#1

Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 09:28
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte

Damit der Israel-Strang nicht weiter mit sachfremden Diskussionen belastet wird:


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#2

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 09:33
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Maga-neu
26.09.2012 09:28 #138124
Damit der Israel-Strang nicht weiter mit sachfremden Diskussionen belastet wird:

RE: ICH bin auch zutiefst beleidigt ! [edit] antworten




Zitat von: Leto_II.
26.09.2012 09:20 #138123


Es reicht aber, sie sitzen bei ARD und ZDF in den Räten. Das sind die Sender mit der Zwangsabgabe. Wenn Kirchens Programm machen wollen, können die ja einen eigenen Sender aufmachen.


Antwort:
Politische Parteien, Gewerkschaften und viele andere gesellschaftliche Gruppen sitzen ebenfalls in den Fernsehräten. Bei denen ist das allerdings kein Problem...


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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zuletzt bearbeitet 26.09.2012 09:33 | nach oben springen

#3

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 09:35
von Landegaard | 18.624 Beiträge | 48662 Punkte


Zitat von: Maga-neu
26.09.2012 09:33 #138127

RE: ICH bin auch zutiefst beleidigt ! [edit] antworten




Zitat von: Leto_II.
26.09.2012 09:20 #138123


Es reicht aber, sie sitzen bei ARD und ZDF in den Räten. Das sind die Sender mit der Zwangsabgabe. Wenn Kirchens Programm machen wollen, können die ja einen eigenen Sender aufmachen.


Antwort:
Politische Parteien, Gewerkschaften und viele andere gesellschaftliche Gruppen sitzen ebenfalls in den Fernsehräten. Bei denen ist das allerdings kein Problem...


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***




Um was geht es denn hier in dieser Debatte?



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#4

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 09:37
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
25.09.2012 19:44 #138069
@ Maga

Zu eurer Diskusion:
Wie kann man eigentlich als vernünftiger, aufgeklärter Mensch kontra Humanismus und pro Katholizismus sein?!


*** honi soit qui mal y pense ***

Das ist mir zu einfach: Im Katholizismus reicht das Spektrum von Abbé Pierre bis zum Petrusbruder, der romtreuen Ausgabe des Piusbruders. Und im Humanismus reicht das Spektrum vom wirklichen Humanisten bis zum spießigen Religionshasser, der nur ein Ventil für seine Intoleranz sucht.


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#5

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 09:58
von Leto_II. | 25.245 Beiträge | 77435 Punkte


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128


Um was geht es denn hier in dieser Debatte?


Ob ich der Kirche aus dem Weg gehen kann oder ob sie mein tägliches Leben beeinflusst.

Maga sagt nein, ich sage ja.


*** ***


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#6

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 09:58
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128


Um was geht es denn hier in dieser Debatte?

Um das hier, das nicht in den Israel-Strang gehört:


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128

Das weiß ich daher, weil ein universelles: Liebe Deinen nächsten, wie Dich selbst, es bei entsprechender Ernsthaftigkeit, völlig überflüssig macht, noch Passagen zum Umgang mit Ungläubigen niederzuschreiben, insbesondere dann, wenn diese nicht wirklich was mit Liebe zu tun haben. Letztlich aber sind das bedeutungslose Worte, ich hatte Dir ja schon angeboten, die Taten der Glaubensgemeinschaft in der Historie mal vor diesem Anspruch zu beleuchten.
Mal interessehalber: Was, wenn ich denke, dass mir dieses Wissen zur Bewertung von Religionsgemeinschaften ausreicht? Traust Du mir auch ohne ein Theologie-Studium zu, eine valide Bewertung dazu zu haben?
Ehrlich gesagt und mit allem Respekt: In der Religionsfrage - nicht in vielen anderen Fragen - bin ich mir nicht sicher, wie valide deine Bewertung ist. Ansonsten sollte Religion nicht auf den Aspekt des richtigen Handelns reduziert werden. Das gilt auch und gerade für das Christentum. Sonst könnte man Christus ja wirklich durch Kant ersetzen.




Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128

Wenn Gott nicht beleidigt werden kann, sondern der gläubige Mensch, gelten hier wohl die normalen gesetzlichen Regeln hinsichtlich Beleidigungen. Das jedoch ist es, was viele Gläubige nicht aktzeptieren. Da soll noch irgendein Spezialschutz her.

