Zitat von: semipermeabel
Zu der Gesamtzahl ist nichts zu finden, zu LE ALG2 fand ich das hier:
http://nachrichten.t-online.de/hartz-iv-..._21818150/index
OK - soweit Danke. Auch daraus scheint mir kein Bürgerkriegspotential erkennbar. Aber Nante hat Recht - da wäre ein eigener Thread angemessen.
Zitat von: Maga
Die Landkarten, die Lea und andere hier eingestellt haben. Das Land der Palästinenser ist immer kleiner und kleiner geworden.
Die Landkarte vermag nichts. Menschen malen Landkarten.
Nichts von dem, was den Nahen Osten in und um Israel betrifft ist wirklich gesettled. Die Animositaeten der Akteure vor Ort sind nur staerker geworden -nicht geringer. Die politischen Konstellationen erlauben es.
Diese sind nie statisch, sondern immer dynamisch. Eine Betrachtung eines einzigen Sachverhaltes von 60 Jahren alleine reicht da nicht. Die Dynamiken muessen auch zur Kenntnis genommen werden. Die Vielzahl dieser.
Ich kann mir schon denken, warum nahal nicht in Israel lebt. Die Antwort geben mir meine israelischen Freunde. Das alleine ist eine nicht zu vernachlaessigende Dynamik, fuer die die Zeit arbeitet. Und das ist nur eine.
Ich kann dir aus dem Handgelenk noch ein paar andere aufzaehlen.
Zitat von: Maga
Die Landkarten, die Lea und andere hier eingestellt haben. Das Land der Palästinenser ist immer kleiner und kleiner geworden.
Ich schlage vor, sich diese Karte anzusehen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20070623091416
Zitat von: GeorgeF
Unannehmbar? Stellen Sie sich mal vor: 12 Mio. Deutsche haben entschädigungslos (seitens Polen), 3 Mio. Deutsche haben entschädigungslos (seitens der Tschechei) auf ihr Rückkehrrecht verzichtet. In meinem Elternhaus - so es noch vorhanden ist - leben heute Russen. Glauben Sie, wir wären mit Polen, Russland oder der Tschei zu einem soliden Frieden gekommen mit ähnlich irrwitzigen Forderungen nach Rückkehrrecht wie seitens der Palästinenser? Sie dürfen auch gerne nach Pakistan und Indie sehen - auch dort wurden Millionen unter grausamsten Beingungen vertrieben - in beide Richtungen. Gibt es da die Forderung nach einem Rückkehrrecht? Sie negieren den wirklichen Grund für diese aberwitzige Forderung: das Versagen von Ägypten, Jordanien, Libanon, Syrien, die palästinensischen Flüchtlinge zu integrieren, deren Politik, die palästinensischen Flüchtlinge zu Menschen 2. Klasse zu machen und im Zweifel mit Kanonen und Flugzeugen niederzuhalten: Schwarzer September. Sie sollten das Versagen der "arabischen Brüder" nicht den Israelis anlasten.
Es ist Aufgabe des Staates Israel, begangenes Unrecht anzuerkennen und die Betroffenen zu entschädigen.
Es ist nicht Aufgabe der arabischen Nachbarländer, die ethnischen Säuberungen Israels durch Einbürgerung der Flüchtlinge- was laut GFK gleichbedeutend mit dem Verlust des Rückkerrechtes wäre- zu legitimieren.
Der Vergleich mit den Vertreibungen Deutscher aus Osteuropa und auch andere Vergleiche taugen nicht, da die von Ihnen angeführten Vergleiche von den Betroffenen nicht als nachahmenswert empfunden werden.
Die Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa in Folge des Hitlerfaschismus mit anschließender Eingliederung in Deutschland (!) mit der Vertreibung der Palästinenser gleichzusetzen, ist schon geradezu schwachsinnig.
