müssen, damit unbeliebte Besatzungstruppenn verschwinden. Bis heute gelten immer noch einige Beschränkungen.
Soweit ich beurteilen kann, geht es den Österreichern heute recht gut, keiner (fast) fühlt sich diskriminiert.
Können wir uns vielleicht einigen, dass diese Demilitarisierung für eine bergrenzte Zeit gelten soll? 10 Jahre?
Palästina hat sicherlich dringendere Aufgaben als eine Armee aufzubauen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 16:46von guylux (gelöscht)
Zitat von: GeorgeF
siehe 26018. Die UN hat ihre Auffassung zum Gesamtgeschehen geäussert: "Kriegsverbrechen" - ein Gerichtsverfahren ist dem jedoch nicht vorausgegangen....
Nach seinem Schlaganfall erreichten Sharon Genesungswünsche aus aller Welt - auch von der PA. Einzige Ausnahme: Hamas und Ahmaddinedjat.
Bezüglich Sabra und Shatilla :
Ihr Post 25924 sagt: "ein Gericht hat die Mitverantwortung Sharons festgestellt"
Die UN bezeichnet das Geschehen als Kriegsverbrechen.
Also trägt Sharon Mitverantwortung an einem Kriegsverbrechen . Oder wo ist der Fehler in meiner Logik ?
Was Genesungswünsche damit zu tun haben ist mir unklar . Wieviele Diktatoren und Kriminelle glauben Sie haben Genesungswünsche gekriegt ? Das macht sie nicht besser .
So wie Sie posten ist Sharon drauf und dran heilig gesprochen zu werden !
Zitat von: nahal
In der verallgemeinerden Form, ein Irrtum.
Aber ich halte mich nach der Weisheit:
Wo keine Höhen, keine Tiefen. Hier auch.
Ueber Liebe und Hass schrieb ich bereits verschiedendlich. Es sieht nicht so aus, als ob davon irgendetwas irgendwo angekommen waere. Deswegen gleich noch eine Dosis:
Liebe und Hass sind zwei Emotionen. Zwei von vielen. Sie beeinflussen -jedoch determinieren nicht alleine- die Einstellungen von Menschen zu anderen Menschen. Unser Einstellungen zu Menschen werden von zwei Gegebenheiten determiniert: Emotionen und Intellekt.
Emotionen denken nicht, aber der den Menschen gegebene Intellekt tuts. Der Intellekt ist der Boss. Und er traegt die Verantwortung fuer das, was der Mensch seine Emotionen tun laesst.
Darauf gruendet sich die Verantwortlichkeit vor allen Gesetzen und die Rechtsprechung.
Sogar die saekulaere.:-)
Wenn jemand seinem Hass freien Lauf laesst, traegt sein Intellekt dafuer die Verantwortung.
Bei Liebe ist es so, dass diese multiplaktiv ist -je mehr sie geteilt wird, um so groesser wird sie.
Hass dagegen ist ausschliesslich destruktiv. Nicht nur fuer den, gegen den sich dieser richtet, sondern auch gegen den Hassenden selbst. An Hass ist nichts Gutes, nichts lohnendes, nichts produktives, nichts befriedigendes. Es ist ein Krebs, der alles zerfrisst.
Zitat von: VK64
Da Sie hier unentwegt beleidgen und offensichtlich auch der Sysop hieran keinen Ansto0 nimmt und Sie aich nichts anderes verstehen würden:
Sie sind einfach eine dreckiges, respektloses stinkendes faschistisches und rasistisches widerwärtiges *****.
Ich muss davon ausgehen, dass Sie Hilfskraft (unterste Lohngruppe)bei SPON sind und durch Ihre auf Lügengeschichten und Verleumdungen aufbauenden Provokationen dieses Forum hier in Misskredit bringen sollen.
Durch irgendwelche israelischen Stellen, wie schon von anderen gemutmaßt wurde, sind Sie mit Sicherheit nicht bezahlt. Dort legt man schion ein bischen Wert auf Intelligenz und Faktenkenntis. An beidem mangelt es Ihnen in ausserordentlicher und schon bemitleidenswerter Weise.