Schön auch die neuesten Entwicklungen aus Pakistan. Mordaufruf für den Urheber des Schmähfilms, nachdem das WE mal wieder kräftig randaliert wurde. Wirklich klasse, diese gelebte Toleranz.
Ja, meinst du denn, dass ich das gut finde? Dass ich auch nur etwas Verständnis dafür habe, dass so ein Mann Minister bleibt? (Interessanterweise betreibt er ein paar Pornokinos, was nicht so ganz islamisch ist...) Es gilt bis zu seiner Abschaffung der Paragraph 166, der auch den Rahmen der Bewertung vorgibt.



Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128
Die im Artikel benannten Passagen zum Umgang mit Ungläubigen zeugen mir nicht von einem Respekt ihnen gegenüber. Es erstaunt daher, dass Du von wechselseitigem Respekt sprichst. Der fehlt schlicht und dass Du keinen Änderungsbedarf siehst, lässt mich glauben, dass es eben auch gar nicht die Absicht ist, das wechselseitig hinzubekommen. Das ist die Krux der Religion. Seit jeher arbeiten die mit zuvielen Wenn...Dann...-Beziehungen, als dass ein Respekt des Unglaubens denkbar wäre. Konsequenterweise haben sich Religionsgemeinschaften seit jeher, notfalls auch mit Gewalt, gegen solch einen Respekt gewehrt.
WENN Du nicht die Gebote hälst, DANN kommst Du nicht ins Paradies. Es gibt Berge davon. Es ist eben dieses Rumfuchteln mit den jenseitigen Konsequenzen, die strukturell sind und nichts mit Respekt zu tun haben.
WENN es dem Betreffenden egal ist, DANN geht ihm das Gerede am Allerwertesten vorbei. Ich sehe allerdings diese Form der Glaubensverbreitung als einen Missstand an.


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128
Ich bin auch kein Freund von "klugen Hermeneutik", was an dieser Stelle nicht mehr als ein Euphemismus dafür ist, Texte je nach aktueller Windrichtung verstanden wissen zu wollen. Verstehe ich, immerhin muss die heilige Schrift gemeinhin immer mal wieder dem Zeitgeist angepasst werden, damit nicht ganz so offensichtlich ist, was da zuweilen für ein Quatsch drinsteht. Ich verstehe es aber nicht als Weiterentwicklung, sondern als Irreführung, die in diesem Fall darüber hinwegtäuschen soll, dass Respekt gegenüber Ungläubigen nie ein Tehma war. Ausserdem sollte der Inhalt einer heiligen Schrift für das gemeine Volk verständlich sein. Nicht umsonst war Luther derart erfolgfreich. Ich kann die Widerstände dagegen gut verstehen. Jede Religion hat ihre Gruppen, die sich als die einzig legitimen Schriftenversteher sehen. Aber auch dabei geht es um nichts göttliches, sondern lediglich um deren Macht.
Nun, bei Evangelikalen und Salafisten sehen wir, was geschieht, wenn jeder Idiot - hier benutze ich die nahalsche Diktion - die "Heiligen Schriften" auslegt. No, thanks.



Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128
Ja tue ich. Und dass Du mir einmal mehr als einzig inhaltliche Antwort die Erlaubnis für mein Empfinden gibst, was völlig überflüssig ist, empfinde ich Deine Antwort hier schon mehr als schwach.
Was soll ich denn schreiben, wenn du mir schreibst, du empfändest meine Kritik als befremdlich?



Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128
Es ergibt sich oft, dass der Nationalsozialismus insofern mit dem Glauben verbunden wird, als dass er als Werk der Atheisten bezeichnet wird. Da spar ich mir mal meinen Brechreflex und bezeichne das punktum als den Quatsch, der es ist. Nur weil ein Großteil der Nazis nach getanem Werk noch flugs die Kiche besuchten, komme ich nicht auf die Idee, ihn zu einer Glaubensfrage im religiösen sinne zu deuten. Was den Kommunismus und Marktradikalismus betrifft, so reden wir von Wahrscheinlichkeitsannahmen hinsichtlich bestimmter Mechanismen, wie Menschen handeln. Das hat m.E. insofern was von Religion, als dass die Religionen in ihren Lehren auf ähnlichen Annahmen fußt.
Ich schrieb von Nationalismus, nicht vom Nationalsozialismus. Der Glaube an die Nation, an die "Diktatur des Proletariats" bzw. die "klassenfreie (kommunistische) Gesellschaft", an den Markt, dessen "unsichtbare Hand" alles regelt - eine Entfremdung der Thesen Smiths - ist vielfach an die Stelle des Glaubens an Gott getreten. Das Fass Nationalsozialismus habe ich bewusst nicht aufgemacht.


