#926

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 14:49
von Maga-neu | 24.548 Beiträge | 79985 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #918
Zitat von Marlies im Beitrag #916
https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Corona-Staerkster-Fall-Anstieg-in-Deutschland-bislang-Karten-Daten-Grafiken.html

Die politischen Maßnahmen verschlimmern die Probleme?

Für eine Lagebeurteilung fehlen ganz wesentliche Daten.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=59617&f...NyIzA9pQg1QcDh8

Interessanter Artikel dazu.


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#927

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 15:21
von Leto_II. | 21.928 Beiträge | 42413 Punkte

Zitat von Maga-neu im Beitrag #926
Zitat von Leto_II. im Beitrag #918
Zitat von Marlies im Beitrag #916
https://www.welt.de/vermischtes/article206504969/Corona-Staerkster-Fall-Anstieg-in-Deutschland-bislang-Karten-Daten-Grafiken.html

Die politischen Maßnahmen verschlimmern die Probleme?

Für eine Lagebeurteilung fehlen ganz wesentliche Daten.

https://www.nachdenkseiten.de/?p=59617&f...NyIzA9pQg1QcDh8

Interessanter Artikel dazu.

Der Virologe muss sich aber nicht mit dem wahrscheinlichsten auseinandersetzen, er muss die unbequemsten wahrscheinlichen Szenarien betrachten, eine etwas andere Wichtung als in der allgemeinen Statistik.


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#928

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 15:26
von Landegaard | 16.866 Beiträge | 30516 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #923
Zitat von Marlies im Beitrag #914

Wenn wir der Krankenschwester mehr zahlen wollen, müssen wir dem Arzt (oder wem auch immer) weniger bezahlen.


Nicht dem Arzt, sondern nur dem "wem auch immer" der sich des Gesundheitssystems bedient, um mit dem Geld der Beitragszahler Gewinne zu erwirtschaften, die aus dem System abgezogen werden.
Systemrelevante Versorgungsbereiche, die durch Beitragszahler oder Steuerzahler finanziert werden, müssen verstaatlicht werden und Gewinne, falls welche entstehen müssen im System bleiben.




Ich traue mich bei soviel Einigkeit ja nicht zu fragen, was denn der Maßstab ist, den die Bewerter der Einkommenshöhe aller Berufsgruppen hier anwenden.

Warum soll denn der Arzt weniger verdienen, wenn wir plötzlich feststellen, die Krankenschwester müsste 500 Euro (warum eigentlich nicht 489 oder 533???) mehr verdienen?

Wer der Meinung ist, publikumswirksam der Krankenschwester 500 Euro Gehaltserhöhung per Beschluss zuzuweisen, sollte wenigstens die Eier haben, den Krankenversicherten ebenfalls zu sagen, dass fortan deshalb der Versicherungsbeitrag steigt.

Sollte keinen stören, denn Deutschland ist doch ein reiches Land.



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#929

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 16:00
von Rico | 457 Beiträge | 4570 Punkte

Mein Chef wird immer fauler, je mehr er verdient. Wird denn die Pflege mit weiteren Gehaltsaufschlägen für Pflegerinnen qualitativ und menschlich plötzlich hochwertig?


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#930

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 16:04
von Rico | 457 Beiträge | 4570 Punkte

Auf meiner Leistungsskala unter allen Berufen liegt der Klinikarzt an letzter Stelle, noch nach dem Unternehmensberater.


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#931

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 18:09
von ghassan | 2.042 Beiträge | 14699 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #928
Wer der Meinung ist, publikumswirksam der Krankenschwester 500 Euro Gehaltserhöhung per Beschluss zuzuweisen, sollte wenigstens die Eier haben, den Krankenversicherten ebenfalls zu sagen, dass fortan deshalb der Versicherungsbeitrag steigt.



Das wäre der falsche Ansatz. Die Beschlussfähigen, wenn sie denn Eier haben, sollten dafür sorgen, dass Krankenhäuser nicht an Börsen gehandelt werden und dass Kassenbeiträge der Bürger nicht in den Taschen von Großkonzernen landet.
Wenn Privatunternehmen Gewinne mit Sozialabgaben machen, und die Krankenkassebeiträge sind für mich Sozialabgaben, dann gibt es dafür nur eine treffende Bezeichnung: Asozial.



