#4901

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 11.04.2012 22:43
von mbockstette | 7.881 Beiträge | 6023 Punkte


Zitat von: mbockstette
11.04.2012 21:48 #114305
@ Landegaard, Old Chatterhand u.a.m

Stellungnahme zu G. Grass und "Was (dazu) gesagt werden muss"

Ja, „warum schwieg ich so lange?“, fragt sich der Dichter und durchbricht mit seiner Erklärung die Schallmauer der Empörung. Da erschallt auf der einen Seite das zustimmende Echo: „Recht hat er“ und auf der anderen Seite der Chor jener die meinen: „Hätte er doch besser weiter geschwiegen“.

Was den Mahner so erschüttert, das sind die militärischen „Planspiele“ eines Landes, dessen Namen er sich angeblich nicht „traut" zu benennen. Ungezählte haben sich hierzulande und weltweit nicht gescheut, Israel beim Namen zu nennen und vor dessen Plänen im Bezug auf den Iran ungeniert und eindringlich zu warnen, darunter auch auffallend viele ehemalige israelische Generale und Chefs der Geheimdienste, auch Intellektuelle, Professoren, Journalisten, Künstler und Autoren, nur dem Kollegen Grass saß über Jahre hinweg ein Kloß im Hals, der ihn am Sprechen hinderte. Welcher Kloß mag das gewesen sein? Der Kloß seiner eigenen Vitae? Grass war in seiner Jugend weder ein Geschwister-Scholl noch ein Herbert Frahm.

Beim Gedanken an einen israelischen Militärschlag gegen das iranische Atomwaffenprogramm sieht er „uns“ am Ende nur noch als überlebende Fußnoten.
Den Weltfrieden wähnt er in Gefahr und übersieht dabei geflissentlich, dass auch in Washington „alle Optionen auf dem Tisch liegen“ genau so wie in London und Paris. Er aber begnügt sich mit seinem Verweis exklusiv auf die alleine von Israel ausgehende Gefahr eines Krieges mit dem Iran hinzuweisen. Dass die arabischen Golfstaaten hinter den Kulissen die USA, unabhängig von Israel, auffordern: „Der Schlange den Kopf abzuschlagen“, klammert er genau so aus. Grass spricht mitnichten aus: "Was gesagt werden muss", sondern er erbricht, was ihm persönlich im Halse steckt.

Grass hat mit seiner bedeutungslosen Zugehörigkeit zur Waffen-SS keinen Beitrag zum Zweiten Weltkrieg geleistet und er hat sich mit seinem grässlichen Gedicht genau so wenig Verdienste um den Welt-Frieden erworben, wie für die angeblich gegenüber Israel bestehende eingeschränkte Redefreiheit in Deutschland.


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#4902

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 11.04.2012 23:31
von Hans Bergman | 16.670 Beiträge | 39798 Punkte


Zitat von: FrieFie
11.04.2012 18:04 #114283


Niemandes Meinungsäusserung hier wird die Besiedelung stoppen. ...

Deshalb nenne ich auch alle, die sie betreiben und unterstützen, ein Lumpengesindel.


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#4903

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 11.04.2012 23:49
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
10.04.2012 23:47 #114156

Dem gegenüber steht die Meinung eines Geistes anderer Qualität:

http://www.sueddeutsche.de/politik/alfre...esagt-1.1329287


Die Süddeutsche hat als Leitmedium den Spiegel überholt, das stelle ich immer wieder fest.
Grass hatte sein Gedicht erst der "Die Zeit" angeboten.
Giovanni di Lorenzo hat abgelehnt, um Grass vor allzuviel Kritik zu schützen wie er sich ausgedrückt hat.
Auf Deutsch: Lorenzo war zu feige, "Die Zeit" eine glatt geleckte Schleimerzeitung.

Dann hat Grass die "Süddeutsche" kontaktiert, und Heribert Prantel war mutig, wollte auf das Recht auf freie Meinumgsäusserung nicht verzichten, wie er sagte.
Gut so.

Israel hat sich geoutet und Grass behandelt wie die Stasi früher Regimegegner "als zersetzende Elemente" behandelt hat.
Das sagt alles über Israel.

