#26

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 11.03.2013 21:56
von ente (gelöscht)
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Zitat von Ronald.Z im Beitrag #25
Zitat von ente im Beitrag #24

Findest Du das gut, daß nur aufgrund des Geschlechts über Position entschieden wird?
Ich finde nachgewiesene Qualifikation weit eher nützlich.


Bin ich komplett bei Dir, der Trend geht jedoch in die andere Richtung. Daher mein Verweis am Anfang der Diskussion, dass sich eine "typische weibliche" Studienrichtung a'la "irgendwas mit Medien" bei der zielgerichteten Manipulaition der Diskussion um die Verteilung der begehrten Plätze dann doch zu lohnen scheint.
Zumindets mehr als die vielgelobten MINT-Fächer.

Diese Fehlentwicklung gehört aufgehalten.
Frau darf sich gerne emanzipieren, aber durch Leistung unterlegt, nicht durch Genderismus.

In meinem Berufszweig gibt es keine Frauen :-)


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#27

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 11.03.2013 23:16
von Landegaard | 17.380 Beiträge | 35656 Punkte

Zitat von Ronald.Z im Beitrag #25
Zitat von ente im Beitrag #24

Findest Du das gut, daß nur aufgrund des Geschlechts über Position entschieden wird?
Ich finde nachgewiesene Qualifikation weit eher nützlich.


Bin ich komplett bei Dir, der Trend geht jedoch in die andere Richtung. Daher mein Verweis am Anfang der Diskussion, dass sich eine "typische weibliche" Studienrichtung a'la "irgendwas mit Medien" bei der zielgerichteten Manipulaition der Diskussion um die Verteilung der begehrten Plätze dann doch zu lohnen scheint.
Zumindets mehr als die vielgelobten MINT-Fächer.


Nana. Chancengleichheit haben wir nun wirklich noch nicht, insofern hat die Debatte einen Sinn, wenngleich die Quote nur scheinbar zu einer Verbesserung führt. Zumindest bei der Messgröße 50 % Frauen müssten zu 50 % Führungskräften führen. Wenn ein Studienfach über Jahrzehnte von 90 % Männern abgeschlossen wird, würde ich eine Frauenquote von 10 % für diskussionsfähig halten. Bringt noch eine Menge Folgeprobleme, aber das wäre ein Ansatz. Und dann muss man noch berücksichtigen, dass Frauen zwecks Familiengründung vielfach aus dem Karriererennen aussteigen. Würde das noch weiter schmälern. Da kann Roth soviel von Vereinbarkeit von Familie und Beruf faseln, wie sie will. Ein karrieregeiler Mann leistet schlicht mehr als eine karrieregeile Mutter, Männer sind einfach eher bereit, den Nachwuchs fürs Büro zu vernachlässigen, als Mütter. Das muss nicht gefallen, aber bei einer Festlegung einer Quote müssen die Fakten auf den Tisch, nicht eine Idealvorstellung einer Powerfrau.



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#28

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 13.03.2013 14:10
von Gelöschtes Mitglied
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___

Wir befinden uns bereits in einem bedenklich weit fortgeschrittenen Stadium.
Hier mal ein guter Broder-Artikel:

http://www.welt.de/kultur/article1143999...ornografie.html



zuletzt bearbeitet 13.03.2013 14:10 | nach oben springen

#29

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 21.03.2013 22:03
von Ronald.Z | 1.627 Beiträge | 1607 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #28
___

Wir befinden uns bereits in einem bedenklich weit fortgeschrittenen Stadium.
Hier mal ein guter Broder-Artikel:

http://www.welt.de/kultur/article1143999...ornografie.html

Recht haste, und auch noch ein paar andere schöne Vorlagen habe ich in den letzten Tagen leider verpasst, sry ....

Aber bevor ich morgen in die Sonne entschwinde noch was wirklich schönes:
Fleischhauer macht sich über die Genderfuzzis lustig und nimmt dazu Martenstein als Aufhänger:
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan...f-a-890180.html

Hier der inkriminierte Martentein Audiokommentar:
http://www.radioeins.de/programm/sendung...extoilette.html


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#30

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 22.03.2013 16:31
von Nante | 8.513 Beiträge | 17924 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #28
___
Wir befinden uns bereits in einem bedenklich weit fortgeschrittenen Stadium.
Hier mal ein guter Broder-Artikel:
http://www.welt.de/kultur/article1143999...ornografie.html

Es gibt bei Broder einen guten Indikator: Je weniger er vom Judentum und Israel faselt, desto vernünftiger wird er (ausgenommen Gysi - da ist dummes Zeug Standard).


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#31

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 25.03.2013 09:24
von Kerläi | 32 Beiträge | 32 Punkte

Zitat von Landegaard im Beitrag #27
Ein karrieregeiler Mann leistet schlicht mehr als eine karrieregeile Mutter, Männer sind einfach eher bereit, den Nachwuchs fürs Büro zu vernachlässigen, als Mütter.