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zuletzt bearbeitet 26.03.2020 18:11 | nach oben springen

#932

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 18:17
von ghassan | 2.042 Beiträge | 14699 Punkte

Zitat von Rico im Beitrag #930
Auf meiner Leistungsskala unter allen Berufen liegt der Klinikarzt an letzter Stelle, noch nach dem Unternehmensberater.

Naja, ich bin auch kein überzeugter Freund der Klinikärzte aber finde es in Nachhinein eigentlich eine gute Entscheidung des Sanitäters, der mich bei meinem Herzinfarkt nicht zu meinem Unternehmensberater, sondern zum Klinikarzt gefahren hat.
:)


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#933

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 18:42
von Maga-neu | 24.548 Beiträge | 79985 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #932
Zitat von Rico im Beitrag #930
Auf meiner Leistungsskala unter allen Berufen liegt der Klinikarzt an letzter Stelle, noch nach dem Unternehmensberater.

Naja, ich bin auch kein überzeugter Freund der Klinikärzte aber finde es in Nachhinein eigentlich eine gute Entscheidung des Sanitäters, der mich bei meinem Herzinfarkt nicht zu meinem Unternehmensberater, sondern zum Klinikarzt gefahren hat.
:)
Es sei denn, die heiße Luft, die die Unternehmensberater verbreiten, wäre ein gutes Medikament bei Herzinfarkten.


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#934

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 18:43
von Rico | 457 Beiträge | 4570 Punkte

Na ja, ich bin kein überzeugter Freund von Unternehmensberatern, wäre mir aber unsicher, ob durch sein Fehlverhalten mehr Menschen sterben müssen als durch das von Klinikärzten. Wenn McKinsey bei uns anklopft, bekomme ich weniger Herzrasen und Todesängste als bei der Vorstellung, noch einmal in eine deutsche Klinik zu müssen.


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zuletzt bearbeitet 26.03.2020 19:00 | nach oben springen

#935

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 19:11
von Hans Bergman | 17.514 Beiträge | 48238 Punkte

Diese naiven Italiener sind auf Propaganda hereingefallen! Hätten sie einen Rest von Stolz gehabt, dann hätten sie diese Hilfe zurückgewiesen.

Doch bedurfte es dafür erst der Propagandacoups aus China und Russland, die mit großer Geste (und noch größerer Berechnung) medizinisches Personal und Hilfsgerät nach Rom schickten.
https://www.merkur.de/politik/kommentar-...#idAnchComments

Aus der Angst geborene Niedertracht macht auch vor der Politik nicht halt. Viel zu lange haben die Länder Europas den verzweifelten Italienern den Beistand verweigert,...

Angst klingt viel besser als Egoismus. Ja, es war nicht schön, aber na ja, muss man doch verstehen, es war halt die pure Angst...

Übrigens, jede Oma, die ihrem Enkel etwas schenkt, tut dies in erster Linie, um sich dessen Liebe zu erkaufen.



zuletzt bearbeitet 26.03.2020 19:14 | nach oben springen

#936

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 19:24
von Maga-neu | 24.548 Beiträge | 79985 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #935
Diese naiven Italiener sind auf Propaganda hereingefallen! Hätten sie einen Rest von Stolz gehabt, dann hätten sie diese Hilfe zurückgewiesen.

Doch bedurfte es dafür erst der Propagandacoups aus China und Russland, die mit großer Geste (und noch größerer Berechnung) medizinisches Personal und Hilfsgerät nach Rom schickten.
https://www.merkur.de/politik/kommentar-...#idAnchComments

Aus der Angst geborene Niedertracht macht auch vor der Politik nicht halt. Viel zu lange haben die Länder Europas den verzweifelten Italienern den Beistand verweigert,...

Angst klingt viel besser als Egoismus. Ja, es war nicht schön, aber na ja, muss man doch verstehen, es war halt die pure Angst...

Übrigens, jede Oma, die ihrem Enkel etwas schenkt, tut dies in erster Linie, um sich dessen Liebe zu erkaufen.

