#9026

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 16:36
von Landegaard | 16.573 Beiträge | 27586 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9025
Zitat von Landegaard im Beitrag #9020
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9019
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9016
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8990
Zitat von RagnarLodbrok im Beitrag #8968
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8967
So wird das verkauft, nur hat Khomeini auch sein möglichstes getan, sich angreifen zu lassen.

Ja, die Schlampe mit dem Minirock will ja auch vergewaltigt werden.





Diese Schlampe hat das mit einem Messer an der Kehle des Gegenübers aber erzwungen und es dann genossen.
Saddam wollte sein mesopotamisches Großreich errichten und sah in der Schwäche seines alten Konkurrenten eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen. Das war der Hintergrund des Angriffs auf den Irak.



Und Khomeini hat sich angreifen lassen, um seine Revolution zu zementieren. Über das persische Grossreich wird erst seit Saddams Sturz nachgedacht.


Also ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" nichts anfangen. Es dürfte nur noch Stunden dauern, bis dieser Argumentation wehement widersprochen wird, wenn der erste änfangt darüber nachzudenken, wie Israel sich zwecks weiterer Aufrechterhaltung der Besiedlung der Westbank, hin und wieder angreifen lässt.


Ist doch ganz einfach, mit Kanonen über die Grenze, bis der Nachbar einen angreift. Kanonenbeschuss kann nun wirklich niemand als Angriff werten.


Kommt drauf an, wer mit den Kanonen über welche Grenzen schießt, nicht wahr?



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#9027

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 16:42
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #9026
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9025
Zitat von Landegaard im Beitrag #9020
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9019
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9016
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8990
Zitat von RagnarLodbrok im Beitrag #8968
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8967
So wird das verkauft, nur hat Khomeini auch sein möglichstes getan, sich angreifen zu lassen.

Ja, die Schlampe mit dem Minirock will ja auch vergewaltigt werden.





Diese Schlampe hat das mit einem Messer an der Kehle des Gegenübers aber erzwungen und es dann genossen.
Saddam wollte sein mesopotamisches Großreich errichten und sah in der Schwäche seines alten Konkurrenten eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen. Das war der Hintergrund des Angriffs auf den Irak.



Und Khomeini hat sich angreifen lassen, um seine Revolution zu zementieren. Über das persische Grossreich wird erst seit Saddams Sturz nachgedacht.


Also ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" nichts anfangen. Es dürfte nur noch Stunden dauern, bis dieser Argumentation wehement widersprochen wird, wenn der erste änfangt darüber nachzudenken, wie Israel sich zwecks weiterer Aufrechterhaltung der Besiedlung der Westbank, hin und wieder angreifen lässt.


Ist doch ganz einfach, mit Kanonen über die Grenze, bis der Nachbar einen angreift. Kanonenbeschuss kann nun wirklich niemand als Angriff werten.


Kommt drauf an, wer mit den Kanonen über welche Grenzen schießt, nicht wahr?


Für die Feststellung, dass dann Krieg herrscht, dürfte das eher wenig Bedeutung haben.


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#9028

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 17:55
von tbn | 4.131 Beiträge | 4131 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #9024
Spielverderber !

Jetzt müssen die Kumpels sich etwas neues einfallen lassen.


Manchmal glaube ich, dass Du nicht wirklich begreifst was Du zitierst.


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#9029

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:07
von Maga-neu | 23.257 Beiträge | 67075 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #9022
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9018
Zitat von nahal im Beitrag #9017
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9015
Zitat von nahal im Beitrag #8988
Zitat von Landegaard im Beitrag #8985
Die Hinweise, die Sie zum Innenleben des Irans bringen, zeigen, welch menschenverachtenes Modell dort gelebt wird. Wir sprechen aber von Rationalität. Die Unterdrückung des Volks bei der Aufrechterhaltung eines Systems, was von diesem gar nicht legitimiert ist, ist doch für den Despoten ebenfalls eine rationale Handlung.


Und hier unterscheiden wir uns;

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Wenn dieser über lange Zeit, selbst oder nur als Zuschauer, sogar als Opfer, menschenverachtenes Verhalten ausgesezt wird, verliert immer mehr die natürliche Scheu gegenüber solches Verhalten, es wird eine Selbstverständlichkeit.

Sicher kann man verbrecherisches oder unmenschliches Verhalten, semantisch, als rational bezeichnen.
Die Voraussetzung aber ist, dass man vom Sicht und Zweck des Verbrechers ausgeht.

Was stört, ist die Selektivität, mit der Verbrechen angeprangert werden. Ich habe im Fall Saudi-Arabiens, des neuen strategischen Partners Israels, darauf hingewiesen.

Saudi-Arabien ist eine größere Bedrohung für das Zusammenleben der Religionen als es Iran je war.



Ich sehe hier eine andere Selektivität:
Je näher an westlichen Interessen, desto schlimmer.

Der "strategische Partner Israels" ist eine vergleichbare pseudo-ironische Entgleisung wie bei der Hezbollah.
Ja, bezüglich einer iranischen A-Bombe haben beide Länder gemeinsame Interessen.

