#1376

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 20:36
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
02.08.2011 17:35 #79806

Nicht in Israel, aber in Frankreich, Deutschland, Libanon, Argentinien.... und nicht zu unterschätzen: zahllose Anschläge im Irak. Du bist naiv!


Es ging um den direkten Vergleich der Untaten zwischen den Kontrahenten Iran und Israel in Israel bzw. Iran.

Und "naiv" ist, wer Israel stets blind verteidigt und sich als Anwalt dieses international schon mehrfach verurteilten Agressor- und Apartheidsstaates aufspielt.



zuletzt bearbeitet 02.08.2011 20:37 | nach oben springen

#1377

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 20:39
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: GeorgeF
02.08.2011 17:36 #79807
Blind ist, wer die Nachrichten nur nach einem Gusto selektiert.


Dann hör doch endlich auf damit.


Zitat von: GeorgeF
02.08.2011 17:36 #79807

Und "Unsinn" ist definitiv kein Argument.


Mein Argument bzw. meine Erklärung folgte im direkten Anschluß.


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#1378

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 21:12
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:36 #79828


Es ging um den direkten Vergleich der Untaten zwischen den Kontrahenten Iran und Israel in Israel bzw. Iran.

Und "naiv" ist, wer Israel stets blind verteidigt und sich als Anwalt dieses international schon mehrfach verurteilten Agressor- und Apartheidsstaates aufspielt.


Kontrahenten = Gegenspieler, Gegner, Rivale, Wettkämpfer

In welcher Sache, Angelegenheit sollen denn der Iran und Israel Kontrahenten sein?


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#1379

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 21:28
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: mbockstette
02.08.2011 21:12 #79834


Kontrahenten = Gegenspieler, Gegner, Rivale, Wettkämpfer

In welcher Sache, Angelegenheit sollen denn der Iran und Israel Kontrahenten sein?



?!

- kein Kommentar -


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#1380

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 21:39
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:36 #79828


Es ging um den direkten Vergleich der Untaten zwischen den Kontrahenten Iran und Israel in Israel bzw. Iran.

Und "naiv" ist, wer Israel stets blind verteidigt und sich als Anwalt dieses international schon mehrfach verurteilten Agressor- und Apartheidsstaates aufspielt.

Und der direkte Vergleich der Untaten ergibt eben, dass das iranische Regime keinerlei Hemmungen hat, egal wo auf der Welt seine Kontrahenten zu morden. Und wenn sie Juden in Israel nicht errecihen können, schlagen sie eben in Buenos Aires zu. Da ist Israel nicht blind zu verteidigen, da ist einfach festzustellen, dass ein Regime wie der Iran keinerlei Recht hat, sich über Andere zu erheben, gar seine schmutzigen Inside-Jobs dem Mossad anzuhängen.


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#1381

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 21:40
von GeorgeF | 4.734 Beiträge | 4734 Punkte

Indo schrieb:
"Mein Argument bzw. meine Erklärung folgte im direkten Anschluß."

Die "Erklärung" war schon durch das vorangegangene "Unsinn" entwertet.



zuletzt bearbeitet 02.08.2011 21:54 | nach oben springen

#1382

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 02.08.2011 22:41
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:36 #79828

Es ging um den direkten Vergleich der Untaten zwischen den Kontrahenten Iran und Israel in Israel bzw. Iran.

Zitat von: mbockstette
02.08.2011 21:12 #79834

Kontrahenten = Gegenspieler, Gegner, Rivale, Wettkämpfer

In welcher Sache, Angelegenheit sollen denn der Iran und Israel Kontrahenten sein?


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 21:28 #79836


?!

- kein Kommentar -


Logo kein Kommentar, denn Ihre abwegige da in die Irre führende Bezeichnung für das Verhältnis der beiden Staaten zu einander als "Kontrahenten" lässt sich nicht substanziieren.