Könnte auch im Strang "Schande des Journalismus" stehen. :-)


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#937

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 20:13
von Willie | 25.997 Beiträge | 113508 Punkte

Coronavirus in Frankreich
Elsass: Patienten über 80 werden nicht mehr beatmet
Das Elsass gilt als Corona-Epizentrum Frankreichs, die Lage ist dramatisch. Jetzt wird bekannt, dass sehr betagte Covid-19-Kranke nun wohl nicht länger beatmet werden.

Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind. Zudem würden über 80-jährige Patienten nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...hr-beatmet.html


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#938

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 20:40
von Willie | 25.997 Beiträge | 113508 Punkte

Populisten und die Pandemie
Wenn plötzlich Sündenböcke fehlen
In Europa haben Rechtspopulisten die Schuld quasi aller Probleme auf Flüchtlinge geschoben. Doch eine Pandemie lässt sich mit solchen Sündenböcken nicht erklären.
Während Politik, Fachwelt und Öffentlichkeit versuchen, die Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen, ist die AfD derzeit viel mit sich selbst beschäftigt. So schloss die Partei Wolfgang Gedeon aus, der wegen antisemitischer Äußerungen schon lange in der Kritik steht. Und die AfD-Spitze brachte Björn Höcke dazu, den "Flügel" aufzulösen. Höcke und sein einflussreiches Netzwerk bleiben der Partei aber erhalten.
Zur Ausbreitung des Coronavirus fällt der AfD hingegen wenig ein. Zwar betonen ihre Spitzen immer wieder, schon lange geschlossene Grenzen gefordert zu haben, doch das scheint in der Krise wenige Menschen zu beeindrucken. Im DeutschlandTrend steht die Partei derzeit bei zehn Prozent.

Polemik und Schadenfreude
In den sozialen Medien kann die Partei nicht mehr wie gewohnt Themen setzen. AfD-Politiker Georg Pazderski versuchte es mit einer Polemik gegen junge Leute und speziell Fridays-for-Future-Aktivisten, da diese angeblich keine Rücksicht auf Risikogruppen nehmen würden. Dazu teilte Pazderski ein Video, in dem sich Jugendliche nacheinander einen Lutscher in den Mund steckten. Der Haken an der Sache: Das Video dieser "Lolli-Challenge" stammt nicht aus Deutschland und ist bereits fünf Monate alt. Zudem hatte FFF längst alle Demonstrationen abgesagt und zur Solidarität mit besonders gefährdeten Menschen aufgerufen.
Weniger Solidarität in der Krise zeigten am Sonntag zwei AfD-Funktionäre, die sich auf Twitter über die Quarantäne von Kanzlerin Angela Merkel lustig machten. Ein Landtagsabgeordneter schrieb: "Merkel in Quarantäne! Gut, aber hinter Gittern wäre besser, aber ist ja schon mal ein Anfang." Nach heftiger Kritik verschwand der Tweet, der Abgeordnete behauptete, der Inhalt entspreche nicht seiner Meinung.

Falsches Zitat
Berüchtigte Fake-News-Seiten wie beispielsweise "Anonymousnews Russland" finden ebenfalls keinen Dreh, um die Pandemie politisch zu instrumentalisieren. So legten die anonymen Betreiber der Kanzlerin das frei erfundene Zitat in den Mund, offene Grenzen seien wichtiger als Menschenleben.
Doch die Resonanz bleibt im Vergleich zu früheren ähnlichen Beiträgen überschaubar, wie eine Auswertung zeigt. Das "Merkel-Regime" und die deutsche Flüchtlingspolitik eignen sich in einer weltweiten Gesundheitskrise offenkundig nicht als Sündenböcke.

