Frage an KI
woher kommt das Wort Palästina?
Antwort
Das Wort Palästina stammt von den Philistern ab, einem antiken Volk an der Mittelmeerküste, und die Römer benannten die Provinz im 2. Jahrhundert n. Chr. so, um den jüdischen Bezug zum Land zu löschen.
Ich war länger dort. Die politisch aktiven Araber nannten sich fast immer philistines.
[quote=Nadine|p343532]Frage an KI
Ich war länger dort. Die politisch aktiven Araber nannten sich fast immer philistines.[/quote]
Deine speziellen Anekdoten mal wieder. Oder auch: Luegenstories als Argument.
Die Geschichte:
"Als Semiten werden (historische) Völker bezeichnet, die eine semitische Sprache sprachen oder sprechen. Semitische Sprachen sprechen heute insbesondere Araber, Mehrier, Israelis, Aramäer, Malteser sowie mehrere Sprachgruppen in Äthiopien und Eritrea. Der Sammelbegriff „Semiten“ als Bezeichnung einer Völkerfamilie gilt als ungenau und überholt, insbesondere auch aufgrund seiner Verwendung als Ethnophaulismus in rassistischen Kontexten.
Der deutsche Historiker August Ludwig von Schlözer prägte 1781 den Begriff mit Bezug auf die Völkertafel der Genesis – siehe dazu Semitismus. Die Bibel führt die Abstammung Abrahams auf Sem, den Sohn Noahs, zurück. In Anlehnung daran bezeichnete man in biblischer Zeit alle Völker Vorderasiens, die sich als Nachkommen Abrahams betrachteten, als „Söhne des Sem“. Zu den Semiten zählen die Amharen, Tigrinya, Araber, Hyksos, Malteser, Minäer, Sabäer, Amoriter, Ammoniter, Akkader/Babylonier/Assyrer/Aramäer, Hebräer, Kanaaniter, Moabiter, Nabatäer, Phönizier und Samaritaner. ...
In verschiedenen pseudowissenschaftlichen Rassentheorien wurden die Juden als „Semiten“ bezeichnet, weil die Hebräer ein semitisches Volk seien. Um die Judenfeindlichkeit „wissenschaftlich“ (und nicht mehr nur religiös) zu untermauern, wurden die „Semiten“ zu einer „minderwertigen Rasse“ erklärt, die zu keiner eigenständigen Kultur imstande sei. Hieraus entstand auch die Bezeichnung Antisemitismus (Judenfeinde bezeichneten sich selbst als Antisemiten). Antisemiten wie Eugen Dühring gingen so weit, die Juden als „schlimmste Gruppe“ der Semiten zu bezeichnen, die selbst von den anderen Semiten (Arabern) gehasst würden.
Gleichzeitig gingen die Antisemiten davon aus, dass die Juden keine reinen Semiten seien, sondern laut Theodor Fritsch eine Mischrasse hauptsächlich aus der „semitischen (orientalischen, arabischen) Rasse“ und der „vorderasiatischen (armenoiden, assyroiden) Rasse“, wobei 90 % der Juden eher letzterer Gruppe zuzuordnen seien. Gegen Ende der NS-Zeit wurde die Selbstbezeichnung „Antisemiten“ – auch in Hinblick auf arabische Verbündete – abgeschafft und z. B. durch „Judengegner“ ersetzt. Schon Dühring wollte im 19. Jahrhundert den Antisemitismus lieber als „Antihebraismus“ verstanden wissen.
Die Tatsache, dass das Wort Semiten etymologisch in der Bezeichnung Antisemitismus steckt, führt mitunter zu Verwirrung, etwa des Inhalts, dass damit doch gar keine Araber gemeint seien. Nach Ansicht der Antisemitismusforscher Peter Ullrich und Uffa Jensen ist dies „Ausdruck von Unkenntnis, spitzfindiger Bauernschläue oder schlicht eine Schutzbehauptung gegen unliebsame Antisemitismusvorwürfe“.
