#2401

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 13.05.2026 23:05
von Ricardo Long
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Klima ist ein esoterischer Begriff. Damit beschäftigen sich Menschen, die erst an die Uni durften, nachdem der Zugang zum Gymnasium intellektuell banalisiert wurde.


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#2402

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 13:36
von Willie
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[quote=Ricardo Long|p341693]Klima ist ein esoterischer Begriff. Damit beschäftigen sich Menschen, die erst an die Uni durften, nachdem der Zugang zum Gymnasium intellektuell banalisiert wurde.[/quote]

So die Ueberzeugung von jenen, die zu dumm fuer ein Studium in den Naturwissenschaften sind.😂

Und hier speziell Propaganda fuer Selbstverbloedung.


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#2403

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 14:38
von Willie
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“To be scientifically literate is to empower yourself to know when someone else is full of shit.”
― Neil deGrasse Tyson


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#2404

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 14:42
von Ricardo Long
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Meine Profs hießen Hans Johnen und Peter Bieri. Mathematik ist deutlich anspruchsvoller als Naturwissenschaft. Die 5. Semester Physiker bekamen von mir Nachhilfe in 1. Semestermathe. Bieri sortierte damals auch die Laberköpfe nach 2 Semestern Philosophie aus, die uns heute den Klimawandel und den Rest der Welt erklären wollen. Mein Schwiegervater war Prof in einer Geisteswissenschaft. Als er kürzlich 90 wurde, sagte ich zu ihm, dass ich ihn an der Uni fast immer nur mit irgendeiner hübschen Studentin im Schlepptau sah. "Damals immatrikulierten viele Frauen in leichten Fächern, wo sie nicht zwingend regelmäßig Scheine nachweisen mussten, um vom zukünftigen Chefarzt schwanger zu werden. Wer nicht erfolgreich war, versuchte es nach 12 Semestern Party bei mir, mit zweifelhaften Angeboten noch zu einem Abschluss zu kommen. Heute erklären sie uns als Quotenoberamtsräte die Welt."


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#2405

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 14:54
von Willie
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Oil Pipelines Align With Jesus, Danielle Smith Tells Christian Leaders
The Alberta premier gave a biblical justification for oil expansion at a Christian conference featuring Conservative MPs and provincial cabinet ministers.

.desmog.com/2026/05/13/oil-pipelines-align-with-jesus-danielle-smith-tells-christian-leaders/


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#2406

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 15:09
von Willie
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Mathematik ist lediglich eine Hilfsdisziplin fuer die Naturwissenschaften.


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#2407

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 18:03
von Hans B
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@Willie

Du verhebst dich wieder mal.

Die standardmäßigen IQ Tests erfordern nicht zufällig erhähte mathematische Denkstrukturen.

Es waren auch keine naturwissenschaftlichen Teams, die das Rad erfunden haben, den Computer, das Internet, das Fliegen usw.

Der wissenschaftliche Mainstream funktionierte schon immer nach dem Loyalitätsprinzip.


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#2408

RE: Klimawandel, Gefahren, Folgen und Moeglichkeiten der Abwendung.

in Politik 14.05.2026 19:40
von Willie
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[quote=Hans B|p341703]@Willie

Du verhebst dich wieder mal. /quote]

I doubt it.

[quote=Hans B|p341703]Die standardmäßigen IQ Tests erfordern nicht zufällig erhähte mathematische Denkstrukturen.[/quote]

Es ging um die Naturwissenschaften -nicht um IQ Tests.
When asked what his IQ was, Stephen Hawking said "I have no idea. People who boast about their IQ are losers"

[quote=Hans B|p341703]Es waren auch keine naturwissenschaftlichen Teams, die das Rad erfunden haben, den Computer, das Internet, das Fliegen usw.[/quote]

Die Naturwissenschaften und die Ingenieurdisziplinen sind ja auch nicht dasselbe.
Soviel zum "sich verheben".

