#1

Jemen-Konflikt

in Politik 09.06.2015 17:13
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

<<Dutzende Tote in Sanaa: Konflikt im Jemen eskaliert >>

07.06.2015, 16:12 Uhr | rtr

Die internationalen Bemühungen für Frieden im Jemen laufen offenbar ins Leere: Bei einem Luftangriff der von Saudi-Arabien geführten Allianz auf die Hauptstadt Sanaa sind nach Angaben der Huthi-Rebellen 44 Menschen getötet und mehr als 100 verletzt worden.

Viele der Opfer sind demnach jemenitische Soldaten, die aufseiten der Huthis kämpfen, sowie Zivilisten. Einen Tag zuvor hatten die Aufständischen erstmals eine Scud-Rakete auf Saudi-Arabien abgefeuert. Das saudiarabische Militär fing sie mit zwei Patriot-Raketen ab. Rund 2300 Menschen sind nach UN-Schätzungen im Jemen-Konflikt schon umgekommen, die Hälfte davon Zivilisten.

Raketenangriff auf saudischen Luftwaffenstützpunkt

Ziel der von den Rebellen am Samstag abgefeuerten Rakete mit einer Reichweite von rund 300 Kilometern war die Stadt Chamis Al-Muschait im Südwesten Saudi-Arabiens. Dort befindet sich der größte Luftwaffenstützpunkt im Süden des Landes. Der Beschuss zeigt, dass die Huthi-Rebellen ungeachtet der Luftangriffe immer noch über schwere Waffen verfügen.

In der Nacht zum Samstag gab es auch heftige Gefechte entlang der Grenze. Im Sender Al-Arabija war vom "schwersten Angriff" die Rede, den die Huthis und die mit ihr verbündete Republikanische Garde bislang vorgetragen hätten.

Friedensgespräche geplant

Die Vereinten Nationen wollen die Konfliktparteien am kommenden Sonntag wieder an einen Tisch bringen. Generalsekretär Ban Ki Moon begrüßte die Bereitschaft von Rebellen und Regierung, sich am 14. Juni in Genf zu Friedensgesprächen zu treffen. Er rief beide Seiten auf, ohne Vorbedingungen zu verhandeln und zudem vorab eine Feuerpause zu vereinbaren, damit die notleidende Bevölkerung humanitäre Hilfe erhalten könne. Zuletzt waren für Ende Mai angesetzte Friedensgespräche kurz vor dem Termin geplatzt.

http://www.t-online.de/nachrichten/ausla...f-in-sanaa.html



zuletzt bearbeitet 09.06.2015 17:28 | nach oben springen

#2

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 09.06.2015 17:16
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

"Koaltion der Willigen" ...
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads...Storm-Yemen.jpg

Nun dauert die Bombardierung Jemens bereits ein Vierteljahr an ...

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.

Auf der anderen Seite war es von vorneherein klar wie Klosbrühe, dass man auch diesen Konflikt aus der Luft alleine nicht zu gewinnen ist, in diesem Fall IMO auch nicht mit Unterstützung durch saudische und/oder ägyptische Bodentruppen.



zuletzt bearbeitet 09.06.2015 17:38 | nach oben springen

#3

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 09.06.2015 17:26
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/



zuletzt bearbeitet 09.06.2015 17:32 | nach oben springen

#4

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 09.06.2015 23:05
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


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#5

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 00:12
von Nante | 8.025 Beiträge | 13044 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


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#6

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 00:30
von nahal | 19.391 Beiträge | 26555 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


so ein Quatsch, Nante!
Von mir ist keine Toleranz gegenüber den Wahabiten zu lesen.
Tatsache ist, dass bis zu ISIS, die Sunniten keine Expansionsbestrebungen sichtbar waren, von den Schiiten aber deutliche.
Was von mir zulegen war, war dass die beiden sich gerne gegenseitig die Köppe abschlagen sollen.


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#7

Tatsachen und andere Lügen

in Politik 10.06.2015 08:17
von ghassan | 1.770 Beiträge | 11979 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #6
Tatsache ist, dass bis zu ISIS, die Sunniten keine Expansionsbestrebungen sichtbar waren, von den Schiiten aber deutliche.


