#11026

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:01
von sayada.b. | 9.140 Beiträge


Zitat von: Hans Bergman 
Das hatten wir doch schon einmal. Literarisches Quartett! Erinnerst Du Dich?
Solche Aussagen sind unzulässig wie Verallgemeinerungen.
Das Aussehen eines Menschen hat mit seiner Seele nichts zu tun. Wie jemand sich pflegt und kleidet vielleicht. Das schon eher.
Widerschein seiner Seele? http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2006/11/s...011_228x265.jpg



Hans, die Bedeutung des Wortes "manchmal" ist Dir doch aber klar, nicht wahr?


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#11027

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:05
von Gegen Gewalt
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Zitat von: Maga 
Es bezog sich ausschließlich auf das wirklich ekelige Aussehen Yassir Arafats. Und manchmal ist das Äußere ja wirklich Wiederschein der Seele... :-))


Man kann nur froh sein, dass sich heute das Bild vom "hässlichen und feigen" Juden völlig verloren hat. Dies zeigt, das es durchaus Veränderungen in der Vorurteilsstruktur gibt, wenn Zuschreibungen keinerlei empirischen Anhaltspunkt mehr haben und das Urteil der Wahrnehmung zu krass widerspricht.


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#11028

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:06
von nahal
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Zitat von: Maga 
Man sollte fairnesshalber auch nicht vergessen, welche Schwierigkeiten ein Wüstenstaat ohne Ölressourcen hatte, den Zuzug von Hunderttausenden zu verkraften.



Ja, ich habe von so einem Wüstenstaat, ohne Ölressourcen, gelesen, welcher den Zuzug von Hunderttausenden (eigentlich Millionen) zu verkraften hatte und heute eins der wohlhabendsten Staaten der Welt ist. Mass muss nur wollen.
Kennst Du den, Maga?


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#11029

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:10
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: GeorgeF 
Entschuldige Hans, aber hiermit befindest Du Dich in den Nebelschwaden übelsten Stammtisch-Geredes: bierselige Zivilisten, die über Raketen und Zielgenauigkeiten herummmosern.
Ist das Deine Ebene????

Es ist das, was ich nach 40 Jahren ständiger imperialistischer Provokation als kommende Reaktion vermute. Nichts mehr. Und ich sehe es als einzige Möglichkeit, Israel zum Einlenken zu bewegen.
Mir ist zwar nicht klar, welches Interesse Teheran wirklich hat, aber die Unterstützung der Hisbollah zeigt, dass der Iran offenbar interessiert daran ist, dass die Expansion aufhört, bzw. man für noch weitere Expansion gerüstet sein will.



zuletzt bearbeitet 08.08.2010 22:13 | nach oben springen

#11030

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:13
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: sayada.b. 
Hans, die Bedeutung des Wortes "manchmal" ist Dir doch aber klar, nicht wahr?

Manchmal stimmt eben auch nicht. Wenn, dann ist dies der reine Zufall. Es wird nichts widergespiegelt. Sonst sähe ich aus wie Sau!



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#11031

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:14
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Es ist das, was ich nach 40 Jahren ständiger imperialistischer Provokation als kommende Reaktion vermute. Nichts mehr. Und ich sehe es als einzige Möglichkeit, Israel zum Einlenken zu bewegen.
Mir ist zwar nicht klar, welches Interesse Teheran wirklich hat, aber die Unterstützung der Hisbollah zeigt, dass der Iran offenbar interessiert daran ist, dass die Expansion aufhört, bzw. man für noch weitere Expansion gerüstet ist.

'tschuldigung Hans, aber grade als alter Kommisskopp werde ich mich auf diese Biertischebene nicht begeben.


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#11032

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:15
von semipermeabel (gelöscht)
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Zitat von: Gegen Gewalt 
Man kann nur froh sein, dass sich heute das Bild vom "hässlichen und feigen" Juden völlig verloren hat. Dies zeigt, das es durchaus Veränderungen in der Vorurteilsstruktur gibt, wenn Zuschreibungen keinerlei empirischen Anhaltspunkt mehr haben und das Urteil der Wahrnehmung zu krass widerspricht.

"Vorurteilsstruktur" finde ich spannend. Wissen Sie mehr darüber?


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#11033

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:21
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: GeorgeF 
'tschuldigung Hans, aber grade als alter Kommisskopp werde ich mich auf diese Biertischebene nicht begeben.