Die Feindschaft zwischen dem Iran und Israel geht alleine auf das Konto der IRI. Mit dem Ziel die arabischen Staaten zu unterwandern, zu destabilisieren und zu entzweien hat die IRI den Palästinakonflikt als Mittel zum Zweck zur muslimischen Führungsmacht aufzusteigen instrumentalisiert. Das lässt sich ganz leicht daran ablesen, dass der Iran nicht etwa moderate arabische Kräfte politisch unterstützt sonder militante und terroristische arabische Neinsager finanziell, propagandistisch und militärisch fördert, ausbildet und bewaffnet und genau wie jene das Existenzrecht Israels verneint.

Islamische Revolution und danach

Während der Islamischen Revolution wurde im Iran praktisch jeglicher politischer, wirtschaftlicher oder sonstiger Kontakt zu Israel abgebrochen. Sämtliche Vereinbarungen und Verträge, die in der Vergangenheit zwischen Israel und dem Iran geschlossen worden waren, wurden auf Anordnung des Revolutionsführers Ayatollah Ruhollah Chomeini annulliert. Die Ermordung des Präsidenten der Jüdischen Gesellschaft Teherans, des Selfmade-Millionärs und Besitzer der Plasco-Fabriken, Habib Elghanian, von einem Erschießungskommando am 9. Mai 1979, drei Monate nach der Rückkehr Chomeinis, gilt als Startsignal des Exodus der ursprünglich 65.000[7] Iraner jüdischen Glaubens auf heute ca. 25.000

Beziehungen vor der Iranischen Revolution

Der iranische Minister Saffinia besucht Präsident Chaim Weizmann in seinem Haus in Rehovot am Unabhängigkeitstag, 1950

Während der Regentschaft Schah Mohammad Reza Pahlavis waren die Beziehungen zwischen dem Iran und Israel gut. Der Iran zählte zu den ersten Staaten, die Israels Existenzrecht und Unabhängigkeit im Jahr 1948 anerkannten.



zuletzt bearbeitet 02.08.2011 22:43 | nach oben springen

#1383

Iran <-> Israel

in Politik 02.08.2011 23:41
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

@mb.:

Es ist zwar nicht falsch, was Sie in Ihrem letzten Beitrag wiedergeben, ändert aber nichts daran, dass Iran und Israel (natürlich heutzutage, wann denn sonst?), wie ich bereits geschrieben habe, <Kontrahenten> sind. Die von Ihnen dargelegte Vergangenheit spielt in dem Fall keine wesentliche Rolle. Daher meine berechtigte Verwunderung darüber, diesen Begriff ihreseits anzuzweifeln.

P.S.: Iran und Israel waren bis 1979 eng befreundet, und die "Imperial Iranian Army" und die IDF unterhielten sogar gemeinsame Militärprojekte, und ich glaube, es gab auch gemeinsame Manöver. Das gleiche gilt übrigens auch für Ägypten und Iran, da Saddat und der Schah eng befreundet waren. Es heißt sogar, der Schah hätte Saddat seinerzeit dazu mit bewogen, nach Camp David zu reisen.



zuletzt bearbeitet 03.08.2011 00:12 | nach oben springen

#1384

RE: Iran <-> Israel

in Politik 03.08.2011 01:37
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 23:41 #79861
@mb.:

Es ist zwar nicht falsch, was Sie in Ihrem letzten Beitrag wiedergeben, ändert aber nichts daran, dass Iran und Israel (natürlich heutzutage, wann denn sonst?), wie ich bereits geschrieben habe, <Kontrahenten> sind. Die von Ihnen dargelegte Vergangenheit spielt in dem Fall keine wesentliche Rolle. Daher meine berechtigte Verwunderung darüber, diesen Begriff ihreseits anzuzweifeln.