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128
Das alles hat aber nichts mit Atheismus zu tun, unabhängig davon, ob da "vulgär" davor steht. Atheismus ist nichts weiter, als die Existenz eines Gottes zu verneinen.
Warum schmücken sich dann bestimmte Atheisten als "Freidenker", "brights", "evolutionäre Humanisten"?



Zitat von: Landegaard
26.09.2012 09:35 #138128
Und hier bekommen wir vielleicht die Kurve zu dem, was Du Respekt nennst und ich Toleranz. Es besteht eigentlich keine Notwendigkeit, sich gegenseitig den Schädel einzuschlagen, denn sollte es sowas wie Respekt wirklich geben, dann muss dieser zunächst der Entscheidung des Individuums gelten, in welcher Glaubenswelt er sich bewegen will. Gäbe es den, müssten sich Religiöse und Atheisten jeden Eingriff in die jeweils andere Welt verbieten und Auseinandersetzungen auf die Bereiche beschränken, in denen aufgrund der gesellschaftlichen Koexistenz tragbare Formen des Zusammenlebens gefunden werden müssen, weil beide isolierten Wege nicht funktionieren. Das fängt schon mit Kirchengeläut an :)
Darum geht's? Alle religiösen Symbole aus dem öffentlichen Leben verschwinden zu lassen? Den einen stört das Glockengeläut, den nächsten das Kreuz auf der Kirche, den übernächsten der Kreuzweg im Wald, den gläubige Menschen vor über 100 Jahren errichtet haben.

Ich verteidige nicht die Machtansprüche intriganter Kurienkardinäle oder gemästeter Bischöfe, sondern den Glauben einfacher Menschen wie meiner Großeltern und Großtanten.


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


zuletzt bearbeitet 26.09.2012 10:00 | nach oben springen

#7

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 10:52
von Landegaard | 18.624 Beiträge | 48662 Punkte


Zitat von:  Maga Ehrlich gesagt und mit allem Respekt: In der Religionsfrage - nicht in vielen anderen Fragen - bin ich mir nicht sicher, wie valide deine Bewertung ist. Ansonsten sollte Religion nicht auf den Aspekt des richtigen Handelns reduziert werden. Das gilt auch und gerade für das Christentum. Sonst könnte man Christus ja wirklich durch Kant ersetzen.


Ich kann Dir auch nicht sagen, wie valide meine Bewertung ist. Im groben setzt sie sich aus 2 Kernen zusammen: 1. Meiner Überzeugung, dass Gott eine Erfindung des Menschen ist und 2. die Religionen wenig von ihren sicherlich vorhandenen guten Absichten übrig haben und lediglich noch Institutionen sind, denen es um Einfluss und Macht geht und natürlich um Knete.
Ich reduziere Religion nicht auf diesen Aspekt, in der guten Absicht scheint mir der Hauptaspekt der Religion der zu sein, dass es dem Menschen nicht gefällt, nach seinem Leben tot zu sein, was der Hebel für Religion ist, beliebiges für die Zeit nach dem Tod in Aussicht stellen zu können. Verlockend.
Wir aber hatten uns bei dem Aspekt, wo es um den angeblichen Respekt der Gläubigen für die Ungläubigen geht. Hier bleibt meine Aussage, dass das strukturell nicht die Absicht von Religionen (monotheistischen) ist, nicht sein kann und nie war.


Zitat von:  Maga
Ja, meinst du denn, dass ich das gut finde? Dass ich auch nur etwas Verständnis dafür habe, dass so ein Mann Minister bleibt? (Interessanterweise betreibt er ein paar Pornokinos, was nicht so ganz islamisch ist...) Es gilt bis zu seiner Abschaffung der Paragraph 166, der auch den Rahmen der Bewertung vorgibt.


Nein, meine ich nicht. Ich weiß sogar, dass Du das nicht gut findest. Sieh doch bitte, was ich geschrieben habe. Nur sprichst Du von Respekt, den Religionen haben, genau zu dem Zeitpunkt, wo sich dieser Respekt mal wieder schlagend zeigt.


Zitat von:  Maga
Ich sehe allerdings diese Form der Glaubensverbreitung als einen Missstand an.


