#6001

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:23
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: Landegaard
13.05.2012 23:37 #119486


Ich wiederhole das gerne: Ahmedinejad ist explizit danach gefragt worden, ob damit die Vernichtung Israels gemeint ist. Ein Dementi, wie Sie es formulieren, ist ihm nicht über die Lippen bekommen.
Wir wollen doch hier nicht so tun, als sei es dem Iran in ein paar JAhren nicht möglich, eine Präzisierung der Aussage hinzubekommen, wenn er falsch verstanden wurde. Wir philosophieren hier nicht über Aussagen von längst verstorbenen.



Natürlich hätte der Iran die Möglichkeit gehabt. Evtl. wäre es auch besser gewesen, wenn man diese Möglichkeit genutzt hätte.
Auf der anderen Seite hat er aber die Möglichkeit welche die Ungenauigkeit ihm bietet gesehen.
Man kann sagen was man will, die israelische Regierung ist über die Fixierung auf den Iran und die gleichzeitige Beibehaltung der illegalen Siedelei doch sehr in Bedrängnis geraten, international. Auch das israelische Atomwaffenarsenal kann nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden.
Ob der Iran überzogen hat oder nicht, das wird sich noch herausstellen.
Israels Politiker haben auf jeden Fall überzogen und sich international zum Paria-Staat gemacht.


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#6002

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:23
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
14.05.2012 20:52 #119615
---
Noch zum Thema, Iran plane angeblich die "Vernichtung Israels":

"Es sei kein Krieg notwendig, um das israelische Regime zu zerstören. Die arabischen Staaten „bräuchten nur ihre Beziehungen zu den Zionisten zu beenden, anstatt ihre Öleinkommen unnötig für Waffen (aus dem Westen) auszugeben“, sagte er."
http://www.stol.it/Artikel/Politik-im-Ue...nur-eine-Muecke


Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.

Die GCC-Staaten wiederum kaufen im Westen Waffen um der iranischen Aufrüstung Paroli bieten zu können und nicht etwa um einen Krieg gegen Israel zu führen. Der iranische Präsident ist ein Dumm-Schwätzer erster Güte und auch Ihre Einlassungen sind von ähnlicher Qualität.


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#6003

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:29
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
14.05.2012 21:04 #119619


Es ist doch ganz einfach:
Entweder man hält einen Menschen für integer, oder nicht. Beides zusammen geht nun einmal nicht, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen/können.


doch, für manche geht das.
Da sucht man sich immer das heraus, was einem gerade nützt.

Ich z.b. glaube Khamenei kein Wort, aber Netanyahu auch nicht. Der eine ist ein wahrscheinicher Lügner, der andere ein international anerkannter (Sarkozy/Obama) Lügner.


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#6004

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:33
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 22:23 #119627


Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.

Die GCC-Staaten wiederum kaufen im Westen Waffen um der iranischen Aufrüstung Paroli bieten zu können und nicht etwa um einen Krieg gegen Israel zu führen. Der iranische Präsident ist ein Dumm-Schwätzer erster Güte und auch Ihre Einlassungen sind von ähnlicher Qualität.




Bringen Sie doch mal die Zahlen der Rüstungsausgaben der letzten 3 Jahre für Syrien und Saudi Arabien sowie Qatar und Bahrein. Oder ist das wieder eine von diesen Behauptungen in der Qualität "das weiss man doch.........."

Dass der iranische Präsident ein Dumm-Schwätzer ist, ist ja nichts neues. Allerdings gibt es mehrere, grössere und vor allem gefährlichere davon in Nah Ost.



zuletzt bearbeitet 14.05.2012 22:34 | nach oben springen

#6005

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:33
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: Indogermane_HS
14.05.2012 21:04 #119619


Es ist doch ganz einfach:
Entweder man hält einen Menschen für integer, oder nicht. Beides zusammen geht nun einmal nicht, auch wenn Sie das nicht wahrhaben wollen/können.

Israel scheint nicht kompromissbereit zu sein und fürchtet ein positives Ergebniss der Verhandlungen . Dann könnte es eventuell nicht zum Krieg kommen , wie schrecklich !
Barak will dem Iran überhaupt keine Urananreicherung , nicht einmal auf 3 % erlauben .

http://www.haaretz.com/blogs/diplomania/...w-near-1.430423


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#6006

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:37
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: guylux
14.05.2012 22:33 #119630

Israel scheint nicht kompromissbereit zu sein und fürchtet ein positives Ergebniss der Verhandlungen . Dann könnte es eventuell nicht zum Krieg kommen , wie schrecklich !
Barak will dem Iran überhaupt keine Urananreicherung , nicht einmal auf 3 % erlauben .

http://www.haaretz.com/blogs/diplomania/...w-near-1.430423

Die Armen, die dürfen dann nicht Krieg spielen......
Son Mist aber auch, jeder schaut dann wieder auf den Friedensprozess mit den Palästinensern.