Bei den 5+1-Verhandlungen waren gleich vier westliche Länder zugegen. Hingegen kann man bezweifeln, ob Israel ein westliches Land ist. (Vielleicht zu 30%). Bei Saudi-Arabien dürfte sich diese Frage gar nicht erst stellen.



Wenn man nichts oder wenig versteht, ist die Flucht in die Rabulistik verständlich.

Eristik, Schopenhauer. Kunstgriff 38.

Natürlich sind Israel und Saudi-Arabien strategische Partner. Hintergrund einer jeden strategischen Partnerschaft sind prioritäre Interessen, in diesem Fall die Vermeidung einer etwaigen iranischen Dominanz.

Lange Zeit waren die USA und Saudi-Arabien strategische Partner (oder auch die USA und Iran). Die Partnerschaft zwischen Amerikanern und Saudis scheint schwächer zu werden.

Was liegt denn im Interesse des "Westens"? Im Interesse des Westens liegt die Vermeidung von Abhängigkeiten. Wenn Iran wieder normales Mitglied der Staatengemeinschaft wird, wird die Abhängigkeit vom saudischen Öl und katarischem Gas geringer. Und übrigens auch von russischem Gas. Wenn sich durch Verhandlungen eine Atombombe verhindern lässt, dann ist das besser als das Wagnis einer Militäraktion einzugehen, bei der - nach Aussage der Wochenzeitung DIE ZEIT - die Zerstörung der Hälfte aller Ziele bereits als militärischer Erfolg gewertet würde.

Natürlich ist das alles Unfug und verrät nur, dass man von der Sache nichts versteht, während schriller Alarmismus - "die Iraner geben ihre Bombe an Terroristen, die sie in NY und Madrid dann zünden" - ganz berechtigt ist.

Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann wird man feststellen, dass die Interessen der USA, Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs einerseits und die Israels andererseits eben auseinandergehen. (Da helfen auch nicht Zitate des kanadischen Außenministers weiter.) Hingegen teilen Israel und Saudi-Arabien gemeinsame Interessen in dieser Frage.



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 18:15 | nach oben springen

#9030

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:13
von Maga-neu | 23.257 Beiträge | 67075 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #9020
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9019
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9016
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8990
Zitat von RagnarLodbrok im Beitrag #8968
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8967
So wird das verkauft, nur hat Khomeini auch sein möglichstes getan, sich angreifen zu lassen.

Ja, die Schlampe mit dem Minirock will ja auch vergewaltigt werden.





Diese Schlampe hat das mit einem Messer an der Kehle des Gegenübers aber erzwungen und es dann genossen.
Saddam wollte sein mesopotamisches Großreich errichten und sah in der Schwäche seines alten Konkurrenten eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen. Das war der Hintergrund des Angriffs auf den Irak.



Und Khomeini hat sich angreifen lassen, um seine Revolution zu zementieren. Über das persische Grossreich wird erst seit Saddams Sturz nachgedacht.


Also ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" nichts anfangen. Es dürfte nur noch Stunden dauern, bis dieser Argumentation wehement widersprochen wird, wenn der erste änfangt darüber nachzudenken, wie Israel sich zwecks weiterer Aufrechterhaltung der Besiedlung der Westbank, hin und wieder angreifen lässt.
Ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" auch nichts anfangen.

Vielleicht treten jetzt die "Revisionisten" auf den Plan, die erklären, die UdSSR habe sich von Hitler-Deutschland angreifen lassen, um die Revolution zu exportieren....


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#9031

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:24
von Landegaard | 16.573 Beiträge | 27586 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9027
Zitat von Landegaard im Beitrag #9026
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9025
Zitat von Landegaard im Beitrag #9020
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9019
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9016
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8990
Zitat von RagnarLodbrok im Beitrag #8968
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8967
So wird das verkauft, nur hat Khomeini auch sein möglichstes getan, sich angreifen zu lassen.

Ja, die Schlampe mit dem Minirock will ja auch vergewaltigt werden.





Diese Schlampe hat das mit einem Messer an der Kehle des Gegenübers aber erzwungen und es dann genossen.
Saddam wollte sein mesopotamisches Großreich errichten und sah in der Schwäche seines alten Konkurrenten eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen. Das war der Hintergrund des Angriffs auf den Irak.



Und Khomeini hat sich angreifen lassen, um seine Revolution zu zementieren. Über das persische Grossreich wird erst seit Saddams Sturz nachgedacht.


Also ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" nichts anfangen. Es dürfte nur noch Stunden dauern, bis dieser Argumentation wehement widersprochen wird, wenn der erste änfangt darüber nachzudenken, wie Israel sich zwecks weiterer Aufrechterhaltung der Besiedlung der Westbank, hin und wieder angreifen lässt.


Ist doch ganz einfach, mit Kanonen über die Grenze, bis der Nachbar einen angreift. Kanonenbeschuss kann nun wirklich niemand als Angriff werten.