Das ehrt Dich, allerdings hilft das nicht, weil es die populärste Form der Glaubensverbreitung ist. Zumindest sind die Zeiten vorbei, dass die Glaubensverbreitung mit Gewalt stattfand. Aber auch diese Zeit gab es. Ich komme zurück zur Validität meiner Bewertung. Ich berücksichtige das, während ich bei Dir den Eindruck habe, Du möchtest gerne völlig ohne die Historie eine Bewertung vornehmen. Das geht m.E. aber nicht.


Zitat von:  Maga
.Nun, bei Evangelikalen und Salafisten sehen wir, was geschieht, wenn jeder Idiot - hier benutze ich die nahalsche Diktion - die "Heiligen Schriften" auslegt. No, thanks.


Ja genau, no thanks. Kreuznet sei auch hier erwähnt. Das aber zeigt doch die tendenziell gegebene Selbstüberhebung von Religionen bestens an, weil sie ein exklusives Angobet für diejenigen bereithält, die ihr folgen (bspw. Paradies). Das muss -und ich meine zwingend- zum Gegenteil von Toleranz führen. Zumal der Glaube nicht Wissen ist.


Zitat von:  Maga
Was soll ich denn schreiben, wenn du mir schreibst, du empfändest meine Kritik als befremdlich?



Das irrelevanteste, was ich in diesem Absatz geschrieben habe, war meine Empfindung hinsichtlich Deiner Kritik. Du hättest Dir alles davor für eine Antwort vornehmen können, wo es nicht um meine Bewertung geht.


Zitat von:  Maga
Warum schmücken sich dann bestimmte Atheisten als "Freidenker", "brights", "evolutionäre Humanisten"?


Statistisch ist der Anteil der Idioten bei den Atheisten wohl so groß wie unter den Gläubigen. Hätte ich den Eindruck, die Religionsgemeinschaften wären in ihrer Steuerungszentrale gleichermaßen mit Deinem Glaubensverständnis bestückt, würde ich mich auch mit Deiner Argumentation weit besser anfreunden können. Dort allerdings geben seit Jahrhunderten die Idioten die Richtung vor. Und die Atheisten sind sicherlich nicht mehr Freidenker als Gläubige es sind. Die Grundprämisse ist eine andere, aber für beide unveränderlich. Für alle anderen Denkbeschränkungen ist der einzelne verantwortlich.

Was ich mir unter einem evolutionären Humanisten vorstellen darf, weiß ich im Moment nicht.


Zitat von:  Maga
Darum geht's? Alle religiösen Symbole aus dem öffentlichen Leben verschwinden zu lassen? Den einen stört das Glockengeläut, den nächsten das Kreuz auf der Kirche, den übernächsten der Kreuzweg im Wald, den gläubige Menschen vor über 100 Jahren errichtet haben.


Und wieder nimmst Du Dir eine Nichtigkeit und machst sie zum Kern der Aussage und Deiner Erwiderung. Diesmal war sie sogar mit einem Smiley als Nichtigkeit gekennzeichnet.
Mich stört Glockengeläut nur, weil ich in unmittelbarer Nähe einer Kirche wohne. Kreuze können hängen, wo sie wollen. Wenngleich ich da unfair Richtung Minaretten bin, denn die möchte ich nicht überall sehen. ABER: Ja, Kreuze SIND Symbole, die dem Atheisten zunächst mal eine Zumutung sind. Schon klar, dass Du da völliges Unverständnis hast, hier ist ja der Respekt der anderen gefragt.

Was mich stört ist die Einflussnahme der Gläubigen auf MEIN Leben, dem ich mich nicht entziehen kann. Wie die katholische Erziehung von Kindern im Kommunionsunterricht. Das öffentliche Bewertetwerden meines atheistischen Lebensstils von Gläubigen. Ich mokiere mich nicht über sonntägliche Kirchengänger. Die sich aber darüber, dass ich mich da nicht blicken lasse.
Und die Toleranz habe ich beim Kommunionsunterricht der Kinder erlebt, als sich das Aus dem Weg gehen nicht mehr bewerkstelligen ließ. Nachdem man mir eine halbe Stunde vortrug, was die Erwartungen der Glaubensgemeinschaften an mich ist, fanden diese es unzumutbar, sich 5 Minuten meine Erwartungen an die Glaubensgemeinschaft anzuhören.