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#6007

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:40
von guylux (gelöscht)
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Zitat von: mbockstette
14.05.2012 22:23 #119627


Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.

Die GCC-Staaten wiederum kaufen im Westen Waffen um der iranischen Aufrüstung Paroli bieten zu können und nicht etwa um einen Krieg gegen Israel zu führen. Der iranische Präsident ist ein Dumm-Schwätzer erster Güte und auch Ihre Einlassungen sind von ähnlicher Qualität.




Militärausgaben in % des BIP :
Syrien : 6
Israel : 7,6


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#6008

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:43
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
14.05.2012 22:23 #119626

Natürlich hätte der Iran die Möglichkeit gehabt. Evtl. wäre es auch besser gewesen, wenn man diese Möglichkeit genutzt hätte.
Auf der anderen Seite hat er aber die Möglichkeit welche die Ungenauigkeit ihm bietet gesehen.
Man kann sagen was man will, die israelische Regierung ist über die Fixierung auf den Iran und die gleichzeitige Beibehaltung der illegalen Siedelei doch sehr in Bedrängnis geraten, international. Auch das israelische Atomwaffenarsenal kann nicht mehr unter den Teppich gekehrt werden.
Ob der Iran überzogen hat oder nicht, das wird sich noch herausstellen.
Israels Politiker haben auf jeden Fall überzogen und sich international zum Paria-Staat gemacht.


Paria-Staat Iran

Zitat
Mit der kräftigen Mithilfe von der iranischen Regierung ist nun das Land, wie sich auf der Sicherheitskonferenz und in der Reaktion vieler Politiker und Medien zeigte, zum Paria, zum obersten Schurkenstaat aufgestiegen.
http://www.heise.de/tp/artikel/24/24631/1.html



Sanctions against Iran

- Australia has imposed financial sanctions and travel bans on individuals and entities involved in Iran's nuclear and missile programs or assist Iran in violating sanctions, and an arms embargo.[2]

- Canada imposed a ban on dealing in the property of designated Iranian nationals, a complete arms embargo, oil-refining equipment, items that could contribute to the Iranian nuclear program, the establishment of an Iranian financial institution, branch, subsidiary, or office in Canada or a Canadian one in Iran, investment in the Iranian oil and gas sector, relationships with Iranian banks, purchasing debt from the Iranian government, or providing a ship or services to Islamic Republic of Iran Shipping Lines, but allows the Foreign Minister to issue a permit to carry out a specified prohibited activity or transaction.[3]

- European Union restrictions have reduced cooperation with Iran in foreign trade, financial services, energy sectors and technologies, and banned the provision of insurance and reinsurance by insurers in member states to Iran and Iranian-owned companies. On 23 January 2012, the EU agreed to an oil embargo on Iran, effective from July, and to freeze the assets of Iran's central bank.[4] The next month, Iran symbolically pre-empted the embargo by ceasing sales to Britain and France (both countries had already almost eliminated their reliance on Iranian oil, and Europe as a whole had nearly halved its Iranian imports), though some Iranian politicians called for an immediate sales halt to all EU states, so as to hurt countries like Greece, Spain and
- Italy who were yet to find alternative sources.[5][6] On 15 March, EU countries decided to instruct the Brussels-based SWIFT financial messaging network to disconnect 25 Iranian banks on an EU blacklist, including the Central Bank of Iran, from its services. The decision followed pressure from the US and became EU law the following day.[7] The action represented a dramatic intensification of EU sanctions on Iran's central bank, which had previously been given exemptions for legitimate, non-oil trade with European companies. The exemptions were officially continued in the new EU legislation, but are largely superseded by the full cutoff of services by from the SWIFT system. EU officials were aware of the issue and it was discussed, but burgeoning pressure from the U.S. Congress to penalize SWIFT unless they cut ties with Iranian banks, and the fact that payments through the central bank for legitimate purposes can still happen (just not through SWIFT) were the deciding factors.[8] The SWIFT disconnection was effected on 17 March.[7] On June 24, 2011 The EU's official journal said the three Iranian Revolutionary Guard members now subject to sanctions had been "providing equipment and support to help the Syrian regime suppress protests in Syria".[9] The Iranians added to the EU sanctions list were two Revolutionary Guard commanders, Soleimani and Brig Cmdr Mohammad Ali Jafari, and the Guard's deputy commander for intelligence, Hossein Taeb.[10]

