[quote=Maga-neu|p342732].facebook.com/reel/985572724525035
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Hmmmm...[/quote]
Keiner der Leute kommt nach Spanien auf der europaeischen Seite.
Die bleiben alle in der Enklave hocken, bzw. viele sind bereits wieder brav und friedlich nach Marokko zurueckgkehrt.
Wer immer dahinter gesteckt haben mag, es war ein Aufreger fuer nur einenen Tag.
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 15:02von Maga-neu •
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Zitat von Gast im Beitrag #2Nein, Willie, es war eine Botschaft - und, wenn man die Demos in Spanien sieht, vielleicht auch der Versuch eines "regime changes" in Madrid...Zitat von Maga-neu im Beitrag #1
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Hmmmm...
Keiner der Leute kommt nach Spanien auf der europaeischen Seite.
Die bleiben alle in der Enklave hocken, bzw. viele sind bereits wieder brav und friedlich nach Marokko zurueckgkehrt.
Wer immer dahinter gesteckt haben mag, es war ein Aufreger fuer nur einenen Tag.
Welche Regierungen könnten wohl auf Rabat eingewirkt haben? Mir fallen zwei ein...
[quote=Maga-neu|p342741][quote=Willie|p342734][quote=Maga-neu|p342732].facebook.com/reel/985572724525035
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Hmmmm...[/quote]
Keiner der Leute kommt nach Spanien auf der europaeischen Seite.
Die bleiben alle in der Enklave hocken, bzw. viele sind bereits wieder brav und friedlich nach Marokko zurueckgkehrt.
Wer immer dahinter gesteckt haben mag, es war ein Aufreger fuer nur einenen Tag.
[/quote]Nein, Willie, es war eine Botschaft - und, wenn man die Demos in Spanien sieht, vielleicht auch der Versuch eines "regime changes" in Madrid...
Welche Regierungen könnten wohl auf Rabat eingewirkt haben? Mir fallen zwei ein...
[/quote]
Sure. Und selbst wenn die dahintersteckten, halte ich das ganze doch fuer recht kindisch. Amateurhaft.
Aber es macht dennoch auch zweifelsfrei klar, dass diese Akteure nicht Europa's Freunde sind. Und das ist der springende Punkt.
Europa darf nicht mit denen umgehen, als ob sie Europa's Freunde waeren. Das waere brandgefaehrlich.
Sie muesen ausschliesslich als "selfserving operators" gesehen werden und dementsprechend muss auch so mit denen umgegangen werden.
Fair und freundlich, aber "at arms length" und mit Vorsicht. Gerade so wie mit China.
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 16:04von mbockstette •
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #4Zitat von Gast im Beitrag #2Zitat von Maga-neu im Beitrag #1
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Hmmmm...
Keiner der Leute kommt nach Spanien auf der europaeischen Seite.
Die bleiben alle in der Enklave hocken, bzw. viele sind bereits wieder brav und friedlich nach Marokko zurueckgkehrt.
Wer immer dahinter gesteckt haben mag, es war ein Aufreger fuer nur einenen Tag.
Nein, Willie, es war eine Botschaft - und, wenn man die Demos in Spanien sieht, vielleicht auch der Versuch eines "regime changes" in Madrid...
Welche Regierungen könnten wohl auf Rabat eingewirkt haben? Mir fallen zwei ein...
Wenn im Forum über Regierungen spekuliert wird, die „auf Rabat eingewirkt“ haben könnten, stehen meist folgende drei Akteure im Fokus der geopolitischen Analyse:
Marokko selbst (Asymmetrische Erpressung): Marokko benötigt keine externe Regierung, um die Grenze zu öffnen. Rabat nutzt den Migrationsdruck historisch als bewährtes diplomatisches Hebelwerkzeug. Schon bei der Ceuta-Krise 2021 ließ Marokko über 10.000 Menschen passieren, um Spanien zur Anerkennung seiner Souveränität über die Westsahara zu zwingen. Auch diesmal war der Auslöser ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs, das die sofortige Abschiebung von auf See abgefangenen Migranten verbot – ein Urteil, das Schleppernetzwerke und Migranten sofort als Einladung verstanden.