Der Respekt, von dem Du sprichst, ist mir in meinem Leben nicht erlebbar gewesen. Weder in Aussagen von Papst bis Bischof, noch bei den Priestern und Gläubigen, mit denen ich zu tun habe.


Zitat von:  Maga
Ich verteidige nicht die Machtansprüche intriganter Kurienkardinäle oder gemästeter Bischöfe, sondern den Glauben einfacher Menschen wie meiner Großeltern und Großtanten.


Siehe vorherigen Absatz. Mit dieser "unteren Ebene" in der Glaubenshierarchie habe ich ebenfalls meine Erlebnisse. Ganz konkret. Und deren Glauben musst Du gar verteidigen, wer hindert sie denn daran, zu glauben?



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#8

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 11:44
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte

@ Landegaard: Mir geht es um das, was die Franzosen als "socialité" bezeichnen: Um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Akkulturation, Religion in einer Gesellschaft. Die Folge einer solchen "socialité", die natürlich auf einem Regelwerk basiert, ist die Inklusion; ihr Gegenteil ist bestenfalls die Segregation, schlimmstenfalls der "Kampf der Kulturen".

Inklusion verlangt Respekt, und diesen Respekt lassen die fundamentalistischen Protestanten, Katholiken, Juden, Muslime und Atheisten gleichermaßen vermissen. Dazu von C. Hedges:

http://www.amazon.de/American-Fascists-C...48652634&sr=8-8

http://www.amazon.de/When-Atheism-Become...ref=pd_sim_eb_3


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


zuletzt bearbeitet 26.09.2012 12:30 | nach oben springen

#9

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 17:57
von Landegaard | 18.624 Beiträge | 48662 Punkte


Zitat von: Maga-neu
26.09.2012 11:44 #138140
@ Landegaard: Mir geht es um das, was die Franzosen als "socialité" bezeichnen: Um das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Akkulturation, Religion in einer Gesellschaft. Die Folge einer solchen "socialité", die natürlich auf einem Regelwerk basiert, ist die Inklusion; ihr Gegenteil ist bestenfalls die Segregation, schlimmstenfalls der "Kampf der Kulturen".


Wenn es Dir darum geht, haben wir überhaupt keinen Dissens. Mir geht es darum, Dir klar zu machen, dass Religionen nicht geeignet sind, in einer Gesellschaft mit anderen zu koexistieren. Das funktioniert immer dann, wenn die Religionen sich darauf beschränken, ihre Religion als das zu betrachten, was sie ist: ihre Privatangelegenheit.

Das kann aber nicht funktionieren, sobald sich Staaten ihre Religiösität quasi zur Verfassung machen. ein islamischer Staat macht klar und deutlich, wie sehr ihn eine Integration interessiert. Gar nicht. Und genausowenig steckt da Respekt für Ungläubige mit drin.



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#10

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 20:29
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 17:57 #138210


Wenn es Dir darum geht, haben wir überhaupt keinen Dissens. Mir geht es darum, Dir klar zu machen, dass Religionen nicht geeignet sind, in einer Gesellschaft mit anderen zu koexistieren. Das funktioniert immer dann, wenn die Religionen sich darauf beschränken, ihre Religion als das zu betrachten, was sie ist: ihre Privatangelegenheit.

Das kann aber nicht funktionieren, sobald sich Staaten ihre Religiösität quasi zur Verfassung machen. ein islamischer Staat macht klar und deutlich, wie sehr ihn eine Integration interessiert. Gar nicht. Und genausowenig steckt da Respekt für Ungläubige mit drin.
Ein Lernprozess: Noch vor sechzig Jahren lehnte die katholische Kirche Religionsfreiheit (außer für Katholiken), Presse- und Meinungsfreiheit ab. Für einige Päpste handelte es sich um "Teufelswerk". Inzwischen gibt es ein eigenes Konzilsdokument zur Religionsfreiheit. Auch der Islam, der im Augenblick eine schwere Krise durchmacht, könnte lernfähig sein - einige Theologen sind es auf jeden Fall. Ob sie sich durchsetzen werden...?

Man sollte jedenfalls keine "self fulfilling prophecies" aufstellen...