- India enacted a ban on the export of all items, materials, equipment, goods, and technology that could contribute to Iran's nuclear program.[11] In 2012, the country said it was against expanding its sanctions.[12] India imports 12 percent of its oil from Iran and cannot do without it.[13] The country sent a "huge delegation" to Iran in mid-March 2012 to further bilateral economic ties.[14][15] The trip was a success, with the two countries announcing their intent to increase annual bilateral trade by two thirds to $25bn by 2015, and confirming their intent to help bypass the sanctions imposed on Iran by India's making payment for a significant portion of its oil purchases from Iran in rupees.[16]

- Japan imposed a ban on transactions with some Iranian banks, investments with the Iranian energy sector, and asset freezes against individuals and entities involved with Iran's nuclear program.[20] In January 2012, the second biggest customer for Iranian oil announced it would take "concrete steps" to reduce its dependency on Iran.[21] The country had already reduced its imports by about 20% during 2011, the reductions having been made even after the country's most powerful ever earthquake of that year.[22]

- Russia supported four rounds of U.N. Security Council sanctions, but expressed strong opposition against further action in April 2012.[23]

- South Africa's biggest importer of Iranian crude halted business with Iran in May 2012, and turned to Saudi Arabia in particular for replacement supplies.[24]

- South Korea imposed sanctions on 126 Iranian individuals and companies.[25] Japan and South Korea together account for 26% of Iran's oil exports.[26] The US was displeased by a March 2012 IEA report that showed the country had "sharply" increased its imports of Iranian oil at the start of the year.[27]

- Switzerland banned the sale of arms and dual-use items to Iran, and of products that could be used in the Iranian oil and gas sector, financing this sector, and restrictions on financial services.[28]

- Turkey cut its purchases of Iranian oil by 20% in March 2012, bowing to US pressure and sanctions that could have locked Turkey's Halkbank out of the US financial system.[29]

- The United States has imposed an arms ban and an almost total economic embargo on Iran, which includes sanctions on companies doing business with Iran, a ban on all Iranian-origin imports, sanctions on Iranian financial institutions, and an almost total ban on selling aircraft or repair parts to Iranian aviation companies. A license from the Treasury Department is required to do business with Iran. In June 2011, the United States imposed sanctions against Iran Air and Tidewater Middle East Co. (which runs seven Iranian ports), stating that Iran Air had provided material support to the Iranian Revolutionary Guard Corps (IRGC), which is already subject to UN sanctions, that Tidewater Middle East is owned by the IRGC, and that both have been involved in activities including illegal weapons transportation.[30] The U.S. has also begun to designate a number of senior Iranian officials under the Iranian Human Rights Abuses Sanctions Regulations. On December 14, 2011, the U.S. Department of Treasury designated Hassan Firouzabadi and Abdollah Araqi under this sanctions program. [31] In February 2012 the US froze all property of the Central Bank of Iran and other Iranian financial institutions, as well as that of the Iranian government, within the United States.[32] The American view is that sanctions should target Iran's energy sector that provides about 80% of government revenues, and try to isolate Iran from the international financial system.[33] The US has been pressuring other countries to adopt and intensify their sanctions on Iran, threatening sanctions against those who do not comply with US dictats.
http://en.wikipedia.org/wiki/Sanctions_against_Iran


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#6009

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:48
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 22:43 #119633


Paria-Staat Iran

Zitat
Mit der kräftigen Mithilfe von der iranischen Regierung ist nun das Land, wie sich auf der Sicherheitskonferenz und in der Reaktion vieler Politiker und Medien zeigte, zum Paria, zum obersten Schurkenstaat aufgestiegen.
http://www.heise.de/tp/artikel/24/24631/1.html



Sanctions against Iran

- Australia has imposed financial sanctions and travel bans on individuals and entities involved in Iran's nuclear and missile programs or assist Iran in violating sanctions, and an arms embargo.[2]