Algerien (Der regionale Erzfeind): Algerien liegt im Dauerclinch mit Marokko um die Westsahara und die Vormachtstellung im Maghreb. Seit Spaniens Kehrtwende in der Westsahara-Frage zugunsten Marokkos sind die Beziehungen zwischen Madrid und Algier extrem belastet. Algerien hätte ein strategisches Interesse daran, die spanische Regierung von Pedro Sánchez zu destabilisieren, um eine Revision dieser Außenpolitik zu erzwingen.
Russland (Destabilisierung der EU-Südflanke): In Sicherheitskreisen wird regelmäßig analysiert, wie Russland über hybride Kriegsführung und die Destabilisierung von Migrationsrouten in Afrika (z. B. über die Sahelzone) gezielt Druck auf europäische Regierungen ausübt, um rechtspopulistische Bewegungen zu stärken und die EU zu spalten.
„Den Begriff ‚Regimewechsel‘ zu bemühen, greift hier zu hoch – aber du beschreibst eine sehr reale Dynamik asymmetrischer Erpressung. Marokko braucht dafür allerdings keine Schützenhilfe von außen. Rabat nutzt den Migrationshahn seit Jahren als strategisches Ventil, um Zugeständnisse von Madrid zu erpressen.
Dass der Trigger diesmal das spanische Supreme-Court-Urteil gegen sofortige Pushbacks war, zeigt, wie sensibel dieses System reagiert. Dass Akteure wie Algerien (aus regionaler Rivalität) oder Russland (zur Destabilisierung der EU-Südflanke) an einer Schwächung der Sánchez-Regierung interessiert sind, ist ein offenes Geheimnis. Am Ende entscheidet sich die Krise aber an der Effektivität der spanisch-marokkanischen Sicherheitskooperation, die mit den schnellen Rückführungen bereits angelaufen ist.“
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 16:23von Maga-neu •
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Zitat von mbockstette im Beitrag #7Glaubst du eigentlich deine eigenen Lügen?Zitat von Maga-neu im Beitrag #4Zitat von Gast im Beitrag #2Zitat von Maga-neu im Beitrag #1
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x.com/PolitRealist/status/2083147021934879225?s=48&fbclid=IwY2xjawTarJhwZG9mBWV4dG4DYWVtAjEwAGJyaWQRMFRPOTd2MHM0ZHh6R2tZTG1zcnRjBmFwcF9pZBAyMjIwMzkxNzg4MjAwODkyAAEeoHduSd5FQCxVGVkrJZpTeUg5p1D1usbc0WNTn-bMUfK8azqlXWwk9ws1m4c_aem_1NLngHKd0T0rYBp_stK7SQ
Hmmmm...
Keiner der Leute kommt nach Spanien auf der europaeischen Seite.
Die bleiben alle in der Enklave hocken, bzw. viele sind bereits wieder brav und friedlich nach Marokko zurueckgkehrt.
Wer immer dahinter gesteckt haben mag, es war ein Aufreger fuer nur einenen Tag.
Nein, Willie, es war eine Botschaft - und, wenn man die Demos in Spanien sieht, vielleicht auch der Versuch eines "regime changes" in Madrid...
Welche Regierungen könnten wohl auf Rabat eingewirkt haben? Mir fallen zwei ein...