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#11

RE: Der "Humanismus"

in Politik 26.09.2012 23:47
von Landegaard | 18.624 Beiträge | 48662 Punkte


Zitat von: Maga-neu
26.09.2012 20:29 #138231
Ein Lernprozess: Noch vor sechzig Jahren lehnte die katholische Kirche Religionsfreiheit (außer für Katholiken), Presse- und Meinungsfreiheit ab. Für einige Päpste handelte es sich um "Teufelswerk". Inzwischen gibt es ein eigenes Konzilsdokument zur Religionsfreiheit. Auch der Islam, der im Augenblick eine schwere Krise durchmacht, könnte lernfähig sein - einige Theologen sind es auf jeden Fall. Ob sie sich durchsetzen werden...?

Man sollte jedenfalls keine "self fulfilling prophecies" aufstellen...


Ja, in der Tat. Wenn man sie lange genug dahin tritt, passiert was. Und promt lese ich Beiträge der art, dass es ihre idee gewesen sei, diese Bewegung. Ich habe weder die Geduld, noch die Bereitschaft, deren Starrheit zu tolerieren, während sie meint, über den richtigen Weg belehren zu müssen.
Aber dennoch, es gibt natürlich Theologen, die absolut unterstützenswert sind und die viel weiter sind, als ihre Chefs. Leider geben die nicht die Richtung vor.



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#12

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 00:14
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Maga-neu
26.09.2012 09:37 #138130

Das ist mir zu einfach: Im Katholizismus reicht das Spektrum von Abbé Pierre bis zum Petrusbruder, der romtreuen Ausgabe des Piusbruders. Und im Humanismus reicht das Spektrum vom wirklichen Humanisten bis zum spießigen Religionshasser, der nur ein Ventil für seine Intoleranz sucht.


Es gibt aber keine Überschneidungen. Der Khatolizismus ist selbst in seiner aufgeklärtesten Form (wenn man im Zuammenhang mit dem K. überhaupt von Aufgeklärtheit sprechen kann) nicht mit dem Humanismus vereinbar. Das reicht, um als vernunftorientierter Menschen-Freund pro-humanistisch und anti-katholizistisch zu sein.

Und ist die sog. "Unfehlbarkeit des Papstes"(!) nicht Bestandteil aller Ausrichtungen des Katholizismus - also in allen Teilen des Spektrums vorhanden?


*** Morgens Aronal, abends Elmex ***



zuletzt bearbeitet 27.09.2012 00:53 | nach oben springen

#13

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 00:50
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Landegaard
26.09.2012 23:47 #138265


Ja, in der Tat. Wenn man sie lange genug dahin tritt, passiert was. Und promt lese ich Beiträge der art, dass es ihre idee gewesen sei, diese Bewegung. Ich habe weder die Geduld, noch die Bereitschaft, deren Starrheit zu tolerieren, während sie meint, über den richtigen Weg belehren zu müssen.
Aber dennoch, es gibt natürlich Theologen, die absolut unterstützenswert sind und die viel weiter sind, als ihre Chefs. Leider geben die nicht die Richtung vor.

Na ja, wenn man den Syllabus von Papst Mastai oder den Antimodernisteneid Pius` X. liest, kann man schon Zweifel daran haben, dass es ihre Idee gewesen sei. :-)


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#14

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 00:56
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Indogermane_HS
27.09.2012 00:14 #138268


Es gibt aber keine Überschneidungen. Der Khatolizismus ist selbst in seiner aufgeklärtesten Form (wenn man im Zuammenhang mit dem K. überhaupt von Aufgeklärtheit sprechen kann) nicht mit dem Humanismus vereinbar. Das reicht, um als vernunftorientierter Menschen-Freund pro-humanistisch und anti-katholizistisch zu sein.

Und ist die "Unfehlbarkeit des Papstes" nicht Bestandteil aller Ausrichtungen des Katholizismus - also in allen Teilen des Spektrums vorhanden?


*** Morgens Aronal, abends Elmex ***
Humanismus, lieber Indo, ist doch eine Schablone. Von welchem "Humanismus" sprechen wir?

Was die Irrtumslosigkeit des Papstes betrifft, so ist diese sehr strengen Kriterien unterworfen: Ex-cathedra-Erklärung, also nicht jede beliebige Stellungnahme des Papstes, und dann nur zu Fragen des Glaubens und der Moral. Es hat seit der Verkündung des Infallibilitätsdogmas 1870 einen einzigen Papst gegeben, der davon Gebrauch gemacht hat - das war Pius XII. 1950. Wie relevant ist also die Irrtumslosigkeit des Papstes?