-Wikipedia-
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 17:57von Maga-neu •
| 36.944 Beiträge
Zitat von mbockstette im Beitrag #36524Zitat von Maga-neu im Beitrag #36522Zitat von mbockstette im Beitrag #36520Ich BIN Europäer, aber du verwechselst mal wieder EU und Europa.Zitat von Maga-neu im Beitrag #36519Zitat von mbockstette im Beitrag #36518Wieder Schwierigkeiten mit der Hermeneutik?Zitat von Maga-neu im Beitrag #36514
Tja, das ist wohl der Unterschied zwischen uns:
https://www.youtube.com/watch?v=koqM2zutHaI
Die Hermeneutik von Pulp Fiction: Das transatlantische Eigentor
Wer sich hier seitenlang als Großinquisitor der „Hermeneutik“ geriert und anderen mangelndes Textverständnis vorwerfen will, sollte zumindest in der Lage sein, ein fiktives Hollywood-Drehbuch von realer Theologie zu unterscheiden.
Dass der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth im Pentagon tatsächlich eine Andacht hält, in der er ein von Quentin Tarantino für den Spielfilm „Pulp Fiction“ (1994) frei erfundenes, pseudobiblisches Kunstprodukt zitiert – abgewandelt durch den militärischen Rufnamen „Sandy 1“ –, ist ein bemerkenswertes Sittenbild moderner US-Politik. Mit dem tatsächlichen, sterilen Text von Hesekiel 25:17 hat das bis auf wenige Fragmente absolut nichts zu tun. Dass Du diese tarantinosche Popkultur-Blase nun als vermeintlich tiefschürfendes „Lieblingszitat“ in eine geopolitische Diskussion einführst, offenbart nur einmal mehr den süffisanten handwerklichen Offenbarungseid Deines foristischen Oeuvres.
Dieses unkoordinierte Fluten des Strangs mit willkürlichen Fragmenten über Amalek, Dschingis Khan und verirrten Pentagon-Zitaten ist das klassische, bei Dir zur Gewohnheit gewordene Gemisch aus akademischer Schaumschlägerei und latentem „Derailing“.
Netanyahus Sprüche zeugen von Bösartigkeit. Die Amalekiter waren das Volk, über das im AT steht: "Krieg hat Jahwe mit Amalek von Geschlecht zu Geschlecht!“ Das Volk, das Saul restlos vernichten sollte, Männer, Frauen, Kinder, Alte, sogar das Vieh sollte geschlachtet werden. In Zusammenhang mit Gaza finde ich dieses Zitat bemerkenswert.
Dass Netanyahu kurz vor Ostern Dschinghis Khan mehr Macht zuschrieb als Jesus Christus ist ebenfalls bemerkenswert.
Pete Hegseth ist wie Netanyahu bösartig, aber im Gegensatz zu diesem ist er auch noch doof.
Wie auch immer: Es geht darum, dass der Gott, der laut Papst Benedikt die Liebe ist (Deus Caritas Est), nicht das Vernichten von Völkern befiehlt, weil er nicht Seinem Wesen zuwider handeln kann. Das Benediktzitat, das du auf eine platte Islamophobie reduzieren wolltest.
Krieg als Willen Gottes auszugeben, ist schlimmste Blasphemie.
Hai capito?
Die moralisierende Flucht des Anti-Europäers
Dass Du Deinen kapitalen handwerklichen Offenbarungseid – das blinde Verwechseln eines tarantinoschen Hollywood-Drehbuchs mit realer Theologie – nun völlig wortlos schluckst, dokumentiert das endgültige Einknicken Deines kognitiven Apparats vor den harten Fakten.
Das fluchtartige Umschwenken auf moralisierende Zuspitzungen über „Bösartigkeit“, alttestamentarische Amalek-Zitate und den angeblichen Willen Gottes ist das absolute Paradebeispiel für jenes hilflose „Derailing“, das hier im Strang unter dem Thema „Wie umgehen mit der Siedlungspolitik Israels?“ zur bloßen Gewohnheit verkommen ist.
Wer zu den unerbittlichen, realpolitischen Parametern des Jahres 2026 – wie dem unaufhaltsamen Zusammenschweißen des europäischen Handlungsblocks oder der strategischen EastMed-Achse (Griechenland-Zypern-Israel-Ägypten) – sachlich absolut nichts vorzuweisen hat, flüchtet sich eben in den emotionalen Lärm moralischer Schablonen. Das unaufgeforderte Verlassen der Sachebene ist vor den Augen dieser Arena lückenlos protokolliert (Besucherzähler: Heute waren 9602 Gäste und 3 Mitglieder online). :-).
1. Nicht ich verwechsle Theologie mit Tarantino, sondern der Secretary of War, dessen Abberufung sogar republikanische Senatoren fordern.
