#7701

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 10:49
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Danke für den bestätigenden Link!
Das deckt sich auch vollständig mit der Meinung anderer Israel-Experten und Netanjahu-Kenner.

Wie sagte doch einst Bill Clinton nach einem nicht konstruktiven Gespräch mit ihm wutendbrand? "Dieser Hurensohn will gar kein Frieden!"
Frieden widerspricht sich ja schließlich mit dem Glauben und Streben nach einem regional deominierenden (Groß-)Israel ...
Es wäre für Israel und die Israelis - allen voran für N. und seine radikalen Anhänger - im Sinne von Frieden und Stabilität daher höchst empfehlenswert, sich von diesem überholten und unrealistischen Gedankengut zu befreien.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 10:56 | nach oben springen

#7702

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 10:54
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Er liegt in der Analyse daneben, weil er die Aufgaben eines israelischen MPs idealisiert.
Die Aufgabe Netanjahus ist, die Bedrohung durch den Iran zu beenden. Dafür gibt es nur einen Weg:
Aufgabe der A-Waffen-Bestrebungen durch den Iran.

Das kann, am besten, durch Diplomatie erfolgen.

Es gibt leider keine diplomatischen Kanäle zwischen dem Iran und Israel und das liegt nicht an Israel.
Somit kann allein eine diplomatische Lösung über USA-UN erfolgen. Israel hat dabei eine Beobachterrolle.

Dieser diplomatische Weg läuft seit über 10 Jahren. In dieser Zeit der hat Iran geblockt, getäuscht, gelogen, verzögert.
Diese Haltung war nicht allein unter Ahmadinedjad zu beobachten, sie fand auch unter dem moderaten Chatami statt.
Ergo: es sitzen andere Leute in Teheran am Drücker, die das Sagen haben.

Mit dem Rouhani ist erfreulicherweise eine moderaterer Haltung des Regimes festzustellen. Diese könnte, im Rahmen der internationalen Diplomatie (USA-UN), zu Fortschritten führen.
Konujnktiv ist dabei angebracht, weil, außer Nebensächlichkeiten und Atmosphärisches nichts substantielles erfolgte.
Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Regime, angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage (Sanktionen) sich kurzfristig Luft verschaffen möchte, ohne dabei grundsätzlich das A-Waffenbestreben aufzugeben.
Es wäre ein Leichtes für den Iran, erste substantielle Schritte zu unternehmen, um die Ernsthaftigkeit klarzumachen.
So zB eine Öffnung der "zivilen" Plutoniumanlagen in Arak und die untererdischen Uran- Anlagen für die IAEA-Inspektoren.
Man darf daran erinnern, wie schnell das bei Ghadafi möglich war, als dieser, 2003, das ernsthaft gewollt hat.

Angesichts des oben Beschriebenen ist es die Aufgabe eines jeden israelischen MPs, die Skepsis in den Vordergrund zu stellen und diese Skepsis nur dann zu lockern, Schritt für Schritt, bei subtsantiellen Taten des Irans auf dem Wege einer dipolamtischen Lösung.

Zu Levis Theorie des "Hegemons":
Unsinn hoch drei;
wenn ein kleines Land von Auslöschung bedroht wird, ist es nur verständlich, dass man die Oberhand behalten möchte.
Die Vorstellung, dass ein Gleichgewicht mit einem Assad oder Nasrallah erstrebenswert und verantwortbar wäre, ist eine Idiotie.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 11:21 | nach oben springen

#7703

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 10:56
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7700
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Wieso soll Levy daneben liegen?!


Deshalb ging die Frage auch nicht an Dich.:)


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#7704

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 11:02
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7703
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7700
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Wieso soll Levy daneben liegen?!


Deshalb ging die Frage auch nicht an Dich.:)


Verstehe.