- Canada imposed a ban on dealing in the property of designated Iranian nationals, a complete arms embargo, oil-refining equipment, items that could contribute to the Iranian nuclear program, the establishment of an Iranian financial institution, branch, subsidiary, or office in Canada or a Canadian one in Iran, investment in the Iranian oil and gas sector, relationships with Iranian banks, purchasing debt from the Iranian government, or providing a ship or services to Islamic Republic of Iran Shipping Lines, but allows the Foreign Minister to issue a permit to carry out a specified prohibited activity or transaction.[3]

- European Union restrictions have reduced cooperation with Iran in foreign trade, financial services, energy sectors and technologies, and banned the provision of insurance and reinsurance by insurers in member states to Iran and Iranian-owned companies. On 23 January 2012, the EU agreed to an oil embargo on Iran, effective from July, and to freeze the assets of Iran's central bank.[4] The next month, Iran symbolically pre-empted the embargo by ceasing sales to Britain and France (both countries had already almost eliminated their reliance on Iranian oil, and Europe as a whole had nearly halved its Iranian imports), though some Iranian politicians called for an immediate sales halt to all EU states, so as to hurt countries like Greece, Spain and
- Italy who were yet to find alternative sources.[5][6] On 15 March, EU countries decided to instruct the Brussels-based SWIFT financial messaging network to disconnect 25 Iranian banks on an EU blacklist, including the Central Bank of Iran, from its services. The decision followed pressure from the US and became EU law the following day.[7] The action represented a dramatic intensification of EU sanctions on Iran's central bank, which had previously been given exemptions for legitimate, non-oil trade with European companies. The exemptions were officially continued in the new EU legislation, but are largely superseded by the full cutoff of services by from the SWIFT system. EU officials were aware of the issue and it was discussed, but burgeoning pressure from the U.S. Congress to penalize SWIFT unless they cut ties with Iranian banks, and the fact that payments through the central bank for legitimate purposes can still happen (just not through SWIFT) were the deciding factors.[8] The SWIFT disconnection was effected on 17 March.[7] On June 24, 2011 The EU's official journal said the three Iranian Revolutionary Guard members now subject to sanctions had been "providing equipment and support to help the Syrian regime suppress protests in Syria".[9] The Iranians added to the EU sanctions list were two Revolutionary Guard commanders, Soleimani and Brig Cmdr Mohammad Ali Jafari, and the Guard's deputy commander for intelligence, Hossein Taeb.[10]

- India enacted a ban on the export of all items, materials, equipment, goods, and technology that could contribute to Iran's nuclear program.[11] In 2012, the country said it was against expanding its sanctions.[12] India imports 12 percent of its oil from Iran and cannot do without it.[13] The country sent a "huge delegation" to Iran in mid-March 2012 to further bilateral economic ties.[14][15] The trip was a success, with the two countries announcing their intent to increase annual bilateral trade by two thirds to $25bn by 2015, and confirming their intent to help bypass the sanctions imposed on Iran by India's making payment for a significant portion of its oil purchases from Iran in rupees.[16]

- Japan imposed a ban on transactions with some Iranian banks, investments with the Iranian energy sector, and asset freezes against individuals and entities involved with Iran's nuclear program.[20] In January 2012, the second biggest customer for Iranian oil announced it would take "concrete steps" to reduce its dependency on Iran.[21] The country had already reduced its imports by about 20% during 2011, the reductions having been made even after the country's most powerful ever earthquake of that year.[22]

- Russia supported four rounds of U.N. Security Council sanctions, but expressed strong opposition against further action in April 2012.[23]

- South Africa's biggest importer of Iranian crude halted business with Iran in May 2012, and turned to Saudi Arabia in particular for replacement supplies.[24]

- South Korea imposed sanctions on 126 Iranian individuals and companies.[25] Japan and South Korea together account for 26% of Iran's oil exports.[26] The US was displeased by a March 2012 IEA report that showed the country had "sharply" increased its imports of Iranian oil at the start of the year.[27]

- Switzerland banned the sale of arms and dual-use items to Iran, and of products that could be used in the Iranian oil and gas sector, financing this sector, and restrictions on financial services.[28]

- Turkey cut its purchases of Iranian oil by 20% in March 2012, bowing to US pressure and sanctions that could have locked Turkey's Halkbank out of the US financial system.[29]

