#76

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 14:42
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #70
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #69
Zitat von Leto_II. im Beitrag #65
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #64
Zitat von mbockstette im Beitrag #63
...Womit wir dort ankommen sind, was Sie ansonsten nicht wahrhaben wollen, denn ganz richtig erkannt: Relativ gesehen schenken sich die beiden Gottesstaaten im Großen und Ganzen in der Tat so gut wie nichts.
Eins verbindet sie aber: die USA. Den Iran haben sie so geschaffen, wie er ist, den anderen Staat halten sie mit all seinen Verbrechen am Leben.

Wenn man es denn ganz undifferenziert betrachtet, bestimmt.

Man kann es betrachten, wie man will. Differenzierter oder ganz undifferenziert, realistisch betrachtet war und ist es so.


#66, bei Maga steht da ein "auch", nur in Deiner Scheibenwelt fehlt das.




Manchmal ist auf einer Scheibenwelt eine ganze Menge mehr zu finden als auf einem Luftballon.
Nicht die Rolle der USA und der Briten am Unglück der Länder im Nahen Osten sehen zu können, bedarf schon einer gewissen Leere.


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#77

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 14:42
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Hans Bergman im Beitrag #74
Zitat von Leto_II. im Beitrag #70
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #69
Zitat von Leto_II. im Beitrag #65
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #64
Zitat von mbockstette im Beitrag #63
...Womit wir dort ankommen sind, was Sie ansonsten nicht wahrhaben wollen, denn ganz richtig erkannt: Relativ gesehen schenken sich die beiden Gottesstaaten im Großen und Ganzen in der Tat so gut wie nichts.
Eins verbindet sie aber: die USA. Den Iran haben sie so geschaffen, wie er ist, den anderen Staat halten sie mit all seinen Verbrechen am Leben.

Wenn man es denn ganz undifferenziert betrachtet, bestimmt.

Man kann es betrachten, wie man will. Differenzierter oder ganz undifferenziert, realistisch betrachtet war und ist es so.


#66, bei Maga steht da ein "auch", nur in Deiner Scheibenwelt fehlt das.

Wenn ein Brandstifter ein Fass Benzin in einer Scheune anzündet und das weggeworfene Streichholz dann "auch" ein kleines Häufchen Stroh entzündet, dann erspare ich mir, das zu erwähnen.


Nun übersiehst Du aber gern nach Gusto gleich ganze Pulverfässer.


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#78

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 14:44
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #76
Zitat von Leto_II. im Beitrag #70
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #69
Zitat von Leto_II. im Beitrag #65
Zitat von Hans Bergman im Beitrag #64
Zitat von mbockstette im Beitrag #63
...Womit wir dort ankommen sind, was Sie ansonsten nicht wahrhaben wollen, denn ganz richtig erkannt: Relativ gesehen schenken sich die beiden Gottesstaaten im Großen und Ganzen in der Tat so gut wie nichts.
Eins verbindet sie aber: die USA. Den Iran haben sie so geschaffen, wie er ist, den anderen Staat halten sie mit all seinen Verbrechen am Leben.

Wenn man es denn ganz undifferenziert betrachtet, bestimmt.

Man kann es betrachten, wie man will. Differenzierter oder ganz undifferenziert, realistisch betrachtet war und ist es so.


#66, bei Maga steht da ein "auch", nur in Deiner Scheibenwelt fehlt das.




Manchmal ist auf einer Scheibenwelt eine ganze Menge mehr zu finden als auf einem Luftballon.
Nicht die Rolle der USA und der Briten am Unglück der Länder im Nahen Osten sehen zu können, bedarf schon einer gewissen Leere.


Manchmal, richtig.


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#79

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 14:55
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)


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#80

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 15:21
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


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#81

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 15:24
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".


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#82

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 19.06.2015 15:52
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


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#83

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 21.06.2015 20:19
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.

Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


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#84

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 21.06.2015 21:56
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.


Wer spricht Kultur und Geschichte ab? "Unterdrückte Persönlichkeiten" können es natürlich nicht sein, klar.

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


Du vielleicht, ich nehme da einfach beides.


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#85

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 21.06.2015 23:19
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #84
Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.


Wer spricht Kultur und Geschichte ab? "Unterdrückte Persönlichkeiten" können es natürlich nicht sein, klar.

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


Du vielleicht, ich nehme da einfach beides.