"Salvini wird ignoriert"
Auch in Italien sei die extreme Rechte deutlich ruhiger geworden, meint die Fachjournalistin Carola Frediani. Ex-Innenminister Matteo Salvini werde in den sozialen Medien weitestgehend ignoriert, sagt sie, und das, obwohl diese eine zentrale Rolle in seiner politischen Kommunikation spielten.
Die üblichen Feindbilder funktionieren in Italien in der Corona-Krise ebenfalls nicht. So warnten Salvini und Mitstreiter stets vor Gefahr, die mit Flüchtlingen über das Mittelmeer vor allem nach Süditalien käme. Doch nun leidet insbesondere der reiche Norden unter den katastrophalen und tödlichen Auswirkungen der Pandemie. ...

https://www.tagesschau.de/faktenfinder/c...4Jsbd-WeBDXGgZc



zuletzt bearbeitet 26.03.2020 20:41 | nach oben springen

#939

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 20:54
von Hans Bergman | 17.514 Beiträge | 48238 Punkte

Leserkommentar zur Italien-Hilfe, dem ich mich uneingeschränkt anschließe (außer bei "kann zusperren" - da müsste es heißen: "muss sofort zugesperrt werden!")

Die EU war noch nicht mal dazu im Stande, den russischen Transportflugzeugen die nötigen Überflugrechte zu organisieren. So mussten diese übers Mittelmeer kommend Italien von Süden her anfliegen.
Derweil wäscht sich die Frau Kommissionspräsidentin in einem Podcast ihre Hände, während sie nebenher die "Europahymne" summt.
Dieser ganze Brüsseler Laden kann zusperren, besser morgen als übermorgen.



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zuletzt bearbeitet 26.03.2020 20:56 | nach oben springen

#940

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 21:40
von Willie | 25.997 Beiträge | 113508 Punkte

G7 statement scrapped after U.S. insisted coronavirus be called "Wuhan virus"
Foreign ministers of the G7 countries failed to agree to a joint statement following a video conference Wednesday in part because the Trump administration insisted the statement refer to COVID-19 as the "Wuhan virus," Der Spiegel first reported and multiple U.S. outlets have confirmed.
https://www.axios.com/wuhan-virus-pompeo...7LGG0bXyAOFSvnE


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#941

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 21:40
von Leto_II. | 21.928 Beiträge | 42413 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #937
Coronavirus in Frankreich
Elsass: Patienten über 80 werden nicht mehr beatmet
Das Elsass gilt als Corona-Epizentrum Frankreichs, die Lage ist dramatisch. Jetzt wird bekannt, dass sehr betagte Covid-19-Kranke nun wohl nicht länger beatmet werden.

Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind. Zudem würden über 80-jährige Patienten nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...hr-beatmet.html

Jo, so läuft sowas, "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" bei Atemdepression ist allerdings heftig, denn Opiate sind da kontraindiziert. Veterinärmedizinisches Küchenlatein nennt das Einschäfern, hier wortwörtlich. Das ist Aktive Sterbehilfe.



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zuletzt bearbeitet 26.03.2020 21:43 | nach oben springen

#942

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 21:53
von Willie | 25.997 Beiträge | 113508 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #941
Zitat von Willie im Beitrag #937
Coronavirus in Frankreich
Elsass: Patienten über 80 werden nicht mehr beatmet
Das Elsass gilt als Corona-Epizentrum Frankreichs, die Lage ist dramatisch. Jetzt wird bekannt, dass sehr betagte Covid-19-Kranke nun wohl nicht länger beatmet werden.

Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind. Zudem würden über 80-jährige Patienten nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...hr-beatmet.html

Jo, so läuft sowas, "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" bei Atemdepression ist allerdings heftig, denn Opiate sind da kontraindiziert. Veterinärmedizinisches Küchenlatein nennt das Einschäfern, hier wortwörtlich. Das ist Aktive Sterbehilfe.

Natuerlich. Wenn Verlorene ohne ventilator nach Luft japsen, dabei blau anlaufen, strampeln und zucken bis der Motor endlich still steht, dann ist das ohne Abkuerzung fuer niemanden vom Personal lange aushaltbar. Noch vertretbar.



Landegaard gefällt das
zuletzt bearbeitet 26.03.2020 21:58 | nach oben springen

#943

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 22:00
von Willie | 25.997 Beiträge | 113508 Punkte

Russia Pushing Coronavirus Lies As Part of Anti-NATO Influence Ops in Europe
The pandemic has provided the Kremlin with an ample opportunity to target nervous populations with fake news.