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf...,826991,00.html



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 00:02 | nach oben springen

#4904

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 05:29
von Hans Bergman | 16.670 Beiträge | 39798 Punkte


Zitat von: primatologe
11.04.2012 23:49 #114370


Die Süddeutsche hat als Leitmedium den Spiegel überholt, das stelle ich immer wieder fest.
Grass hatte sein Gedicht erst der "Die Zeit" angeboten.
Giovanni di Lorenzo hat abgelehnt, um Grass vor allzuviel Kritik zu schützen wie er sich ausgedrückt hat.
Auf Deutsch: Lorenzo war zu feige, "Die Zeit" eine glatt geleckte Schleimerzeitung.

Dann hat Grass die "Süddeutsche" kontaktiert, und Heribert Prantel war mutig, wollte auf das Recht auf freie Meinumgsäusserung nicht verzichten, wie er sagte.
Gut so.



Mia san mia! Und mia song wias is.
(Wir sind wir! Und wir sagen, wie es ist.)

Herr Prantl ist ohnehin einer der letzten Leuchttürme unter den Heulbojen in der Mainstreampresse.


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#4905

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 08:52
von Gelöschtes Mitglied
avatar


Zitat von: primatologe
11.04.2012 23:49 #114370


Die Süddeutsche hat als Leitmedium den Spiegel überholt, das stelle ich immer wieder fest.


Kann man so sehen. Online gibt jedoch eher der SPON den Takt vor, als die SZ-Online (leider, leider, muss man sagen, denn das Niveau... gut, lassen wir das!)


Zitat von: primatologe
11.04.2012 23:49 #114370

Grass hatte sein Gedicht erst der "Die Zeit" angeboten.
Giovanni di Lorenzo hat abgelehnt, um Grass vor allzuviel Kritik zu schützen wie er sich ausgedrückt hat.
Auf Deutsch: Lorenzo war zu feige, "Die Zeit" eine glatt geleckte Schleimerzeitung.


Wussten Sie's? Grossformatige Blätter sind eher für Wohlhabende und Upper Class Leser (man kann sie im Fonds einer Limousine mit Chauffeur lesen), kleinformatige für den Rest (kann man zur Not auch stehend in der U-Bahn entfalten).
Auf jeden Fall passt die SZ besser zu "La Repubblica" und "El País", den anderen zwei Abdruckern des grassierenden Gedichts.


Zitat von: primatologe
11.04.2012 23:49 #114370

Israel hat sich geoutet und Grass behandelt wie die Stasi früher Regimegegner "als zersetzende Elemente" behandelt hat.
Das sagt alles über Israel.
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaf...,826991,00.html


Dass es Grass bis auf die Agenda der Regierung in Israel geschafft hat, ist eigentlich schon zu viel der Ehre für sein Gedichtlein. Einen Gefallen hat sich die Regierung damit sicher nicht getan - dem Grass aber schon.



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 08:57 | nach oben springen

#4906

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 10:11
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
12.04.2012 05:29 #114377


Mia san mia! Und mia song wias is.
(Wir sind wir! Und wir sagen, wie es ist.)

Herr Prantl ist ohnehin einer der letzten Leuchttürme unter den Heulbojen in der Mainstreampresse.


Ich freue mich jedesmal wenn ich den Prantl sehe.
Dann wird alles andere unwichtig, dann will ich einfach nur zuhören.
Ein Genuss der Mann, solche Männer braucht das Land.


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#4907

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 10:16
von Hans Bergman | 16.670 Beiträge | 39798 Punkte


Zitat von: primatologe
12.04.2012 10:11 #114390


Ich freue mich jedesmal wenn ich den Prantl sehe.
Dann wird alles andere unwichtig, dann will ich einfach nur zuhören.
Ein Genuss der Mann, solche Männer braucht das Land.

Finde ich auch. Er wirkt noch so richtig altmodisch ehrlich und man merkt, obwohl er sich manchmal auch umständlich ausdrückt, dass er was auf dem Kasten hat und dass er das, was er sagt, vorher durchdacht hat.



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 10:17 | nach oben springen

#4908

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 10:18
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Swann
Wussten Sie's? Grossformatige Blätter sind eher für Wohlhabende und Upper Class Leser (man kann sie im Fonds einer Limousine mit Chauffeur lesen), kleinformatige für den Rest (kann man zur Not auch stehend in der U-Bahn entfalten).
Auf jeden Fall passt die SZ besser zu "La Repubblica" und "El País", den anderen zwei Abdruckern des grassierenden Gedichts.