Andere Begründung:
Männer wissen, dass ihr Geschlecht für die nächste Gehaltserhöhung völlig irrelavant ist,
sondern eher deren Leistung.
Frauen können sich schon mal auf Quotenregelungen verlassen oder die Wirkung ihrer schönen
Augen beim Chef.
;)



zuletzt bearbeitet 25.03.2013 09:25 | nach oben springen

#32

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 26.03.2013 20:38
von ente (gelöscht)
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Zitat von Kerläi im Beitrag #31
Zitat von Landegaard im Beitrag #27
Ein karrieregeiler Mann leistet schlicht mehr als eine karrieregeile Mutter, Männer sind einfach eher bereit, den Nachwuchs fürs Büro zu vernachlässigen, als Mütter.

Andere Begründung:
Männer wissen, dass ihr Geschlecht für die nächste Gehaltserhöhung völlig irrelavant ist,
sondern eher deren Leistung.
Frauen können sich schon mal auf Quotenregelungen verlassen oder die Wirkung ihrer schönen
Augen beim Chef.
;)


Und deswegen muss der Mann dauerhaft hackeln, weil der "Nachwuchs" gefüttert werden muss.
Manchmal ruft der sogar nicht "Papa", sondern "Kuckuck". Das Weib ruft "Kreditkarte" und "Unterhalt".

Männer sind also nicht bereit, sondern gezwungen ... jedenfalls ziemlich viele :-)


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#33

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 26.03.2013 23:56
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte

Ok, ok, ich habe mitgelesen, zugegeben.
Und ich bin die Diskussion hinlänglich leid, habe ich doch woanders schon vor Monaten darüber diskutiert.
Also nur soviel: Ich kenne Frauen, die in Ministerien und als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen für Universitäten arbeiten, die könnten ebenso gut auch Ministerin oder Bundeskanzlerin sein ... die eine hat sogar einen deckungsgleichen Lebenslauf.
Frauen, die absolut kompetent sind, deren Kinder schon Enkel produzieren und die gegen neun Uhr Abends zur Anprobe erscheinen.
Frauen, die sich im Ministerium oder in der Uni den Allerschönsten bis zum Stehkragen aufreissen, um bei der Präsentation übergangen zu werden, oder um den nächsten Zeitvertrag aushandeln zu müssen ... ohne den das Projekt nicht abgeschlossen werden könnte.
Frauen, die gerne die Kollegin in Babypause und die nicht eingearbeitete Sekretärin kompensieren, indem sie beide ersetzen.
Frauen, die permanent an Burnout vorbei schrammen, nur aufrecht gehalten vom Erfolgserlebnis des erfolgreichen Projektes, des bewilligten Forschungsprogrammes, der Fördergelder, die freigegeben werden.
Frauen, deren männliche Kollegen mehr verdienen, früher Feierabend machen und schneller Karriere machen.
Frauen, denen wichtig ist, dass das Projekt/die Förderung bewilligt und finanziert wird, und die keine Lorbeeren dafür wollen.
Im Kleinen: Frauen, die seit sie 14 waren als Schneiderin arbeiten und zu wenig verdienen, um eine angemessene Rente zu erhalten.
Im Speziellen: Frauen, die kreative Berufe ergreifen, sich selbständig machen und deren private Rente eben gerade noch über dem Hartz4- Minimum liegen wird.
Komisch ... das waren Frauen, die keinen Mann hatten.
Diese Frauen waren ausnahmslos für eine Quotenregelung. Denn sie hatten mit chauvinistischen Chefs zu tun, die die Überstunden gerne verzeichnet, aber nie bezahlen mussten, und die einen Aufstieg zu verhindern wussten.
Oh, und nicht zu vergessen: Frauen, die ganz grandios Karriere machen. Mit Kind, Mann, Job und allem. Ok, da ist ein Kindermädchen im Spiel, und beide Eltern verdienen unverschämt gut.
Und nicht zu vergessen: die Väter, die es geniessen, dass sie per Elternzeit ein paar Wochen ungeteilte Zeit mit dem Kind verbringen und eine ganz eigene Beziehung aufbauen können, auch wenn sie Einbussen in der Karriere befürchten müssen. Die sagen, sie hätten die Zeit nicht missen wollen.
Diese Paare mögen eine Quotenregelung ablehnen .... naja, sie sind noch jung. MIt Fünfzig sieht man das nicht mehr so gelassen, wenn man bei der Beförderung übergangen wird.
Eine Kundin von mir wechselt zu einer amerikanischen Firma, denn die schreibt eine Quotenregelung vor, und in ihrem Bereich (Vertragsrecht im Internet) gibt er weder genug Männer noch Frauen in der BRD, aber ihre alte (deutsche) Firma hätte sie als Frau niemalsnicht zur Teilhaberin gemacht. Es gibt da keine Frau als Teilhaberin. Wir sprechen von mehreren Hunderttausend Euro im Jahr.

Oh mein Gott, was haben die Männer es schwer ... da werden sie abgezockt, mit Blagen belastet, zu Unterhalt verdonnert und betrogen von A bis Z.
Aber echt blöd ist, dass irgendwer die Blagen gemacht hat (wozu zwei gehören), und eine Mutter immer zerrissen sein wird zwischen Kinderbetreuung und Beruf.
Wenn euch einfällt, wie ein Mann das alles gleichwertig übernehmen kann, dann diskutiere ich gerne weiter.