- The United States has imposed an arms ban and an almost total economic embargo on Iran, which includes sanctions on companies doing business with Iran, a ban on all Iranian-origin imports, sanctions on Iranian financial institutions, and an almost total ban on selling aircraft or repair parts to Iranian aviation companies. A license from the Treasury Department is required to do business with Iran. In June 2011, the United States imposed sanctions against Iran Air and Tidewater Middle East Co. (which runs seven Iranian ports), stating that Iran Air had provided material support to the Iranian Revolutionary Guard Corps (IRGC), which is already subject to UN sanctions, that Tidewater Middle East is owned by the IRGC, and that both have been involved in activities including illegal weapons transportation.[30] The U.S. has also begun to designate a number of senior Iranian officials under the Iranian Human Rights Abuses Sanctions Regulations. On December 14, 2011, the U.S. Department of Treasury designated Hassan Firouzabadi and Abdollah Araqi under this sanctions program. [31] In February 2012 the US froze all property of the Central Bank of Iran and other Iranian financial institutions, as well as that of the Iranian government, within the United States.[32] The American view is that sanctions should target Iran's energy sector that provides about 80% of government revenues, and try to isolate Iran from the international financial system.[33] The US has been pressuring other countries to adopt and intensify their sanctions on Iran, threatening sanctions against those who do not comply with US dictats.
http://en.wikipedia.org/wiki/Sanctions_against_Iran



Und? Das ist alles richtig, leider kann der Iran das aushalten.
Was hat es der israelischen Regierung gebracht? Wenn israelische Politiker davor Sorge haben in Den Haag vor Gericht gestellt zu werden, ist wohl wer der Paria-Staat?
Immerhin ist seit 2007 (Ihr Artikel) eine Menge in der internationalen Meinung zu Israels Politik passiert.


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#6010

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:52
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
14.05.2012 22:33 #119629



Bringen Sie doch mal die Zahlen der Rüstungsausgaben der letzten 3 Jahre für Syrien und Saudi Arabien sowie Qatar und Bahrein. Oder ist das wieder eine von diesen Behauptungen in der Qualität "das weiss man doch.........."

Dass der iranische Präsident ein Dumm-Schwätzer ist, ist ja nichts neues. Allerdings gibt es mehrere, grössere und vor allem gefährlichere davon in Nah Ost.


Die Zahlen habe ich schon mehrmals eingestellt. Sie sind atronomisch hoch und belasten die Etats dieser Länder, im Gegensatz zu Syrien und dem Iran, dennoch nicht.

Syrien wurde zunächst einmal rund 7,5 Milliarden US$ an Schulden für Waffenkäufe von Moskau erlassen und in den vergangenen zwölf Monaten wurden Verträge über Waffenlieferungen in Höhe von rund 1 Milliarde neu abgeschlossen.

Russland erlässt syrische Schulden
Russland und Syrien haben sich auf einen weitreichenden Schuldenerlass geeinigt. Die russische Regierung verzichtet auf die Rückzahlung ausstehender syrischer Schulden in Höhe von umgerechnet 7,5 Milliarden Euro. Syrien wird mit der Rückzahlung des Restbetrages bereits in diesem Jahr beginnen, teilte der russische Finanzminister Alexej Kudrin mit.
http://www.aktuell.ru/russland/news/russ...ulden_9212.html

Waffenhandel: Syrien rüstet mit russischen Waffen drastisch auf - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/weitere-meld...aid_725591.html


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#6011

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 22:59
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 22:52 #119635


Die Zahlen habe ich schon mehrmals eingestellt. Sie sind atronomisch hoch und belasten die Etats dieser Länder, im Gegensatz zu Syrien und dem Iran, dennoch nicht.

Syrien wurde zunächst einmal rund 7,5 Milliarden US$ an Schulden für Waffenkäufe von Moskau erlassen und in den vergangenen zwölf Monaten wurden Verträge über Waffenlieferungen in Höhe von rund 1 Milliarde neu abgeschlossen.

Russland erlässt syrische Schulden
Russland und Syrien haben sich auf einen weitreichenden Schuldenerlass geeinigt. Die russische Regierung verzichtet auf die Rückzahlung ausstehender syrischer Schulden in Höhe von umgerechnet 7,5 Milliarden Euro. Syrien wird mit der Rückzahlung des Restbetrages bereits in diesem Jahr beginnen, teilte der russische Finanzminister Alexej Kudrin mit.
http://www.aktuell.ru/russland/news/russ...ulden_9212.html

Waffenhandel: Syrien rüstet mit russischen Waffen drastisch auf - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/weitere-meld...aid_725591.html


Ne ne, so nicht. Sie behaupten etwas, dann bringen Sie auch Zahlen. Keine Worte wie astronomisch.
Wenn Sie die Zahlen schon so oft eingestellt haben, müssten Sie sie ja zur Hand haben, oder sind das auch wieder - wie so viele Links von Ihnen - Artikel von vor 10 Jahren?
Mich interessieren die Zahlen ehrlich. Immerhin wurde so oft in den letzten Monaten über die Aufrüstung Saudi Arabiens geredet, über die Rüstungskäufe der Golfstaaten, da kann einfach was nicht stimmen. Genaue Zahlen würden das ganze dann doch sichtbarer machen.
Guylux hatte ja schon was gebracht.