Das ist so eine Sache mit den Tatsachen.
Shiitische Expansion? Wann und wo genau fand die statt?
Die nicht vorhandenen Expansionsbestrebungen der Sunniten hat immerhin zur Besatzung Kuwaits geführt.
Und die Sunniten im Sudan brachten trotz Ihren nicht vorhandenen Expansionsbestrebungen das halbe Land unter ihre Kontrolle. Und das zu einem Zeitpunkt als die IS noch in den Foltergefängnissen der USA zu dem gemacht wurden, was sie jetzt ist.
Und Tschetschenien? Schon vergessen? Auch sunnitische Nichtexpandierer, die das Land unter ihre Kontrolle bringen wollten.
Im übrigen ähnlich wie die Terrorisisten der Ostukraine. Damals war es aber ein Freiheitskampf der von den Saudis gestützt wurde. Ganz im Gegenteil zu dem Völkerrechtsbruch der Ostukrainer und dem Rußlands, sind die Saudis eben die Guten. Auch wenn sie in anderen Ländern Terror und Krieg unterstützen.



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 08:38 | nach oben springen

#8

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 08:47
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #6
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


so ein Quatsch, Nante!
Von mir ist keine Toleranz gegenüber den Wahabiten zu lesen.
Tatsache ist, dass bis zu ISIS, die Sunniten keine Expansionsbestrebungen sichtbar waren, von den Schiiten aber deutliche.
Was von mir zulegen war, war dass die beiden sich gerne gegenseitig die Köppe abschlagen sollen.


The International Coalition is Fighting the Most Dangerous Enemy of Iranian Expansion in the Region

http://www.huffingtonpost.com/raghida-de..._b_5962892.html

How Iran Is Taking Over the Middle East

http://www.thefiscaltimes.com/2015/03/18...ver-Middle-East


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#9

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 08:53
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Zitat
Lebanese Shi'ite Cleric: Arabs Must Unite Against Iran's Expansion Into The Arab Countries

Shi'ite Lebanese cleric Muhammad Ali Al-Husseini, who heads the Arab Islamic Council in Lebanon and is known for his opposition to Hizbullah, told the Iraqi daily Al-Zaman on March 10, 2015 that Iran is striving to take over Arab countries and destabilize them by recruiting local elements. He warned that Iran would continue to eat away at the Arab countries unless the Arabs unite and oppose it. He said that Iran, with the Americans' blessing, has become the patron of Yemen, Lebanon, Syria, and Iraq, and that the imminent U.S.-Iran nuclear deal will be at the expense of Arab countries.

http://www.rightsidenews.com/20150409356...-countries.html



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 08:54 | nach oben springen

#10

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 11:27
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.



"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 11:28 | nach oben springen

#11

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 11:32
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 12:09 | nach oben springen

#12

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 13:32
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925


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#13

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 13:43
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Lebanese Shi'ite Cleric: Arabs Must Unite Against Iran's Expansion Into The Arab Countries

Shi'ite Lebanese cleric Muhammad Ali Al-Husseini, who heads the Arab Islamic Council in Lebanon and is known for his opposition to Hizbullah, told the Iraqi daily Al-Zaman on March 10, 2015 that Iran is striving to take over Arab countries and destabilize them by recruiting local elements. He warned that Iran would continue to eat away at the Arab countries unless the Arabs unite and oppose it. He said that Iran, with the Americans' blessing, has become the patron of Yemen, Lebanon, Syria, and Iraq, and that the imminent U.S.-Iran nuclear deal will be at the expense of Arab countries.

http://www.rightsidenews.com/20150409356...-countries.html


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#14

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 13:55
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #12
Zitat von Indo_HS im Beitrag #10
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Zitat von Indo_HS im Beitrag #3
Zitat von Indo_HS im Beitrag #2
http://uchaguzi.co.ke/wp-content/uploads/2015/03/Operation-Decisive-Storm-Yemen.jpg

Angesichts der Übermacht der "Koalition der Willigen" (inklusive Unterstützung durch die USA) ist es ein sunnitisch-arabisches Armutszeugnis, dass die selbst gesetzten Ziele bislang nicht erreicht worden sind.