Aber einen radikalen Anhänger eines Radikalen danach zu fragen, warum der radikale entgegen den übrigen Einschätzungen NICHT radikal sein soll, ist ungefähr so sinnvoll, wie ein Glas Wasser ins Meer zu gießen ... Frag z.B. mal die Anhänger des getöteten Bin Laden bzw. die Anhänger Mullah Omars, warum die Einschätzung der westlichen Welt nicht stimmen soll...?! :)



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 11:12 | nach oben springen

#7705

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 11:02
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7701
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Danke für den bestätigenden Link!
Das deckt sich auch vollständig mit der Meinung anderer Israel-Experten und Netanjahu-Kenner.

Wie sagte doch einst Bill Clinton nach einem nicht konstruktiven Gespräch mit ihm völlig gefrustet und wutendbrand? "Dieser Hurensohn will doch gar kein Frieden!"
Frieden widerspricht sich ja schließlich mit dem Glauben und Streben nach einem regional deominierenden (Groß-)Israel, das sich alles erlauben kann ...

Es wäre für Israel und die Israelis - allen voran für N. und seine radikalen Anhänger - im Sinne von Frieden und Stabilität daher höchst empfehlenswert, sich von diesem überholten und unrealistischen Gedankengut zu befreien.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 11:09 | nach oben springen

#7706

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 11:25
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7705
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7701
[quote=Leto_II.|p174059]Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Danke für den bestätigenden Link!


Ist ja nur die ganz normale Tageszeitung.

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7705
Das deckt sich auch vollständig mit der Meinung anderer Israel-Experten und Netanjahu-Kenner.

Wie sagte doch einst Bill Clinton nach einem nicht konstruktiven Gespräch mit ihm völlig gefrustet und wutendbrand? "Dieser Hurensohn will doch gar kein Frieden!"
Frieden widerspricht sich ja schließlich mit dem Glauben und Streben nach einem regional deominierenden (Groß-)Israel, das sich alles erlauben kann ...


Gut, dass Du das "Gross-" in Klammern setzt. Wenn man Hans liesst, klingt das oft nach Siedelei nahe Teheran.

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7705
Es wäre für Israel und die Israelis - allen voran für N. und seine radikalen Anhänger - im Sinne von Frieden und Stabilität daher höchst empfehlenswert, sich von diesem überholten und unrealistischen Gedankengut zu befreien.


Man muss kein verborter Ideologe sein, um die strategische Lage gen Osten scheisse zu finden, so im Sinne von Frieden und Stabilität. "Überholt" sehe ich das nicht, eher wieder aktueller.


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#7707

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:02
von Maga-neu | 23.257 Beiträge | 67075 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7702
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Er liegt in der Analyse daneben, weil er die Aufgaben eines israelischen MPs idealisiert.
Die Aufgabe Netanjahus ist, die Bedrohung durch den Iran zu beenden. Dafür gibt es nur einen Weg:
Aufgabe der A-Waffen-Bestrebungen durch den Iran.

Das kann, am besten, durch Diplomatie erfolgen.

Es gibt leider keine diplomatischen Kanäle zwischen dem Iran und Israel und das liegt nicht an Israel.
Somit kann allein eine diplomatische Lösung über USA-UN erfolgen. Israel hat dabei eine Beobachterrolle.

Dieser diplomatische Weg läuft seit über 10 Jahren. In dieser Zeit der hat Iran geblockt, getäuscht, gelogen, verzögert.
Diese Haltung war nicht allein unter Ahmadinedjad zu beobachten, sie fand auch unter dem moderaten Chatami statt.
Ergo: es sitzen andere Leute in Teheran am Drücker, die das Sagen haben.

Mit dem Rouhani ist erfreulicherweise eine moderaterer Haltung des Regimes festzustellen. Diese könnte, im Rahmen der internationalen Diplomatie (USA-UN), zu Fortschritten führen.
Konujnktiv ist dabei angebracht, weil, außer Nebensächlichkeiten und Atmosphärisches nichts substantielles erfolgte.
Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Regime, angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage (Sanktionen) sich kurzfristig Luft verschaffen möchte, ohne dabei grundsätzlich das A-Waffenbestreben aufzugeben.
Es wäre ein Leichtes für den Iran, erste substantielle Schritte zu unternehmen, um die Ernsthaftigkeit klarzumachen.
So zB eine Öffnung der "zivilen" Plutoniumanlagen in Arak und die untererdischen Uran- Anlagen für die IAEA-Inspektoren.
Man darf daran erinnern, wie schnell das bei Ghadafi möglich war, als dieser, 2003, das ernsthaft gewollt hat.