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#6012

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:01
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
14.05.2012 22:48 #119634


Und? Das ist alles richtig, leider kann der Iran das aushalten.


Der Iran steht kurz vor der Zahlungsunfähigkeit.

12.02.2012 - Sanktionen gegen den Iran - Naturalientausch und starke Sprüche

Wegen der Wirtschaftssanktionen hat die iranische Regierung Probleme, Importe von Grundnahrungsmitteln zu bezahlen. Der Präsident versucht das wegzureden.


Sie behaupten das Gleiche wie Ahmedinejad.

Zitat
Lieferanten haben Exporte eingestellt

Iran hat zunehmend Probleme, seine fast achtzig Millionen zählende Bevölkerung mit Nahrungsmitteln zu versorgen, zum Beispiel mit Reis und Speiseöl. Viele internationale Lieferanten haben mittlerweile ihre Exporte an den Iran wegen ausbleibender Zahlungen eingestellt, was zum weiteren Anstieg der Preise auf dem inneren Markt geführt hat.

Die Zahlungsunfähigkeit Irans ist auf die von den USA verhängte Finanzblockade zurückzuführen. Iran hat große Probleme, sein Öl zu verkaufen oder den Preis für das verkaufte Öl in Währungen wie Dollar oder Euro zu erhalten. Wichtige Abnehmer des iranischen Öls sind bereits auf der Suche nach Ersatzlieferanten. Länder wie Japan, China oder Südkorea fahren Ölimporte aus dem Iran zurück. Dabei bilden Öleinnahmen für den Iran die wichtigste Quelle für Devisen, die zum Kauf von Grundnahrungsmitteln dringend benötigt werden.

Den Sanktionen der USA und der EU folgend, haben zahlreiche Banken, die international die Geschäfte mit Nahrungsmitteln abwickeln, ihre Verträge mit der Islamischen Republik gekündigt. Viele mit Lebensmitteln, darunter Weizen, beladene Schiffe warten in den Häfen, weil sie keine Sicherheit haben, dass Iran die Waren tatsächlich bezahlen kann. Die Regierung in Teheran versucht nun teilweise die Waren gegen Goldbarren und Tankerladungen von Öl zu tauschen.
http://www.taz.de/!87545/


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#6013

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:09
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
14.05.2012 22:59 #119636


Ne ne, so nicht. Sie behaupten etwas, dann bringen Sie auch Zahlen. Keine Worte wie astronomisch.
Wenn Sie die Zahlen schon so oft eingestellt haben, müssten Sie sie ja zur Hand haben, oder sind das auch wieder - wie so viele Links von Ihnen - Artikel von vor 10 Jahren?
Mich interessieren die Zahlen ehrlich. Immerhin wurde so oft in den letzten Monaten über die Aufrüstung Saudi Arabiens geredet, über die Rüstungskäufe der Golfstaaten, da kann einfach was nicht stimmen. Genaue Zahlen würden das ganze dann doch sichtbarer machen.
Guylux hatte ja schon was gebracht.


Es ging um Syrien und dessen Zahlen habe ich vorgelgt. Die Golfstaaten haben in den vergangenen 3 Jahren Rüstungseinkäufe für einen Zeitraum von mehrenen Jahren in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar getätigt. Das ist doch bestens bekannt.


07.01.2011 - Irans Nachbarn rüsten auf
Die Sorge vor einem atomar bewaffneten Iran treibt die Rüstungsspirale in den Nachbarländern an. Nach Saudi-Arabien will nun auch Katar massiv aufrüsten.