2. Du hast das Zitat gebracht, nicht ich. Insofern trifft das Derailing dich.
3. Zitat: "unaufhaltsamen Zusammenschweißen des europäischen Handlungsblocks oder der strategischen EastMed-Achse". Ein echter Bockstette. Findest du diese Sachen eigentlich in der KI? Besonders das "unaufhaltsame" gefällt mir. :-) Nichts ist unaufhaltsam, außer der Idiotie einiger Beteiligter. Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Vorab zu Punkt 2:Zitat
Zitat von Maga-neu im Beitrag #36514 - Heute 00:43
Und mein Lieblingszitat:
"Blessed is he who, in the name of camaraderie and duty, shepherd the lost through the valley of darkness, for he is truly his brother’s keeper and the finder of lost children. And I will strike down upon thee with great vengeance and furious anger those who attempt to capture and destroy my brother. And you will know My call sign is Sandy 1 when I lay my vengeance upon thee. Amen.”
.youtube.com/watch?v=koqM2zutHaI
Dass Du nun verzweifelt versuchst, die Verantwortung für Dein eigenes theologisches Eigentor nachträglich abzuwälzen, dokumentiert lediglich die fortschreitende Paralyse Deines argumentativen Apparats. Wer ein fiktives Hollywood-Drehbuch eigenhändig als sein „Lieblingszitat“ in die Arena einführt, steht vor den Augen dieser Leser in der handwerklichen Bringschuld.
Das fluchtartige Ausweichen auf die vorsichtige diplomatische Annäherung zwischen Kairo und Ankara ist zudem die reinste geopolitische Nebelkerze. Wer realpolitische Pragmatik mit einer Aufkündigung der materiellen Fundamente verwechselt, verfehlt die handwerklichen Mindeststandards der Sicherheitsanalyse. Ägypten ist über existenzielle wirtschaftliche Parameter – wie die Gasleitungen zu den LNG-Anlagen Idku und Damietta sowie die vertraglich fixierten Wirtschaftszonen – unumstößlich mit der EastMed-Achse verschweißt. Kairo wird diese ökonomische Lebensader nicht für rhetorischen Lärm opfern.
Das bittere Beklagen des unaufhaltsamen Zusammenschweißens des europäischen Handlungsblocks offenbart schlicht das typische Wunschdenken des Anti-Europäers per se.
Unumstößlich, unaufhaltsam, unverbrüchlich, existentiell - was für eine Phrasendreschmaschine. Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind?
[quote=Maga-neu|p343534][quote=Willie|p343526][quote=Nadine|p343523]Moral ist eine atheistische Erfindung.[/quote]
Das spraeche dann sehr fuer den Atheismus und gegen alles theistische.
[/quote]Nur ist diese These Nadines Blödinn.
[/quote]
Ich weiss. Sie hatte sich damit ja selbst mal wieder ins Knie geschossen. Das wollte ich sie wissen lassen. :-)
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 18:00von Maga-neu •
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Zitat von Gast im Beitrag #36526Ja, und die Deutschen nennen sich Deutsche, was "zum Volk zugehörig", was denselben Namensstamm wie "Teutonen" hat. Die Griechen Byzanz' nannten sich "Romäer", was von Rom kommt. Und nun?
Ich war länger dort. Die politisch aktiven Araber nannten sich fast immer philistines.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 19:32von mbockstette •
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #36530
Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind? Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Da frage ich doch lieber erst ein mal Dich danach, was trennt die beiden Staaten (Mächte) eigentlich so sehr, dass sie sich nur ganz vorsichtig annähern? Behaupte nur nicht Israel sei der Grund.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 19:50von Maga-neu •
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Zitat von mbockstette im Beitrag #36535Unterschiedliche Interessen in Libyen, in Äthiopien, vor allem die Frage der Muslimbruderschaft.Zitat von Maga-neu im Beitrag #36530
Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind? Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Da frage ich doch lieber erst ein mal Dich danach, was trennt die beiden Staaten (Mächte) eigentlich so sehr, dass sie sich nur ganz vorsichtig annähern? Behaupte nur nicht Israel sei der Grund.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 20:34von mbockstette •
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #36536Zitat von mbockstette im Beitrag #36535Unterschiedliche Interessen in Libyen, in Äthiopien, vor allem die Frage der Muslimbruderschaft.Zitat von Maga-neu im Beitrag #36530
Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind? Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Da frage ich doch lieber erst ein mal Dich danach, was trennt die beiden Staaten (Mächte) eigentlich so sehr, dass sie sich nur ganz vorsichtig annähern? Behaupte nur nicht Israel sei der Grund.