Und die BILD schlägt da keineswegs aus der Art wie viele glauben, die grossformatige "Bild am Sonntag" liegt beim Establisment auf dem Tisch.



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 10:19 | nach oben springen

#4909

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 10:21
von primatologe | 8.476 Beiträge | 8476 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
12.04.2012 10:16 #114392

Finde ich auch. Er wirkt noch so richtig altmodisch ehrlich und man merkt, obwohl er sich manchmal auch umständlich ausdrückt, dass er was auf dem Kasten hat und dass er das, was er sagt, vorher durchdacht hat.


Vor allem, der Mann ist nicht korrumpierbar.
Der lässt sich nicht manipulieren.
Da können 99 Dummschwätzer eine andere Meinung haben, das juckt den nicht.


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#4910

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 10:22
von Hans Bergman | 16.670 Beiträge | 39798 Punkte


Zitat von: primatologe
12.04.2012 10:21 #114394

Vor allem, der Mann ist nicht korrumpierbar.
Der lässt sich nicht manipulieren.
Da können 99 Dummschwätzer eine andere Meinung haben, das juckt den nicht.

Da bin ich noch eine Spur unkorrumpierbarer:
Da können 99 kluge Leute eine andere Meinung haben, das juckt mich auch nicht. ;)



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 10:24 | nach oben springen

#4911

Prantl

in Politik 12.04.2012 10:24
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von: Hans Bergman
12.04.2012 10:16 #114392

Finde ich auch. Er wirkt noch so richtig altmodisch ehrlich und man merkt, obwohl er sich manchmal auch umständlich ausdrückt, dass er was auf dem Kasten hat und dass er das, was er sagt, vorher durchdacht hat.


Mir ist er bei manchen Themen schon zu linksliberal.
Dennoch: Prantl steht für journalistsische Redlichkeit, intellektuelles Feuer und inhaltliche Substanz. Kein PC-Apostel und Globalisierungs-Apologet, sondern ein Citoyen, wie er im Buche steht und wie es mehr bräuchte in Deutschland, nicht zuletzt auch in den Medien.



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 10:30 | nach oben springen

#4912

RE: Prantl

in Politik 12.04.2012 11:04
von Gelöschtes Mitglied
avatar

___

Grass legt - wieder in der SZ - nach, Israel auch:

Zitat:
"Zugleich bot [Innenminister Jischai] dem Literaturnobelpreisträger ein Treffen an einem neutralen Ort an. Wörtlich erklärte er: "Wenn Grass seinen Stift niederlegt und aufhört, antisemitische Gedichte zu schreiben, erkläre ich ihm in einem neutralen Staat gerne, warum ein Deutscher, der freiwillig in der SS unter Heinrich Himmler diente, nicht das Recht hat, das Land derer zu besuchen, die er einst vernichten wollte." "

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,827035,00.html

Souverän ist das alles nicht, weder von Grass, noch von Jischai. Sei's drum, die Journaille wird's freuen, wenn das Thema weiterköchelt. Gut für die Auflage...



zuletzt bearbeitet 12.04.2012 11:05 | nach oben springen

#4913

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 12.04.2012 12:25
von Helmut Pirkl | 1.975 Beiträge | 1975 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
12.04.2012 10:16 #114392

Finde ich auch. Er wirkt noch so richtig altmodisch ehrlich und man merkt, obwohl er sich manchmal auch umständlich ausdrückt, dass er was auf dem Kasten hat und dass er das, was er sagt, vorher durchdacht hat.

Prantl ist wie alle seine Kollegen Journalisten und Redakteure in den Mainstream-Medien der political correctness seiner Chefredaktion und Verlage unterworfen. Er hat sicherlich eine eigene Meinung, die anscheinend oftmals von der vorgegebenen abweicht, aber die darf er nicht veröffentlichen. Er muss also immer wieder jedes Wort auf die Goldwaage legen, bevor er es mitteilt. Dabei befindet er sich auf einer Gratwanderung, die alle seine Zunftkollegen gehen müssen, wollen sie ihren Job behalten.