Angesichts des oben Beschriebenen ist es die Aufgabe eines jeden israelischen MPs, die Skepsis in den Vordergrund zu stellen und diese Skepsis nur dann zu lockern, Schritt für Schritt, bei subtsantiellen Taten des Irans auf dem Wege einer dipolamtischen Lösung.

Zu Levis Theorie des "Hegemons":
Unsinn hoch drei;
wenn ein kleines Land von Auslöschung bedroht wird, ist es nur verständlich, dass man die Oberhand behalten möchte.
Die Vorstellung, dass ein Gleichgewicht mit einem Assad oder Nasrallah erstrebenswert und verantwortbar wäre, ist eine Idiotie.


Sehe ich anders. Das Interview ist gut, nur diese bescheuerten Anglizismen stören. Warum ist Levy ein "Analyst"?

Von außen habe auch ich den Eindruck, dass es in Israel unterschiedliche Denkschulen gibt, dass aber Netanyahu die öffentliche Meinung hinter sich hat. Das Problem an Netanyahus internationaler Politik besteht m. E. darin, dass er nur eine einzige Rolle "kann" - die des Hardliners. Damit wird die Politik Israels rigide, unflexibel und leicht auszurechnen.

Auch die Hegemonialstellung ist keine Frage der Größe. Israel versucht, ungeachtet seiner Kleinräumigkeit, die Rolle des Hegemons im Nahen Osten einzunehmen. Im Gegenteil: Man wird vermutlich diese Rolle als besten Schutz für das Land verstehen. Das ändert nichts daran, dass Israel seine im Augenblick kommode Position nicht aufgeben will. Ägypten ist ausgefallen als Konkurrent, der Irak auch. Syrien war nie ein ernstzunehmender Konkurrent. Bleiben Saudi-Arabien, mit dem Israel eine realpolitische Allianz eingegangen ist, und die Türkei, die unter Erdogan etwas unberechenbar ist. Vor allem aber Iran, dessen Staatsideologie immer noch antizionistisch ist.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 12:03 | nach oben springen

#7708

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:16
von sayada.b. | 8.587 Beiträge | 13510 Punkte

Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7704
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7703
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7700
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Wieso soll Levy daneben liegen?!


Deshalb ging die Frage auch nicht an Dich.:)


Verstehe.

Aber einen radikalen Anhänger eines Radikalen danach zu fragen, warum der radikale entgegen den übrigen Einschätzungen NICHT radikal sein soll, ist ungefähr so sinnvoll, wie ein Glas Wasser ins Meer zu gießen ... Frag z.B. mal die Anhänger des getöteten Bin Laden bzw. die Anhänger Mullah Omars, warum die Einschätzung der westlichen Welt nicht stimmen soll...?! :)



Nun ja, was bitte an nahals Antwort war denn radikal? Ich find nix...


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#7709

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:24
von Landegaard | 16.573 Beiträge | 27586 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7702
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Er liegt in der Analyse daneben, weil er die Aufgaben eines israelischen MPs idealisiert.
Die Aufgabe Netanjahus ist, die Bedrohung durch den Iran zu beenden. Dafür gibt es nur einen Weg:
Aufgabe der A-Waffen-Bestrebungen durch den Iran.

Das kann, am besten, durch Diplomatie erfolgen.

Es gibt leider keine diplomatischen Kanäle zwischen dem Iran und Israel und das liegt nicht an Israel.
Somit kann allein eine diplomatische Lösung über USA-UN erfolgen. Israel hat dabei eine Beobachterrolle.