Na also, es geht doch
Dass Du die tiefen ideologischen und geopolitischen Trennungslinien zwischen Kairo und Ankara – von der fundamentalen Konfrontation um die Muslimbruderschaft bis zu den militärischen Frontstellungen im libyschen Bürgerkrieg – nun so exakt aufzählst, bestätigt das von mir eingestellte Sachtableau buchstabengetreu.
Damit hast Du Deine eigene deklamatorische These einer vermeintlichen Bedrohung für die EastMed-Achse oder einer „gemeinsamen Front gegen Israel“ eigenhändig abgeräumt. Wer geopolitische Realpolitik jenseits moralisierender Schablonen betreibt, weiß, dass diese tiefen strukturellen Gräben nicht durch diplomatischen Erregungs-Lärm überbrückt werden. Ägypten bleibt über existenzielle wirtschaftliche Vernetzung – wie die Gasinfrastrukturen im Levantischen Becken – unverrückbar mit seinen mediterranen Partnern verschweißt. Schön, dass wir diese Mindeststandards der Sicherheitsanalyse nun auch abseits jeglicher Hermeneutik unumstößlich :-) im "Raum" stehen haben.
In diesem geopolitischen Zusammenhang sei zudem auf ein wehrpolitisches Faktum verwiesen, welches die totale Isolation Deiner These von einer ägyptisch-türkischen Frontstellung endgültig offenlegt: Ägypten hat sich dem saudisch-türkisch-pakistanischen Verteidigungsbündnis demonstrativ nicht angeschlossen.
Dass Kairo diesem strategischen Rüstungsdreieck die Gefolgschaft verweigert, ist nicht nur eine hochgradig bittere Pille für Saudi-Arabien, sondern das unmissverständliche Beleg realpolitischer Prioritäten.
Ägypten hütet sich davor, sich in einen sunnitischen Militärblock unter Ankaras Regie einspannen zu lassen, da seine existenziellen maritimen und ökonomischen Lebensadern unverrückbar mit der EastMed-Achse im Mittelmeer vernetzt sind.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 21:33von Maga-neu •
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Zitat von mbockstette im Beitrag #36537Zitat von Maga-neu im Beitrag #36536Zitat von mbockstette im Beitrag #36535Unterschiedliche Interessen in Libyen, in Äthiopien, vor allem die Frage der Muslimbruderschaft.Zitat von Maga-neu im Beitrag #36530
Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind? Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Da frage ich doch lieber erst ein mal Dich danach, was trennt die beiden Staaten (Mächte) eigentlich so sehr, dass sie sich nur ganz vorsichtig annähern? Behaupte nur nicht Israel sei der Grund.
Na also, es geht doch
Dass Du die tiefen ideologischen und geopolitischen Trennungslinien zwischen Kairo und Ankara – von der fundamentalen Konfrontation um die Muslimbruderschaft bis zu den militärischen Frontstellungen im libyschen Bürgerkrieg – nun so exakt aufzählst, bestätigt das von mir eingestellte Sachtableau buchstabengetreu.
Damit hast Du Deine eigene deklamatorische These einer vermeintlichen Bedrohung für die EastMed-Achse oder einer „gemeinsamen Front gegen Israel“ eigenhändig abgeräumt. Wer geopolitische Realpolitik jenseits moralisierender Schablonen betreibt, weiß, dass diese tiefen strukturellen Gräben nicht durch diplomatischen Erregungs-Lärm überbrückt werden. Ägypten bleibt über existenzielle wirtschaftliche Vernetzung – wie die Gasinfrastrukturen im Levantischen Becken – unverrückbar mit seinen mediterranen Partnern verschweißt. Schön, dass wir diese Mindeststandards der Sicherheitsanalyse nun auch abseits jeglicher Hermeneutik unumstößlich :-) im "Raum" stehen haben.
In diesem geopolitischen Zusammenhang sei zudem auf ein wehrpolitisches Faktum verwiesen, welches die totale Isolation Deiner These von einer ägyptisch-türkischen Frontstellung endgültig offenlegt: Ägypten hat sich dem saudisch-türkisch-pakistanischen Verteidigungsbündnis demonstrativ nicht angeschlossen.