Der Wüstenstaat Katar - weltgrößter Flüssiggasproduzent und politisch um mehr Einfluss in der Region bemüht - reiht sich mit seinen Plänen in die umfangreichen Rüstungsprogramme der Nachbarn Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate (VAE) ein: Riad hatte kürzlich für 60 Milliarden Dollar Boeing-Kampfjets des Typs F-15, Kriegsschiffe sowie militärische Service-Dienstleistungen geordert. Die Saudis sind nach Berechnungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri 2009 mit Militärausgaben in Höhe von 41,3 Milliarden Dollar weltweit zur Nummer acht aufgestiegen - direkt hinter Deutschland und vor Indien und Italien.
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...uf/3757172.html


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#6014

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:23
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
14.05.2012 22:48 #119634


Und? Das ist alles richtig, leider kann der Iran das aushalten.
Was hat es der israelischen Regierung gebracht?


Die Sanktionen gegen den Iran hat der UN-Sicherheitsrat erlassen und zwar mit den Ja-Stimmen von Russland und China. Israel ist nicht Mitglied im UN-SR.


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#6015

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:25
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 23:09 #119638


Es ging um Syrien und dessen Zahlen habe ich vorgelgt. Die Golfstaaten haben in den vergangenen 3 Jahren Rüstungseinkäufe für einen Zeitraum von mehrenen Jahren in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar getätigt. Das ist doch bestens bekannt.


07.01.2011 - Irans Nachbarn rüsten auf
Die Sorge vor einem atomar bewaffneten Iran treibt die Rüstungsspirale in den Nachbarländern an. Nach Saudi-Arabien will nun auch Katar massiv aufrüsten.

Der Wüstenstaat Katar - weltgrößter Flüssiggasproduzent und politisch um mehr Einfluss in der Region bemüht - reiht sich mit seinen Plänen in die umfangreichen Rüstungsprogramme der Nachbarn Saudi-Arabien und Vereinigte Arabische Emirate (VAE) ein: Riad hatte kürzlich für 60 Milliarden Dollar Boeing-Kampfjets des Typs F-15, Kriegsschiffe sowie militärische Service-Dienstleistungen geordert. Die Saudis sind nach Berechnungen des Stockholmer Friedensforschungsinstituts Sipri 2009 mit Militärausgaben in Höhe von 41,3 Milliarden Dollar weltweit zur Nummer acht aufgestiegen - direkt hinter Deutschland und vor Indien und Italien.
http://www.handelsblatt.com/politik/inte...uf/3757172.html



Ist das nicht Ihre Aussage?

Zitat
Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.




Die Zahlen haben Sie nicht dargelegt. Was hat denn nun Syrien in den letzten drei Jahren im Gegensatz zu den arabischen Staaten für die Rüstung ausgegeben?


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#6016

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:37
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
14.05.2012 23:25 #119641


Ist das nicht Ihre Aussage?

Zitat
Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.




Die Zahlen haben Sie nicht dargelegt. Was hat denn nun Syrien in den letzten drei Jahren im Gegensatz zu den arabischen Staaten für die Rüstung ausgegeben?



Die Waffeneinkäufe des syrischen Staates im Zeitraum 2007-2011 - unter anderem Raketensysteme und Kampfflugzeuge - stammen zu 78 Prozent aus russischen Beständen. Sie trugen dazu bei, dass sich die syrischen Waffenimporte um insgesamt 580 Prozent erhöhten.
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-ak...eht-trotz-krise


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#6017

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:47
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: guylux
14.05.2012 22:40 #119632

Militärausgaben in % des BIP :
Syrien : 6
Israel : 7,6


Ist Israel ein arabisches Land?


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#6018

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 14.05.2012 23:59
von Hans Bergman | 16.655 Beiträge | 39648 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 23:47 #119645


Ist Israel ein arabisches Land?


Nein, ein diebisches.


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#6019

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 15.05.2012 00:04
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
14.05.2012 23:59 #119646


Nein, ein diebisches.


Geist- und abwechslungsreich wie immer, Herr Bergman?

Rial down 20 pct since central bank intervention last week

* Market rate vs dollar now 50 percent below official rate

* Iranians say "dollar" text messages blocked, officials reportedly deny

* One estimate puts inflation at 40 pct due to currency slide

TEHRAN, Jan 10 (Reuters) - Iran's currency has slid 20 percent against the dollar in the last week despite central bank intervention, and Iranians concerned about the economy said on Tuesday attempts to send text messages using the word "dollar" appeared to be blocked.
http://www.reuters.com/article/2012/01/1...E8CA2MQ20120110


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#6020

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 15.05.2012 01:23
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 23:37 #119643


Die Waffeneinkäufe des syrischen Staates im Zeitraum 2007-2011 - unter anderem Raketensysteme und Kampfflugzeuge - stammen zu 78 Prozent aus russischen Beständen. Sie trugen dazu bei, dass sich die syrischen Waffenimporte um insgesamt 580 Prozent erhöhten.
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-ak...eht-trotz-krise



580% von €1.- ist also 580€ Rüstungsausgaben innerhalb von 6 Jahren.