Dieser diplomatische Weg läuft seit über 10 Jahren. In dieser Zeit der hat Iran geblockt, getäuscht, gelogen, verzögert.
Diese Haltung war nicht allein unter Ahmadinedjad zu beobachten, sie fand auch unter dem moderaten Chatami statt.
Ergo: es sitzen andere Leute in Teheran am Drücker, die das Sagen haben.

Mit dem Rouhani ist erfreulicherweise eine moderaterer Haltung des Regimes festzustellen. Diese könnte, im Rahmen der internationalen Diplomatie (USA-UN), zu Fortschritten führen.
Konujnktiv ist dabei angebracht, weil, außer Nebensächlichkeiten und Atmosphärisches nichts substantielles erfolgte.
Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Regime, angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage (Sanktionen) sich kurzfristig Luft verschaffen möchte, ohne dabei grundsätzlich das A-Waffenbestreben aufzugeben.
Es wäre ein Leichtes für den Iran, erste substantielle Schritte zu unternehmen, um die Ernsthaftigkeit klarzumachen.
So zB eine Öffnung der "zivilen" Plutoniumanlagen in Arak und die untererdischen Uran- Anlagen für die IAEA-Inspektoren.
Man darf daran erinnern, wie schnell das bei Ghadafi möglich war, als dieser, 2003, das ernsthaft gewollt hat.

Angesichts des oben Beschriebenen ist es die Aufgabe eines jeden israelischen MPs, die Skepsis in den Vordergrund zu stellen und diese Skepsis nur dann zu lockern, Schritt für Schritt, bei subtsantiellen Taten des Irans auf dem Wege einer dipolamtischen Lösung.


Bis hierhin eine Analyse, die ich vollständig teile, mit einer Einschränkung, dass es von Bibi durchaus erwartbar ist, in seiner Rethorik entsprechend auf die "atmosphärischen" Änderungen seitens Irans zu reagieren. Abrüstung beginnt verbal und ist für alle Beteiligten schwer. Und wenn die Änderung in der Ansprache schon Skeptiker auf den Plan ruft, so muss Bibi die nicht noch bestärken. Auch ihm wird es möglich sein, seine Inhalte diplomatischer zu transportieren, als er das im Moment tut.

Zitat von nahal im Beitrag #7702

Zu Levis Theorie des "Hegemons":
Unsinn hoch drei;
wenn ein kleines Land von Auslöschung bedroht wird, ist es nur verständlich, dass man die Oberhand behalten möchte.
Die Vorstellung, dass ein Gleichgewicht mit einem Assad oder Nasrallah erstrebenswert und verantwortbar wäre, ist eine Idiotie.



Hier bin ich wieder Kretin genug, um eher Magas Analyse zu teilen. Israel ist nur geographisch klein, nicht wenn wir von Hegemonie sprechen und von Auslöschung ist Israel auch nicht bedroht.



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#7710

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:26
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7706
[
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7705
Es wäre für Israel und die Israelis - allen voran für N. und seine radikalen Anhänger - im Sinne von Frieden und Stabilität daher höchst empfehlenswert, sich von diesem überholten und unrealistischen Gedankengut zu befreien.


Man muss kein verborter Ideologe sein, um die strategische Lage gen Osten scheisse zu finden, so im Sinne von Frieden und Stabilität. "Überholt" sehe ich das nicht, eher wieder aktueller.

Übrholt ist die Dominanz-Doktrin, die zwangsläufig nur für Unruhe, Konflikte und eine endlose Rüstungsspirale sorgt, da nicht auf Dauer durchsetzbar. Die Staaten entwickeln sich (technisch) weiter, auch die potenziellen Gegner.
Sinnvoller, reaslistischer und daher konstruktiver wäre eine Gleichgewichts-Doktrin, die ja auch für eine ausreichend Stabilität sorgen würde.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 12:28 | nach oben springen

#7711

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:33
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #7709

Zitat von nahal im Beitrag #7702

Zu Levis Theorie des "Hegemons":
Unsinn hoch drei;
wenn ein kleines Land von Auslöschung bedroht wird, ist es nur verständlich, dass man die Oberhand behalten möchte.
Die Vorstellung, dass ein Gleichgewicht mit einem Assad oder Nasrallah erstrebenswert und verantwortbar wäre, ist eine Idiotie.