Und ja, im Vergleich zu anderen Religionen halte ich den Katholizismus für lernfähig, was er historisch mehrfach bewiesen hat. Bei der Sunna oder der Schia bin ich mir da weitaus weniger sicher...


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


zuletzt bearbeitet 27.09.2012 00:57 | nach oben springen

#15

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 01:24
von Indogermane_HS | 5.260 Beiträge | 5223 Punkte


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 00:56 #138275
Humanismus, lieber Indo, ist doch eine Schablone. Von welchem "Humanismus" sprechen wir?

Zunächst mal gehe ich natürlich von den bekannten fünf Grunprinzipien aus, lieber Maga (und deren Umsetzung durch die Humanität). Brauch ich dir ja wohl nicht aufzuzählen.


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 00:56 #138275

Was die Irrtumslosigkeit des Papstes betrifft, so ist diese sehr strengen Kriterien unterworfen: Ex-cathedra-Erklärung, also nicht jede beliebige Stellungnahme des Papstes, und dann nur zu Fragen des Glaubens und der Moral.


"Nur"? Das ist doch schon viel zu viel des Guten.

Und wer beurteilt die Einhaltung der Kritieren? Doch Menschen, die ihm nahe stehen, an ihn glauben und die er beinflußen könnte, oder nicht? Das Prinzip wäre dann mangelhaft.


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 00:56 #138275

Es hat seit der Verkündung des Infallibilitätsdogmas 1870 einen einzigen Papst gegeben, der davon Gebrauch gemacht hat - das war Pius XII. 1950. Wie relevant ist also die Irrtumslosigkeit des Papstes?

Das spielt keine Rolle. Es geht ums Prinzip. Und das ist anfechtbar.


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 00:56 #138275

Und ja, im Vergleich zu anderen Religionen halte ich den Katholizismus für lernfähig, was er historisch mehrfach bewiesen hat. Bei der Sunna oder der Schia bin ich mir da weitaus weniger sicher...

Wieder so ein netter Versuch...! ;-)
Ich habe nicht mit Sunna oder Schia verglichen, sondern mit dem Humanismus.
Ich persönlich halte bekanntlich nicht viel von Religionen bzw. deren strikte Befolgung, ganz egal welche Religion das auch sein mag. Da stößt du bei mir also auf Granit. :-)



zuletzt bearbeitet 27.09.2012 01:27 | nach oben springen

#16

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 01:31
von Willie (gelöscht)
avatar

Blasphemy, Religious Hatred, and the United Nations

"In the wake of the furor over Innocence of Muslims, we are hearing renewed calls to criminalize blasphemy under international law from the halls of the United Nations. This comes a little over a year after the so-called Islamic states retired a discredited, decade-long campaign to combat "defamation of religions" (and legal coherence).

Meanwhile, the 1966 human rights treaty banning "advocacy of religious hatred" remains in force. Indeed, it is precisely such a charge that has the Indonesian atheist Alexander Aan and the Russian punks Pussy Riot locked away at this moment. What more could one want?..."

http://www.huffingtonpost.com/austin-dac..._b_1915920.html


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#17

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 09:41
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Willie
27.09.2012 01:31 #138279
Blasphemy, Religious Hatred, and the United Nations

"In the wake of the furor over Innocence of Muslims, we are hearing renewed calls to criminalize blasphemy under international law from the halls of the United Nations. This comes a little over a year after the so-called Islamic states retired a discredited, decade-long campaign to combat "defamation of religions" (and legal coherence).

Meanwhile, the 1966 human rights treaty banning "advocacy of religious hatred" remains in force. Indeed, it is precisely such a charge that has the Indonesian atheist Alexander Aan and the Russian punks Pussy Riot locked away at this moment. What more could one want?..."

http://www.huffingtonpost.com/austin-dac..._b_1915920.html

Vielleicht sollten sich die islamischen Staaten lieber um den Schutz religiöser Minderheiten kümmern, darum, dass keine Kirche abgefackelt werden, keine Andersgläubigen ermordet werden. Dazu hätten sie mehr Anlass als sich über einige doofe Karikaturen und Filmchen zu echauffieren...