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#4914

RE: Prantl

in Politik 12.04.2012 13:22
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: Swann
12.04.2012 11:04 #114400
___

Grass legt - wieder in der SZ - nach, Israel auch:

Zitat:
"Zugleich bot [Innenminister Jischai] dem Literaturnobelpreisträger ein Treffen an einem neutralen Ort an. Wörtlich erklärte er: "Wenn Grass seinen Stift niederlegt und aufhört, antisemitische Gedichte zu schreiben, erkläre ich ihm in einem neutralen Staat gerne, warum ein Deutscher, der freiwillig in der SS unter Heinrich Himmler diente, nicht das Recht hat, das Land derer zu besuchen, die er einst vernichten wollte." "

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,827035,00.html

Souverän ist das alles nicht, weder von Grass, noch von Jischai. Sei's drum, die Journaille wird's freuen, wenn das Thema weiterköchelt. Gut für die Auflage...

Wer , wie Jishai , Schwule und Lesben als krank erklärt , Immagrantenkinder in Israel in Speziallager verfrachten will , als Vorbild einen extremen Rabbi hat , der den Mord an nicht jüdischen Bürgern und palestinensischen Kindern gutheisst usw , sollte mal ruhig den Mund halten und vor seiner eigenen Tür kehren !


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#4915

RE: Prantl

in Politik 12.04.2012 13:37
von nahal | 19.383 Beiträge | 26475 Punkte


Zitat von: guylux
12.04.2012 13:22 #114412

Wer , wie Jishai , Schwule und Lesben als krank erklärt , Immagrantenkinder in Israel in Speziallager verfrachten will , als Vorbild einen extremen Rabbi hat , der den Mord an nicht jüdischen Bürgern und palestinensischen Kindern gutheisst usw , sollte mal ruhig den Mund halten und vor seiner eigenen Tür kehren !


Wieder ein seltener Fall, wo wir einer Meinung sind.


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#4916

RE: Prantl

in Politik 12.04.2012 16:12
von guylux (gelöscht)
avatar


Zitat von: nahal
12.04.2012 13:37 #114415


Wieder ein seltener Fall, wo wir einer Meinung sind.

Sehen Sie , es geht doch :-))


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#4917

RE: Prantl

in Politik 12.04.2012 16:17
von nahal | 19.383 Beiträge | 26475 Punkte


Zitat von: guylux
12.04.2012 16:12 #114428

Sehen Sie , es geht doch :-))


Es geht immer.
Sie merken es nur nicht.


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#4918

RE: Prantl

in Politik 12.04.2012 16:42
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte


Zitat von: guylux
12.04.2012 13:22 #114412

Wer , wie Jishai , Schwule und Lesben als krank erklärt , Immagrantenkinder in Israel in Speziallager verfrachten will , als Vorbild einen extremen Rabbi hat , der den Mord an nicht jüdischen Bürgern und palestinensischen Kindern gutheisst usw , sollte mal ruhig den Mund halten und vor seiner eigenen Tür kehren !


Kann ich auch nur zustimmen.


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#4919

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 13.04.2012 16:45
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Lea S.
10.04.2012 22:46 #114139



Dass "Deutschland" diese Debatte führt zeigt sich ganz klar an den vielen Artikeln in den Medien, landauf landab.
Wenn feige Neidhammel es als irrelevant abtun - es sind übrigens nicht die Mehrheit der Intellektuellen - so mögen diese Herrschaften sich an ihre eigenen Nasen fassen.
Die grosse Mehrheit der Menschen in den Internetforen allerdings als Stammtisch abzutun, nur weil man die verortnete Meinung nicht mehr bereit ist zu schlucken, ist arrogant.
Irrelevant machen diejenigen sich, die immer noch glauben Menschen könnten nicht selbstständig denken.
Tatsächlich wird die Debatte, die Grass sich wünschte, nicht geführt. GraSS selber beklagte sich in seiner senilen Larmoyanz mehrfach darüber. Außer am Internetstammtisch - mit dem bekannten Niveau und erwartbarem Ergebnis. Es wird in der breiten intellektuellen Öffentlichkeit über Grass, seinen Charakter, seine Wahrheitsliebe, seine SS Mitgliedschaft, seine oberflächliche Wahrnehmung des Nahostkonflikt und seine politische Nichtbildung diskutiert. Aber nur zu geringen Teilen über seine lächerlichen Thesen.