Wenn im Forum über Regierungen spekuliert wird, die „auf Rabat eingewirkt“ haben könnten, stehen meist folgende drei Akteure im Fokus der geopolitischen Analyse:
Marokko selbst (Asymmetrische Erpressung): Marokko benötigt keine externe Regierung, um die Grenze zu öffnen. Rabat nutzt den Migrationsdruck historisch als bewährtes diplomatisches Hebelwerkzeug. Schon bei der Ceuta-Krise 2021 ließ Marokko über 10.000 Menschen passieren, um Spanien zur Anerkennung seiner Souveränität über die Westsahara zu zwingen. Auch diesmal war der Auslöser ein Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs, das die sofortige Abschiebung von auf See abgefangenen Migranten verbot – ein Urteil, das Schleppernetzwerke und Migranten sofort als Einladung verstanden.
Algerien (Der regionale Erzfeind): Algerien liegt im Dauerclinch mit Marokko um die Westsahara und die Vormachtstellung im Maghreb. Seit Spaniens Kehrtwende in der Westsahara-Frage zugunsten Marokkos sind die Beziehungen zwischen Madrid und Algier extrem belastet. Algerien hätte ein strategisches Interesse daran, die spanische Regierung von Pedro Sánchez zu destabilisieren, um eine Revision dieser Außenpolitik zu erzwingen.
Russland (Destabilisierung der EU-Südflanke): In Sicherheitskreisen wird regelmäßig analysiert, wie Russland über hybride Kriegsführung und die Destabilisierung von Migrationsrouten in Afrika (z. B. über die Sahelzone) gezielt Druck auf europäische Regierungen ausübt, um rechtspopulistische Bewegungen zu stärken und die EU zu spalten.
„Den Begriff ‚Regimewechsel‘ zu bemühen, greift hier zu hoch – aber du beschreibst eine sehr reale Dynamik asymmetrischer Erpressung. Marokko braucht dafür allerdings keine Schützenhilfe von außen. Rabat nutzt den Migrationshahn seit Jahren als strategisches Ventil, um Zugeständnisse von Madrid zu erpressen.
Dass der Trigger diesmal das spanische Supreme-Court-Urteil gegen sofortige Pushbacks war, zeigt, wie sensibel dieses System reagiert. Dass Akteure wie Algerien (aus regionaler Rivalität) oder Russland (zur Destabilisierung der EU-Südflanke) an einer Schwächung der Sánchez-Regierung interessiert sind, ist ein offenes Geheimnis. Am Ende entscheidet sich die Krise aber an der Effektivität der spanisch-marokkanischen Sicherheitskooperation, die mit den schnellen Rückführungen bereits angelaufen ist.“
Welchen Hebel hätte Algerien, um eine solche Aktion auf marokkanischem Boden durchzuführen? Zumal Algerien mit Öl und Gas viel bessere Hebel gegen Madrid hätte und diese auch bereits eingesetzt hat.
Und warum sollte Russland ein Interesse daran haben, die einzige europäische Regierung zu schwächen, die sich Trumps Aufrüstungsplänen offen in den Weg stellt?
Wahrscheinlich so wie North Stream 2, das die Russen auch zerstört haben, um zu zeigen, dass sie es können.:-)
Man kann Putin vieles nachsagen, aber er ist kein Idiot. Das unterscheidet ihn wohl von einem anderen Präsidenten...
https://www.facebook.com/photo/?fbid=186...397492538615960
https://www.facebook.com/100002010979393...334226098780181
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 17:04von mbockstette •
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #8
Glaubst du eigentlich deine eigenen Lügen?
Welchen Hebel hätte Algerien, um eine solche Aktion auf marokkanischem Boden durchzuführen? Zumal Algerien mit Öl und Gas viel bessere Hebel gegen Madrid hätte und diese auch bereits eingesetzt hat.
Und warum sollte Russland ein Interesse daran haben, die einzige europäische Regierung zu schwächen, die sich Trumps Aufrüstungsplänen offen in den Weg stellt?
Wahrscheinlich so wie North Stream 2, das die Russen auch zerstört haben, um zu zeigen, dass sie es können.:-)
Man kann Putin vieles nachsagen, aber er ist kein Idiot. Das unterscheidet ihn wohl von einem anderen Präsidenten...