Dass Kairo diesem strategischen Rüstungsdreieck die Gefolgschaft verweigert, ist nicht nur eine hochgradig bittere Pille für Saudi-Arabien, sondern das unmissverständliche Beleg realpolitischer Prioritäten.
Ägypten hütet sich davor, sich in einen sunnitischen Militärblock unter Ankaras Regie einspannen zu lassen, da seine existenziellen maritimen und ökonomischen Lebensadern unverrückbar mit der EastMed-Achse im Mittelmeer vernetzt sind.
Manchmal geht es in der Politik um ein Gleichgewicht. Dass es gegen Israel geht, habe ich nicht behauptet, wohl aber dürften die Ägypter Interesse an einer Balance haben.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 05.09.2026 22:05von mbockstette •
| 14.147 Beiträge
Zitat von Maga-neu im Beitrag #36538Zitat von mbockstette im Beitrag #36537Zitat von Maga-neu im Beitrag #36536Zitat von mbockstette im Beitrag #36535Unterschiedliche Interessen in Libyen, in Äthiopien, vor allem die Frage der Muslimbruderschaft.Zitat von Maga-neu im Beitrag #36530
Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind? Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Da frage ich doch lieber erst ein mal Dich danach, was trennt die beiden Staaten (Mächte) eigentlich so sehr, dass sie sich nur ganz vorsichtig annähern? Behaupte nur nicht Israel sei der Grund.
Na also, es geht doch
Dass Du die tiefen ideologischen und geopolitischen Trennungslinien zwischen Kairo und Ankara – von der fundamentalen Konfrontation um die Muslimbruderschaft bis zu den militärischen Frontstellungen im libyschen Bürgerkrieg – nun so exakt aufzählst, bestätigt das von mir eingestellte Sachtableau buchstabengetreu.
Damit hast Du Deine eigene deklamatorische These einer vermeintlichen Bedrohung für die EastMed-Achse oder einer „gemeinsamen Front gegen Israel“ eigenhändig abgeräumt. Wer geopolitische Realpolitik jenseits moralisierender Schablonen betreibt, weiß, dass diese tiefen strukturellen Gräben nicht durch diplomatischen Erregungs-Lärm überbrückt werden. Ägypten bleibt über existenzielle wirtschaftliche Vernetzung – wie die Gasinfrastrukturen im Levantischen Becken – unverrückbar mit seinen mediterranen Partnern verschweißt. Schön, dass wir diese Mindeststandards der Sicherheitsanalyse nun auch abseits jeglicher Hermeneutik unumstößlich :-) im "Raum" stehen haben.
In diesem geopolitischen Zusammenhang sei zudem auf ein wehrpolitisches Faktum verwiesen, welches die totale Isolation Deiner These von einer ägyptisch-türkischen Frontstellung endgültig offenlegt: Ägypten hat sich dem saudisch-türkisch-pakistanischen Verteidigungsbündnis demonstrativ nicht angeschlossen.
Dass Kairo diesem strategischen Rüstungsdreieck die Gefolgschaft verweigert, ist nicht nur eine hochgradig bittere Pille für Saudi-Arabien, sondern das unmissverständliche Beleg realpolitischer Prioritäten.
Ägypten hütet sich davor, sich in einen sunnitischen Militärblock unter Ankaras Regie einspannen zu lassen, da seine existenziellen maritimen und ökonomischen Lebensadern unverrückbar mit der EastMed-Achse im Mittelmeer vernetzt sind.
Manchmal geht es in der Politik um ein Gleichgewicht. Dass es gegen Israel geht, habe ich nicht behauptet, wohl aber dürften die Ägypter Interesse an einer Balance haben.
Das Gleichgewichts-Axiom: Realität statt Schablone
Dass Du das zuvor deklamierte Bedrohungsszenario (israelische Hegemonie) für das östliche Mittelmeer nun so eilig auf ein allgemeines „Interesse an einer Balance“ herunterdimmst, dokumentiert das schrittweise Einlenken Deiner Argumentation in die realpolitischen Gegebenheiten. .
Gegen das theoretische Streben nach Gleichgewichten ist im Rahmen klassischer Diplomatie auch überhaupt nichts einzuwenden. Nur wird dieses Gleichgewicht für Kairo eben nicht durch rhetorische Avancen in Richtung Ankara austariert, sondern durch die unerbittliche Absicherung der eigenen, materiellen und vertraglich fixierten Exportkorridore. Solange Ägyptens militärischen und ökonomischen Prioritäten derart unmissverständlich im Levantischen Becken und in der rüstungstechnischen Abgrenzung zum saudisch-türkischen Vektor verankert sind, bleibt die von mir aufgezeigte Geometrie dieses Raums folgerichtig.