Ich gehe zu keinem Stammtisch. Es ist das, was ich aus den täglichen Nachrichten zu ersehen glaube, was kommen wird. Und vergiß nicht, ich bin als Gefreiter abgegangen...



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#11034

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:26
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Das hatten wir doch schon einmal. Literarisches Quartett! Erinnerst Du Dich?
Solche Aussagen sind unzulässig wie Verallgemeinerungen.
Das Aussehen eines Menschen hat mit seiner Seele nichts zu tun. Wie jemand sich pflegt und kleidet vielleicht. Das schon eher.
Widerschein seiner Seele? http://i.dailymail.co.uk/i/pix/2006/11/s...011_228x265.jpg

Hans, es geht nicht um schwerste Krankheiten, und ich habe auch nicht die Absicht, diese Diskussion weiterzuführen. Ich kann aber verstehen, dass Rabin Schwierigkeiten hatte, Arafat die Hand zu geben. Ich hätte danach vermutlich Kernseife benutzt...
Meine Aussagen beziehen sich auf eine einzige Person, nicht auf "die Palästinenser". Einer meiner Bekannten ist ein palästinensischer Arzt.



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#11035

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:28
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: nahal 
Ja, ich habe von so einem Wüstenstaat, ohne Ölressourcen, gelesen, welcher den Zuzug von Hunderttausenden (eigentlich Millionen) zu verkraften hatte und heute eins der wohlhabendsten Staaten der Welt ist. Mass muss nur wollen.
Kennst Du den, Maga?

Dazu sollte man die gute Ausbildung nicht vergessen, die viele Einwanderer hatten, und auch nicht die auch finanzielle Unterstützung, die der Staat erhalten hat. Aber das soll die Aufbauleistungen nicht schmälern...



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#11036

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:32
von Maga (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Es ist das, was ich nach 40 Jahren ständiger imperialistischer Provokation als kommende Reaktion vermute. Nichts mehr. Und ich sehe es als einzige Möglichkeit, Israel zum Einlenken zu bewegen.

Iran wird nicht seine eigene Staatsexistenz aufs Spiel setzen, um den Palästinensern zu helfen. Und in Sachen Imperialismus ist Iran auch nicht so ganz ohne... Als Befreier der Enterbten taugt dieser Staat nicht so recht.

Man sollte endlich aufhören, Gewalt herbeizureden, Hans. Das gilt für beide Seiten, für diejenigen, die einen israelischen Schlag gegen Iran herbeisehnen (wie BYF) und für die, die eine iranische Bombe herbeisehnen.



zuletzt bearbeitet 08.08.2010 22:35 | nach oben springen

#11037

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:36
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Maga 
Iran wird nicht seine eigene Staatsexistenz aufs Spiel setzen, um den Palästinensern zu helfen. Und in Sachen Imperialismus ist Iran auch nicht so ganz ohne... Als Befreier der Enterbten taugt dieser Staat nicht so recht.
Man sollte endlich aufhören, Gewalt herbeizureden, Hans. Das gilt für beide Seiten, für diejenigen, die einen israelischen Schlag gegen Iran herbeisehnen (wie BYF) und für die, die eine iranische Bombe herbeisehnen.

Danke, das beendet hoffentlich Hansens Imaginationen.


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#11038

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:40
von nahal
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Zitat von: Maga 
Dazu sollte man die gute Ausbildung nicht vergessen, die viele Einwanderer hatten, und auch nicht die auch finanzielle Unterstützung, die der Staat erhalten hat. Aber das soll die Aufbauleistungen nicht schmälern...


1) Die Palästinenser haben, mit Abstand, den besten Bildungsstand aller Araber
2) Es gibt keine Nation auf dieser Welt, die mehr finanzielle Unterstützung/Kopf erhalten hat, als die Palästinenser.


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#11039

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:42
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Maga 
Dazu sollte man die gute Ausbildung nicht vergessen, die viele Einwanderer hatten, und auch nicht die auch finanzielle Unterstützung, die der Staat erhalten hat. Aber das soll die Aufbauleistungen nicht schmälern...