P.S.: Iran und Israel waren bis 1979 eng befreundet, und die "Imperial Iranian Army" und die IDF unterhielten sogar gemeinsame Militärprojekte, und ich glaube, es gab auch gemeinsame Manöver. Das gleiche gilt übrigens auch für Ägypten und Iran, da Saddat und der Schah eng befreundet waren. Es heißt sogar, der Schah hätte Saddat seinerzeit dazu mit bewogen, nach Camp David zu reisen.


Der Iran und Israel sind Feinde und diese Feindschaft hat allein der Iran in die Welt gesetzt.


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#1385

RE: Iran <-> Israel

in Politik 03.08.2011 01:41
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 23:41 #79861
@mb.:
Es heißt sogar, der Schah hätte Saddat seinerzeit dazu mit bewogen, nach Camp David zu reisen.


Nicht der Kaiser des Irans sondern König Hassan II von Marokko hat das Kunststück zu Wege gebracht und zum Zeichen dafür wurde der Camp-David-Vertrag in eine grüne Lederhülle aus Marokko gebunden.


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#1386

RE: "Achse des Bösen"

in Politik 03.08.2011 08:21
von Landegaard | 16.568 Beiträge | 27536 Punkte


Zitat von:  Indogermane 1. Es gibt diese auf beiden Seiten. "Auge umd Auge" macht es aber nicht besser. Das gilt auch für Israel.


2. Das habe ich auch nicht behauptet. Es rechtfertigt aber die Aufrüstung bzw. die Verteidigungsvorbereitungen sowie die Sturrheit, wenn es um Sicherheitsfragen geht.

3.:-)
Mit Obama hat sich lediglich die Galionsfigur geändert. Die Außenpolitik bzw. die machtpolitische Doktrin der USA ist jedoch quasi gleich geblieben. Auch diend die "auf dem Tisch liegenden" Angriffspläne die gleichen. Und solange sich die USA mit Truppen rund um den Iran befindet, darf sich der Iran - auch, aber keinesfalls nicht nur, aus Gründen die in der Vergangenheit liegen - bedroht fühlen und fühlt sich auch bedroht.


4.
"Gegen Bedrohungen zu wehr setzten..." Hmm. Ich habe ein Problem damit, denn "Bedrohungen" sind immer passiver Natur, während das "sich zu wehr setzten" eine möglicherweise sehr gefährliche und kontraproduktive Aktivität impliziert, inklusive eventuelle Angriffskriege. Nein, Bedrohungen tritt man daher am besten durch Abschreckung (ebenfalls passiv) entegegen, sowie es der Iran mit seinem Raketen- und möglicherweise Atomprogramm praktiziert.


1. Hab ich auch nicht gesagt. Es ist die Situation, die ich beschrieb. Iran macht etwas, was für Israel unerträglich ist und so macht Israel etwas, was für Iran unerträglich ist. Entweder hören beide damit auf, oder keiner und wir brauchen keine moralischen Entrüstungsrituale abspulen, wenn gerade eine Aktion einer der Parteien offensichtlich wird.
2. Richtig, davon aber sprach ich nicht, sondern von den Vernichtungsdrohungen Irans gegenüber Israel, die Sie nicht wirklich überzeugend mit einem Verweis auf die USA oder Saddam erklärt haben.
3. Das ist nicht richtig. Obamas Rede von Kairo hat eine deutliche Sprache gesprochen und diese wird auch bspw. bei der deutlich zurückhaltenden Rolle bspw. in Libyen sichtbar. Iran WILL diesen Wechsel einfach nicht zur Kenntnis nehmen und hat die eigene Aussenpolitik folgerichtig auch keinen Millimeter korrigiert. Nach zwei Jahren sehe ich keine Notwendigkeit, die Verantwortung dafür einmal mehr der USA zuzuschieben, das ist Irans Entscheidung gewesen, die Chance, die sich mit Obama bot, nicht zu nutzen.
4. Ich kann Ihr Problem nicht nachvollziehen. Ja, grundsätzlich dienen Atomwaffen der Verteidigung, im vorliegenden Fall sprechen halt die Äußerungen ranghoher Staatsführer im Iran dagegen (wie Sie bemerkt haben werden, folge ich Ihrer Negierung, dass diese nur quatschen nicht) und die zu erwartende Folge, dass eine Reihe weiterer Staaten am Golf ebenfalls welche entwickeln werden, dagegen. Meine Bewertung ist auch nicht so wichtig, Israels ist die relevante.