Kommt drauf an, wer mit den Kanonen über welche Grenzen schießt, nicht wahr?


Für die Feststellung, dass dann Krieg herrscht, dürfte das eher wenig Bedeutung haben.


Hab ich bisher auch gedacht. Festgestellt wurde, dass Irak den Krieg begann. Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...



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#9032

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:25
von Landegaard | 16.573 Beiträge | 27586 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #9030
Zitat von Landegaard im Beitrag #9020
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9019
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9016
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8990
Zitat von RagnarLodbrok im Beitrag #8968
Zitat von Leto_II. im Beitrag #8967
So wird das verkauft, nur hat Khomeini auch sein möglichstes getan, sich angreifen zu lassen.

Ja, die Schlampe mit dem Minirock will ja auch vergewaltigt werden.





Diese Schlampe hat das mit einem Messer an der Kehle des Gegenübers aber erzwungen und es dann genossen.
Saddam wollte sein mesopotamisches Großreich errichten und sah in der Schwäche seines alten Konkurrenten eine Möglichkeit, dies zu bewerkstelligen. Das war der Hintergrund des Angriffs auf den Irak.



Und Khomeini hat sich angreifen lassen, um seine Revolution zu zementieren. Über das persische Grossreich wird erst seit Saddams Sturz nachgedacht.


Also ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" nichts anfangen. Es dürfte nur noch Stunden dauern, bis dieser Argumentation wehement widersprochen wird, wenn der erste änfangt darüber nachzudenken, wie Israel sich zwecks weiterer Aufrechterhaltung der Besiedlung der Westbank, hin und wieder angreifen lässt.
Ich kann mit der Begrifflichkeit, "sich angreifen zu lassen" auch nichts anfangen.

Vielleicht treten jetzt die "Revisionisten" auf den Plan, die erklären, die UdSSR habe sich von Hitler-Deutschland angreifen lassen, um die Revolution zu exportieren....


Wer behauptet, bei 9/11 hätten sich die USA angreifen lassen, um endlich im Irak einfallen zu können, gilt als dümmlicher Verschwörungstheoretiker.



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#9033

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:43
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #9031
...Festgestellt wurde, dass Irak den Krieg begann. Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass Palästinenser in der Westbank den Israelis Land streitig machen.


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#9034

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:50
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9033
Zitat von Landegaard im Beitrag #9031
...Festgestellt wurde, dass Irak den Krieg begann. Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass Palästinenser in der Westbank den Israelis Land streitig machen.



Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...:)


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#9035

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 18:54
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9034
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9033
Zitat von Landegaard im Beitrag #9031
...Festgestellt wurde, dass Irak den Krieg begann. Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass Palästinenser in der Westbank den Israelis Land streitig machen.



Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...:)
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass der Iran den Irak angegriffen hat. ;)


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#9036

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 19:47
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9035
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9034
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9033
Zitat von Landegaard im Beitrag #9031
...Festgestellt wurde, dass Irak den Krieg begann. Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass Palästinenser in der Westbank den Israelis Land streitig machen.



Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...:)
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass der Iran den Irak angegriffen hat. ;)



Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!


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#9037

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 19:48
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #9029
Zitat von nahal im Beitrag #9022
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9018
Zitat von nahal im Beitrag #9017
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9015
Zitat von nahal im Beitrag #8988
Zitat von Landegaard im Beitrag #8985
Die Hinweise, die Sie zum Innenleben des Irans bringen, zeigen, welch menschenverachtenes Modell dort gelebt wird. Wir sprechen aber von Rationalität. Die Unterdrückung des Volks bei der Aufrechterhaltung eines Systems, was von diesem gar nicht legitimiert ist, ist doch für den Despoten ebenfalls eine rationale Handlung.


Und hier unterscheiden wir uns;

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Wenn dieser über lange Zeit, selbst oder nur als Zuschauer, sogar als Opfer, menschenverachtenes Verhalten ausgesezt wird, verliert immer mehr die natürliche Scheu gegenüber solches Verhalten, es wird eine Selbstverständlichkeit.

Sicher kann man verbrecherisches oder unmenschliches Verhalten, semantisch, als rational bezeichnen.
Die Voraussetzung aber ist, dass man vom Sicht und Zweck des Verbrechers ausgeht.

Was stört, ist die Selektivität, mit der Verbrechen angeprangert werden. Ich habe im Fall Saudi-Arabiens, des neuen strategischen Partners Israels, darauf hingewiesen.

Saudi-Arabien ist eine größere Bedrohung für das Zusammenleben der Religionen als es Iran je war.



Ich sehe hier eine andere Selektivität:
Je näher an westlichen Interessen, desto schlimmer.

Der "strategische Partner Israels" ist eine vergleichbare pseudo-ironische Entgleisung wie bei der Hezbollah.
Ja, bezüglich einer iranischen A-Bombe haben beide Länder gemeinsame Interessen.