Ganz allegmein: Nur weil der Drogenkonsum innerhalb einer bestimmten Gruppe einer Gesellschaf, z.B. Arbeitslose (bedingt durch die schlechte wirtschaftliche Lage) gestiegen ist, ist diese Gesellschaft noch lange nicht "kapputt". Wer so denkt, ist ein Idiot.



zuletzt bearbeitet 21.06.2015 23:44 | nach oben springen

#86

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 21.06.2015 23:57
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #85
Zitat von Leto_II. im Beitrag #84
Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.


Wer spricht Kultur und Geschichte ab? "Unterdrückte Persönlichkeiten" können es natürlich nicht sein, klar.

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


Du vielleicht, ich nehme da einfach beides.

Ganz allegmein: Nur weil der Drogenkonsum innerhalb einer bestimmten Schicht oder Gruppe gestiegen ist, ist die (gesamte) Gesellschaft noch lange nicht "kapputt". Wer so denkt, ist ein Idiot.


Wenn es ein Jungendproblem ist, und das ist es meistens, ist es ein Zukunftsproblem, das kulturelle Umfeld scheint die Süchtigen nicht wirklich zu erreichen. Idioten mögen das ausblenden.

Chinesen, Inder und Japaner haben sich keine Religion gewaltsam von aussen aufzwingen lassen, Perser und Germanen schon, Idioten übersehen das auch nicht.


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#87

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 22.06.2015 10:36
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #86
Zitat von Indo_HS im Beitrag #85
Zitat von Leto_II. im Beitrag #84
Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.


Wer spricht Kultur und Geschichte ab? "Unterdrückte Persönlichkeiten" können es natürlich nicht sein, klar.

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


Du vielleicht, ich nehme da einfach beides.

Ganz allegmein: Nur weil der Drogenkonsum innerhalb einer bestimmten Schicht oder Gruppe gestiegen ist, ist die (gesamte) Gesellschaft noch lange nicht "kapputt". Wer so denkt, ist ein Idiot.


Wenn es ein Jungendproblem ist, und das ist es meistens, ist es ein Zukunftsproblem, das kulturelle Umfeld scheint die Süchtigen nicht wirklich zu erreichen. Idioten mögen das ausblenden.

Chinesen, Inder und Japaner haben sich keine Religion gewaltsam von aussen aufzwingen lassen, Perser und Germanen schon, Idioten übersehen das auch nicht.

Es geht hier nicht um "Ausblenden eines Problems" innerhalb einer Gesellschaftsgruppe, sondern um eine deplazierte, ungerechtfertigte, provokante und daher blödsinnige Relativierung der iranischen Kulturgeschichte von deiner Seite als Antwort auf Leas Beirag.



zuletzt bearbeitet 22.06.2015 10:37 | nach oben springen

#88

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 22.06.2015 10:48
von Leto_II. | 21.330 Beiträge | 36433 Punkte

Zitat von Indo_HS im Beitrag #87
Zitat von Leto_II. im Beitrag #86
Zitat von Indo_HS im Beitrag #85
Zitat von Leto_II. im Beitrag #84
Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.


Wer spricht Kultur und Geschichte ab? "Unterdrückte Persönlichkeiten" können es natürlich nicht sein, klar.

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


Du vielleicht, ich nehme da einfach beides.

Ganz allegmein: Nur weil der Drogenkonsum innerhalb einer bestimmten Schicht oder Gruppe gestiegen ist, ist die (gesamte) Gesellschaft noch lange nicht "kapputt". Wer so denkt, ist ein Idiot.


Wenn es ein Jungendproblem ist, und das ist es meistens, ist es ein Zukunftsproblem, das kulturelle Umfeld scheint die Süchtigen nicht wirklich zu erreichen. Idioten mögen das ausblenden.

Chinesen, Inder und Japaner haben sich keine Religion gewaltsam von aussen aufzwingen lassen, Perser und Germanen schon, Idioten übersehen das auch nicht.

Es geht hier nicht um "Ausblenden eines Problems" innerhalb einer Gesellschaftsgruppe, sondern um eine deplazierte, ungerechtfertigte, provokante und daher blödsinnige Relativierung der iranischen Kulturgeschichte von deiner Seite als Antwort auf Leas Beirag.


Griechenland hat auch ne recht lange Geschichte, manches steht denen gerade gar im Weg. Als Argument allein zieht das also wenig.