Zitat von: GeorgeF
Ihre Argumentation ist nicht nur zum Kotzen, sondern auch noch verlogen. Schon mal von Kfar Etzion gehört? Und das war nicht das einzige Massaker der arabischen Truppen an Juden. Ich sage Ihnen: Das Aufrechnen von Grausamkeiten, zumal dann wenn so blind einseitig, erinnert mich nur noch allzusehr an gewisse Vertriebenenverbandsfunktionäre.
Über das Schicksal der nordafrikanischen Juden zur Zeit der deutschen Besetzung bin ich ziemlich genau informiert. Selbst Yad Vashem hat dokumentiert, wie sehr sich die Libyer, Tunesier für ihre jüdischen Nachbarn während der deutschen Basatzung eingesetzt haben. Sie unterschlagen jedoch, dass nach 1948 ca. 300.000 Juden aus Syrien, dem Irak, Ägypten und auch aus Nord-Afrika vertrieben wurden - allein weil sie Juden waren, ohne jeden Konnex zum neuen Staat Israel, ohne sich je gegen die jeweiligen Staaten engagiert zu haben - sie lebten dort seit Jahrhunderten. Erklären Sie das doch mal.
Besser nicht - weil das nur zuungunsten der "arabischen" Argumentation ausfallen kann und ich halte solche Aufrechnerei ohnehin für dumm.
Wieso? Ich kann Ihnen das erklären. Dievon Iheangeührten erteibungen von Juden as aabischen Ländern haben in ideser Form nicht stattgefunden, sondern sind eine israelisce propganalüge. Es handelte sich in aller Regel um freiwillige Ausreisen von Juden ins "gelobteLand", angeworben durch hagannah und andere jüdische Organisationen. Hören Sie als auf, solche billigen Lügen hier aufzutischen.
Es ist genau das gleiche mit den Juden as den ehemaligen GUS-Staaten. Auch diese wurden gezielt- sogar noch über die Kultusgemeinden, , wenn sie zwischenzeitlich nach Deutschland ausgewandert waren- zur Ausreise nach Israels angeworben. Israel hat aus bevölkerungspolitischen Gründen geradezu mit materiellen Zusagen über Land, Wohnungen etc. um die Einreise von Juden gebettelt.
Ein Judenstaat ohne jüdische Mehrheit? Nein, unmöglich für die Apologeten des Judenstaates. Daher wurden die Juden aus arabischen Staaten in der "Gründungszeit"genauso wie später in den achtziger und neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts Juden aus Osteuropa angeworben. Damit es mehrheitlich jüdisch bleibt im Staate Israel.Zionistische Blut-und Bodendeologie.
Wissen Sie, Sie verfügen zwar über einiges Faktenwissen, Sie haben den Zionismus aber nicht verstanden. Somit macht es keinen Sinn, mit Ihnen zu diskutieren, schon gar nicht, wenn Sie dabei, wie Sie schreiben, Kotzanfälle bekommen. Schon Ihrer Gesundheit zu Liebe werde ich auf Diskussionen mit Ihnen zukünftig verzichten.
Zitat von: GeorgeF
Ich schlage vor, sich diese Karte anzusehen:
http://de.wikipedia.org/w/index.php?titl...=20070623091416
Was bedeuten denn diese lila Flecken auf der Westbank? Pickel?
Aus einer libanesischen Tageszeitung:
"BEIRUT: Lebanon’s Parliament adopted Tuesday a law granting wider employment rights to some 400,000 Palestinians in the country, revoking a ban that had barred the refugees from tens of professions for years.
.....
“Parliament approved a law amendment lifting former restrictions on employment for Palestinian refugees, who will now have the right to work in any field open to foreigners with benefits including social security from their own special fund,” a senior official told AFP.
Like other foreigners, Palestinians will not be able to work as doctors or lawyers, or in the army and police force, all reserved for Lebanese citizens.