In der verlinkten Grafik Pakistan fälscherlicherweise der Koalition zugeordent. Von Regierungsseite war dies zwar eventuell angedacht gwesen (zumindest wie es offiziell heißt), das pakistanische Parlamant hatte dann aber dagegen gestimmt.

Das Verhältnis zwischen den sunnitisch-arabischen Staaten und Pakistan ist seitdem stark abgekühlt ...
Nun wendet sich Pakistan sogar verstärkt China zu.

<<Pakistan's Neutrality in the Yemen Crisis: Brought to You by China>>
As the weather changes in Saudi-Pakistani relations, Pakistan will look to its “all-weather” partner China.

http://thediplomat.com/2015/04/pakistans...o-you-by-china/


Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


"Zusagen, falls ...", ja, ne, schon klar :-)


On March 27, Prime Minister Nawaz Sharif told a high-level official meeting in Islamabad that "any threat to Saudi Arabia's territorial integrity would evoke a strong response from Pakistan."

http://www.dw.de/saudi-arabia-seeks-paki...lict/a-18363925

Die "territoriale Integrität" und Souveränität des Aggressors Saudiarabien ist weder bedroht, noch steht diese zur Debatte, sondern die des JEMEN.
Also nur kalte Luft aus Pakistan.



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 13:56 | nach oben springen

#15

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 14:02
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #13
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Lebanese Shi'ite Cleric: Arabs Must Unite Against Iran's Expansion Into The Arab Countries

Shi'ite Lebanese cleric Muhammad Ali Al-Husseini, who heads the Arab Islamic Council in Lebanon and is known for his opposition to Hizbullah, told the Iraqi daily Al-Zaman on March 10, 2015 that Iran is striving to take over Arab countries and destabilize them by recruiting local elements. He warned that Iran would continue to eat away at the Arab countries unless the Arabs unite and oppose it. He said that Iran, with the Americans' blessing, has become the patron of Yemen, Lebanon, Syria, and Iraq, and that the imminent U.S.-Iran nuclear deal will be at the expense of Arab countries.

http://www.rightsidenews.com/20150409356...-countries.html

Al-Husseini verhält sich nicht nur untypisch, sondern ist auch völlig irrelevant, da er verhältnismäßig macht- und einflusslos ist.



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 14:03 | nach oben springen

#16

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 14:47
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #15
Zitat von mbockstette im Beitrag #13
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Lebanese Shi'ite Cleric: Arabs Must Unite Against Iran's Expansion Into The Arab Countries

Shi'ite Lebanese cleric Muhammad Ali Al-Husseini, who heads the Arab Islamic Council in Lebanon and is known for his opposition to Hizbullah, told the Iraqi daily Al-Zaman on March 10, 2015 that Iran is striving to take over Arab countries and destabilize them by recruiting local elements. He warned that Iran would continue to eat away at the Arab countries unless the Arabs unite and oppose it. He said that Iran, with the Americans' blessing, has become the patron of Yemen, Lebanon, Syria, and Iraq, and that the imminent U.S.-Iran nuclear deal will be at the expense of Arab countries.

http://www.rightsidenews.com/20150409356...-countries.html

Al-Husseini verhält sich nicht nur untypisch, sondern ist auch völlig irrelevant, da er verhältnismäßig macht- und einflusslos ist.


Aber ist seine Aussage (Anklage) deshalb etwa unrichtig? Nein, das ist sie nicht - sie beschreibt ganz exakt, was die Sunnis, dank Irans hinterlistiger Einmischung in Arabien, auf die Palmen treibt.

Iran denies troops deployed in Syria

On June 3, a Syrian security source told AFP that thousands of Iranian and Iraqi fighters have been deployed in Syria to bolster the defences of Damascus and its surroundings.

"Around 7,000 Iranian and Iraqi fighters have arrived in Syria over the past few weeks and their first priority is the defence of the capital. The larger contingent is Iraqi," the source said on condition of anonymity.