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#89

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 22.06.2015 14:22
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

Zitat von Leto_II. im Beitrag #88
Zitat von Indo_HS im Beitrag #87
Zitat von Leto_II. im Beitrag #86
Zitat von Indo_HS im Beitrag #85
Zitat von Leto_II. im Beitrag #84
Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Zitat von Leto_II. im Beitrag #82
Zitat von Lea S. im Beitrag #81
Zitat von Leto_II. im Beitrag #80
Zitat von Lea S. im Beitrag #79
Zitat von Indo_HS im Beitrag #71
Zitat von Maga-neu im Beitrag #66
Zitat von mbockstette im Beitrag #58
Zitat von Maga-neu im Beitrag #56
Zitat von nahal im Beitrag #55
Zitat von Indo_HS im Beitrag #54
<<Mehr Hinrichtungen in Saudiarabien: Henker gesucht>>

"Die saudiarabische Regierung sucht per Anzeige acht Henker. Für die Arbeit sei keine besondere Qualifizierung oder Erfahrung nötig, hiess es in einer Stellenausschreibung."
http://www.nzz.ch/international/naher-os...ucht-1.18545163



"Of the estimated 347 executions Iran has carried out since the beginning of the year, between 220 and 241 have been of people accused of drug-related violations. Many of those people were low-level and nonviolent drug offenders, the human rights groups say. Drug-related executions appear to be on the rise, with at least 41 -- but possibly as many as 50 -- taking place in April alone, according to data provided to The WorldPost from the groups Amnesty International and Reprieve, as well as the most current public data from Iran Human Rights."
http://www.huffingtonpost.com/2015/05/18..._n_7269908.html

347:8 = ????

Ob die iranische Henker-Gewerkschaft wegen Arbeitsüberlastung streikt?


Nun ja, 100 in Saudi-Arabien (27 Millionen Einwohner), 350 in Iran (75 Millionen Einwohner). Ich würde sagen, die beiden Regime nehmen sich nicht viel.


Doch, Maga, sie unterscheiden sich eklatant. Nimmt der Iran für sich in Anspruch eine ehemalige Hochkultur zu sein, so waren die Saudis vor dem Öl- und Gas-Boom ein Haufen von Beduinen-Stämmen in einer gottverlassenen Wüste. Deshalb ist Dein Vergleich anhand von Bevölkerungsmengen unpassend bzw. total unhistorisch, da er die zivilisatorischen Entwicklungsunterschiede zwischen den beiden Rivalen außer Acht lässt.

Iran nimmt es nicht nur in Anspruch, sondern war eine. Dass das Land heute so ist, wie es ist, ist auch auf die Fehler "westlicher" - sprich amerikanischer und britischer - Politik zurückzuführen.

Endlich jemand (außer Lea, Sayada und Hans), der es ebenfalls erkannt hat und offen ausspricht (natürlich gab es auch "interne" Gründe, aber um die geht jetzt weniger).


Westliche Staaten, und damit die totalen Anbeter der Moderne, können einfach nicht die Erzählkultur des Orients verstehen.
Da wurde und wird schon immer Wissen, Kultur und Können weitergegeben. Selbst im kleinsten Dorf kennt man seine Dichter auch als Analphabeth.
Im Iran lernt man seit Jahrhunderten nicht nur Verse des Koren auswendig, sondern auch seine Dichter und Denker

Ferdoussi z.B. hat mit seinem Schahnameh nicht nur einfach ein Buch geschrieben. Er hat als die Araber Iran "umfunktionieren" wollten um die Kultur auszurotten, die Geschichte aufgeschrieben damit sie und auch die eigene Sprache nicht verloren geht.


Politik ist äusserlich, sehr schnell veränderbar und abwaschbar, Kultur nicht. (hat mir mal ein Zartoshti in Yazd gesagt)



Und in der Realität ist der Konsum harter Drogen rd. zehnmal so hoch, wie hier.


Bist Du wiirklich so "unbedarft" dass Du nicht weisst, wie Drogendealer ihre Sklaven heranzüchten. Die Drogendurchgangsstrasse Iran ist selbstverständlich voll von "Abhängigen".




So einfach kann man sich das natürlich auch machen, nur woanders ist das ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft.

Die kochen vor Ort tüchtig Meth, nicht Opiate.


Gegenwärtige gesellschaftliche Krankheiten wie diese, die v.a. durch wirtschaftliche Probelme bedingt sind, bedeuten nicht, dass ein Land, eine Nation keine reiche Kultur und Geschichte besitzen.