[quote=Hans B|p341703]Der wissenschaftliche Mainstream funktionierte schon immer nach dem Loyalitätsprinzip.[/quote]

Geschwurbel, Verheber. 😂


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#2409

ach

in Politik 14.05.2026 20:38
von Voland
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Politik ist etwas für die Armen im Geiste.


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#2410

RE: ach

in Politik 16.05.2026 13:40
von Willie
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Wieder mal eine Textwueste

Teil 1:
Wir steuern auf CO₂-Werte zu, die diese Erde seit Jahrmillionen nicht gesehen hat — und niemand bremst
Ein Beitrag über Zahlen, Isotope, Kipppunkte und die Frage, was ein einzelner Mensch tun kann
Stefan A K Weichelt

Ich saß heute Morgen mit meiner zweiten Tasse Kaffee am Schreibtisch und habe mir die aktuellen Mauna-Loa-Daten angeschaut. Die NOAA, also die amerikanische Wetter- und Ozeanbehörde, veröffentlicht diese Werte täglich. Wer das mal selbst nachlesen will, findet die Daten hier: /gml.noaa.gov/ccgg/trends/

Was ich da gesehen habe, hat mich nicht überrascht, aber wieder einmal still gemacht.
Mai 2026: rund 431 ppm CO₂ in der Atmosphäre. Neuer Rekord.

Das Jahresmittel für 2025 lag bei 427,35 ppm. Die Prognose des britischen Met Office für das Gesamtjahr 2026 liegt bei 429,4 ppm. Der jährliche Anstieg beträgt mittlerweile über 2 ppm pro Jahr — und steigt weiter.

Wer das jetzt schulterzuckend liest, dem möchte ich kurz die Tonleiter geben, auf der wir uns hier bewegen.

Wo wir herkommen
Vor 200 Jahren, also bevor wir Menschen anfingen, Kohle, Erdöl und Erdgas in industriellem Maßstab zu verfeuern, lag der CO₂-Gehalt der Atmosphäre bei 280 ppm. Dieser Wert war über mindestens 10.000 Jahre stabil. Eisbohrkerne aus der Antarktis belegen das eindrucksvoll — und sie reichen sogar 800.000 Jahre zurück. In dieser gesamten Zeit schwankte CO₂ zwischen 180 ppm (Eiszeiten) und 300 ppm (Warmzeiten).

Die Daten dazu liegen offen vor: .climate.gov/news-features/understanding-climate/climate-change-atmospheric-carbon-dioxide

1958, als Charles David Keeling auf dem Mauna Loa die erste kontinuierliche CO₂-Messstation der Welt aufbaute, betrug der Wert bereits 315 ppm. 1986 waren es 350 ppm. 2013 knackten wir die symbolische 400er-Marke. Heute, 2026, liegen wir bei 431 ppm.
Das ist ein Anstieg um mehr als 50 Prozent in zweihundert Jahren. Auf einer Skala, die zuvor über Jahrhunderttausende stabil war.
Das ist keine Schwankung. Das ist ein Sprung — und zwar einer von solcher Geschwindigkeit, dass er in der gesamten geologischen Geschichte dieses Planeten beispiellos ist.

Wann hatten wir zuletzt 431 ppm?
Im Pliozän, vor etwa drei bis fünf Millionen Jahren.

Damals war der Meeresspiegel 15 bis 25 Meter höher als heute. Es gab keine permanente Eiskappe auf Grönland. Die Sahara war grün und feucht. Wälder wuchsen, wo heute nur Sand und Stein liegt. Und es gab — das ist der entscheidende Punkt — keine Menschen, wie es sie heute gibt. Unsere Spezies, der moderne Homo sapiens, ist erst rund 300.000 Jahre alt. Unsere Landwirtschaft erst etwa 10.000.
In den letzten drei Millionen Jahren lag der globale CO₂-Wert der Erde kaum über 300 ppm.
Wir leben in einer geologischen Singularität.