Bei den 5+1-Verhandlungen waren gleich vier westliche Länder zugegen. Hingegen kann man bezweifeln, ob Israel ein westliches Land ist. (Vielleicht zu 30%). Bei Saudi-Arabien dürfte sich diese Frage gar nicht erst stellen.



Wenn man nichts oder wenig versteht, ist die Flucht in die Rabulistik verständlich.

Eristik, Schopenhauer. Kunstgriff 38.

Natürlich sind Israel und Saudi-Arabien strategische Partner. Hintergrund einer jeden strategischen Partnerschaft sind prioritäre Interessen, in diesem Fall die Vermeidung einer etwaigen iranischen Dominanz.

Lange Zeit waren die USA und Saudi-Arabien strategische Partner (oder auch die USA und Iran). Die Partnerschaft zwischen Amerikanern und Saudis scheint schwächer zu werden.

Was liegt denn im Interesse des "Westens"? Im Interesse des Westens liegt die Vermeidung von Abhängigkeiten. Wenn Iran wieder normales Mitglied der Staatengemeinschaft wird, wird die Abhängigkeit vom saudischen Öl und katarischem Gas geringer. Und übrigens auch von russischem Gas. Wenn sich durch Verhandlungen eine Atombombe verhindern lässt, dann ist das besser als das Wagnis einer Militäraktion einzugehen, bei der - nach Aussage der Wochenzeitung DIE ZEIT - die Zerstörung der Hälfte aller Ziele bereits als militärischer Erfolg gewertet würde.

Natürlich ist das alles Unfug und verrät nur, dass man von der Sache nichts versteht, während schriller Alarmismus - "die Iraner geben ihre Bombe an Terroristen, die sie in NY und Madrid dann zünden" - ganz berechtigt ist.

Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann wird man feststellen, dass die Interessen der USA, Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs einerseits und die Israels andererseits eben auseinandergehen. (Da helfen auch nicht Zitate des kanadischen Außenministers weiter.) Hingegen teilen Israel und Saudi-Arabien gemeinsame Interessen in dieser Frage.



Dümmlich ist in erster Linie dein wiederholter Ironieversuch, der durch die nachträgliche "Sacherklärung" kein Deut besser wird.

Die Interessen aller von dir genannten Ländern bestehen langfristig darin, keinem unberechenbarem Regime a la Iran eine dominante Stellung zu erlauben.


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#9038

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 20:21
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?


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#9039

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 20:32
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9038
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?



Ach, wir haben doch nur zurückgeschossen? Noch mehr neue Erkenntnisse. Ich wusste noch gar nicht, dass Polen deutsche Städte mit Artillerie beschossen hat. Und russische auch noch. Echt spannend, Deine Geschichtslektionen, schreib doch noch ein Buch.


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#9040

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 21:02
von Willie | 23.772 Beiträge | 91258 Punkte

Mit den im Versailler Vertrag festgelegten Grenzen war weder die polnische noch die deutsche Seite einverstanden. Polen erweiterte sein Staatsgebiet nach Osten über die in den Pariser Friedensverhandlungen vorgeschlagene Grenze (Curzon-Linie) hinaus zu Lasten Litauens und Sowjetrusslands im Polnisch-Sowjetischen Krieg. Der genaue Grenzverlauf zwischen Deutschland und Polen wurde erst nach bürgerkriegsartigen Aufständen in Oberschlesien im Juli 1921 festgelegt und blieb weiterhin ständiger Streitpunkt.
Alle Regierungen der Weimarer Republik strebten eine Revision der Ostgrenzen an, um die 1919 verlorenen Gebiete zurückzugewinnen (Vertragsrevisionismus). ....

Die polnische Regierung hatte eine ebenso unnachgiebige Haltung in den Grenzfragen und versuchte, Polen zu einer Führungsmacht in Ostmitteleuropa zu machen (vgl. Międzymorze). Das führte auch zu ständigen Spannungen mit Litauen (Okkupation und schließliche Annexion von Vilnius 1919/20) und der Tschechoslowakei (vgl. Olsagebiet). Unter Józef Piłsudski, dem Oberbefehlshaber der Streitkräfte, der seit 1926 der eigentliche Machthaber war, schloss das Land am 25. Juli 1932 schließlich einen Nichtangriffspakt mit der Sowjetunion, um die 1921 erfolgte Grenzziehung abzusichern und dem sich abzeichnenden Machtzuwachs Deutschlands zu begegnen. Außenpolitisch stützte sich die polnische Führungsschicht in diesen Jahren auf das 1921 geschlossene Bündnis mit Frankreich und auf den Völkerbund. Sie war sich in der Frage uneins, ob sie in erster Linie Deutschland oder die Sowjetunion als Gegner anzusehen habe.[16] ....

Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten am 30. Januar 1933 mobilisierte die polnische Regierung einen Teil der Streitkräfte, ließ polnische Truppen am 5. März 1933 vertragswidrig auf der Westerplatte im Freistaat Danzig landen[19] und sondierte wiederholt, ob Frankreich einen Präventivkrieg unterstützen würde, bei dem Oberschlesien, Ostpreußen und die Freie Stadt Danzig besetzt werden sollten. ...