Arrogant ist es, meine Verurteilung des Stammtisches an ihrer "Begründung" festzumachen und nicht meiner. Aber das hat am Stammtisch ja Methode: erst wird jemandem der eigene Gedanke unterstellt und dann wird sich darüber aufgeregt. So kann man sich prima mit körpereigenen Hormonen in Rage dopen, ohne je zu merken, dass man sich bloß über sich selbst aufregt. Ein schönes Beispiel, gerade für ihr Stammtischniveau, Frau S-Punkt, danke. Die Behauptung, sie könnten selbstständig denken, empfinde ich angesichts dessen, sie werden es bereits vermuten, als recht gewagt.

Die überwältigende Mehrheit der Intellektuellen, nicht nur in DE, beklagt sich über die unhaltbaren Behauptungen des vergreisten SS-Mannes, seine absurde, selbstgefällige, klugscheißende Zeigefingerpose bei völliger Verdrehung der Tatsachen des Nahostkonfliktes. Und all dies auf dem moralischen Fundament seiner blamablen Vergangenheit. Trotzdem glaubt unser wackerer Recke so den Weltfrieden zu retten. Deutscher Größenwahn in Reinkultur, auch hier wieder unreflektiert in fest geschlossenen Reihen mit der (auch eigenen) Vergangenheit und ruhig festem Schritte hin zur Aufgabe der israelischen Selbstverteidigung.


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#4920

RE: Atommacht versus konventionelle Macht

in Politik 13.04.2012 16:47
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Lea S.
10.04.2012 22:47 #114140

Steigen Sie doch raus, aus der Sanitärkeramik.
Damit sie mir wieder Arroganz vorwerfen können, weil ich dann über ihnen stehen würde?


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#4921

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 13.04.2012 16:52
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Hans Bergman
10.04.2012 23:47 #114156

Dem gegenüber steht die Meinung eines Geistes anderer Qualität:

http://www.sueddeutsche.de/politik/alfre...esagt-1.1329287
Sie haben nach einer Ausnahme gesucht und gefunden. Ihre eigene Quelle, Alfred Grosser: Ich bin auf Seiten von Grass und das Pro ist in dieser Diskussion doch sehr schweigsam gewesen.

Ich danke ihnen für diesen Beleg pro meiner Argumentation.


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#4922

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 13.04.2012 16:59
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Lea S.
10.04.2012 23:49 #114157


Wo ist der Beweis, dass Sie Ihre Frau nicht mehr grün und blau schlagen?


Wo ist der Beweis, dass sie SS Mitgliedern kritisch gegenüberstehen? Und woher, sie kleines Dummerchen, wollen sie wissen, dass ich ein Mann bin oder mit einer Frau liiert?


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#4923

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 13.04.2012 17:02
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Helmut Pirkl
11.04.2012 10:46 #114182

primatologe vergleicht noch verknüpft die Judenverfolgung in Deutschland mit der Behandlung der Palästinenser durch Israel. Er weist lediglich darauf hin dass der Judenverfolgung in Deutschland eine Herabwürdigung und Entmenschlichung der Juden vorausging. Das erinnert ihn an viele jüdische Stimmen gegen die Palästinenser.

Nicht mehr und nicht weniger hat primatologe gesagt und sicherlich auch gemeint. Er wollte anscheinend damit nur auf die rassistische Apartheidspolitik Israels gegenüber den Palästinensern hinweisen.

Was sie im ersten Absatz negieren, bestätigen sie im zweiten: "die rassistische Apartheidspolitik Israels" . Genau hier offenbart sich ihre Affinität zu antisemitischen Stereotypen.


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#4924

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 13.04.2012 17:03
von old-chatterhand | 3.820 Beiträge | 3820 Punkte


Zitat von: Leto_II.
11.04.2012 11:07 #114185


Lass den letzten Satz weg, dann hast Du eine allgemeine Aussage über das Forenwesen.
Gut beobachtet!


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#4925

RE: Eine jüdische Stimme:

in Politik 13.04.2012 17:12
von ente (gelöscht)
avatar


Zitat von: old-chatterhand
13.04.2012 17:02 #114536
Was sie im ersten Absatz negieren, bestätigen sie im zweiten: "die rassistische Apartheidspolitik Israels" . Genau hier offenbart sich ihre Affinität zu antisemitischen Stereotypen.

Die "rassistische Apartheidspolitik Israels" begründet keine Vorwürfe des Antisemitismus.
Antisemitismus per Definition ist gegen Juden und Araber gerichtet, gegen Semiten, nicht gegen Israelis. Soweit sollten Sie trennen können.


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