Hier bin ich wieder Kretin genug, um eher Magas Analyse zu teilen. Israel ist nur geographisch klein, nicht wenn wir von Hegemonie sprechen und von Auslöschung ist Israel auch nicht bedroht.

Absolut. Israel ist heutzutage selbst rein konventionell in der Lage, seine potenziellen Gegner in Schach zu halten.
Auch viele israelische Militärexperten (samt Levy) sind der Meinung, das die potenziellen Gegner Israel (Dank entsprechneden Defensiv-Vorkehrungen) nichts anhaben können.


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#7712

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:37
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7702
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Er liegt in der Analyse daneben, weil er die Aufgaben eines israelischen MPs idealisiert.
Die Aufgabe Netanjahus ist, die Bedrohung durch den Iran zu beenden. Dafür gibt es nur einen Weg:
Aufgabe der A-Waffen-Bestrebungen durch den Iran.

Das kann, am besten, durch Diplomatie erfolgen.

Es gibt leider keine diplomatischen Kanäle zwischen dem Iran und Israel und das liegt nicht an Israel.
Somit kann allein eine diplomatische Lösung über USA-UN erfolgen. Israel hat dabei eine Beobachterrolle.

Dieser diplomatische Weg läuft seit über 10 Jahren. In dieser Zeit der hat Iran geblockt, getäuscht, gelogen, verzögert.
Diese Haltung war nicht allein unter Ahmadinedjad zu beobachten, sie fand auch unter dem moderaten Chatami statt.
Ergo: es sitzen andere Leute in Teheran am Drücker, die das Sagen haben.

Mit dem Rouhani ist erfreulicherweise eine moderaterer Haltung des Regimes festzustellen. Diese könnte, im Rahmen der internationalen Diplomatie (USA-UN), zu Fortschritten führen.
Konujnktiv ist dabei angebracht, weil, außer Nebensächlichkeiten und Atmosphärisches nichts substantielles erfolgte.
Die Vermutung ist nicht von der Hand zu weisen, dass das Regime, angesichts der katastrophalen wirtschaftlichen Lage (Sanktionen) sich kurzfristig Luft verschaffen möchte, ohne dabei grundsätzlich das A-Waffenbestreben aufzugeben.
Es wäre ein Leichtes für den Iran, erste substantielle Schritte zu unternehmen, um die Ernsthaftigkeit klarzumachen.
So zB eine Öffnung der "zivilen" Plutoniumanlagen in Arak und die untererdischen Uran- Anlagen für die IAEA-Inspektoren.
Man darf daran erinnern, wie schnell das bei Ghadafi möglich war, als dieser, 2003, das ernsthaft gewollt hat.

Angesichts des oben Beschriebenen ist es die Aufgabe eines jeden israelischen MPs, die Skepsis in den Vordergrund zu stellen und diese Skepsis nur dann zu lockern, Schritt für Schritt, bei subtsantiellen Taten des Irans auf dem Wege einer dipolamtischen Lösung.


Das kann man durchaus stehen lassen, nur beantwortet es meine Frage nicht, denn es schliesst den verbohrten Ideologen Netanjahu nicht aus. Dem könnte es immer noch gelegen kommen.

Er mag seine Gallerie gut bedienen, seine Aussenwirkung halte ich öfter für eine Katastrophe.

Zitat von nahal im Beitrag #7702
Zu Levis Theorie des "Hegemons":
Unsinn hoch drei;
wenn ein kleines Land von Auslöschung bedroht wird, ist es nur verständlich, dass man die Oberhand behalten möchte.
Die Vorstellung, dass ein Gleichgewicht mit einem Assad oder Nasrallah erstrebenswert und verantwortbar wäre, ist eine Idiotie.