Russia is directing coronavirus-related disinformation at Eastern European audiences in a bid to drive anti-NATO sentiment among virus-spooked populations. The tactics range from the usual sort of anti-Western commentary on pro-Russian sites to hacking a legitimate news site to post a false story. ...
https://www.defenseone.com/technology/20...LRGWqMKMOEzi1Oo


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#944

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 22:22
von Leto_II. | 21.928 Beiträge | 42413 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #942
Zitat von Leto_II. im Beitrag #941
Zitat von Willie im Beitrag #937
Coronavirus in Frankreich
Elsass: Patienten über 80 werden nicht mehr beatmet
Das Elsass gilt als Corona-Epizentrum Frankreichs, die Lage ist dramatisch. Jetzt wird bekannt, dass sehr betagte Covid-19-Kranke nun wohl nicht länger beatmet werden.

Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind. Zudem würden über 80-jährige Patienten nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...hr-beatmet.html

Jo, so läuft sowas, "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" bei Atemdepression ist allerdings heftig, denn Opiate sind da kontraindiziert. Veterinärmedizinisches Küchenlatein nennt das Einschäfern, hier wortwörtlich. Das ist Aktive Sterbehilfe.

Natuerlich. Wenn Verlorene ohne ventilator nach Luft japsen, dabei blau anlaufen, strampeln und zucken bis der Motor endlich still steht, dann ist das ohne Abkuerzung fuer niemanden vom Personal lange aushaltbar. Noch vertretbar.

Der Berichtende richtet sich aber an medizinische Laien, die dann über das weitere Vorgehen entscheiden sollen. Die sollten den Unterschied zwischen Sterbebegleitung und Aktiver Sterbehilfe schon erkennen können.

Die Heere der Freiwilligen werden tüchtig desillusioniert werden. Es war ja mal meine Aufgabe, auch die psychische Gesundheit meiner Leute im Blick zu behalten. Das sind Leute, die nur Maximalversorgung kennen, das wird ein Kulturschock werden.


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#945

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 22:38
von Leto_II. | 21.928 Beiträge | 42413 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #943
Russia Pushing Coronavirus Lies As Part of Anti-NATO Influence Ops in Europe
The pandemic has provided the Kremlin with an ample opportunity to target nervous populations with fake news.

Russia is directing coronavirus-related disinformation at Eastern European audiences in a bid to drive anti-NATO sentiment among virus-spooked populations. The tactics range from the usual sort of anti-Western commentary on pro-Russian sites to hacking a legitimate news site to post a false story. ...
https://www.defenseone.com/technology/20...LRGWqMKMOEzi1Oo

Er muss erstmal seinen eigen Laden sauber halten, da ist er bis jetzt nicht besser als Trump vor zwei Wochen. Betuchte Russen machen auch gerne Wintersport in den Alpen.


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#946

RE: Der Coronavirus

in Politik 26.03.2020 23:07
von Maga-neu | 24.548 Beiträge | 79985 Punkte

https://www.facebook.com/photo.php?fbid=...&type=3&theater

Genau das brauchen wir jetzt: Riesige Kreuzfahrtschiffe, die sich als Virenschleudern erwiesen haben, und die uns jetzt Leute ins Land bringen.

https://www.domradio.de/themen/corona/20...q7b0au8KMOPIqvU

Und diese Dame hat auch Sorgen...


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#947

RE: Der Coronavirus

in Politik 27.03.2020 00:40
von Willie | 25.997 Beiträge | 113508 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #944
Zitat von Willie im Beitrag #942
Zitat von Leto_II. im Beitrag #941
Zitat von Willie im Beitrag #937
Coronavirus in Frankreich
Elsass: Patienten über 80 werden nicht mehr beatmet
Das Elsass gilt als Corona-Epizentrum Frankreichs, die Lage ist dramatisch. Jetzt wird bekannt, dass sehr betagte Covid-19-Kranke nun wohl nicht länger beatmet werden.

Katastrophenmediziner berichten angesichts der Corona-Pandemie über dramatische Zustände im Elsass. Demnach arbeiten Mediziner an der Universitätsklinik Straßburg auch dann weiter mit Corona-Patienten, wenn sie selbst infiziert sind. Zudem würden über 80-jährige Patienten nicht mehr beatmet.