Ihre Behauptung war aber:

Zitat
Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.



Also wieviel, in Zahlen!
580€ ist ja nun nicht viel.


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#6021

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 15.05.2012 01:46
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: Lea S.
15.05.2012 01:23 #119651

580% von €1.- ist also 580€ Rüstungsausgaben innerhalb von 6 Jahren.

Ihre Behauptung war aber:

Zitat
Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.



Also wieviel, in Zahlen!
580€ ist ja nun nicht viel.



7 % vom Bruttoinlansprodukt. Hat Guylux doch eingestellt. Welches arabische Land gibt mehr fürs Militär aus? Kennen Sie da eines?


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#6022

Barak vs. Barack

in Politik 15.05.2012 14:35
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: guylux
14.05.2012 22:33 #119630

Israel scheint nicht kompromissbereit zu sein und fürchtet ein positives Ergebniss der Verhandlungen . Dann könnte es eventuell nicht zum Krieg kommen , wie schrecklich !
Barak will dem Iran überhaupt keine Urananreicherung , nicht einmal auf 3 % erlauben .

http://www.haaretz.com/blogs/diplomania/...w-near-1.430423


Entscheidend für Israel versus Iran ist, was der große Barack will, nicht was der kleine Barak will. :)



zuletzt bearbeitet 15.05.2012 14:35 | nach oben springen

#6023

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 15.05.2012 14:52
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 22:23 #119627

Gemessen an seiner Wirtschafts- und Fianzkraft gibt kein arabisches Land mehr Geld für Waffen aus als der irnaische Bündnispartner Syrien und Syrien kauft seine Waffen nicht im Westen sondern in Russland.


Zitat von: mbockstette
14.05.2012 23:37 #119643

Die Waffeneinkäufe des syrischen Staates im Zeitraum 2007-2011 - unter anderem Raketensysteme und Kampfflugzeuge - stammen zu 78 Prozent aus russischen Beständen. Sie trugen dazu bei, dass sich die syrischen Waffenimporte um insgesamt 580 Prozent erhöhten.
http://www.bpb.de/politik/hintergrund-ak...eht-trotz-krise


Das hat Syrien auch bitter nötig gehabt - hat es doch den Golan bis dato nicht vollständig zurück erhalten und war es doch noch vor wenigen Jahren israelischen Aggressionen hilflos ausgeliefert gewesen... Zur Erinnerung: die IDF hat in 2007 eine angebliche "Atomanlage" in Nord-Syrien unter Verletzung des türkischen Luftraums und unter Einsatz von (inzwischen auch von anderen gut erforschten) elektronischen Maßnahmen schwer beschädigen können. Nicht umsonst haben sich die Rüstungsausgaben Syriens vervielfacht - gab es doch einiges nachzuholen.
Das hat jetzt natürlich zur Folge, dass die NATO sich nicht traut über Syrien eine Flugverbotszone zu errichten, wie es noch in Libyen - als Voraussetzung für ein Erfog der Rebellen - der Fall gewesen ist. Es ist schon paradox: Assad müsste sich eigentlich bei Israel dafür bedanken, dass er weiter morden darf...!



zuletzt bearbeitet 15.05.2012 15:13 | nach oben springen

#6024

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 15.05.2012 15:04
von Leto_II. | 21.333 Beiträge | 36463 Punkte

@Indo:
Dann war die mutmassliche Atomanlage halt doch für was gut.


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#6025

RE: Irans Atomprogramm - wie gefährlich ist es wirklich?

in Politik 15.05.2012 15:09
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Leto_II.
15.05.2012 15:04 #119716
@Indo:
Dann war die mutmassliche Atomanlage halt doch für was gut.


Jedenfallls stellte sie keine so unmittelbare Gefahr für Isarel dar, als dass sie gleich schwer beschädigt oder zerstört werden musste. Aber die Verantwortlichen in Israel wollten eben unbedingt ihr Potential in der Praxis austesten und damit auch ein (wirkungslos gebliebenes) Zeichen Richtung Iran setzen...!



zuletzt bearbeitet 15.05.2012 15:13 | nach oben springen

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