PS: ich habe keine Kinder bekommen, habe einen wunderbaren Beruf, und bin vielleicht ein Fall für Altersarmut.
PPS: es war meine eigene Entscheidung, und ich bereue sie nicht.
PPPS: wacht auf, Jungs. Die Mädels verdienen demnächst genausoviel oder mehr, werden nicht mehr abhängig sein, und lassen euch die Kinder hüten. Viel Spass!



zuletzt bearbeitet 26.03.2013 23:59 | nach oben springen

#34

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 00:08
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von FrieFie im Beitrag #33
Ok, ok, ich habe mitgelesen, zugegeben.
Und ich bin die Diskussion hinlänglich leid, habe ich doch woanders schon vor Monaten darüber diskutiert.
Also nur soviel: Ich kenne Frauen, die in Ministerien und als wissenschaftliche Mitarbeiterinnen für Universitäten arbeiten, die könnten ebenso gut auch Ministerin oder Bundeskanzlerin sein ... die eine hat sogar einen deckungsgleichen Lebenslauf.
Frauen, die absolut kompetent sind, deren Kinder schon Enkel produzieren und die gegen neun Uhr Abends zur Anprobe erscheinen.
Frauen, die sich im Ministerium oder in der Uni den Allerschönsten bis zum Stehkragen aufreissen, um bei der Präsentation übergangen zu werden, oder um den nächsten Zeitvertrag aushandeln zu müssen ... ohne den das Projekt nicht abgeschlossen werden könnte.
Frauen, die gerne die Kollegin in Babypause und die nicht eingearbeitete Sekretärin kompensieren, indem sie beide ersetzen.
Frauen, die permanent an Burnout vorbei schrammen, nur aufrecht gehalten vom Erfolgserlebnis des erfolgreichen Projektes, des bewilligten Forschungsprogrammes, der Fördergelder, die freigegeben werden.
Frauen, deren männliche Kollegen mehr verdienen, früher Feierabend machen und schneller Karriere machen.
Frauen, denen wichtig ist, dass das Projekt/die Förderung bewilligt und finanziert wird, und die keine Lorbeeren dafür wollen.
Im Kleinen: Frauen, die seit sie 14 waren als Schneiderin arbeiten und zu wenig verdienen, um eine angemessene Rente zu erhalten.
Im Speziellen: Frauen, die kreative Berufe ergreifen, sich selbständig machen und deren private Rente eben gerade noch über dem Hartz4- Minimum liegen wird.
Komisch ... das waren Frauen, die keinen Mann hatten.
Diese Frauen waren ausnahmslos für eine Quotenregelung. Denn sie hatten mit chauvinistischen Chefs zu tun, die die Überstunden gerne verzeichnet, aber nie bezahlen mussten, und die einen Aufstieg zu verhindern wussten.
Oh, und nicht zu vergessen: Frauen, die ganz grandios Karriere machen. Mit Kind, Mann, Job und allem. Ok, da ist ein Kindermädchen im Spiel, und beide Eltern verdienen unverschämt gut.
Und nicht zu vergessen: die Väter, die es geniessen, dass sie per Elternzeit ein paar Wochen ungeteilte Zeit mit dem Kind verbringen und eine ganz eigene Beziehung aufbauen können, auch wenn sie Einbussen in der Karriere befürchten müssen. Die sagen, sie hätten die Zeit nicht missen wollen.
Diese Paare mögen eine Quotenregelung ablehnen .... naja, sie sind noch jung. MIt Fünfzig sieht man das nicht mehr so gelassen, wenn man bei der Beförderung übergangen wird.
Eine Kundin von mir wechselt zu einer amerikanischen Firma, denn die schreibt eine Quotenregelung vor, und in ihrem Bereich (Vertragsrecht im Internet) gibt er weder genug Männer noch Frauen in der BRD, aber ihre alte (deutsche) Firma hätte sie als Frau niemalsnicht zur Teilhaberin gemacht. Es gibt da keine Frau als Teilhaberin. Wir sprechen von mehreren Hunderttausend Euro im Jahr.

Oh mein Gott, was haben die Männer es schwer ... da werden sie abgezockt, mit Blagen belastet, zu Unterhalt verdonnert und betrogen von A bis Z.
Aber echt blöd ist, dass irgendwer die Blagen gemacht hat (wozu zwei gehören), und eine Mutter immer zerrissen sein wird zwischen Kinderbetreuung und Beruf.
Wenn euch einfällt, wie ein Mann das alles gleichwertig übernehmen kann, dann diskutiere ich gerne weiter.

PS: ich habe keine Kinder bekommen, habe einen wunderbaren Beruf, und bin vielleicht ein Fall für Altersarmut.
PPS: es war meine eigene Entscheidung, und ich bereue sie nicht.
PPPS: wacht auf, Jungs. Die Mädels verdienen demnächst genausoviel oder mehr, werden nicht mehr abhängig sein, und lassen euch die Kinder hüten. Viel Spass!


Sehr schön erklärt.

Wenn die Jungs wollen, dann schaffen ie das schon. Mein Sohn kann.