Hitler hatte Polen nach der Liebmann-Aufzeichnung intern am 3. Februar 1933 als Bedrohung dargestellt.[22] Auf Polens Ultimatum im Mai 1933 hin erklärte er die „Respektierung“ der polnischen Westgrenze. Anlässlich des Austritts aus dem Völkerbund bot er Polen im Herbst Verhandlungen an und beendete demonstrativ die Zusammenarbeit mit der UdSSR.
Am 26. Januar 1934 schlossen Polen und das Deutsche Reich den auf zehn Jahre befristeten deutsch-polnischen Nichtangriffspakt. Einige Historiker betrachten diesen als Beendigung der deutsch-polnischen Konfrontation der Weimarer Zeit.[23] Andere sehen darin nur eine taktische Maßnahme, die Polen zu einem Werkzeug deutscher Interessen machen sollte.[24]

Dies zeigte sich vor allem nach dem Münchner Abkommen vom 30. September 1938: Hatte sich die polnische Regierung von der deutschen Besetzung des Rheinlandes (7. März 1936) noch scharf distanziert, so nutzte sie die Lage nun für eigene Interessen aus. Am 2. und 3. Oktober besetzte Polen den tschechischen Teil der 1919 getrennten, ehemals Teschen genannten Stadt (Český Těšín) sowie das Olsagebiet.[25] Am 10. Oktober 1938 besetzten die Deutschen gemäß dem Münchner Abkommen das Sudetenland. ....

Deutsch-polnische Verhandlungen[Bearbeiten]
Am 24. Oktober 1938 begann der deutsche Außenminister Joachim von Ribbentrop Verhandlungen mit der polnischen Regierung zur „Lösung aller strittigen Fragen“. Er verlangte die Wiedereingliederung der Freien Stadt Danzig in das Deutsche Reich sowie Transitverkehr über ein neuzubauendes exterritoriales Teilstück der Reichsautobahn Berlin–Königsberg und über den Schienenweg (ehem. Preußische Ostbahn) durch den polnischen Korridor. Dafür bot er die Anerkennung der übrigen deutsch-polnischen Grenzen, eine Verlängerung des deutsch-polnischen Nichtangriffspakts auf 25 Jahre und einen Freihafen in beliebiger Größe in Danzig....

Am 26. März 1939 wies Polens Regierung das deutsche Angebot endgültig zurück und stellte klar, dass sie jede einseitige territoriale Veränderung als Kriegsgrund behandeln würde. Am 23. März leitete sie eine Teilmobilmachung ihrer Streitkräfte ein, um einer handstreichartigen deutschen Besetzung Danzigs begegnen zu können.[29] Diese polnische Teilmobilmachung wird von Vertriebenenvertretern teilweise als „Vorstufe zum Beginn des Zweiten Weltkriegs“ gesehen, Rechtsextreme stellen sie als polnische Kriegserklärung an Deutschland dar....

Während der sich verschärfenden Lage hatten auf beiden Seiten die Berichte über Grenzverletzungen und Zwischenfälle zugenommen. Seit Anfang 1939 war es zu Ausschreitungen gegen Volksdeutsche in Polen gekommen. Die NS-Propaganda, die während der Dauer des deutsch-polnischen Nichtangriffspaktes nicht negativ über Polen berichten durfte, nutzte diese Vorfälle seit März 1939, um ein Feindbild von Polen zu verstärken. Deutsche Polizeiberichte schilderten etwa den polnischen Beschuss von militärischen und zivilen Flugzeugen und zahlreiche Übergriffe, auch mit Todesfolge auf deutscher Seite.[35] Auch die Polen machten eine Aufstellung von Zwischenfällen.[36]
http://de.wikipedia.org/wiki/Polenfeldzug



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 21:07 | nach oben springen

#9041

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 21:13
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9039
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9038
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?



Ach, wir haben doch nur zurückgeschossen? Noch mehr neue Erkenntnisse. Ich wusste noch gar nicht, dass Polen deutsche Städte mit Artillerie beschossen hat. Und russische auch noch. Echt spannend, Deine Geschichtslektionen, ....
Sie beruhen ausschließlich auf deinen neuartigen und selektiven Definitionen von Angriff und Verteidigung.
Gibst du mir demnächst ein Interview über deine Erkenntnisse des amerikanischen Angiffs auf japanische Flugzeuge in Pearl Harbour?
Sorry, mein Fehler. Ein Freund Israels fängt ja keine Kriege an. Es sind immer die Iraner.

Tja, und so begann der Iran den Krieg:
Wiki: "Am 22. September 1980 um 14.00 Uhr Ortszeit begann der Krieg mit massiven Luftschlägen auf iranische Flughäfen der Städte Teheran, Täbris, Kermanschah, Ahvaz, Hamadan und Dezful. Gleichzeitig rückte die irakische Armee mit insgesamt 100.000 Mann an drei Stellen in die erdöl- und erdgasreiche Provinz Chuzestan vor."