Wer spricht Kultur und Geschichte ab? "Unterdrückte Persönlichkeiten" können es natürlich nicht sein, klar.

Zitat von Indo_HS im Beitrag #83
Als "ein Indikator für eine kaputte Gesellschaft" würde ich eher die Opferzahl 30.000 nennen, die die USA jährlich durch Schußwaffenmissbrauch zu beklagen haben.
30.000 Tote


Du vielleicht, ich nehme da einfach beides.

Ganz allegmein: Nur weil der Drogenkonsum innerhalb einer bestimmten Schicht oder Gruppe gestiegen ist, ist die (gesamte) Gesellschaft noch lange nicht "kapputt". Wer so denkt, ist ein Idiot.


Wenn es ein Jungendproblem ist, und das ist es meistens, ist es ein Zukunftsproblem, das kulturelle Umfeld scheint die Süchtigen nicht wirklich zu erreichen. Idioten mögen das ausblenden.

Chinesen, Inder und Japaner haben sich keine Religion gewaltsam von aussen aufzwingen lassen, Perser und Germanen schon, Idioten übersehen das auch nicht.

Es geht hier nicht um "Ausblenden eines Problems" innerhalb einer Gesellschaftsgruppe, sondern um eine deplazierte, ungerechtfertigte, provokante und daher blödsinnige Relativierung der iranischen Kulturgeschichte von deiner Seite als Antwort auf Leas Beirag.


Griechenland hat auch ne recht lange Geschichte, manches steht denen gerade gar im Weg. Als Argument allein zieht das also wenig.

Kommt immer darauf an wofür.



zuletzt bearbeitet 22.06.2015 14:22 | nach oben springen

#90

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 23.06.2015 23:43
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte

Zitat von mbockstette im Beitrag #36

Wahabitentoleranz? Ich darf doch bitten. Es ist der Iran, der zeitgleich an vier Fronten in Arabien in Bürgerkriege bzw. Stellvertreter-Kriege aktiv verwickelt ist. Iran orchestriert hybride Kriege auf der gesamten arabischen Halbinsel, von Aden im Süden, über Bagdad im Osten bis nach Aleppo im Norden sowie in Latakia und dem Gazastreifen ganz im Westen.

Ich habe gewiss mehr als ausreichend mein Bedauern über die rückständigen Bedingungen und die außergewöhnliche Gewaltbereitschaft in Arabien zum Ausdruck gebracht. Aber genau in diese Lücke haut der Iran und umterminiert die arabischen Staaten nach Kräften. Das ist doch alles bekannt, oder etwa nicht?


Ich hatte den Eindruck, daß Du den Teufel mit dem Beelzebu* austreiben wolltest, also eine Strategie, die in den vergangenen Jahrzehnten ziemlich zuverlässig schiefgegangen ist. Insofern war mein Beitrag als Weckruf gemeint.

Da Du hier und vorher nahal Eure Sicht auf die Wahabiten dargelegt habt, die nicht erkennen läßt, daß Ihr Euch von denen einseifen lasst, und jederzeit die Wachsamkeit gegenüber den Saudis und anderen Feudalherren da unten gewahrt bleibt, lasse ich mich gern überzeugen.

* ich trage noch ein "b" nach



zuletzt bearbeitet 23.06.2015 23:54 | nach oben springen

#91

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 23.06.2015 23:49
von nahal | 19.376 Beiträge | 26405 Punkte

Zitat von Nante im Beitrag #90
Zitat von mbockstette im Beitrag #36

Wahabitentoleranz? Ich darf doch bitten. Es ist der Iran, der zeitgleich an vier Fronten in Arabien in Bürgerkriege bzw. Stellvertreter-Kriege aktiv verwickelt ist. Iran orchestriert hybride Kriege auf der gesamten arabischen Halbinsel, von Aden im Süden, über Bagdad im Osten bis nach Aleppo im Norden sowie in Latakia und dem Gazastreifen ganz im Westen.

Ich habe gewiss mehr als ausreichend mein Bedauern über die rückständigen Bedingungen und die außergewöhnliche Gewaltbereitschaft in Arabien zum Ausdruck gebracht. Aber genau in diese Lücke haut der Iran und umterminiert die arabischen Staaten nach Kräften. Das ist doch alles bekannt, oder etwa nicht?