Palestinian refugees have until now been allowed limited in employment opportunities. "
http://www.dailystar.com.lb/article.asp?...3#axzz0wwBsnI37
Man muss sich das vorstellen. Der theoretisch jüngste palästinensische Flüchtling muss 62 Jahre alt sein (nach der gültigen UN-Flüchtlingsdefinition). Alle anderen Palästineneser sind in Libanon, oder anderen arabischen Ländern geboren. Sie hatten, 62 Jahre lang, kein Recht auf antsändige Arbeit. Heute leben in Libanon über 400.000 Menschen, die als solche betrachtet und diskriminiert werden.
Read more: http://www.dailystar.com.lb/article.asp?...3#ixzz0wwCAwnHi
(The Daily Star :: Lebanon News :: http://www.dailystar.com.lb)
Zitat von: vk64
Ahso,, deshalb willst Du auch keinen Frieden, weil das das Ende des von Dir so geliebten antiarabisch- rassistischen Apartheidstaates mit seinen kleinen illegalen Siedlungsblöckli wäre.?
Genau, Du hast es erkannt.
DAS sind die potentiellen Friedenspartner, dennen man einen Vertrauensvorschuß geben sollte.
Zitat von: vk64
Nun, Beispiele von friedlichem Zusammenleben gab es in der tat genug. Gerade die Bewohner von Deir Yassin kooperierten mit angrenzenden jüdischen Siedlern. Was hat es ihne genutzt?
Diese Beispiele gab es natürlich nicht nur in Palästina. Kürzlich habe ich eine Dokumentation auf Arte gesehen, wie Juden von Muslimen in nordafrikanischen Staaten vor den einrückenden Nazis teilweise unter Lebensgefahr versteckt wurden.Dazu hört man aber nie etwas von israelischer Seite.
(...)
Ich habe die Dokumentation auch gesehen, und ebenfalls von Dank der Israelis noch nie etwas gehört.
Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die jüdisch/israelische Politik verdeckt rassistisch ist.
Zitat von: primatologe
Ich habe die Dokumentation auch gesehen, und ebenfalls von Dank der Israelis noch nie etwas gehört.
Vielmehr habe ich den Eindruck, dass die jüdisch/israelische Politik verdeckt rassistisch ist.
Ein Brief des, ua, Großvaters von Assad, früherer Diktator Syriens und vater des heutigen Diktators, geschrieben 1936 an den damaligen französischen Ministerpräsidenten:
"Those good Jews brought civilization and peace to the Arab Muslims, and they dispersed gold and prosperity over Palestine without damage to anyone or taking anything by force. Despite this, the Muslims declared holy war against them and did not hesitate to massacre their children and women…. Thus a black fate awaits the Jews and other minorities in case the Mandates are cancelled and Muslim Syria is united with Muslim Palestine.”
Ich habe auch noch nie etwas von Dank gehört.
Zitat von: nahal
Ein Brief des, ua, Großvaters von Assad, früherer Diktator Syriens und vater des heutigen Diktators, geschrieben 1936 an den damaligen französischen Ministerpräsidenten:
"Those good Jews brought civilization and peace to the Arab Muslims, and they dispersed gold and prosperity over Palestine without damage to anyone or taking anything by force. Despite this, the Muslims declared holy war against them and did not hesitate to massacre their children and women…. Thus a black fate awaits the Jews and other minorities in case the Mandates are cancelled and Muslim Syria is united with Muslim Palestine.”
Ich habe auch noch nie etwas von Dank gehört.
Das deckt sich mit GeorgeFs Meinung, dass die Israelis heute in etwa so zu sehen sind wie früher die Römer. Sie bringen Kultur zu wilden Völkern und die sollen gefälligst dankbar sein.
Zitat von: GeorgeF
Zu 1: Das bleibt erstmal Spekulation...