Zugebenermaßen ist dieses Forum hier ein Genuss, wenn Sie nicht da sind.
Zustimmung!
Zitat von: Willie
Ueber Liebe und Hass schrieb ich bereits verschiedendlich. Es sieht nicht so aus, als ob davon irgendetwas irgendwo angekommen waere. Deswegen gleich noch eine Dosis:
Liebe und Hass sind zwei Emotionen. Zwei von vielen. Sie beeinflussen -jedoch determinieren nicht- die Einstellungen von Menschen zu anderen Menschen. Unser Einstellungen zu Menschen werden von zwei Gegebenheiten determiniert: Emotionen und Intellekt.
Emotionen denken nicht, aber der den Menschen gegebene Intellekt tuts. Der Intellekt ist der Boss. Und er traegt die Verantwortung fuer das, was der Mensch seine Emotionen tun laesst.
Darauf gruendet sich die Verantwortlichkeit vor allen Gesetzen und die Rechtsprechung.
Sogar die saekulaere.:-)
Wenn jemand seinem Hass freien Lauf laesst, traegt sein Intellekt dafuer die Verantwortung.
Bei Liebe ist es so, dass diese multiplaktiv ist -je mehr sie geteilt wird, um so groesser wird sie.
Hass dagegen ist ausschliesslich destruktiv. Nicht nur fuer den, gegen den sich dieser richtet, sondern auch gegen den Hassenden selbst. An Hass ist nichts Gutes, nichts lohnendes, nichts produktives, nichts befriedigendes. Es ist ein Krebs, der alles zerfrisst.
Ich stimme Ihrem Beitrag nicht zu.
Es geht bei Hass nicht um Gut und Böse, sondern um subjektive Gefühle.
Ein in Bahnen gelenkter, aber gelebter und ausgedrückter Hass kann durchaus etwas Befreiendes haben und kann die Seele entlasten.
Frisst man Hass und Wut in sich hinein und findet dafür keine konstruktiven Kanäle, ist dies für das hassende Individuum durchaus gesundheitsschädlich.
Der Umgang mit Gefühlen ist eben individuell sehr unterschiedlich, Normierungen oder pauschale Urteile taugen hier- von Laien schon mal gar- nicht.
Kein Therapeut würde Hass so -destruktiv- bewerten wie Sie das tun, sondern überprüfen, über welche Möglichkeiten das jeweilige Individuum verfügt, diesesn gef+ühl-also deauch den Hass- so auszuleben, dass Dritte nicht direkt geschädigt werden.
In der Tat ist es eher so, dass verdrängte Gefühle-und Hass ist eben auch ein Gefühl- die Gefahr der Neurotisierung des Individuums mit sich bringen.
Zitat von:Pardon, habe das Pseudonym vergessen
Ich stimme Ihrem Beitrag nicht zu.
Es geht bei Hass nicht um Gut und Böse, sondern um subjektive Gefühle.
Ein in Bahnen gelenkter, aber gelebter und ausgedrückter Hass kann durchaus etwas Befreiendes haben und kann die Seele entlasten.
Frisst man Hass und Wut in sich hinein und findet dafür keine konstruktiven Kanäle, ist dies für das hassende Individuum durchaus gesundheitsschädlich.
Der Umgang mit Gefühlen ist eben individuell sehr unterschiedlich, Normierungen oder pauschale Urteile taugen hier- von Laien schon mal gar- nicht.
Kein Therapeut würde Hass so -destruktiv- bewerten wie Sie das tun, sondern überprüfen, über welche Möglichkeiten das jeweilige Individuum verfügt, diesesn gef+ühl-also deauch den Hass- so auszuleben, dass Dritte nicht direkt geschädigt werden.
In der Tat ist es eher so, dass verdrängte Gefühle-und Hass ist eben auch ein Gefühl- die Gefahr der Neurotisierung des Individuums mit sich bringen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 17:13von guylux (gelöscht)
Zitat von: Hans Bergman
Unangenehme Wahrheiten mag man hier nicht immer ganz so gerne lesen.