Eigentlich wollte ich das Thema beenden, aber hier mein Einwand: Aus Ostpreussen, Pommern, Schlesien kamen zuallererst Massen von Landarbeitern, keine geschulten Industriearbeiter, bedingt durch die ökonomische Struktur des Ostens. Eines waren sie jedoch gewohnt: zu arbeiten. Finanzielle Unterstützung? Ich bin noch mit dem Eimer zur Volksküche gagangen, um die Steckrübensuppe abzuholen. Viel mehr war da nicht. Doch ja - der "Lastenausgleich" nach 1949 - eine steuerliche Minimalspende...


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#11040

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:43
von nahal
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Zitat von: GeorgeF 
Danke, das beendet hoffentlich Hansens Imaginationen.


Die Hoffnung liegt allein in der richtigen Medikation, nicht in Magas Beiträgen.


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#11041

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 22:51
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Gegen Gewalt 
Man kann nur froh sein, dass sich heute das Bild vom "hässlichen und feigen" Juden völlig verloren hat. Dies zeigt, das es durchaus Veränderungen in der Vorurteilsstruktur gibt, wenn Zuschreibungen keinerlei empirischen Anhaltspunkt mehr haben und das Urteil der Wahrnehmung zu krass widerspricht.

Sie irren, die Beiträge unseres hasstriefenden Anonymus schildern nichts als den "hässlichen und feigen Juden". Nebenbei weredn denen auch noch Verschlagenheit und Diebsgesinnung als Synonym zugedichtet - hier in diesem Forum.


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#11042

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:02
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: Maga 
...Man sollte endlich aufhören, Gewalt herbeizureden, Hans. ...

Ich rede sie nicht herbei, ich sehe nur noch mehr davon kommen. Radikale Palästinenser und ihre Unterstützer lieben den Tod; den bekommen sie. Radikale Israelis und ihre Unterstützer lieben die Gewalt; die bekommen sie auch. Früher oder später.



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#11043

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:15
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: GeorgeF 
Sie irren, die Beiträge unseres hasstriefenden Anonymus schildern nichts als den "hässlichen und feigen Juden". Nebenbei weredn denen auch noch Verschlagenheit und Diebsgesinnung als Synonym zugedichtet - hier in diesem Forum.

Diese Verallgemeinerung ist unredlich.
Einer Regierung, die illegale Besiedelung in einer Weise unterstützt, militärisch absichert und vorantreibt, damit sie irreversibel wird, muss ich beide Eigenschaften zuschreiben. Dazu stehe ich vorbehaltlos.
Da ist nichts von Dichtung. Nur VERdichtung, wie wir wissen.

Ebenso wie ich vorbehaltlos den Beitrag von Deutschen jüdischen Glaubens zu unserer Kultur anerkenne und zu würdigen weiß und verallgemeinernde Anfeindungen, des Glaubens wegen, strikt ablehne.

Aber ich werde das nicht immer wieder dazuschreiben, wenn es um die unsägliche Politik Israels geht. Da ist es einzig an Israel, mich Lügen zu strafen.



zuletzt bearbeitet 08.08.2010 23:18 | nach oben springen

#11044

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:15
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Ich rede sie nicht herbei, ich sehe nur noch mehr davon kommen. Radikale Palästinenser und ihre Unterstützer lieben den Tod; den bekommen sie. Radikale Israelis und ihre Unterstützer lieben die Gewalt; die bekommen sie auch. Früher oder später.

Gruselig schöne Andeutungen - Walhalla lässt grüssen - der Stammtisch ebenso. Und wie soll das weiterhelfen?


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#11045

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:17
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: GeorgeF 
Gruselig schöne Andeutungen - Walhalla lässt grüssen - der Stammtisch ebenso. Und wie soll das weiterhelfen?

Weiterhelfen? Nichts. Weiterhelfen kann nur ein Siedlungsstopp. Total und jetzt. Was hältst Du davon?



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#11046

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:23
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Hans Bergman 
Diese Verallgemeinerung ist unredlich.
Einer Regierung, die illegale Besiedelung in einer Weise unterstützt, militärisch absichert und vorantreibt, damit sie irreversibel wird, muss ich beide Eigenschaften zuschreiben. Dazu stehe ich vorbehaltlos.
Ebenso wie ich vorbehaltlos den Beitrag von Deutschen jüdischen Glaubens zu unserer Kultur anerkenne und zu würdigen weiß und verallgemeinernde Anfeindungen, des Glaubens wegen, strikt ablehne.
Aber ich werde das nicht immer wieder dazuschreiben, wenn es um die unsägliche Politik Israels geht. Da ist es einzig an Israel, mich Lügen zu strafen.