Stattdessen erfolge "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln", schreiben Mitarbeiter des Deutschen Instituts für Katastrophenmedizin in Tübingen in einem Bericht an die baden-württembergische Landesregierung, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Mehrere Medien haben darüber berichtet.
https://www.t-online.de/nachrichten/ausl...hr-beatmet.html

Jo, so läuft sowas, "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" bei Atemdepression ist allerdings heftig, denn Opiate sind da kontraindiziert. Veterinärmedizinisches Küchenlatein nennt das Einschäfern, hier wortwörtlich. Das ist Aktive Sterbehilfe.

Natuerlich. Wenn Verlorene ohne ventilator nach Luft japsen, dabei blau anlaufen, strampeln und zucken bis der Motor endlich still steht, dann ist das ohne Abkuerzung fuer niemanden vom Personal lange aushaltbar. Noch vertretbar.

Der Berichtende richtet sich aber an medizinische Laien, die dann über das weitere Vorgehen entscheiden sollen. Die sollten den Unterschied zwischen Sterbebegleitung und Aktiver Sterbehilfe schon erkennen können.

Die Heere der Freiwilligen werden tüchtig desillusioniert werden. Es war ja mal meine Aufgabe, auch die psychische Gesundheit meiner Leute im Blick zu behalten. Das sind Leute, die nur Maximalversorgung kennen, das wird ein Kulturschock werden.

Yep. Medizinische Versorgung in einer Pandemie ist eben etwas anderes als ausserhalb. Fast vergleichbar mit dem Unterschied zwischen Krieg und Frieden. Ersteres voller harter Entscheidungen und verzweifelten Kompromissen unter Mangel und grossem Zeitdruck.
(Der 'Arzt von Stalingrad', Dr. Ottmar Kohler hat damals in russischer Kriegsgefangenschaft mal einem deutschen Soldaten bei Kerzenlicht und mit einem Taschenmesser den Blindarm operiert. Uebrigens erfolgreich. Neben vielen anderen Dingen.)
Wie das alte Sprichwort sagt: "In der Not frisst der Teufel Fliegen...")

Und dann natuerlich die Humanitaet und die Naechstenliebe. Dazu auch:

https://scontent-ort2-1.xx.fbcdn.net/v/t...de6&oe=5EA34146



zuletzt bearbeitet 27.03.2020 00:59 | nach oben springen

#948

RE: Der Coronavirus

in Politik 27.03.2020 07:34
von Hans Bergman | 17.514 Beiträge | 48238 Punkte

Zitat von Willie im Beitrag #938
Populisten und die Pandemie
Wenn plötzlich Sündenböcke fehlen
In Europa haben Rechtspopulisten die Schuld quasi aller Probleme auf Flüchtlinge geschoben. Doch eine Pandemie lässt sich mit solchen Sündenböcken nicht erklären.

Ja sowas. Diese Populisten aber auch.
Die inshallah-Methode als Bekämpfung einer Pandemie ist allerdings wenig hilfreich bis hochgefährlich.

Es ist Dienstagmittag um 13.30 Uhr, als der Mannschaftswagen der 34. Einsatzhundertschaft am Neuköllner Columbiadamm vorfährt. Vor der Sehitlik-Moschee stehen 30 bis 40 Menschen eng beieinander, einige umarmen einander. Christian Müller, Zugführer des 1. Zugs und gerade aus dem Polizeibus geklettert, unternimmt nichts. „Das ist eine Trauerfeier, da möchte ich nicht dazwischengehen“, sagt er. Stattdessen ruft er seinen Kollegen zu: „Wir beginnen beim Spielplatz.“

Die Erdinger Polizei griff nach Worten von Dienststellenleiter Josef Schmid am Freitag sieben Männer zwischen 31 und 44 Jahren aus den Landkreisen Erding, Ebersberg und München auf, die sich getroffen hatten, um gemeinsam nach München zu fahren.
Den Beamten erklärten sie, auf dem Weg zum Gebet zu sein, „Auch wenn die Polizei grundsätzlich viel Verständnis für das Bedürfnis der Menschen nach Gemeinschaft und Gebet in diesen Zeiten hat, erwartet die sieben eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die geltenden Allgemeinverfügungen“, betont Schmid. Gerade von größeren Personenansammlungen gehe im Moment „eine besondere Gefahr für die Gesundheit der Menschen“ aus, so der Polizeichef.