Ich hatte den Eindruck, daß Du den Teufel mit dem Beelzebu austreiben wolltest, also eine Strategie, die in den vergangenen Jahrzehnten ziemlich zuverlässig schiefgegangen ist. Insofern war mein Beitrag als Weckruf gemeint.

Da Du hier und vorher nahal Eure Sicht auf die Wahabiten dargelegt habt, die nicht erkennen läßt, daß Ihr Euch von denen einseifen lasst, und jederzeit die Wachsamkeit gegenüber den Saudis und anderen Feudalherren da unten gewahrt bleibt, lasse ich mich gern überzeugen.



Lieber Nante,
Ich habe klar dargelegt, dass ich die Wahabiten für Bescheuerte halte. Alle da unten sind gleich gefährlich.
Gleichzeitig finde es lustig, von Israel oder Israelis eine härtere und deutlichere Haltung zu erwarten, als zB Deutschland, welches Waffen en masse an diesen liefert.


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#92

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 24.06.2015 00:05
von Nante | 8.018 Beiträge | 12974 Punkte

Zitat von nahal im Beitrag #91

Lieber Nante,
Ich habe klar dargelegt, dass ich die Wahabiten für Bescheuerte halte. Alle da unten sind gleich gefährlich.
Gleichzeitig finde es lustig, von Israel oder Israelis eine härtere und deutlichere Haltung zu erwarten, als zB Deutschland, welches Waffen en masse an diesen liefert.

Da ist der Bundessicherheitsrat der Ansprechpartner. Die Zusammensetzung ist ja jederzeit nachlesbar.

Aber natürlich wächst mit der Entfernung auch die Toleranz. Politisch und menschlich erklärlich, aber trotzdem ......


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#93

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 28.07.2015 23:24
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

Vorbildlich:

Dienstag, 28 Juli 2015 14:14
<<Omans Außenminister betont freundschaftliche Beziehungen zu Iran>>

"Kairo (IRIB) – Der omanische Außenminister hat die Beziehungen zwischen Masqat und Teheran als gut und freundschaftlich bezeichnet.
Laut dem Bericht der omanischen Nachrichtenagentur vom Dienstag, hat Yusuf bin Alawi, der omanische Außenminister, bei seinem Treffen mit Sami Shokri, seinem ägyptischen Amtskollegen in Kairo, die Beziehungen seines Landes zur IR Iran als freundschaftlich und gutnachbarschaftlich bezeichnet. Yusuf bin Alawi sagte, dass diese freundschaftlichen Beziehungen mit Iran zum Vorteil der gesamten Region seien. Er brachte bei diesem Treffen auch die Hoffnung zum Ausdruck, dass die Jemenkrise auf politischem Wege gelöst werden könne, und nicht durch militärische Angriffe. Der Oman ist das einzige Mitgliedsland des Kooperationsrates des Persischen Golfes, dass sich nicht an den Angriffen der Koalition gegen den Jemen unter Führung Saudi-Arabiens beteiligt. Der ägytische Außenminister forderte bei diesem Treffen die Stärkung der freundschaftlichen Beziehungen seines Landes zum Oman."
http://german.irib.ir/nachrichten/nahost...ehungen-zu-iran
---

<<Oman breaks from GCC on Yemen conflict>>

[...] Indeed, Oman is the only Arab monarchy that declined to participate in the Saudi-led Operation Decisive Storm in Yemen. By not deploying its military to strike Houthi targets in its southern neighbor, Oman is further demonstrating that it is the Gulf Cooperation Council (GCC) member most independent from Riyadh’s sphere of geopolitical influence — and most committed to cooling regional sectarian tensions.[...]

Read more: http://www.al-monitor.com/pulse/original...l#ixzz3hDvac4Xt



zuletzt bearbeitet 28.07.2015 23:26 | nach oben springen

#94

RE: Jemen-Konflikt

in Politik 06.04.2016 13:09
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

<<Nach jüngstem Blutbad im Jemen: Riad reduziert Luftschläge gegen Rebellen>>

© REUTERS/ Abedullah al-Desori
Militär
12:40 18.03.2016Zum Kurzlink

Saudi-Arabien reduziert nach dem jüngsten Angriff auf einen Markt in der Provinz Hadscha die Zahl seiner Luftangriffe im Jemen, der mehr als hundert Opfer forderte, wie ein Sprecher der saudischen Luftwaffe gegenüber dem TV-Sender BBC mitteilte.
...
"Dieser Angriff war der blutigste seit dem Luftschlag gegen eine Hochzeitsgesellschaft im September 2015. Damals waren von den Dorfbewohnern und Hochzeitsgästen mehr als 130 Menschen ums Leben gekommen[/u]. Ein jemenitischer Regierungssprecher hatte diesbezüglich erklärt, der Angriff sei „ein Versehen“ gewesen.