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#35

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 00:25
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #34


Sehr schön erklärt.

Wenn die Jungs wollen, dann schaffen ie das schon. Mein Sohn kann.



Glaube ich Dir sofort. Kann auch mein Neffe, und können eine Menge Männer von den Frauen, mit denen ich zu tun habe. Aber die Diskussion wird geführt von von denen, die sich immernoch ausgebeutet und benachteiligt fühlen ... den verlassenen Männern, die Unterhalt zahlen müssen und nicht begreifen wollen, dass sie Unterhaltsempfänger wären, wenn ihre Frau ihre Karriere hätte fortsetzen können und sie sich um die Kinder mehr gekümmert hätten.
Aber ein Mann(Softwareentwickler), der nach zwölf Jahren Ehe von seiner Frau Unterhalt forderte, weil er die zwei Kinder betreut hatte und seinen Beruf dafür aufgegeben hatte, der wurde (von Frauen und Männern) zum Looser erklärt.... hätte er doch seinen Beruf behalten! Warum die Kinder zum Lebensmittlepunkt machen? Und jetzt Unterhalt fordern, dabei könnte er doch auch putzen gehen?!?!

Ein Freund von mir hat eine Firma für Software, mit ca. 100 Angestellten. Er gab zu, dass junge Frauen, die geheiratet hatten, nie als Projektleiterinnen eingesetzt wurden, denn die würden doch wahrscheinlich demnächst Kinder bekommen.
Bis der erste Projektleiter sich in die Elternzeit verabschiedete ..... mit 50.
Keine Frau wird mit 50 eine Babypause einlegen.
So wird die Elternzeit zum Vehikel für Gleichberechtigung ... denn ein Mann kann sie bis zum Ende des Berufslebens einklagen, eine Frau ist nur begrenzt gebärfähig.
Hoffen wir, dass die Elternzeit nicht der nächsten Sparmassnahme der Bundesregierung zum Opfer fällt.


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#36

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 00:44
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von FrieFie im Beitrag #35
Zitat von Lea S. im Beitrag #34


Sehr schön erklärt.

Wenn die Jungs wollen, dann schaffen ie das schon. Mein Sohn kann.



Glaube ich Dir sofort. Kann auch mein Neffe, und können eine Menge Männer von den Frauen, mit denen ich zu tun habe. Aber die Diskussion wird geführt von von denen, die sich immernoch ausgebeutet und benachteiligt fühlen ... den verlassenen Männern, die Unterhalt zahlen müssen und nicht begreifen wollen, dass sie Unterhaltsempfänger wären, wenn ihre Frau ihre Karriere hätte fortsetzen können und sie sich um die Kinder mehr gekümmert hätten.
Aber ein Mann(Softwareentwickler), der nach zwölf Jahren Ehe von seiner Frau Unterhalt forderte, weil er die zwei Kinder betreut hatte und seinen Beruf dafür aufgegeben hatte, der wurde (von Frauen und Männern) zum Looser erklärt.... hätte er doch seinen Beruf behalten! Warum die Kinder zum Lebensmittlepunkt machen? Und jetzt Unterhalt fordern, dabei könnte er doch auch putzen gehen?!?!

Ein Freund von mir hat eine Firma für Software, mit ca. 100 Angestellten. Er gab zu, dass junge Frauen, die geheiratet hatten, nie als Projektleiterinnen eingesetzt wurden, denn die würden doch wahrscheinlich demnächst Kinder bekommen.
Bis der erste Projektleiter sich in die Elternzeit verabschiedete ..... mit 50.
Keine Frau wird mit 50 eine Babypause einlegen.
So wird die Elternzeit zum Vehikel für Gleichberechtigung ... denn ein Mann kann sie bis zum Ende des Berufslebens einklagen, eine Frau ist nur begrenzt gebärfähig.
Hoffen wir, dass die Elternzeit nicht der nächsten Sparmassnahme der Bundesregierung zum Opfer fällt.




Leider ist das so. Da wundert sich allerdings die Gemeinschaft warum es so wenig Kinder gibt.
Obwohl, die Gemeinschaft wundert sich fast nicht mehr. Kinder machen Lärm und Schmutz, wer will schon eine Kita direkt in seiner Nähe haben. :-((

Bin ich froh, dass meine Kinder erwachsen sind................


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#37

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 00:46
von Willie | 29.028 Beiträge | 143818 Punkte

Zitat von FrieFie im Beitrag #33


....Wenn euch einfällt, wie ein Mann das alles gleichwertig übernehmen kann, dann diskutiere ich gerne weiter.

PS: ich habe keine Kinder bekommen, habe einen wunderbaren Beruf, und bin vielleicht ein Fall für Altersarmut.
PPS: es war meine eigene Entscheidung, und ich bereue sie nicht.
PPPS: wacht auf, Jungs. Die Mädels verdienen demnächst genausoviel oder mehr, werden nicht mehr abhängig sein, und lassen euch die Kinder hüten. Viel Spass!

Stimme dir auf der ganzen Linie zu.