"The goal is to reach 10,000 men to support the Syrian army and pro-government militias," he added.
http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-...d-in-syria.ashx


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#17

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 16:20
von nahal | 19.391 Beiträge | 26555 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


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#18

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 17:06
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

<<Iran warnt Saudi Arabien>>

New York (Press TV) – Iran hat Riad hinsichtlich der ernsthaften Folgen weiterer Luftangriffe auf die Umgebung der iranischen Botschaft in Sanaa gewarnt.
http://german.irib.ir/nachrichten/politi...t-saudi-arabien


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#19

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 17:18
von mbockstette | 7.884 Beiträge | 6053 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #18
<<Iran warnt Saudi Arabien>>

New York (Press TV) – Iran hat Riad hinsichtlich der ernsthaften Folgen weiterer Luftangriffe auf die Umgebung der iranischen Botschaft in Sanaa gewarnt.
http://german.irib.ir/nachrichten/politi...t-saudi-arabien


Aus dem Iran kommen ständig Warnungen:

Is Iran worried about IS on its border?

Brig. Gen. Ahmad Reza Pourdastan, commander of the Iranian army's ground forces, attended a closed-door session of the Iranian parliament May 24 and warned the members about the Islamic State (IS) threat.

“Today, the terrorist and takfiri forces are near our borders," he said. "A year ago this time, it came down from general staff headquarters that [IS] forces are in Jalawla and Saadiya and their next step would be Khanaqin, and then Iran. The takfiri terrorists of [IS] had recruited supporters and had planned a series of explosions and terrorist activities inside Iran until [IS] forces could reach the borders. However, their plots were unfolded by the Ministry of Intelligence."

He went on to say that five brigades were sent to fight against IS and Iran's infantry and helicopters penetrated into Iraq.

This is the first time that a high-ranking military official of Iran has officially commented on the IS presence near Iranian borders, or that IS is planning to attack Iran. There are usually reports of conflict between the Islamic Revolutionary Guard Corps (IRGC) and IS forces in the media. Now, however, it has become clear that Iran’s army has been fighting IS during the last few months. It's a rare event for the military forces of the Islamic Republic to enter Iraq without informing the United Nations. By acknowledging that five brigades were sent to fight IS, Pourdastan has acknowledged that more than 30,000 military personnel of Iran have been involved.

Four days before the general’s comments, Iran's Supreme Leader Ayatollah Ali Khamenei said, “I have heard that some, not all but some, of the weak-minded officials of the Persian Gulf region are trying to bring proxy wars close to the Iranian borders. They should know that if they cause mischief, the Islamic Republic’s reaction will be very harsh.”

Intelligence Minister Seyed Mahmoud Alawi said, “Supporters of a terrorist jihadist group were trying to poison the food of a committee in Tehran and there were also two bombing plots planned for last year’s Quds Day rallies in the cities of Zahedan and Shiraz. They had also taken an international swordsman hostage in Zahedan for a while. We started an operation against a group known as Ansar Al Furqan in south east of the country during which a certain individual named Abu Hafs was arrested alongside a group of suicide attackers.”

After reviewing these statements made by the senior military and security officials in the country, it becomes clear that the possibility of IS attacking Iran has increased. Unlike last year, when the Iranian officials sounded confident, this year, Interior Minister Abdolreza Rahmani Fazli warned that if IS comes within 40 kilometer (25 miles) of Iran’s borders, Iran will officially engage them.

So why have the Iranian officials started to worry about IS entering Iran? Possible reasons include:

• IS is determined to overthrow Iran, which they refer to as the Safavid state.

• IS military victories in different provinces of Iraq in the past few months.

• The existence of high military, social and religious potentials in the border provinces of Iran such as Kurdistan, Sistan and Baluchistan, Khuzestan and Kermanshah.

• The Iranian army's ground forces’ lack of proper weaponry. (Pourdastan had asked the Iranian parliament members to allocate a budget for the army to buy new tanks and helicopters.)