Es ist erfreulich, dass wir diese Debatte zum Wochenende auf ein sachliches, stabiles Fundament heruntergebrochen haben.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 06.09.2026 10:30von Maga-neu •
| 36.944 Beiträge
Zitat von mbockstette im Beitrag #36539Zitat von Maga-neu im Beitrag #36538Zitat von mbockstette im Beitrag #36537Zitat von Maga-neu im Beitrag #36536Zitat von mbockstette im Beitrag #36535Unterschiedliche Interessen in Libyen, in Äthiopien, vor allem die Frage der Muslimbruderschaft.Zitat von Maga-neu im Beitrag #36530
Kommst du vielleicht auch noch auf die Idee, dass die Ägypter es sich mit niemandem verderben wollen und dass sie sicher nicht an einem hegemonialen Israel interessiert sind? Falls es dir entgangen ist: Ägypten nähert sich vorsichtig der Türkei an. Natürlich könntest du fragen, warum und gegen wen das wohl gerichtet ist? Aber du gibst lieber Antworten als Fragen zu stellen.
Da frage ich doch lieber erst ein mal Dich danach, was trennt die beiden Staaten (Mächte) eigentlich so sehr, dass sie sich nur ganz vorsichtig annähern? Behaupte nur nicht Israel sei der Grund.
Na also, es geht doch
Dass Du die tiefen ideologischen und geopolitischen Trennungslinien zwischen Kairo und Ankara – von der fundamentalen Konfrontation um die Muslimbruderschaft bis zu den militärischen Frontstellungen im libyschen Bürgerkrieg – nun so exakt aufzählst, bestätigt das von mir eingestellte Sachtableau buchstabengetreu.
Damit hast Du Deine eigene deklamatorische These einer vermeintlichen Bedrohung für die EastMed-Achse oder einer „gemeinsamen Front gegen Israel“ eigenhändig abgeräumt. Wer geopolitische Realpolitik jenseits moralisierender Schablonen betreibt, weiß, dass diese tiefen strukturellen Gräben nicht durch diplomatischen Erregungs-Lärm überbrückt werden. Ägypten bleibt über existenzielle wirtschaftliche Vernetzung – wie die Gasinfrastrukturen im Levantischen Becken – unverrückbar mit seinen mediterranen Partnern verschweißt. Schön, dass wir diese Mindeststandards der Sicherheitsanalyse nun auch abseits jeglicher Hermeneutik unumstößlich :-) im "Raum" stehen haben.
In diesem geopolitischen Zusammenhang sei zudem auf ein wehrpolitisches Faktum verwiesen, welches die totale Isolation Deiner These von einer ägyptisch-türkischen Frontstellung endgültig offenlegt: Ägypten hat sich dem saudisch-türkisch-pakistanischen Verteidigungsbündnis demonstrativ nicht angeschlossen.
Dass Kairo diesem strategischen Rüstungsdreieck die Gefolgschaft verweigert, ist nicht nur eine hochgradig bittere Pille für Saudi-Arabien, sondern das unmissverständliche Beleg realpolitischer Prioritäten.
Ägypten hütet sich davor, sich in einen sunnitischen Militärblock unter Ankaras Regie einspannen zu lassen, da seine existenziellen maritimen und ökonomischen Lebensadern unverrückbar mit der EastMed-Achse im Mittelmeer vernetzt sind.
Manchmal geht es in der Politik um ein Gleichgewicht. Dass es gegen Israel geht, habe ich nicht behauptet, wohl aber dürften die Ägypter Interesse an einer Balance haben.
Das Gleichgewichts-Axiom: Realität statt Schablone
Dass Du das zuvor deklamierte Bedrohungsszenario (israelische Hegemonie) für das östliche Mittelmeer nun so eilig auf ein allgemeines „Interesse an einer Balance“ herunterdimmst, dokumentiert das schrittweise Einlenken Deiner Argumentation in die realpolitischen Gegebenheiten. .