Die einzigen Bereiche, wo ein Mann in der Regel Frauen -naturgegeben- was voraus hat liegt
a.) in der groesseren physischen Statur -und damit aeusserlich leichter mehr Furcht einfloessend oder Achtung gebietend-,
b.) den staerkeren Knochenbau und dickeren Muskeln -und damit groessere physische Kraft in PS oder kw-,
c.) der tieferen ggf. roehrenderen Stimme -und ein sich darauf traditionell stuetzendes grosses Maul.

Ansonsten geht der Leistungsvergleich eindeutig zum Vorteil des weiblichen Geschlechts.



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 00:57 | nach oben springen

#38

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 08:44
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von FrieFie im Beitrag #33
Ok, ok, ich habe mitgelesen, zugegeben.
...
Oh mein Gott, was haben die Männer es schwer ... da werden sie abgezockt, mit Blagen belastet, zu Unterhalt verdonnert und betrogen von A bis Z.
Aber echt blöd ist, dass irgendwer die Blagen gemacht hat (wozu zwei gehören), und eine Mutter immer zerrissen sein wird zwischen Kinderbetreuung und Beruf.
Wenn euch einfällt, wie ein Mann das alles gleichwertig übernehmen kann, dann diskutiere ich gerne weiter.

PS: ich habe keine Kinder bekommen, habe einen wunderbaren Beruf, und bin vielleicht ein Fall für Altersarmut.
PPS: es war meine eigene Entscheidung, und ich bereue sie nicht.
PPPS: wacht auf, Jungs. Die Mädels verdienen demnächst genausoviel oder mehr, werden nicht mehr abhängig sein, und lassen euch die Kinder hüten. Viel Spass!

Man merkt deutlich, dass Sie Kinder vor allem als eines betrachten: als Karrierehemmnis. Das trieft geradezu aus Ihrem Text heraus. Natürlich ist es eine persönlcihe Entscheidung, keine Kinder zu bekommen, das sei Ihnen ganz unbenommen.
Nur: Kinder zu bekommen ist eben an sich auch ein Privileg, diese Kinder im Streitfall dann fast automatisch zugesprochen zu bekommen erst recht. Und dieses Privileg gehört nun mal den Frauen.



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 08:49 | nach oben springen

#39

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 09:11
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #38

Man merkt deutlich, dass Sie Kinder vor allem als eines betrachten: als Karrierehemmnis. Das trieft geradezu aus Ihrem Text heraus. Natürlich ist es eine persönlcihe Entscheidung, keine Kinder zu bekommen, das sei Ihnen ganz unbenommen.
Nur: Kinder zu bekommen ist eben an sich auch ein Privileg, diese Kinder im Streitfall dann fast automatisch zugesprochen zu bekommen erst recht. Und dieses Privileg gehört nun mal den Frauen.

Ah, ich bin das Karriereweib, verstehe. So leicht wird man in Schubladen gesteckt.

Ich wüsste nicht, wo ich davon geschrieben hätte, dass Kinder vor allem ein Karrierehemmnis seien.
Ich habe selbst keine Kinder, weil es sich einfach so ergeben hat und bin froh, dass mein Beruf einiges kompensiert.
Eine Firma mit Angestellten fordert aber mehr als ein Angestelltenjob, bei dem man Babypause und Halbtagsstelle bekommen kann ... es hätte einen Vater gebraucht, der auch Kompromisse bei seinem Job macht und sich Zeit nimmt.

Für Frauen sind Kinder ein Karrierehemmnis, aber nicht das Ende der Karriere. Die erfolgreichen Frauen, von denen ich schrieb, haben fast alle Kinder, so wie meine Kolleginnen auch.

Heutzutage bekommen übrigends beide Eltern bei Trennungen das Sorgerecht.
Bei mehreren Freunden verbringt das Kind die halbe Woche oder den halben Monat beim jeweiligen Elternteil.
Die Zeiten des "Wochenendpapi" sind zum Glück auch gezählt.



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 09:12 | nach oben springen

#40

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 09:17
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von FrieFie im Beitrag #39

Ah, ich bin das Karriereweib, verstehe. So leicht wird man in Schubladen gesteckt.
...
Für Frauen sind Kinder ein Karrierehemmnis, aber nicht das Ende der Karriere. Die erfolgreichen Frauen, von denen ich schrieb, haben fast alle Kinder, so wie meine Kolleginnen auch.

Heutzutage bekommen übrigends beide Eltern bei Trennungen das Sorgerecht.
Bei mehreren Freunden verbringt das Kind die halbe Woche oder den halben Monat beim jeweiligen Elternteil.
Die Zeiten des "Wochenendpapi" sind zum Glück auch gezählt.

Ich bezog mich nur auf dieses eine Posting. Keine Schublade.
Und was Sie zum Sorgerecht sagen, das gilt ausschliesslich im Fall der gütlichen Trennung. Im Streitfall haben Väter selten eine Chance, das Hauptsorgerecht zu erstreiten*, die Mütter haben hier rechtlich einen privilegierten Stand. Bei unehelichen Kindern gilt das umso mehr, hier hatten die Väter bisher überhaupt keine Ansprüche, was jedoch zuletzt vom BuVerfG revidiert wurde.