Marokko: Der Grüne Marsch
Marokko wendet hier im Grunde dasselbe historische Skript wie bei der Einnahme der Spanischen Sahara (1975) an: Die gezielte Instrumentalisierung einer unbewaffneten, riesigen Menschenmasse als asymmetrisches Druckmittel.
Damals wie heute nutzt Rabat die Gewaltfreiheit der Masse als strategisches Schutzschild. Ein demokratischer Rechtsstaat wie Spanien kann und wird keine zehntausenden unbewaffneten Menschen an seinen Grenzen beschießen – erst recht nicht nach dem jüngsten Urteil des Supreme Courts. Marokko kennt die moralischen und rechtlichen Grenzen Europas genau und nutzt sie als Hebel.
Es ist die moderne, hybride Fortsetzung dieser Doktrin: Man öffnet für einen Moment das Ventil, demonstriert Macht und signalisiert Madrid unmissverständlich, wer die totale Kontrolle über die Stabilität der europäischen Außengrenze besitzt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Marsch
P.S.: Ich bin nicht mitmarschiert, war aber Vorort :-)
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 17:23von Maga-neu •
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Zitat von mbockstette im Beitrag #9Zitat von Maga-neu im Beitrag #8
Glaubst du eigentlich deine eigenen Lügen?
Welchen Hebel hätte Algerien, um eine solche Aktion auf marokkanischem Boden durchzuführen? Zumal Algerien mit Öl und Gas viel bessere Hebel gegen Madrid hätte und diese auch bereits eingesetzt hat.
Und warum sollte Russland ein Interesse daran haben, die einzige europäische Regierung zu schwächen, die sich Trumps Aufrüstungsplänen offen in den Weg stellt?
Wahrscheinlich so wie North Stream 2, das die Russen auch zerstört haben, um zu zeigen, dass sie es können.:-)
Man kann Putin vieles nachsagen, aber er ist kein Idiot. Das unterscheidet ihn wohl von einem anderen Präsidenten...
Marokko: Der Grüne Marsch
Marokko wendet hier im Grunde dasselbe historische Skript wie bei der Einnahme der Spanischen Sahara an: Die gezielte Instrumentalisierung einer unbewaffneten, riesigen Menschenmasse als asymmetrisches Druckmittel.
Damals wie heute nutzt Rabat die Gewaltfreiheit der Masse als strategisches Schutzschild. Ein demokratischer Rechtsstaat wie Spanien kann und wird keine zehntausenden unbewaffneten Menschen an seinen Grenzen beschießen – erst recht nicht nach dem jüngsten Urteil des Supreme Courts. Marokko kennt die moralischen und rechtlichen Grenzen Europas genau und nutzt sie als Hebel.
Es ist die moderne, hybride Fortsetzung dieser Doktrin: Man öffnet für einen Moment das Ventil, demonstriert Macht und signalisiert Madrid unmissverständlich, wer die totale Kontrolle über die Stabilität der europäischen Außengrenze besitzt.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Gr%C3%BCner_Marsch
Ja, stimmt... Weiß ich. Wer bringt sie nur auf solche Ideen?
With Spain’s Socialist Prime Minister Pedro Sánchez embracing the language of decolonization, Mohammed VI should reclaim the spirit of the Green March to finalize the expulsion of Spanish colonists from Moroccan soil. Ceuta and Melilla might be relatively tiny towns, but they represent illegitimate beach heads and are home to approximately 170,000 Spanish settlers. They are a weak spot for European security since African migrants regularly rush the fence to claim asylum.
Moroccans should gather, send bulldozers to the border, and then enter Ceuta and Melilla unarmed to raise the flag.
https://www.aei.org/commentary/morocco-s...ta-and-melilla/
Und warum ist der Gute so darauf aus, dass Marokko Ceuta und Melilla erhält? Ist er plötzlich unter die Antiimperialisten gegangen? Zitat: "Spanish Prime Minister Pedro Sánchez announced on March 11, 2026, that Spain would permanently recall its ambassador from Israel. Sánchez is an anti-Israel stalwart in a country that is one of Europe’s most antisemitic."