Gegen das theoretische Streben nach Gleichgewichten ist im Rahmen klassischer Diplomatie auch überhaupt nichts einzuwenden. Nur wird dieses Gleichgewicht für Kairo eben nicht durch rhetorische Avancen in Richtung Ankara austariert, sondern durch die unerbittliche Absicherung der eigenen, materiellen und vertraglich fixierten Exportkorridore. Solange Ägyptens militärischen und ökonomischen Prioritäten derart unmissverständlich im Levantischen Becken und in der rüstungstechnischen Abgrenzung zum saudisch-türkischen Vektor verankert sind, bleibt die von mir aufgezeigte Geometrie dieses Raums folgerichtig.
Es ist erfreulich, dass wir diese Debatte zum Wochenende auf ein sachliches, stabiles Fundament heruntergebrochen haben.
Jetzt bleibt die Frage nach der moderaten Neukalibrierung der ägyptischen Außenpolitik - es ist ja kein Offensivbündnis gegen Israel.
Hat sie vielleicht etwas mit zu dominanten Versuchen Israels zu tun, als Hegemon im östlichen Mittelmeer zu wirken? Vielleicht auch damit, dass Netanyahus Regierung versucht hat, das Gaza-Problem auf Kosten Ägyptens zu lösen und die Bevölkerung Gazas im Sinai anzusiedeln? Ein Versuch, den die Ägypter sofort abgeblockt haben.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 06.09.2026 12:07von mbockstette •
| 14.147 Beiträge
Zitat von Maga-neu im Beitrag #36540
Jetzt bleibt die Frage nach der moderaten Neukalibrierung der ägyptischen Außenpolitik - es ist ja kein Offensivbündnis gegen Israel.
Hat sie vielleicht etwas mit zu dominanten Versuchen Israels zu tun, als Hegemon im östlichen Mittelmeer zu wirken? Vielleicht auch damit, dass Netanyahus Regierung versucht hat, das Gaza-Problem auf Kosten Ägyptens zu lösen und die Bevölkerung Gazas im Sinai anzusiedeln? Ein Versuch, den die Ägypter sofort abgeblockt haben.
Dass Ägypten eine Destabilisierung des Sinai aus existenziellen Sicherheitsinteressen – namentlich der strikten Abgrenzung zur Ideologie der Muslimbruderschaft – kategorisch ausschließt und entsprechende Überlegungen sofort blockiert hat, ist die feste Kern-Doktrin Kairos.
Historisch und rüstungspolitisch verhält es sich sogar noch eindeutiger: Seit Jahrzehnten blockiert der Kairoer Sicherheitsapparat jeden Versuch einer territorialen Veränderung im Nordsinai – seien es die akademischen Konzepte eines territorialen Landtauschs aus den 2000er-Jahren (wie der Eiland-Plan) oder die ursprüngliche Intention des El-Salam-Kanals, der primär zur rein ägyptischen Erschließung des Nordsinais gebaut wurde. Kairo hat jede Aufweichung seiner territorialen Souveränität stets als rote Linie begriffen und abgewehrt. Dass entsprechende Konzeptpapiere im Herbst 2023 in Kairo folgerichtig auf eine Wand des Protests stießen, untermauert diesen Befund.
Doch genau hier bricht die These einer angeblichen außenpolitischen Kehrtwende in Richtung Ankara in sich zusammen: Dieses ägyptische Eigeninteresse operiert völlig unabhängig von Drittstaaten. Die materiellen Gegebenheiten im östlichen Mittelmeer bleiben von diesen Vektoren unberührt: Ägypten agiert im Levantischen Becken als ökonomischer Kernakteur über seine LNG-Infrastrukturen und schützt diese Lebensadern kompromisslos. Diese vertraglich und rüstungstechnisch fixierte Geometrie – inklusive der bewussten Nicht-Teilnahme Kairos am saudisch-türkischen Verteidigungsblock – bildet das eigentliche Fundament, das bei jeder seriösen Betrachtung im Vordergrund stehen sollte.
Macron verurteilt Israels Hilfsbeschränkungen in UN-Versammlung;
UK, Frankreich, Kanada sprechen über palästinensischen Staat:
Der französische Präsident Emmanuel Macron hat in seiner Rede bei der UN-Generalversammlung am Dienstag Israels Hilfsbeschränkungen für Gaza als „eine Schande für die Welt“ kritisiert und gefragt: „Welche Glaubwürdigkeit haben wir, wenn wir angesichts von Gaza weiterhin untätig bleiben?“ Macron kritisierte auch das, was er als Israels „tägliche“ Verstöße im besetzten Westjordanland bezeichnete.