Ähnliche Fälle sind leider keine Seltenheit. Menschenrechtler haben das Vorgehen der Militärkoalition im Jemen schon mehrmals verurteilt. So hat Amnesty International der Koalition arabischer Länder mit Saudi-Arabien an der Spitze vorgeworfen, bewusst Schulen zu bombardieren. Zudem hatte eine UN-Kommission in diesem Januar aufgedeckt, dass weitere Luftschläge der Koalition gegen friedliche Bürger des Jemen gerichtet waren. Wie die Agentur AP mitteilte, seien Experten zu dem Schluss gelangt, dass einige dieser Angriffe ein klares Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellten.[...]"[/quote]

Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/militar/201603...l#ixzz452lLsg6X


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#95

GB bildet saudische Piloten aus

in Politik 24.10.2016 17:37
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

<<Revealed: The UK is training Saudi pilots amid accusations of war crimes in Yemen>>

Exclusive: Liberal Democrats condemn the UK's 'complicity in this murderous campaign'


"The Saudi Air Force is being trained by the British Government amid accusations that it is carrying out atrocities in neighbouring Yemen, it has emerged.

The Liberal Democrats – who uncovered the instruction being given, in both Saudi Arabia and the UK itself – described the revelation as “shameful”.

Tom Brake, the party’s foreign affairs spokesman, called on the Ministry of Defence (MoD) to end the training immediately and for much stricter controls on arms exports to the oil-rich kingdom.

Defence Secretary Michael Fallon said the Royal Saudi Air Force was helped in order to “improve their targeting processes” – and, therefore, their compliance with international law.

But Mr Brake said: "It is shameful that the UK Government is not only arming Saudi pilots, it is training them as well. The indiscriminate bombing of innocent civilians by Saudi Arabia in Yemen, in clear breach of international humanitarian law, is now well documented. The Government must end its complicity in this murderous campaign.”

The training opens up a new front in criticism of Britain’s close links with Saudi Arabia – with the Saudis currently leading a coalition bombing campaign against Houthi rebels in Yemen – at growing humanitarian cost.

Earlier this month, air strikes carried out by the coalition’s air forces killed at least 140 people and injured up to 600 more at a funeral.

http://www.independent.co.uk/news/uk/pol...s-a7375551.html
---

Also entweder ist dieses "Training" total beschissen, oder aber bitter nötig!


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#96

RE: GB bildet saudische Piloten aus

in Politik 27.11.2018 16:44
von Willie | 23.574 Beiträge | 89278 Punkte

US 'slams the brakes' on UN Yemen ceasefire resolution
The US has "slammed the brakes on" a United Nations Security Council resolution calling for a limited ceasefire and increased humanitarian aid in Yemen over concerns about angering Saudi Arabia, two sources tell CNN.

One source familiar with the negotiations over the resolution tells CNN the US "has slammed the brakes on," saying that "we can't support a resolution at the moment."
The source also said the move is at odds with what US Ambassador to the UN Nikki Haley has been signaling to her counterparts at the UN, since she was supportive of the planned resolution weeks ago.

The reason for the delay continues to be a White House worry about angering Saudi Arabia, which strongly opposes the resolution, multiple sources say. CNN reported earlier this month that the Saudi crown prince, Mohammed bin Salman, "threw a fit" when presented with an early draft of the document, leading to a delay and further discussions among Western allies on the matter.

"The Saudis are hugely sensitive -- ultra, ultra sensitive -- to international perceptions," one source told CNN. "They hate criticism. And (the crown prince) brings a whole new level of paranoia about this."
https://www.cnn.com/2018/11/26/politics/...men-resolution/


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#97

S.A. rekrutiert Kindersoldaten aus dem Sudan

in Politik 30.01.2019 11:30
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

<<Vorwurf: Saudi-Arabien setzt im Jemen Kindersoldaten ein>>

16. Jänner 2019, 14:30

Kinder werden laut "SOS-Kinderdörfer weltweit" von paramilitärischer Gruppe im Sudan rekrutiert - derstandard.at/2000096365598/Vorwurf-Saudi-Arabien-setzt-im-Jemen-Kindersoldaten-ein