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#1387

RE: Nukleares Gleichgewicht als logische Konsequenz

in Politik 03.08.2011 10:39
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:31 #79826


Es geht aber nicht "um den ersten Schuss" der abgegeben wurde (es gab diese gegenseitige Beschiessungen und begrenzte, vorübergehende Grenzverletzungen auch mehrfach schon in den 70ern zu Zeiten des Schah), sondern um den offiziellen Kriegsbeginn durch eine großangelegte INVASION. Und den hat definitiv Irak durchgefürht, das habe ich schon immer gesagt - und so ist es auch / so steht es auch in den Geschichtsbüchern geschrieben. Was Sie hier betreiben grenzt ja schon an Geschichtsfälschung!




Da haben wir eine unterschiedliche Sichtweise, ich sehe die Invasion nun mal nicht als Kriegsbeginn an. Wer sich gegenseitig mit Ari beschiesst, ist für mich bereits im Krieg. Und für dieser Situation hat eben auch der Iran seine Verantwortung. Wer solche Einladungen verschickt, darf sich über Besuch eben auch nicht beschweren. Was ist eine Invasion anderes, als eine Verletzung der territorialen Integrität? Genau das mach die Abschuss einer Granate über eine Grenze auch. Ich will damit auch nicht Saddam rein waschen, Saddam und Khomeinie sind beides zwei Schweine, die sich aneinander reiben mussten. Leidtragende waren auch beiden Seiten die kleinen Leute, auf iranischer Seite allerdings deutlich stärker. Khomeini wolle den Iran einen, dafür sein Volk halt Opfer bringen. Hat ja auch geklappt, Sie fallen auch immer noch darauf rein.


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#1388

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 10:41
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:33 #79827

1.
Das gleiche gilt für Israel in Bezug auf die marxistisch-terroristische kurdische PEJAK im Nord-Osten Iraks..., womit sich die Unterstützung der Hisbollah durch den Iran ausgleicht.
2.
Darüberhinaus betreibt Israels Geheimdienst allerdings Sabotage und Mordanschläge in Iran.
Dergleichen betreibt der Iran in Israel jedoch nicht.



1.Eben, der Iran hat dieses Spiel begonnen.

2.Dafür lässt der Iran von nebenan schiessen. Der Mossad scheint mutiger zu sein.


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#1389

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 10:49
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:36 #79828


Es ging um den direkten Vergleich der Untaten zwischen den Kontrahenten Iran und Israel in Israel bzw. Iran.

Und "naiv" ist, wer Israel stets blind verteidigt und sich als Anwalt dieses international schon mehrfach verurteilten Agressor- und Apartheidsstaates aufspielt.


Hisbollahs Strategie, von Nasrallah verkündet und vom Iran finanziert und mit den nötigen Waffen unterstützt, ist unter anderem die Verhinderung einer wirtschaftlichen Entwicklung in Nord-Israel. Die Bedrohung durch Raketen soll Investitionen verhindern. Im Gegenzug sollte Israel vielleicht mal ein paar iranische Raffinerien lahmlegen.


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#1390

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 10:51
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
02.08.2011 20:36 #79828

Agressor- und Apartheidsstaates


Mal die Bahai fragen...


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#1391

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 12:28
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Leto_II.
03.08.2011 10:41 #79909

1.Eben, der Iran hat dieses Spiel begonnen.