Wer hat das CO₂ in die Luft gebracht? Es lässt sich beweisen.
Jetzt kommt die Stelle, an der die Diskussion mit jedem Klimaleugner eigentlich beendet wäre — wenn er sich darauf einließe. Denn wir können das zusätzliche CO₂ in der Atmosphäre isotopisch identifizieren. Wie einen Fingerabdruck am Tatort.

Ich warne euch vor: Ich klinge gleich furchtbar gescheit. Keine Sorge — ich habe das auch nicht alles vollständig im Kopf. Ich musste das nachschlagen. Wichtig ist nur, dass ihr versteht, was da passiert.
Kohlenstoff kommt in der Natur in drei Varianten vor, sogenannten Isotopen. Stellt euch das vor wie drei Geschwister: gleicher Familienname, leicht unterschiedliches Gewicht.
Da ist zunächst ¹²C, das normale Kohlenstoffatom. Mit Abstand der häufigste — etwa 98,9 Prozent aller Kohlenstoffatome auf der Erde gehören zu dieser Variante.
Dann gibt es ¹³C, ein etwas schwereres Geschwisterchen, das etwa 1,1 Prozent ausmacht. Auch stabil, ebenfalls weit verbreitet.
Und schließlich ¹⁴C, der radioaktive Verwandte. Extrem selten (nur eines auf eine Billion Kohlenstoffatome), und er zerfällt mit einer Halbwertszeit von etwa 5.700 Jahren. Genau dieses Isotop nutzen Archäologen für die berühmte C14-Altersbestimmung, mit der das Alter von Knochen, Holz oder Mumien gemessen wird.

So weit, so harmlos. Jetzt der entscheidende Punkt:
Fossile Brennstoffe — also Kohle, Erdöl und Erdgas — sind viele Millionen Jahre alt. Sie sind aus Pflanzenmaterial entstanden, das vor 50, 100, manchmal 300 Millionen Jahren gewachsen ist. So alt, dass das radioaktive ¹⁴C längst vollständig zerfallen ist. Da ist nichts mehr. Null. Wirklich null.
Außerdem haben sie ein charakteristisches ¹³C-Profil. Pflanzen bauen nämlich beim Wachsen lieber das leichtere ¹²C ein und lassen das schwerere ¹³C weg. Dieser sogenannte „Diskriminierungseffekt” hinterlässt eine erkennbare Isotopensignatur in allen Pflanzenresten — und damit auch in jeder Tonne Kohle und in jedem Liter Diesel.

Heißt: Wenn wir fossile Brennstoffe verbrennen, kippen wir in die Atmosphäre ein CO₂, das ¹⁴C-frei ist und ein charakteristisches ¹³C-Defizit hat. Das ist ein Fingerabdruck, auf dem deutlich „Made in Fossiles Zeitalter” steht.
Und genau diesen Effekt messen wir. Seit über 60 Jahren. An hunderten Stationen weltweit. Er heißt Suess-Effekt, benannt nach dem österreichisch-amerikanischen Physiker Hans E. Suess, der ihn 1955 erstmals beschrieben hat.

Wer es genauer nachlesen möchte: Die Universität Heidelberg betreibt am Institut für Umweltphysik eine eigene Forschungsgruppe dazu — .iup.uni-heidelberg.de/de/forschung/atmosphaere/radiokohlenstoff-und-tracer-fuer-fossiles-co2-hammer-gruppe/forschungsthemen

Das hier ist keine Modellrechnung. Das ist keine Computersimulation. Das ist direkter chemischer Nachweis. Hardcore-Massenspektrometrie. Das zusätzliche CO₂ in unserer Atmosphäre kommt nachweisbar aus fossilen Quellen. Es ist kein „Vielleicht”. Kein „Wahrscheinlich”. Kein „Manche Forscher sagen”. Es ist gemessen, wiederholt, peer-reviewed.
Punkt.