The reality is that when Abu Bakr al-Baghdadi declared an Islamic Caliphate in Iraq and Syria, warning bells started ringing in Tehran.

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3cfl4fCsl


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#20

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 17:24
von Indo_HS | 2.188 Beiträge | 4126 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #17
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


>> Zur allgemeinen Info:
Der allseits bekannte und stets einäugige Netanjahu-Sympathisant, Provokateur, Iran-Hasser, Rabulist und Beleidiger nahaI, der offenbar nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein scheint, steht bei Indo_HS auf der Ignorier-Liste, bis er sich für seine unverhältnismässig heftige Ungezogenheiten (Beleidigung der Verwandtschaft!) endlich bei ihm entschuldigt hat. <<



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 17:29 | nach oben springen

#21

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 18:06
von ghassan | 1.770 Beiträge | 11979 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #17
Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut

SIe sind hier tatsächlich der Forentroll. Sind Sie der Grund, wieso hier nur gefühlte drei Foristen schreiben obwohl die Zensurfreiheit eigentlich mehr Interessenten anlocken sollte?
Als Allgemeinwissen dürfte inzwischen wohl gelten, dass der IS die gefährlichste und erfolgreichste islamistische Terrororganisation ist.
Ferner ist die Aussage, dass der IS von Saudi Arabien finanziert und von der Türkei geduldet wurde, nachweisbar richtig.
Ob sich daran etwas geändert hat bleibt zu bewzweifeln, denn der IS sorgt dafür, dass zwei der regionalen Konkurrenten von SA außer Gefecht gesetzt sind.
Wer gegen den Iran wettert und vor der IS salutiert, den kann und sollte man nicht ernst nehmen. Vor allem dann nicht wenn er sonst nichts als dumpfe Beleidungen zu bieten hat.


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#22

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 19:29
von ente (gelöscht)
avatar

Zitat von ghassan im Beitrag #21
Zitat von nahal im Beitrag #17
Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut

SIe sind hier tatsächlich der Forentroll. Sind Sie der Grund, wieso hier nur gefühlte drei Foristen schreiben obwohl die Zensurfreiheit eigentlich mehr Interessenten anlocken sollte?
Als Allgemeinwissen dürfte inzwischen wohl gelten, dass der IS die gefährlichste und erfolgreichste islamistische Terrororganisation ist.
Ferner ist die Aussage, dass der IS von Saudi Arabien finanziert und von der Türkei geduldet wurde, nachweisbar richtig.
Ob sich daran etwas geändert hat bleibt zu bewzweifeln, denn der IS sorgt dafür, dass zwei der regionalen Konkurrenten von SA außer Gefecht gesetzt sind.
Wer gegen den Iran wettert und vor der IS salutiert, den kann und sollte man nicht ernst nehmen. Vor allem dann nicht wenn er sonst nichts als dumpfe Beleidungen zu bieten hat.





Chapeau.


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#23

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 19:42
von Nante | 8.025 Beiträge | 13044 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #6

so ein Quatsch, Nante!
Von mir ist keine Toleranz gegenüber den Wahabiten zu lesen.
Tatsache ist, dass bis zu ISIS, die Sunniten keine Expansionsbestrebungen sichtbar waren, von den Schiiten aber deutliche.
Was von mir zulegen war, war dass die beiden sich gerne gegenseitig die Köppe abschlagen sollen.


Du hast Deine Entgegnung kultursensibel angefangen:) Ist aber nicht schlimm...

Ich glaubte vor kurzer Zeit, innerhalb von zwei Wochen, eine israelische Quelle gelesen zu haben, die demonstrativ die gute Zusammenarbeit mit Riad pries (über die Gebühr lobte). Leider habe ich das Thema und den Beitrag nur überflogen - ich kann jetzt nicht nennen, wo ich das gelesen habe.

Daß Du keine Illusionen hegst, hatte ich eigentlich erwartet.