Und die nächste ist schon unterwegs :
Laut Haaretz von heute will Israel für direkte Friedensgespräche nicht einmal eine TAGESORDNUNG acceptieren , weil eine Tagesordnung schon Vorbedingungen darstellen würde .
Ich glaube , mich knutscht ein Elch .
Ob sich jemand im Forum findet , der das gut und richtig findet ? Wetten dass !
Ich kann mir die Gespräche lebhaft vorstellen :
Abbas : Bibi , wir müssten über die Grenzen reden.
Bibi : nee , was bist du heute gut gekleidet , echt chic.
Abbas : Bibi , wenn nicht über Grenzen , dann reden wir halt über Siedlungen .
Bibi : und , waren deine Ferien gelungen , es soll ja ein bisschen warm gewesen sein
Abbas : sollen wir denn über das Wasserproblem in der Westbank reden ?
Bibi : Wasser , nee einen Kaffee könnte Ich jetzt echt gut vertragen !
Zitat von: BerSie
Gute Entscheidung!
Ich mache das vielleicht nach...
Hier werden ja jetzt Hasskappen verteilt! Lea S. hat wohl schon eine und auch VK64... so auf den ersten Blick zu urteilen,- beim überfliegenen Lesen.
Naja, vielleicht schützen die im Sommer ja vor der Sonne?!
Hasskappe? Nicht mit mir.
Derjenige, der es immer wieder versucht, ist einfach nur ein verbitterter, bösartiger, alter Mann, der tagsüber zu seinen Kunden - ob er will oder nicht - freundlich sein muss und aus diesem Grunde glaubt, hier im Forum seitenweise die Menschen beleidigen und beschimpfen zu können.
Zitat von:
Ich stimme Ihrem Beitrag nicht zu.
Es geht bei Hass nicht um Gut und Böse, sondern um subjektive Gefühle.
VK64, Gefuehle sind immer subjektiv. Und ich schrieb nicht, dass sie Gut und Boese seien, sondern dass an Hass nichts gutes sei. Etwas anderes also.
Ein in Bahnen gelenkter, aber gelebter und ausgedrückter Hass kann durchaus etwas Befreiendes haben und kann die Seele entlasten.
Eine gerne geglaubte Illusion. Und eine "Entlastung der Seele" gewaehren kann nur ein Seelenrichter.;-)
Frisst man Hass und Wut in sich hinein und findet dafür keine konstruktiven Kanäle, ist dies für das hassende Individuum durchaus gesundheitsschädlich.
Hass und Wut sind nicht dasselbe. Und von einem "in sich hineinfressen" war bei mir nur insofern die Rede, dass es der Hass ist, der das fressen bewerkstelligt. Der Hass -nicht der Mensch.
Der Umgang mit Gefühlen ist eben individuell sehr unterschiedlich, Normierungen oder pauschale Urteile taugen hier- von Laien schon mal gar- nicht.
Natuerlich. Ich schrieb auch nicht dass sie es nicht waeren. Sachliche Feststellungen sind zudem kein Urteil. Auch das kann man lernen auseinanderzuhalten.
Kein Therapeut würde Hass so -destruktiv- bewerten wie Sie das tun, sondern überprüfen, über welche Möglichkeiten das jeweilige Individuum verfügt, diesesn gef+ühl-also deauch den Hass- so auszuleben, dass Dritte nicht direkt geschädigt werden.
Das kann ich mir gut vorstellen.;-)
Ich bin natuerlich auch kein Therapeut. Ich behandele niemanden fuer viel Geld, sondern stelle nur sachlich fest.:-)
In der Tat ist es eher so, dass verdrängte Gefühle-und Hass ist eben auch ein Gefühl- die Gefahr der Neurotisierung des Individuums mit sich bringen.
Von einer Verdraengung von Gefuehlen schrieb ich auch nichts.