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#2411

Die Lust der Grünen am Klimawandel

in Politik 16.05.2026 16:50
von Rigobert Kaiser
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Grad wieder im Bus. Mehrere Ampeln im 100-200 m Abstand. Alle rot, im grünen Querverkehr kein Auto. Das verdoppelt dem Schadstoffausstoß. Außerdem hat dadurch der ÖPNV chronische Verspätung. Deshalb bekommt die grüne Quotenreferentin im Unweltamt B4, statt A13. Vorsätzlich gesteuerte Verschmutzung der Luft. Die Grünen und die Schwarzen sind die größten Umweltsäue im Land.


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#2412

RE: Die Luegen der AFD zum Klimawandel

in Politik 16.05.2026 17:01
von Willie
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[quote=Rigobert Kaiser|p341749]Grad wieder im Bus. Mehrere Ampeln im 100-200 m Abstand. Alle rot, im grünen Querverkehr kein Auto. Das verdoppelt dem Schadstoffausstoß. Außerdem hat dadurch der ÖPNV chronische Verspätung. Deshalb bekommt die grüne Quotenreferentin im Unweltamt B4, statt A13. Vorsätzlich gesteuerte Verschmutzung der Luft. Die Grünen und die Schwarzen sind die größten Umweltsäue im Land.[/quote]

Noch so ein AFD Fan. 😂

Luegen und dumm sein sind die Merkmale.


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#2413

RE: Die Luegen der AFD zum Klimawandel

in Politik 16.05.2026 18:10
von Platon
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Das Interessante am genannten Beispiel: Kommt man mit dem Auto von den drei Staßen, dann ist auch dort immer die Ampel rot, seit Habeck Klimaminister war, weil das die Emissionen künstlich verdoppelt. Nach diesem Prinzip wird seither überwiegend bundesweit der Verkehr gesteuert. Die Grünen forderten ja früher den Verkehr mit Kindern und haben nun die frühkindliche Sexualisierung im Bildungswesen umgesetzt.


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#2414

RE: Die Luegen der AFD zum Klimawandel

in Politik 16.05.2026 19:18
von Willie
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Textwueste Teil 2:

Aus: Wir steuern auf CO₂-Werte zu, die diese Erde seit Jahrmillionen nicht gesehen hat — und niemand bremst
Ein Beitrag über Zahlen, Isotope, Kipppunkte und die Frage, was ein einzelner Mensch tun kann
von Stefan A K Weichelt

Und jetzt wird’s richtig ungemütlich: Die Speicher kippen
Bisher hat uns die Erde geholfen. Zähneknirschend.
Etwa die Hälfte allen CO₂s, das wir Menschen seit Beginn der Industrialisierung in die Atmosphäre geblasen haben, wurde von natürlichen Senken geschluckt: hauptsächlich von den Ozeanen, ein erheblicher Teil von Wäldern und Vegetation. Ohne diese Pufferwirkung wären wir längst bei deutlich höheren Werten angekommen.
Aber diese Puffer geben jetzt nach. Reihum.

Die Ozeane
Die Weltmeere haben über die letzten Jahrzehnte etwa 10,5 Gigatonnen CO₂ pro Jahr geschluckt — das entspricht rund einem Viertel der jährlichen menschlichen Emissionen. Aber warmes Wasser kann weniger CO₂ aufnehmen als kaltes. Das ist Physik der einfachsten Sorte: schau dir an, wie viel Kohlensäure ein Glas warmes Mineralwasser hält im Vergleich zu einem kalten.
Die Aufnahmekapazität der Ozeane ist in den letzten zehn Jahren bereits um etwa 6 Prozent zurückgegangen. Gleichzeitig versauern sie. Der pH-Wert des Oberflächenwassers ist seit Beginn der Industrialisierung von 8,21 auf 8,10 gefallen — was nach wenig klingt, aber auf der logarithmischen pH-Skala bereits eine erhebliche Veränderung darstellt. Korallenriffe sterben. Schalentiere können ihre Schalen nicht mehr bilden.