Vorgestern gab es im TV einen Bericht über hilflose Polizisten, die vor Flüchtlingsansammlungen vergeblich versuchten, die Ausgangsbeschränkungen zu erklären und sie einzufordern, beides allerdings vergeblich.
Ja ja, diese Populisten immer.



Maga-neu gefällt das
zuletzt bearbeitet 27.03.2020 07:38 | nach oben springen

#949

RE: Der Coronavirus

in Politik 27.03.2020 08:20
von Landegaard | 16.866 Beiträge | 30516 Punkte

Zitat von ghassan im Beitrag #931
Zitat von Landegaard im Beitrag #928
Wer der Meinung ist, publikumswirksam der Krankenschwester 500 Euro Gehaltserhöhung per Beschluss zuzuweisen, sollte wenigstens die Eier haben, den Krankenversicherten ebenfalls zu sagen, dass fortan deshalb der Versicherungsbeitrag steigt.



Das wäre der falsche Ansatz. Die Beschlussfähigen, wenn sie denn Eier haben, sollten dafür sorgen, dass Krankenhäuser nicht an Börsen gehandelt werden und dass Kassenbeiträge der Bürger nicht in den Taschen von Großkonzernen landet.
Wenn Privatunternehmen Gewinne mit Sozialabgaben machen, und die Krankenkassebeiträge sind für mich Sozialabgaben, dann gibt es dafür nur eine treffende Bezeichnung: Asozial.



Es ging aber um Ärzte, denen das Geld genommen werden sollte, nicht um Gewinne von Konzernen.



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#950

RE: Der Coronavirus

in Politik 27.03.2020 08:25
von Marlies | 1.180 Beiträge | 7066 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #948
Zitat von Willie im Beitrag #938
Populisten und die Pandemie
Wenn plötzlich Sündenböcke fehlen
In Europa haben Rechtspopulisten die Schuld quasi aller Probleme auf Flüchtlinge geschoben. Doch eine Pandemie lässt sich mit solchen Sündenböcken nicht erklären.

Ja sowas. Diese Populisten aber auch.
Die inshallah-Methode als Bekämpfung einer Pandemie ist allerdings wenig hilfreich bis hochgefährlich.

Es ist Dienstagmittag um 13.30 Uhr, als der Mannschaftswagen der 34. Einsatzhundertschaft am Neuköllner Columbiadamm vorfährt. Vor der Sehitlik-Moschee stehen 30 bis 40 Menschen eng beieinander, einige umarmen einander. Christian Müller, Zugführer des 1. Zugs und gerade aus dem Polizeibus geklettert, unternimmt nichts. „Das ist eine Trauerfeier, da möchte ich nicht dazwischengehen“, sagt er. Stattdessen ruft er seinen Kollegen zu: „Wir beginnen beim Spielplatz.“

Die Erdinger Polizei griff nach Worten von Dienststellenleiter Josef Schmid am Freitag sieben Männer zwischen 31 und 44 Jahren aus den Landkreisen Erding, Ebersberg und München auf, die sich getroffen hatten, um gemeinsam nach München zu fahren.
Den Beamten erklärten sie, auf dem Weg zum Gebet zu sein, „Auch wenn die Polizei grundsätzlich viel Verständnis für das Bedürfnis der Menschen nach Gemeinschaft und Gebet in diesen Zeiten hat, erwartet die sieben eine Anzeige wegen Verstoßes gegen die geltenden Allgemeinverfügungen“, betont Schmid. Gerade von größeren Personenansammlungen gehe im Moment „eine besondere Gefahr für die Gesundheit der Menschen“ aus, so der Polizeichef.


Vorgestern gab es im TV einen Bericht über hilflose Polizisten, die vor Flüchtlingsansammlungen vergeblich versuchten, die Ausgangsbeschränkungen zu erklären und sie einzufordern, beides allerdings vergeblich.
Ja ja, diese Populisten immer.







Die Araber wissen, dass ihr Risiko sehr gering ist.
Schwarze und Araviim sind nicht zufällig bisher kaum betroffen.
Corona, lateinisch = Krone
ist nämlich keine Sklavenkrankheit, sondern eine der Sklavenhalter.


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