Ach nö - der hasstriefende Anonymus verallgemeinert - vielfach und redundant.
Es ist halt nur so, dass ich einem politischen Gegner, den ich konsequent und ausschliesslich als verschlagen und diebisch bezeichne, keinerlei Möglichkeit zugestehe, Kompromisse einzugehen. Politik ist nicht gleich bürgerlichem Rechtsstreit.


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#11047

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:23
von Gegen Gewalt
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Zitat von: GeorgeF 
Sie irren, die Beiträge unseres hasstriefenden Anonymus schildern nichts als den "hässlichen und feigen Juden". Nebenbei weredn denen auch noch Verschlagenheit und Diebsgesinnung als Synonym zugedichtet - hier in diesem Forum.


Ich lese hier aus Zeitgründen nicht alles. Wenn es dem so ist, können Sie ihm doch gewiss Paroli bieten. Meine Erfahrung ist, dass das Erkennen von Vorurteilen hängt sehr stark von der Fähigkeit und der Bereitschaft ab, die eigenen (oft falschen) Urteile und Bewertungen kritisch auf ihre Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit zu prüfen und die möglicherweise abweichenden Perspektiven anderer einzubeziehen.
Auch in der europäischen Geschichte ist die Fähigkeit zur Kritik an der eigenen Weltanschauung und Dominanz ein - oft sehr schwieriger - Prozess hin zur Selbsterkenntnis und Pluralismus gewesen.


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#11048

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:26
von Hans Bergman | 23.327 Beiträge


Zitat von: GeorgeF 
Ach nö - der hasstriefende Anonymus verallgemeinert - vielfach und redundant.
Es ist halt nur so, dass ich einem politischen Gegner, den ich konsequent und ausschliesslich als verschlagen und diebisch bezeichne, keinerlei Möglichkeit zugestehe, Kompromisse einzugehen. Politik ist nicht gleich bürgerlichem Rechtsstreit.

Ich hatte es auf mich bezogen.



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#11049

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:45
von Gegen Gewalt
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Zitat von: semipermeabel 
"Vorurteilsstruktur" finde ich spannend. Wissen Sie mehr darüber?


Es ist "falsches" Denken, dass meist schon in früher Kindheit erworben wird, stark emotional verankert und für das Selbstverständnis der Person bedeutsam ist.
Heute fragt man weniger nach der Struktur und dem Inhalt von Vorurteilen, als vielmehr nach den Funktionen dieses "falschen" Denkens. Denn offenbar unterliegen Vorurteile keinen besonderen Denkgesetzen, sondern folgen den allgemeinen psychischen Regeln des Denkens, Fühlens und Handelns. Interessant ist die Manipulation von Vorurteilen im Dienste bestimmter Interessen.


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#11050

RE: Nationendefinition

in Politik 08.08.2010 23:51
von GeorgeF (gelöscht)
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Zitat von: Gegen Gewalt 
Ich lese hier aus Zeitgründen nicht alles. Wenn es dem so ist, können Sie ihm doch gewiss Paroli bieten. Meine Erfahrung ist, dass das Erkennen von Vorurteilen hängt sehr stark von der Fähigkeit und der Bereitschaft ab, die eigenen (oft falschen) Urteile und Bewertungen kritisch auf ihre Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit zu prüfen und die möglicherweise abweichenden Perspektiven anderer einzubeziehen.
Auch in der europäischen Geschichte ist die Fähigkeit zur Kritik an der eigenen Weltanschauung und Dominanz ein - oft sehr schwieriger - Prozess hin zur Selbsterkenntnis und Pluralismus gewesen.

Na dann lesen Sie doch noch mal die Beiträge des Anonymen. Können Sie da auch nur den Hauch von "kritischem" erkennen? Oder gar dem Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Mitmenschlichkeit? Gar abweichende Perspektiven einzubeziehen? Ganz im Gegenteil dazu ist ein Anonymus auf nichts aus als auf Konfrontation, Polemik, Propaganda, gespickt mit Falschmeldungen (Muslim-Markt) und vordergründigen Zynismen.
Und ich denke, dem Anonymus ist hinreichend Paroli geboten worden - nicht nur von mir.


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