Zum Hegemon fehlt Israel m.E. ein nicht-militärischer Einfluss.


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#7713

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:38
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #7709


Bis hierhin eine Analyse, die ich vollständig teile, mit einer Einschränkung, dass es von Bibi durchaus erwartbar ist, in seiner Rethorik entsprechend auf die "atmosphärischen" Änderungen seitens Irans zu reagieren.




"Prime Minister Binyamin Netanyahu told NPR on Thursday that he would "consider" meeting with Iranian President Hassan Rouhani."


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#7714

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:43
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte

Zitat von sayada.b. im Beitrag #7708
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7704
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7703
Zitat von Indogermane_HS im Beitrag #7700
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7699
Gestern war mal wieder Meckertag.

http://www.zeit.de/politik/ausland/2013-...-Netanjahu-Levy

@nahal:
Warum liegt Levy, auch, wenn er natürlich grundsätzlich eher dem politisch gegnerischem Lager angehört, mit seiner Beschreibung Netanjahus daneben?


Wieso soll Levy daneben liegen?!


Deshalb ging die Frage auch nicht an Dich.:)


Verstehe.

Aber einen radikalen Anhänger eines Radikalen danach zu fragen, warum der radikale entgegen den übrigen Einschätzungen NICHT radikal sein soll, ist ungefähr so sinnvoll, wie ein Glas Wasser ins Meer zu gießen ... Frag z.B. mal die Anhänger des getöteten Bin Laden bzw. die Anhänger Mullah Omars, warum die Einschätzung der westlichen Welt nicht stimmen soll...?! :)


Nun ja, was bitte an nahals Antwort war denn radikal? Ich find nix...

Seine positive Meinung zu Hegemonismus und Dominanz-Doktrin Israels, die davon ausgeht, dass Israel "ausschlösbar" ist, und daher allen anderen Staaten in NO/MO stets überlegen sein muß, was die Tatsache ignoriert, dass dies eine weige Rüstungsspirale bedeuten würde, da die andere Seite zwangsläufig und verständlicherweise ein Gleichgewicht oder zumindest eine angepasste Abschreckung anstrebt, weil sie nicht schwächer sein will bzw. sich nicht dominieren lassen möchte.
Es wäre viel zielführender, würde Israel sich nicht allein auf seine militärische Stärke verlassen, sondern diplomatisches Geschick beweisen und - wie die andere Seite (zwangsläufig) auch - gewisse Zugeständnisse zulassen.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 12:46 | nach oben springen

#7715

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:45
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7712

Das kann man durchaus stehen lassen, nur beantwortet es meine Frage nicht, denn es schliesst den verbohrten Ideologen Netanjahu nicht aus.



Das ist eine nicht erwiesene Behauptung.
Das könnte man beantworten, wenn die anderen Seiten (Palästinenser, Iraner) mit annehmbaren und belastbaren Vorschlägen kämen.
Wenn dann Netanjahu nicht nachgibt, dann wäre dies ein Beweis für die Behauptung.

Zwei Punkte:
1) Israel als jüdischen Staat anerkennen
2) kein iranischer Nuklearkreislauf


Wenn die Erfüllung dieser Punkte "verbohrte Ideologie" sei, dann ist es gut so.

Und dann waren alle, aber auch alle israelischen MPs verbohrte Ideologen.


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#7716

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:49
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #7707
Das Problem an Netanyahus internationaler Politik besteht m. E. darin, dass er nur eine einzige Rolle "kann" - die des Hardliners. Damit wird die Politik Israels rigide, unflexibel und leicht auszurechnen.





Israels Politik soll leicht auszurechenen sein.
Die Punkte, worauf es israel ankommt, sind klar und deutlich, Flexibilität ist da fehl am Platz.

Sharon war am Ende "flexibel". War falsch.


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#7717

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:51
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Das ist von heute:

1)
“A necessary condition to getting a true solution [to the Israeli-Palestinian] conflict was and remains clear as the sun: ending the refusal to recognize the right of the Jews to a homeland of their own in the land of their fathers,” he said. “That is the most important key to solving the conflict.”
2)
"Sanctions must not be removed before Iran dismantles its enrichment capabilities", he said.