(* vielleicht interessiert es Sie zu erfahren, dass ich selbst ein Scheidungskind war und mein Vater, allerdings im allseitigen Einvernehmen, das Sorgerecht ausübte)



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 09:31 | nach oben springen

#41

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 11:45
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #38
Zitat von FrieFie im Beitrag #33
Ok, ok, ich habe mitgelesen, zugegeben.
...
Oh mein Gott, was haben die Männer es schwer ... da werden sie abgezockt, mit Blagen belastet, zu Unterhalt verdonnert und betrogen von A bis Z.
Aber echt blöd ist, dass irgendwer die Blagen gemacht hat (wozu zwei gehören), und eine Mutter immer zerrissen sein wird zwischen Kinderbetreuung und Beruf.
Wenn euch einfällt, wie ein Mann das alles gleichwertig übernehmen kann, dann diskutiere ich gerne weiter.

PS: ich habe keine Kinder bekommen, habe einen wunderbaren Beruf, und bin vielleicht ein Fall für Altersarmut.
PPS: es war meine eigene Entscheidung, und ich bereue sie nicht.
PPPS: wacht auf, Jungs. Die Mädels verdienen demnächst genausoviel oder mehr, werden nicht mehr abhängig sein, und lassen euch die Kinder hüten. Viel Spass!

Man merkt deutlich, dass Sie Kinder vor allem als eines betrachten: als Karrierehemmnis. Das trieft geradezu aus Ihrem Text heraus. Natürlich ist es eine persönlcihe Entscheidung, keine Kinder zu bekommen, das sei Ihnen ganz unbenommen.
Nur: Kinder zu bekommen ist eben an sich auch ein Privileg, diese Kinder im Streitfall dann fast automatisch zugesprochen zu bekommen erst recht. Und dieses Privileg gehört nun mal den Frauen.



Was Sie aus Friefies Beiträge herauslesen ist mir schleierhaft. Es zeigt aber genau das Unverständnis, welches leider noch lange zwischen Vätern und Müttern herrschen wird.

Nicht die Kinder sind das Karrierehemmnis für Karrierefrauen, sondern die dazugehörenden Väter, welche sich meistens nicht in die Kinderbetreuung zu 50% - oder wenn es sein muss (!der Karriere der Frau wegen!) zu 100% einbringen.


P.S.
Soweit ich weiss, haben einen solchen Vater hier im Forum, der sich oft zu 100% einbringt.


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#42

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 11:57
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lea S. im Beitrag #41

Was Sie aus Friefies Beiträge herauslesen ist mir schleierhaft. Es zeigt aber genau das Unverständnis, welches leider noch lange zwischen Vätern und Müttern herrschen wird.


...schreiben Sie und schlagen dann in genau die gleiche Bresche :-)
Dass auch Kindererziehung - egal ob von Müttern oder Vätern geleistet - etwas sehr befriedigendes sein kann, vielleicht sogar viel eher als sich für eine mittelmässige Karriere den Allerwertesten aufzureissen, auf den Gedanken kommen Sie schon gar nicht mehr...Kindererziehung kommt in der feministischen Diktion immer nur als Bürde vor, die es möglichst gerecht zu verteilen gilt. Na sei's drum.



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 11:59 | nach oben springen

#43

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 12:21
von Leto_II. | 22.753 Beiträge | 50663 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #42
Zitat von Lea S. im Beitrag #41

Was Sie aus Friefies Beiträge herauslesen ist mir schleierhaft. Es zeigt aber genau das Unverständnis, welches leider noch lange zwischen Vätern und Müttern herrschen wird.


...schreiben Sie und schlagen dann in genau die gleiche Bresche :-)
Dass auch Kindererziehung - egal ob von Müttern oder Vätern geleistet - etwas sehr befriedigendes sein kann, vielleicht sogar viel eher als sich für eine mittelmässige Karriere den Allerwertesten aufzureissen, auf den Gedanken kommen Sie schon gar nicht mehr...Kindererziehung kommt in der feministischen Diktion immer nur als Bürde vor, die es möglichst gerecht zu verteilen gilt. Na sei's drum.


Sicherlich kann das erfüllend sein, wenn es denn die einzelnen Eltern erfüllt. Man kann auch über 15 Jahre Kinder in die Welt setzen und sich das 30 Jahre mit ihnen beschäftigen, fast ein Arbeitsleben also. Die Regel ist das aber nicht. Höhere Bildungsabschlüsse für beide Eltern wären Verschwendung.


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#44

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 12:25
von FrieFie | 7.321 Beiträge | 7298 Punkte

@ Swann:

Richtig: die Gesetze werden nach und nach geändert, zum Glück.
Das sollte man aber in der Diskussion auch zur Kenntnis nehmen.
Trotzdem wird regelmässig den Frauen geradezu vorgeworfen, dass die Gesetze früher ungerecht waren und teils noch sind ... als hätten die Frauen sie allein geschrieben und verabschiedet. Und wenn sich was zum positiven ändert, wird es nicht als gemeinsamer Fortschritt gesehen, sondern als Sieg über die Frauen.
Darf ich daran erinnern, dass es die konservative, patriarchalische Gesellschaft der 50er und 60er war, die die ursprünglich so "frauenfreundliche" Sorgerechtsregelung fand - jene Gesellschaft, in der Familie und Kinder noch so doll wichtig und Rollenverteilungen noch nicht in Frage gestellt waren?
Hingegen ist es die heutige, die Gleichberechtigung anstrebende Gesellschaft, die Auswüchse wie "gender mainstreaming" hervorgebracht hat, in der endlich gerechtere Gesetze erlassen und Regelungen gefunden werden.