So hat also der Irak "zurückgeschossen". Die iranischen Städte waren ja schon da!



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 21:22 | nach oben springen

#9042

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 21:23
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #9040
Mit den im Versailler Vertrag festgelegten Grenzen war weder die polnische noch die deutsche Seite einverstanden...
Nicht uninteressant, es nochmal nachzulesen. Aber das "zurückgeschossen" kam nicht von mir.
Willie vermutet wohl Gaskammer-Hansens Plädoyer für die Verteidigung gegen Polen. :)
Aber mitnichten. Es war nur eine sarkastische Gegenüberstellung ähnlicher Positionen von anderen.



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 21:44 | nach oben springen

#9043

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 21:35
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9041
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9039
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9038
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?



Ach, wir haben doch nur zurückgeschossen? Noch mehr neue Erkenntnisse. Ich wusste noch gar nicht, dass Polen deutsche Städte mit Artillerie beschossen hat. Und russische auch noch. Echt spannend, Deine Geschichtslektionen, ....
Sie beruhen ausschließlich auf deinen neuartigen und selektiven Definitionen von Angriff und Verteidigung.
Gibst du mir demnächst ein Interview über deine Erkenntnisse des amerikanischen Angiffs auf japanische Flugzeuge in Pearl Harbour?
Sorry, mein Fehler. Ein Freund Israels fängt ja keine Kriege an. Es sind immer die Iraner.

Tja, und so begann der Iran den Krieg:
Wiki: "Am 22. September 1980 um 14.00 Uhr Ortszeit begann der Krieg mit massiven Luftschlägen auf iranische Flughäfen der Städte Teheran, Täbris, Kermanschah, Ahvaz, Hamadan und Dezful. Gleichzeitig rückte die irakische Armee mit insgesamt 100.000 Mann an drei Stellen in die erdöl- und erdgasreiche Provinz Chuzestan vor."

So hat also der Irak "zurückgeschossen". Die iranischen Städte waren ja schon da!



Nein, beide waren auf Krieg aus, es gibt dort kein Gut und Böse. Saddam und Khomeini waren machtgeile Arschlöcher. Der Iran zehrt noch immer vom Märtyrerkult des "grossen vaterländischen Krieges". Das scheint ein beliebtes Thema zu sein.


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#9044

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 21:40
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9043
...Nein, beide waren auf Krieg aus, es gibt dort kein Gut und Böse. Saddam und Khomeini waren machtgeile Arschlöcher. Der Iran zehrt noch immer vom Märtyrerkult des "grossen vaterländischen Krieges". Das scheint ein beliebtes Thema zu sein.
Deutschland ist in Polen einmarschiert, der Irak im Iran, Israel marschiert in die Westbank ein.
Deutschland hätte es nicht müssen, der Irak hätte nicht gemusst und Israel auch nicht.
Wer Krieg anfängt, hat ihn angefangen. Noch Fragen?


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#9045

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 22:15
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9044
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9043
...Nein, beide waren auf Krieg aus, es gibt dort kein Gut und Böse. Saddam und Khomeini waren machtgeile Arschlöcher. Der Iran zehrt noch immer vom Märtyrerkult des "grossen vaterländischen Krieges". Das scheint ein beliebtes Thema zu sein.
Deutschland ist in Polen einmarschiert, der Irak im Iran, Israel marschiert in die Westbank ein.
Deutschland hätte es nicht müssen, der Irak hätte nicht gemusst und Israel auch nicht.
Wer Krieg anfängt, hat ihn angefangen. Noch Fragen?


Das ist etwas sehr einfach. Es gibt Situationen, wo eine Seite die andere überfällt, und solche wo beide Seiten (oder zumindest die Führungen) kriegsgeil sind.
, als der Jom-Kippur-Krieg.Der israelische Unabhängigkeitskrieg war anders gelagert, als der der Sechstagekrieg, und beide anders, als der Jom-Kippur-Krieg, WKI war anders, als WKII. Wer des Nachbar Städte beschiesst, darf sich auch nicht beschweren.



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 22:17 | nach oben springen

#9046

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 22:31
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9043
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9041
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9039
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9038
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?



Ach, wir haben doch nur zurückgeschossen? Noch mehr neue Erkenntnisse. Ich wusste noch gar nicht, dass Polen deutsche Städte mit Artillerie beschossen hat. Und russische auch noch. Echt spannend, Deine Geschichtslektionen, ....
Sie beruhen ausschließlich auf deinen neuartigen und selektiven Definitionen von Angriff und Verteidigung.
Gibst du mir demnächst ein Interview über deine Erkenntnisse des amerikanischen Angiffs auf japanische Flugzeuge in Pearl Harbour?
Sorry, mein Fehler. Ein Freund Israels fängt ja keine Kriege an. Es sind immer die Iraner.