Klar, deutlich, präzise, nicht verhandelbar.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 12:53 | nach oben springen

#7718

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:56
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7715
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7712

Das kann man durchaus stehen lassen, nur beantwortet es meine Frage nicht, denn es schliesst den verbohrten Ideologen Netanjahu nicht aus.



Das ist eine nicht erwiesene Behauptung.
Das könnte man beantworten, wenn die anderen Seiten (Palästinenser, Iraner) mit annehmbaren und belastbaren Vorschlägen kämen.
Wenn dann Netanjahu nicht nachgibt, dann wäre dies ein Beweis für die Behauptung.

Zwei Punkte:
1) Israel als jüdischen Staat anerkennen
2) kein iranischer Nuklearkreislauf


Wenn die Erfüllung dieser Punkte "verbohrte Ideologie" sei, dann ist es gut so.

Und dann waren alle, aber auch alle israelischen MPs verbohrte Ideologen.


1) Erstmal Anerkennung überhaupt. Anerkennung als jüdischen Staat ist für mich in so fern ein Problem, als ich dort den diesen Staat für sein Selbstverständnis selbst in der Pflicht sehe, weniger das Ausland. Dafür gibt es Staatsziel und Präambeln in Verfassungen.

2) Langfristig wird man dieses Recht auch nicht dem Iran nicht absprechen können.


nach oben springen

#7719

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 12:56
von Hans Bergman | 16.696 Beiträge | 40058 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7717
Das ist von heute:

"“A necessary condition to getting a true solution [to the Israeli-Palestinian] conflict was and remains clear as the sun: ending the refusal to recognize the right of the Jews to a homeland of their own in the land of their fathers,” he said. “That is the most important key to solving the conflict.”

Klar, deutlich, präzise, nicht verhandelbar.

Religiös verbrämte Spinnerei und Großmannsucht von Rassisten ist das, die auf anderer Leute Land erpicht sind. Sonst nichts. Das zeigt die Realität.
Es ist so, als würden Deutsche das Heilige Römische Reich für sich reklamieren.


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#7720

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 13:03
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7718


1) Erstmal Anerkennung überhaupt. Anerkennung als jüdischen Staat ist für mich in so fern ein Problem, als ich dort den diesen Staat für sein Selbstverständnis selbst in der Pflicht sehe, weniger das Ausland. Dafür gibt es Staatsziel und Präambeln in Verfassungen.

2) Langfristig wird man dieses Recht auch nicht dem Iran nicht absprechen können.


1)
Das ist wichtig, angesichts der Tatsache, dass die Gegenseite einen Staat für das Palästinensische Volk, zurecht, beansprucht, daneben noch über eine Million Palästinenser, die israelische Staatsbürger sind.
Das impliziert aber, dass auf der anderen Seite, einen jüdischen Staat und kein binationaler vorhanden sein muss.
"für dich" ist eine schöne Sache, ist aber nicht ein Beweis für eine "verbohrte Iideologie".
2)
"Langfristig" ist kein Problem. Genau so wie es heute schon kein Problem bei Jordanien und Ägypten ist.
Wieder kein Beweis für eine "verbohrte Ideologie".


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#7721

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 13:04
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #7719
Es ist so, als würden Deutsche das Heilige Römische Reich für sich reklamieren.


In Teilen tun wir das auch.


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#7722

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 13:30
von Maga-neu | 23.257 Beiträge | 67075 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7716
Zitat von Maga-neu im Beitrag #7707
Das Problem an Netanyahus internationaler Politik besteht m. E. darin, dass er nur eine einzige Rolle "kann" - die des Hardliners. Damit wird die Politik Israels rigide, unflexibel und leicht auszurechnen.





Israels Politik soll leicht auszurechenen sein.
Die Punkte, worauf es israel ankommt, sind klar und deutlich, Flexibilität ist da fehl am Platz.