Das Privileg, die Kinder bekommen und erziehen zu dürfen, führt zu mehr Altersarmut unter Frauen. Vielleicht lässt sich daran ablesen, inwiefern Frauen immernoch benachteiligt sind.

Es ist ein gesellschaftlicher Prozess, der nicht von Heute auf Morgen geschehen kann .... vom Patriarchat in den 60ern, in dem die Frauen eine Erlaubnis des Mannes brauchten, um arbeiten oder ein eigenes Konto eröffnen zu können zur Gleichberechtigung dauert´s mehr als zwei Generationen. Und nicht alle Schritte sind echte Fortschritte.
So kommt es auch zu Übertreibungen, Versuchen, Fehlern.
Aber ich bin es leid, unentwegt das Genörgel über die Entwicklung anzuhören, deren Errungenschaften inzwischen selbstverstandlich auch von den Männern genossen werden.

Sie behaupten, Frauen sähen Kindererziehung nur als Bürde, oder Lea und ich würden es so darstellen? Verzeihung, aber ich habe in meiner Generation noch fast keinen Mann gekannt, der freiwillig weniger gearbeitet oder gar den Beruf aufgegeben hätte, um die Kinder zu erziehen. (Einzige Ausnahme: der Mann einer Pastorin.)
Und auch noch die Väter meiner Nichten und Neffen haben sich, obwohl lange Studenten, gerne rausgehalten.
Erst in den letzten Jahren nehmen Väter im Freundeskreis Erziehungszeit in Anspruch und erfahren, wie wichtig es ist, viel Zeit mit ihren Kindern zu verbringen. Und dass sie eine ebenso intensive, enge Beziehung aufbauen können wie die Mutter.
Ich kenne keine Frau, die diese Entwicklung nicht zutiefst begrüsst.

In der feministischen Diktion kommt Kindererziehung als Aufgabe beider Eltern vor, weil es für Eltern und Kinder besser ist. Unter anderem ist es auch besser für die Eltern, die sich freier entscheiden können, wer mehr oder weniger oder nicht arbeitet oder ob beide gleich viel arbeiten, wenn beide gleich viel Spass an den Kindern haben und gleichwertige Bezugspersonen sind.

Und ja, auch manche Frauen haben Spass am Beruf, und verdienen gerne Geld. Nein, den Haushalt zu schmeissen ist nicht für alle erfüllend und wird nicht als Vollzeitjob von der Gesellschaft anerkannt und als kreativ, abwechslungsreich und anspruchsvoll empfunden oder von irgendwem im Freundeskreis so anerkannt.
Ich erinnere mich noch lebhaft an die frustrierten Hausfrauen in den 70ern und 80ern, die darin keine Erfüllung fanden. Inclusive meiner Mutter ... trotz Bauernhaus und Garten, drei erwachsenen Kindern, gut verdienendem Mann.
Für meine Mutter war die Scheidung und der Zwang, endlich eine Ausbildung zu machen und zu arbeiten ein Segen. Sie ist dabei regelrecht aufgeblüht, hatte plötzlich Selbstbewusstsein und viel mehr Energie.



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 12:26 | nach oben springen

#45

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 13:49
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #42
Zitat von Lea S. im Beitrag #41

Was Sie aus Friefies Beiträge herauslesen ist mir schleierhaft. Es zeigt aber genau das Unverständnis, welches leider noch lange zwischen Vätern und Müttern herrschen wird.


...schreiben Sie und schlagen dann in genau die gleiche Bresche :-)
Dass auch Kindererziehung - egal ob von Müttern oder Vätern geleistet - etwas sehr befriedigendes sein kann, vielleicht sogar viel eher als sich für eine mittelmässige Karriere den Allerwertesten aufzureissen, auf den Gedanken kommen Sie schon gar nicht mehr...Kindererziehung kommt in der feministischen Diktion immer nur als Bürde vor, die es möglichst gerecht zu verteilen gilt. Na sei's drum.


Sie lesen das, was Sie lesen wollen.

Ich empfand Kindererziehung nicht als Bürde, obwohl ich vollzeit berustätig war. Ich fand die Vatererziehung als Bürde. Er hat es auch nicht begreifen können.


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#46

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 13:56
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von Lea S. im Beitrag #45

Sie lesen das, was Sie lesen wollen.


Nein, ich lese das, was Sie ungewollt sagen.

Zitat von Lea S. im Beitrag #45

Ich empfand Kindererziehung nicht als Bürde, obwohl ich vollzeit berustätig war. Ich fand die Vatererziehung als Bürde. Er hat es auch nicht begreifen können.