Hier übrigens eine gestrige Diskussionssendung über B16 in dradio.de, die ich gestern auf der Autofahrt gehört habe: Der obligate Benedikt-Verteidiger, der alles richtig findet, das obligate Mitglied von "Kirche von unten", die alles falsch findet, die Dame aus dem ZDK, die sich um die Quadratur des Kreises bemüht, und als einzig Hörenswerten den italienischen Journalisten und "Vatikanologen" Marco Politi:

http://www.dradio.de/aod/html/?broadcast=253567


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#18

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 11:17
von Leto_II. | 25.245 Beiträge | 77435 Punkte


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 09:41 #138288

Vielleicht sollten sich die islamischen Staaten lieber um den Schutz religiöser Minderheiten kümmern, darum, dass keine Kirche abgefackelt werden, keine Andersgläubigen ermordet werden. Dazu hätten sie mehr Anlass als sich über einige doofe Karikaturen und Filmchen zu echauffieren...


Naja, immerhin:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-...sphemie-anklage


*** ***


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#19

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 12:17
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Leto_II.
27.09.2012 11:17 #138290


Naja, immerhin:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-...sphemie-anklage

Ein Anfang. Besser wäre es freilich noch, die neue ägyptische Regierung würde sich um den Schutz koptischer Kirchen kümmern.


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#20

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 12:44
von Leto_II. | 25.245 Beiträge | 77435 Punkte


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 12:17 #138293

Ein Anfang. Besser wäre es freilich noch, die neue ägyptische Regierung würde sich um den Schutz koptischer Kirchen kümmern.


Die neue ägyptische Regierung hat viele Baustellen und Du willst gleich die hinteren Ränge auf Platz eins!


*** ***


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#21

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 13:29
von mbockstette | 10.314 Beiträge | 30615 Punkte


Zitat von: Leto_II.
27.09.2012 11:17 #138290


Naja, immerhin:

http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-...sphemie-anklage


und fünf der Fanatiker wurden gestern zum Tode verurteilt.

http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-...2,18015942.html


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#22

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 14:06
von Leto_II. | 25.245 Beiträge | 77435 Punkte


Zitat von: mbockstette
27.09.2012 13:29 #138295


und fünf der Fanatiker wurden gestern zum Tode verurteilt.

http://www.fr-online.de/aegypten-syrien-...2,18015942.html


Ob das für einen Islamisten eine harte Strafe ist? 360 Jungfrauen kriegen einen neuen Job.


*** ***


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#23

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 14:23
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Leto_II.
27.09.2012 12:44 #138294


Die neue ägyptische Regierung hat viele Baustellen und Du willst gleich die hinteren Ränge auf Platz eins!

Ich finde nicht, dass Rechtssicherheit für alle Bürger, speziell auch für Minderheiten, auf die "hinteren Ränge" der Prioritätenliste gehört.

Ansonsten: Was haben die 360 armen Jungfrauen getan, um diesen Leuten gefällig zu sein? Oder ist es für sie die Hölle? ;-)


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


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#24

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 15:38
von Leto_II. | 25.245 Beiträge | 77435 Punkte


Zitat von: Maga-neu
27.09.2012 14:23 #138297

1.
Ich finde nicht, dass Rechtssicherheit für alle Bürger, speziell auch für Minderheiten, auf die "hinteren Ränge" der Prioritätenliste gehört.
2.
Ansonsten: Was haben die 360 armen Jungfrauen getan, um diesen Leuten gefällig zu sein? Oder ist es für sie die Hölle? ;-)


1.Ich finde das auch nicht, nur setzen wir beide dort nicht die Prioritäten.

2.Vielleicht waren die im echten Leben eben keine Jungfrauen mehr. Ein Leben in Enthaltsamkeit fürs Poppen in die Ewigkeit ist halt ein merkwürdiger theologischer Ansatz.


*** ***


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#25

RE: Der "Humanismus"

in Politik 27.09.2012 17:09
von Maga-neu | 30.602 Beiträge | 143196 Punkte


Zitat von: Leto_II.
27.09.2012 15:38 #138305

Ein Leben in Enthaltsamkeit fürs Poppen in die Ewigkeit ist halt ein merkwürdiger theologischer Ansatz.
Psychologisch gesehen ist er aber nicht schlecht. Vielleicht rührt der Erregungszustand gerade vieler männlicher Jugendlicher in den arabischen Ländern daher, dass sie einfach zu wenig Gelegenheit zum "Poppen" haben und ihren Testosteron-Überschuss irgendwie abbauen müssen.


***I never saw fool yet that thought himself other than wise.***


zuletzt bearbeitet 27.09.2012 17:10 | nach oben springen


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