"Trump and Secretary of State Marco Rubio should right another historical wrong and formally recognize Ceuta and Melilla as occupied Moroccan territory. Sánchez will not do the right thing voluntarily, but perhaps his legacy nevertheless can become the end of Spanish imperialism in Africa."
https://www.aei.org/commentary/madrid-ba...colonial-power/
Uuuups.
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 18:13von mbockstette •
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Zitat von Maga-neu im Beitrag #11
Ja, stimmt... Weiß ich. Wer bringt sie nur auf solche Ideen?
Uuuups.
Damit wird das eigentliche Motiv hinter dieser Argumentation transparent: Es geht hier nicht um afrikanischen Antiimperialismus, sondern um Washingtoner Machtpolitik. Die zitierten Artikel des AEI (American Enterprise Institute) sind eine offene, neokonservative Revanche-Forderung an die Adresse von Pedro Sánchez, weil dieser den spanischen Botschafter aus Israel abgezogen hat. Marokko wird hier von US-Think-Tanks als geopolitische Peitsche benutzt, um Madrid für seine Nahost-Politik abzustrafen.
Wer allerdings ernsthaft fordert, Mohammed VI. solle mit Bulldozern Ceuta stürmen, verwechselt die Realität mit einem politischen Action-Thriller. Als jemand, der 1975 während des Grünen Marsches persönlich in El Aaiún in der Spanischen Sahara vor Ort war, kann ich dir versichern: Die Parallelen hinken gewaltig.
Die Westsahara war ein koloniales Abzugsgebiet. Ceuta und Melilla hingegen sind seit über 500 Jahren spanisch – lange vor der Gründung des modernen marokkanischen Staates. Beide Exklaven sind für Spanien integrales Staatsgebiet. Ein massiver, staatlich gesteuerter Sturm mit Bulldozern wäre keine friedliche Demonstration, sondern ein völkerrechtlicher Aggressionsakt gegen ein europäisches Land. Marokko weiß das ganz genau und wird sich hüten, für die Revanche-Gelüste amerikanischer Think-Tanks den Kopf hinzuhalten. Rabat nutzt den Migrationsdruck als diplomatischen Hebel, aber nicht als Instrument für einen Krieg.
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 19:22von mbockstette •
| 13.905 Beiträge
Gräben in der Migrationspolitik
Wegen Ceuta kritisieren 22 EU-Länder Spanien - das wehrt sich
Zudem dürfe nicht zugelassen werden, "dass eine illegale Einreise anschließend in einen legalen Aufenthalt übergehen kann", hieß es in dem Schreiben, das auch von Bundeskanzler Friedrich Merz unterzeichnet war.
Zudem stellt der Brief eine Verbindung zwischen dem Ansturm und einem Urteil des spanischen Obersten Gerichtshofs her. Diese sei "benutzt worden, um diesen Angriff auszulösen und unser Migrations- und Asylsystem zu missbrauchen".
Italien kontrolliert Flug- und Schiffsverkehr
Italien hat bereits eigenmächtig Kontrollen im Flug- und Schiffsverkehr mit Spanien eingeführt.
Initiiert wurde der Brief übrigens von der rechtsgerichteten italienischen Ministerpräsidentin Georgia Meloni und ihrer dänischen Kollegin Mette Frederiksen. Auch die Staatenlenker von Ungarn, Schweden und Polen zählten zu den Unterzeichnern,
https://www.n-tv.de/politik/Wegen-Ceuta-...id31149449.html
Zitat
Einige Beobachter wie der gut informierte Journalist Ignacio Cembrero glauben, dass das Urteil sich vor allem im Süden Marokkos herumgesprochen hat.