Zitat von: nahal
Vielleicht kannst Du das nachvolziehen, Maga:
Kurz im Vorgarten des Nachbarn sein Geschäftchen machen und dann, mit Fanfare, schnell verschwinden.
Das ist eine eher lustige Aussage von jemand , welcher es gut findet den Vorgarten des Nachbarn en passant so ein bisschen zu "aquirieren " !
Zitat von: Lea S.
Hasskappe? Nicht mit mir.
Nicht falsch verstehen!
Der Hasskappenverteiler möchte seine "Kunden" wohl entstellen!
Statt vermeintlichem Antisemitismus werden nun den Kritikern der israelischen Politik Hassgefühle unterstellt!
Das ist wohl eine neue Taktik, um diese zu diskreditieren - da muss man sich auch nicht um Gegenargumente kümmern und es fällt weniger auf, wenn man keine hat!
Grüße
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 19:19von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: primatologe
Wie kommen Sie auf das schmale Brett?
Gerichte entscheiden keinesfalls über Sachverhalte.
Gerichte stellen Sachverhalte fest und klären Verantwortlichkeiten!
Zumindest versuchen Sie es.
Gerichte entscheiden über Sachverhalte, die von den beteiligten Parteien vorgetragen werden.( Klagende Seite / beklagte Seite)
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 19:22von Hans Bergman •
| 23.327 Beiträge
Zitat von: semipermeabel
Gerichte entscheiden über Sachverhalte, die von den beteiligten Parteien vorgetragen werden.( Klagende Seite / beklagte Seite)
Ganz gut. Noch etwas genauer:
Gerichte entscheiden über Sachverhalte, die von den beteiligten Parteien völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt so vorgetragen werden, dass sie möglichst Vorteile daraus ziehen können.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 19:25von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: guylux
Und die nächste ist schon unterwegs :
Laut Haaretz von heute will Israel für direkte Friedensgespräche nicht einmal eine TAGESORDNUNG acceptieren , weil eine Tagesordnung schon Vorbedingungen darstellen würde .
Ich glaube , mich knutscht ein Elch .
Ob sich jemand im Forum findet , der das gut und richtig findet ? Wetten dass !
Ich kann mir die Gespräche lebhaft vorstellen :
Abbas : Bibi , wir müssten über die Grenzen reden.
Bibi : nee , was bist du heute gut gekleidet , echt chic.
Abbas : Bibi , wenn nicht über Grenzen , dann reden wir halt über Siedlungen .
Bibi : und , waren deine Ferien gelungen , es soll ja ein bisschen warm gewesen sein
Abbas : sollen wir denn über das Wasserproblem in der Westbank reden ?
Bibi : Wasser , nee einen Kaffee könnte Ich jetzt echt gut vertragen !
Ihren fiktiven Dialog finde ich nicht verkehrt.
In voraussichtlich hochemotionalen Diskussionen/ Verhandlungen ist dieses "Warm- up" oder Vorglühen ein probates Mittel der Deeskalation.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 19:27von Willie (gelöscht)
Zitat von: semipermeabel
Gerichte entscheiden über Sachverhalte, die von den beteiligten Parteien vorgetragen werden.( Klagende Seite / beklagte Seite)
Zu 'vorgetragene' Sachverhalte gehoeren auch 'behauptete' Sachverhalte. Die ja nicht unbedingt mit den 'tatsaechlichen' Sachverhalten uebereinstimmen muessen. Nur 'bewiesene' Sachverhalte koennen das bringen.
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 19:27von semipermeabel (gelöscht)
Zitat von: Hans Bergman
Ganz gut. Noch etwas genauer:
Gerichte entscheiden über Sachverhalte, die von den beteiligten Parteien völlig unabhängig vom Wahrheitsgehalt so vorgetragen werden, dass sie möglichst Vorteile daraus ziehen können.
Bauchgefühl? Welchen Vorteil sollte z.B. der Staatsanwalt aus seinem Vortrag ziehen?
RE: Wie umgehen mit Israels Siedlungspolitik?
in Politik 20.08.2010 19:28von Willie (gelöscht)
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