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#24

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 10.06.2015 19:50
von Nante | 8.025 Beiträge | 13044 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #8


The International Coalition is Fighting the Most Dangerous Enemy of Iranian Expansion in the Region

http://www.huffingtonpost.com/raghida-de..._b_5962892.html

How Iran Is Taking Over the Middle East

http://www.thefiscaltimes.com/2015/03/18...ver-Middle-East


Ich muß das erstmal durcharbeiten. Ist, zusammen mit den nachfolgenden Verweisen, ziemlich viel Material. Aber heute rollt erstmal der König Fußball* und danach gibt es die Auslosung für die erste Pokalrunde.

Morgen abend bin ich dann informiert ..... und melde mich zu Wort. ..

*wobei ich das Duell Deutschland - USA wirklich nur sportlich betrachte



zuletzt bearbeitet 10.06.2015 19:54 | nach oben springen

#25

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 11.06.2015 09:04
von nahal | 19.391 Beiträge | 26555 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #20
Zitat von nahal im Beitrag #17
Zitat von Indo_HS im Beitrag #11
Zitat von Nante im Beitrag #5
Zitat von mbockstette im Beitrag #4
Die Arabische Allianz hat sehr wohl ein Beistands-Abkommen mit der pakistanischen Regierung geschlossen. Ganz ohne das pakistanische Parlament damit zu behelligen. Pakistan beteiligt sich zwar nicht direkt an der Intervention im Jemen, hat Saudi Arabien aber konkrete Zusagen für den Fall gegeben, dass ausländische Truppen in Saudi Arabien einmarschieren sollten.


Eigentlich kann ich Deine Wahabitentoleranz nicht ganz nachvollziehen. Da von nahal in dieser Hinsicht auch nichts anderes zu lesen ist, scheint das ein Teil der informellen Politik in Israel zu sein. Ich kann es mir nur mit dem mangelnden Vertrauen in die Hilfe durch die USA erklären.


Das steht doch ganz klar viel eher im Zusammenhang mit dem offensichtlich all zu tief sitzenden Antipathie (bis hin zum blindem Hass) dieser beiden einseitig pro-israelischen & anti-schiitischen Foristen gegen alles Schiitische bzw alles Iranische, würde ich sagen ..., obwohl die Schiiten ja -- dank den letztendlich auch von den Saudis und auch mit freundlicher Unterstützung der Türkei ins Leben gerufene barbarisch-wahabitisch-djihadistische "IS" -- wie nun (außer natürlich den Netanjahu-Anhängern und vielleicht auch ein paar US-Neoclowns) inzwischen eigentlich nun wirklich jeder wissen müßte, ja die "Good Guys" sind - wie sie inzwischen bekanntlich auch in US-Regierungskreisen genannt werden.

Jeder auch nur halbwegs rational und nicht-einseitig denkende Mensch mit einem gesunden Differenzierungsvermögen müsste inzwischen ganz klar erkannt haben, dass der größte Feind des Westens als auch des Ostens eben diese aus Ost und West stammenden, durch negative Strömungen aus Ost und West fehlgeleiteten mittelalterlichen Islam-Verunglimpfer sind, die seit Monaten nicht nur von den USA und ein paar ihrer Verbündeter, sondern auch von Iran sowie von den irakischen, syrischen, libanesischen und sicherlich auch von den jemenitischen Schiiten, sowohl in Irak als auch in Syrien (und bald hoffentlich auch in Afrika) bekämpft werden.


Indo,
Du brauchst nicht deine Blödheit ständig unter Beweis zu stellen, das ist Allgemeingut


>> Zur allgemeinen Info:
Der allseits bekannte und stets einäugige Netanjahu-Sympathisant, Provokateur, Iran-Hasser, Rabulist und Beleidiger nahaI, der offenbar nicht mehr ganz Herr seiner Sinne zu sein scheint, steht bei Indo_HS auf der Ignorier-Liste, bis er sich für seine unverhältnismässig heftige Ungezogenheiten (Beleidigung der Verwandtschaft!) endlich bei ihm entschuldigt hat. <<



Ein weiterer Beweis des von mir vorher gesagten:
Man kann schwer jemanden "ignorieren", wenn man diesem "blinden Hass" vorwirft.



zuletzt bearbeitet 11.06.2015 09:06 | nach oben springen

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