Die Krise, sagt Cembrero, sei vorhersehbar gewesen. Schon in den Tagen zuvor seien immer mehr Marokkaner ins Wasser gesprungen, hätten ihr Leben riskiert, um in Spanien neu anzufangen. Die Menschen kämen in Bussen und Sammeltaxis.(SpOn)
RE: The Rain in Spain Falls Mainly in the Plain.
in Politik 01.08.2026 19:36von Maga-neu •
| 36.620 Beiträge
Zitat von mbockstette im Beitrag #12Okidoki, manchmal kriegen wir doch noch eine Einigung hin.Zitat von Maga-neu im Beitrag #11
Ja, stimmt... Weiß ich. Wer bringt sie nur auf solche Ideen?
Uuuups.
Damit wird das eigentliche Motiv hinter dieser Argumentation transparent: Es geht hier nicht um afrikanischen Antiimperialismus, sondern um Washingtoner Machtpolitik. Die zitierten Artikel des AEI (American Enterprise Institute) sind eine offene, neokonservative Revanche-Forderung an die Adresse von Pedro Sánchez, weil dieser den spanischen Botschafter aus Israel abgezogen hat. Marokko wird hier von US-Think-Tanks als geopolitische Peitsche benutzt, um Madrid für seine Nahost-Politik abzustrafen.
Wer allerdings ernsthaft fordert, Mohammed VI. solle mit Bulldozern Ceuta stürmen, verwechselt die Realität mit einem politischen Action-Thriller. Als jemand, der 1975 während des Grünen Marsches persönlich in El Aaiún in der Spanischen Sahara vor Ort war, kann ich dir versichern: Die Parallelen hinken gewaltig.
Die Westsahara war ein koloniales Abzugsgebiet. Ceuta und Melilla hingegen sind seit über 500 Jahren spanisch – lange vor der Gründung des modernen marokkanischen Staates. Beide Exklaven sind für Spanien integrales Staatsgebiet. Ein massiver, staatlich gesteuerter Sturm mit Bulldozern wäre keine friedliche Demonstration, sondern ein völkerrechtlicher Aggressionsakt gegen ein europäisches Land. Marokko weiß das ganz genau und wird sich hüten, für die Revanche-Gelüste amerikanischer Think-Tanks den Kopf hinzuhalten. Rabat nutzt den Migrationsdruck als diplomatischen Hebel, aber nicht als Instrument für einen Krieg.
1. Bildungsweg, BOS, technischer Bereich, Nürnberg Schanzäckerstraße, 1982. In den 50er arbeitete dort mein Vater, als Photo Porst im selben Gebäude war. Manche Schüler waren älter als Lehrer, weil sie schon gearbeitet hatten. Zweimal die Woche hatten wir mittags zwei Stunden Pause. Ein Schüler aus Forchheim ging da ab und zu in die Peepshow. Der Frauentorgraben war nur 10 min Fußweg entfernt. Er brachte Fotos von zwei Frauen mit, wie sie nackt um die Stange tanzten. Die eine Frau war eine unserer Lehrerinnen, die andere eine Schülerin der Nachbarklasse. Die Lehrerin sagte, sie habe sich damit ihr Studium finanziert.
[quote=Rico|p342784]1. Bildungsweg, BOS, technischer Bereich, Nürnberg Schanzäckerstraße, 1982. In den 50er arbeitete dort mein Vater, als Photo Porst im selben Gebäude war. Manche Schüler waren älter als Lehrer, weil sie schon gearbeitet hatten. Zweimal die Woche hatten wir mittags zwei Stunden Pause. Ein Schüler aus Forchheim ging da ab und zu in die Peepshow. Der Frauentorgraben war nur 10 min Fußweg entfernt. Er brachte Fotos von zwei Frauen mit, wie sie nackt um die Stange tanzten. Die eine Frau war eine unserer Lehrerinnen, die andere eine Schülerin der Nachbarklasse. Die Lehrerin sagte, sie habe sich damit ihr Studium finanziert.[/quote]
So Nadine auf maennlich.:-)
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