"Begonnen" hat derjenige, der den Gesamtkonflikt ausgelöst hat (Palästina-Konflikt und Libanon-Invasion, diehe auch Entsstehungsgrund der Hisbollah).


Zitat von: Leto_II.
03.08.2011 10:41 #79909

2.Dafür lässt der Iran von nebenan schiessen. Der Mossad scheint mutiger zu sein.


Der Mossad profitiert lediglich durch die (berechtigte) große Unzufriedenheit innerhalb der iranischen Bevölkerung, welche natürlich immer mehr Oppositionelle hervorruft, die selbst bereit dazu sind, mit ausländischen Geheimdiensten zusammenzuarbeiten bzw. sich von diesen anheueren zu lassen.
Die mordenden Motorradfahrer miten in Teheran dürften kaum Israelis gewesen sein, sondern waren sicherlich Iraner.



zuletzt bearbeitet 03.08.2011 12:30 | nach oben springen

#1392

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 12:32
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Leto_II.
03.08.2011 10:49 #79910


Hisbollahs Strategie, von Nasrallah verkündet und vom Iran finanziert und mit den nötigen Waffen unterstützt, ist unter anderem die Verhinderung einer wirtschaftlichen Entwicklung in Nord-Israel. Die Bedrohung durch Raketen soll Investitionen verhindern. Im Gegenzug sollte Israel vielleicht mal ein paar iranische Raffinerien lahmlegen.


Könnte Israel ja mal versuchen. :-) Das würde jedoch die anti-Israelischen Parolen und Aktionen des Regimes nur noch verschärfen.


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#1393

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 12:37
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte

Zitat Indogermane HS:
""Begonnen" hat derjenige, der den Gesamtkonflikt ausgelöst hat (Palästina-Konflikt und Libanon-Invasion, diehe auch Entsstehungsgrund der Hisbollah)."

Das wäre dann die PLO.


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#1394

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 12:40
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
03.08.2011 12:32 #79927


Könnte Israel ja mal versuchen. :-) Das würde jedoch die anti-Israelischen Parolen und Aktionen des Regimes nur noch verschärfen.


Was genau will man da noch verschärfen? Verbal, meine ich.


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#1395

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 12:58
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Leto_II.
03.08.2011 10:51 #79911


Mal die Bahai fragen...


Sicherlich. Nur gibt es deswegen auf Grund der offensichtlichen politischen Bedeutungslosigkeit keinen Regional-Konflikt. Von daher nicht vergleicbar.


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#1396

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 13:00
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte

Indogermane_HS

Beiträge: 2.059
03.08.2011 12:28
#79926

"Begonnen" hat derjenige, der den Gesamtkonflikt ausgelöst hat (Palästina-Konflikt und Libanon-Invasion, diehe auch Entsstehungsgrund der Hisbollah).Ende/Zitat

Begonnen haben jene, die sich weigerten die Beschlüsse der UNO in Sachen Staatsgründung eines arabischen und einen jüdischen Staat innerhalb des Mandatsgebiet Palästina Folge zu leisten und statt dessen zur Gewalt griffen und einen kollektiven Angriff auf den Staat Israel starteten.

Indogermane_HS

Beiträge: 2.059
02.08.2011 23:48
#79864

Einzig die UNO ist berechtigt, sich (ähnlich wie in Libyen) auch hier - ganz im Sinne des rebellierenden Volkes und auf dessen ausdrücklichem Wunsch - konstruktiv einzumischen.Ende Zitat

Heute, nach über sechzig Jahren, wollen die Palästinenser diese Zwei-Staaten-Lösung. Das heißt eben auch explizit, dass neben einem "arabischen" auch einen "jüdischer" Staat anzuerkennen ist.

Als die Briten nach dem Zweiten Weltkrieg ankündigten, ihr Mandat über Palästina aufgeben zu wollen, stellten die gerade gegründeten Vereinten Nationen einen Teilungsplan (Resolution 181 der UN-Generalversammlung, 29. November 1947) auf, nach dem ein jüdischer und ein arabischer Staat gegründet werden sollte.