Tja, und so begann der Iran den Krieg:
Wiki: "Am 22. September 1980 um 14.00 Uhr Ortszeit begann der Krieg mit massiven Luftschlägen auf iranische Flughäfen der Städte Teheran, Täbris, Kermanschah, Ahvaz, Hamadan und Dezful. Gleichzeitig rückte die irakische Armee mit insgesamt 100.000 Mann an drei Stellen in die erdöl- und erdgasreiche Provinz Chuzestan vor."

So hat also der Irak "zurückgeschossen". Die iranischen Städte waren ja schon da!



Nein, beide waren auf Krieg aus, es gibt dort kein Gut und Böse. Saddam und Khomeini waren machtgeile Arschlöcher. Der Iran zehrt noch immer vom Märtyrerkult des "grossen vaterländischen Krieges". Das scheint ein beliebtes Thema zu sein.




Das einzige wovon die Iraner heute noch zehren, nach ca. 1 Million Toten, heisst wie in Israel auch "NIE WIEDER".

Saddam wurde ja erst kurz vor dem Kriegsbeginn an die Regierung gebracht. Die Gebietsstreitigkeiten hauptsächlich im kurdischen Gebiet, gab es auch bereits ohne das Zutun Saddam Hussein oder Khomeinis.
Seltsam, wie schwer es fällt, den Iran nicht als bösartigen Agressor wahrnehmen zu müssen.


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#9047

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 23:07
von Maga-neu | 23.257 Beiträge | 67075 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #9037
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9029
Zitat von nahal im Beitrag #9022
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9018
Zitat von nahal im Beitrag #9017
Zitat von Maga-neu im Beitrag #9015
Zitat von nahal im Beitrag #8988
Zitat von Landegaard im Beitrag #8985
Die Hinweise, die Sie zum Innenleben des Irans bringen, zeigen, welch menschenverachtenes Modell dort gelebt wird. Wir sprechen aber von Rationalität. Die Unterdrückung des Volks bei der Aufrechterhaltung eines Systems, was von diesem gar nicht legitimiert ist, ist doch für den Despoten ebenfalls eine rationale Handlung.


Und hier unterscheiden wir uns;

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Wenn dieser über lange Zeit, selbst oder nur als Zuschauer, sogar als Opfer, menschenverachtenes Verhalten ausgesezt wird, verliert immer mehr die natürliche Scheu gegenüber solches Verhalten, es wird eine Selbstverständlichkeit.

Sicher kann man verbrecherisches oder unmenschliches Verhalten, semantisch, als rational bezeichnen.
Die Voraussetzung aber ist, dass man vom Sicht und Zweck des Verbrechers ausgeht.

Was stört, ist die Selektivität, mit der Verbrechen angeprangert werden. Ich habe im Fall Saudi-Arabiens, des neuen strategischen Partners Israels, darauf hingewiesen.

Saudi-Arabien ist eine größere Bedrohung für das Zusammenleben der Religionen als es Iran je war.



Ich sehe hier eine andere Selektivität:
Je näher an westlichen Interessen, desto schlimmer.

Der "strategische Partner Israels" ist eine vergleichbare pseudo-ironische Entgleisung wie bei der Hezbollah.
Ja, bezüglich einer iranischen A-Bombe haben beide Länder gemeinsame Interessen.

Bei den 5+1-Verhandlungen waren gleich vier westliche Länder zugegen. Hingegen kann man bezweifeln, ob Israel ein westliches Land ist. (Vielleicht zu 30%). Bei Saudi-Arabien dürfte sich diese Frage gar nicht erst stellen.



Wenn man nichts oder wenig versteht, ist die Flucht in die Rabulistik verständlich.

Eristik, Schopenhauer. Kunstgriff 38.

Natürlich sind Israel und Saudi-Arabien strategische Partner. Hintergrund einer jeden strategischen Partnerschaft sind prioritäre Interessen, in diesem Fall die Vermeidung einer etwaigen iranischen Dominanz.

Lange Zeit waren die USA und Saudi-Arabien strategische Partner (oder auch die USA und Iran). Die Partnerschaft zwischen Amerikanern und Saudis scheint schwächer zu werden.

Was liegt denn im Interesse des "Westens"? Im Interesse des Westens liegt die Vermeidung von Abhängigkeiten. Wenn Iran wieder normales Mitglied der Staatengemeinschaft wird, wird die Abhängigkeit vom saudischen Öl und katarischem Gas geringer. Und übrigens auch von russischem Gas. Wenn sich durch Verhandlungen eine Atombombe verhindern lässt, dann ist das besser als das Wagnis einer Militäraktion einzugehen, bei der - nach Aussage der Wochenzeitung DIE ZEIT - die Zerstörung der Hälfte aller Ziele bereits als militärischer Erfolg gewertet würde.

Natürlich ist das alles Unfug und verrät nur, dass man von der Sache nichts versteht, während schriller Alarmismus - "die Iraner geben ihre Bombe an Terroristen, die sie in NY und Madrid dann zünden" - ganz berechtigt ist.