Sharon war am Ende "flexibel". War falsch.
Nein, es war richtig. Auch unter realpolitischem Blickwinkel. Israel als Besatzungsmacht von 1,5 Mio. Menschen auf kleinstem Raum...

Was das "leicht auszurechnen" angeht, kann sich das Israel m. E. nicht erlauben, weil es sonst ausmanövriert wird.

Wahrscheinlich freut sich die Regierung, dass Ruhani von seinem Chef einen Rüffel bekommen hat.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 13:31 | nach oben springen

#7723

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 13:39
von Leto_II. | 21.362 Beiträge | 36753 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #7720
Zitat von Leto_II. im Beitrag #7718


1) Erstmal Anerkennung überhaupt. Anerkennung als jüdischen Staat ist für mich in so fern ein Problem, als ich dort den diesen Staat für sein Selbstverständnis selbst in der Pflicht sehe, weniger das Ausland. Dafür gibt es Staatsziel und Präambeln in Verfassungen.

2) Langfristig wird man dieses Recht auch nicht dem Iran nicht absprechen können.


1)
Das ist wichtig, angesichts der Tatsache, dass die Gegenseite einen Staat für das Palästinensische Volk, zurecht, beansprucht, daneben noch über eine Million Palästinenser, die israelische Staatsbürger sind.
Das impliziert aber, dass auf der anderen Seite, einen jüdischen Staat und kein binationaler vorhanden sein muss.
"für dich" ist eine schöne Sache, ist aber nicht ein Beweis für eine "verbohrte Iideologie".
2)
"Langfristig" ist kein Problem. Genau so wie es heute schon kein Problem bei Jordanien und Ägypten ist.
Wieder kein Beweis für eine "verbohrte Ideologie".



1) Sehe ich nicht so, denn die palästinensischen Israeli sind israelische Staatsbürger und werden, wenn sie denn wirklich gleichberechtigt sind, auch israelische Staatsbüger bleiben müssen. Auch eine Zulassung einer Doppelstaatsbürgerschaft ist innerisraelisch zu regeln. Das machen souveräne Staaten halt so.


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#7724

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 13:41
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #7723


1) Sehe ich nicht so, .


Es bleibt dir unbenommen, es nicht so zu sehen.
Ich sehe es so.


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#7725

RE: Falsche Behauptung

in Politik 08.10.2013 13:45
von nahal | 19.412 Beiträge | 26765 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #7722
Zitat von nahal im Beitrag #7716
Zitat von Maga-neu im Beitrag #7707
Das Problem an Netanyahus internationaler Politik besteht m. E. darin, dass er nur eine einzige Rolle "kann" - die des Hardliners. Damit wird die Politik Israels rigide, unflexibel und leicht auszurechnen.





Israels Politik soll leicht auszurechenen sein.
Die Punkte, worauf es israel ankommt, sind klar und deutlich, Flexibilität ist da fehl am Platz.

Sharon war am Ende "flexibel". War falsch.
Nein, es war richtig. Auch unter realpolitischem Blickwinkel. Israel als Besatzungsmacht von 1,5 Mio. Menschen auf kleinstem Raum...

Was das "leicht auszurechnen" angeht, kann sich das Israel m. E. nicht erlauben, weil es sonst ausmanövriert wird.

Wahrscheinlich freut sich die Regierung, dass Ruhani von seinem Chef einen Rüffel bekommen hat.


1) Ja, es war, im Prinzip, richtig, aus Gaza rauszukommen, aber nicht so, sondern mit belastbaren Garantien.
Man lernt.
2) Damit Israel nicht "ausmanövriert" werden kann, muss es, vorläufig, die militärische Stärke haben, die es hat (Levy nennt es, fälschlicherweise, Hegemoniebestrebung)
3) Nein, die regierung freut sich nicht, es bestätigt die notwendige Skepsis.


Auch du würdest besser durchblicken, wenn du die Anti-Brille absetzen würdest.



zuletzt bearbeitet 08.10.2013 13:53 | nach oben springen

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