Macron leitete zusammen mit dem britischen Premierminister Andy Burnham, dem kanadischen Premierminister Mike Carney und dem saudischen Außenminister Prinz Faisal bin Farhan Al Saud ein Treffen zur palästinensischen Staatlichkeit, bei dem Burnham warnte, dass das Scheitern bei der Umsetzung einer Zwei-Staaten-Lösung „das Vertrauen in den politischen, diplomatischen und internationalen Prozess untergraben wird.“
Der kanadische Premierminister Mark Carney kündigte außerdem an, dass er Einschränkungen für Waren aus Siedlungen im Westjordanland einführen möchte, nachdem das Vereinigte Königreich zuvor ähnliche Beschränkungen angekündigt hatte.
Jenin: Israelische Bulldozer zerstörten landwirtschaftliche und Wohngebäude im Dorf Abba südöstlich von Jenin, darunter vier Pferdeställe, Gewächshäuser, Schafställe, ein im Bau befindliches Haus, eine Mauer und zwei landwirtschaftliche Räume.
Salfit: Israelische Siedler blockierten die Wadi Al-Shaer-Straße, die die Stadt Salfit mit Al-Lubban Al-Sharqiya verbindet, indem sie Steine und Metallspitzen auf die Straße legten, was mehrere Fahrzeuge beschädigte, bevor Palästinenser die Hindernisse entfernten und die Straße wieder öffneten. Israelische Streitkräfte verschlossen außerdem den nördlichen Eingang zur Stadt Salfit erneut.
Ost-Jerusalem: Israelische Behörden rissen aus Blech gebaute Industrieanlagen der Palästinenser in Jaba nordöstlich von Jerusalem ab und bulldozerten das umliegende Land.
RE: Israelischer Minister gegen Menschen
in Politik 24.09.2026 16:17von mbockstette •
| 14.147 Beiträge
Zitat von Gast im Beitrag #36543
Jenin: Israelische Bulldozer zerstörten landwirtschaftliche und Wohngebäude im Dorf Abba südöstlich von Jenin, darunter vier Pferdeställe, Gewächshäuser, Schafställe, ein im Bau befindliches Haus, eine Mauer und zwei landwirtschaftliche Räume.
"mit vorsortierter Aufregung" -passt genau.
welt.de/politik/ausland/article6ab544c2e0200f794f12ec9f/eklat-bei-un-delegierte-buhen-netanjahu-aus-und-verlassen-saal-moralische-feiglinge-sagt-israels-premier.html
Wo er recht hat...
[quote=Nadine|p344098]welt.de/politik/ausland/article6ab544c2e0200f794f12ec9f/eklat-bei-un-delegierte-buhen-netanjahu-aus-und-verlassen-saal-moralische-feiglinge-sagt-israels-premier.html
Wo er recht hat...[/quote]
Israel plant Gefängnis mit Krokodilen – Ministerin ebnet Weg für „Alligator Alcatraz“
Israelische Gefängnisse für palästinensische Häftlinge könnten bald von Krokodilen umgeben werden. Für die umstrittenen Pläne wurde nun ein erster Baustein gelegt. Die israelische Umweltministerin Idit Silman (Likud) hat Nilkrokodile neu in die Kategorie „betreute Wildtiere“ eingeordnet.
Dies ermöglicht es, die Tiere statt bisher ausschließlich zu Bildungs- oder Forschungszwecken auch in anderen Einrichtungen zu halten. Damit ebnete sie den Weg für ein Anliegen des Rechtsextremen Itamar Ben-Gvir, Minister für Nationale Sicherheit, Haftanstalten mit den gefährlichen Reptilien zu umgeben, wie die israelischen Medien „ynetnews.com“ und „Jerusalem Post“ am Freitag berichteten.
.welt.de/politik/ausland/article6a5a554bbb3fbf9dba987fbc/haftanlage-israel-plant-gefaengnis-mit-krokodilen-ministerin-ebnet-weg-fuer-alligator-alcatraz.html
Das koennte aus einem Indiana Jones Film stammen.
Wieweit ist es noch bis die Oefen kommen?
Zitat von Gast im Beitrag #36547
Wieweit ist es noch bis die Oefen kommen?
Im Vergleich zu Dir, Willie, erscheint Tucker Carlson wie ein Heiliger.
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