Zu 2: Alle Länder, die mit Israel diplomatische Beziehungen unterhalten, anerkennen Israel als das was es ist: ein eigenständiger Staat, ausgestattet mit demokratische Rechten für alle Bürger, egal ob gläubige oder nichtgläubige Juden, Christen, Muslime, Bahai, Drusen. Zeig' mir einen Staat in Israels Nachbarschaft mit annähernd gleicher Toleranz und Bürgerrechten
Tut mir Leid , auf Frage 2 haben Sie nicht geantwortet .
Warum müssen die Palestinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen und alle anderen Staaten der Welt müssen das nicht ?
Zitat von: guylux
Tut mir Leid , auf Frage 2 haben Sie nicht geantwortet .
Warum müssen die Palestinenser Israel als jüdischen Staat anerkennen und alle anderen Staaten der Welt müssen das nicht ?
Entwurf der Verfassung Palästinas:
"ARTICLE 1
Palestine is part of the large Arab World, and the Palestinian people are part of the Arab Nation. Arab Unity is an objective which the Palestinian People shall work to achieve."
Das ist hier schon verlinkt worden und diskutiert.
Israel soll, im Rahmnen der Anerkennung eines palästinensischen Staates, diese Verfassung anerkennen.
Zitat von: Maga
Ich habe manchmal den Eindruck, als verstünden die Palästinenser nicht, dass sich ihre Situation mit der Zeit nicht verbessert.
Es muss schwierig sein, die eigene Niederlage anzuerkennen, wenn mehr als 6 Jahrzehnte allein auf den bewaffneten Kampf gesetzt und ein Sieg nach dem anderen verkündet wurde.
Zitat von: VK64
Die Vertreibung der Deutschen aus Osteuropa in Folge des Hitlerfaschismus mit anschließender Eingliederung in Deutschland (!) mit der Vertreibung der Palästinenser gleichzusetzen, ist schon geradezu schwachsinnig.
Wer auf Krieg setzt, kann verlieren und der "gute" Wille ist ja auch vorhanden.
Zitat von: Leto_II.
Es muss schwierig sein, die eigene Niederlage anzuerkennen, wenn mehr als 6 Jahrzehnte allein auf den bewaffneten Kampf gesetzt und ein Sieg nach dem anderen verkündet wurde.
Man kann nie wissen, Polen gabs eine Zeit lang gar nicht mehr und ist heute so gross wie nie zuvor, weil sein westlicher Nachbar mal kurz den Bogen überspannt hat.
Zitat von: primatologe
Man kann nie wissen, Polen gabs eine Zeit lang gar nicht mehr und ist heute so gross wie nie zuvor, weil sein westlicher Nachbar mal kurz den Bogen überspannt hat.
Ein Blick ins Geschichtsbuch hilft auch hier weiter: Im fünfzehnten, sechzehnten Jahrhundert war Polen(-Litauen) der flächenmäßig größte Staat Europas. Auch das Vorkriegspolen war flächenmäßig größer als das heutige Polen.
Zitat von: Maga
Ein Blick ins Geschichtsbuch hilft auch hier weiter: Im fünfzehnten, sechzehnten Jahrhundert war Polen(-Litauen) der flächenmäßig größte Staat Europas. Auch das Vorkriegspolen war flächenmäßig größer als das heutige Polen.
Ohne nachschauen gewusst?
Dann sollten Sie sich bei "Wer Wird Millionär" bewerben.
Zitat von: Leto_II.
Nichtstaatliche Milizen in Koalition mit Armeen anderer Staaten nehmen an einem internationalen bewaffneten Konflikt, klassisch Krieg, Teil, Herr Bergmann.
"The "Arab revolt" in Palestine, or "The Great Uprising" took place between 1935-6 and 1939. It consisted of a strike including withholding of taxes, of acts of sabotage against British forces, assassination of British officials, murder of Jewish civilians and murder of other Arabs. The revolt was triggered by Arab dissatisfaction and alarm at the relatively large number of Jewish immigrants arriving in the early 1930s, worsening economic conditions due to the world depression and other factors, and disaffection stirred up by the Husseini clan."
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