Sanaa – Die SOS-Kinderdörfer weltweit werfen Saudi-Arabien vor, im Krieg im Jemen sudanesische Kindersoldaten einzusetzen. Mehr als 2.000 Kämpfer aus dem Sudan seien dort bereits gestorben, darunter viele Kinder, wie die Organisation am Mittwoch in München laut Kathpress mitteilte. Die Kämpfer aus dem nordafrikanischen Land würden in dem Konflikt an vorderster Front eingesetzt. Nach Angaben der Helfer werden die Kinder von der paramilitärischen sudanesischen Gruppe RSF (Rapid Sudanese Forces) im Auftrag der Regierung rekrutiert und dann von Saudi-Arabien im Jemen eingesetzt. "Die Familien der Kinder kommen alle aus der Darfur-Region und leben in bitterer Armut, da sind die Eltern leicht zu ködern", sagte Abdelrahman Mubarak, Leiter der Hilfsorganisation im Sudan. Kriegsverbrechen Etliche Kinder und Jugendliche seien zudem von der RSF gekidnappt worden und hätten bereits im sudanesischen Bürgerkrieg gekämpft. Wer Kindersoldaten einsetze, begehe ein Kriegsverbrechen, mahnten die Helfer. Im Jemen unterstützt seit mehr als drei Jahren eine von Saudi-Arabien angeführte Koalition die sunnitisch geprägte Regierung im Kampf gegen die schiitischen Houthi-Rebellen, die vom Iran unterstützt werden. Hilfsorganisationen warnen vor einer der schlimmsten humanitären Katastrophen der vergangenen Jahrzehnte. (APA, 16.1.2019) - derstandard.at/2000096365598/Vorwurf-Saudi-Arabien-setzt-im-Jemen-Kindersoldaten-ein



zuletzt bearbeitet 30.01.2019 11:31 | nach oben springen

#98

4 Jahre Krieg in Jemen ...

in Politik 27.03.2019 15:58
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

<<Mural of Trump milking Saudi king shows Yemenis' disgust at war>>
...
"It's a graphic display of how people in the north of Yemen see America's role in a war that's been tearing into the fabric of their country for exactly four years.

The US is Saudi Arabia's biggest arms supplier. The jets and the bombs they drop as well as the tanks, artillery pieces and vehicles used by Saudi Arabia and the United Arab Emirates, who lead a coalition against Yemen's Iran-backed Houthi movement, are mostly US-made. Without them, the coalition forces on the outskirts of Hodeidah would not have been able to threaten the port city, the Houthis believe.
So, at a demonstration marking the fourth anniversary of the war on Tuesday, protesters yell "Death to America", and inevitably "Death to Israel."..."

https://edition.cnn.com/2019/03/27/middl...iley/index.html



Hans Bergman gefällt das
zuletzt bearbeitet 27.03.2019 15:59 | nach oben springen

#99

RE: 4 Jahre Krieg in Jemen ...

in Politik 17.04.2019 16:00
von Willie | 23.574 Beiträge | 89278 Punkte

Trump vetoes resolution on ending U.S. role in Yemen civil war
President Donald Trump on Tuesday vetoed a bipartisan measure to cut off U.S. support for the Saudi-led coalition in Yemen’s civil war, calling it “an unnecessary, dangerous attempt to weaken my constitutional authorities.”

Tuesday’s veto was the second of Trump’s presidency, coming a month after he vetoed a resolution to reverse his national emergency declaration aimed at securing funding for a border wall.
https://www.politico.com/story/2019/04/1...vil-war-1278627


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#100

Nach (fast) 5 Jahren Krieg in Jemen ...

in Politik 29.06.2019 19:53
von Indo_HS | 2.187 Beiträge | 4116 Punkte

<<Reuters: Die Vereinigten Arabischen Emirate reduzieren Militärpräsenz im Jemen>>

28.06.2019
"Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) reduzieren ihre Militärpräsenz im Jemen wegen der Besorgnis über den Konflikt zwischen den USA und dem Iran, der die Sicherheit in nächster Umgebung der VAE bedrohen kann. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Quellen in den westlichen diplomatischen Kreisen."
https://de.sputniknews.com/politik/20190...praesenz-jemen/



zuletzt bearbeitet 29.06.2019 19:53 | nach oben springen

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