:-)
Ja so Fälle soll es geben. Frauen sind durch die wirklich wichtige Aufgabe des Lebens, Sorge für die eigenen Kinder zu tragen, oft viel lebenskluger und reifer als die Männer, die immer nur Karriere machen spielen.



zuletzt bearbeitet 27.03.2013 13:57 | nach oben springen

#47

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 13:59
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #46
Zitat von Lea S. im Beitrag #45

Sie lesen das, was Sie lesen wollen.


Nein, ich lese das, was Sie ungewollt sagen.

Zitat von Lea S. im Beitrag #45

Ich empfand Kindererziehung nicht als Bürde, obwohl ich vollzeit berustätig war. Ich fand die Vatererziehung als Bürde. Er hat es auch nicht begreifen können.


:-)
Ja so Fälle soll es geben. Frauen sind durch die wirklich wichtige Aufgabe des Lebens, Sorge für die eigenen Kinder zu tragen, oft viel lebenskluger und reifer als die Männer, die immer nur Karriere machen spielen.


Auch das ist eines der Problem.
Väter spielen oft anstatt mit den Kindern und der Frau, mit der Karriere und den Fotos der Kinder in der Brieftasche.

Frauen entscheiden sich für oder gegen Kinder, viele Männer wollen nur haben.


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#48

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 14:01
von Gelöschtes Mitglied
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Zitat von FrieFie im Beitrag #44
@ Swann:

Das Privileg, die Kinder bekommen und erziehen zu dürfen, führt zu mehr Altersarmut unter Frauen. Vielleicht lässt sich daran ablesen, inwiefern Frauen immernoch benachteiligt sind.


Aber doch nur aus zwei entscheidenden Gründen: weil es a) durch Zunahme der Ehescheidungen immer mehr Alleinerziehende gibt und b) unser politisches und wirtschaftlches System das einstmals sehr probate Modell der Versorgerehe mutwillig immer weiter einschnorrt. Haben Sie sich denn nie gefragt, zu wessen Vorteil das eigentlich passiert?


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#49

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 15:39
von Lea S. | 14.199 Beiträge | 13418 Punkte

Zitat von Swann im Beitrag #48
Zitat von FrieFie im Beitrag #44
@ Swann:

Das Privileg, die Kinder bekommen und erziehen zu dürfen, führt zu mehr Altersarmut unter Frauen. Vielleicht lässt sich daran ablesen, inwiefern Frauen immernoch benachteiligt sind.


Aber doch nur aus zwei entscheidenden Gründen: weil es a) durch Zunahme der Ehescheidungen immer mehr Alleinerziehende gibt und b) unser politisches und wirtschaftlches System das einstmals sehr probate Modell der Versorgerehe mutwillig immer weiter einschnorrt. Haben Sie sich denn nie gefragt, zu wessen Vorteil das eigentlich passiert?



Ja ja, die gute alte Versorgungsehe................
KKK
Ku Klux Klan, Kampfpudel, Kontrollwahn, Kopfnüsse und mundhalten, wenn Männe bestimmt.
Ausserhalb dieser guten Versorgungsehe - wenn Männe sich anderweitig orientiert - ist Frau ja auf den nächsten Männe angewiesen um den dann wieder mit all seinen Wünschen zu "versorgen".

Ne ne, eine Frau ohne eigenen Beruf der sie und ihre evtl. Kinder ernährt ist oft versorgt, aber mit Risiko und Dummheit.


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#50

RE: Geschlechterkrampf, Sexismus, Gender Mainstreaming und alles drum herum

in Gesellschaft 27.03.2013 15:53
von Leto_II. | 22.753 Beiträge | 50663 Punkte

Zitat von Lea S. im Beitrag #49
Zitat von Swann im Beitrag #48
Zitat von FrieFie im Beitrag #44
@ Swann:

Das Privileg, die Kinder bekommen und erziehen zu dürfen, führt zu mehr Altersarmut unter Frauen. Vielleicht lässt sich daran ablesen, inwiefern Frauen immernoch benachteiligt sind.


Aber doch nur aus zwei entscheidenden Gründen: weil es a) durch Zunahme der Ehescheidungen immer mehr Alleinerziehende gibt und b) unser politisches und wirtschaftlches System das einstmals sehr probate Modell der Versorgerehe mutwillig immer weiter einschnorrt. Haben Sie sich denn nie gefragt, zu wessen Vorteil das eigentlich passiert?



Ja ja, die gute alte Versorgungsehe................
KKK
Ku Klux Klan, Kampfpudel, Kontrollwahn, Kopfnüsse und mundhalten, wenn Männe bestimmt.
Ausserhalb dieser guten Versorgungsehe - wenn Männe sich anderweitig orientiert - ist Frau ja auf den nächsten Männe angewiesen um den dann wieder mit all seinen Wünschen zu "versorgen".

Ne ne, eine Frau ohne eigenen Beruf der sie und ihre evtl. Kinder ernährt ist oft versorgt, aber mit Risiko und Dummheit.



In Rente sitzt der Patriarch dann auf dem Sofa und die Alte kocht, putzt, wäscht, bügelt bis an Lebensende und alle sind froh und zufrieden.


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