Ironie der Geschichte: Der Iran zählte zu den ersten Staaten, die Israels Existenzrecht und Unabhängigkeit im Jahr 1948 anerkannten.



zuletzt bearbeitet 03.08.2011 13:02 | nach oben springen

#1397

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 03.08.2011 13:02
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
03.08.2011 12:58 #79934


Sicherlich. Nur gibt es deswegen auf Grund der offensichtlichen politischen Bedeutungslosigkeit keinen Regional-Konflikt. Von daher nicht vergleicbar.


An der Bedeutungslosigkeit hat man auch lange genug gearbeitet...

Die Bahais sind einfach zu friedfertig, das bringt keine Lobby.


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#1398

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 04.08.2011 17:25
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Leto_II.
03.08.2011 12:40 #79930


Was genau will man da noch verschärfen? Verbal, meine ich.


Verschärfung durch häufigere Wiederholung, zum Beispiel - und Ahmadis dümme Sprüche dann auch von Chamenei persönlich.



zuletzt bearbeitet 04.08.2011 17:48 | nach oben springen

#1399

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 04.08.2011 17:28
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: mbockstette
03.08.2011 13:00 #79936
Indogermane_HS

Beiträge: 2.059
03.08.2011 12:28
#79926

"Begonnen" hat derjenige, der den Gesamtkonflikt ausgelöst hat (Palästina-Konflikt und Libanon-Invasion, diehe auch Entsstehungsgrund der Hisbollah).Ende/Zitat

Begonnen haben jene, die sich weigerten die Beschlüsse der UNO in Sachen Staatsgründung eines arabischen und einen jüdischen Staat innerhalb des Mandatsgebiet Palästina Folge zu leisten und statt dessen zur Gewalt griffen und einen kollektiven Angriff auf den Staat Israel starteten.


Das KANN man so sehen, muß man aber nicht, da nur eine Sichtweise.


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#1400

RE: Sabotage, Mordanschläge und Zerstörung sind keine Lösung

in Politik 04.08.2011 17:30
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: mbockstette
03.08.2011 13:00 #79936
Indogermane_HS

Beiträge: 2.059
03.08.2011 12:28
#79926

"Begonnen" hat derjenige, der den Gesamtkonflikt ausgelöst hat (Palästina-Konflikt und Libanon-Invasion, diehe auch Entsstehungsgrund der Hisbollah).Ende/Zitat

Begonnen haben jene, die sich weigerten die Beschlüsse der UNO in Sachen Staatsgründung eines arabischen und einen jüdischen Staat innerhalb des Mandatsgebiet Palästina Folge zu leisten und statt dessen zur Gewalt griffen und einen kollektiven Angriff auf den Staat Israel starteten.

Indogermane_HS

Beiträge: 2.059
02.08.2011 23:48
#79864

Einzig die UNO ist berechtigt, sich (ähnlich wie in Libyen) auch hier - ganz im Sinne des rebellierenden Volkes und auf dessen ausdrücklichem Wunsch - konstruktiv einzumischen.Ende Zitat

Heute, nach über sechzig Jahren, wollen die Palästinenser diese Zwei-Staaten-Lösung. Das heißt eben auch explizit, dass neben einem "arabischen" auch einen "jüdischer" Staat anzuerkennen ist.


Und? Da hätte ich nichts dagegen / habe schon immer eine Zweistaaten-Lösung befürwortet. Dabei darf aber natürlich keine Seite zu kurz kommen, weder politisch, sozial, noch wirtschaftlich.

Problem:
Auf BEIDEN Seiten haben aber einige Protagonisten scheinbar etwas dagegen, zumindest was eine gerechte Aufteilung/Lösung betrifft.



zuletzt bearbeitet 04.08.2011 17:37 | nach oben springen

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