Der Permafrost
Im arktischen Permafrostboden, also dem dauerhaft gefrorenen Untergrund Sibiriens, Kanadas und Alaskas, lagern geschätzte 1.300 bis 1.600 Gigatonnen Kohlenstoff. Zum Vergleich: Die gesamte Atmosphäre enthält derzeit etwa 870 Gigatonnen Kohlenstoff. Im Permafrost steckt also fast doppelt so viel, wie wir aktuell in der Luft haben.
Und der Permafrost taut. Die Arktis erwärmt sich vier mal schneller als der Rest des Planeten. Was vorher Senke war, wird Quelle. Beim Auftauen zersetzen Mikroben das jahrtausendealte organische Material und setzen CO₂ frei — oder, in feuchten Bereichen, Methan, das 80-fach klimawirksamer ist als CO₂ über einen 20-Jahres-Zeitraum.
Eine aktuelle Studie des Max-Planck-Instituts für Meteorologie aus dem Jahr 2025 zeigt klar: Der Kohlenstoffverlust aus dem Permafrost ist irreversibel. Lokal abrupt, global allmählich — aber unaufhaltsam.
Nachzulesen hier: mpimet.mpg.de/kommunikation/detailansicht-news-startseite/tauen-von-permafrost-graduelle-veraenderung-oder-klima-kipppunkt

Die Wälder
Amazonas. Sibirien. Kanada. Australien. Kalifornien.
Was vor 50 Jahren ein zuverlässiger Kohlenstoffspeicher war, ist heute in Teilen bereits Nettoquelle. Der Amazonas-Regenwald, das größte zusammenhängende Waldsystem der Erde, setzt in manchen Regionen mittlerweile mehr CO₂ frei, als er aufnimmt — Folge von Abholzung, Dürre, Brand. Die Lunge des Planeten hustet.
Diese drei Speicher haben uns bislang den Hintern gerettet. Sie werden es nicht mehr lange tun.

„Aber 0,04 Prozent — das ist doch nichts!”
Doch. Das ist alles.
Lasst uns kurz nachrechnen, weil der Satz „nur 0,04 Prozent” auf jeder Klimaleugner-Veranstaltung als vermeintlich entlarvendes Killerargument vorgebracht wird.
Ohne CO₂ und die anderen Treibhausgase wäre die Erde im globalen Mittel etwa minus 18 Grad Celsius kalt. Ein gefrorener Eisball. Kein Leben, wie wir es kennen. Keine Ozeane in flüssiger Form. Keine Atmungsorgane, weil keine Pflanzen, die Sauerstoff produzieren.

Die natürlichen 280 ppm CO₂ vor der Industrialisierung haben uns auf wohlige plus 15 Grad gebracht. Das sind 33 Grad Erwärmung durch den natürlichen Treibhauseffekt. Diese 33 Grad sind nicht „umstritten” oder „diskutiert” — sie sind bewiesen, einfach nachrechenbar, seit John Tyndall sie 1859 experimentell nachgewiesen und Svante Arrhenius sie 1896 quantifiziert hat.
Schulphysik. Erste Klasse Naturwissenschaftliches Gymnasium.

Wer also behauptet, 0,04 Prozent seien zu wenig, um etwas zu bewirken, sollte sich zwei Fragen stellen:
Erstens: Warum darf ich bei 0,5 Promille Alkohol im Blut nicht mehr Auto fahren? Das sind 0,05 Prozent. Wirkung garantiert.
Zweitens: Warum reichen etwa 2 Promille Kohlenmonoxid in der Atemluft, um einen Menschen innerhalb von Stunden zu töten?