Wenn man es ganz nüchtern betrachtet, dann wird man feststellen, dass die Interessen der USA, Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs einerseits und die Israels andererseits eben auseinandergehen. (Da helfen auch nicht Zitate des kanadischen Außenministers weiter.) Hingegen teilen Israel und Saudi-Arabien gemeinsame Interessen in dieser Frage.



Dümmlich ist in erster Linie dein wiederholter Ironieversuch, der durch die nachträgliche "Sacherklärung" kein Deut besser wird.

Die Interessen aller von dir genannten Ländern bestehen langfristig darin, keinem unberechenbarem Regime a la Iran eine dominante Stellung zu erlauben.

Habe ich geschrieben, dass der Westen eine dominante Stellung der Iraner wünscht?

Dümmlich ist die grobkörnige Propaganda einiger israelischer Verantwortlicher, weil sogar Propaganda, wenn sie wirkungsvoll sein will, eine gewisse Plausibilität besitzen muss. Die Propaganda bzgl. eines völlig irrationalen Regimes, das Terroristen Kofferatombomben in NY verstecken lässt, ist völlig unplausibel. Nur viertklassige Thrillerautoren lassen sich solche Ammenmärchen einfallen.



zuletzt bearbeitet 29.11.2013 23:08 | nach oben springen

#9048

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 23:24
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #9046
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9043
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9041
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9039
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9038
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?



Ach, wir haben doch nur zurückgeschossen? Noch mehr neue Erkenntnisse. Ich wusste noch gar nicht, dass Polen deutsche Städte mit Artillerie beschossen hat. Und russische auch noch. Echt spannend, Deine Geschichtslektionen, ....
Sie beruhen ausschließlich auf deinen neuartigen und selektiven Definitionen von Angriff und Verteidigung.
Gibst du mir demnächst ein Interview über deine Erkenntnisse des amerikanischen Angiffs auf japanische Flugzeuge in Pearl Harbour?
Sorry, mein Fehler. Ein Freund Israels fängt ja keine Kriege an. Es sind immer die Iraner.

Tja, und so begann der Iran den Krieg:
Wiki: "Am 22. September 1980 um 14.00 Uhr Ortszeit begann der Krieg mit massiven Luftschlägen auf iranische Flughäfen der Städte Teheran, Täbris, Kermanschah, Ahvaz, Hamadan und Dezful. Gleichzeitig rückte die irakische Armee mit insgesamt 100.000 Mann an drei Stellen in die erdöl- und erdgasreiche Provinz Chuzestan vor."

So hat also der Irak "zurückgeschossen". Die iranischen Städte waren ja schon da!



Nein, beide waren auf Krieg aus, es gibt dort kein Gut und Böse. Saddam und Khomeini waren machtgeile Arschlöcher. Der Iran zehrt noch immer vom Märtyrerkult des "grossen vaterländischen Krieges". Das scheint ein beliebtes Thema zu sein.




Das einzige wovon die Iraner heute noch zehren, nach ca. 1 Million Toten, heisst wie in Israel auch "NIE WIEDER".

Saddam wurde ja erst kurz vor dem Kriegsbeginn an die Regierung gebracht. Die Gebietsstreitigkeiten hauptsächlich im kurdischen Gebiet, gab es auch bereits ohne das Zutun Saddam Hussein oder Khomeinis.
Seltsam, wie schwer es fällt, den Iran nicht als bösartigen Agressor wahrnehmen zu müssen.



Was ist am Wiki-Eintrag falsch? Was entspricht nicht den Tatsachen?

Ich sprach nicht von Iran oder Irak, da steht Saddam und Khomeini. Letzterer war vom Krieg begeistert.


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#9049

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 23:47
von Landegaard | 16.573 Beiträge | 27586 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9035
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9034
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9033
Zitat von Landegaard im Beitrag #9031
...Festgestellt wurde, dass Irak den Krieg begann. Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass Palästinenser in der Westbank den Israelis Land streitig machen.



Da scheint es ja neuere Erkenntnisse zu geben...:)
Vorwiegend bei Foristen, die auch Erkenntnisse darüber haben, dass der Iran den Irak angegriffen hat. ;)



Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!


Wenn die UNO entsprechendes definiert, kommt ohnehin der Leto, um es besser zu wissen. :)



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#9050

RE: "Die Beziehungen zwischen den USA und Israel sind schlecht"

in Politik 29.11.2013 23:48
von Landegaard | 16.573 Beiträge | 27586 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #9039
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #9038
Zitat von Leto_II. im Beitrag #9036
...Wenn ein Angriff kein Angriff mehr ist, gibt es deutlich weniger Konflikte auf dieser Welt. Das sollte die UNO dringend so definieren. Weltfrieden!
Du meinst also, Polen sollte sich wenigstens bei Deutschland entschuldigen?



Ach, wir haben doch nur zurückgeschossen? Noch mehr neue Erkenntnisse. Ich wusste noch gar nicht, dass Polen deutsche Städte mit Artillerie beschossen hat. Und russische auch noch. Echt spannend, Deine Geschichtslektionen, schreib doch noch ein Buch.


Fällt sicher unter "sich angreifen lassen". so what?



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