Dosis macht Wirkung. Konzentration ist nicht Belanglosigkeit. Und CO₂ ist als Treibhausgas physikalisch genauso solide verstanden wie Wasser als Lösungsmittel — über die spezifische Absorption von Infrarotstrahlung im 15-Mikrometer-Band, messbar mit jedem mittelmäßig ausgestatteten Spektrometer.
Das ist keine Meinung. Das ist Infrarotspektroskopie.


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#2415

RE: Die Luegen der AFD zum Klimawandel

in Politik 16.05.2026 21:37
von Nadine
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Mein letzter Privatflug war im September 1996 Frankfurt Dublin und zurück. Mein jährlicher Stromverbrauch liegt bei 380 kwh. Ich lebe ökologisch.


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#2416

RE: Die Luegen der AFD zum Klimawandel

in Politik 16.05.2026 21:39
von Nadine
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Meinen B200 habe ich vor fast einem halben Jahr abgemeldet. Ich werde nie mehr Auto fahren und nie mehr zum Arzt gehen.


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#2417

RE: Die Luegen der AFD zum Klimawandel

in Politik 16.05.2026 21:53
von Nadine
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Man merkt sehr schnell, dass Deutschland am Arsch ist, wenn man in Hessen eine Weile den ÖPNV nutzt. Deutsche Bahn und RMV sind qualitativ wie Afrika kurz nach dem 30- jährigen Krieg.


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#2418

RE: Klimawandel kuemmert es nicht was der Ignorante glaubt

in Politik 17.05.2026 10:18
von Willie
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#2419

RE: Klimawandel kuemmert es nicht was der Ignorante glaubt

in Politik 03.06.2026 13:33
von Willie
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Die Trump-Administration plant, ein 368-Millionen-Dollar-Tiefseebeobachtungssystem abzubauen, das seit mehr als einem Jahrzehnt entscheidende Daten über Ozeansysteme und den Klimawandel liefert.

In einer Mitteilung gab die National Science Foundation (NSF) bekannt, dass sie die „Herunterskalierung der Ocean Observatories Initiative“ (OOI), eines umfangreichen Ozeanbeobachtungsnetzwerks mit mehr als 900 Instrumenten, die Daten über die Gesundheit der Ozeane sammeln, einschließlich Strömungsmuster, Klimaschwankungen und marine Biodiversität, eingeleitet habe.

Die Mitteilung, die am 21. Mai veröffentlicht wurde, erfolgte nur wenige Tage nachdem Trump alle Mitglieder des unabhängigen Vorstands, der die NSF überwacht, entlassen hatte.
Sie skizzierte Pläne, alle Unterwasserinfrastrukturen von Beobachtungsstandorten vor den Küsten von North Carolina, Oregon, Washington und Alaska sowie vom Irmingermeer, einem Randmeer zwischen Grönland und Island, zu entfernen. ...
.theguardian.com/environment/2026/jun/02/trump-administration-ocean-observatories-initiative

Was man nicht mehr misst, kann einen auch nicht erschrecken.
Die Selbstverbloedung schreitet munter voran.


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#2420

RE: Klimawandel kuemmert es nicht was der Ignorante glaubt

in Politik 03.06.2026 13:40
von Willie
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Trump Administration to Dismantle Ocean Monitoring System
The $368 million network of instruments collecting data in both the Atlantic and Pacific has been critical to climate and ocean research.

„Dies spiegelt den weiteren Mangel an Verständnis wider, den die aktuelle Regierung für wissenschaftlichen Wert und wissenschaftliche Verdienste hat“, sagte Dr. McLean. „Indem wir ein solches System abbauen, setzen wir die Vereinigten Staaten erneut auf den hinteren Platz in der globalen wissenschaftlichen Führung.“
.nytimes.com/2026/06/01/climate/ocean-observatories-initiative.html?unlocked_article_code=1.nFA.jSnP.WNOEfKmUBu0p&smid=url-share


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